Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Weißer Zwerg auf Einsteins Waage

    19.02.2018, Dieter Wichura, Wegberg

    In Heft 1/2018 wird in o.g. Titel erwähnt, dass ein Weißer Zwerg anhand seiner Umlaufbahn eine Masse kleiner 0,5 Sonnenmassen besitzen müsste, was darauf hinweisen würde, dass dieser in seinem Inneren aus Eisen bestünde. Wie passt das zusammen? Ein Weißer Zwerg besteht doch i.d.R "höchstens" aus einem (entarteten) Kohlenstoff/Sauerstoff-Gemisch. Eisenkerne und Neutronensterne verbleiben doch ggf. als Supernovae-Überreste.
    Stellungnahme:

    Im Artikel wird dargestellt, dass das eben nicht zusammenpasst, "eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit" ist, und dass die im Artikel beschriebene neue Messung der Masse dieses Weißen Zwergs genau dieses Problem gelöst hat. Die alte Massenbestimmung war offenbar unkorrekt.
    U.B.
  • das ist kein Jux

    09.02.2018, Hobbyastronom
    Das Auto mit der am Kühlergrill montierten Selfie-Kamera ist keine "Juxlast". Es ist Produktwerbung. Das Aufspannen von großformatigen Werbeplakaten im Weltraum und massenwirksame Promotionaktionen sind sehr wichtig für private Raumfahrtunternehmen. Ganz nebenbei wird so auch der Hersteller des Autos beworben. Es werden in Zukunft noch sehr viel mehr Produkte zusammen mit Selfie-Funkkameras in den Weltraum geschossen werden.
  • Sternbedeckung (8) Flora am 13.1.2018 - Anleitungen für Einsteiger

    08.01.2018, Oliver Klös
    Die IOTA/ES (International Occultation Timing Association - European Section) hat eine spezielle Webseite für die Bedeckung durch (8) Flora am 13.1.2018 eingerichtet:

    http://www.iota-es.de/flora2018x1.html

    Hier finden Sie detailierte Pfad-Karten zu dem Ereignis und Vorlagen für den Beobachtungsbericht in Deutsch und Englisch. Eine Anleitung zum Ausfüllen des Berichts in Deutsch ist ebenso vorhanden.
    Für Beobachter, die sich an der Messung einer Sternbedeckung versuchen wollen, haben wir ein Dokument mit Hinweisen zur visuellen Messung und Auswertung der Bedeckung mit einfachen Mitteln bereit gestellt.

    Die IOTA/ES wünscht allen Beobachtern viel Erfolg!

    Oliver Klös
    IOTA/ES, Public Relations
  • Eis?

    19.12.2017, PTR
    Ich glaube gelesen zu haben, dass die kurze Rotationszeit des Objektes der Hinweis war, dass es vermutlich ein metallischer Körper sein müsste. (Wegen der starken Fliehkräfte) Habe ich was falsch verstanden?
    Stellungnahme:
    Das galt wohl nur so lange wie man dachte, dass der Körper extrem lang und dünn ist. Inzwischen glaubt man eher, dass die starken Helligkeitsschwankungen auch von Albedo-Unterschieden auf der Oberfläche mitverursacht werden. Spätere Helligkeitsmessungen haben nicht zu der aus den Anfangsbeobachungen ursprünglich abgeleiteten extrem länglichen Form gepasst.
  • Auswirkung einer Supernova in einem Doppelsternsystem

    10.12.2017, Friedel Götze, Gummersbach
    In einem Doppelsternsystem hat einer der beiden massereichen Sterne sein "Lebensende" erreicht und wandelt sich in einer Supernova zu einem Neutronenstern um. Solch eine Supernova ist ja ein extremes Ereignis, was nach meiner Meinung auch eine Auswirkung auf den Begleitstern haben müsste. Welche Auswirkungen könnten das sein? Diese Frage kam bei mir auf, als ich den Artikel von Herrn Uwe Reichert über das System GW170817 (Heft 12/2017 S. 34-37) las.
    Mit freundlichem Gruß.
    Stellungnahme:

    Die Stoßwelle der Explosion und die expandierende Hülle der Supernova wird im Allgemeinen einen kleinen Anteil der äußeren Schichten des Begleiters mit sich reißen, aber den Stern nicht wirklich ernsthaft "beschädigen". Allerdings bewirkt der plötzliche Massenverlust des Systems, dass in den meisten Fällen das Doppelsternsystem nicht mehr gravitativ gebunden bleibt, d.h. dass der eventuell entstehende Neutronenstern und der stellare Begleiter sich trennen und rasch voneinander entfernen.
  • Warum setzt im Kern des Sternes Aldebaran noch nicht die Heliumfusion ein?

