Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • und ... wie macht er das?

    17.03.2014, J. Bohnenberger
    schade, dass die angewendete Färbetechnik nicht beschrieben wird
    Antwort der Redaktion:

    Liebe(r) Leser(in),

    die Färbetechnik wird im Text unterhalb der Bilder erklärt. Red.

  • Gute Rezension

    17.03.2014, Stephanus Leibl
    mal eine Rezension, nach der man sich einen guten Eindruck über das Buch machen kann. Ich habe das Buch gelesen und komme zum gleichen Urteil.
  • Ein kleiner Hinweis zur Epigenetik

    17.03.2014, Stefan Pschera

    Wiederum fällt ein Dogma:
    http://www.scilogs.de/bierologie/die-wunderbare-welt-der-genetik-und-molekularbiologie-rna-interferenz-und-imprinting/
    Wie schon erwähnt, es passiert weit mehr im Oberstübl.
  • Wieso "Proton-Paradoxon"?

    16.03.2014, Peter Pohling, Dresden
    Bei völlig abweichenden Messmethoden für den Proton-Radius (Streuversuche mit Elektronen einerseits und Messung der Lamb-Verschiebung mit Myonen andererseits) sind unterschiedliche Ergebnisse nicht dramatisch überraschend und noch lange keine neue Physik. Denn die Myonen haben fast die 207-fache Masse der Elektronen und damit bereits 11,2 Prozent der Protonenmasse. Auch die Leptonen-Abmessungen unterscheiden sich erheblich. Der "Konstanten"-Radius des Elektrons gemäß www.naturkonstanten.de (LHC-Elektronmodell/Elektronkonstanten) beträgt nur 4,714 x 10-19 Meter. Der Radius der Myonen ist immerhin 6-mal größer! Abweichende Ergebnisse bei den noch ausstehenden Streuversuchen mit Myonen wären wiederum keine Überraschung.

    Nun vielleicht doch eine kleine Überraschung: Der sogenannte "Konstanten"-Radius des Protons 8,656 078 * 10-16 Meter (siehe Tabelle Elektronkonstanten) liegt zwischen den Bernauerschen- und den Pohlschen Protonen-Radien. Dafür reichen der Bohrsche Radius, die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante und das neue heuristische Elementarpartikel-Prinzip der ersten Teilchenfamilie.

    Das "Rätsel vom Proton-Radius" wird "zu einem tieferen Verständnis des Universums" führen. Meine Lesermeinung ist: Das "Buch der Naturkonstanten" liegt offen vor uns. Wir müssen es nur lesen, damit sich Theorie und Experiment ergänzen. "Vielleicht schlagen wir gerade das nächste Kapitel darin auf." Das ist das Kapitel der Emergenz-Physik.
  • Triviale Erklärung für das Proton-Paradoxon?

    16.03.2014, Erik Lindner, Prien am Chiemsee
    Eine triviale Erklärung für die Diskrepanz wäre: Aufgrund der erheblich (um den Faktor 8*106) erhöhten Aufenthaltswahrscheinlichkeit von 1S- bzw. 2S-Myonen im Proton zieht sich auch die Protonenladung in einen kleineren Radius zusammen als dies beim Elektronen-Streuexperiment der Fall ist.

    Aber sicher wurde dieses Argument ebenfalls schon in Erwägung gezogen, überprüft und anschließend verworfen.
  • Binär

    16.03.2014, Mathias Völlinger
    "Ich wage zu behaupten, dass es in der gesamten Physik nur eine echte ganze Zahl gibt: die Eins."

    Und ich biete zusätzlich die Null.

    Dies sind dann auch die Randwerte der kontinuierlich auftretenden Wahrscheinlichkeit für die Messung der Zustände von von Qbits. Die zeitliche Entwicklung der Wahrscheinlichkeit (Amplituden) für die Messwerte ist zwar analog, die beiden möglichen Messwerte selbst sind dabei jedoch digital.

    Ich denke, für eine abschließende Beurteilung dieser Thematik ist es noch viel zu früh, und jede persönliche Meinung hierzu kann bis auf weiteres nur Wunschdenken sein.
  • Das Wissen geht vom Volk aus

    16.03.2014, Strobel
    Wer lernen will, wer erfolgreich sein will, muss offen sein für alle Impulse. Auch wenn sie nicht wissenschaftlichen Ursprungs sind. Und wer immer nur in der eigenen Suppe schwimmt, wird über den Tellerrand nicht hinwegsehen. Wissenschaftliches Arbeiten tendiert leider dazu. Selbst unter den eigenen Reihen wird die interdisziplinäre Arbeit durch persönliche Eitelkeiten und Arroganz erschwert. Wie sollen mit diesem Verhalten komplexe Strukturen erfasst und Erkenntnisse gewonnen werden?
    Das Buch war schon längst fällig! Ich wünsche Peter Finke einen durchschlagenden Erfolg!
  • Ein wesentlicher weiterer Aspekt,

    16.03.2014, Walter Weiss
    der nach dieser Rezension (offenbar oder vielleicht) nicht zum Zuge gekommen ist, ist das Fächerübergreifen: In aller Regel sind die Inhaber von Lehrstühlen, von Ausnahmen abgesehen, nicht daran interessiert, mit Kollegen anderer Disziplinen in Verbindung zu treten und gemeinsache Forschungsprojekte durchzuführen - erst recht, wenn nicht nur zwei, sondern noch mehr fremde Fachbereiche einbezogen werden müßten.

