Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Artikel Müll

    24.08.2014, Michael
    Das ist meiner Meinung nach der lächerlichste Artikel den Spektrum jemals veröffentlicht hat. NULL hintergrundinformationen über die Sterbehilfeorganisationen. Reines "Bild" niveau! Mein Abo habe ich zum Glück schon gekündigt!
  • Sprache

    24.08.2014, Christian Mai
    Tötung bedeutet, einem anderen Menschen gegen dessen Willen das Leben zu nehmen. Wenn das stimmt ist das Wort Selbsttötung Unsinn und sollte nicht synonym mit Suizid verwendet werden; sonst findet eine sprachliche Vorverurteilung statt.

    Diese Idee ist nicht von mir. Peter Bieri stellt das Problem in seiner Komplexität in seinem Buch "Eine Art zu leben" ausführlicher dar.
  • Detaillierte Aussagen - schlechte Statistik

    23.08.2014, Peter S.
    Diese Studie klingt interessant und die Ergebnisse entsprechen auch ziemlich genau dem, was man erwarten würde - aber bei näherer Betrachtung der Methodik kommen mir doch starke Zweifel an ihrer Aussagekraft. Wieso untersucht man eine Gruppe mit nur 25.540 Teilnehmern, wenn es doch eine gesamteuropäische Studie (EPIC) mit einer halben Million Teilnehmern gibt? Wieso liest man mehrfach dass die Teilnehmerzahl 25.540 war, aber erst aus der Originalveröffentlichung erfährt man, dass die Zahl der gestorbenen „nur“ 1599 betrug? Diese überschaubare Zahl zerfällt dann noch in 1.040 Männer und 559 Frauen, die man dann jeweils in 240 kombinierte Verhaltensgruppen unterteilte – im Schnitt also 2 bis 4 Gestorbene je Gruppe. Diese gruselig schlechten Einzeldaten werden dann offensichtlich in ein Model hinein gefittet. Davon sollten die Daten auch nicht viel besser werden. Auch ohne genauere Prüfung habe ich den Eindruck, dass die Ergebnisse statistisch völlig ungesichert sind und mehr der Modellbildung entstammen als der Realität.

    PS Der Autor raucht nicht, isst gern rotes Fleisch, trinkt regelmäßig aber in Maßen Rotwein hat ein erfülltes Sexualleben und weiß nun nicht, was er ändern sollte.
  • Tolle Idee!

    22.08.2014, Peter Spang
    Die Auswilderungen gebietsfremder Arten waren gerade in Australien ja auch wirklich ökologische Erfolgsgeschichten, oder?
    Ist eigentlich schon mal irgendein Wissenschaftler auf die Idee gekommen, dass ein Kontinent, der während seiner gesamten Entwicklungsgeschichte, nie eine nennenswerte Megaherbivorenfauna hervorgebracht hat, mit den zitierten 28 Millionen Rindern möglicherweise überfordert ist?
    Der Speiseplan der Aga-Kröten wird in jedem Fall bereichert.
    Wenn dann in Australien südamerikanische Kröten europäische Mistkäfer fressen, nennt man das Ganze wohl Globalisierung.
  • Die als eine Art Epilepsie beschriebenen Symptome erinnern

    22.08.2014, Karen Drawert
    mich an einen Beitrag zum Schweinebandwurm, es muss ja nicht genau der Wurm, aber vielleicht einfach ein Wurm sein, der auch das Gehirn in Mitleidenschaft zieht. Vor allem kann man diese Erkrankung bekommen, ohne jemals Schweinefleisch (bzw. anderes befallenes Fleisch) gegessen zu haben. Die Übertragung des Parasiten (Eier) wird durch schlechte hygienische Verhältnisse/Armut begünstigt, wie es durchaus in Bürgerkriegszeiten möglich gewesen sein kann.
    https://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/in-form/neurozystizerkose-larven-im-gehirn-140853016.html
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Drawert,

    wahrscheinlich interessiert Sie dann der zweite Teil unserer Serie zum Thema: Epilepsie – zu viele Würmer, zu wenig Neurologen.

