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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 86

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • @Thomas: Passt doch

    24.01.2018, Alexander
    In diesem Fall würde eine Linie durch den einen Punkt neben den dreien auf einer Linie gehen und irgendeinen der anderen Drei. Der Satz sagt nicht wieviele weitere Linien durch zwei Punkte gehen oder ob manche Linien durch mehr Punkte gehen. Nur das es möglich ist mindestens eine Linie so zu zeichnen, daß sie nur durch zwei Punkte geht.
  • 1968

    24.01.2018, Michael Weskamp
    Ich kann mich an die Grippe von 1968 erinnern. Es hat die ganze Familie umgehauen, einen nach dem anderen und zwar blitzartig. Innerhalb von Minuten von normal zu totaler Matsch. Von den gut zwei Wochen im Bett kann ich mich nur an wenig erinnern, ich war auch wohl nur wenige Stunden am Tag wach. Verwandte kamen, um uns zu versorgen. Wir waren alle hilflos und haben die Tage verdämmert. Eine weitere Komplikation wäre zumindest für die Oma fatal gewesen.
  • Wie wär's über die PRIMÄRE Ursache nachdenken?

    24.01.2018, Unbequeme Wahrheit
    Die Tierhaltung, damit der Konsum von „Produkten“ tierlichen Ursprungs, ist die primäre Ursache für die größten Probleme unserer Zeit! Vom Klimawandel, über die Rodung aller Wälder, bis hin zur Ressourcenverschwendung und Trinkwasserproblematik gigantischen Ausmaßes, damit auch die primäre Ursache für das Verhungern Tausender menschlicher Säuglinge, Kinder und Erwachsener / täglich, unsägliches Leid von Milliarden nichtmenschlichen Säuglingen- (Kalb, Ferkel, Lamm...) und Kindern (Kuh, Schwein, Schaf...) / jährlich, letztlich verantwortlich für die Zerstörung ALLER Lebensgrundlagen ALLEN Lebens auf diesem Planeten! Wem vor Erwähntes („nur“ einige wenige unzähliger Beispiele) nicht gleichgültig sein sollte, nur etwas an unserem Planeten liegt, für den-/diejenigen gibt es nur eine einzige Lösung: vegan leben! Alles andere wäre völlige Ignoranz und Leugnung, zudem pathologischer Egoismus, sowie ein Leben nach dem Prinzip & Motto: „was interessiert mich milliardenfaches Tierleid“, „was interessieren mich andere“, „was interessiert mich die Welt“, „nach mir die Sintflut“, „nichts interessiert mich, ICH, sonst nichts“!

    Ökonomische Schäden (Behandlung von Erkrankungen): rund 1.1Billonen $ (weltweit) / 200Milliarden € (Deutschland)! Ökologische Schäden (Umweltzerstörung weltweit): 600Milliarde $! Tendenzen RAPIDE steigend! PRIMÄRE Ursache: omnivore Ernährung!!

    Dokus: What the Health, Cowspiracy, Hope For All, Earthlings, Land of hope and glory (Earthlings Ed), Home (Extended Version - Yann Arthus-Bertrand), Gabel statt Skalpell.
  • Allein schon notwendig für die Bevölkerung

    24.01.2018, Alex
    Auch wenn es vielen nicht passt gerade durch Zoos kann man Menschen zum Umweltschutz bringen. Nur wenn ich die Schönheit der Tiere und sei es nur in Gefangenschaft, erlebe verstehe ich warum ich etwas für ihren Schutz tun soll.
  • Kritik muss sein

    24.01.2018, Carl Strutinski
    "Gall und seine Nachfolger hatten angenommen, dass bestimmte mentale Fähigkeiten in bestimmten Regionen des Hirns angesiedelt sind und sich diese bei beständiger Nutzung wie ein Muskel aufwölben – bis sie schließlich sogar den Knochen des Schädels verbiegen."

    Ich möchte jetzt nicht gerade eine Lanze für die Phrenologie brechen, aber, mit Verlaub, wenngleich es vielleicht unpassend ist, das Gehirn mit einem Muskel zu vergleichen, so ist doch festzustellen, dass es bei großen Denkern die Stirnbeine über den beiden Großhirnlappen aufgewölbt hat. Dazu würde ich empfehlen sich mal aufmerksamer die Stirnpartien eines Michelangelo, Kant oder Schopenhauer anzusehen. Diese wurden ihnen bestimmt nicht in die Wiege gelegt.
    Es ist folglich nicht abzustreiten, dass die Nutzung oder Nichtnutzung des Gehirns Auswirkungen auf die Form des Schädeldaches hat. Weshalb diese Feststellung angeblich nicht haltbar sein soll, ist mir schleierhaft.
  • Ursachen bitte

    24.01.2018, Dr.Werner Thurner
    genau benennen. Die Spanische Grippe war vor allem deshalb so verheerend und tödlich, weil es gegen die damals häufigste K o m p l i k a t i o n der Grippe , die Lungenentzündung ausgelöst z.B. durch Hämophilus Influenza, k e i n e Antibiotika gab.
    vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2391305/#id349814

    Eine weitere Ursache waren neben den eingangs im Artikel genannten Ursachen auch das durch Fehlernährung geschwächte Immunsystem vieler Menschen zu Zeiten des 1.Weltkriegs.

