Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Erklärung in der Evolution?

    26.07.2015, thorsten
    Für den, der Fleisch isst bzw essen will, sind 'Vorurteile' eine simple Abkürzung, um zu seiner Nahrung zu kommen. Er bestimmt die Schublade und verliert auf der Jagd keine Zeit für eine objektive Wahrheitsfindung. Evtl ist im Lauf der Entwicklung auch ein Zusammenhang zwischen Fleischaufnahme und Denkweise entstanden? Wer vegetarisch sein will, muss diesen Wirkungskreis erstmal durchbrechen. Ich falle - bewusst - manchmal in ihn zurück. Womit ich nicht sagen will, dass die Erklärung stimmt, das eher zur Diskussion hier.
  • Katzen sind Jäger ! Hunde auch !

    26.07.2015, Michael Homeier
    Ja, Katzen sind Jäger. Und sollen es auch bleiben.
    Der Meinung bin ich auch !
    Das macht ja auch einen großen Teil ihrer Attraktivität aus !
    Aber ist das eine Rechtfertigung sie auf Wildtiere loszulassen ?
    Brauchen Katzen unbedingt "Lebendfutter" aus der Natur ?
    Und da die Opferzahlen solche Ausmaße erreichen, ist es doch einfach nur daneben, wenn man sie ignoriert oder ihnen diese sogar auch noch zugesteht und verteidigt !
    "Hauptsache meiner Katze geht es gut ! Was kümmern mich die Vögel und anderen Tiere da draußen ?"
    Auch andere Tiere, die in menschlicher Obhut gehalten werden sind Jäger !
    Doch deshalb wird keiner deren Halter auf die Idee kommen, sie einfach unbeaufsichtigt raus zu lassen, damit sie ihren Jagddrang an unschuldigen Wildtieren ausleben können !
    Natürlich sind die genannten Zahlen statistisch ! Aber sie sind von neutralen Fachleuten angefertigt und zeigen immer nur einen errechneten Mittelwert ! Vielleicht liegen sie ja noch um einiges höher ?
    Würde man diese Untersuchungen von Freilaufbefürwortern durchführen lassen, kämen logischerweise wesentlich kleinere Zahlen dabei heraus !
    Und umgekehrt wesentlich größere Zahlen !
    Aber selbst die Freilaufbefürworter müssten letztendlich zugeben, daß es immernoch sehr viele Opfer sind, die von ihren Lieblingen erlegt werden !
    Und wenn Katzen unbedingt "Lebendfutter" brauchen; weshalb geben deren Halter ihnen das nicht einfach in Form von gekauften, dafür gezüchteten Mäusen etc.?
    Das gehört doch zum Wohlbefinden der Katzen !
    Nein, das möchten sie nicht sehen ! Das wäre pervers !
    Dann würden einige ihren geliebten Haustiger mit anderen Augen sehen.
    Aber draußen vor der Tür ist das in Ordnung !? Dort sieht man zum Glück das Blut und den Todeskampf nicht und hört nicht die letzten Schreie der Opfer !
    Das klingt jetzt etwas pathetisch, ist aber Teil der praktizierten "Fütterung aus der Natur" !
    Belasst doch einfach die Katzen von Anfang an zu Hause oder wenn`s denn unbedingt sein muss, geht mit ihnen an der Leine raus !
    Und wir bräuchten solche Diskusionen erst garnicht führen !
    Gleiches Recht für Alle !!!

  • Ausgewogen

    26.07.2015, Maya Zimmermann
    Sehr geehrter Herr Lingenhöhl, vielen Dank für diesen Artikel, den meine Katzen und ich erfreulich ausgewogen fanden.
    Meine Frage an die hier schreibenden Katzenbesitzer wäre: welchen Kompromiss sind Sie bereit, einzugehen?
  • wir brauchen kein alternatives Stromnetz!

    25.07.2015, G. Scholzen
    Dieser Beitrag bestätigt, dass wir eigentlich nur das brauchen in Sachen Strom, was wir bis jetzt schon hatten, nämlich das "herkömmliche" Stromnetz, die uns die Elektrizität zur Verfügung stellt, die wir dann brauchen, wenn wir sie brauchen.