    Viele Grüße,
    Jan Osterkamp
    Redaktion Spektrum.de
  • Todesfalle oder gar Megafalle für Vögel

    21.08.2014, Erich Hannak
    Autos sind wohl auch Todesfallen für Vögel! Man sollte mal an Straßen und Autobahnen die Kadaver zählen. Da kämen wohl in extrem kurzer Zeit mehr als 141 zusammen. Wollen wir deshalb etwas gegen den ausufernden Straßenverkehr machen?
  • Weihnachtspyramide anstatt Verödung der Landschaft

    21.08.2014, Ting Chen
    Anstatt die Landschaft zu veröden und für den Vögeln unattraktiv zu machen soll man überlegen, mit bewegliche Teile den Vögeln davon abhalten, zu nah an dem Kraftwerk zu kommen. Da die Luft von dem Kraftwerk erhitzt wird, kann man sich zum Beispiel überlegen, on Top des Kraftwerks ein Rotor nach dem Prinzip der Weihnachtspyramide aufsetzen, von diesen hängen dann an der äußeren Spitzen Ketten oder Seile unter, die dann mit dem Rotor drehen und so den Vögeln davon abhalten, innerhalb des Radius des Rotors zu kommen.
  • Kein konkreter "Feind" erkennbar

    18.08.2014, Peer Carstens
    Die Sorglosigkeit, mit der Menschen ihre Daten verschwenden, erstaunt auch mich.
    Die User-Frage: "Wen interessiert es schon, was ich tu'" m.E. sehr wegweisend, suchen wir nach der Ursache des sorglosen Verhaltens.
    Es ist kein konkreter "Feind" erkennbar.
    Google, Facebook.. das sind keine Menschen, keine Nationen, keine konkrete Gruppe von Menschen, die uns konkret etwas antun könnte.
    So, wie "die Kapitalisten" oder "die Banker" zwar ein gewisses Feindbild für den einen oder anderen darstellen können, sind sie letztlich nur eine wabernde Vorstellung im Gehirn und die Menschen steigen nun nicht plötzlich auf Tauschgeschäfte um und bevölkern Tausch-Börsen.
    Ich denke, zusätzlich zur Unerfahrenheit und Trägheit der User mit ihren digitalen Geräten gesellt sich eben auch der nicht konkret erkennbare "Feind", der sie angeblich ausspähen will. Wer das ist, wozu "er" das tut und was "man" mit den Daten machen könnte - das kann sich kein gewöhnlicher User vorstellen und lässt es deshalb.

    Grüsse von Peer Carstens
  • Ringwall und Braunkohle

    18.08.2014, Ernst Weingärtner, Mindelheim
    Stellen Sie sich vor: bei der Planung von Garzweiler XY wird zugleich ein Ringwallspeicherkraftwerk geplant! Der Abraum wird direkt an die Stelle des neuen Walls geschaufelt. Am Ende gibt es einen großen Energiespeicher, einen Freizeitsee und eine renaturierte Landschaft.
  • Keine neue Erkenntnis, aber sicher interessant

    18.08.2014, E. Bieski
    Selbstmedikation in der Tierwelt, eigentlich keine neue Erkenntnis. Jeder der eine Katze, besser noch Hund besitzt, kann ähnliche Verhaltensweisen beobachten. Gezielt sucht ein Hund bei Darmverstimmungen unter Gräsern nach bestimmten, um diese zu fressen. Einer meiner Hunde war, ohne für mich erkennbaren Grund, richtig süchtig nach wilden Hopfensprossen. Suchte diese gezielt und fraß sie offensichtlich genusvoll. Wer aufmerksam die Natur beobachtet, wird sicher viele Beispiele für eine gezielte Selbstmedikation von Tieren und eventuell sogar auch Pflanzen finden. Inwieweit da angeborener Instinkt, Lernprozesse oder Anderes eine Rolle spielen, lässt noch viel Raum für wissenschaftliche Untersuchungen. Leider haben wir es heute in der Mehrzahl verlernt, der Natur solche offensichtlichen und uns nützenden Dinge abzulauschen und dann auch noch richtig zu interpretieren. So mag der angekündigte Beitrag wieder mehr Menschen dazu anregen.
  • Wozu der markante Kamm auf dem Schädel diente, ist nicht genau bekannt

    15.08.2014, Robert Orso
    Wenn die Darstellung halbwegs realistisch ist, dann hat ein Kamm dieser Größe sicherlich erhebliche Auswirkungen auf das Flugverhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass er die gleiche Funktion hatte wie das Leitwerk eines Flugzeuges, nur eben vorne angebracht.

