Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Milch in der Ernährung

    13.08.2013, Ina
    Toller Beitrag, der nur noch durch Untersuchungen diverser Wissenschaftler getoppt wird, die eine Korrelation zwischen Milchverzehr und Hirnleistung gefunden haben (Milk, chocolate and Nobel prizes, Pract Neurol 2013;13:63 doi:10.1136/practneurol-2012-000471) oder Milchverzehr als Krebsprophylaxe empfehlen (Reduction of ultraviolet light-induced DNA damage in human colon cancer cells treated with a lactoferrin-derived peptide, Journal of Dairy Science, 2012; 95 (10): 5552 DOI).
    Was zu kurz kommt: mit der Milchnutzung wurde erstmals eine Nahrungsquelle erschlossen, die bisher nicht für die menschliche Ernährung verfügbar war: GRAS. Drei Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche bestehen aus Weiden oder Savannen. Für die künftige Welternährung kann man auf diese Ressourcen nicht verzichten; auch wenn Frau Künast das derzeit allen Verbrauchern mit ihrer VeggieDay-Empfehlung glauben machen will.
  • Therapie bedeutet Schaden abwenden

    11.08.2013, Peter Kosek
    Jon Kabat-Zinn hat in seiner achtsamkeitbasierten Stressreduktion (MBSR) durchaus die buddhistische Grundregel angewendet, wonach man unangenehme Gefühle (z.B. Schmerzen), die unangenehme Gedanken auslösen, aus dem Gedankengut entfernt, um den schädlichen Kreislauf zu durchbrechen. Dasselbe gilt für jeglichen therapeutischen Ansatz: So wird man beispielsweise exogene Depressionen nur los, indem man den Kreislauf von Ursache und Wirkung durchbricht. Es ist sicher besser, sich von Schädlichem abzuwenden, als dies unbewertet im Gedankengut zu belassen. Das hat mit kulturellem Kontext nichts zu tun. Jeder kann seine eigene Psyche therapieren, wenn man erkennt, was gut tut und was schadet. Somit erscheint es als ein Manko, Gedanken unbewertet vorüberziehen zu lassen, ohne Schädliches hinauszuwerfen. Achtsamkeit erkennt durchaus ohne Fähigkeit der Bewertung. Doch die Fragen "Was bedeutet das für mich" und "wie verhalte ich mich richtig" sind ohne individuelle Bewertung nicht zu beantworten.
  • Die Situation in der DDR und BRD kann und darf nicht gleichgesetzt werden,

    09.08.2013, Andreas
    denn es gab gravierende Unterschiede, bzgl. der Rolle des Staates, so wie dem Zwang zu dopen, wie es ihn nur in der DDR gab. Auch im Ausmaß gab es wesentliche Unterschiede.

    Letztendlich gibt es viel berechtigte Kritik zur Methodik der "Studie", so wie diversen Behauptungen und deren Wahrheitsgehalt. Viele DDR-Sympathisanten wünschen die Gelegenheit endlich einen "Gleichstand" zwischen BRD und DDR herzustellen, und so den Unrechtstaat DDR und dessen totalitäres Regime zu verharmlosen und zu relativieren.
  • Wahrheit und Wissenschaft

    09.08.2013, J. Bohnenberger (München)
    Wie schön, dass die Wissenschaft noch Wahrheiten vertreten darf. Wenn Sarazin von 60 bis 80 Prozent des Erbanteils bei Intelligenz schreibt, so ist der Aufschrei allgegenwärtig. Wenn Francisco J. Ayala in seinem brillianten (durchaus auch Schul-) Buch den Erbanteil mit 70 Prozent (wie die Erblichkeit der Pflanzenhöhe bei Mais) angibt, stört sich niemand daran - oder liegt das nur daran, dass die Pflichtentrüsteten sich nicht für Wissenschaft interessieren?
  • Bienensterben ist nicht wirklich rätselhaft