    Gerade bei fächerübergreifenden Problemen dürften außenstehende Dritte, also eben interessierte 'Laien' (Citizens) weniger Scheuklappen als die Professionellen haben, also von vorn herein im Zweifel mit neuen Gedanken erfolgreicher handeln können als die Bewohner und Inhaber von Elfenbeintürmen.

    Ich habe diese Erfahrung selbst immer wieder machen müssen. Bevor ich mich entschlossen habe, als Jurist beruflich tätig zu werden (was dann auch ein Berufsleben gehalten hat), habe ich jahrelang neben der Juristerei Mathematik und Physik, sowie alte Geschichte (mit Schwerpunkt alte Sprachen) studiert; nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit als Jurist habe ich dann noch mehrere Semester Sprachwissenschaften studiert und mich außerdem in die schwierige Materie der Energiewende eingearbeitet. Ich erwähne das alles, um zu zeigen, dass mich gerade verschiedene Disziplinen interessieren.

    In der Hethitistik und in der Indogermanistik habe ich fächerübergreifende Projekte vorgeschlagen, an denen neben den Fachbereichen auch Völkerkundler, Psychologen, Archäologen und Gender-Sachkundige hätten teilnehmen müssen - ohne jeden Anklang, ohne Bekunden irgendeines Interesses. In der naturwissenschaftlichen Philosophie habe ich eine fächerübergreifende Arbeitshypothese entwickelt, bei deren weiterem Ausbau gleich mehrere andere Disziplinen hätten mitwirken müssen, insbesondere Naturwissenschaftler und dort speziell Hirnforscher - ohne jeden Widerhall. Diese Arbeitshypothese habe ich auch als Text 'Exzerpt' (eBook Epubli-Verlag) herausgebracht, Interesse:Null! Die meisten Verlage benehmen sich im übrigen wie die Elfenbeininhaber.
  • Datenspeicherung für Millionen von Jahren ist möglich

    15.03.2014, Martin Holzherr
    Nicht nur ein paar interessante Datenschnipsel sollte man für tausende von Jahren speichern, sondern alle heute vorhandenen Archive, alle Bücher und noch vieles mehr. Dazu braucht es einen Datenträger, der tausende von Jahren übersteht und ein Format auf das sich alle einigen. Der arxiv-Artikel "Towards Gigayear Storage Using a Silicon-Nitride/Tungsten Based Medium" ( http://arxiv.org/pdf/1310.2961v1.pdf ) beschreibt einen solchen Datenträger. Man liest: "If we want to preserve anything about the human race which can outlast the human race itself, we require a data storage medium designed to last for 1 million to 1 billion years. In this paper a medium is investigated consist-
    ing of tungsten encapsulated by siliconnitride which, according to elevated temperature tests, will last for well over the suggested time". Die Technik gibt es also, es fehlt nur noch an der Unterstützung durch die weltweite Gemeinschaft der Forscher und Archivare.
    Um auch einer zukünftigen Generation von Menschen, die technisch wieder in der Steinzeit gelandet ist, den Zugang zu diesen Datenspeicher zu ermöglichen, werden die Daten bei dieser Lösung als makroskopisch sichtbare QRCodes gespeichert. Jeder Pixel des QRCodes besteht wieder aus QRCodes.

    Fazit: Langzeitdatenspeicherung ist als technisches Problem gelöst oder die Lösung ist mindestens absehbar. Es fehlt noch das gesellschaftliche und politische Bewusstsein für das Problem, denn nur wenn sich 1) ein Standard für die Langzeitspeicherung etabliert und 2) dieser Standard auch von möglichst vielen genutzt wird, nur dann machen wir die heutigen Daten den zukünftigen Generationen wirklich verfügbar. Der menschliche Schlendrian könnte also allen Anstrengungen einen Strich durch die Rechnung machen.
  • Das kommt mir nicht logisch vor ...

    14.03.2014, Rosa
    "Am passendsten ist da wahrscheinlich die Fantasy-Metal-Variante des Komponisten Kent Heberling aus Milwaukee: ..."

    Da die Musikrichtung Metal eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, dürfte diese Variante dem, was Bosch/der Komponist im Sinn hatte, nun wirklich nicht entsprechen. Dann schon eher die chorale Variante von wellmanicuredman.

