Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Sie sind einfach wie paralysiert

    26.09.2015, Nikola Mühlfeld
    Ich komme an Menschen vorbei die sagen zu mir, schau da ist einer im Auto zusammen gebrochen. Ich frage, ob er denn schon aus dem Auto gezogen worden wäre. Nein,hat keiner gemacht. Ich hole ihn also aus dem Auto,sage wer den Krankenwagen bestellen soll, und überprüfe in der Zeit außerdem noch ob er atmet. Noch bevor ich weiter Maßnahmen ergreifen musste waren aber schon Notarzt, der war von einem Ladenbesitzer bereits organisiert,und co da. Keinem fiel mehr der Griff ein,wie man jemanden aus dem Auto ziehen kann, trotz der Logik dahinter. Nicht einmal geöffnet worden ist das Auto.
    Ich hätte auch keine Probleme damit einen Defibrillator zu nutzen. Die haben nicht vergessen wie was geht, die stehen neben einem zusammen gebrochenem Menschen, wie Säuglinge die was zu Ersten mal sehen .
    Es müsste einfach öfter im TV kommen, normale Unfälle, normale Zusammenbrüche. Nicht das spektakuläre, wie bei Alarm für Cobra 11, sondern das Normale. Das muss so zu sagen normal werden, wenn man so etwas selbst erlebt. Ich war drei mal in einer Hilfsposition, andere doch auch öfter zu mindest kleine Unfälle. Hinweise, wo das bei Youtube angeschaut werden kann, zB wie ein Defi funktioniert,der sagt ja alles an, nur das wissen die Menschen nicht. Deutlichere Hinweise,wo so ein Apparat aufgehängt ist, ist ebenfalls nötig usw. Wer nicht mehr nachdenken muss, was er als erstes tun muss,zB aus dem Auto heraus ziehen, nachhören, ob geatmet wird usw. um so eher sind Menschen in der ernsten Situation nicht Kopfleer..
  • Spitzkegeliger Kahlkopf

    26.09.2015, Thomas
    Das Foto vom spitzkegeligen Kahlkopf ist auch nicht korrekt. Das ist ein Doppelgänger der zwar häufig in der Nähe wächst (ich habe den fälschlicherweise schon mal gesammelt). Der spitzkegelige Kahlkopf ist eindeutig erkennbar durch eine leicht abziehbare Schleimschicht auf der Hutoberfläche und hat eine unregelmäßigere Wuchsform. https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzkegeliger_Kahlkopf
  • @ Mathias Völlinger

    26.09.2015, Albrecht Giese
    Geht es darum, ob ich Einsteins Theorie begriffen habe? Steht es denn in Zweifel, dass Einsteins Theorie ungeheuer kompliziert ist? Nobelpreisträger Steven Weinberg hat gesagt, er könne sich kaum vorstellen, dass es weltweit überhaupt 10 Personen gibt, welche sie wirklich verstanden haben.

    Nein, es geht doch darum, ob man auf dem einfacheren Weg bestimmte Probleme der relativistischen Gravitation eventuell nicht lösen kann. Da warte ich seit mehr als 10 Jahren auf jemanden, der mir dazu ein Bespiel nennt.

    Referenz zur Erläuterung des *einfachen* Ansatzes: www.ag-physics.org/gravity
  • Wir schaffen ein Blackout auch ohne Smart Everything - schon heute!

    25.09.2015, Herbert Saurugg
    > Vielleicht braucht die Gesellschaft der Zukunft also gar keine Hacker, um sich selbst mit Hilfe von smarten Stromzählern lahm zu legen.
    Leider ja - und wir brauchen auch gar keine Smart Meter dafür, sondern so wie wir derzeit unterwegs sind, wird es wohl bald zum Systemkollaps kommen. Erst Mitte August sind wir wieder an der Katastrophe vorbeigeschrammt - auf die weder unsere europäische Gesellschaft noch unsere sonstigen Infrastrukturen vorbereitet sind.

    Was wir dringend benötigen ist nicht nur eine dezentrale Erzeugung, sondern vor allem ein robustes, dezentralisiertes Energiezellensystem. Denn wenn wie heute eine Großstörung innerhalb von 10-20 Sekunden die Lichter in weiten Teilen Europas ausgehen lassen kann, dann ist diese Systemgestaltung mehr als unvernünftig. Auch wenn wir es noch nicht erlebt haben, ist sie trotzdem massiv verwundbar und damit unsere gesamte Gesellschaft. Mehr dazu unter http://www.saurugg.net.

