Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Das Neutronenrätsel

    24.06.2016, Alexander Frey
    Beide Experimente unterscheiden sich wesentlich dadurch, dass einerseits nahezu ruhende Neutronen und andererseits ein Neutronenstrahl untersucht wurde. Dass der Parameter Geschwindigkeit untersucht wurde, geht aus dem Artikel nicht hervor.
    Antwort der Redaktion:
    Relativistische Effekte spielen jedenfalls keine Rolle: Die Neutronen im Strahl sind relativ kalt und nur einige hundert bis tausend Meter pro Sekunde langsam.
  • Man lernt nie aus

    24.06.2016, Keta Brudi
    Mäuse sind also Primaten. Hätte man auch gleich wissen können, schließlich haben Mäuse ein ähnliches Sozialverhalten wie Primaten. Und dank ihrer fortgeschrittlichen Gehirne haben sie raschen den Werkzeuggebrauch gelernt. Fehlt nurnoch, dass die Mäuse bald Satelliten und Microchips bauen.
  • Verstärkung

    23.06.2016, MINTiKi
    Hallo liebes Spektrum-Team,

    können sich diese Stresstraumata eigentlich auch steigern über Generationen, also Traumata auf Traumata folgt - so dass sich die epigenetisch veränderte Struktur verfestigt, statt dass sie sich wieder normalisiert?

    Viele Grüße MINTiKi


    http://mintiki.de
    Antwort der Redaktion:
    Vermutlich ja, einfach durch normale Selektion. Der dauerhafte Stress wird sich irgendwann auch genetisch bemerkbar machen.

    - LF
  • Vergleich ungleicher Neutronen

    23.06.2016, Andreas Mertens
    Vielen Dank für die sehr gute Darstellung des Sachverhalts und seiner weitreichenden theoretischen Bedeutung. Könnte ein systematischer Fehler nicht darin bestehen, daß man in beiden Meßanordnungen Neutronen vergleicht, die sehr unterschiedliche Energieniveaus haben? Das angelegte Magnetfeld und die Energie des Teilchenstrahls könnte doch ein Meßergebnis begründen, das von der Messung in der Flaschenfalle abweicht, in der das Energiespektrum der Teilchen doch offensichtlich ein ganz anderes ist.
  • Dauer des Zerfalls

    23.06.2016, Jean Brösel
    wird denn die Dauer des Zerfalls berücksichtigt?
    kurz nach dem Zerfall des Neutrons in Elektron, Proton und Antineutron liegen die drei Objekte ja noch ziemlich dicht beieinander und bilden eine Gruppe, die Ladungstechnisch noch neutral ist. Das Flaschenexperiment erkennt zwar zu dieser Zeit, dass kein Neutron mehr vorhanden ist; das Strahlexperiment detektiert aber noch kein Proton, weil dieses sich noch nicht von Elektron und Antineutrino "abgelöst" hat und daher noch nicht aus dem Strahl ausgetreten ist.
    Ich stelle mir das ein wenig so vor, wie bei einem Schmetterling. Zuerst eine Raupe, dann irgendwas dazwischen, dann ein Schmetterling. Nur dass hier beim Betazerfall noch die Verpuppung, also das "dazwischen" fehlt.
  • Wofür werden die Hochleistungsrechner verwendet?

    23.06.2016, Stefan Starick
    Hallo,

    wäre schön, wenn Sie in Ihrem Beitrag auch erwähnen würden, wofür diese Maschinen verwendet werden. So können außenstehende auch den "Sinn" dahinter verstehen. Aktuell sieht es für den außenstehenden so aus: "Wer hat den größten..?"

    Danke
    Antwort der Redaktion:
    Im verlinkten Artikel heißt es: "The system will be used for various research and engineering work, in areas such as climate, weather & earth systems modeling, life science research, advanced manufacturing, and data analytics." Also Klima-, Wetter- und Erdsystem-Modellierung, lebenswissenschaftliche Forschung, fertigungstechnische Belange und Datenanalytik.

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • 2 Leute wurden evakuiert

    23.06.2016, Martin
    Wie aus dem verlinkten Guardien Artikel hervorgeht (Übeschrift, Unter-Überschrift und erster Satz, ...) wurden mehrere Personen evakuiert. Und zwar zwei.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis! Stand gestern Mittag war allerdings noch nicht klar, ob der zweite Mitarbeiter tatsächlich auch evakuiert werden muss. Wir haben den Text inzwischen aktualisiert.

    Herzliche Grüße
    Daniela Zeibig
  • Nicht gerade prickelnd

    23.06.2016, Heino
    Sind wir uns ehrlich: die veröffentlichten "Erkenntnisse" in diesem Artikel sind bereits bekannt seit vielen Jahren. Und eine Simulation der Milchstrasse (maßstabsgetreu) wurde bereits von einem Spielentwickler gemacht. "Elite Dangerous" heisst das Spiel. Da fragt man sich schon, was diese sogenannten "Forschungsinstitute" heutzutage leisten... außer Däumchen zu drehen.
    Antwort der Redaktion:
    Guten Morgen,

    ich bin leider in der Spieleszene nicht bewandert. Laut Wikipedia wurde "Elite Dangerous" jedoch 2014 auf den Markt gebracht und ab 2012 entwickelt. Unser Artikel stammt jedoch aus dem Jahr 2011 laut Veröffentlichungsdatum. Da war wohl doch das Forschungsinstitut mit den Däumchen eher am programmieren ;-).