    Je größer das Tier, umso wichtiger wird Kraft sparendes Gleiten anstelle von aktivem Flattern. Bei Tieren dieser Größe kann ein solches Leitwerk durchaus ein Plus an Wendigkeit bringen.
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Herr Orso, solche Überlegungen gibt es in der Tat - unter anderem meinen manche Forscher, dass die Pterosaurier mit Hilfe der Schädelhauben über das Wasser gesegelt sein könnten. Aber eine defintive Antwort gibt es meines Wissens nicht.

    Beste Grüße, jd / Redaktion

  • Wahrheit und Realität

    15.08.2014, Eduard Kindsvater
    Als erstes: Danke für die gelungene Zusammenfassung! 180 Seiten in wenigen Worten wie etwa diesen:  "[T. Nagel] ..wenn ich ehrlich sein soll, so muss ich zugeben, dass der Materialismus und die  Evolutionstheorie, wie auch der Glaube an Gott alleine und jeder für sich, die Fragen des Daseins nicht ausreichend beantworten können"

    Es sind wohl die wichtigsten Fragen der Menschheit:
    -Was war zuerst, Materie oder Geist? Wie sind wir das geworden, was wir sind? Was (wer) sind wir und warum? Gibt es Leben nach dem Tod? Was können wir sein und wie? Gibt es eine ideale Form der Gesellschaft auf der Erde? Ist es möglich das Miteinander so auszugestalten, damit es Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltiges Leben... für Alle gibt? 
    Was ist der Sinn des Lebens? Wo geht unsere Reise hin?...

    Was ist die Triebfeder der Evolution: -Zufall? "Selbstorganisation der aus "Nichts" entstandener Masse" oder Zielgerichtete Entwicklung des "Urverstandes" (auch "Geist" genannt), der aus seiner Energie zu Masse wurde und aus deren "Staub" zur "denkenden" Materie und ihrer Ausprägung in Höchstform - Mensch? (E=mc2)

    -Wenn wir evtl. doch "kein Zufall" sind, was ist dann das Ziel dieser möglichen "Entwicklung"? 

    Wer diese "eine" Frage beantworten, den Weg dahin zeigen und dorthin führen kann, der hat damit auch alle anderen Fragen beantwortet, denn er müsse sich bereits selbst im Ziel befinden...

    mehr unter: http://Facebook.com/Eduardsface
  • Realistische Einschätzung der Risiken statt Zweifel säen