    10.12.2017, Friedel Götze, Gummersbach
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Anfrage bezieht sich auf eine Bemerkung zum Stern Aldebaran, im Heft Sterne und Weltraum 11/2017 S.67.
    Dort ist zu lesen, dass Aldebaran seinen Energiehaushalt durch Wasserstofffusion zu Helium in einer Schale bestreitet, während der Heliumkern zwar stark verdichtet ist, aber sein Helium noch nicht zu Kohlenstoff fusioniert (...noch nicht "brennenden" Heliumkern...). Diese Aussage irritiert mich etwas. Was hindert den Kern daran in Sekundenschnelle zu kollabieren bis das "Heliumbrennen" einsetzt? Findet so ein Kollaps im Gegensatz zu meiner bisherigen Meinung nur langsam statt oder ist die Masse von Aldebaran (1,5 Sonnenmassen) zu klein, um einen sofortigen Kernkollaps mit anschließender Heliumfusion zu ermöglichen?
    Mit freundlichem Gruß
    Friedel Götze
    Stellungnahme:

    Der Kern wird von dem Druck des heißen und dichten Heliumgases, aus dem er besteht, gegen die Schwerkraft aufrecht erhalten. Es ist im Grundsatz der gleiche Mechanismus, der auch das Wasserstoffgas der äußeren Schichten des Sterns und die "brennende" Wasserstoffschale stabil hält. Es ist der Mechanismus, der auch die Sonne und andere Sterne stabil hält.

    Ein Stern richtet sich stets an jeder Stelle seines Innern so ein, dass der nach innen ansteigende Gasdruck gerade das Gewicht der gesamten weiter außen liegenden Teile trägt. Ein Stern (oder ein Teil von ihm) kontrahiert erst dann stark, wenn dies nicht mehr möglich ist. Dieser Fall tritt zum Beispiel ein, wenn die Energie-Erzeugung nicht mehr zum Ausgleich der Abstrahlung an der Oberfläche des Sterns ausreicht (bei der Kontraktion zum Weißen Zwerg), oder wenn der Kern bei extrem hoher Temperatur mittels Neutrinos direkt Energie abstrahlen kann (bei einem bestimmten Supernova-Typ), oder wenn bei extrem hohen Dichten der Druck bei Kompression kaum noch ansteigt (bei relativistischer Entartung).

    Auch die Zündung des Heliumbrennes im Kern eines schalenbrennenden Riesensterns wie Aldebran setzt nicht durch einen Kollaps ein, sondern aus einer vollkommen statischen Situation heraus. Das "Eigengewicht" des langsam wachsenden Heliumkerns verlangt einen allmählich immer größeren Gasdruck im Zentrum. Diesen erzielt der Stern durch eine gemächliche Temperatur- und vor allem Dichte-Zunahme, die schließlich irgendwann die Bedingungen für ein Heliumbrennen herstellt. Das setzt dann recht plötzlich ein (sog. "Helium-Blitz"), was zu einer starken Expansion des Kerns und - paradoxerweise - nachfolgend zu einer starken Kontraktion der äußeren Schichten führt.

