Direkt zum Inhalt

Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 1

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Auch harsche Kritik im eigenen Land.

    23.01.2019, Peter Sailer
    Zum Beispiel auch die Meteorologen der Uni Innsbruck beanstandeten die "Studie" in gleicher Hinsicht, wie, zwar nicht so ausfühlrich wie Sie, dieser Regionalbericht zeigt: https://tirol.orf.at/news/stories/2954468/
  • Wirklich zigarrenförmig?

    23.01.2019, Markus Kraffczyk
    Sollte sich die extreme - bisher bei Körpern im Sonnensystem nie beobachtete - Form (Achsenverhältnis 1:10 statt maximal beobachteter 1:3) bestätigen und nicht auf einer fehlerhaften Interpretation der Helligkeitsschwankungen beruhen, so sollte klar sein, dass Oumuamua nur aus Metall (Nickeleisen?) oder Gestein mit sehr hohem Metallanteil (siehe Steineisenmeteorite) bestehen kann, wenn man eine zivilisatorische Herkunft nicht in Betracht ziehen möchte. Andernfalls wäre er zerbrochen oder gar nicht erst gebildet worden. Ob es sich um Reste eines planetar differenzierten Körper handelt oder möglicherweise um einen direkten Supernovaüberrest (!), wäre eine höchst interessante Fragestellung, die ich hiermit einmal aufwerfen möchte!
  • Wiederspruch

    23.01.2019, hermse
    Einmal heißt es, dass die NASA für SpaceX bereit ist doppelt soviel zu bezahlen wie der freie Markt um dann zu sagen das die NASA-Dollars (immerhin 50%(!!) der Kosten PLUS Subventionen) für SpaceX irrelevant sind. Das ist doch unlogisch. Wenn diese Firma wirklich ganz allein hätte bestehen müssen, wäre sie nach einem Jahr pleite gewesen. FAIR ist das bestimmt nicht.
    Außerdem sollte der Weltraum nicht dem Kapitalismus unterworfen werden. Das ist ein Abenteuer für die gesamte Menschheit und sollte deswegen ausschließlich durch Staaten und Steuergelder ermöglicht werden.
  • @ libertador

    22.01.2019, Chrigel
    Sie haben natürlich recht was die Zeitspanne betrifft. Im Video erklärt Stepan Bader aber auch, dass wir jetzt wieder in einer Kühlphase sind. Wie vor 40 Jahren. Würde dies für einen Trend reichen? Ausserdem erwähnt er, dass es in den Schweizer Bergen wieder durchschnittlich so viel Schnee hat wie vor 35 Jahren. Die vom Autor Andreas Frey gestellte Frage kann somit mit JA beantwortet werden. Viele Zeichen stehen auf WEISS. Und sie bestätigt die Ergebnisse von Herrn Aigners Studie. Das wären dann schon zwei Regionen.
  • Wille zur Wahrhafigkeit? Schön wär's.

    22.01.2019, Carl Strutinski
    Hallo, Herr Mäder

    Sie zitieren aus der Stellungnahme des Siggener Kreises, nämlich: Wissenschaft »muss auch in der politischen Debatte aktiv sein und Positionen beziehen – (besonders) wenn wissenschaftliche Ergebnisse falsch interpretiert, aus dem Kontext gerissen oder gar missbraucht werden.«

    Das Problem ist nur: wer soll denn entscheiden, ob wissenschaftliche Ergebnisse falsch interpretiert usw. werden? Die empfohlene Task-Force??? Soll sie so etwas wie ein oberstes Gericht darstellen, welches entscheidet, was Wahrheit ist? Ich erinnere daran, dass wissenschaftliche Ergebnisse fast immer auf mindestens zwei Arten erklärt werden können.

    Es ist doch jetzt schon so, dass Wissenschaftler zwar nicht das "Wohlwollen der Steuerzahler" gar wohl aber das der Geldgeber gewinnen müssen, um halbwegs sicher zu sein, dass ihre Projekte weiterlaufen. Deshalb handeln sie entsprechend - in ihrem eigenen Interesse und nur bedingt im Interesse der Wahrheit, indem sie nämlich die Ergebnisse so darstellen, wie "erwartet" wird. Daraus folgt, dass einer Theorie widersprechende Ergebnisse oft bagatellisiert wenn nicht gar verschwiegen, oder aber zurechtgebogen werden, so dass sie sich ins vorgefasste Bild einordnen lassen. Das alles bloß weil man sich vor grundsätzlichen wissenschaftlichen Debatten scheut, und im Wissenschaftsbetrieb nicht anecken darf, ohne seine Position zu gefährden.

