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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 85

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Bitterseen

    03.05.2018, Walter Plinge
    Die Orthodrome von Staubisauger führt genau genommen nicht über den Suezkanal, sondern die Bitterseen (zwischen dem nördlichen und dem südlichen Kanal). Die Bitterseen sind natürliche Seen, und wenn die Autoren das Tote Meer als Landweg ausschließen, kann ich mir vorstellen, dass dies auch für die Bitterseen gilt. Damit wäre der Landweg Dakar-Danang keine Lösung des Problems.
  • Todesursache Nr. 1

    03.05.2018, Udo Schreck
    Es gibt immer eine Todesursache Nr.1.
    Sobald wir uns alle Laster abgewöhnt haben oder sie uns aberzogen wurde, rückt die nächste Todesursache zur Nr. 1 auf.
    Bald schon leben wir dann alle ziemlich lang und gesund, immer hübsch spartanisch und in Angst vor dem Leben, ohne wirklich jemals gelebt zu haben.
    Keine schönen Aussichten.
  • In der Notaufnahme auslegen

    03.05.2018, Florian Schmidt-Borcherding
    Diesen Text bitte in jeder Notaufnahme auslegen! Und bei jedem Kinderarzt!

    Tatsächlich scheint die Verunsicherung auf Seiten der Eltern riesig, nicht nur im medizinischen Bereich. Das fehlende Vertrauen in natürliche Entwicklungsprozesse führt nicht nur zu Fieberzäpfchen bei 38° obwohl es dem Kind sonst gut geht, sondern auch zu überpädagogisiertem kindlichem Spiel und Frühstförderung. Damit verlernt der Körper und der Geist, sich selbstständig mit der Welt und ihrem Problemen auseinanderzusetzen, erfolgreich zu bewältigen oder eben auch einfach mal auszuhalten. Wenn wir Eltern uns nicht mehr trauen, das zu vermitteln, woher sollen unsere Kinder dieses Vertrauen dann (wieder) bekommen?
  • Dakar-Suez-Danang (2)

    03.05.2018, Staubigsauger
    >Stellungnahme der Redaktion

    Die Autoren betrachten laut Veröffentlichung das Tote Meer als hinreichend großen Wasserkörper, um verschiedene derartige Strecken durch den Nahen Osten zu blockieren.
    <

    Die Orthodrome Dakar-Suez-Danang quert nicht das tote Meer,
    sondern verläuft vollständig über Land, es sei denn, man setzt die Bedingung, daß die Linie keine Flüsse oder Kanäle queren darf.
    Dann wäre allerdings aber auch die Linie Portugal-China nicht zulässig.
    Das tote Meer liegt 130 km nördlich der Linie.
    .
    Die Linie quert den (künstlich geschaffenen ) Suez-Kanal ca. 20 km nördlich der Stadt Suez:

    Dakar-Suez-Danang
    #inline2

    1

    -17.51557110847647,14.73271301802597,9.665307072254688 108.499725980324,15.66763055860836,2.057147781006674





    Kurzum:
    Bei der Berechnung der Kollegen dort - liegt ein Modellfehler vor - denn Afrika ist mit Vorderasien als Landfläche verbunden.

    mit freundlichem Gruß
    Staubigsauger.
    Stellungnahme der Redaktion

    Da ich das selbst nicht überprüfen kann, würde ich vorschlagen, dass Sie sich an die Autoren direkt wenden. Vermutlich ist die Wahl der Strecke recht empfindlich gegenüber den gewählten Randbedingungen.

  • Dakar-Suez-Danang

    02.05.2018, Staubigsauger
    "Die längste Strecke über Land führt von China nach Portugal und ist knapp über 11 000 Kilometer lang. Der Algorithmus fand sie in 45 Minuten."

    Ich habe 10 Minuten gebraucht um die Strecke Dakar-Suez-Danang
    mit 13206 km zu finden.
    Stellungnahme der Redaktion

    Die Autoren betrachten laut Veröffentlichung das Tote Meer als hinreichend großen Wasserkörper, um verschiedene derartige Strecken durch den Nahen Osten zu blockieren.

  • Ein gelungener Artikel

    02.05.2018, Kai Hamann
    Herr Fischer, das ist ein gelungener Artikel, der eine bislang wenig beachtete Ursache für den subjektiv erlebbaren Klimawandel erklärt. Mich würde interessieren, ob es einen ähnlichen "Zünglein an der Waage"-Effekt im Übergang von Sommer zu Winter gibt. Ist da ein Monat erkennbar auffällig und mit welchen typischen Merkmalen?

