Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Einer aus dem Dunkel

    16.01.2017, Helmut Hauser, Dessenhausen
    Mit Interesse habe ich diesen Artikel, der sich mit denen im Dunkel, den Leuten aus dem Bibel Belt und ähnlich abstrusen Personen befasst, gelesen, bin selber einer von ihnen!
    Aber, sind wir wirklich so beschränkt, das sich die etablierte Politik mit Streicheleinheiten unserer annehmen sollte? Tja, vielleicht sollte ich einwenden, das jemand, der an seinem Arbeitsplatz durch einen(vermeintlich billigeren, in Wirklichkeit aber nur aus Gründen des Lohndumpings eingeladenen) Migranten verliert, jemand, der, um Flüchtlingsströme gebührend zu versorgen, durch Steuerdruck an den Rand der Existenzfähigkeit (Steuerabschreibung funktioniert nur so richtig gut, wenn man genug Ressourcen, materieller als auch personeller Art zur Verfügung hat) getrieben wird? Oder, um auf die USA, Obamacare zu sprechen zu kommen, warum will keiner (oder doch eine Mehrheit) dort günstige medizinische Versorgung? Weil diese Versorgung allen, AUCH Illegalen Bewohnern zugutekommt, aber nur steuerzahlende, legale Einwohner diese zahlen müssen, SCHWER darunter leidende Einwohner, deren Lebensstandard stetig sinkt? Vielleicht sind alle diese so genannten "Menschen im Dunkel", diese Brexit-Anhänger und angeblichen Neofaschisten nur Menschen mit Existenzängsten, berechtigten Existenzängsten?
    Ja, wenn man natürlich Sozialdarwinist ist und der Meinung, wer fällt, verdient es auch zu fallen, kann man unbesorgt die Meinungen dieser Menschen im Dunkel als gegenstandslos, unqualifiziert und dumm abtun, so wie es auch die Politiker der Weimarer Republik taten, ein diktatorisch schon herrschender Hindenburg und die Minister von seinen Gnaden, die das deutsche Volk, nicht die Bessergestellten, aber die Armen, die durch ihre Arbeit und ihr Leiden die Existenz dieser so genannten Eliten erst ermöglichten, verhungern ließen!
    Und sich dann betroffen wunderten, das der Plebs, statt seinen Kindern den Hungertod zu bescheren und als Arbeitsvieh zu Grunde zu gehen, lieber jemanden an die Macht brachte, der wenigstens vorgab, sie zu verstehen, auf ihrer Seite zu sein?
    Einst sah ich einen Beitrag über sozialistisch-kommunistische Studenten, die Arbeiter zu Handlungen gegen den Vietnamkrieg aufstacheln wollten. Die bedrängten Werktätigen nahmen zu einer List Zuflucht, sie boten ihre Aufmerksamkeit den Themen der Studenten an, falls diese einige Zeit der Fließbandarbeit frönen würden!
    Eine dieser Studentinnen zog ein Fazit: Nach der Arbeit war ich so müde, das ich mich nur mehr in meine Badewanne legen und masturbieren wollte (Originalzitat)!
    Ja, vielleicht ist es so, mit der Leichtigkeit der Existenzbewältigung kommt auch die leichtere, liberalere Weltsicht! Und der Wurm, auch einer im Dunkel ist leicht zertreten, wenn man nicht daran denkt, das er dem Boden, den wir alle beschreiten, erst die Lebenskraft gibt!
    Und dann krümmt er sich, belügt Meinungsforscher, um eben nicht ins Abseits, in die Abkapselung von den Lebensströmen gedrängt zu werden, statt sich brav in seinen Untergang zu bescheiden, und wählt halt einen, der vorgibt, ihn ernst zu nehmen, immerhin besser als nichts!
    Klar, es gibt unter den Brexit-Leuten, Pegida-Anhängern und Nationalisten viele Dummköpfe, so wie mich, aber, die gibt es auch unter den politisch Korrekten, den guten Menschen, so genannten, weil in Wirklichkeit nur freigiebig mit fremden Gut und Geld, und politisch nicht korrekt, sondern nur Opportun!
    Aber, das ist halt nur die Meinung von "einem aus dem Dunkel"!

