Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Oxidanzien

    26.09.2013, MaxJoy
    Endlich kommt es zur Ehrenrettung der sogenannten freien Radikale! Oxidanzien wie H2O2, O3, ClO2 oder NaClO2 werden in der alternativen Medizin seit langer Zeit mit großem Erfolg gegen die verschiedensten Krankheiten eingesetzt. Hier also endlich von wissenschaftlicher Seite die Erklärung, warum das so gut funktioniert.
  • feuchte und trockene Luft

    25.09.2013, Fritz Diem
    Auf Seite 75 wird erwähnt, dass beim Mischen von kalter und feuchter Luft mit warmer und trockener Luft Regen entsteht. Kann dieser auf Anhieb unglaubliche Effekt mit Zahlen (Menge, Temperatur und Feuchte) belegt werden?
    Antwort der Redaktion:

    Als bearbeitender Redakteur kann ich zwar nicht mit detaillierten Zahlen dienen, wohl aber eine qualitative Erklärung anbieten. Es handelt sich bei tropischen Niederschlägen um so genannten Konvektionsregen. Die kühlere Luft wird in den wärmeren Regionen durch Wärmekonvektion zum Aufsteigen gezwungen und kühlt dabei ab, weil in höheren Luftschichten geringere Temperaturen herrschen. Dadurch kondensiert der mitgeführte Wasserdampf und regnet ab.

    Michael Springer, Redaktion

  • Fingerprints sind überall - Fingerprints sind in Diebstahlgefahr durch's iPhone5 = Widerspruch

    25.09.2013, HCFalkenberg
    Ist die neue Funktion sinnvoll oder nicht?
    Die Argumentation dagegen ist zumindest widersprüchlich. Einerseits wird sie abgelehnt, weil durch das unvermeidliche Hinterlassen der Abdrücke einer Person der Sensor überlistet werden könnte. Anderseits lautet eine häufige Gegenargumentation, der Fingerabdruck als solcher könne nun leicht gestohlen werden, weil er ja in digitaler Form im iPhone steckt. Nüchtern betrachtet, ist diese neue "Diebstahlsgefahr" tatsächlich etwas anders wohl aber nicht größer.
    Wenn man für den Sensor den rechten Zeigefinger schön flach vorne nimmt, ist das vielleicht vergleichbar mit dem Passwort "12345".
    Irgendwann wird sicher eine Diebstahlstatistik Auskunft geben, ob das hier ein Fortschritt ist.
  • Antioxidanzien

    25.09.2013, walli
    Bitte auf Rechtschreibung achten:
    Nicht langlebigste Nagetiere,
    sondern längstlebige……
    Antwort der Redaktion:

    Liebe/r walli

    vielen Dank für Ihre Anmerkung zur Wortbildung von "langlebig". Der Duden führt allerdings "am langlebigsten" als einzige Möglichkeit, den Superlativ zu diesem Wort zu bilden, siehe hier.

    Mit besten Grüßen, die Redaktion/JD

  • Anekdote am Rande

    25.09.2013, Gilbert Brands
    Eine bekannte Nobelautomarke rüstete schon vor längere Zeit Exportmodelle auf Wunsch mit Fingerabdrucksystemen als Diebstahlschutz aus. Fernöstliche Autoknacker waren davon nicht abzuhalten, allerdings in ihren Mitteln nicht so subtil wie der CCC: es ist mindestens ein Fall dokumentiert, in dem der Besitzer des Fahrzeugs dasselbe samt des dazugehörenden Fingers los war.
  • Kids, don't try this at home!