    Vielen Dank,
    Kai Hamann
  • Wahre Worte...

    02.05.2018, Udo Endruscheit
    Die Strategie des "verantwortlichen Abwartens" ist in den Jahren der technik- und verordnungsorientierten Medizin sicherlich zu kurz gekommen, wenn nicht nahezu in Vergessenheit geraten. Übrigens gibt es in Übersee ebenso wie in Deutschland auch ärztliche Initiativen, die eine Strategie des "verantwortlichen Abwartens" der ärztlichen Praxis nahezubringen versuchen (Choosing wisely).

    Worauf die Autorin zu Recht hinweist: Dass es eines Umdenkens bei Ärzten und Patienten bedarf, damit so etwas in beiderseitigem Einverständnis (und gegenseitigem Verstehen) auch funktioniert. Einer der Stolpersteine auf ärztlicher Seite ist dabei, dass es sicherlich eines höheren Zeitaufwandes bedarf, vor allem besorgten Eltern die Sinnhaftigkeit eines solchen Vorgehens nahezubringen. Rezept ausstellen geht schneller... Was uns einmal mehr zeigt, dass gute Medizin (und darunter verstehe ich auch die Strategie des verantwortlichen Abwartens in gegenseitigem Vertrauen) gute Rahmenbedingungen braucht. Und da ist die Gesundheitspolitik ebenso gefordert wie die ärztliche Selbstverwaltung.

    Sicher gilt es, eine Mauer von Erwartungsdenken auf Patientenseite ebenso zu durchbrechen wie die Sorge, etwas unterlassen zu haben, auf der ärztlichen Seite. Das von Dr. Grams angeschnittene Problem ist eines der ärztlichen Kultur, der ärztlichen Kunst. Die sollte im medizinischen Alltag wieder mehr in den Vordergrund gelangen, nicht zuletzt auch, um die Suche von Patienten nach scheinbaren "Alternativen" überflüssig zu machen. Deshalb danke für den wichtigen Denkanstoß in diesem Beitrag, solcher Hinweise und Appelle bedarf es für eine Weiterentwicklung einer auf den Menschen zentrierten Medizin dringend.
  • Tun und Unterlassen

    02.05.2018, libertador
    Interessanterweise scheint sich im medizinischen Kontext das Verhältnis der Verantwortungszuschreibung von Tun und Unterlassen umzudrehen. Im alltäglichen Kontext neigen manche dazu, nur bei aktivem Handeln Verantwortung zuzuschreiben. Bei diesen medizinischen Behandlungen scheint es so, dass die Verantwortung so ausgelegt wird, dass man etwas unternehmen müsse.
    Wenn ich darüber nachdenke, dann gibt es auch in anderen Bereichen. Politiker die irgendwelche Maßnahmen umsetzen, da man ja etwas tun müssen.
    Umgehen lässt sich das wenn Risiken zwischen verschiedenen Maßnahmen und Unterlassen gleichwertig abgewogen werden.
  • Richtig und wichtig

    02.05.2018, Mkaysen
    Sehr guter Beitrag!

    Man kennt das ja auch, zum Beispiel, von Erkältungen. Es gibt dazu den Spruch: "Eine Erkältung dauert mit Medikamenten eine Woche und ohne sieben Tage". Da ist was wahres dran. Erkältungen sind in den meisten Fällen viral bedingt und werden vom Immunsystem des Körpers in einer bis zwei Wochen abgewehrt. Aber einige Hausärzte verschreiben dann Antibiotika, aus welchen Gründen auch immer. Wenn es eine baktierielle Folgeinfektion gibt, ist das ja auch in Ordnung, aber gegen eine zumeist virale Erkältung sind Antibiotika nicht nur wirkungslos, sondern mitunter auch schädlich, weil Sie den Körper und das Immunsystem schwächen und nebenbei auch die Gefahr von multiresistenten Erregern erhöhen.
    Wie auch im Artikel erwähnt, gibt es genug akute Situation und Folgekomplikationen, bei denen auf jedenfall mit Medikamenten therapiert werden sollte, aber bei Erkältungen, Übelkeit, Magen-/Kopf-/Ohrenschmerzen, etc. sind das richtige Verhalten des Patienten und Hausmittelchen zur Unterstützung des Heilungsvorgangs des Körpers völlig ausreichend!
  • Monogame Bienenköniginnen?