    "Energiewende" und wie die ganzen Alternativen auch heißen mögen, sind Quatsch.
    Heißt das Wort alternativ nicht, dass man es auch anders machen kann, und es funktioniert dann auch?
    Bei der Stromversorgung gibt meistens keine Alternative. Das öffentliche Stromnetz funktioniert oder es funktioniert eben nicht. D.h. die Energiewende ist nichts anderes als eine politisch gewollte schlechte Stromversorgung.
    Wer will denn schon für sowas Geld bezahlen? Immer weniger Menschen.
  • Eichhörnchen

    25.07.2015, Andreas Auer
    Jetzt würde ich mich aber über eine Erklärung freuen, weshalb "junge Eichhörnchen" so "besonders bedeutsam"? Weil sie - als simples Faktum - so süüüüüüß sind?
  • Sicherheitsprobleme liegen woanders

    25.07.2015, Jutta Paulus
    Solange eine Vielzahl von Energieversorgern und Netzbetreibern die Datensicherheit auf geradzu sträfliche Weise vernachlässigt (siehe hier: http://www.computerwoche.de/a/it-attacke-aufs-stromnetz,3062100 oder hier: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hacker-angriffe-sicherheitsexperten-warnen-vor-stromausfall-im-land.04d817fc-3f74-46c7-b688-8527c478dc3c.html), stellt die "Bedrohung" durch Smart Meter - noch - ein wahrhaft untergeordnetes Problem dar. Zumal die Smart Meter nicht im Haushaltsbereich (der für gerade mal 25 % des Gesamt-Stromverbrauchs verantwortlich zeichnet), sondern viel eher im Gewerbebereich bzw. bei Anbietern relevanter Lastverschiebungsmaßnahmen lohnend sind.
    Warum verwenden Sie eigentlich den moralisierenden Begriff "Schuld", um die Eigenschaft "dargebotsabhängig" abzubilden? So kann man die Energiewende per Wortwahl diffamieren.
    Antwort der Redaktion:
    Sie haben natürlich Recht - die Wortwahl ist in diesem Zusammenhang unglücklich. Ich habe es geändert.

    L.F.
  • Katzenhasser aus Absurdistan

    25.07.2015, Bernhard Hönigsberg
    Während Großkatzen wie Beispielsweise Löwen physiologisch und vom Jagdverhalten darauf ausgelegt sind wesentlich größere Tiere als sie selbst es sind zu schlagen, sieht das bei Wild und Hauskatzen völlig anders aus. Die Bisskraft und die Gefährlichkeit des Gebisses mit Fangzähnen von 7 mm Länge und der filigranen Pfoten sind relativ gering. Aufgrund der physiologischen Fakten dürfe es verwilderten Hauskatzen unmöglich sein größere Tiere als Meerschweinchen zu reißen. Vielleicht noch ganz junge Kaninchen.

    Das Raubtier zu dem die verwilderte oder freilaufende Hauskatze hier aufgrund von reinen Spekulationen hochstilisiert wird ist einfach nur Absurd. Dafür gibt es keinen einzigen Beweis. Im Gegenteil.

    Großräumige Untersuchungen von Exkrementen verwilderter Katzen in den 80er Jahren in Mitteleuropa haben ergeben das extrem geringe Nachweise von bejagten Vögeln zu finden waren. Katzen ernähren sich von Kleinnagern wie Mäusen, Ratten u.Ä. Auch von Insekten. Somit ist wohl nachhaltig evident, dass eine nennenswerte Dezimierung der Vogelpopulation in Mitteleuropa durch Hauskatzen in das Reich der Phantasie gehört. Insbesondere weil Europas Vogelwelt von hier ansässigem Kleinraubtieren seit jeher bejagt wird und dafür natürliche Strategien bezüglich Nistverhalten und Schlafgewohnheiten entwickelt haben, die natürlich auch gegen Katzen wirksam sind.

    Entgegen der haltlosen Spekulation selbsternannter Katzenkenner haben Katzen in Europa natürliche Feinde wie Füchse, Wölfe und verwilderte Hunde sowie jedes andere Raubtier, das in der Lage ist einen ausgewachsenen Hasen zu schlagen. Freilaufende Katzen haben deshalb eine durchschnittliche Lebenserwartung von lediglich ca. 5 Jahren. Katzen sind scheue, schreckhafte und leicht in die Flucht zu schlagende Tiere. Vögel werden durch sie nicht aktiv bejagt sondern geraten nur hin und wieder durch Zufall in den Fokus. Wie jeder in seinem Garten beobachten kann unternehmen Katzen noch nicht einmal ansatzweise den Versuch gesunde Vögel zu bejagen. Weder auf dem Baum, im Busch oder auf der Wiese.