    Die ganzen Erwartungen in Smart Grid/Metering - so wie sie derzeit großteils gedacht und geplant werden - sind weitgehend überzogen und berücksichtigen nicht, dass wir uns im Stromversorgungssystem keine Ausfallzeiten wie bisher in der IT üblich leisten können. Ganz zu schweigen von den ungelösten IT-Sicherheitsproblemen. Es kann auch niemand beantworten, warum diese Probleme nun im Infrastrukturbetrieb nicht auftreten werden. Ganz im Gegenteil, die Verwund- und Erpressbarkeit der Gesellschaft nimmt dadurch massiv zu.
    Mehr dazu unter http://www.saurugg.net/energiezellensystem/smart-grid
  • @ Mathias Völlinger

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Geht es darum, ob ich Einsteins Theorie begriffen habe? Steht es denn in Zweifel, dass Einsteins Theorie ungeheuer kompliziert ist? Nobelpreisträger Steven Weinberg hat gesagt, er könne sich kaum vorstellen, dass es weltweit überhaupt 10 Personen gibt, welche sie wirklich verstanden haben.

    Nein, es geht doch darum, ob man auf dem einfacheren Weg bestimmte Probleme der relativistischen Gravitation eventuell nicht lösen kann. Da warte ich seit mehr als 10 Jahren auf jemanden, der mir dazu ein Bespiel nennt.

    Referenz zur Erläuterung des *einfachen* Ansatzes: www.ag-physics.org/gravity
  • @Albrecht Giese

    25.09.2015, Mathias Völlinger
    Sind Sie sicher, dass Sie Einsteins Theorie begriffen haben? Ich beziehe mich auf Ihre Bewertung derselben.
  • Kein Grüner Knollenblätterpilz

    25.09.2015, Klaus Herrmann
    Der beim Abschnitt "Knollenblätterpilz" gezeigte Pilz gehört zwar zur selben Gattung, ist aber keiner der giftigen Arten wie der Grüne, der Frühlings-Knollenblätterpilz oder der Pantherpilz. Keine dieser Arten weist so eine deutlich geriefte Manschette auf wie man sie auf dem Bild sehen kann. Wahrscheinlich ist das ein essbarer Grauer Wulstling. Der bei Austernseitling abgebildete Pilz ist auch keiner, der sieht ihm nicht einmal ähnlich....
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Herrmann,

    vielen Dank für Ihre Hinweise. Da bin ich offensichtlich falschen Kennzeichnungen bei den Bildagenturen aufgesessen (Bei Vogelarten wäre mir das so nicht passiert, aber bei Pilzen...). Ich habe beide Bilder ausgetauscht. Das zeigt aber, wie wichtig unser Hinweis ist, fragliche Funde stets abklären zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • 4-dimensionale Raumzeit - ein Geniestreich?

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Einstein beharrte auf der Vorstellung, dass es im Universum kein abolutes Ruhesystem gibt. Das hatte für ihn weltanschauliche / ästhetische Gründe. Um nun logische Konflikte zu vermeiden, musste er die vierdimensionale gekrümmte Raumzeit einführen. Sie ist mathematisch äußerst schwierig zu handhaben.

    Akzeptiert man dagegen die Existenz eines Ruhesystems und die Varianz der Lichtgeschwindigkeit im Gravitationsfeld, werden Vorstellung und Rechnung äußerst einfach - Schulniveau. Kein Konflikt mit Quantenmechanik, keine Dunkle Energie.

    Einstein hat sich an einer unnötig komplizierten (wenn auch im Normalfall funktionierenen) Theorie festgebissen, und die Herde folgt ihm seit 100 Jahren.
  • Zeit als 4. Dimension?

    25.09.2015, Kinseher Richard
    Bischof Augustinus schrieb schon vor über 1500 Jahren (Bekenntnisse, 11.Buch, Kap.14-27) dass die Gegenwart nur ein Übergangszustand ohne Ausdehnung ist - und dass Zukunft und Vergangenheit nicht existieren. Der Buddhismus vertritt diese Sichtweise sogar schon seit 2500 Jahren. D.h. Zeit als Zeit-DAUER gibt es demnach nicht.
    Wenn man ´Zeit´ als 4. Dimension betrachtet, dann wäre es sinnvoll wenn die Wissenschaft endlich eine nachvollziehbare Definition für ZEIT entwickeln würde.
  • 4-dimensionale Raumzeit - ein Geniestreich?