    02.05.2018, Konrad Lehmann
    Da kann was nicht stimmen. Dass Weiseln sich mit nur einer Drohne paaren sollten, widerspricht dem, was ich zu wissen glaube. Aber um sicherzugehen, habe ich noch Wikipedia befragt:
    "Dabei paart [die junge Königin] sich mit insgesamt bis zu 20 Drohnen anderer Staaten hoch in der Luft. [...] Ein nachgewiesener Vorteil der Promiskuität der Bienenkönigin ist die damit erreichte Steigerung der genetischen Vielfalt neuer freier Bienenvölker. Diese bewirkt, dass solche Völker im Vergleich zu experimental erzeugten genetisch einheitlichen Bienenvölkern mehr Nachwuchs aufziehen, mehr Futter sammeln und größere Vorräte anlegen [...]"
    Aber vielleicht habe ich auch grundsätzlich etwas nicht verstanden. Denn der Unterschied zwischen "Verwandtenselektion" und "klassischer Selektion" ist mir unklar geblieben. So oder so geht es doch um die Weitergabe der eigenen Gene in den Genpool der nächsten Generation. Und dass bei Hautflüglern dazu Staatenbildung von Vorteil ist, weil die Weibchen wegen der haploiden Männchen näher miteinander als mit ihren eigenen Kindern verwandt sind, habe ich bislang für unstrittig gehalten.
  • tödlicher Unfall in Kalifornien im März 2018 war menschliches Versagen

    02.05.2018, Manfried Kuliga
    Bei dem tödlichen Unfall in Kalifornien im März 2018, bei dem eine 49-jährige Frau von einem Roboterauto erfasst und getötet wurde, war ein leibhaftiger Mensch als Begleitperson im KFZ vorgeschrieben. Dieser Mensch hat in den entscheidenden Sekunden total versagt ... und sich mit dem Handy beschäftigt hat oder ähnliches. Ein minimaler Bremseingriff der Begleitperson o. ö. hätte das Leben der dann Getöteten gerettet. Dieser Unfall wird immer wieder falsch dargestellt und ein Journalist schreibt vom anderen ungeprüft ab - und das automatische Auto "ist Schuld". So einfach war es aber gar nicht! Obwohl es viele "Vertuschungsversuche" und "alternative Wahrheiten" der Offiziellen gab, kann der wahre Hergang im Nachgang aufgefunden werden, .... und die Hauptursache "menschliches Versagen".
  • wenn der Raum nur eine vermittelte Illusion ist

    01.05.2018, mhwse
    (ähnlich wie die Masse durch das Higgs Boson) vermittelt wird.

    Dann "erscheinen" die verschränkten Teilchen nur dem (ebenfalls) der Kausalität der Raumzeit unterworfenen Beobachter "seltsam/spukhaft".

    Wenn die Eigenschaft "Ort" - immer erst durch die Interaktion mit anderen vom - ich nenne es mal spontan 0-Ort - seit dem "Urknall" - kausal entfernten - also mit Ortsinformation versehenen Teilchen - statt findet - lässt sich das viel leichter darstellen.

    Dunkle Materie, Inflation, Fernwirkung - könnten alle das selbe Geheimnis teilen - dass es den "Ort" erst dadurch gibt, dass Teilchen kausal interagieren .. sich also "gegenseitig messen" .. und damit den Ort - und einen Geschwindigkeitsvektor - erzwingen ..

    Wenn man das nachweisen kann - braucht man keinen Schöpfer ..
    (Ursache und Wirkung liegen im 0-Punkt beisammen ..)

    Die Kausalität - der Ortszwang (die Notwendigkeit einen Ort haben zu müssen ..) - hätte sich am "Anfang" - in der Singularität - durch ein winziges Ungleichgewicht - ein minimale Instabilität ergeben ..

    Die Raumvermittler selbst können - nicht die Eigenschaft Ort annehmen..
    stoßen sich gegenseitig ab - sind ggf. daher selbst verschränkt .. ("nur ein Gedankenmodell").

    Driften überall "auseinander" (also der vermittelte Wert - Abstand zueinander - ändert sich .. ) - aber nicht gleichmäßig - wenn große Massen anwesend sind ..

    (ein Beispiel, dass es "vermittelten" Raum gibt, sind z.B. Computerspiele in einem virtuellen Weltraum .. die Speicherzellen des Computers vermitteln Expansion - ohne sich selbst räumlich zu bewegen) - wie gesagt nur ein Gedankenmodell, das aber einige zentrale Probleme löst - ohne alles andere (Quantentheorie, Elektromagnetismus/Relativität, Kernkraft..Supersymmetrie) neu schreiben zu müssen. (das wird in der Physik zumindest immer interessiert gesehen .. ein Experiment/Messung dazu - unbezahlbar.)
  • Gravitation und Lichtgeschwindigkeit

    01.05.2018, Stefan der Laie
    Ich bin Laie und schreibe eventuell völligen Blödsinn.
    Aber wird bei den ganzen Gravitationsberechnungen immer berücksichtigt, dass sich die Gravitationswellen auch nur mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen?

