Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Hier läuft watt deftig schief

    20.10.2016, Görge Danner
    Ich finde es gruselig, dass der Mensch über die Oberfläche des Mondes mehr Kenntnisse besitzt als über die irdischen Ozeanböden...

  • Fehlende Quelle zur Aussage im Artikel

    20.10.2016, Arne T.
    Hallo Spektrum Team,

    darf ich fragen warum mein Kommentar hier einfach nicht freigeschaltet wurde? Er entspricht ja wohl mit Sicherheit der Kommentarrichtlinie?

    Können Sie bitte eine Quelle für die Aussage im Artikel: "Auch das bekannte Psilocybin greift die Nerven an;" nachliefern?

    Diese Aussage ist ein Novum für mich und eine belastbare Quelle hätte ich gerne gelesen.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Arne T.,

    ich bitte um Entschuldigung: Bei der Vielzahl an Kommentaren, die in letzter Zeit eingetragen wurden, ist dieser leider durchgerutscht.

    Es gibt Studien, die zeigen, dass Psilocybin in missbräuchlichen Mengen die Persönlichkeit verändern kann - das versteht die Autorin als "Nerven angreifen":

    http://www.livescience.com/16287-mushrooms-alter-personality-long-term.html

    Unter klinischen Bedingungen kann die Substanz allerdings auch positive Wirkung entfalten und neuronale Schäden im Gehirn beheben. Sie regt das Wachstum neuer Neuronen an:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23727882

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Spektrum.de
  • Keine wirklich neue Information

    19.10.2016, Dr. J. Götz
    Natürlich schmecken bei Sonnenschein und Wärme im Garten bis zur Vollreife gelangte Tomaten am besten. Aber da jahreszeitlich bedingt die Einstrahlung der Sonne deutlich weniger geworden ist, kann man die im Supermarkt gekauften Tomaten vor dem Verzehr noch einige Tage bei Raumtemperatur der Sonne aussetzen. Wir machen das auf der Fensterbank des nach Süden gerichteten Küchenfensters mit Erfolg und schon seit längerem. Insofern kann die Aussage am Ende des Artikels bestätigt werden. Aber gleich eine Studie zu bemühen......
  • Alter Wein in neuen Schläuchen

    19.10.2016, Stephan Eichenlaub
    Das (iterierte) Gefangenendilemma ist sehr interessant und hat ein breites Anwendungsspektrum, aber die Schlußfolgerungen sind keinesfalls eine neue Erkenntnis, sondern wurden bereits 1965 formuliert und in den 80ern tiefgehend erforscht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

    Viel Vergnügen bei der Lektüre.
    Antwort der Redaktion:

    Das Gefangenendilemma wurde allerdings nicht iteriert gespielt. Die Teilnehmer spielten vier verschiedene Spiele, Details finden Sie im verlinkten Originaltext.

    Beste Grüße, jd/Red

  • Befremdliche Wortwahl

    19.10.2016, Reinhard Heisterhagen
    Die Bezeichnungen für die vier Typen sind erstaunlich: Optimist, Pessimist, Kooperativer und ... eine biblische Todsünde! Das hat wohl weniger mit Wissenschaft zu tun als mit der politischen Ideologie der Autoren. Schade.
  • ungeschützter GV...

    19.10.2016, H. Gutmann
    Zit: 'Neandertaler und moderner Mensch hatten offenbar weitgehend ungeschützten Geschlechtsverkehr.'
    Donnerwetter!
    'Offenbar' ist offenbar.
    Aber 'weitgehend'?! Welche Alternative zum ungeschützten GV gab es denn vor 40.000 Jahren, den Lümmeltütenautomaten in der Kneipe 'Zum Mammutknochenhaufen'?
  • Schade

    19.10.2016, Helmut B.
    Das solche "Erkenntnisse" inzwischen als Wissenschaft gesehen werden stimmt mich traurig. Erstens ist nichts von dem Geschilderten nicht banal. Und zweitens ist der politische Unterton etwas, was in der Wissenschaft nichts verloren hat. Wie so oft bei einer solchen Form von Wissenschaft ist das Ergebnis gegen Kritik immunisiert: Man darf ja schließlich die Autorin nicht schwächen. Und doch wäre Kritik so furchtbar wichtig: Es werden ein paar Implikationsbröckchen hingeworfen doch nicht weiter ausgeführt. Was will uns die Autorin nun sagen? Dass man als Lehrer seine Schüler nicht kränken, sondern motivieren sollte? hmm. Oder, dass man nicht "schimpfen" darf? Soll Ärger grundsätzlich als "böse" hingestellt werden, auch, wenn er sich gegen die Mächtigen richtet?
  • Variable

    19.10.2016, Hero Pattner
    Die von den Forschern als "Optimisten" Genannten, könnte man auch die "Spekulierenden/Risikoreichen" bezeichnen. Die "Pessimisten" als die "Vorsichtigen/Überlegenden" und die Neider als die "Strategische/Optimierer". Und schon wirkt das Ergebnis des Experimentes ganz anders.

    Die verwendeten Begriffe alleine sind nicht neutral. Mag sein, daß Experimentersteller da für sich das rein sachlich belegen, der Leser tut dies meist nicht.

    Als Leser weiß man nicht um genauen (detaillierten) Ablauf des Experimentes. Mir stellt sich zB. die Frage, inwieweit berücksichtigt wird, daß bei einem Spiel das Ziel ist zu gewinnen. Oder bei einem Experiment halt "es nicht falsch" zu machen. Es ist halt - eine wie auch immer geartete - "Aufgabe" zu erledigen. Da handelt man anders, als wenn es keine Aufgabenrahmen gäbe. Der Anreiz von Lotteriescheinen verstärkt das Ziel "zu gewinnen". Und da handeln dann vermutlich halt die meisten strategisch, oder sind Zocker. Die "Neider" versuchen es mit Gewinnen und den anderen "schädigen" (zurückwerfen). So wie das bei Spielen halt ist, um zu gewinnen.