    09.08.2013, Matthias Junk
    Fliegende Miniroboter mögen tatsächlich ein großes Potential haben, und zur möglichen militärischen Nutzung werden die Meinungen wohl stark auseinander gehen. Doch die Begründung zur Einleitung des Artikels ...
    Die Aussage, dass die Krankheit, die seit Beginn des letzten Jahrzehnts ganze Völker von Honigbienen dahinrafft, rätselhaft sei, verstehe ich in erster Linie als politisch begründetes Verschweigen. In den USA ist nämlich die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt, und zwar in erster Linie durch das Risiko, jederzeit von mächtigen Konzernen bis in den Ruin mit Klagen überzogen zu werden.
    Es ist doch naheliegend, was den Honigbienen nicht nur in Deutschland Probleme macht:
    1. Züchtungen (u. a. genmanipulierte Varianten) von vormals harmlosen Nutzpflanzen, die Insektengift produzieren, unter anderem auch giftigen Pollen oder giftigen Nektar.
    2. Monokulturen haben den Effekt, dass die Bienen außerhalb der Blütezeit der Nutzpflanzen verhungern (wenn sie nicht künstlich gefüttert werden). Verschärft wird dieser Effekt, seit in Folge von herbizidresistenten Pflanzenzüchtungen und dem radikalen Einsatz von Herbiziden auf großen Flächen wirklich keine andere Pflanzenart mehr blüht.

    Es wundert mich dann doch, dass im August-Heft keine einzige Reaktion eines Imkers zu finden ist.

    Bevor man viel Geld in teure und ineffiziente künstliche Bienen steckt, die vielleicht nie zufriedenstellend funktionieren werden, sollte man erst einmal etwas dagegen unternehmen, dass die Landwirte von mächtigen Konzernen abhängig sind, die mit Hilfe von Sortenrecht und Patentschutz (und nicht zuletzt auch unter Ausnutzung des Konkurrenzdrucks) herkömmliche Sorten und Bewirtschaftungsformen verdrängen und am Ende das gesamte Ökosystem der Erde in eine Sackgasse führen. Inzwischen werden ja sogar ganze Wälder genmanipulierter Bäume gepflanzt, in denen Insekten nicht mehr leben können (z. B. in China).
  • Traumatisiert 9. September 2011?

    09.08.2013, Paul R. Woods
    Mich persönlich verfolgt der 11. September 1973 viel mehr. Das war der Tag, an dem der CIA einen Militärputsch in Chile gegen Salvador Allende inszenierte. Unter dem Militärregime sind allein in Chile mehr Menschen umgekommen als am 11.09.2001. Das dürfte jeweils für all die anderen von Diktatoren gelten, die, von den USA eingesetzt oder gestützt, ihre eigene Bevölkerung terrorisierten.
    Und der außergesetzliche terroristische Überfall des Irak hat ebenfalls mehr Menschenopfer zu beklagen.
    Die völkerrechtswidrigen Massenmorde mittels Drohnen "verbessern" die Bilanz wohl kaum, ganz im Gegenteil.
    Fazit: Die USA scheinen sich ihre Feinde selbst heranzuzüchten.
    Und nur, weil sie sich mit dem Hauch der Unangreifbarkeit umgeben haben, waren die Anschläge auf das Welthandelszentrum auch für viele nicht unmittelbar Betroffene in den USA traumatisierend.
  • Eine Paritätsverletzung hat nie stattgefunden

    08.08.2013, Waldi

    Der Ursprung allen Übels ist die Aussage, ein Teilchen könne sich in ein anderes Teilchen umwandeln. So wird behauptet, ein Proton wandelt sich in ein Neutron um (und umgekehrt). Solche Umwandlungen gibt es nicht! Denn ein Neutron ist nichts anderes als ein Proton inklusive Elektron und Elektron-Antineutrino (plus Energie der Gluonen …).

    n = p+ + e- + e-a-n (+ E)

    Ein Proton plus Energie ergibt ein Neutron inklusive Antielektron und Elektron-Neutrino.

    p+ + E = n + e+ + e-n

    Man könnte jetzt fragen: Woher kommt das Antielektron? Es wird hier übersehen, dass das Neutron aus einem Proton, einem Elektron und einem Elektron-Antineutrino besteht. Das bedeutet, dass aus der Energie E zu gleichen Teilen Materie und Antimaterie entstanden ist - nämlich ein Elektron und ein Antielektron sowie ein Elektron-Neutrino und ein Elektron-Antineutrino.

    E = e- + e+ + e-n + e-a-n

    Diese Bestandteile der Energie E in die vorherige Gleichung eingesetzt, erklären nun, woher das Antielektron und das Elektron-Neutrino stammen (die an die Umwelt abgegeben werden).

