Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  1. 1
  2. ...
  3. 6
  4. 7
  5. 8
  6. 9
  7. 10
  8. ...
  9. 693
  • Mal bei der NSA nachfragen...

    13.08.2015, Torsten
    Eine Nachfrage beim NSA könnte evtl. Klarheit bringen (kein Witz). Die knacken doch alles.
  • Einfache Erklärung für Raum und Zeit

    13.08.2015, Jürgen Altenbrunn
    Mir sind einige der oben genannten Thesen unklar. Wie kann man aus der nicht vollständigen Lokalisierbarkeit bei einigen Prozessen auf das Nicht-vorhandensein des Raumes schließen ? Es ist doch sehr vermessen, aus der Nichtwarnehmbarkeit in einigen Fällen auf das Nichtvorhandensein zu schließen. Wir können elektromagnetische Wellen im Bereich von 400nm bis 700nm als Licht warnehmen. Und jeder weiß, daß es elektromagnetische Wellen mit ganz anderen Wellenlängen gibt, die wir nicht warnehmen können.

    Eine einfache Erklärung für das, was Raum (und Zeit) sind, wird auf der Seite www.altenbrunn.de/wissen.htm gegeben. In der dort ladbaren Datei RZEIT.pdf werden Raum und Zeit
    ausführlich erklärt.

    Ich persönlich halte Zeit und Raum für ganz wesentliche (grundlegende) Begriffe in der Physik (und auch in der Philosopie), ohne die Physik und jede Diskussion über Erscheinungen in unserer Umwelt unsinnig wird. Und insofern kann ich der Behauptung meines Vorschreibers Herrn Kober "Der Raum ist nicht fundamental" nicht zustimmen.
  • Lesen können?

    12.08.2015, Matthias
    Wer konnte im Mittelalter schon lesen? Ritter kaum und Schmiede schon gar nicht. Also kann es auch eine Aneinanderreihung von Buchstaben sein, um den Schein zu wahren. Und wer von den Rittern lesen konnte, wird schon Vorgaben gemacht haben.
  • W oder M?

    12.08.2015, Tillman Bessmer
    Auch der beste Schmied verdreht mal das Stempeleisen und schon ist es passiert: Das "M" für den Schmied[er] Gerhard (CHMDR GHD) endet als "W" und damit zum zeitlosen Mirakel. Ich wette, das Schwert kam in den Sonderpostenverkauf^^
  • Schwert-Inschrift

    12.08.2015, Tatjana P.
    Erst dachte ich an einen Segen, wie "Möge Gott das Schwert zum Siege führen".
    Aber vielleicht beherrschte der Schmied einfach kein Englisch (oder eine andere Sprache) in Wort und Schrift und hat es mit Lautmalerei versucht.
  • Bedeutung

    12.08.2015, EdlerWaechter
    Es könnte sich aber auch nur um eine Werkstattmarke, wie hier
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwert_aus_dem_Teufelsmoor#Inschriftenschwerter
    beschrieben, handeln.
  • Bedeutung?

    12.08.2015, Abahatchi
    Es ist kurios, dass einige lateinische Zeichen gleich als entschlüsselbares Rätsel mit literarischem Hintergrund bezeichnet werden. Vielleicht bedeuten sie nichts, also so gar nichts. Wenn solche Schwerter begehrte Objekte waren, dann mag ein aliterater Schmied sie mit Zeichen versehen haben, um den Verkauf anzukurbeln. Parallelen gäbe es z.B. In der antik griechischen Vasenmalerei.
    Antwort der Redaktion:

    Das ist eine Möglichkeit. Aber ist es unter dieser Annahme auch plausibel, dass dann sämtliche Inschriften unleserlich sind? Siehe dazu auch diesen Fachaufsatz.
    Mit besten Grüßen, jd/Red

  • Nun ja ...