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Einstein beharrte auf der Vorstellung, dass es im Universum kein abolutes Ruhesystem gibt. Das hatte für ihn weltanschauliche / ästhetische Gründe. Um nun logische Konflikte zu vermeiden, musste er die vierdimensionale gekrümmte Raumzeit einführen. Sie ist mathematisch äußerst schwierig zu handhaben.

    Akzeptiert man dagegen die Existenz eines Ruhesystems und die Varianz der Lichtgeschwindigkeit im Gravitationsfeld, werden Vorstellung und Rechnung äußerst einfach - Schulniveau. Kein Konflikt mit Quantenmechanik, keine Dunkle Energie.

    Einstein hat sich an einer unnötig komplizierten (wenn auch im Normalfall funktionierenen) Theorie festgebissen, und die Herde folgt ihm seit 100 Jahren.
  • Aber warum?

    24.09.2015, Ulrich Heemann
    Ihr Artikel nennt zwar den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichen Faktoren und Lebenserwartung, erläutert ihn aber nicht. Liegt die kürzere Lebenserwartung an einem höheren Anteil prekär lebender Menschen und in der Folge an höherem Stress und geringerer Lebensfreude oder ist vielleicht eine schlechtere medizinische Betreuung, die mit der wirtschaftlichen Situation einhergehen kann? Es könnte auch mit Bildung (im allgemeineren Sinne) verknüpft sein, wie der Artikel zur Unwissenheit im Zusammenhang mit Herzmassagen andeutet.
    Leider wird das aus der Studie (noch) nicht deutlich.
  • Plötzlicher Herztod nicht so schlimm.

    24.09.2015, Dr. Franz Grell
    Welchen Tod möchten Sie sterben?
    Ich wünsche mir den Plötzlichen Herztod, und fürchte mich besonders vor Ersthelfern, die zu spät/zu insuffizient/ zu schwach reanimieren und mich als Hirntoten oder dementen Zombie in ein jahrelanges Siechtum bringen.

    Deshalb: Hände weg von Laien-/Notfalldefibrillation und Reanimation.
    Sterben müssen wir alle, und wichtiger als der Zeitpunkt ist die Art und Weise.
    Es gibt nichts besseres als den Plötzlichen Herztod.
  • Grösstes Problem hier...

    24.09.2015, Daniel
    ...ist meiner Meinung nach die Ausbildung in den Erste-Hilfe-Kursen. Angaben zu Frequenzen mit denen man Drücken und - für Könner - auch noch Beatmen soll, sind wenig hilfreich, da sie mehr Ängste beim Ersthelfer aufbauen, als zu verhindern.
    Über eines sollte sich jeder klar sein: der Mensch, der vor einem liegt, ist eigentlich tot. Egal was man macht - es kann nicht schlimmer werden. Dies klar in den Erste-Hilfe-Kursen zu vermitteln müsste oberste Priorität sein.
  • Ohmmmm

    24.09.2015, Karl Harpert
    Ich wußte es: meditatives Yoga im Sitzen fördert den Frühtot.
  • Numquam retro

    24.09.2015, Chris
    Ich habe gerade auf ServusTV in TM Wissen (sic!) einen Beitrag zu MarsOne gesehen, in dem auch ein Interview mit einem der angeblichen Mars 100 kam, einem gewissen Stephan Günther.
    Ich hab mich dann gefragt, was diesen Herrn, der gern Modelle bastelt und Spiele programmiert, dazu befähigt, unsere Spezies auf dem roten Planeten zu vertreten.

    Im Zuge meiner Recherche im Internet bin ich u.a. auf diesen Artikel hier gestoßen, der mir weit professioneller erscheint, als die Aufnahmekriterien der zukünftigen Marsianer.
    Letztendlich muss man einfach nur gesund sein, und gut sehen. Eine Eigenschaft, die mir leider nicht gegeben ist (kurzsichtig auf einem Auge), mein Studium kann ich mir da wohl auch in die Haare schmieren.

    Dass ich als Ingenieur der Elektrotechnik u.U. da oben den Tag retten könnte, ist scheinbar weder erforderlich, und irgendwie drängte sich mir das Gefühl auf, auch gar nicht erwünscht.

    MarsOne erinnert mich an ein Schneeballsystem, auch wenn ich durchaus weiß, dass es keines im engeren Sinne ist.