    Außerdem muss man sich fragen: Da diese Materie- und Antimaterieteilchen aus Strahlungsenergie entstanden sind, in welcher Verbindung stehen diese Teilchen zum Higgs-Teilchen? Dass mit der Theorie der Higgs-Teilchen, welche allen Teilchen die Masse verleihen sollen, etwas nicht stimmt, wird nun umso mehr einleuchten. Welches Boson man beim CERN auch entdeckt hat, es hat nichts mit einem Teilchen zu tun, das die Masse verleiht.

    Zurück zum eigentlichen Problem: Diesen Übergang von einem Neutron in ein Proton (und umgekehrt) könnte man noch als eine Art 'Umwandlung' akzeptieren. Die Gefahr dabei ist: Wenn das Wort 'Umwandlung' einmal in den Köpfen der Wissenschaftler ist, werden sie es bei nächstbester Gelegenheit wieder verwenden. Und genau das ist bei einem weiteren 'unerklärlichen' Phänomen passiert.

    Weil es diese Personen nicht besser wissen, berichten sie von einer teilweisen bis maximalen Verletzung der Parität, wobei sich ein Elektron in ein Elektron-Neutrino (und umgekehrt) umgewandelt haben soll. Übertragen in die Biologie hieße dies: Ein Elefant hat sich in eine Maus umgewandelt (und umgekehrt). Im Vergleich zum Elektron-Neutrino ist ein Elektron gigantisch groß. Wie soll aus einem massemäßig winzigen Elektron-Neutrino ein massemäßig riesiges Elektron werden? So etwas ist unmöglich! Dennoch wird am Standardmodell mit seinen Fehlern festgehalten. Tatsächlich wird aus Strahlungsenergie E wiederum zu gleichen Teilen Materie und Antimaterie entstanden sein - nämlich ein Elektron und ein Antielektron sowie ein Elektron-Neutrino und ein Elektron-Antineutrino: E = e- + e+ + e-n + e-a-n

    Ein bestehendes (= ursprüngliches) Elektron e- wird sich mit dem Antielektron e+ (aus der Energie E) ausgelöscht haben, wobei das Elektron-Neutrino e-n (aus E) in die gleiche Richtung (des ursprünglichen Elektrons e-) weitergeflogen ist. Ein bestehendes Elektron-Neutrino e-n wird sich mit dem Elektron-Antineutrino e-a-n (aus E) ausgelöscht haben, wobei das Elektron e- (aus E) in die gleiche Richtung (des ursprünglichen Elektron-Neutrinos e-n) weitergeflogen ist.

    e- + e+ + e-n + e-n + e-a-n + e- = e-n + e-

    Daraus ist erkennbar, dass keine Paritätsverletzung stattgefunden hat. Bei einem anderen Beispiel wird berichtet, "ein u-Quark hätte sich in ein d-Quark umgewandelt" (siehe z. B. Wikipedia 'Elektroschwache Wechselwirkung' unter 'Die Z- und W-Bosonen'). Bei diesem u-Quark muss es sich um ein Up-Antiquark u- handeln, wobei sich schließlich ein Down-Antiquark d+ ergeben hat. Und aus einem Elektron-Neutrino e-n soll sich angeblich ein Elektron e- gebildet haben.

    u- + e-n = d+ + e-

    Tatsächlich wird aus Strahlungsenergie E abermals ein Elektron und ein Antielektron sowie ein Elektron-Neutrino und ein Elektron-Antineutrino entstanden sein.

    E = e- + e+ + e-n + e-a-n

    Das Up-Antiquark u- wird mit dem Antielektron e+ (aus E) und dem Elektron-Neutrino e-n (aus E) einerseits jenes Down-Antiquark d+ gebildet haben. Andererseits wird sich das Elektron-Neutrino e-n mit dem Elektron-Antineutrino e-a-n (aus E) ausgelöscht haben, während das Elektron e- (aus E) in Richtung des ursprünglichen Elektron-Neutrinos e-n weitergeflogen ist.

    u- + e+ + e-n + e-n + e-a-n + e- = d+ + e-

    [wobei u- + e+ + e-n = d+]

    Mit Paritätsverletzung oder mit einer Umwandlung (eines Teilchens in ein anderes) hat das nichts zu tun, wenn man die Vorgänge kennt. (Dies würde der Bohmschen Mechanik der Quantentheorie entsprechen, nach der man von den Vorgängen auf subatomarer Ebene vieles nicht mitbekommt.)
  • Umfassende Theorie bestätigt