    24.09.2013, Lars Fischer
    Wir raten sehr davon ab, Flussspat mit Schwefelsäure zu versetzen. So viele Leser haben wir nun auch nicht, dass wir so ohne weiteres auf welche verzichten können...
  • Äquivalenzprinzip und Annihilation

    24.09.2013, Lutz Dietrich
    Bei der Annihilation von Elektron und Positron (für deren Massen das Äquivalenzprinzip uneingeschränkt gilt) entstehen zwei Gamma-Photonen, deren Energie h∙f der Einstein-Formel m∙c^2 entspricht. Auf diese Photonen wirkt ein Schwerefeld aufgrund der ihnen nach dieser Beziehung zugeordneten schweren Masse (siehe Einstein-Ring oder auch Wellenlängenänderung bei Mößbauer-Effekt). Eine träge Masse aber haben Photonen natürlich keinesfalls. Offensichtlich verschwindet bei der Annihilation die träge Masse, die schwere Masse bleibt erhalten.
  • Es ist leider schon 5 nach 12!

    24.09.2013, Achim Wolf

    Lieber Herr van Veen,

    Wissenschaftler warnen vor einem raschen Kollaps des Ökosystems der Erde. Das ökologische Gleichgewicht ist bedroht: Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung könnten noch in diesem Jahrhundert zu einem unwiderruflichen Kollaps des globalen Ökosystems führen.
    Siehe auch http://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/klimawandel-und-bevoelkerungswachstum-forscher-warnen-vor-raschem-kollaps-des-oekosystems_aid_763807.html.
    Die kardinale Ursache dafür ist die sprunghafte Bevölkerungsentwicklung des Menschen, die alle Ressourcen zu veschlingen droht. Seit dem 21. August gibt es daher bei change.org eine Petition für die Einführung weltweiter Geburtenregelungen.

    Falls Sie diese unterstützen oder ggf. auch auf Ihrer Homepage veröffentlichren möchtest, ist hier der Link dazu:
    http://www.change.org/de/Petitionen/weltweite-geburtenregelungen-verbindlich-einf%C3%BChren-introduce-obligatory-worldwide-birth-controls

    Es ist gut, Kindern zu helfen. Die beste Hilfe für Kinder in Not besteht darin, daß nicht noch mehr Kinder geboren werden, die leiden müssen, weil sie nicht genug zum Leben haben! Bitte verbreiten Sie den Link bzw. die Petition nach Möglichkeit an allen Interessierten weiter.

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Achim Wolf
  • vielschichtiger Sachverhalt klar dargestellt

    24.09.2013, Rainer Hamp, Neuburg an der Donau
    Ihre Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" wendet sich freilich an ein Fachpublikum und interessierte Laien mit doch gewissen Vorkenntnissen. Trotzdem ist es manchmal recht mühsam, sprachlich den wissenschaftlichen Texten zu folgen. Anders ist dies beim Text "Das wechselhafte Leben der Sterne" von Rolf Launhardt. Dem Autor ist es gelungen, einen vielschichtigen Sachverhalt – die Sternentwicklung – sprachlich in Satzbau und Wortwahl und inhaltlich im Aufbau so klar und einleuchtend darzustellen, dass es ein Genuss war, den Text zu lesen. Sehr gut gelungen ist auch der letzte Abschnitt, in dem Herr Launhardt den Inhalt noch einmal mit wenigen Sätzen so zusammenfasst, dass man sich den Gesamtprozess der Sternentwicklung gut vorstellen kann.
  • Ergänzung

    24.09.2013, Roland Schröder, Celle
    Die Mathematik entscheidet nicht über den Wahrheitsgehalt einer Aussage. Sie macht ausnahmslos "Wenn-Dann-Aussagen" der Art: "Wenn A wahr ist, dann ist auch B wahr". Die Frage, was eigentlich noch wahr ist, wenn bereits A falsch ist, gilt in der Mathematik als nicht entscheidbar. Damit ist auch klar, dass Gerichturteile, die streng nach den Grundregeln mathematischer Logik gefunden werden, nur dann wirklich gerecht sind, wenn die Basistatsachen, (juristisch: die Indizien, mathematisch: die Prämissen), gesichert sind. Wenn also Urteile trotz Anwendung mathematischer Logik sich später als Fehlurteile herausstellen, hat dies zwei mögliche Ursachen: Die Prämissen waren falsch oder es wurde gegen Schlussregeln verstoßen. Die Mathematik bringt aus sich heraus keine Fehlurteile hervor. Das muss hier zur Ehrenrettung der Mathematik unbedingt gesagt werden.
  • braucht man Kästen ?