    Einen Unterschied zwischen dem Heliumkern eines Riesensterns und dessen äußeren Schichten sowie der Sonne gibt es allerdings: Der Druck in dem Heliumkern kurz vor dem Heliumblitz ist der quantenmechanische Druck eines entarteten Elektronengases, der Druck in den anderen genannten Medien ist dagegen der klassische Gasdruck eines normalen Gases. Dieser Unterschied ist für die obige grundsätzliche Darstellung, warum ein Stern stabil ist, jedoch nicht entscheidend.
  • Kein Jogger mehr ohne Flutlicht am Kopf

    08.12.2017, Hinnerk
    Ich bin letzte Woche abends noch im Dunkeln spazierengegangen, und es begegneten mit gleich drei Mal Spaziergänger und Jogger, die jeweils eine dermaßen strahlend weißblau helle LED-Lampe an ihrem Kopf montiert hatten, dass es in den Augen wehtat, selbst wenn man nicht direkt hinsah. (Dabei kann man dort auch ohne Taschenlampe genug sehen - allein durch das Streulicht der Stadt.) Ein ätzender Trend.
  • Die Schaffung von Heimat

    02.12.2017, Jens Hafner
    Es ist schon bemerkenswert wie sehr wir unsere "Wunschvorstellungen" ins Gegenteil verwandelt haben. Aus geplanter Lichtreduktion wurde Lichtverschwendung, aus Eneregieeinsparung ist weiter zunehmender Energieverbrauch geworden, aus Artenschutz wurde Insektensterben, Vogelsterben und Fischsterben. Es scheint, als bekämen die Misanthropen recht: Der Mensch wütet über den Planeten, angetrieben von Masslosigkeit, Gier und tiefer Egalität.
    Natur? Wozu? Ein Park reicht doch auch!
    Wer jetzt durch winterliche Vorstädte und Dörfer fährt, erlebt die wahre Revolution der LED: Lichterketten, Leuchtrehe und Weihnachtsbäume, strahlend wie Kleingalaxien. Sieht nett aus, beleuchtet aber auch die Wurzel allen Übels: Komfort und Wellness stehen über Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Der Konsum hat unser Neandertalergehirn nach wie vor im Griff. Alles was blinkt und funkelt gehört zum Herzen der Kultur. Mit Gold und Smaragden fing es an. Heute halt LED.
    Die Sterne dort oben waren mal schön. Aber man kann sie nicht dimmen und takten wie Lichterketten. Sie sind kalt unnahbar. Lieber geniessen wir sie als Beigabe, während wir, gewickelt in Wolldecken und mit Glühwein in der Hand, auf dicken Hurtigruten-Dampfern unterwegs sind.
    Sparen, das liegt nicht in der Natur des Menschen. Unser Leitbild klingt so: Arbeite bis zum Umfallen, damit Du später in Wohlstand baden kannst, mit allem was Dein Herz begehrt! Das ist Heimat. Und dazu gehören nun mal die Dinge, die vor Verschwendung nur so strotzen: Whirlpool, SUV, Tesla-S und Flugreisen ohne Ende.
    P.S. Man möge mir seinen Sarkasmus verzeihen, aber ich zog weit weg aufs Land, in die Berge, in ein winziges Holzhaus ohne grossen Komfort. Dann kamen die Reichen aus der Stadt. Und bauten nebenan ihre Wohlfühl-Oasen. Was dann geschah? Nun: alle Klischees wurden voll und ganz bestätigt.
    Sterne? Oh, ja, die gibts noch hier oben.
    Ich bin nachts jedoch der einzige, der rausgeht und sie bestaunt. Nebenan sitzen sie lieber im Whirlpool oder auf Bärenfellen vor ihrem wandgrossen OLED-TV.
    Sterne? Lächeln. Haben wir schon längst hinter uns gelassen.
  • Experten sollten etwas richtig einschätzen können

    30.11.2017, D.Langen
    Experten sollten etwas richtig einschätzen können, aber scheinbar ist der kurze Gedankengang "neue hellere Lampen führen zu einem stärker erhellten Nachthimmel" zu abstrakt!
    Die Helligkeit aller Lampen sollte gesetzlich reduziert werden.Ich meine damit aber vor allem sicherheitsrelevante Lichtquellen. Also Lampen von Autos und Zweirädern. Als Radfahrer kann Ich davon ein Lied singen... - ist es komplett dunkel, blendet LED-Licht so sehr, dass man sich die Hand an die Seite halten muss, um überhaupt etwas erkennen zu können.
    Ob von PKW oder Fahrrad ist weitestgehend egal, der Unterschied ist da nur die Distanz.
    Zumindest wäre eine Einschränkung der Leuchtstärke zur Seite angebracht
  • Soso, man vermutet also

