Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • quasi widerstandsfrei

    21.12.2014, Stefan S.
    Liebe Autoren , ich lese des öfteren solche Aussagen das bei der Sprungtemperatur der Widerstand für den el. Strom quasi null oder nahe null oder gegen null geht. Das ist jedoch nicht korrekt ausgedrückt. Bei der Sprungtemp. ist in Supraleitern der Widerstand IDENTISCH NULL. Nichts anderes beschreibt diesen Effekt.
  • QM

    20.12.2014, Mathias Völlinger
    Wenn Welle, dann sowieso Unschärferelation (Fourier-Transformationen zwischen Orts- und Impulsdarstellung). Weiterhin, ist denn dieser "Welle/Teilchen-Dualismus" nicht eine schon sehr veraltete Betrachtungsweise der Gegebenheiten? Bei den komplexwertigen Komponenten der Zustandsvektoren ergeben sich bei deren Überlagerung (Vektoraddition) eben immer Interferenzen.
  • Künstliche Befruchtung birgt unterschätzte Risiken in sich

    18.12.2014, Achim Wolf
    Eine Reagenzglasbefruchtung birg grosse Gefahren in sich, weil enorme Risiken in bezug physischer und bewusstseinsmässiger Fehlbildungen bestehen. Herzdefekte und Kiefer-Gaumenspaltendefekte sowie Deformationen und Defekte der Nieren können ebenso gegeben sein wie Bewusstseinsstörungen, Schizophrenie, Cerebralschäden, Gedanken- und Gefühlsstörungen und damit psychische Leiden, nebst dem Down-Syndrom, bestimmten Krebsformen und einer chronischen Immunschwäche. Bei der natürlichen Schwangerschaft durchschleust die Eizelle nach dem natürlichen Eisprung den Eileiter, in dem auch die Befruchtung erfolgt. Durch die weitere Bewegung durch den Eileiter durchläuft das befruchtete Ei ein Milieu, das für die weitere Entwicklung der Eizelle sehr wichtig ist und dieser notwendige Impulse, Hilfen und Signale vermittelt, die sowohl für die Schwangerschaft selbst, wie aber später auch für die Vollentwicklung und für die Geburt wichtig sind. Genau dieser äusserst wichtige Vorgang kommt jedoch durch die Befruchtung im Reagenzglas nicht zustande. Und genau das ist das unlösbare Problem, denn dass der Durchgang durch den Eileiter fehlt, führt zu Fehlentwicklungen. Es werden Gene ebenso falsch aufgeschaltet, wie andere auch falsch abgeschaltet werden, wozu auch die Wachstumsgene gehören, die fehlgesteuert werden. Dadurch werden Kinder schon in früher Zeit übergewichtig, was sich bis ins hohe Alter erhalten kann. Vielfach treten auch vergrösserte Innenorgane in Erscheinung, die irreparabel ausarten können. Besonders minderwertige Spermien, die defekte Gene in sich tragen, die in die Eizellen eingebracht werden, führen zu schweren körperlichen, psychischen und bewusstseinsmässigen Missbildungen. Ausserdem wird beim Einbringen der Spermien in die Eizellen deren Spindelsystem verletzt, das für die Trennung der Chromosomen verantwortlich ist. Das wiederum bildet einen weiteren Faktor zu Risiken, aus denen allerlei Missbildungen, Krankheiten und eine Immunschwäche sowie geschlechtliche Deformationen usw. entstehen können.
  • Social Freezing

    18.12.2014, Olaf Schlüter
    Social Freezing ist die Erklärung der Wirtschaft an die Frauen und Paare, sich mit Fortpflanzung erst dann zu beschäftigen, wenn man seine besten Jahre schon an die Unternehmen verkauft hat. Unternehmensinteressen beanspruchen einmal mehr den Vorrang, und natürlich wird das mit einem Wohlstandsversprechen verknüpft. Doch wenn materieller Wohlstand Vorrang vor Fortpflanzung genießt, welche Zukunft hat eine solche Gesellschaft noch? Die Biologie ist da unbarmherzig. Die Ökonomie mag feststellen, dass es sehr rational ist, erst spät ein Kind zu bekommen, wenn überhaupt. An dieser Rationalität werden ganze Kulturen, die darauf bauen, zugrunde gehen.
  • Kreislauf