    23.09.2013, Ronneberger
    Die Kästen auf der Backbordseite waren ja weniger Schwimm- als Ballasttanks.
    Ich denke jetzt muß man das Schiff entlasten, die Bordwand flicken und auf der Steuerbordseite Luftkissen oder Tanks anbringen, um es soweit zu heben, dass die Bordwand über den Wasserspiegel ragt. dann kann man das Schiff leer pumpen.
  • Flora, Fauna & Quacksalberei

    23.09.2013, Axel Bach
    Etwas erstaunt bin ich, dass sensationelle Funde über Pflanzen und Tiere in diesem Artikel keine Erwähnung finden. Es wurden Reste von z.B. Palmen & Leoparden gefunden, die dann ja wohl auf ein viel wärmeres Klima hinweisen und eher an ein Aussehen der Landschaft, das an Afrika als an das heutige Niedersachsen erinnert. Ich halte die allgemein gültige These des PRIMITIVEN FRÜHMENSCHEN für genauso unsinnig, wie die Annahme die Nordvölker der Zeit vor der römischen Assimilation wären nur unterentwickelte Barbaren gewesen. Denn die wenigen Funde dieser Kultur sagen schließlich nur eines aus: "Sie hatten sich der Natur so gut angepasst, dass sie kaum Spuren hinterließen!"

    Ich persönlich halte die Zivilisation von heute für weniger fortschrittlich und zukunftsorientiert als Menschen jener Zeit. Denn diese hatten schon vor mehreren tausend Jahren erkannt, dass Städtegemeinschaften völlig destruktiv sind! Und hatten dies hinsichtlich der Gesundheit & Ernährung, Ökologie &. Ökonomie schon erfasst. Völker, die keine Städte bilden, sind als fortschrittlich zu betrachten u. nicht wie in unserer Wissenschaft als unterentwickelt. Es ist so gesehen alles Auslegungssache und die Interpretation von archäologischen Funden der heutigen "Wissenschaft" zeigen mir nur... "dass die meisten Archäologen leider totale Fachidioten u. Theoretiker sind!" Kausalität, Empathie u. Logik scheinen dieser Fachrichtung völlig ab zu gehen!?

    Schon allein Funde anhand von der Tiefe bzw der Dicke in Metern der Erdschichten zu datieren, ist genauso zweifelhaft, wie das Auffinden von Keramik in Steingebäuden, um dann das Alter der Keramik mit dem Alter des Gebäudes gleich zu setzen. Fast die ganze Datierung der Archäologie ist ein reines Fantasiegebilde und hat mit der Realität überhaupt nichts zu tun.
  • Drei Eigenschaften Gottes

    23.09.2013, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Diesmal möchte ich den Ball für Springers Einwurf im Spiel halten. Vielleicht beruht sein Unverständnis "Das finde ich zunächst kaum schlimmer als die Idee, es gebe einen allwissenden Gott" darauf, dass die Mehrzahl der Theologen beider westlicher Konfessionen (Protestanten und Katholiken) aus der "zeitlosen" Allwissenheit Gottes im Sinn einer nicht determinierenden "Vorhersicht" allen Geschehens eine vorherbestimmende Prädestinationslehre im Sinn einer allgemeinen göttlichen "Vorsehung" beziehungsweise "Fügung" gemacht haben. Insofern hat Augustinus mit seiner verabsolutierenden Gnadenlehre, die dem Menschen im Prinzip keine Freiheit lässt, nicht nur den Katholizismus verseucht, sondern auch Luther ("sola gratia") und Calvin infiziert. Ich setze meine eigene These dagegen:
    Aus der christlichen Offenbarung kann man drei absolute Eigenschaften Gottes folgern:
    Die Allgüte – da Gott als absolute Liebe außerhalb des Bösen existiert.
    Die Allwissenheit – da Gott als absolutes Sein außerhalb von Raum und Zeit existiert.
    Die Allmacht – da Gott alle Freiheit besitzt, innerhalb seiner Allgüte und Allwissenheit zu wirken.
  • Raum und Zeit aus Bewegung …