    Unter einem gesunden Wissenschaftsbetrieb stelle ich mir aber etwas anders vor, nämlich dass gerade gegensätzliche Auslegungen von Ergebnissen zwecks Wahrheitsfindung gleichermaßen gefördert werden sollten. Davon sind wir aber meilenweit entfernt.
  • Vierte Option

    22.01.2019, Anja Schröder
    Mir scheint, Sie haben in der Beschreibung des Problems etwas vergessen: Handlung B ist passiv, Handlung A is aktiv. Und genau da liegt der Hund begraben: Menschen seit jeher tendieren dazu nichts zu machen statt 'etwas' zu machen. Natürliche Trägheit...

    Daher wäre es interssanter zwei aktive Handlungen zu vergleichen, z.B., zu einem Fitnesscenter zu gehen oder ins Theater... machen wir hier was 'besser' für uns ist (unter der Annahme, dass wir beides gleich gerne machen)?

  • Regelmäßige Sinnlosigkeit

    22.01.2019, Hans-Joachim Dasting-Hussner
    Alle paar Jahre wieder gibt es bei Spektrum offensichtlich eine Debatte über religiösen Glauben und Vernunft. Dabei ist es absolut sinnlos, eine solche Debatte zu führen. Der Augustinus zuschriebene Ausspruch "Credo quia absurdum" (Ich glaube, weil es absurd ist) zeigt bereits, dass es keine Schnittmenge zwischen religiösem Glauben und Vernunft geben kann. Glaube ist per definitionem irrational und kann niemals mit Vernunft in Einklang gebracht werden. Das hat Volker Sommer auch immer wieder deutlich gemacht. Der Wunsch, grundlegende offene Fragen unbedingt im Sinne eines Glaubens an eine Gottheit beantworten zu wollen, hat schon fast etwas Zwanghaftes. Meines Erachtens gehören solche Debatten nicht in ein Wissenschaftsmagazin, eben weil sie sinnlos sind.
  • Vernunft vs Emotion

    22.01.2019, Josef König
    Lieber Alexander,

    ich gehöre zur skeptischen Minderheit, nie nicht glaubt, dass Transparenz allein den Sie über die Populisten erringen kann. Der Grund ist simpel: Vernunft und Transparenz sind wichtig, aber sie versuchen, nur den Kopf der Menschen zu erreichen. Populisten aber gehen den direkten Weg über die Emotionen und verführen auf diese Weise die Massen. Solange Wissenschaftskommunikation nur auf die Köpfe zielt, wird sie nicht Wärme erzeugen und die „Herzen“ der Menschen erreichen. Wir benötigen daher einen Weg, der Vernunft mit der Begeisterung verbindet und emotional anspricht.
  • Variabilität

    21.01.2019, libertador
    @Chrigel
    Wenn Sie den Artikel gelesen haben, dann wissen Sie, dass regionale Daten über solch kurze Zeiträume starker Variabilität unterliegen. Die Haupterklärung scheint Wetter zu sein und kein Trend, dessen Fortsetzung zu erwarten wäre.
    Unseriös sind dann Prognosen auf dieser beschränkten Basis.
  • 50 Jahre Wintertemperaturen auf den Bergen

    21.01.2019, Günther Aigner
    Sehr geehrter Herr Frey,
    als einer der drei Autoren der besagten Studie und als der angesprochene Günther Aigner möchte ich mich für Ihren Artikel bedanken. Zwar komme ich persönlich nicht allzu gut weg, aber das macht nichts. Wichtig erscheint mir, dass das Phänomen, dass die Wintertemperaturen auf den Bergen innerhalb der vergangenen 50 Jahre ohne statistische Veränderung geblieben sind, angesprochen und breiter diskutiert wird. In der Fachwelt ist das kein Thema und längst bekannt, auch in der Schweiz wurde es vom nationalen Institut bereits vor Jahren publiziert.

    Eine breite Diskussion, auch hier im Forum, wäre schön.
  • 20 Jahre sind ja noch weniger...

    20.01.2019, Zoegereister
    ...als die geforderten 30 Jahre, um überhaupt einen ersten Mittelwert zu bekommen. Insofern sagen 20 Jahre genau gar nichts aus.
  • Jagd

    19.01.2019, Torben Bergmüller
    Mal abgesehen davon, daß heute jeder die Studie bekommt, mit der er sein Weltbild stützen kann, scheint die wichtigste Aussage immer zu sein: die Jagd durch Menschen ist nie eine Lösung. Es ist nur so, euer heiliger Wolf, wird euch die invasiven Neozoen nicht vom Hals schaffen. Der schafft nicht mal beim Thema Schwarzwild genügend Freiraum.
  • Kälter in den Schweizer Bergen

    19.01.2019, Chrigel
    Lieber Herr Frey
    Danke für Ihren Beitrag. Allerdings frage ich mich, warum Sie Stefan Bader nicht zitieren? „Besonders ausgeprägt in den Schweizer Bergen über 1600 m.ü.M.. Dort sanken in den letzten 20 Jahren die Durchschnittstemperaturen im Winter um 2.4 Grad“.
    Das sieht doch nach einem Trend aus und bestätigt die Daten von Günther Aigner. Grüsse Chrigel
  • Ein klares NEIN!