    18.12.2014, Olaf Schlüter
    Mensch muss schon ziemlich verzweifelt sein, wenn er jetzt schon den Klimagasfootprint von Tieren als Problem begreift. Schon malmwas vom Kohlenstoff-Kreilauf gehört? Das Klimaproblem entsteht doch nicht dadurch, das Die Natur Klimagase produziert. Es entsteht dadurch, dass der Mensch auf unterschiedliche Weise fest im Boden gebundenen Kohlenstoff als Klimagas in die Atmosphäre pumpt. Erdöl und Kohle haben seit Millionen von Jahren nicht mehr am Kohlenstoffkreislauf teilgenommen. Jetzt buddeln wir das wieder aus und das hat Konsequenzen. Was Teichen entfleucht, ist da vorher auch aus der Atmosphäre über die Pflanzen und die Tiere, die die Pflanzen fressen, hereingekommen. Erdöl und Kohle stammen hingegen aus einer Zeit, in der deutlich mehr Kohlenstoff im Umlauf war und die Atmosphäre spürbar heißer (ungefähr vier Grad). Und da will man vernünftigerweise nicht hin zurück.
  • Micro-Energy-Harvesting

    18.12.2014, Dr. Götz Warnke
    Prinzipiell müsste sich diese Technik doch auch für das Micro-Energy-Harvesting eignen, bei dem man aus kleinen Vibrationen elektrischen Stron für Sensoren, Steuerungsgeräte etc. gewinnt.
  • Supraleitung

    18.12.2014, Dipl.Phys. Ulrich Schulz
    Jetzt wollte ich doch gerade in die Garage, um mit dem von Forschungsgeldern gesponserten FerraBenzMW 'nen kleinen Ausritt zu wagen. Bitte lesen Sie, Herr Frank, den Artikel doch noch einmal durch. Es handelt sich um Grundlagenforschung; und dabei geht es tatsächlich auch mal etwas langsamer. Schneller schießen halt die alten Preußen! Und noch etwas: Wenn in nächster Zeit die entsprechenden Anwendungen auf den Markt kommen, die dann (natürlich Glaskugel!) nicht nur mit Ihrer und meiner Energie - mehr als bisher möglich - sparsamst umgehen können, sollten Sie doch bitte auf die jeweiligen Anschaffungen verzichten. Ginge es nach Ihnen, gäbe es diese ja nicht. Noch ein kleines Rechenbeispiel: In NRW wurden im letzten Jahr 150 Millionen Liter Apfelwein abgefüllt, wahrscheinlich auch verkauft und getrunken. Kosten 500 Millionen Euro. Gehen wir jetzt in die Kneipe oder lassen Sie uns im Labor weiterarbeiten? Ich verspreche auch, den gesponserten Sportwagen wieder zurückzugeben. (Ironie Ende, und nicht böse sein).
    Gruß USCHU
  • übertrieben?

    17.12.2014, Weidi Phi
    Was regensich die Leute denn auf... sie sind nicht AUF den Linien gegangen und haben das Banner nicht AUF die Linien gelegt...
    Wenn man zmB die EU ansieht die massig Umweltschutzrichtlinien auf Kosten von Wirtschaft gekippt haben bzw diese nicht mehr behandeln verstehe ich die Aktivisten...
  • Halleluja !

    17.12.2014, Frank
    Wenn ich sehe, bei welchen Drücken und Temperaturen selbst die neuste Entdeckung gemacht wurde, kann ich über die Euphorie der Beteiligten nur den Kopf schütteln.
    Im Elfenbeinturm scheint jeder Bezug zur Realität und Anwendbarkeit flöten gegangen zu sein.
    Hauptsache die Fördergelder fließen weiter. Dazu ist jedes Mittel recht.
  • Rezension