  • Inselwirkung

    16.01.2017, Konrad Lehmann
    "Viele Inselarten neigen zu Größenwachstum", heißt es im Artikel.
    Ergänzend sollte man vielleicht hinzufügen, dass es ebenso eine sehr weit verbreitete Inselverzwergung (https://de.wikipedia.org/wiki/Inselverzwergung) wie auch einen Inselgigantismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Inselgigantismus) gibt. Weshalb die besonderen Bedingungen von Inseln bei manchen Arten zur Verzwergung, bei anderen zur Vergrößerung führen, scheint nicht ganz klar zu sein.

    Jedenfalls hätte diese Gans einen ganz ordentlichen Weihnachtsbraten abgegeben.
  • Grad oder rad

    16.01.2017, Karl Bednarik
    1,22 liefert den Winkel in rad,
    69,9 liefert den Winkel in Grad,
    das sollte man noch erwähnen.
  • Wissenschaftlichkeit?

    15.01.2017, Tim
    Ist das jetzt ein rein feuilletonistisches Buch oder gibt es darin auch harte falsifizierbare Aussagen? Es klingt doch alles sehr nebulös und populär.
  • Meine Glückszahl

    15.01.2017, Sabrina Zelt
    Für mich ist die 13 eine Glückszahl. Geboren wurde ich an einem Freitag, dem 13., um 13.32 Uhr. Meine Mutter lag in Zimmer 513. Ich hatte die 13 bereits bei zwei Autos auf dem KFZ-Nummernschild (das erste Mal zufällig, das zweite Mal gewollt) und an einem Freitag, dem 13., meinen Führerschein gemacht. Einzige Ausnahme: Meine Kontonummer endet mit der 13. Reich geworden bin ich aber noch nicht ...
  • Zugelassen

    14.01.2017, D. Golla
    Lieber Herr Wunderlich
    Hätten die Ärzte das Fasfomycin eingesetzt der "Dank" wäre , so tragisch das auch ist, Millionenklagen gewesen. Die Rechtsanwälte in den USA lauern um jedes Krankenhaus. Wenn das Medikament nicht zugelassen ist , ist dessen Anwendung ein Kunstfehler . Da wird unweigerlich auf Schadenersatz geklagt. Auch wenn der Patient gerettet wurde. Es hätte ja auch schiefgehen können. Wenn Sie mal in USA Urlaub machen, schalten Sie den TV ein und beachten Sie die Werbespots der Kanzleien. Dann wissen Sie wie es da zugeht.
  • An Fritz Wunderlich

    14.01.2017, Jakob
    Es hatte seine Gründe warum das Medikament nicht verabreicht wurde. Wissen Sie, warum das Medikament nicht zugelassen wurde? Vielleicht wirkt es nur in ein paar Prozent der Fälle während es ansonsten unsägliche Schmerzen verursacht. Da würde ich als 70-jähriger Patient auch gerne darauf verzichten.
    Man kann allgemein immer erstmal davon ausgehen, dass die Experten schon ihre Gründe dafür haben warum sie so agieren wie sie es tun.
  • Zugelassen?

    14.01.2017, Fritz Wunderlich
    Wem interessiert, ob ein Medikament zugelassen wurde? Wer so dämlich ist, nach der Zulassung zu fragen, statt im Angesichts des Todeskampfes eines Menschen alle "verfügbaren" Antibiotika zu testen, zeigt nur, dass ihm die Vorschriften über alles gehen, auch über das Leben der Menschen. Kein seltener Fall.
  • Super geil gemacht!