    17.01.2019, Dr. Armin Quentmeier
    „Können Wölfe und Schafe nebeneinander leben?“ Nein, das können sie nicht – und daher hat der Wolf in unserem Land nichts zu suchen. Unsere Altvorderen wußten genau, was sie taten, als sie die Wölfe in Deutschland ausgerottet hatten. Und hat das Eliminieren eines Raubtiers, das für viele Tierhalter eine existentielle Bedrohung bedeutet hat, dem Land und dem Ökosystem geschadet? Wiederum ein klaren „Nein“: Deutschland ist 150 Jahre ohne Wölfe gut gefahren. Die Viehzucht konnte sich nun völlig ungestört entwickeln und kein Ökosystem ist zusammen¬gebrochen, kein sonstiger Schaden wurde festgestellt. Bitte nicht vergessen, besonders wenn Vergleiche z. B. mit den USA angestellt werden: unser Land ist dicht besiedelt (230 Menschen auf einem km²); USA: 33 Einwohner/km²) und die Nutztierdichte ist immer noch hoch. In einer solchen Situation braucht bis auf ein paar Wolfsromantiker und überspannte Naturschützer niemand den Wolf und daher sollte eine weitere Ausbreitung mit allen Mitteln verhindert werden. Leider versagt hier wieder einmal die Politik auf der ganzen Linie, denn eine solche Forderung ist nur von Politikern mit gesundem Menschenverstand zu erwarten, also in der gegenwärtigen Lage nicht zu erhoffen. Da wird von „Wolfsmanagement“ geredet; es gibt „Wolfsberater*innen“; da soll mehr Akzeptanz für den Wol erreicht werden es wird gerne von „Herausforderungen“ gesprochen, die der Wolf mit sich bringt. Das ist doch nur sinnfreies Dummgebabbel, das aber für immer mehr Nutztiere zu einem qualvollen Ende führt. Bei lebendigen Leib von Wölfen zerrissen zu werden – wo bleibt eigentlich da der Tierschutz?
    Es sollte in unserem Land nicht einzelne wolfsfreie Zonen geben – das ganze Land sollte wolfsfrei sein und die beste Form des „Wolfsmanagements“ ist: Feuer frei, bis das ganze Deutschland wieder wolfsfrei ist. Das ist die beste Form des „Wolfsmanagements“ und die billigste und die vernünftigste!
  • »Sie haben eine einfache Tür sehr glücklich gemacht«

    17.01.2019, Sikasuu
    Dazu kann ich nur, "mit einen Gehirn, das fähig ist, den Weg jedes Sandkorns in allen existierenden & nicht existierenden Universen zu berechnen", sagen, " wenn ich mich auch auf das allgemeine Niveau runter denken muss!"...:
    .
    Sind Reiz-, Reaktionsschemata, sind Regelkreise (mögen sie noch so komplex sein) denken?
    .
    Trifft auf solche, technische "Intelligenz" heute genannt KI, nicht das "uralte Phänomen" zu, das wir Dinge & "Handlungen", die wir nicht wahrnehmen können (unter unserer Wahrnehmungsgrenze) oder für die wir keine Erklärung haben (außerhalb unserer Wissens), entweder als "göttlich" oder als "lebendig" einstufen?
    .
    Wir definieren etwas als "künstliches, geschaffenes YXZ", dessen "natürliches" Vorkommen wir nicht einmal ganz verstanden haben, bzw. für das es nicht einmal einen allgemein geteilte Arbeitsdefinition gibt!
    .
    Nach den im Artikel angeführten Thesen müssen wir jeder Bio-Form so einfach sie auch ist, aber auch jedem "Regelkreis" die/der auf Reize reagiert "Denken" zuordnen/zugestehen.
    .
    Eine mögliche "Handlungsoption", die aber (das ist einfach Wahrnehmbar) im "Widerspruch" zu X Verhaltensmustern & Ideologien unserer Spezies steht.
    .
    Lieber Warkus, mit diesem/r Ansatz/Hypothese macht du "ein Faß" auf, das außerhalb des Fachbereiches wohl einen grenzenlosen Glaubenskrieg auslösen kann:-)
    .
    Da fehlt noch ein wenig, nicht nur im Artikel:-) Spannend die Idee, aber wenn man sie weiter denkt, findet man auch zwangsläufig den "Planeten der grünen Kugelschreiber"
    .
    Lieben Gruss Sikasuu
    .
    Ps. Lass uns das im "Milliways" mal in Ruhe bei einem Donnergurgler, hilfsweise auch Gin/tunix ausdiskutieren!