    07.08.2013, Walter Weiss
    In meinem Text 'Exzerpt' habe ich schon vor längerer Zeit magels einer bis heute fehlenden umfassenden Theorie von der Funktion des Denkens als Arbeitshypothese vorgeschlagen, eine genetisch verankerte abstrahierte statische (in der Reichweite dre menschlichen Sinne) und bewegliche (im Sinne der Klassischen Physik) Umgebung als Grundfunktion des Denkvorganges anzunehmen (ISBN 978-3-8442-2681-2, eBook bei Amazon). Das Denken besteht dann der Basis nach auf einem Vergleich dieses genetisch Angelegten mit der jeweils durch die körperlichen Sinne wahrgenommenen konkreten Umgebung (oder auch mit einer aus dem Gedächtnis hervorgeholten hypothetischen Umgebung).

    Diese jetzt genannten Ergebnisse der Forschung sind für mich ein wesentlicher Beweis der Richtigkeit meiner Hypothese.
  • Wo sind die Dehnungsfugen?

    06.08.2013, Michael Gansera, Dresden
    Der Artikel von Victor Li zeigt umfassend und sehr gut verständlich die Möglichkeiten und Grenzen der Leistungsfähigkeit von Beton auf. Sein "biegsamer Beton" bietet offenbar in mehrfacher Hinsicht deutliche Verbesserungen.

    Stutzig wurde ich, als es um Dehnungsfugen ging. Offenbar sind in den USA - oder zumindest in Herrn Lis Wirkungskreis – Dehnungsfugenprofile ("dilatation profiles") unbekannt. Dehnungsfugenprofile sind in Deutschland Stand der Technik, und ihr Einbau ist bei Ausschreibungen standardmäßig vorgeschrieben, sei es beim Übergang von Fahrbahnen zu Brücken oder Parkhäusern, in Industriehallen oder öffentlichen Gebäuden.

    Dehnungsfugenprofile in Kombination mit "biegsamem Beton" wären auf beiden Seiten des Atlantik sicher ein Fortschritt, der dehnungsbedingte Fahrbahnrisse oder undichte Parkhäuser bald der Vergangenheit angehören ließe.

  • Doch nicht alles Gender oder was?

    06.08.2013, Michael Kühnapfel
    Das beim Versuchsdesign stärker als bisher auf das biologische Geschlecht geachtet wird, ist ein vernünftiger und auch fruchtbringender Ansatz. Ich vermute mal, dass es z. B. auch Medikamente gibt, die Männern mehr schaden als Frauen. Es hat sich in der Vergangenheit ja schon gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, etwa bei Depressionen, wesentlich tiefgreifender sind als früher angenommen, eben auch auf der Ebene jenseits der Hormone und vor allem der sozialen Einflüsse. Daher verstehe ich nicht, was Gender"forschung" damit zu tun hat - ist doch die Grundhypothese des Genderismus, das Geschlecht sozial konstruiert ist. Es fällt auf, das Frau Polltizer von Geschlecht und Gender spricht - die künstliche strikte Trennung zwischen sozial konstruiertem und biologischem Geschlecht mithin wieder aufhebt. Was sie allerdings kritisiert, die geringe Beachtung, die das biologische Geschlecht in der Forschung erfährt, ist meiner Meinung nach eben die Folge des verwissenschaftlichten Genderansatzes. In einem Denkschema, dass konkurrierende Hypothesen und Ansätze als "biologistisch" abwertet, klassifiziert und als erledigt ansieht, haben angeborene Geschlechtsunterschiede keinen Platz, wer dies behauptet, sieht sich durchaus Anfeindungen ausgesetzt - es sei denn, die differenzfeministische Argumentation bringt Vorteile mit sich.