    Das bedeutet für mich, dass Objekte, die vor mir sind, mich schneller anziehen als Objekte, die hinter mir sind.

    Mal als stark vereinfachtes Beispiel:
    Drei Objekte bewegen sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit auf einer Linie in eine Richtung. Die Objekte sind Beispielsweise 1 Lichtjahr voneinander entfernt.
    Interessant ist dann das 2. (und vielleicht 3.) Objekt:
    - Da das 2. Objekt dem 1. Objekt folgt, sollte die Auswirkung der Gravitation viel stärker sein.
    - Da das 2. Objekt sich vom 3. Objekt entfernt, hat das 3. Objekt viel geringere Auswirkungen auf das 2. Objekt.
    Das zweite Objekt wird durch die Gravitation somit stärker vom 1. Objekt angezogen als vom 3. Objekt abgebremst.

    Gerade das 1. Objekt ist für uns vielleicht aber noch gar nicht sichtbar, da es noch nicht so weit entwickelt ist und sich gleichzeitig am Rand des Universums befindet.
    Wir sehen nur das 2. (bzw. X.) Objekt, welches scheinbar an Geschwindigkeit zunimmt.
    Auch das. 3., 4. usw. Objekt wird stärker beschleunigst als abgebremst.
    Bei Objekten mit langsameren Geschwindigkeiten sind die Auswirkungen aber natürlich deutlich abgeschwächt.

    Langfristig wird die Beschleunigung aber dadurch abgeschwächt, dass die äußersten Objekte leicht abgebremst und überholt werden.

    Diese Auswirkungen sollten auch in einer einzelnen Galaxie zu beobachten sein. Wenn auch hier in abgeschwächter Form.
    Aber trotzdem sollte auch hier es so sein, dass die jeweils vorherigen System den Kurs einer Sonne immer wieder korrigieren, leicht beschleunigen und nach innen lenken.
  • Die Sichtweise eines unerfahrenden

    01.05.2018, Robert Plein
    Hallo alle miteinander,
    ich möchte damit beginnen mich vorzustellen. Ich bin 32 Jahre alt, bin weder besonders gebildet noch habe ich Studiert. Dafür interessiere ich mich für die philosophie, wo probleme durch fragen und Diskussionen gelöst werden.
    Die erste Frage die wir uns stellen sollten ist, warum gab es vor unserer so viele Geniale Menschen, die so viel entdeckt und erreicht haben?
    Die antwort ist ganz einfach, damals war eine andere Zeit mit anderen Werten und prioritäten, die es ermöglichten Ihren geist freien lauf zu lassen. Dagegen gibt es heute zu viele irrwege und ablenkungen.

    Aber genug davon und zu unser Universum.
    Ich denke mal ganz naiv und sage wir sind einfach noch nicht so weit um weiter zu kommen, obwohl wir es schon echt weit geschafft haben. Seit euch sicher es gibt für alles eine erklährung, wenn wir keine haben sind wir einfach nicht schlau genug sie zu finden oder haben einfach nicht die erforderlichen Daten, Rohstoffe etc. .
    Ich finde wir brauchen erst den Fortschritt beim Antrieb um weiter oder länger ins Universum zu kommen. Erst dann werden wir auch mehr entdecken und erforschen können, wo uns das ein oder andere bestimmt ziemlich überraschen wird.

    Abschlusswort:
    Unsere phantasie ist uns weit vorraus, leider fehlt es uns an Zusammenhalt, Rohstoffen, Geld und den absoluten willen, diese auch zu erkunden.
  • Wie der Kampf ausging, verraten die Spuren nicht

    30.04.2018, Robert Orso
    Aber sie scheinen zu verraten, dass das Riesenfaultier an diesem Ort wohl nicht den Tod gefunden hat. Anderenfalls würde ich vermuten, dass der gestürzte Körper ebenfalls einen deutlichen Abdruck im Gips hinterlassen hätte, umringt von einer Unzahl von menschlichen Fußabdrücken, die beim Zerlegen des Tieres und dem Abtransport der Teile anfallen würden. Und wenn nicht Spuren von Menschen, dann doch Spuren von Räubern und Aasfressern.

    Möglicherweise hätte der Gips wohl auch Reste der Knochen bewahrt.

    Natürlich ist es möglich, dass das Tier nur wenige Meter außerhalb der konservierenden Gips Grube gestorben ist.