    12.08.2015, Kronberg
    ... ich kann Ihnen offenbar meinen Gedankengang nicht hinreichend klar machen. Wenn Sie das Studienergebnis für sekundär (ich vermute, das war mit sekulär gemeint) halten, dann frage ich mich, welchen Sinn Studien zu welchem Thema auch immer für Sie haben. Ein Ergebnis, das sachlich nicht zu beanstanden ist (und das scheint hier der Fall zu sein), sollte im Dienste der Wahrheit nicht aus anderen Gründen zurückgezogen werden. Verfehlungen der Verfasser, welche das auch sein mögen, sind disziplinarrechtlich und gegebenenfalls auch strafrechtlich zu verfolgen, können aber nicht dazu führen, daß ein richtiges Ergebnis als falsch deklariert wird.

    Was die "braune Flut" angeht, haben Sie vermutlich eine andere Wahrnehmung als ich. Ich vermag da nur ein ziemlich bedeutungsloses Rinnsal zu erkennen, übrigens im Einklang mit der öffentlichen, wie auch der veröffentlichten Meinung (Mainstream natürlich). Wenn Sie allerdings neben den paar People NPD auch AfD und Pegida dazu zählen sollten, werden das schon mehr. Dann allerdings sollten Sie sich einmal damit beschäftigen, was der Nationalsozialismus für Inhalte hatte und wie er sie umgesetzt hat, und das dann mit den genannten vergleichen. Als Physiker sollten sie eigentlich zu vorurteilslosem Herangehen fähig sein. Ich kann nicht über Ihre persönlichen Erfahrungen urteilen, vermutlich stimmt das so, wie Sie geschrieben haben, aber solche Ergebnisse sind dann von der Sache her angreifbar und nicht von der Gesinnung der Verfasser.

    Doch, Ihr Schreiben ist sachlich genug, auch wenn in Ihren Urteilen einiges an sachlich nicht begründeter Meinung zu stecken scheint. Und zum Schluß: Ich kann Sie genausowenig überzeugen, wie Sie mich, und deshalb denke ich, setzen wir hier einen Schlußpunkt.

    Mit den besten Grüßen, F. Kronberg
  • Kann es sein, ...

    12.08.2015, Werner Kohl
    ... dass die Revision der Sonnenfleckenzahlen zu einer schlechteren Korrelation mit der Sonnenaktivität führt, die neue Sonnenfleckenzahl also kein guter Indikator für die Sonnenaktivität mehr ist?

    Wenn das Grand Solar Maximum bei der Revision verschwindet, dann stimmt doch wohl was nicht. Das GSM ist doch keine Fiktion. Hier ein Artikel aus dem renommierten Magazin Astronomy & Astrophysics, in dem "Grand Minima" und "Grand Maxima" diskutiert werden:
    http://www.aanda.org/articles/aa/pdf/2014/02/aa23391-14.pdf
  • Zum Einwand von Jo Hackl

    12.08.2015, Dr. J. Götz
    Ich möchte Ihnen widersprechen: die Kosten der Entsorgung hängen neben der Art und Weise in starken Maße von dem politischen Theater ab, welches Interessengruppen und Parteien veranstalten. Eine sichere Entsorgung in tiefen geologischen Formationen ist möglich und auch wirtschaftlich machbar, sofern geeignete geologische Formationen im Land vorhanden und der entsprechende Wille. Man kann von der Entwicklung der nächsten Jahrzehnte durchaus erwarten, dass z.B. durch die Umwandlung der Spaltprodukte im Mantel oder in der Spaltzone weiterentwickelter Reaktoren die Halbwertszeiten drastisch verringert werden und insofern die Anforderungen an die Langzeitsicherheit geringer werden bzw. einfacher realisiert werden können.
    Wussten Sie, dass in dem Volumen des Gesteins über einem geologischen Tiefenlager in ca. 1000m Tiefe natürlicherweise mehr Radioaktivität ist, als in den eingelagerten Abfällen des Kernbrennstoffkreislaufs (bei einer Menge etwa wie in Deutschland prognostiziert) ?
    Ob die Kosten am Steuerzahler hängen bleiben, hängt in starken Maße davon ab, ob wir Wahlbürger der Politik einen klaren Auftrag erteilen, endlich zügig das Endlager zu bauen. Nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen haben die Betreiber Rückstellungen gebildet, um die Entsporgung zu bezahlen. Diese sind vorhanden. Aus nachvollziehbaren Gründen haben die Betreiber der KKW kein Interesse , eine zweite, dritte und vierte Endlagersuche zu bezahlen. Konsequenz: wenn das politische Theater um die Endlagerung so weiter getrieben wird, dürfen Sie - wie auch ich - sich als Steuerzahlen mit immer höheren Anteilen beteiligen, je länger das dauert.
  • Einer der Größten in der Geistesgeschichte der Menschheit