    30.11.2017, Christian Schmidt
    Zitat: "Die natürlichen Lichtzyklen werden folglich durch die Einführung von Kunstlicht erheblich gestört." Das ist natürlich zu vermuten, aber Vermutungen können falsch sein und waren es auch schon oft genug. Zitat 2: "Auch ist blaues Licht vermutlich besonders schädlich für Organismen aller Art." Noch eine Vermutung. Spricht da ein Wissenschaftler oder ein Wahrsager? Natürlich steht am Anfang vieler Erkenntnisse eine Vermutung. Aber ohne Belege ist die nichts wert. Als Wissenschafter sollte man tatsächlich Wissen schaffen, Vermutungen und Hypothesen testen und bestätigen oder widerlegen. Gerade im Bereich Umwelt und Gesundheit tummeln sich sehr viele unbewiesene Vermutungen, die dann von ihren jeweilgen Fan-Gemeinden quasi-religiös geglaubt werden. Immer nach dem Motto "aber es ist doch ausgeschlossen". Wenn wir da nicht etwas auf Realitätssinn und belastbare Fakten wert legen, laufen wir früher oder später alle mit Alu-Hüten 'rum, trinken Mondwasser und haben Angst vor Chemtrails. Von da ist es dann nur noch ein Katzensprung zur nächsten Hexenverbrennung.
  • Wenn man nicht blenden würde

    29.11.2017, Peter Meier
    Die übliche Designerkonstruktion von Lampen scheint erst mal kräftig in die Augen und blendet damit. Dann muss die Lichtstärke noch weiter erhöht werden damit auch das noch erkennbar ist, was man beleuchten wollte, z.B. den Gehweg. Kaum kommt der Mensch aus dem Lampenkegel, sieht er nichts mehr, weil die helladaptiereten Augen erst mal wieder ans dunkel andaptieren müssen. Es sind die unfähigen Lampendesigner und die dummen Gesetzesvorgaben, die die Probleme schaffen. In einer Vollmondnacht sieht man alles - wenn keine Lampen einen blenden - weil die Augen sich gut anpassen können. Lampen dürften nur von oben abgeschirmt die Strasse und den Geweg beleuchten, mit 1 Lux, dann gäbe es kein Problem. Lieber baut der Designer aber grellbunte Strahler direkt in die Augen, und Reklame-Werbetafeln werden auch Nachts nicht abgeschaltet wenn das Geschäft zu hat (dringende Gesetzeslücke, nur Notbeleuchtung dürfte an sein, dafür will man den Bürger Glühlampenverbot zwingen - dem einzigen Licht mit kontinuierlichem Spektrum). Jede Lampe, deren Lichtquelle man direkt sehen kann, gehört gesetzlich verboten. Nur indirektes, also von den zu beleuchtenden Oberflächen reflektiertes Licht, darf unsere Augen treffen. Das wären vernünftige Gestze, oder wenigstens vernünftige Handungswege für die Beleuchtungsdesigner. Es regiert aber die Dummheit.

  • Kommentar zu zwei Artikeln in 11/2017

    28.11.2017, Matthias Mallonn, Potsdam
    Sehr geehrtes Team von Sterne und Weltraum,

    ich lese Ihre Zeitschrift sehr, sehr gerne und lerne immer sehr viel dabei. Diesmal sind mir zwei kleine Sachen bei der Lektüre der Ausgabe 11/2017 aufgefallen:
    Im Artikel "Brauner Zwerg umrundet Sternleiche" steht geschrieben, der Braune Zwerg "kommt auf rund den fünffachen Erddurchmesser". Ich wunderte mich darüber, da Braune Zwerg in der Regel so gross wie oder etwas grösser als Jupiter sind, also einen ungefähr zehnfachen Erdradius haben. Und tatsächlich scheint Ihre Angabe ein Fehler zu sein, laut des Originalartikels von Rappaport et al. 2017 ist der Radius für Weissen Zwerg und Braunen Zwerg ungefähr doppelt so gross wie die von Ihnen angegeben Zahlenwerte.
    Weiterhin könnte ein kleiner Fehler im Artikel "Kuipergürtel: Blaue Eindringlinge im Doppelpack" vorliegen: Sie schreiben von einem 2:1 Orbit der blauen Zweiersysteme mit Neptun und "Für jeden von Neptuns Sonnenumläufen kreisten sie zweimal um die Sonne." In Ihrer Beschreibung von einem nach außen wandernden Neptun nehme ich an, dass die blauen Zweiersysteme sich also ausserhalb der Neptunbahn befanden, als sie Neptun "begegneten" - dann würde 2:1 Resonanz bedeuten, dass Neptun zwei Sonnenumläufe gemacht hat in der Zeit, in der die Zweiersysteme einen gemacht haben.