    Worauf es ankommt und was häufig verschwiegen wird, ist die Mortalität der Influenza, die bei 0,02% der Erkrankten liegt, damit sehr gering ist. Die Impfung ist nur sinnvoll für Menschen mit Erkrankungen der Lunge (wie z.B. Asthma, Emphysem etc.)
    Natürlich ist es wünschenswert einen "Universal" Impfstoff zu entwickeln für die Risikogruppen, die Angstmache im Artikel ist allerdings unnötig.
  • Wenn der Affe nun aber intelligent ist...

    24.01.2018, Dirk
    Wenn ich zufällig einen Affen oder einen seiner Nachfahren nehme, der ein klein wenig intelligenter ist (also z.b. aus der Gattung Mensch...wobei ich mir da nicht immer sicher bin), dann könnte der Text in wenigen Tagen stehen. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Manche brauchen dafür sogar keine Schreibmaschine, sondern zwitschern es in kleine Telefone.
    Wenn das jetzt auch noch in 10h360641 Paralleluniversen stattfindet, geht uns sehr schnell das Papier aus.
    Manchmal sind es also nur winzige Veränderungen, die grosse Folgen haben...
  • Altbekanntes negieren?

    24.01.2018, Andreas Reiß
    Verwunderlich das im Bauernverband keine jagdlich Erfahrenen vertreten sein sollen, wo doch in Deutschland das Jagdrecht untrennbar mit dem Grundbesitz verbunden ist. Ein (fast) jeder Landwirt ist Mitglied einer vom Gesetzgeber gewollten Jagdgenossenschaft, so er/sie denn keine Eigenjagd führt. Das Wesen der Jagd sollte also auch den Vertretern des Bauernverbandes vertraut sein. Wer den Abschuß von 70% eines Gesamtbestandes fordert, fordert den Verstoß gegen geltendes Recht! Auch wird damit das Gegenteil erreicht....
    Das "Sprengen" einer Rotte hat zumeist fatale Folgen. Wird die Leitbache abgeschossen, nehmen rangniedere Sauen den Platz ein. Aus einer Rotte werden mehrere Rotten - die Populationsdynamik wird mächtig angeschoben. Die Hydra läßt grüßen ... Gerade bei einem wahllosen Abschuss von Tieren einer Rotte - Hauptschweine, Überläufer, tragende Bachen usw. wird die Rotte in ihrem überschaubaren Verbund aufgelöst. Es ist eh sehr schwierig, auch für erfahrene Jäger, Sauen richtig anzusprechen, d.h. das Geschlecht, Alter, Stellung in der Rotte usw. festzustellen. Dies noch in der Bewegungsjagd - Fehlschüsse sind vorprogrammiert. Hier empfehle ich den Klassiker eines "der" deutschen Verhaltensforscher zu diesem Fachgebiet: Heinz Meynhardt. Schwarzwildreport. Mein Leben unter Widschweinen. Alles Wissen zu negieren ist entweder Dummheit oder aber eine bodenlose Rotzigkeit von Politikern und Funktionären, die nur noch das Interesse einer Lobby gegen Geld vertreten.
    Daneben gibt es denn auch noch, Gott sei Dank, eine "klitzekleine" Hürde und die heißt Jagdrecht!
    Kein wirklicher Jäger gibt sich her und verstößt offen gegen das Jagdrecht, so er denn seine jagdliche Erlaubnis nicht verlieren will. Von Sanktionen ganz abgesehen.
  • Schallwellen

    24.01.2018, Momoto
    Traktorstrahl? Wie soll den das funktionieren im Luft leeren Raum.?
    Aber wir Fassen mal zusammen Schall funktionier mit wellen.
    Was funktioniert den noch mit Wellen.? Richtig Gravitation. Wenn man einen Traktorstrahl bauen will sollte man überlegen Gravitationswellen zu nutzen und nicht Schallwellen. Allerdings könnte man einen Irdischen Mosquito Abwehrschild mit Schallwellen bauen. Mal so zur Praktischen anwendung.
  • Ich fasse es nicht

    24.01.2018, Dieter Freundlieb
    Und für solch einen nutzlosen 'Nachweis' werden Forschungsgelder aus dem Fenster geworfen! Kein Wunder, dass Wissenschaftler an Ansehen verlieren.
  • Vernunft und Wissen ist mehr Wert als Macht und Glauben