    11.08.2015, Dr. Martin Kober, Frankfurt
    Ich kann Herrn Dr. Wolfgang Schulz nur zustimmen. Auch mir ist kein Denker des 20. Jahrhunderts bekannt, der eine solche Tiefe und Universalität des Denkens zugleich aufweist. Es gibt keinen Denker seines Rangs, der so sehr in Physik und Philosophie zugleich beheimatet war und bei dem diese beiden Fächer so sehr ineinander aufgehen. Zunächst einmal hat Carl Friedrich von Weizsäcker nobelpreiswürdige Erkenntnisse in der ganz konkreten Theoretischen Physik hervorgebracht. Desweiteren hat er durch seine erkenntnistheoretische und unter anderem durch Kant inspirierte Analyse der Quantentheorie und die hieraus hervorgehende Quantentheorie der Uralternativen den fundamentalsten und einzigen Ansatz zu einer einheitlichen Naturtheorie erdacht, der in rein quantentheoretischen Begriffen formuliert ist. Vielleicht ist dies seine größte Leistung, die leider in der gegenwärtigen Welt der fundamentalen Physik nicht die Beachtung erhält, die ihr zweifellos gebührt. Hinzu kommt eine umfassende Kenntnis und ein tiefes Verständnis für alle bedeutenden Philosophen der klassischen Philosophie an sich und darüber hinaus für ihre Bedeutung für ein wirkliches Verständnis der modernen Physik. Schließlich war von Weizsäcker ein tief religiöser Mensch, der eine tiefe Beziehung zur christlichen und buddhistischen Religion hatte. Dann sind noch seine Beziehung zur Dichtung und seine umfassenden Beiträge zum Verständnis geschichtlicher und politischer Prozesse zu nennen. All diese Dinge werden in seinen Schriften behandelt, zueinander in Beziehung gesetzt und gehen in Gewalt und Größe seines universalen Denkens mit ein. Die Begegnung mit seinen Schriften gehört zu den erhebendsten Ereignissen meines Lebens. Zu guter letzt steht noch sein konkretes von höchster Ethik getragenes politisches Wirken, zu dem unter anderem die auf ihn zurückgehende Erklärung der Göttinger Achtzehn gegen die Bewaffnung der Bundesrepublik Deutschland mit Atomwaffen und eine Erklärung gehören, in der er sich unter anderem bereits sehr früh für die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie ausspricht. Nach von Weizsäckers Meinung war Heidegger der größte Philosoph und Einstein, Bohr und Heisenberg die größten Physiker des 20. Jahrhunderts. Heidegger kannte er gut, Bohr und Heisenberg waren seine Lehrer und Heisenberg zugleich ein enger Freund von ihm, den er bereits im Alter von 14 Jahren kennen lernte. Wenn dieses Urteil zutrifft, so sollte man von Weizsäcker selbst den Titel des größten Universalgelehrten des 20. Jahrhunderts zusprechen. Er ist von tiefem geistigem Ernst erfüllt, zweifellos einer der größten Geister in der Geistesgeschichte der Menschheit, steht in der Tradition der großen deutschen Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts, die er selbst auch als die Zeit des deutschen Titanismus bezeichnet, und vor seiner geistigen und menschlichen Größe kann man sich nur ehrfurchtsvoll verneigen.
  • Falsche Richtung