    21.09.2013, Wolfgang Huß
    Ich meine man kann dem Rätsel von Raum und Zeit auf die Schliche kommen, wenn man einfacher denkt und analysiert. Dabei wird dann auch deutlich, »… wie Raum und Zeit aus etwas Grundlegenderem entstehen …«, so wie Zeeya Merali es hier in seinem Artikel formuliert.

    Aus meiner Sicht entstehen Raum und Zeit aus einer bestimmten, konstanten oder kontinuierlichen Form von Bewegung, ähnlich wie dies in der Speziellen Relativitätstheorie durch die konstante Lichtgeschwindigkeit der Fall ist.
    Das Gedankenexperiment einer Lichtuhr, wie Einstein es eingeführt hat, veranschaulicht dabei gut, wie Zeit aus der Bewegung des Lichts in einem räumlich strukturellen Kontext – die Spielgel der Lichtuhr – entsteht. Das Ticken der Lichtuhr entspricht dem Zählen der Reflexionen zwischen den Spiegeln.
    Die Lichtuhr läuft langsamer, wenn sie sich zum Beobachter bewegt, weil das Licht – sich zwischen den Spiegeln im Zickzack bewegend – für die dann längere Strecke mehr Zeit benötigt. Die Uhr tickt also für den Beobachter langsamer.

    Doch dieser recht simple Ansatz der Speziellen Relativitätstheorie erklärt eine für Raum und Zeit wichtige Beobachtung nicht: Warum nimmt die innere Frequenz eines Masse behafteten Elementarteilchens zu, wenn es sich bewegt und seine Zeit, wie die einer bewegten Lichtuhr, langsamer geht?
    Wenn die quantenmechanische Schwingung eines Elementarteilchens ebenso funktionieren würde wie eine Lichtuhr, dann müsste sie bei Bewegung des Teilchens ebenso langsamer ablaufen – also in Zeitlupe. Im Gegensatz zur Erwartung ist dies nicht der Fall. Denn nach der Quantenmechanik ist die Frequenz f eines solchen Teilchens bei dessen Bewegung höher, weil sie mit E = f • h proportional zur Energie des Teilchens ansteigt, und die Energie bei Bewegung ja höher ist als bei Stillstand.

    Wie muss nun die Spezielle Relativitätstheorie verändert und um welche Bewegungsstruktur muss sie erweitert werden, um diesen Effekt zu beschreiben?
    Der zuvor beschriebene Fall der Bewegung eines Elementarteilchens mit Ruhemasse ist allerdings zu komplex, den strukturellen Sachverhalt an seinem Beispiel zu analysieren. Deshalb möchte ich ersatzweise eine auf den ersten Blick etwas anders gelagert erscheinende Beobachtung analysieren, welche die Relativitätstheorie über die Gravitation direkt mit der Quantenmechanik in Verbindung bringt – das Pound-Rebka-Snider-Experiment. Am einfachsten ist dies mit einer Variante dieses Experiments, welche die Veränderung der Frequenz eines Lichtteilchens – eines Photons – bei der Bewegung im Gravitationsfeld der Erde untersucht. Hier erscheinen mir die strukturellen Zusammenhänge übersichtlich. Die Energie des Photons steigt bei Annäherung an die Erde und deshalb stärker werdender Gravitation. Aus diesem Grund steigt auch seine Frequenz mit E = f • h proportional zu seiner Energie, vergleichbar einem bewegten Elementarteilchen mit Ruhemasse in der Speziellen Relativitätstheorie.

