Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Impfskeptik

    08.02.2015, Strauß
    Hallo Herr Lingenhöhl,

    vielleicht entspringt die Skeptik ja auch dem Wissen, daß heutzutage einfach mal so geballt in einer Impfung - auch für/bei Kleinkindern und Kleinstkindern - alles mögliche zusammen geimpf wird? Und über diese zusammengefasste Imfungen inkl. Vogelgrippe etc. pp zwar behauptet wird, daß es ungefährlich sein würde, eine Langzeitstudie über die Folgen aber erst in einigen Jahrzehnten vorliegen wird?
    Viele Grüße
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Herr Strauß,

    Gegen Masern wird in der Regel zusammen Mumps und Röteln geimpft, was ebenfalls schon sehr lange Praxis ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Unnötig ja. Vermeidbar wirft allerdings viele Fragen auf.

    08.02.2015, E.Bieski
    Unnötig ja. Vermeidbar wirft allerdings viele Fragen auf.
    Um sich mit einer Viruserkrankung zu infizieren, muss der Virus ja vor Ort vorhanden sein. Da spielt es dann doch schon eine Rolle, warum er auf einmal wieder da ist. Er wurde wie viele andere Erreger auch, wieder neu eingeschleppt. Seine auffällige Verbreitung in Berlin wohl auch ein Versäumnis der Gesundheitsbehörden, die nicht auf den Impfschutz von Zuwanderern geachtet haben, noch diesen nachgeholt haben. Aber auch eine Impfung im Kindesalter schützt nicht immer lebenslang. Von meinen vier Kindern haben die drei ältesten die Masern gehabt, weil sie noch vor den allgemeinen Impfaktionen geboren wurden. Sie haben sie, wie fast alle ihrer Klassenkameraden, überstanden und wurden immun. Die jüngste allerdings wurde geimpft und bekam mit zweiundzwanzig Jahren noch in der DDR nun erstmals und nun sehr schwer die Masern. Die Rettungsärztin erkannte das nicht einmal. Erst nachdem meine Frau ihr sagte, nach ihrer Erfahrung müssen das Masern sein, erfolgte sofortige Einlieferung in eine Isolierstation und die Behandlung.
    Für einen in unserem relativ guten Gesundheitssystem praktizierenden Arzt ist es ja auch schwer, seltene und hier fast ausgerottete Erkrankungen überhaupt zu diagnostizieren. Es ist wahrscheinlich, dass bei leichteren Verläufen, die eigentliche Erkrankung gar nicht erkannt noch gemeldet wird. In sozialen Brennpunkten mit illegal Zugewanderten ist allein ein Arztbesuch schon fraglich. Interessant wäre ja, wenn die Gesundheitsbehörden ihre Vorsorge gegen die Wiederkehr von längst überwunden geglaubten Krankheiten überdenken und sie noch besser öffentlich machen. Neben Masern tauchen auch weitere gefährliche Virenerkrankungen wieder vermehrt
    auf. Die Menschen müssen wissen, was auch durch die Globalisierung auf sie zukommt.
    Wir sollten daher eine Impfpflicht für häufige Virenerkrankungen im Interesse aller durchsetzen und ihre strikte Einhaltung auch fordern. Auch wenn das Gesundheitssystem dadurch zusätzlich finanziell belastet wird. Vorbeugen ist besser als Heilen. Aber leider ist es erstaunlich, wie leichtfertig heute und gerade bei zunehmender Globalisierung, eine eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge wie Impfungen usw. fahrlässig und zu Lasten der Allgemeinheit noch vernachlässigt wird.
  • Impfpflicht

    07.02.2015, Peter Altreuther
    ..und warum haben wir keine gesetzliche Impfpflicht?
    Es gibt m. E. genügend Daten, um die Märchen von den vermeintlichen Gefahren und Nachteilen der Impfung zu entkräften. Darüber hinaus gibt es keinen Grund dafür, dass Ungeimpfte nicht nur die Kassen für ihre eigene Einbildung zahlen lassen, wenn sie krank werden. Sie sorgen auch dafür, dass das Virus immer wieder auftaucht.
    Also, gesetzlich regeln, auch wenns sicher nicht einfach wird.
  • Pfui