    Die Redaktion
  • Feldkonfiguration die zweite

    22.06.2016, Ralf Seidler
    Auch mir kam spontan die Idee, die Herr Nachtnebel geäußert hat. Das ließe sich sogar erhärten, wenn man Messungen "auf einer Platte" mit denen aus topographisch "belebterem" Gebiet machen könnte.
  • Feldkonfiguration?

    22.06.2016, Herbert Nachtnebel
    Also ich würde mal vermuten, dass es über dem Meer und dem Land einfach aufgrund der Topologie deutlich unterschiedliche Konfigurationen des elektrischen Feldes gibt. Damit könnte die Wahrscheinlichkeit einer Blitzentladung am Land durch den Spitzeneffekt von Erhebungen oder Vegetation höher sein womit es früher zu Entladungen kommt, wodurch die maximal erreichbare Ladung über Land tendenziell geringer wäre.
  • Kritik

    22.06.2016, Leseratte
    Na es wundert einem nicht das die Genetische Vielfalt schwindet wenn die Tiere gejagt wurden. Diese merkwürdigen Versuche den Menschen unschuldig zu reden, scheinen sowas wie ein Hobby mancher Paläontologen zu sein. Dabei verschwand die Megafauna überall mit dem Erscheinen des Menschen, in Europa ebenso wie in Asien, Australien, Neuseeland, Madagaskar, Nord- oder Südamerika und sogar auf den Osterinseln. Die Autoren von Spektrum haben jede Woche eine andere Meinung dazu und jedesmal ist es "wohl" so...
    Antwort der Redaktion:
    Naja, in dem Artikel steht auch drin, dass nur wenige Menschen reichten, um Arten der Megafauna auszurotten - und das Jagd letztlich die geschwächten Populationen ausgelöscht hat. Unschuldig klingt anders... ;-)
  • da ich den Altar bereitsmal besuchen konnte

    22.06.2016, Nikola
    muss ich hier sagen,dass eine drei dimensionale App überhaupt nicht darlegen kann,was das besondere daran ist. Es ist schlicht die Größe, die überrascht,wenn man diesen Raum betritt. Eine Dimension,die ,glaube ich, noch nicht einmal deutlich wäre,könnte man den Pergamonaltar draußen betrachten. So, wie er in dem Raum da steht, ist das jedenfalls phänomenal und hoffentlich bald wieder erfahrbar.
  • Exaflop

    21.06.2016, Andi
    Will ja nicht unbedingt klugsche...., aber..... "Geplant ist offenbar der Bau einer Exaflop-Maschine mit einer Trilliarde Rechenoperationen pro Sekunde bis zum Jahr 2020"....... Exaflop = 10 hoch 18 = Trillion.
    Eine trilliade währe dann schon ein Zetaflop.

    mfg Andi H.
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Andi H., ja, das war dann wohl ein Flop unsererseits... Danke für den Hinweis, wir haben es geändert!

  • Pysikalische Einheiten

    21.06.2016, Wolfram Leonhardt, Fürth
    In dem sehr interessanten Artikel sind mir einige Einheiten aufgefallen. So wird das Volumen der Batterie in "Sattelschleppereinheiten" angegeben. Da ich nicht weiß, welches Volumen ein Sattelschlepper hat (mit oder ohne Ladung??) würde ich m^3 doch vorziehen. Weiter im Text heißt es, dass die bis 2020 angestrebte Speicherkapazität der Batterien 1,3 GW betragen soll. 1,3 GW ist die Leistung eines ordentlichen AKW und hier sind natürlich GWh als Energieeinheit gemeint. Ich hatte mal einen Physikprofessor, der uns bei fehlenden oder falschen Einheiten ordentlich Punkte in der Klausur abgezogen hat. Ich finde: zu Recht! In einem Magazin wie "Spektrum" sollten solche Dinge nicht vorkommen.
  • Heißes Eisen, die Montage

    21.06.2016, Hannes Partsch
    @Christian
    Daß das Gewicht des Seiles unterhalb der geostationären Bahn ein integrierter Wert zwischen g=1 und g=0 ist, versteht sich von selbst. Der Richtigkeit halber muß auch das "Außenseil mit Fliehgewicht eingerechnet werden. Das ist nicht die Frage. Auch nicht, ob es jemals so ein Material gibt, daß eine solche Spannlänge ermöglicht. Auch die Überlänge über den geostationären Orbit in Verbindung eines Fliehgewichts kann nur eine Optimierungsrechnung zu Tage bringen.

    Worum es mir hauptsächlich ging, ist die Frage, wie die Montage erfolgen kann. Denn es muß ja letztendlich alles dieselbe Winkelgeschwindigkeit haben. Also Seil in Richtung Erde muß gebremst werden, Seil in Richtung außerhalb der geostationären Bahn muß beschleunigt werden. Unter der Voraussetzung, daß die Montage von der geostationären Bahn erfolgt (anders kann ich's mir ohnehin nicht vorstellen).
    Da hätte ich gerne mal erfahren, wie so eine Montage ablaufen soll.

    Vielleicht liest ein mit dieser Frage sich beschäftigender Wissenschaftler diese Zeilen und kann Auskunft geben?