    Viele Grüße,
    Matthias Mallonn
    Stellungnahme:

    Herr Mallonn hat mit beiden Kommentaren Recht. Wir bedanken uns recht herzlich für das Auffinden und Melden der Fehler.
    Red.
  • Wunschdenken des Zeitgeistes und Realität

    26.11.2017, Markus Kraffczyk, Weser-Ems
    Vorweg: Ich nutze gerne LED privat im Haushalt, kenne aber auch ihre Nachteile wie geringere Lebensdauer als behauptet, Fading der Helligkeit durch Alterung etc. Ihre Effizienz ist häufig nicht besser als bei klassischen Leuchtmitteln wie Leuchtstofflampen oder Natriumdampflampen etc. Insbesondere die für Straßenbeleuchtung bisher gerne verwendeten Na-Niederdruckdampflampen können mit einer Effizienz von bis zu 200 Lm/W aufwarten. Da kommen höchstens Labor-LED mit. So ist also klar, wie im kommunalen Sektor etwaige, behauptete Einsparungen nur erzielt werden können: nicht durch den Tausch in LED, sondern mit Inkaufnahme geringer Helligkeit. Nannte man früher übrigens Tranfunzeln! Auch scheint mir erklärlich, weshalb die hochgelobten LED bei der Lichtverschmutzung mehr stören als die Klassiker. Insbesondere Natriumlampen senden ein sehr schmalbandiges Licht aus, was z.B. für Biologie und Astronomie nicht so störend ist wie das weiße, breitbandige LED-Licht.
  • Geliebte Exo-Planeten

    26.11.2017, Gernot Gieseler, Daisendorf
    Wenn schon ein naher Exo-Planet wie Proxima Centauri b, 4,1 LJ entfernt erst in mehr als 70 000 Jahren zu erreichen ist (Dreisatz aus Voyager1 bei Neptun, 4,1 Lichtstunden entfernt bei ca. 36 Jahren Reise), müssen wir uns entweder komfortabel in den Raumschiffen vermehren oder viel schneller fliegen (10% Lichtgeschwindigkeit?) oder mit unwirtlichen Planeten in unserem Sonnensystem vorlieb nehmen. Einfacher wäre es, die Erde bewohnbar zu halten und zu schonen! Es gibt nichts Besseres!
  • Irgendwo hinkt der Artikel!

    23.11.2017, Gottfried Heumesser, Wien
    Auf den Energieverbrauch der mehr- oder minder öffentlichen Außenbeleuchtung kann man nur bedingt aus der Helligkeit der ungewollten Abstrahlung ins Weltall schließen. Erstens ist die Lichtausbeute der möglichen Leuchtmittel stark unterschiedlich: Die altbekannten Quecksilber-Gasentladungslampen (vulgo "Leuchtstoffröhren" oder "Energiesparlampen") brauchen etwa doppelt soviel elektrische Energie wie moderne LED-Leuchten, während Hochdruck-Natriumdampflampen teilweise sogar effizienter sind. Letztere sind aber wegen ihrer Farbe und ihrer langen Vorheizdauer für viele Zwecke ungeeignet. Ich muss daher bezweifeln, dass man aufgrund der eigentlich ungewollten Abstrahlung ins Weltall auf den Energieverbrauch schließen kann. Der Satellit misst nur Licht aus Albedo (Reflexion) und konstruktiven Lichtverlust der Leuchten. Aber eines stimmt schon: Ich war erstaunt, wie hell die neue Straßenbeleuchtung in Karnak (Ägypten) ist, die haben kürzlich die Hauptstraße auf LED umgestellt. Bei mir in Wien gibt es noch die alten Leuchtstoffröhren, da ist es viel dunkler.
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