    Bei der Größe einer Drossel und darüber hört das mit dem Bejagen dann auch schon auf, bereits taubengroße Vögel schlagen Katzen problemlos in die Flucht, wenn sie nur ein bisschen energisch ihren Nachwuchs verteidigen. Bei Elstern droht der Katze dann schon Verletzungsgefahr.

    Kleine Singvögel halten sich in Baum und Buschregionen auf, die für die 2-5 Kilo schweren Tiere unzugänglich sind. Mit ihrer fast 360° Rundumsicht und ihren schnellen Reflexen sind sie gegen die vergleichsweise trägen Hauskatzen bestens gewappnet. Auch in der Dunkelheit oder der Dämmerung. Lediglich alle paar Jahre wird ein kranker oder verletzter Vogel bis zur Größe einer Drossel gerissen. Da die hiesigen Vögel ihre Gelege sowieso vor einheimischen diversen Räubern wie Iltis, Marder und Wiesel sichern müssen sind sie natürlich gegen Katzen genauso gesichert. Da diese Räuber mitunter wesentlich leichter und kleiner als Katzen sind, haben sie auch mehr Erfolg bei Nesträubereien. Sie gelangen wesentlich besser in die Regionen der kleinen und leichten Äste.

    Eine Katze reißt ein kleines Känguru? Das ist schwer zu glauben. Mit 7 mm langen Fangzähnen? Bei der geringen Bisskraft? Wie soll das gehen? Wie soll die Katze das Fell durchdringen um das Tier zu verzehren?

    Dafür ist die Hauskatze, sei sie nun verwildert oder nicht physiologisch gar nicht in der Lage. Vielleicht ein Lux oder ein Mischling? Ein besonders großes und kräftiges Einzelexemplar? Oder eine Fotomontage? Womöglich wird nur Aas fortgeschleppt.

    Nachbars 1.500 g Yorkie schlägt hier auch den größten Kampfkater mit ein bisschen Gebell in die Flucht. Oder haben Sie jemals davon gehört dass Nachbars Dackel vom Kater gerissen wurde? Lächerlich!

    Vögel sind nur durch den Gutmenschen bedroht. Der stellt hübsch anzusehende Vogelhäuschen auf und lockt den Vogel in eine Position, die er in natürlicher Umgebung niemals eingenommen hätte, mitunter direkt vor die Fänger der Katze. Glückwunsch. Vogelhäuschen sind die besten Katzenfutterstellen. Lassen sie das! Die Vögel finden in der Natur genug Futter. Und dann bekommen die Katzen die Vögel eben auch nicht.

    Also bitte die Kirche (Katze) im Dorfe lassen.
  • Comeback des Pluto

    25.07.2015, Memnoch
    Wenn man diese beeindruckenden Bilder sieht, kann man gar nicht verstehen, wieso man den Pluto nicht mehr als Planeten listet, sondern als "Zwerg" einstuft. Für ein (Planeten-) Comeback des Pluto!
  • Ist-Zustand

    25.07.2015, Carsten
    Die Fauna, die wir jetzt in Mitteleuropa haben, ist die Fauna mit Hauskatzen. Seit mehreren tausend Jahren domestiziert, seit über 1000 Jahren in Europa als Haus-/Nutztier gehalten. Die Artenvielfalt und Vogelwelt von heute ist, wie sie mit Katzen ist. Möglicherweise sähe sie ohne Katzen anders aus, aber das bleibt reine Spekulation. In Australien sieht die Sache vielleicht anders aus, aber bei uns gibt es nichts zu diskutieren, der Ist-Zustand der Fauna ist der mit Hauskatze, und zwar seit langer Zeit.
  • Lachhaft

    25.07.2015, matokla
    @sathomaso:
    Was bitte ist "eine ethische Maxime der Leidvermeidung, aus der eine bestimmte Konsumhaltung, die alle Lebensbereiche betrifft" anderes als eine ideologische Einstellung? Und wie könnten Pandas eine solche einnehmen?
  • Fremdschämen

    25.07.2015, Daniel Schmahl
    Wird Ihnen das ganze nicht langsam selber peinlich Frau Schaller?
    Wie oft muss man diese Propaganda denn noch auseinander Pflücken?
    Selbst vor Gericht wurde die Argumentationskette des Deutschen Krebsforschungsinstitutes rechtskräftig pulverisiert und wird dem Land NRW einiges kosten, da diese sich auf Argumente eben dieser Organisation und der Argumentation der WHO gestützt hat.
    Ich möchte an dieser Stelle Ihre moralische Verantwortung nicht noch extra betonen, da nur Sie mit Ihrem Gewissen umgehen und weiter leben müssen.