    Lose Gedanken dazu, vielleicht ist auch all das berücksichtigt gewesen bzw. gewollt gewesen.
  • Re-Aktion

    19.10.2016, Defender
    Ich hatte einmal einen Gesprächspartner, der stellte die Theorie auf, daß ICH die Verantwortung für SEINE Beschimpfungen habe, ICH also die Entscheidung habe, ob ich mich in meinem eigenen Wahn beschimpfen lasse. Ich legte ihm dar, daß Beschimpfungen in jedem Fall Kosten verursachen, entweder in der Unterdrückung oder in der Ausführung einer Reaktion, ich also in jedem Fall ein Opfer bin. Er mochte meiner Argumentation nicht folgen.

    Ich ließ anschließend eine Hetztirade los - nicht persönlich auf ihn, daß wäre ja eine objektive Beleidung gewesen, sondern auf mich! Er reagierte. Hereingefallen.
  • Hyperhidrose

    19.10.2016, M.N.
    Als Betroffene (riesige Schweißflecken, tropfende Hände, tropfnasse Füße) bin ich neben der Anwendung einer Iontophorese auf die Verwendung von Aluminiumsalzen angewiesen. Aluminiumchlorid lasse ich mir als halbflüssiges Gel in der Apotheke anmischen. Ich benutze es zweimal wöchentlich unter den Achseln und an Händen und Füßen. Zusätzlich benutze ich ein aluminiumfreies Deo.
    So komme ich ganz gut über die Runden. Die Hyperhidrose ist eine schwere und schwierige Erkrankung, die sich vor allem negativ auf soziale Kontakte auswirkt, mit allen Konsequenzen.
    Doch sollte der Preis Brustkrebs und Alzheimer sein? Eine schreckliche Vorstellung!!! Ich bin froh über den vorstehenden Artikel, der die oft populistisch aufgemachten Alarmmeldungen in der Presse auf ihr realistisches Maß zurückschrauben und eine vernünftige Risikoeinschätzung zulassen. Danke!
  • Grenzwert zu hoch?!

    17.10.2016, Peter Weigl
    Wieso sollte der Grenzwert von 600 Bq/kg zu hoch sein? Der hat damit noch soviel Sicherheit, dass er bei Bedarf ohne gefährdend zu sein verdoppelt werden kann (was ja auch nach EU Richtlinien nach Chernobyl und Fukushima gemacht wurde) Dass die diversen grünen Spendensammlervereine diese Angstmacherei ad nauseam verkünden ist arg genug - von Sigmar Berndt von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie hätte ich mir diese unbegründete Aussage nicht erwartet.

    Es kommt nicht von ungefähr, dass in Deutschland die "Gesundheitsgefährdung" durch einige ppb (parts per billion) des von allen Risikoabschätzungsstellen dieser Welt für ungefährlich eingestuften Glyphosats in Getränken, die den von allen Risikoeinschätzungsstellen dieser Welt für gesundheitsgefährlich eingestuften Alkohol im Prozentbereich enthält, die mediale Runde macht.

    Die Gefahr beim Pilzessen geht von den Giftpilzen aus, nicht von deren radioaktiver Belastung - auch wenn das so schön in die Antikernkraft-Ideologie passt.
  • Signifikant? Erkenntnis?

    17.10.2016, K.
    Ist 5% schon signifikant? Also prinzipiell sind die Untersuchungen ja interessant. Wenn ich als Heavy-User > 1 Joint pro Tag rauche, ist es allerdings nicht verwunderlich, wenn ich mir öfter die Knochen breche. Wenn ich mehr als einen Ethanol-Rausch pro Tag habe, ist das Ergebnis wahrscheinlich das Gleiche.

    Irgendwie kommen bei solche Untersuchungen immer Binsenweisheiten raus. Heavy -User werden mit Sicherheit auch mehr Probleme mit der Polizei haben/ mehr Probleme im Straßenverkehr haben/ mehr Probleme in Beziehungen haben/weniger verdienen als der Durchschnitt/häufiger irgendwelche anderen körperlichen Beschwerden haben usw... Das gilt statistisch gesehen auch für alle anderen Heavy-User Drogen Konsumenten (legal und illegal).

    Was ist denn das Ziel dieser Untersuchungen? Exzessiver Drogenkonsum ist schlecht (weiß jeder), moderater Drogenkonsum geht aber noch?
  • Furzen!

    17.10.2016, brüno
    Uh ... "Flatulenzen" ... "Darmwinde"... irgendwann darf man auch bei "Spektrum" das Kind beim Namen nennen!
    "...warum rülpset und furzet ihr nicht?" ... wer sagte das doch gleich?
  • Interessanter Artikel

    17.10.2016, B. Keim
    was ich aus eigener Erfahrung dazu beitragen kann ist, dass (bei mir sehr seltene) Migräneanfälle sich nicht durch Aspirin und Co, sondern durch Übergeben beseitigen lassen. Klingt krude, wirkt aber, zumindest bei mir.
    Dass Migräne sich auf die psychische Verfassung auswirkt, soll hier nicht weiter erläutert werden.
  • die Teilhabe Aller an Allem ???

    16.10.2016, Georg Stürmer
    ...was würde wohl ein Sklave (das Öl der Antike) und auch so Menschen wie Frauen dazu sagen?