Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Alle Menschenkenntnis ...

    27.05.2017, Speigelblick
    - nicht Affenkenntnis - legt nahe, dass die Tempelwächter ursprünglich(!) ein paar (junge) Affen auf den Diebstahl trainiert haben.
    Diese Kooperation einzelner Mensch / einzelner Affe gibt es auch in anderen Weltregionen.
    Immer erst die das näherliegende Vermuten, fordert das ein wissenschaftliches Sparsamkeitsprinzip ("Ockhams Rasiermesser ").
  • Plattentektonik vom 26.05.2017

    26.05.2017, Ewa Mädler
    Existieren Platten unter den Erdplatten ? Meiner Meinung sicher möglich das es auch Plattentektonik in Tertiär gegeben hat und ehemalige alte Platten noch nicht vollständig zu neuem Lava umgewandelt sind. Meine Frage zu diesem Beitrag lautet: durch welche geophysikalischen Meßmethoden ist es möglich, in die sehr großen Tiefen der Erdkruste über 100 km zu gelangen um dann relevante Aussagen über das Verhalten der Materie in 500 km zu bekommen ?
    Antwort der Redaktion:
    Mit Hilfe von seismischen Wellen werden Dichteunterschiede im Mantel gemessen.
  • Sicherlich ist so ein "Internet-Institut" eine feine Sache...

    24.05.2017, Vera Langfeld
    ...dort werden dann bedeutsame Diskussionpapiere produziert, die dann irgendwann in ebenso bedeutsamen Journalen abgedruckt werden. Wenn aber die Politik sich beraten lassen möchte, wird sie, wie jetzt auch schon lieber auf die adretten Damen und Herren der bekannten Wirtschaftsberatungsunternehmen zurückgreifen.

    Wer kümmert sich eigentlich mal darum, dass ein Unternehmen wie Microsoft nicht einfach so, wie mit Windows 10 Creator jetzt schon wieder passiert, eine für die Allgemeinheit wichtige Software verteilt, die noch immer soviele Bugs enthält, dass nicht nur der Rechner sich stark verlangsamt, sondern auch jede Menge Peripheriegeräte ausfallen? Wo bleibt hier der notwendige Rechtschutz für den Nutzer?
  • Saturn schwimmt auch

    23.05.2017, Peter Herwig
    Es mag zwar eine schöne Headline sein, dass ein Planet im Wasser schwimmen würde, das ist aber wirklich nichts Neues. Auch Saturn hat eine mittlere Dichte, die geringer als Wasser ist. Er würde also auch nicht untergehen.
  • 1014 Gauß oder 10^14 Gauß

    23.05.2017, Helmut Kraus
    Kann es sein, daß es sich bei den Flußdichteangaben, die für sich im Artikel ziemlich unsinnig daherkommen, in Wirklichkeit um Zahlenangaben mit Exponenten zur Basis Zehn handelt, also statt 1014 Gauß 10^14 = 10 hoch 14 Gauß?

    Falls ja, fragt man sich, wer so einen Artikel eigentlich redigiert ...

    Antwort der Redaktion:

    Sie haben Recht, es muss 10^14 Gauß usw. heißen.


    Zu Ihrer Frage: Mein Kollege, der vor 14 Jahren diesen Artikel redigiert hat, hat es richtig gemacht! In der Papierversion stehen die Exponenten so, wie es sich gehört. Der Fehler ist beim automatisierten Übertragen in die Online-Version passiert. Das ist natürlich trotzdem ärgerlich.


    Ich bin offen gestanden positiv beeindruckt, dass unser Werk von damals noch so intensives Interesse findet. Deswegen habe ich diesen Artikel nachgebessert. Die schlechte Nachricht: Wir können nicht alle unsere Online-Altartikel daraufhin durchsehen, ob die Exponenten stimmen. Der Aufwand wäre (bei eben doch begrenztem Interesse) nicht zu leisten.


    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Noch mehr (auch andere) Fotos:

    23.05.2017, Axel Krüger
    https://www.facebook.com/343655569085328/photos/a.476988752418675.1073741825.343655569085328/1283685015082374/?type=3&theater
  • Wodurch wird der Planet verschwinden?

    23.05.2017, Joachim
    Das Aufblähen des Sterns zu einem Roten Riesen bedroht viele Planeten, auch auf entfernteren Umlaufbahnen. Die geringe Umlaufbahn des beschriebenen Planeten könnte möglicherweise dazu geeignet sein, schon vorher eine Zerstörung auf anderem Wege zu bewirken; das würde besser zu dem Befund passen, dass er sich "seinem Ende nähert".
  • Staubwolke

    22.05.2017, Dr. Karl Simon
    Es sollte doch neben der Variation der Helligkeit auch untersucht worden sein, wie sich diese Variation wellenlängenspezifisch darstellt. Nicht alle Wellenlängen werden dieselbe Variation zeigen. Etwas mehr Information darüber wäre schön,
    außerdem eine Aussage über Absorptionslinien.
    Antwort der Redaktion:
    Solche Informationen wären in der Tat sehr wertvoll, aber bisher sind mir keine entsprechenden Messungen bekannt.
  • Vermisst

    22.05.2017, jum
    Zitat "..70 Millionen Jahre galt der urtümliche Fisch als ausgestorben und Fossil.."

