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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 2

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Probleme

    20.06.2018, Ingo
    Frei nach Marc-Uwe Kling (oder Friedrich dem Großen, falls er korrekt zitiert): wenn Gott ein Problem mit Einstein hat, soll Gott das mit ihm klären.
  • Nur Online?

    19.06.2018, Vorguz
    Zum Anfang: Ich bin grundsätzlich gegen Lootboxen und auch nicht damit einverstanden, dass diese die Spiele-Industrie beherrschen.
    Aber ist es nur ein Online (im Sinne von Virtuellen Spielen) Phänomen? Was ist mit den Offline Lootboxen, wie Pokémon, Magic, Yu-Gi-Oh und weitere? Meiner Meinung nach besteht hier zu den Lootboxen kein Unterschied. In beiden Fällen entscheidet der Zufall, ob ich das bekomme was ich haben möchte. Pokémon ist zum Beispiel schon ab 6 erhältlich. Bei den Offline-Fällen ist es, wie im Artikel hervorgehoben, sogar der Fall, dass ich Glück und/oder viel Geld brauche um mir einen Vorteil zu erkaufen. Online Lootboxen kann man teilweise noch ohne Geld erspielen, offline nicht.
    Nichtsdestotrotz sehe ich das Online System als Problematisch an, da es schwieriger von Erziehungsberechtigten kontrolliert werden kann. (Obwohl meine Eltern mir nie eine Kreditkarte oder ähnliches gegeben hätten.)

    Nur meine 2 cent.
  • Kraftwerke vs. Automotoren... Ergänzung zu Kommentar Nr. 84

    19.06.2018, Andreas Aden
    Kraftwerke haben im allgemeinen als stationäre Großanlagen Wirkungsgrade nahe dem technisch Machbaren (z.B. 40 % elektrisch + 55% thermisch). PKW-Motore mit theoretisch ca. 35 % (Benziner) und 40 % (Diesel) haben im tatsächlichen eingebauten Zustand und im Alltagsbetrieb (Kurz- und Mittelstrecke) im Schnitt vielleicht 10- 15 % Wirkungsgrad zuzüglich einer sehr unvollständigen Verbrennung mit vielen Schadstoffen (von denen Stickoxid der harmloseste, aber am leichtesten zu Messende ist, krebserregende Benzole und andere unvollständig verbrannte Kohlenwasserstoffe sowie andere toxische Stoffe werden nicht gemessen und reglementiert). Verallgemeinert kann man sagen, dass mobil betriebene Verbrenner-Motoren weniger als den halben tatsächlichen Wirkungsgrad eines Kohlekraftwerkes haben und dabei den mehrfachen Schadstoffausstoss pro kWh. Daran ändern auch die Transport- und Verteilverluste vom Kraftwerk zur Steckdose nicht viel.
  • Zukunft fossiler Verbrennung? Überschuss-Windstrom? Vergleich echter E-Autos?

    19.06.2018, Andreas Aden
    Sehr geehrter Autor,
    viele einzelne Argumente wurden schon von Vielen hier vorgetragen. In der nach Möglichkeit kürzesten Zusammenfassung möchte ich auflisten:
    - Der Vergleich von unechten, da auf Verbrenner-Plattform gebauten E-Autos (E-Golf, E-Up) mit Verbrenner-Autos kann schon einmal große Nachteile für das E-Auto mit sich bringen und ist daher unfair. Viele Gestaltungsmerkmale von der Verbrenner-Version zwingen faule Kompromisse auf: Zerklüftete Unterbringung der Traktionsbatterie vorne, mitten und hinten (Tankmulde). Beim "echten" E-Auto dagegen: zentrale, ökonomisch zu produzierende und zu montierende Zentralbatterie unter der Fahrgastzelle.
    - Abzuschaltender Überschuss-Windstrom oder anderweitiger Ökostrom lässt sich in E-Fahrzeugen gut verwenden und moderne E-Fahrzeuge haben Grid-Fähigkeiten zur Pufferung von Netzen (die natürlich - noch - recht neu und nicht zuende entwickelt sind).
    - Dass die Verbrenner-Zeiten aus verschiedensten Gründen (Klima, Rohstoff für Chemie- und Pharmazie etc., Umweltverpestung bei der Gewinnung, Trinkwasserschutz ...) nicht so weiter gehen können, müsste jedem zukunftsverantwortlichen Menschen dämmern. Da hilft auch kein Biosprit-Anteil und kein legaler Betrug per legaler Verbrauchsnorm.
    - In Deutschland haben ca. 25 % aller Haushalte mehr als einen PKW, d.h. "ein Zweitfahrzeug" (was auch immer für eines). Zweit-/Stadt-KFZ werden überwiegend im Kurzstreckenverkehr gefahren und produzieren dort hohe Schadstoffmengen (Kaltstart, nicht warm werden, wieder Kaltstart,....)