    24.01.2018, Roland Gräther
    Die Klimaprobleme können wir Menschen nur alle gemeinsam lösen.
    Dazu ist es nötig aus der Vergangenheit zu lernen.
    Machtansprüche und Glaubenskämpfe haben noch nie Lösungen gebracht.
    Deshalb ärgert es mich, wenn bei diesem Thema, über Ethik und Hochmut gesprochen wird.
    Es ist eben viel einfacher, an eine allmächtigen Macht zu glauben, als einzusehen, dass wir Menschen, ob schwarz oder weiß, Christen, Moslime , oder Vielgöttergläubige, alleine für diese Welt verantwortlich sind.
  • Traktorstrahl=Fehlanzeige

    23.01.2018, Das Mumbu
    Naja, von einem Traktorstrahl würde ich auf Basis dieses Artikels noch nicht sprechen, höchstens von einer alternativen Methode Kraft auf ein Objekt zu übertragen, analog, wie es beim Versuch, einen Tischtennisball mittels eines Föns schweben zu lassen der Fall ist. Der Unterschied ist, dass hier die Quelle eine Akkustische ist (herzlichen Glückwunsch an die Wissenschaftler für die richtige Anordnung der Lautsprecher) und nicht eine mechanische. Unterm Strich ist das Ergebnis das gleiche, ein Objekt wird durch eine, der Erdanziehungskraft entgegengesetzte Kraft in der Schwebe gehalten. Wie schon im Artikel erwähnt, ist die richtige Quelle für "Weltraumkrempel" Licht und nicht Schall, damit kann man aber auch keine Objekte festhalten, sondern nur "wegschubsen" (z.B. zu einem benachbarten Stern, wäre aber typisch für Menschen). Traktorstrahl zieht aber an und stößt nicht weg, daher ist die Bezeichnung bei diesem Projektaufbau nicht ganz richtig - stellt man das Ding auf dem Kopf, dann bleibt auch die Styroporkugel nicht an dieser Stelle.
  • Übermut kommt vor dem Fall

    23.01.2018, Peter Silberg
    @H-J. Steffens
    Sie schreiben:
    "Wenn wir nun davon ausgehen, dass das 1,5° Ziel nicht zu halten ist, und wenn wir dann davon ausgehen müssen, dass dies zu größeren klimatischen Veränderungen führt, dann kann ich (ohne Philosophiestudium) erkennen, dass ein Geoengineering sehr viel sanfter ausfallen wird als eine nichtkorrigierte Klimaänderung, und eine tiefschürfende ethische Analyse hier wenig zielführend ist."
    Wie wollen Sie zum jetzigen Zeitpunkt die Auswirkungen der unterschiedlichen Geoengineering-Technologien abschätzen?
    Woher sollen wir wissen, was die Eisendüngung der Ozeane oder die Einbringung von Sufat-Aerosolen in die Atmosphäre, etc. für längerfristige Auswirkungen auf Klima (Niederschlagsverteilung!), Ökosysteme, etc. haben werden. Dafür benötigt man zunächst intensive Forschung und auch eine ethische Bewertung. Oder können Sie mir sagen, ob das Überleben von 1 Mio. Amerikaner mehr Wert ist als das von 1 Mio. Afrikanern/Asianten/Europäern?
  • In den Kinderschuhen?

    23.01.2018, Jens
    Es hört sich alles sehr vielversprechend an. Hier wird auch aufgeführt, wo Gold-Nanopartikel zum Einsatz kommen (sollen): https://norddeutsche-edelmetall.de/gold-nanopartikel-revolutionieren-die-medizin/

    Schade, dass es nicht wirklich vorankommt, obwohl es sich so naheliegend und erklärend liest. Es scheint der Durchbruch lässt auf sich warten!?
  • Kommentar zu "Climate Engineering"

    23.01.2018, Dr. Dietrich Lepski
    Wenn "Climate Engineering" eine einigermaßen realistische Chance zur Klimaveränderung bietet, werden und müssen deren Chancen und Risiken wissenschaftlich gründlich untersucht werden. Forschung kann man nicht verbieten, auch wenn es in einigen Ländern (z. B. Deutschland) Kreise gibt, die den wissenschaftlichen Fortschritt (manchmal zum Nachteil des eigenen Landes) bremsen zu können glauben. Es muss aber rechtzeitig (z. B. im Rahmen des Pariser Klimavertrages und seiner Folgeabkommen) sichergestellt werden, dass die praktische Realisierung derartiger global wirksamer Verfahren nur unter Kontrolle der UNO stattfinden kann. Zuwiderhandlungen müssten mit ähnlichen Sanktionen belegt werden wie die Weitergabe (oder gar Anwendung) von Atomwaffen. Die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik wird in zunehmendem Maße Möglichkeiten eröffnen, die einer strengen internationalen Kontrolle bedürfen. Wenn die Menschheit sich dazu als nicht fähig erweist, wird sie alsbald untergehen. Ein Forschungsverbot wird das nicht verhindern.

    Im übrigen halte ich jede Art von "Climate Engeneering" beim gegenwärtigen Stand der Technik noch für zu gefährlich. Durch intensive Forschung könnte sich das aber durchaus ändern.