    11.08.2015, Holger Bauer, Moers
    Das Foto mit den Moai auf S. 13 wurde beschrieben, ich zitiere: "Gewaltige Steinskulpturen, die so genannten Moai, blicken weit über das Meer."
    Das stimmt so nicht, diese Steinskulpturen schauen mit ihrem Gesicht landeinwärts. Eins der Mysterien dieser Kultur.
    Antwort der Redaktion:
    Das ist richtig: Bis auf wenige Ausnahmen blickten die Moai landeinwärts zu den Ansiedlungen.
  • Korrektur zu meinem Leserbrief

    11.08.2015, Dipl.-Phys. Ulrich Schulz
    So geht es, wenn ich nachts auf meinem Smartphone einen Text tippe.
    Neben Tippfehlern kann auch ganz schnell ein sinnverdrehter Satz herauskommen. Natürlich sollte es sinngemäß heißen:
    "Wenn ich im Ausland meine Experimente so durchführe, daß die gleichen Restriktionen beachtet werden, wie sie hier bei uns im Inland gelten, so kann man wohl kaum von "Neokolonialismus" sprechen."
    Ich bitte, den (die) Fehler zu entschuldigen. Und hoffentlich bin ich sachlich genug geblieben.
    Schulz
  • Und noch einmal ...

    11.08.2015, Dipl.-Phys. Ulrich Schulz
    Tja, das mit den Nazis ist so eine besondere Geschichte. Sollen wir unsere Erfahrungen damit etwa vergessen? Schauen Sie sich doch um. Die braune Flut ist doch schon wieder in Habacht-Stellung. Auch in den Laboratorien werden Sie wieder einige Vertreter dieser Spezies finden. Speziell zum von Ihnen erwähnten "Neokolonialismus": Wenn ich darauf achte, daß unsere besonderppn Restriktionen bei der "Ausfuhr" von wissenschaftlichen Experimenten - und um nichts anderes hat es sich im Bericht gehandelt - beachtet werden, sprechen Sie von "Neokolonialismus"? Nee, ne?! Wenn ich im Ausland die hier im Inland notwendigen Sicherheitsvorkehrungen nicht nur umgehe, sondern auch nicht beachte, dann denke ich, hat das mit "Neokolonialismus" aber auch gar nichts zu tun.
    Wie schon eine andere bzw. ein anderer Kommentator schreibt ist das Ergebnis schlichtweg sekulär. Warum war es im letzten Jahr wohl so schwer, einen nicht voll ausgetesteten Impfstoff gegen Ebola einzusetzen? Nur die furchtbare Erwartung vieler weiterer Tote hat hier zur Abkürzung geführt. Natürlich zu Recht. Aber dieses wird bestimmt nicht zur üblichen Handlung werden. Die Geschichte in China ist eine ganz andere. Hier waren keine akuten Sterbefälle zu erwarten.
    Meine Güte, wer bin ich, daß ich Sie überzeugen will. Aber so sind wir "Gutmenschen" eben. Bei Gentechnik fallen mir halt Begriffe wie Patente, schneller und gefährlicher Ruhm und nicht zuletzt Reibach bzw. das schnelle Geld ein. Und glauben Sie mir: In dem einen oder anderen Labor, in dem ich gearbeitet habe, sind "fixe" und gern "grenzüberschreitende" Forscher nicht immer kleine Ausnahmen gewesen.
  • Frau Antonietta Tumminello,

    10.08.2015, Lars Dittrich
    Sie scheinen es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, diesen Text von "Animal Rights Watch" unter jeden einzelnen Artikel zum Thema Tierversuche im Netz zu kopieren. Haben Sie sich jemals gefragt, ob diese Aussagen überhaupt stimmen? Sie tun es nicht. Eine detaillierte Erklärung finden Sie in meinem vorherigen Post, besonders im vorletzten Absatz.

    Freundliche Grüße!