    07.02.2015, Wolfgang Brehm
    So funktioniert das also mit der Zensur. Unliebsame Kommentare werden weg "moderiert". Udo Ulfkotte hat schon recht!
    Sie sollten sich schämen. Schalten Sie doch die Kommentarfunktion ab wenn Sie nur Ihre Meinung verbreiten wollen, an allen Fakten weit vorbei...
  • Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Impfgegnern

    07.02.2015, Marcus Fabius
    Vielen Dank für den Beitrag! Nun ist es aber so, dass die berühmt-berüchtigte Autismus-Studie in Deutschland nie eine derartige Verbreitung erfahren hat wie in englischsprachigen Ländern. Das Waldorf-Problem ist deswegen ein Waldorf-Problem, weil unter Anthroposophen und nach Meinung des Nicht-Arztes und Nicht-Pädagogen Steiner solche Krankheiten wie Masern die Folge eines negativen Karma-Saldos aus vorigem Leben darstellten und nur durch das Durchleben dieser Krankheiten das Karma-Konto ausgeglichen werden könne. Vgl. etwa den sehr übersichtlichen Beitrag im Waldorf-Blog: https://waldorfblog.wordpress.com/2010/06/22/%E2%80%9Emasern-werden-von-waldorfschule-zu-waldorfschule-ubertragen%C2%A0%E2%80%A6%E2%80%9C/

    Grüße aus Berlin (glücklicherweise nicht Prenzlauer Berg)
  • Der Preis der Freiheit

    07.02.2015, Peter
    Das Problem ist nicht Impfmüdigkeit, sondern eher unsere sogenannte Freiheit in der Gesellschaft, dabei sollte eigentlich jedem klar sein das es die nicht geben kann, wenn man langfristig für die ganze Gemeinschaft plant. Es fehlen klare Regeln und Verordnungen in allen Lebensbereichen, dazu gehört auch die Impfpflicht bei Kindern, zu gute kommen, aber solange persönliche Gewinnmaximierung und Ich und Meinsdenken vor den gesellschaftlichen Aufgaben steht, wird uns irgendwann nicht nur der Nachwuchs fehlen sondern auch die ganze Gesellschaft auseinander fallen, beste Beispiele sind die Gesundheits- und Rentenpolitik und eine völlig desolate Bürokratenwirtschaft wo nur Schaden angerichtet wird.
  • Oh mein Gott...

    07.02.2015, Wolfgang Brehm
    Oh mein Gott... meine Frau arbeitet in der Intensivpflege mit schwerst Impfgeschädigten Menschen. Sie können sehr oft nicht einmal mehr atmen. Hört doch um Himmels Willen auf so furchtbare Lügen über das Impfen zu verbreiten! Jeder, der für das Impfen ist, sollte sich das Video "Wir impfen nicht" auf YouTube ansehen. Ich wäre SOFORT FÜR Impfen, wenn es denn irgendeine positive Wirkung hätte und nicht so entsetzliche Folgen für so viele furchtbar leidende Menschen.
    Antwort der Redaktion:
    Haben Sie auch Belege, Studien etc.?
  • Da seh ich eher schwarz.

    06.02.2015, Bayer
    Da der modische und industrielle Drang und Zwang zu immer mehr Elektronikmedien auch im Unterricht ist, jetzt sogar bei Erstklässlern schon der Laptop, seh ich auch eine pädagogische Kurzsichtigkeit zur optischen Kurzsichtigkeit. Über die vielen Konsequenzen schreib ich aus den Erfahrungen wo anders mal ,in einem Bildungsartikel…Miserere nobis.
  • Sauerstoff?

    06.02.2015, Ulrich Heemann
    Wie wär's mit der Produktion von Sauerstoff in Gewässern, die selbst zeitweise Sauerstoffmangel aufweisen können. Nährstoffe müssten den Chloroplasten doch erst zugeführt werden, um dann erst im zweiten Schritt der Ernährung der Schnecken zu dienen - von der CO2-Vernichtung mal ganz abgesehen. Und warum überhaubt Chloroplasten als Ernährungsreserve, wenn dazu doch auch andere Zellen oder Zellteile dienen könnten (abgesehen von üblichen körpereigenen Fettpolstern)?
  • Das kann man alles auch ein bisschen lyrischer formulieren...