    14.08.2014, Wolfgang Monninger, Essen
    Die Frage "Wird Fracking den Energiehunger stillen?" kann nur mit Nein beantwortet werden, denn der Energiehunger einer modernen Industriegesellschaft ist immer größer als die Ressourcen, und Fracking wird dabei nur einen begrenzten Beitrag leisten können - eben solange der Vorrat reicht. Aber Fracking könnte eine Brückentechnologie sein, in der Tat.
    Der Artikel von Chris Mooney (SdW 8/2012, S.72), der Methodik und Risiko des Fracking sehr sorgfältig und fair beschreibt, gibt allerdings keine Handhabe, diese Methode als "Technologie mit unbefristeten Umweltfolgen" zu brandmarken und sie damit auf eine Ebene mit Fukushima zu stellen - wie Springers Einwurf suggeriert.
    Worum es geht, ist eine realistische Einschätzung der Risiken: Welche Stoffe können die Umwelt belasten? Und: Über welche Mengen und über welchen Zeitraum reden wir?
    Die USA fracken derzeit in 30 Bundesstaaten an rund 500 000 Bohrlöchern, sie waren damit bisher erstaunlich erfolgreich, allerdings nach einer langen Phase des Experimentierens und Optimierens. Auf jeden Fall liegen nun genügend Daten vor, um von diesen Erfahrungen profitieren und die Risiken besser einschätzen zu können. Dies müssen wir nutzen und dabei auch Erfahrungen im eigenen Untergrund sammeln, denn die Geologie ist überall anders. Warum tun wir das nicht?
    Ich gehe davon aus, dass die Mengen von entweichendem Methan (im Vergleich mit anderen Methanquellen wie zum Beispiel dem auftauenden Permafrost) sehr gering sein werden. Und sie werden beim Ende der Förderung von Schiefergas gegen null gehen - also nicht unbefristet sein. Auf der Habenseite steht eine bedeutende Energiequelle zu bezahlbaren Preisen. Im Übrigen ist Methan aus der Wasserleitung zum Beispiel aus dem Münsterland durchaus bekannt - ohne Fracking.
    Das Bundesumweltamt möchte Fracking verbieten, weil sich die Risiken dieser Technologie nicht sicher vorhersagen lassen (siehe dazu den herrlichen Beitrag von Dieter Nuhr WDR2, 7. August 2014). Springers Einwurf folgt offenbar diesem Gedanken.
    Soll Deutschland wieder das Land der "Dichter und Denker" werden (das war von Mme de Staël eher herablassend gemeint), ausgerüstet nur mit dem Verstand und einer Leselampe? Dieses Land ist ein Technologieland, hat aber noch immer kein realistisches Verhältnis zur Politik der Technik. Es verbohrt sich in die Fülle der Gefahren und gerät in (German) Angst. Dass ein Wissenschaftsjournal nicht willens ist, das ganze Bild zu zeigen, ist zum Sich-die-Haare-Raufen.
    Wie bitte soll Deutschland seine künftigen Energieprobleme lösen, wenn nicht durch intelligenten Einsatz aller Möglichkeiten. Haben wir keinen Zukunftswillen mehr? Würden wir die selbst Maßstäbe, die viele für die Energietechnologien fordern, für unseren Autoverkehr anwenden (mit zirka 4000 Toten pro Jahr allein in Deutschland), so müssten wir das Auto sofort verbieten. Warum also diese Doppelmoral?

    Noch ein Hinweis: Von Josh Fox, dem Filmemacher von "Gasland" und "Gasland II" stammt der Satz: "When you create doubt, no matter how specious your argument is … it doesn’t matter if you go out and say something ridiculous. … The whole purpose is to create inaction and create a feeling that we do not know what is happening when we actually know exactly what’s happening." - Noch Fragen?

  • Wind in den oder aus den Segeln?

    13.08.2014, Hermann Koch-Gröber
    Danke sehr für Ihre offenen Beiträge.
    Als "Verursacher" erlaube ich mir mitzudiskutieren; die Kontroverse überrascht mich keineswegs, sondern bringt uns weiter:

    0. Jegliches manuelles Abschalten des Verbrennungsmotors beim Fahren bei heutigen Serienautos ist hochgradig gefährlich, u. a. wegen Bremskraftverstärkung, Servolenkung oder gar Lenkradschloss. Finger weg von solchen Experimenten!

    1. Für Automobilentwickler stellt sich seit Jahren und auch in Zukunft sehr intensiv die Notwendigkeit, Spritverbrauch zu reduzieren, so dass der Motorleerlauf auch beim Fahren ein nicht zu vernachlässigendes Potenzial darstellt. Man nutzt aber einen systemischen Ansatz: Es wird nicht extra dafür eine "komplizierte Zusatztechnik" eingeführt, sondern die "Elektrifizierung" der Nebenaggregate wie z. B. Bremskraftverstärker oder Servopumpe (d. h. die notwendige Energie kommt nicht mehr von der Drehung des Verbrennungsmotors, sondern aus dem elektrischen Bordnetz) wird ohnehin zunehmend eingeführt, so dass Motor-Stopp beim Fahren "nur" noch eine weitere Systemfunktion ist. Tatsächlich jedoch sind die Sicherheitsanforderungen aber so komplex, dass etwas passieren wird, was man von Start-Stopp-Systemen moderner Autos kennt: an der einen roten Ampel stellt er ab, an der anderen nicht, ohne dass ein Grund zu erkennen ist - das System hat sich dann programmiert auf die "sichere Seite" begeben.