    17.12.2014, Johnny Doepp
    Ich bin selbst Physiker und durchaus sehr interessiert an der Astronomie und der Astrophysik. Vor kurzem hatte ich Gelegenheit besagtes Buch von Herrn Hanslmeier zu lesen. Allerdings bin ich mehr als enttäuscht. Neben meiner üblichen Kritik, dass Springer doch bitte seinen Autoren (insbesondere der Fachbücher) ein Rechtschreibkorrekturprogramm und vermutlich auch ein Fehlerlesen nahelegen sollte, weist dieses Buch nichts auf, mit dem man wirklich was anfangen kann. Häufig werden einfach nur Formeln hingeschmettert, ohne ihre Symbole zu definieren oder zu erklären. Von einer Einleitung erhoffe ich mir im Allgemeinen etwas, mit dem ich bspw. selbst mal einfache Beobachtungen machen kann und mit einem Modell auswerten. Dazu müsste man dann also insbesondere die Formeln verstehen. Bestes Beispiel: Boltzmann-Faktor und Saha-Gleichung. Herr Hanslmeier schreibt einfach irgendwelche Formeln auf, benutzt Worte wie "Zustandssumme", und das ist es dann. Offenbar hat Herr Hanslmeier noch NIE versucht, die Zustandssumme des Wasserstoffatoms zu berechnen! Woher ich das weiß? Man möge es doch mal selbst versuchen ;) Die Energienieveaus liegen bei etwa E_n = -13.6 eV / n^2 (n=Hauptquantenzahl; 1, 2, 3, ... , unendlich), und die Entartungsgrade sind g_n = 2*n^2 (Spin eingeschlossen).
    Mein trauriges Fazit: Wieso ist sojemand Professor? Und wieso darf sojemand Bücher veröffentlichen?
  • Antwort auf den Brief von Ingo Mehling

    16.12.2014, Frank Wohlgemuth, Tornesch
    Die Evolution selektiert Fähigkeiten, die benutzt werden und dabei die individuelle oder genetische Fitness (> kin selection) erhöhen - das heißt, die Evolution beginnt immer mit dem geänderten Verhalten, das zu einer neuen Selektion führt. Eine anatomische Mutation, die nicht in ein vorhandenes Verhalten passt, kann deshalb nicht "belohnt" werden und stellt keinen Vorteil dar, wird also nicht selektiert. So ist die besondere Ausdauer des Menschen, die ihn im besonderen Maß zur Ausdauerjagd befähigt, nur dadurch erklärbar, dass er auf diese Weise jagte - es gibt keine andere tierische Tätigkeit, die evolutionär mit diesen Fähigkeiten belohnt würde - sonst hätten die Herdentiere, die so gejagt werden, die selbe Ausdauer - bei der Flucht vor einem schnelleren Jäger nutzt Ausdauer nicht viel, und bei der "Verfolgung" von Pflanzen (der Übergang in das nächste Weidegebiet) kommen Tiere auch nicht in den Grenzbereich des "steady state", wie die Sportwissenschaft die obere Grenze der Ausdauerleistung nennt. Hier fehlt also nicht nur die zwanglose andere Erklärung, es wird auch in der Begründung der angeblichen Unplausibilität dieses Verhaltens einfach übersehen, dass es sich bei der Ausdauerjagd nicht nur um ein Postulat handelt, sondern diese Jagdform bei steinzeitlichen Völkern bis in die Gegenwart beobachtet werden kann / konnte. Damit ist Mehlings pseudoenergetische Betrachtung durch die Praxis widerlegt (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger_und_Sammler#Ausdauerjagd). Ganz abgesehen davon hat Mehling anscheinend eine falsche Vorstellung von der Wehrhaftigkeit eines lange gehetzten Tiers: Die Ausdauerjagd wird durch den Kreislaufkollaps der Beute beendet.