    Wenn also alleine die Zweitwagen elektrifiziert sind, wären wir schon einen riesigen Schritt weiter für die Stadtluft. Nicht, dass ich als beruflich Mobilitätszuständiger sooo gerne 10 Mio Verbrenner durch 10 Mio E-Autos ersetzt sähe. Aber ich habe in der Stadt dann doch lieber E-Autos vor meiner Nase, statt Stinker.

    Die Elektromobilität im 1.500 kg schweren Auto für 75 kg Norm-Fahrergewicht ist sicher nicht die Rettung der Welt, sondern einen Übergangstechnologie für uns "autoverwöhnte", oder man könnte auch sagen "autosüchtige" Kunden.
    Ein zukunftfsfähiges, verantwortbares, gesundes, wenig energieaufwändiges Fahrzeugkonzept mit Wetterschutz, Transportmöglichkeiten und möglichem Trainingseffekt für den Fahrer dürfte eher unterhalb 200 kg Fahrzeugmasse und mit kleiner Motorisierung zu liegen kommen. Damit kann man dann allerdings nicht mehr 160 km/h fahren oder einen 1.000 kg Anhänger ziehen. Muss ja auch fast niemand jeden Tag oder jede Woche. Dafür sind dann wiederum Carsharing-Fahrzeuge gut zu gebrauchen.
    "Für 2 x Flugreise im Jahr stelle ich mir ja auch keine Cessna oder nen Lear-Jet auf die Auffahrt."
  • Artikel: "Allergie, Asthma und Hausstaubmilben" von Günther Willinger

    19.06.2018, R
    Schlicht und ergreifend bleibt doch zu erwähnen, dass beharrliches Zusammendrücken der Lippen Asthma überwindet, weil durch einen in der westlichen Schulmedizin nicht beschriebenen Reflexbogen die Bronchien entspannt werden. In einigen Fällen kann unsere
    Schulmedizin wie hier zu einer Körperentfremdung mit Asthma führen. In der fernöstlichen Medizin (Marmayoga, Shiatsu, Tuina und Akupressur) wirkt man auf einen Vitalpunkt (beispielsweise einen Marmapunkt) mit Druck und ein Leiden wird geheilt (Asthma) oder gelindert.Weniger anzeigen.
    Bei Asthma tut ein Paradigmenwechsel Not.
  • Die meisten Mücken sind keine Stechmücken, sondern harmlos

    19.06.2018, Thomas Weitzel
    Als Biologe wundere ich mich über die undifferenzierte Verwendung des Terminus Mücken. Bei Mücken (Nematocera) handelt es sich um eine große artenreiche Gruppe der zweiflügeligen Insekten. Die meisten Arten dieser Gruppe stechen überhaupt nicht, wie zum Beispiel die sehr häufigen Zuckmücken. Hingegen sind Stechmücken (Culicidae, eine Mückenfamilie) Lästlinge und gefährliche Krankheitsüberträger für Mensch und Tier und in diesem Artikel wohl gemeint. Es ist nun nicht besonders hilfreich, diese Stechmücken als wichtige Nahrung oder ökologisch bedeutsam darzustellen, da viele Stechmückenpopulationen auf menschengemachte Brutstätten zurückgehen und in der Natur quantitativ nur eine geringe Rolle spielen, jedoch für die Gesundheit der Menschen und Tiere schon (z.B. humane Malaria oder Amselsterben durch Usutu-Virus, übertragen durch die gemeine Hausmücke, die in menschlichen Wassersammlungen brütet). Stellt man Stechmücken als ökologisch bedeutsam dar, läuft man Gefahr, dass Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung der Einschleppung invasiver Stechmückenarten, wie die Asiatische Tigermücke, durch die Bürger ignoriert werden. Als Vogel- oder Fischnahrung sind sie bedeutungslos, hingegen als potentielle Kranbkheitsüberträger nicht. Kurzum, alle Stechmücken sind Mücken, aber die allermeisten Mücken sind keine Stechmücken, nicht gefährlich, nicht lästig und ein wichtiges Glied in Nahrungsketten. Die Häufigkeit von Stechmücken wird hingegen überbewertet, da sie ihren Wirt aktiv aufsuchen und daher subjektiv weit mehr auffallen als die harmlosen und viel häufigeren Zuckmücken.
  • Wozu überhaupt (noch) Atomwaffen?

    19.06.2018, Jens Baucke
    In den 1940er Jahren waren die Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden sind, sicher ein wirksames Mittel um den zweiten Weltkrieg zu beenden. Die "Nebenwirkungen" dieser Waffen sind meines Erachtens aber einfach heutzutage nicht mehr hinnehmbar, auch für den Angreifer nicht, denn einen Landgewinn hat dieser nach Einsatz einer Atombombe für die nächsten Jahrzehte/Jahrhunderte auf keinen Fall. Sollten die eigenen Truppen noch in der Nähe des Ground-Zero sein, wird er dadurch sogar Verluste in der eigenen Armee zu verzeichnen haben.
    Die Atombombe war in der Zeit vor GPS und künstlicher Intelligenz eine Waffe, mit der man strtegische Ziele im Feindesgebiet sicher ausschalten konnte, aber das wäre quasi wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen (um ein paar Dimensionen erweitert).
    Ich denke, feindliche Ziele sollten sich heute mit konvetionellen Waffen, die ihren Weg ins Ziel quasi selbst finden, effektiver (weil mit weniger Schaden in der Umgebung) ausschalten/bekämpfen lassen.
    Den militärischen Nutzen, Feindesland flächendeckend zu "Ground-Zero" zu verwandeln und die komplette (Zivil-)Bevölkerung im feindlichen Gebiet zu töten, kann ich nicht erkennen, zumal das Feindesland (mit Flora und Fauna) nach Atomwaffeneinsatz ja auch nicht mehr nutzbar sein dürfte.