    Eine Denkrichtung, die sich weigert, sich mit konkurrierenden Denkrichtungen auseinanderzusetzen, ist wohl kaum als Wissenschaft zu bezeichnen, daher behalte ich mir auch die Anführungsstriche vor. Der Genderismus ist nach wie vor die politsche Ausprägung des Sexismus - und damit spielt die Gender"forschung" zur Zeit eine ähnliche Rolle wie die Anthropologie im Rassismus, ohne allerdings deren wissenschaftliche Standards zu erreichen. Dennoch können aus diesem Bereich natürlich, wie der Artikel zeigt, auch interessante und weiterführende Ansätze in die Wissenschaft getragen werden - auch, oder gerade, wenn sie mit Gender nichts zu tun haben.
  • Gesellschaftspolitisch motivierte Forschung

    05.08.2013, Klaus Meier
    Ich hoffe, die Wissenschaft wird hier nicht instrumentalisiert, um andere Zielsetzungen zu erreichen. Die Erkenntnis, dass Männlein und Weiblein unterschiedlich sind, ist nicht wirklich revolutionär.
  • Warum heißt es immer "leidet"?

    05.08.2013, Egon Seguluz
    Warum glauben Nicht-Asperger-Menschen eigentlich, daß jemand mit Asperger darunter leidet???
  • Die Antimaterie ist nicht verschwunden

    05.08.2013, Waldi
    Ein Neutron besteht aus einem Proton, einem Elektron und einem Elektron-Antineutrino (inklusive Energie). Außerdem besteht ein Down-Quark aus einem Up-Quark, einem Elektron und einem Elektron-Antineutrino (inklusive Energie). Aber die Behauptung, ein Neutron bestehe aus einem Up-Quark und zwei Down-Quarks ist allem Anschein nach falsch. Das zweite angebliche Down-Quark besteht offenbar aus den zwei Gegenteilchen der Up-Quarks und anderen subatomaren Teilchen und Gegenteilchen.

    Gleiches gilt für die Darstellung des Protons in der Quark-Schreibweise. Das Proton hat zwar zwei Up-Quarks, doch das angebliche Down-Quark besteht anscheinend ebenfalls aus den zwei Gegenteilchen der Up-Quarks und anderen subatomaren Teilchen und Gegenteilchen, wodurch letztlich im gesamten Universum zu jedem Materieteilchen ein dazugehöriges Antimaterieteilchen existiert. Aus diesem Grund kann auch keine Symmetriebrechung stattgefunden haben.

    Diese als Schein-Down-Quarks bezeichneten Teilchen besitzen die gleiche elektrische Ladung wie die Down-Quarks, weshalb es zu dem Irrtum gekommen sei, es mit den üblichen Down-Quarks zu tun zu haben. Diese Schein-Down-Quarks wären auch für die ungewöhnliche Ausbuchtung der Atome bzw. Protonen verantwortlich, da sie die Antimaterieteilchen in eigenständigen Gebilden beherbergen.
  • Falsche Darstellung der Poincaré-Vermutung

    04.08.2013, Reinhard Funk (Tarquinia)
    Die Poincaré-Vermutung lautet sinngemäß: "Wenn ein dreidimensionaler geschlossener Raum einfach-zusammenhängend ist, dann ist dieser Raum topologisch identisch mit der dreidimensionalen Sphäre." Der Rezensent schafft es doch tatsächlich, diese Poincaré-Vermutung auf die griffigere Aussage "... jedes geometrische Objekt ohne Loch müsse sich zu einer Kugel [nicht identisch mit einer dreidimensionalen Sphäre!] deformieren lassen" zu verkürzen. Letztere Aussage hat mit der Poincaré-Vermutung kaum etwas zu tun. Sollte der Rezensent diesen Eindruck aus dem besprochenen Buch gewonnen haben, dann kann weder beim Verfasser noch beim Rezensenten allzuviel Sachkenntnis vorhanden sein. Falls das besprochene Buch den Sachverhalt aber richtig darstellen sollte, dann stellt sich mir die Frage, warum der Rezensent ihn nicht verstanden hat.
  • Polarisation

    03.08.2013, Mathias Völlinger
    "Auf einer perfekt glatten Oberfläche sollte das senkrecht auftreffende polarisierte Licht nämlich unverändert reflektiert werden. Auf einer unebenen Schicht verändert sich dagegen die Polarisation des Lichts."

    Das ist ja doch auch nichts anderes als das Reflexionsgesetz. Wenn die Feldvektoren periodisch in eine andere Richtung reflektiert werden, ergibt sich halt zirkular polarisiertes Licht. Oder hab ich das falsch verstanden?

    Auf jeden Fall wird das dann wohl trotzdem sehr schwierig werden, damit Sternrotationen zu bestimmen. Diese dauern da vergleichsweise ja doch sehr lange.