Peterson konnte mit einer Rundumsicht-Videokamera den Feuerball aufzeichnen und damit die Helligkeit abschätzen. Die Auswertung der Videoaufnahmen ergab eine Eintrittsgeschwindigkeit in die Atmosphäre von 51 Kilometern pro Sekunde. Damit gehörte der Bolide zu den schnelleren Objekten seiner Art.
Mit Hilfe weiterer Kameras ließ sich die Höhe der Explosion des Feuerballs ermitteln,: Sie fand mit 86 Kilometer Höhe recht hoch über Grund statt. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der eintretende Himmelskörper von etwa zehn Metern Durchmesser aus recht fragilem Material bestand. Noch ist unklar, ob Bruchstücke des Meteoriten die Erdoberfläche erreicht haben. Wenn ja, sollten sie in der Nähe des Ortes Penrose in Colorado zu finden sein.
Erst am 20. November 2008 waren die Bewohner im westlichen Kanada von einem Feuerball aufgeschreckt worden, wir berichteten. Schon weniger als eine Woche später konnten Forscher erste Bruchstücke des verursachenden Meteoriten aufsammeln, der größte von ihnen war etwa so groß wie ein menschlicher Kopf.
Tilmann Althaus





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