    Ich vermute, dass der Fisch erst nach den ersten Fosilfunden vermisst wurde. ;-)
  • @ Felix von Ketnzinsky -> Fehler im Fehler

    22.05.2017, Stefan Dobrick
    Vielen Dank für Ihren Beitrag, allerdings ist dieser mit einem Denkfehlerchen behaftet.
    Zitat: 'Abweichend von den Angaben im Arttikel bedeutet das, dass man ab einen Tropfen Öl (...) in 2.479.999 Liter Wasser.'

    ... und eben nicht, denn ein Tropfen dieses Chili-Öls ist in 124 Litern Wasser grad nicht mehr festzustellen, wenn man von 20.000 Tropfen/Liter Wasser ausgeht.
    Von den genannten 2,48 Mio Litern sind wir um den Faktor 20.000 Gott sei Dank noch weit entfernt.
  • Frage:

    22.05.2017, Martin Hintermann
    Hat man je untersucht, welche Konsequenzen, bzw. Nebenwirkungen diese Wearables auf die eigene Gesundheit haben? Weil diese alle ja auch Funkwellen senden und empfangen. Ich hätte zum Beispiel Angst, ein ständig funkendes Hemd auf dem ganzen Oberkörper zu tragen, und dazu in der Nähe meines Herzens. Könnten diese funkenden Objekte (am Körper, auf dem Auge, im Ohr, usw.) auch schädliche Nebenwirkungen durch Funksmog haben?

    Gerne würde ich dazu einen Artikel lesen, zum Beispiel über eine entsprechende Untersuchung.

    Mit besten Grüssen

    Martin Hintermann
  • Fehler bei Atmosphärendurchmesser

    21.05.2017, Thomas
    Mir scheint, dass sich in diesem Artiekl ein Fehler eingeschlichen hat: Wäre der Durchmesser der Atmosphäre tatsächlich nur 2760 km, so wäre dies ja nur etwa ein Fünftel des Erddurchmessers, das passt nicht mit der Angabe zusammen, dass KELT-11b 40% größer sein soll als Jupiter. Ich vermute, dass hier die Atmospäherendicke/höhe gemeint war?
    Antwort der Redaktion:
    Ja, es ist die Dicke der Aztmopshäre gemeint - ich habe diese Unklarheit bereinigt.

    Vielen Dank
    Daniel Lingenhöhl
  • Schwachsinn, außerordentliche Gefahr liegt nicht vor

    21.05.2017, KreuzElf
    Erstens: Es heißt die Chili, nicht der Chili.
    Zweitens: Jede Chili höheren Kalibers hat betäubende Eigenschaften auf der Haut, da ist diese angebliche Neuzüchtung nichts besonderes.
    Drittens: https://www.youtube.com/watch?v=Gx6NKCqgsUk, die Chili ist wahrscheinlich gar nicht rekordverdächtig.
    Viertens: Einen anaphylaktischen Schock kann man durch alles erleiden, gegen das man allergisch ist. Auch das macht diese Chili nicht besonders.

    Fazit: Nur Aufmerksamkeitshascherei.
  • grundlegende Konstante des Universums?

    21.05.2017, Stephan Löffert
    Ich bin ja kein Physiker, aber soweit ich weiß, gibt es keine "universelle" Konstanten. Jede Konstante, die ich kenne, hängt doch letztendlich von einer oder mehreren, anderen willkürlichen Maßeinheiten ab. Falls ich mich irre, bitte ich um ein Beispiel.
    (Ich meine damit, daß Zeit, Länge und Masse, etc, doch wilkürlich festgelegt sind und somit auch die Konstanten, die diese Angaben in ihrer Einheit haben)
  • Wird das Urkilogramm wirklich leichter?

    20.05.2017, Dr. Carl Strutinski
    Ich kenne das Problem des Urkilogramms und der offiziellen Kopien seit Längerem. So weiß ich auch, dass die Darstellung im Artikel einigermaßen irreführend ist. Denn man könnte veranlasst sein, zu glauben, dass nur das Urkilogramm ein "Problem" hat. Das entspricht aber nicht der Wahrheit. Es würde nämlich bedeuten, dass die Kopien alle in ihrer Masse gleich sind. Sie sind aber auch untereinander verschieden schwer. Man meint, dem Problem aus dem Weg zu gehen, indem man auf aufwändige Weise eine neue Definition des Kilogramms festzulegen versucht. Doch das Rätsel, weshalb ein Kilogramm nicht immer ein Kilogramm ist un bleibt, wird damit nicht gelöst.
    Ich las vom Avogadro-Experiment, und dass dabei Si-Atome ausgezählt werden. Das alles übersteigt mein Verstehen, weshalb ich die Frage stelle: weshalb kann man im Falle einer Pt-Ir-Legierung nicht auch Atome auszählen? Scheinbar ist das nicht machbar.
    Welche Garantie haben wir dann aber, dass das Urkilogramm und seine offiziellen Kopien aus derselben Zahl von Pt- bzw. Ir-Atomen bestehen?
    Und wenn solch eine Übereinstimmung nicht gegeben sein sollte und jeder Prototyp eine wenn auch geringe Abweichung zu seinen "Brüdern" aufweist, könnte das bedeuten, vorausgesetzt die Erdanziehungskraft wächst, dass jeder Prototyp mit der Zeit um geringe Beträge aber unterschiedlich schwerer wird, einschließlich des Urkilogramms. Wieso ziehen die Foscher solch eine Möglichkeit überhaupt nicht in Betracht?