    2. Segeln spart aber nicht alleine durch das Abschalten des Motors im Leerlauf!
    Herr Svoboda hat es schon gut auf den Punkt gebracht: dadurch dass vor allem mäßige Gefällestrecken, aber auch andere Stellen, in denen die Geschwindigkeit absehbar, aber ohne Notwendigkeit eine Bremsung reduziert werden muss (z. B. vor Ortseingang) genutzt werden. Keineswegs behaupte ich, da die Welt revolutionieren zu wollen - man kann das gerne als eine Ausprägung der vorausschauenden Fahrweise auffassen, die seit langem empfohlen wird.

    3. Dabei möchte ich klarstellen, dass es zwar weit verbreitet, aber dennoch ein Irrglaube ist, dass die Schubabschaltung generell die effektives Art des Spritsparens sei. Die Erklärung ist einfach: auch die geringe Motorbremswirkung im höchsten Gang entzieht dem System "Kfz in Bewegung" Energie. Wenn die Fahrsituation diesen Energieverlust nicht erfordert, ist Segeln = antriebsloses Rollenlassen effizienter. Umgekehrt ausgedrückt: Schubabschaltung ist dann absolut sinnvoll, wenn die Bremswirkung einen Nutzen bedeutet, also stärker verzögert werden muss oder das Gefälle zu steil ist, so dass man beim Segeln zu schnell wird. Dafür gibt es viele Gelegenheiten, aber eben auch fürs Segeln.

    4. Wohl bekannt und sehr respektabel sind die Technologien von Toyota und anderen bei elektrifizierten Kfz, was Rekuperation angeht. Dennoch ist es auch hier ein Irrglaube, dass mit einem elektrischen Antrieb an Bord alles klar sei: auch ohne Wärmekraftmaschine sind die Verluste in Summe bei den Energieumwandlungen von Arbeit über elektrische Maschine, Leistungselektronik, Batterie laden, Bat. entladen, Leistungselektronik, el. Maschine wieder in Arbeit => kin. Energie alles andere als vernachlässigbar. Auch hier hat die direkte Nutzung der potentiellen und kinetischen Energie für die primäre Funktion Fahren - Segeln - vielfältige Vorteile. Wir sehen da durchaus auch noch Forschungsbedarf, auch wenn schon einige Ergebnisse vorliegen. Andererseits sehe ich durchaus gute Gründe, dass auch mittelfritig eine erhebliche Anzahl an Kfz nicht elektrisch oder hybridisiert angetrieben verkauft werden - die müssen aber auch Ressourcen schonen!

    5. Manuelles Segeln bei einem Fahrzeug mit Handschaltung ist machbar, sofern die oder der Fahrer(in) immer in Eigenverantwortung das Fahrzeug unter Kontrolle hat. Auch ich kenne "Hinweise", dass das Rollenlassen eines Fahrzeugs (klar, Motor an, s. o.) verboten sei. Vielleicht liest diese Diskussion jemand, die oder der tatsächlich eine solche Vorschrift zitieren kann - ich wäre für einen Hinweis dankbar.

    Mein Beitrag ist nun recht lang, aber es gibt noch einige Aspekte mehr.
    Gerne diskutiere ich in diesem Medium weiter, Sie könnten mich jedoch auch per Mail über die Hochschule Heilbronn direkt kontaktieren.
  • Ergänzung zu meinem Kommentar

    13.08.2014, Lilly Maier
    Aus einem spektrum-Beitrag von 2012:

    "Frau Klein leidet an mittelgradigen bis schweren depressiven Episoden, die sie bereits seit ihrer späten Jugend alle ein bis zwei Jahre heimsuchen. Albträume reißen sie aus dem Schlaf, Angstzustände, die sie selbst als "schlechte Erinnerungen" bezeichnet, quälen sie. Zwar bessert sich die Depression durch die Therapie in den folgenden Wochen, doch Anspannung und innere Unruhe wollen einfach nicht nachlassen. Im Lauf der Behandlung kommen mehr und mehr körperliche Leiden zur Sprache, ihr starkes Übergewicht etwa."

    http://www.spektrum.de/alias/psychische-traumata/wenn-die-kindheit-krank-macht/1152639