    Grüße eines COPD Patienten, der vor fast vier Jahren vom Rauchen aufs dampfen umgestiegen ist und seitdem beschwerdefrei und ohne weitere Atemwegsprobleme sein Rauch freies Dampferleben genießen kann.
  • Da haben wieder einmal die Lobbyisten zugeschlagen!

    25.07.2015, Gottfried Heumesser
    Da sie die schönen, neuen elektronischen Zähler nicht konkurrenzfähig gegenüber den alten Ferraris-Zählern anbringen konnten, mussten sie Druck in Brüssel aufbauen und erzählen, wie heilbringend das Ganze ist. Seit über 50 Jahren gibt es die Tonfrequenz-Rundsteuerung, die das auch kann.

    Ist fast so gescheit wie der sinnarme Umstieg zur Energiesparlampe, die jetzt durch die LEDs ersetzt wird. Und da sich die europäischen Leuchtmittelerzeuger auf die Lobbyisten verlassen haben, schauen sie jetzt durch die Finger.
  • Wie bitte?

    25.07.2015, Franz Bader
    Katzen töten Vögel, und zwar alle deren sie habhaft werden können, ohne Arten zu unterscheiden. Daneben auch andere kleine Wildtiere, die natürlich ökologisch wichtig sind, und/oder besonders bedeutsam wie junge Eichhörnchen.
    Das sind die simplen Fakten.

    Wenn ich als Mensch durch den Park gehe und mit der Schleuder alles abschieße was mir vor Augen kommt lösen ich vermutlich Empörung bis hinein in die Lokalnachrichten aus, und kassiere eine Anzeige.
    Bei den Unmengen sinnlos durch Katzen getöteter Wildtiere (sinnlos da Katzen gefüttert werde und nicht Teil des Ökosystems sind) finden sich aber akademische Neunmalkluge die diese fatale und offensichtliche Tatsache irgendwie wegerklären. Warum auch immer. Weil sie selbst Katzenfans sind oder sich profilieren wollen vermutlich.
  • Lesen Sie Blackout von Marc Elsberg

    25.07.2015, Hans P.Reiffert
    Lesen Sie Blackout von Marc Elsberg, dann werden Sie die Problematik erkennen -und fürchten!
  • "Naturschutz"-Propaganda!

    25.07.2015, Andreas Auer
    Da Ihr Beitrag unter dem Titel "Naturschutz" steht, wäre zunächst einmal eine Definition angemessen, was unter Natur zu verstehen ist. Ist "Natur" entweder a) alles, was irgendwie kreucht und fleucht? Oder ist "Natur" b) im Gegensatz zu "Kultur" ein möglichst unberührt gelassenes Umfeld der Artenbeziehungen.

    Im Fall a) sind die genannten Studien und die gesamte Problemstellung irrelevant, da dann die Katzen ebenso zur Natur gehören wie die Vögel und damit keinem der Vorzug gegeben kann. Auch "Kompromisse" sind dann überflüssig, da eine Bevorzugung des einen Teils der Natur (Vogel) zu einer Benachteiligung des anderen (Katze) führt.

    Im Fall b) sollten Sie zumindest zur Kenntnis nehmen, dass (nicht verwilderte) Hauskatzen ausschließlich in der Umgebung ihrer Halter vorkommen. Sie sind also mitnichten in der "Natur" unterwegs, sondern in einer Kulturlandschaft, in der die dort vorkommenden Vogelsbestände ebenso "unnatürlich" sind wie die Katzen. Auch dies führt die Problemstellung ad absurdum: Weshalb sollte eine Katze, die ebenso "kultiviert" ist wie die Vögel, die dort nur infolge der menschlichen Zivilisation und Fütterung überhaupt existieren, eine geringere Existenzberechtigung haben?

    Das Argument des Artenschutzes ist eine an den Haaren herbeigezogene Propaganda mit haarsträubend konstruierten Beispielen. Einsame Insel hin oder her: Es ist eine nicht erst seit gestern wohlbekannte Tatsache, dass Arten NIE durch Bejagung anderer Tiere aussterben, mit denen sie sich bereits seit Jahrtausenden den Lebensraum teilen, sondern stets durch Zerstörung ihrer Lebensräume. Und da ist der Mensch, und nicht die Hauskatze, Kandidat Nummer Eins.