    Welche Struktur von Raum und Zeit eines Photons kann eine Frequenzsteigerung bei Annäherung an die Erde hervorrufen?
    Der von mir gefundene, folgend kurz geschilderte Lösungsansatz heißt fraktale Quanten-Fluss-Theorie (http://www.quantum-flow-theory.eu). Er verbindet eine etwas veränderte Spezielle Relativitätstheorie über eine zusätzliche Bewegungskomponente mit der Quantenmechanik. Dadurch ergibt sich in erster Näherung eine gering veränderte, aber den Beobachtungen entsprechende Allgemeine Relativitätstheorie.
    Das sich ergebende System verhält sich nach thermodynamischen Regeln, wie Merali es nahe legt.

    Der Ansatz geht folgendermaßen: Alle Elementarteilchen und das Vakuum werden von recht einheitlichen, neuen Fundamentalteilchen gebildet, welche sich grundsätzlich mit konstanter Geschwindigkeit durch den Raum bewegen. Ihre Bahnen haben eine helixförmige Spiralform. Ein Photon ist ein rotierender ringförmiger String aus diesen Fundamentalteilchen, dessen Spin in Bewegungsrichtung oder entgegengesetzt orientiert ist und welcher sich mit der aus der Allgemeinen Relativitätstheorie bekannten lokalen Lichtgeschwindigkeit im dreidimensionalen Raum bewegt.
    Nähert sich das Photon im Pound-Rebka-Snider-Experiment der Erde an, so nimmt seine Geschwindigkeit wie in der Allgemeinen Relativitätstheorie mit dem Anstieg der Gravitation ab. Aufgrund der konstanten Bewegung seiner Fundamentalteilchen rotiert sein Ring deshalb schneller, weil er seinen Radius nicht verändert. Diese beschleunigte Rotation entspricht genau der beobachteten Zunahme der Frequenz des Photons im Schwerefeld der Erde, wenn die Helix der Spiralbahn der Fundamentalteilchen in Erdnähe, also bei im kosmischen Maßstab sehr geringer oder nahezu verschwindender Gravitation, einen Gangwinkel von 45° besitzt. Dies bedeutet, dass jedes Wirkungsquant eines Photonen-Strings, der sich mit Geschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeitskonstanten im Raum bewegt, auch mit der selben Geschwindigkeit um das Zentrum des Strings rotiert. Bewegt sich das Photon langsamer, so rotiert es schneller.
    Auf diese Weise wird über zwei Bewegungskomponenten eine neue Raum und Zeit Struktur kreiert, die dem Pound-Rebka-Snider-Experiment gerecht wird. Sie ist Bestandteil der Struktur aller Elementarteilchen wie auch der des Vakuums, weil alles auf der gleichen helixförmigen Spiralbewegung der Fundamentalteilchen beruht.

    Die konstante Bewegung der Fundamentalteilchen installiert Zeit als Normaluhr, welche überall im Raum gleich läuft und für die Quantenmechanik essentiell ist. Die variable Lichtgeschwindigkeit der Photonen-Strings im dreidimensionalen Raum installiert die ortsabhängige, variable Zeit der Allgemeinen Relativitätstheorie im Gravitationsfeld des Vakuums – im neuen Modell zur Unterscheidung jetzt Alterung genannt – und generiert durch diese den Eindruck der gekrümmten Raumzeit.
    Es wird deutlich, dass strukturelle Bewegung als Grundlage von Raum und Zeit den Mehrwert besitzt, verschiedene Arten von Zeit parallel zu erzeugen. Diese Eigenschaft ist notwendig, um das sogenannte „Problem der Zeit“ zu lösen (Vgl. Kiefer, Claus. »Auf dem Weg zur Quantengravitation.« In: Spektrum der Wissenschaft (Apr. 2012), S. 34—43. URL: http://www.spektrum.de/alias/titelthema-physik/auf-dem-weg-zur-quantengravitation/1142715, S. 37.). Denn erst durch dessen Lösung scheint es möglich die Vereinheitlichung von Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie zu vollziehen.
    Durch die konstante Bewegung der Wirkungsquanten hat der hier geschaffene Raum eine kausale Struktur, ähnlich wie diese im Artikel durch die Simulationen beschrieben wird, an denen Renate Loll beteiligt ist: Man kann in der Zeit nicht hin und her reisen.