    13.01.2017, taz
    Super geil gemacht! Tolles Video!
  • Aufstützen?

    13.01.2017, Ulrich Heemann
    Die Schlussfolgerung der Paläontologen scheint mir etwas verengt. Braucht man zum Abstützen wirklich solche gebogenen Hörner, die zudem das Risiko bergen, sich irgendwo zu verhaken? Wichtiger als die etwas wage Möglichkeit des Aufstützens (zu welchem Zweck?) scheint mir doch ein zusätzlicher Mechanismus zum Abwehren von Feinden zu sein. Ein solcher Schutzbügel würde den Zugang zur Klappe erschweren. Der Bogen lässt zudem den Gedanken aufkommen, dass das Tier sich damit gerade irgendwo festhalten konnte, ja es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass es selbst ein Opfer damit festhalten wollte und konnte. Das würde aber in allen Fällen nicht nur ein Drehen, sondern auch ein Öffnen und Schließen der "Hörner" erfordern. Aber selbst bei einem reinen Drehmechanismus wäre diese Möglichkeit bei gewinkelter Anordnung der Drehachsen gegeben. Die Zeichnung(!) erlaubt eine solche Möglichkeit jedenfalls und auch die seitliche Ausbuchtung der "Eistüte" deutet auf größere Bewegungsfreiheit in Bezug auf ein Spreizen der Hörner hin.
    Eine weitere Möglichkeit, die dem Aufstützen immerhin durchaus nahekommt, scheint mir aber auch gegeben: Die Fortbewegung am Boden. Dabei würde der Bogen durch den größeren Widerstand am Boden durchaus Sinn machen.
  • Freitag,13.

    13.01.2017, Dr. Joachim Werner
    Moeglicherweise:
    Am Freitag wurde Jesus gekreuzigt und die Zahl der Apostel war 12.
    Hier in Argentien ist der Unglueckstag Dienstag der 13,wahrscheinlich weil
    am Dienstag,29.Mai 1453 Konstantinopel erobert wurde und damit fuer
    die christliche Welt das letzte Bollwerk gegen die Islamisierung durch das
    Osmanische Reich gefallen war.
    Deshalb gilt hier: am Dienstag laeuft kein Schiff aus und es wird auch nicht geheiratet.
  • Eine vielgeschichtige Angelegenheit

    13.01.2017, Konrad Menzel
    Wie mögen nur die Wesen beschaffen sein, die sich in Millionen von Jahren mit unseren Spuren beschäftigen mögen.
    Oder gibt es gar Grenzen unserer wissenschaftlichen Neugier?
  • Hühner einfacher zu erbeuten?

    13.01.2017, KH
    Könnte es zudem sein, dass Hühner schlicht einfacher zu erbeuten sind als wilde Vögel und daher von den Fledermäusen bevorzugt werden?
    Antwort der Redaktion:
    Das ist sicher auch eine Möglichkeit. Aber die Hühner werden dort meist in engem Kontakt mit Menschen gehalten, so dass die Fledermäuse dafür in Häuser hinein fliegen müssen. Ich würde vermuten, dass bei Wildtieren die Hemmschwelle dafür recht hoch ist.
  • Der Hund meines Nachbarn im Haus

    13.01.2017, Angela Franke
    im letzten Jahr fünf z.T extrem untergewichtige Igeljunge in unserem Berliner Innenstadt-Garten des Nachts aufgespürt.
    So konnten wir sie einsammeln, in eine Igelstation bringen und im Frühjahr werden sie ausgewildert. Und nein, die Igelmutter hat sich nicht mehr gekümmert, sie hat sie weg gefaucht.
    Ohne den Hund hätten sie wohl kaum überlebt.
  • Kreuzritter

    13.01.2017, J. Timm
    Die Kreuzritter wurden an einem Freitag der 13. vom französischen König total vernichtet und umgebracht. Nach meinem Wissen kommt das daher...