    Nun zum Werfen: Die großen Menschenaffen gewinnen ihre Wehrhaftigkeit außer aus den anatomischen und zerebralen Möglichkeiten der Individuen aus ihrem Gruppenzusammenhalt. Und in der Gruppe werfen auch Schimpansen mit allem, was ihnen in die Hände kommt, wenn sie sich bedroht oder gestört fühlen, in Zoos zum Leidwesen der Besucher auch mit ihren Exkrementen - zum Abwehren reicht das also offensichtlich. Nur erreichen sie weder das Geschosstempo noch die Präzision, zu der der Mensch fähig ist, wie wir es heute in sportlichen Ausprägungen wie etwa dem Baseball messen können. Und dass das eine spezifisch menschliche Fähigkeit ist, kann uns jeder kleine Junge demonstrieren, gegen den auch ein ausgewachsener Schimpanse als Werfer ein Stümper ist. Möglich wird diese Präzision durch sowohl die besondere Anatomie als auch durch die besondere Rechenleistung unseres Hirnes - wir müssen zur Vergegenwärtigung der Anforderungen im Kopf behalten, dass wir die Präzision, also das Gelingen eines Wurfs erst bestimmen können, nachdem das Geschoss unsere Hand verlassen hat, so dass die Präzision nicht durch eine Rückkopplung innerhalb der Bewegung erklärt werden kann. (Näheres zu diesem Thema findet man bei Eduard Kirschmann: http://armedapetheory.de/blog/?p=70), der sich dieses Themas wohl als erster gründlich angenommen hatte.) Und wenn die Verteidigung nicht reicht, um eine derartige Selektion zu erklären (siehe Schimpansen), ist die Jagd das naheliegende Verhalten, um diese Anpassungen zu erklären.



    Es ist in der Wissenschaft eben (normalerweise - und vor allem nicht ausschließlich) nicht so, dass die Interpretation aus dem geschöpft wird, was man gerne hätte: Zur kausalen Interpretation der Zusammenhänge gehört die Gesamtschau. Das heißt bei diesem Beispiel in der Praxis, dass folgende Fakten auch innerhalb des hier zur Frage stehenden Menschenbilds erklärt werden müssen: Die menschliche Sonderbildung des "getunten" Großhirnes hatte offensichtlich bereits vor der Stellung des Menschen als Kulturwesen eine Aufgabe innerhalb des menschlichen Verhaltens, die zur Selektion immer größerer "Rechenleistung" führte, der Mensch war anatomisch und damit auch zerebral schon lange fertig, bevor er seine Karriere als Kulturwesen begann: Der Anfang der Sprache und damit der Möglichkeit einer generationsübergreifenden Akkumulation von Wissen (=Kultur) wird größenordnungsmäßig auf vor 100 000 Jahren geschätzt. Gleichzeitig mit der Vergrößerung des Gehirns kam ein Mehrbedarf an Eiweiß, der besonders während der Aufbauphase nur noch über kulturelle Techniken (Ackerbau besonders gezüchteter Pflanzen, besondere Zubereitungsarten, Nutzung von Haustieren usw.) ohne Jagd gestillt werden kann: Der Beginn der Menschheit, der lange vor der der Errungenschaft Kultur liegt, funktioniert also ohne Jagd nicht. Außerdem kennen wir bereits zum Beginn der Menschwerdung Knochenhaufen mit eindeutig äffischen Spuren, die ein stark ausgeprägtes Jagdverhalten belegen. Das von Mehling angesprochene Bearbeiten von Gegenständen mit beiden Händen beginnt in der Bedeutung, in der Mehling es anführen möchte, erst mit der Kultur. Bis dahin reichten, wenn man von der bewaffneten Jagd absieht, für das Greifen Pulen und Graben die manuellen Fähigkeiten der anderen Menschenaffen, deren derartiges Verhalten aber eben nicht zu unserer Anatomie geführt hat. Gleichzeitig können wir feststellen, dass die ersten eindeutig zuzuordnenden Artefakte, die bisher gefunden wurden, sich ganz zwanglos als waffentechnisch einordnen lassen, zwanglos deshalb, weil es zu den durch die Kochenabfälle kenntlichen Jägern passt. Dass auch der Verdauungsapparat der untersuchten Art Anpassungen an eine Nahrung mit großem Fleischanteil zeigt, ist da nur das Tüpfelchen auf dem i.
  • sehen wir doch mal nach den fakten,

    16.12.2014, michael m.
    und hinterfragen folgende aussage:
    "Die stärkste Dürre seit 1200 Jahren hielt Kalifornien in den letzten Monaten im eisernen Griff.."

    ist es wirklich die stärkste dürre?
    sehen wir uns mal die daten der letzten 120 jahre an (1895 bis heute). wie man bei http://www.wrcc.dri.edu/ leicht herausfinden kann ist 2014 nicht nicht einmal das zweittrockensde jahr seit 1895...
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr M.,

    die Aussage "stärkste Dürre seit 1200 Jahren" basiert auf dem jüngst veröffentlichten Paper von Daniel Griffin und Kevin J Anchukaitis in "Geophysical Research Papers":

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2014GL062433/abstract

    Entscheidend ist, dass sich die Dürre über mehrere Jahre hinweg fortsetzt(e).