    Jedes Fundamentalteilchen hat die Wirkung h (Plancksches Wirkungsquantum) auf sein Umfeld und wird nun Wirkungsquant genannt. Daher bedeutet die Zunahme der Frequenz f eines Photons, dass nach E = f • h die Anzahl der Wirkungsquanten im String des Photons wie auch im Vakuum proportional zur Energie ist. Jedes Wirkungsquant ist eine Masse-, Impuls- und Energieeinheit.
    Das aus dieser Struktur auch die Heisenbergsche Unschärferelation durch ein prinzipielles Abzählproblem (Vgl. Treitz, Norbert. »Von den falschen Tönen zur Unbestimmtheitsrelation.« In: Spektrum der Wissenschaft (Okt. 2010), S. 40-42. URL: http://www.spektrum.de/alias/quantenmechanik/von-den-falschen-toenen-zur-unbestimmtheitsrelation/1044195) hervorgeht, wenn man die Messung der Energie eines Elementarteilchens als das Zählen seiner Wirkungsquanten in einem Zeitintervall begreift, ist ein starker Hinweis auf die Vereinheitlichung von Quantenmechanik und Allgemeiner Relativität.

    Elementarteilchen mit Ruhemasse – Leptonen und Quarks – bestehen in diesem Modell aus rotierenden Wirkungsquanten-Strings, die um eine helixförmige geschlossene Spirale schwingen. Untersucht man die Wirkung der Wirkungsquanten eines Elementarteilchens auf das umgebende Vakuum und andere Elementarteilchen-Strings in der Nähe, so ergibt sich in erster Näherung die Formel für die Lichtgeschwindigkeit im dreidimensionalen Raum um eine Zentralmasse herum, welche aus der Allgemeinen Relativitätstheorie bekannt ist und die entsprechende Gravitation erzeugt. Die so hergeleitete Gravitation ist statistischer Natur, ähnlich wie es Merali aufgrund der Untersuchungen des Ereignishorizonts von Schwarzen Löchern beschreibt. Darauf, dass eine solche Herleitung der Gravitation möglich ist, verweist er ebenfalls.
    Das Vakuum besteht in diesem Modell ähnlich wie ein Photon aus Wirkungsquanten, die zu rotierenden Ringen als Strings verbunden sind. Deshalb nimmt auch die Vakuumenergie- und folglich die Wirkungsquanten-Dichte bei Annäherung an eine Zentralmasse zu.

    Auch den Grund für die helixförmige Grundstruktur des Vakuums und der in ihm eingebetteten Elementarteilchen kann man aufspüren: Angenommen alle Wirkungsquanten des Raums seien gleichmäßig verteilt. Dann würde in diesem Bild die gravitative Wirkung, die alle Wirkungsquanten der Vakuumenergie gegenseitig aufeinander haben, für die 45°-Wicklung der Helixbahnen der Wirkungsquanten verantwortlich sein. Dieser Winkel entspricht, wie schon gesagt, den Beobachtungen des Pound-Rebka-Snider-Experiments für Orte im Raum, an denen keine oder sehr geringe Gravitation herrscht.
    Da dieser Winkel, auf Basis der konstanten Wirkungsquanten-Geschwindigkeit, die Vakuumlichtgeschwindigkeit des Elementarteilchen freien Raums festlegt, ist die innere gravitative Wechselwirkung des Vakuums der Grund für die Größe der Vakuumlichtgeschwindigkeit. Der Winkel ist folglich von der Energiedichte des „wirklich leeren“ Vakuums abhängig. Der bisher rätselhafte Verbleib der gravitativen Wechselwirkung der Vakuumenergie wird so ersichtlich, weil in der Grundstruktur des Vakuums verborgen.