    Oder glauben Sie, Herr Dönges, an die schöne Legende, Metal sei prinzipiell satanistisch? Der Gedanke amüsiert mich :D
  • Wo sind die Planck-Einheiten?

    14.03.2014, Jochen Magnus
    Ein interessanter Ausflug durch die Wissenschaftsgeschichte. Aber was ist mit den Planck-Einheiten: Planck-Zeit, -Länge, -Masse usw.? Was mit der faszinierenden Theorie der Schleifenquantengravitation? Das alles deutet doch sehr auf eine grundlegende Quantisierung des Kosmos hin und wird, so weit ich es verstanden habe, nicht thematisiert.
  • Das ist völlig daneben!

    14.03.2014, Gilbert Brands
    Der Autor wirft (bewusst und absichtlich?) eine ganze Menge durcheinander.

    1. Die Anzahl der Veröffentlichungen sagt auf diesem Gebiet überhaupt nichts über die naturwissenschaftliche Seriosität aus, weil allenfalls Details einem experimentellen Nachweis zugänglich sind, das große Ganze aber keineswegs. Das ist nach wie vor Spekulation, wie gut begründet sie in den Augen einzelner auch sein mag.

    2. Die Klimaforscher selbst geben unumwunden zu, dass sie wesentliche Fakten wie beispielsweise Wolkenbildung und deren Einfluss allenfalls ansatzweise verstehen. Entsprechend kann die große Extrapolation auch nur Spekulation bleiben.

    3. Der Autor verleumdet schlicht so genannte Skeptiker. Die stellen keineswegs das wissenschaftliche System in Frage, sondern nur den spekulativen Anteil aufgrund unvollständiger Kennntisse und teilweise einseitiger Auswahl von Kriterien mit der damit verbundenen einseitigen Auslegung in eine bestimmte Richtung.

    4. Die Kopplung von Politik und Wissenschaft über das Geld wird schlicht unterbewertet. In den polititschen Gremien sitzen leider viele Leute mit ideologischen Scheuklappen, und für Forschungsgelder sorgt auch mancher Wissenschaftler dafür, nicht aufgrund falscher Argumente übersehen zu werden.

    Wenn viele etwas Bestimmtes schreiben, muss es richtig sein, und diskutiert wird nur, wenn die Prämissen eines Diskussionspartners vorab bedingungslos akzeptiert werden. Das ist Religion, und mit solchen Ansichten sollte der Autor besser Pastor werden.
  • Neue Ideen statt Dunkle Materie

    14.03.2014, Juan
    Dunkle Materie ist der Joker in der Astrophysik. Immer wenn man keine Erklärung für etwas hat oder die Berechnungen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie nicht stimmen, dann kommt die Dunkle Materie ins Spiel. Es zeigt sich, daß die Allgemeine Relativitätstheorie im Makrokosmos nicht taugt. Neue Ideen sind erforderlich.
  • Es ist nicht nur für Palmöl!

    14.03.2014, Marina Mueller
    Wie Sie es am Anfang sagen, ist die Ölpalme sehr produktiv, und sogar die produktivste Ölpflanze. Um unseren Bedarf an Fett zu decken, sollten wir bestimmt noch grössere Flächen benutzen, wenn wir andere Planzen züchten wollten. Ausserdem, auch wenn due Ölpalme gehört zu den Monokulturen, die auf diesen Flächen angebaut werden, andere Pflanzen werden da auch angebaut. Es nicht also nicht die Pflanze, die man in Frage stellen soll.
  • Ein Modell ist keine Theorie

    13.03.2014, Dr. Karl-Heinz Klär
    Lieber Herr Lingenhöhl,

    sie schreiben in Ihrer Einleitung von einer neuen Theorie, eine Übertreibung. Es geht hier um ein kleines kosmologisches Modell mehr, und das ist viel weniger als eine Theorie.

    Neulich erzählte ich meiner Enkelin, dass es im All 26,8% dunkle Materie gebe. Was ist das? fragte sie. Das weiß niemand, sagte ich. Da hat sie den Kopf geschüttelt: eine so exakte Zahlenangabe und keine Ahnung was!

    Ich bin kosmologisch ein interessierter Laie, in einigen Sozialwissenschaften lizensiert. In den Wissenschaften, die ich gelernt habe, ist man vorsichtiger.

    Es lohnt besonders ein Blick auf die ökonomischen Wissenschaften. Dort sind die Modellbauer immer noch nicht aus der Mode, aber so krachend wie diese Leute anlässlich der Finanzkrise 2007-2008 auf die Nase gefallen sind, hat es selten eine Professorenriege erwischt.

    Wer die ganze Empirie nicht ehrt, ist die echte Theorie nicht wert, sagte vor 30 Jahren spöttisch einer meiner Studenten. Der Spott war unangebracht.

    Schönen Gruß!

    Dr. Karl-Heinz Klär
    13.03.2014
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