    06.02.2015, Rene Macon
    Dass zunehmende Entropie nicht zunehmende "Unordnung" oder "Unstrukturiertheit" bedeuten muss, sondern eben mit zunehmender "Komplexität" einhergehen kann, ist eine wichtige Idee. Das geht aber nur wenn Gesetze wirken, die strukturierend wirken. Wenn es anders wäre, hätte die Evolution keinen Ausgangspunkt und es gäbe niemanden, der über diese Dinge nachdenken könnte. Mir kam der Gedanke vor einiger Zeit schon einmal, als ich versucht eine lyrische Formulierung versucht habe:

    www.raureiterreime.wordpress.com/2014/11/25/warum-etwas-ist-und-nicht-nichts/

    Wobei darin allerdings "Ordnung" inhaltlich durch "Komplexität" ersetzt werden müsste und "maximale Einförmigkeit" durch "Ordnung".
  • Ausrotten von Krankheiten sinnvoll?

    06.02.2015, André Versümer
    Hallo,
    nicht, dass wir uns falsch verstehen: ich habe mein Kind auch impfen lassen. Aber in unserem Umfeld gibt es viele Impfkritiker (oft mit heilpraktischem und anthroposophischen Hintergrund). Wir haben dort viele Argumente gegen das Impfen gehört. Glücklicherweise konnte ich mich hier durchsetzen und unser Kind wurde geimpft.
    Ein Argument kommt mir aber nicht aus dem Sinn:
    Könnte es sein, dass das Ausrotten eines Erregers einfach den Ersatz durch einen anderen Erreger nach sich zieht? Könnte es also sein, dass die Ausrottung der Masern eine neue (oder besser: andere) Krankheit nach sich zieht, die eventuell noch dramatischer ist? Aus ökologischer Sicht wäre das durchaus denkbar: es entsteht eine Lücke im Ökosystem Mensch, die von anderen Lebensformen ausgefüllt werden muss.
    Gibt es dahingehend Überlegungen oder gar Forschungen?

    Vielen Dank für eine Antwort und auch Reaktionen anderer Leser,
    André Versümer
  • Unterschiede

    06.02.2015, Thomas Sattler
    Auch wenn die Schnecken die Chloroplasten nicht verdauen, heißt das noch lange nicht, dass diese nicht zu ihrer Ernährung beitragen. Das würde auch den Unterschied beim Durchhalten ohne Nahrung erklären. Denn Elysia timida scheint wesentlich grüner zu sein, während Elysia cornigera doch arg chlorotisch wirkt.

    Eine derart bleiche Pflanze hätte sicherlich auch schlechte Überlebens-Chancen.
  • Daueranpassung an Nahsehen

    06.02.2015, Kai
    Genauso ist es: Wenn das Auge dauernd auf "nah" eingestellt ist, verliert es die Fähigkeit, sich richtig an "weit" zu adaptieren. Also muss ausreichend viel Unterricht an der Tafel erfolgen, und die Kinder müssen auch motiviert werden, dort hinzusehen und nicht dauernd "die Nase ins Schulbuch zu stecken".
  • Quantenphysik

    05.02.2015, dipl.-phys. ulrich schulz
    Schon bemerkenswert, daß gerade nach Artikel über Quantenmechanik und "dem Ursprung der Zeit" sich viele Kommentatoren genötigt sehen, mit einem einzigen Satz ihre einzig gültige Wahrheit zu verkünden. Ohne die Originalarbeiten zu kennen, werden diese "Wahrheiten" mit" tollem" Vokabular (Bravo Stefan!) der so unwissenden Leserschaft vorgesetzt. Quantenmechanik und Relativitätstheorie sind doch nicht mal so eben mit dem Wissen aus Populärliteratur und Hobbyphilosophie zu "erschlagen"!
    Etwas mehr Zurückhaltung täte der geneigten Leserbriefschaft sicher gut.
  • Re

    05.02.2015, Desu
    @ Antwort #3: Völlig an den Haaren herbeigezogen, unfassbar. Ich will gar nicht wissen, was Sie geschrieben hätten, wenn Frau Hossenfelder Deutsche wäre.

    @Antwort #4: "Auf jeden Fall ist Bruschi auf fürchterliche Weise dadurch mundtot gemacht worden und Hossenfelder hats geschafft ohne einen Dialog zu suchen…"
    Ich weiß nicht, wie unangebracht Hossenfelders Weg der Kritik wirklich war, aber Bruschi hindert ja trotzdem nichts, darauf zu antworten - was er verweigert. Und dass er in seinem Aufsatz zwei renommierten Physikern dankt, die in Wahrheit nicht involviert waren, macht ihn nicht gerade sympathisch und seriös wirkend.
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