    Integriert man nun die bekannten Elementarteilchen unserer Materie ins Vakuum und lässt diese sich zu Sonnen, Galaxien und Galaxienhaufen verklumpen, so ergibt sich eine variabel mitlaufende Energiedichteverteilung des Vakuums. Diese variable Energiedichte erzeugt den Eindruck der Raumzeitkrümmung der Relativitätstheorie. Wenn sich die Anzahl der Wirkungsquanten im Kosmos nicht verändern würde, wäre der Kosmos im Durchschnitt flach, wie es in unserem Kosmos beobachtet wird. Denn wenn sich Wirkungsquanten in Galaxien ansammeln, muss ihre Dichte zwischen den Galaxien geringer werden.
    Abschätzungen der zusätzlichen Gravitation der erhöhten Vakuumenergie mit überdurchschnittlicher Energiedichte in und um Galaxien herum und deren Verringerung zwischen Galaxien oder Galaxienhaufen weisen darauf hin, dass diese Eigenschaft des Gravitationsfelds im Vakuum wohlmöglich das Dunkle-Materie-Phänomen ganz oder teilweise erklären kann.

    Das eben geschilderte Modell der Quanten-Fluss-Theorie hat meiner Meinung nach viele interessante Facetten, die bei weitem noch nicht alle Erwähnung fanden:

    Die helixförmigen Spiralbewegungen werden in der fraktalen Quanten-Fluss-Theorie auf fraktale Weise bis ins Unendliche fortgesetzt, so dass auch die Wirkungsquanten aus Ringen von Mikro-Wirkungsquanten bestehen und so fort. In der praktischen Anwendung des Modells legt man sich dann, je nach benötigter Genauigkeit, auf eine tiefste Strukturebene fest, auf der sich die feinsten Mikro-Wirkungsquanten mit konstanter Geschwindigkeit bewegen. Man kann zeigen, dass es an einem Ort im Raum zu einer bestimmten Zeit immer eine höchste Ebene dieser Struktur gibt; die Ebene der Elementarteilchen.
    Bei einer bestimmten Energiedichte des Vakuums gibt es dann einen strukturellen Phasenübergang, der den Übergang unseres Kosmos in ein Schwarzes Loch markiert. Im Schwarzen Loch können sich die Wirkungsquanten nicht mehr zu Strings zusammen schließen, weshalb die Ebene der Elementarteilchen dort drinnen eine Strukturebene tiefer und kleiner liegt. Im Schwarzen Loch existiert also im wahrsten Sinne ein Mikro-Kosmos der nach den gleichen physikalischen Gesetzen funktioniert, wie unser Kosmos außerhalb. Durch das neue Modell existiert in seinem Inneren nun Zeit, was seinen Ereignishorizont für physikalische Beschreibungen transparent macht.

    Der Urknall stellt sich dann als ein etwas anderes Szenario dar, als es die von Merali beschriebene, rückwärts laufende Uhr in den Berechnungen zur Schleifenquantengravitation vermuten lässt: Der Urknall entspricht der Innenansicht der Entstehung eines Schwarzen Lochs und eröffnet dadurch ganz andere Möglichkeiten, wie das Dunkle-Energie-Phänomen zustande kommt, als die heute üblichen Überlegungen es nahe legen.
    Ob das holografische Prinzip hier gilt bleibt zu untersuchen, es könnte aber durch den Phasenübergang begründet sein. Die von Merali erwähnte Singularität eines Schwarzen Lochs der Allgemeinen Relativitätstheorie muss hingegen nicht mehr erklärt werden, denn sie existiert in diesem Modell durch den strukturellen Phasenübergang nicht:
    » ›Das Problem mit der Singularität loszuwerden, ist ein großer Erfolg‹ (Abhay Ashtekar)«