    Aber ich bin militärisch auch völlig unerfahren, hab hier nur meine Meinung niedergeschrieben.
  • So so...

    19.06.2018,
    "raffiniert sei der Herrgott, aber Boshaft sei er nicht", so einstein und im übrigen, "würfelt er auch nicht"... Worauf ein gewisser Niels Bohr erwiderte, einstein solle aufhören damit, " dem Herrgott Vorschriften zu machen"..., ein guter Rat, den ich auch dem Autor dieses Beitrages anempfehlen möchte...
  • Neutronenbombe

    19.06.2018, Neutron
    Was ist mit den Neutronenbomben?
  • realistische Bedingungen?

    19.06.2018, Robert Orso
    Ich würde vermuten, dass unter realistischen Bedingungen mit strukturiertem Boden und Blattwerk die Weberknechte deutlich mehr Chancen haben als in einer glatten Glasschüssel mit hohem Rand, aus der ein Entkommen gar nicht möglich ist.
  • Warum nur 900?

    19.06.2018, Kendrick
    Ihr verstehe den Gedankengang zu den 9 Mächten = 900 Bomben nur aber was die Forscher anscheinend nicht bedacht haben ist das wenn die USA wie in dem bsp. China angreifen würde und dort alle 100 Bomben benutzt wie es die Rechnung vorgibt, dann wäre die USA ohne Bomben gegen weitere Länder die Krieg erklären könnten und somit "schutzlos". Das ist auch der Grund warum die Länder so viele Bomben besitzen, damit sie genug gegen JEDES Land haben
  • Wow, was die Forscher so heruasfinden....

    19.06.2018, Reiner Zufall
    das ist ja als würde man uns allen Ernstes als neuestes Ergebnis der Forschung präsentieren: Die Milch kommt von der Kuh! Halleluja! Was für eine Erkenntnis. Gibt es wirklich jemanden auf der Welt, der das noch nicht wusste????
    Stellungnahme der Redaktion

    In Anbetracht der Tatsache, dass schließlich irgendwer die etwa 14000 Bomben beauftragt, geplant und gebaut hat, muss man diese Frage wohl bejahen.

  • .. aber was dann kam, wird Dich zum Weinen bringen.

    19.06.2018, Robert Orso
    Ich bin auch nicht so der Fan von Superlativen und reißerischen Aufmachern, die leider auch im Spektrum Verlag um sich greifen. Das ist wohl nötig, um bei den abgestumpften Konsumenten wenigstens noch ein paar Sekunden Aufmerksamkeit abzugreifen.

    Aber wenn es hilft, eine Tierart vor der Ausrottung zu bewahren, schlucke ich meinen Ärger auch mal runter. Der Druck, das Überleben einer "knuffigen Kuscheltiervorlage" zu sichern wird wahrscheinlich höher sein, als wenn den Menschen lediglich sachlich erklärt wird, dass von einem Tier mit irgend einem lateinischen Namen, das irgendwo weit weg lebt, nur noch wenige Exemplare vorhanden sind.
  • "Knuffig" ist ja taxonomisch umstritten...

    16.06.2018, Andreas Effey
    Und da ist es wieder passiert, diesmal müssen sich die Individuen einer Art "knuffig" nennen lassen! Man könnte vordergründig meinen, "knuffig" sei ein harmloserer Begriff als "grausam", womit der schwangere Schlangen fressende Hundertfüßer betitelt wurde, aber es ist nicht harmloser, denn es ist vermenschlichend!
    Für alle Journalisten, Schreiberlinge, Tippsler und was weiß ich noch, die sich für "wissenschaftsaffin" halten: Die Natur ist nicht gut, nicht böse, nicht niedlich, nicht hässlich, sie IST!
    Oder ist ein Scolopender weniger erhaltenswert als ein "knuffiger" Pfeifhase???

    MfG, Andreas Effey
  • Mittelmeerdiät

    16.06.2018, Barbara Kreitmayr
    Es gibt viele Studien zu dem Thema, die sich in ihren Ergebnissen (positive Effekte der Mittelmeerdiät) doch so sehr ähneln, so dass man meines Erachtens nicht wegen einer unsauber durchgeführten Studie das gesamte Konzept als "geplatzt" bezeichnen sollte.