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • lieber herr lingenhöhl,

    16.12.2014, michael m.
    können sie ihre nachfolgende aussage bitte belegen?
    zitat: "Zudem sollen die Regenmengen südlich des Amazonas mittelfristig wegen der Erderwärmung abnehmen, was sich gegenwärtig bereits andeutet. "

    ihre aussage ist einfach nur grotesk falsch...

    im verlinkten artikel, der wohl als beleg für ihre aussage dienen sollte, ist leider nicht die rede davon, das der klimawandel die ursache ist!
    ursächlich wird dort die abholzung der wälder und die dadurch einhergehende änderung des lokalen klimas und der wetterverhältnisse genannt.

    wo bleibt die objektive berichterstattung?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr M.,

    Sie haben Recht, meine Aussage war leider zu verkürzt - zumal der verlinkte Artikel ja auch von mir stammt: Die Abholzung des südlichen Amazonasraums beeinflusst maßgeblich - negativ - die Regenmenge in den angrenzenden Regionen. Ich habe den Artikel entsprechend ergänzt. Allerdings legen auch viele Klimamodelle einen Zusammenhang mit zunehmenden Dürren und der Erderwärmung im südlichen Amazonasbecken nahe:

    http://www.nature.com/nclimate/journal/v3/n1/full/nclimate1633.html

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • "Wer dagegen protestieren will, darf aber eben nicht derartig grobe Schnitzer wie in Nazca begehen."

    15.12.2014, Katja Walther
    Ich bin durchaus der Ansicht, dass derart engagierten Menschen wie Aktivisten bei Greenpeace Fehler passieren können. Gegen Ölförderung in Nationalparks (um Ihr Beispiel zu nennen, Herr Lingenhöhl) und ähnliche katastrophale Zustände dürfen durchaus auch diejenigen protestieren, die eben auch einmal sehr tief in die Schüssel greifen bei ihren ehrlichen Versuchen, Missstände anzuprangern und aufzudecken. Ich wage zu behaupten, dass niemand auf dieser Erde Ihrer Ansicht nach, lieber Herr Lingenhöhl, das Recht zum Protest gegen die Klimazerstörung hätte. Auch wenn die "groben Schnitzer" von uns anderen eher in unseren CO2-Footprints bestehen - was natürlich praktischerweise nicht so plakativ zu zeigen und so wunderbar anzugreifen ist, wie die Nazca-Linien-Aktion.

    Das Recht zum Protest von einer ansonsten blütenweißen Weste abhängig zu machen, das ist mit Verlaub eines der fragwürdigsten Argumente, das in diesem Zusammenhang angebracht werden kann.
    Antwort der Redaktion:
    Liebe Frau Walther,

    ich verstehe Ihre Argumentation leider nicht ganz. Natürlich darf Greenpeace demonstrieren, protestieren und Botschaften deklamieren, so viel die Organisation mag. Das stelle ich doch überhaupt nicht in Abrede: Wer aber von hoher moralischer Warte aus handelt, sollte einfach vorher darüber nachdenken, warum beispielsweise man in Nazca eben nicht einfach zu den Geoglyphen hinlaufen darf - eben weil die Gefahr von Zerstörungen extrem groß ist. Oder um es anders zu sagen: Um gegen Ölförderung im Regenwald zu demonstrieren, kann man es ja auch nicht gutheißen, ein Stückchen Wald zu roden, um ein Banner auszulegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Löblicher Einsatz

    15.12.2014, Walter Rippberger, Mannheim
    Bravo, Herr Powell, für Ihren Einsatz, Ihren Artikel und die so positiven Ergebnisse Ihrer Forschung zum Wohl der Amerikanischen Kastanie! Ich wünsche Ihnen noch viel mehr finanzielle Mittel, um auch zur Wiederansiedlung anderer, schwer bedrängter Baumarten wie zum Beispiel der Weymouthskiefer (Pinus strobus) beitragen zu können.
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