    Auch die Entstehung von elektromagnetischen oder elektroschwachen Feldern und Ladungen kann erklärt werden: Auf den Strings ungleichmäßig dicht verteilte Wirkungsquanten erzeugen dynamische Polarisationen, die sich im Vakuum ausbreiten.

    Die starke Wechselwirkung ist in Form des Zusammenhalts – also der Spannung – der Wirkungsquanten eines Strings enthalten. Dabei treten Quarks als zusätzliche innere Schlaufen eines Strings in Erscheinung und sind deshalb, wie beobachtet, nicht ohne weiteres aus dem String eines Hadrons oder Mesons zu lösen (Confinement). Die Gluonen entsprechen dann Sprüngen – im Sinne eines Versatzes – in den Strings, welche Photonen-Segmenten ähneln.

    Ob die hier beschriebene Photonen-Struktur bei Hochenergie-Photonen die Körnigkeit der Wirkungsquanten verspürt, wie Merali Vermutungen von Wissenschaftlern darlegt, bleibt zu untersuchen.

    Der neue Ansatz verbindet wesentliche Eigenschaften der Stringtheorie mit denen der Schleifenquantengravitation, wie Merali diese beschreibt. Er enthält die schwingenden Strings der Elementarteilchen, allerdings in etwas anderer Form als in der Stringtheorie und „nur“ in den beobachteten drei Raumdimensionen. Auch die Schleifen der Schleifenquantengravitation kommen als Raum und Zeit bildende Elemente hier in ähnlicher Form vor.

    Interessant ist auch, dass die neue Theorie ohne eine imaginäre Zeit auskommt.

    Die Quanten-Fluss-Theorie ist also ein ganz anderer und sicherlich für viele unerwarteter Ansatz Raum und Zeit sowie die Vereinheitlichung von Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie zu beschreiben. Die Erweiterung einer bestimmten Sichtweise der Speziellen Relativitätstheorie um weitere Strukturen von Bewegung scheint so wichtige Eigenschaften der Quantenmechanik und der Allgemeinen Relativitätstheorie abzubilden.
  • Die virtuelle Darstellung von Teilchen wie sie uns erscheinen.

    21.09.2013, Beier Karl - Heinz
    Die Materieteilchen, so wie sie uns in unserer Dimension erscheinen, werden wahrscheinlich aus Urmaterie wie sie im Urknall hervorgegangen sind, und aus dem Vakuumfels permanent auf ihrem Energieinhalt konstant gehalten. Denn ich vermute, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht vom Urknall an den heutigen Wert hatte. Da aber jedes Materieteilchen seinen für immer gleich bleibenden Energiegehalt haben dürfte, verändern sich auch die Massen der Teilchen in unserer Dimension. Der Abgleich geschieht im Untergrund über die (h:2x Pi) Quanten mit dem Vakuum Feld, in Form von verborgenen Parametern & v und verborgenen Parametern der Urmaterie &m als welche man die down und up Quarks ansehen könnte. Da wir in unserer Dimension diesen extrehm kurzzeitigen Selbstwechselwirkungen nicht folgen können, erhaschen wir immer nur Ausschnitte dieser Reaktionen, in Form des Wahrscheinlichkeitsquadrats der Eigenschaften, die wir gerade messen wollen. Denn die h Quanten sind über die Uranfangszeit mit den verborgenen Parametern verbunden. Man kann sagen, die Vakuumfelddichte entspannt sich mit der vergehenden Zeit. Das ist meine Meinung.