Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Falschinformation

    24.10.2015, Rüdiger Kuhnke
    Nein, es ist keine bestätigte Krebserkrankung. Der Mitarbeiter erfüllt lediglich die formalen Kriterien zur Anerkennung einer Berufskrankheit. Seine 19,8 mS liegen knapp unter dem Jahresgrenzwert für strahlenexponierte Personen.
    Antwort der Redaktion:
    Ich verstehe nicht was Sie mir sagen wollen. Ziehen Sie in Zweifel, dass der Mann an Krebs erkrankt ist?
  • Montreal-Protokoll 1987 nicht 1997

    24.10.2015, Adolf Schmitthuber
    An die Redaktion:
    Der Text liest sich etwas missverstaendlich, denn das ursprüngliche Montreal-Protokoll wurde 1987 nicht 1997 abgenommen, trat 1989 in Kraft und wurde 1997 (Montreal) zum vierten mal aktualisiert.
    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Montreal-Protokoll
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Schmitthuber,

    Zahlenfehler sind leider immer die bedauerlichsten. Vielen Dank für Ihren Hinweis, ich habe die Jahreszahl ausgebessert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Stangen suchen und Fotojagd

    23.10.2015, Gina Winter
    Sehr interessanter Artikel. Ich weiss nicht, wie es mit der Wilderei in der Schweiz genau steht, doch sind hierzulande 'Fotojäger' ein zunehmendes Problem für Bartgeier und Steinadler. Um tolle Bilder zu bekommen, gehen sie leider immer öfter viel zu nah an die Horste ran. Die Vögel sind gestört, geben den Horst auf und brüten nicht mehr.
    Ein weiteres Problem im Schweizer Mittelland sind durch vergiftete Köder getötete Falken. Hinter den Attacken werden Taubenzüchter aus dem Balkan vermutet. Aus Angst fremdenfeindlich dazustehen, ermittelt die Polizei leider nicht konsequent.
    Ein weiteres Problem ist das Suchen von Stangen (abgeworfenes Geweih von Hirschen). In der Szene für chinesische Medizin werden dafür ordentliche Preise (CHF 200.- / Stück) bezahlt. Es werden dafür zwar unmittelbar keine Tiere getötet, doch sorgen die Sucher für Störungen. Stangensuchen ist zwar illegal, aber kaum nachweisbar.
  • es crasht bereits..

    23.10.2015, Stephan Schwan
    die globale Durchschnittstemperatur folgt bekanntlich dem globalen CO2-Gehalt. Dieser bewegte sich in den letzten 800.000 Jahren zwischen ca. 200 und 300 ppm. Aber heute liegt er bei 398 ppm!(http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/#global)

    Das heißt, die heutigen Stürme, Starkregen und Überschwemmungen sind erst der Anfang. Die Menschheit fährt gerade gegen die Wand, wir merken es nur nicht, weil es in Zeitlupe passiert, die Stoßstange wird gerade erst eingebeult.
  • xkcd: Password Strength

    23.10.2015, Dominic
    Ich kann hier nur wieder mal wärmstens folgenden Comic empfehlen:
    https://xkcd.com/936/

    Dazwischen ein paar Sonderzeichen und schon ist man viel besser dran als nach den "üblichen" Regeln.
  • Überlichtschnell!

    23.10.2015, Hasko Eckhardt
    Laut Beschreibung des Bilds des Monats bewegen sich die beobachteten Filamente in 1/4 Sekunde bis zum Mond, der meines Wissens etwas mehr als 1 Lichtsekunde von der Erde entfernt ist (im Mittel 384 400 km).
    Ganz schön schnell, kann ich da nur sagen!
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Eckhardt,

    da haben Sie sich offenbar verlesen - in der Bildbeschreibung ist von einer "Viertelstunde" die Rede, nicht von einer Viertelsekunde.

    Entschleunigte Grüße,
    Mike Beckers
  • Ein altbewährtes Verfahren

    23.10.2015, Jutta Paulus
    ...ist auch die Verwendung der Anfangsbuchstaben eines Merksatzes.
    Beispielsweise für eine Online-Auktionsplattform:
    HkuvJiaK-s2012
    Hier kauft und verkauft Jutta ihren alten Krempel - seit 2012.
    Der wichtigste Hinweis fehlt jedoch im Artikel:
    UNBEDINGT verschiedene Passwörter für verschiedene Log-Ins verwenden!
  • Wilderei und Trophäenjagd

    23.10.2015, Tom Schulze-Helmke
    Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel mit vielen neuen Informationen. Wolfsfreunde diskutieren dieses Thema auch in der Facebookgruppe "Schützt die Wölfe in Deutschland"
  • Der Energiebedarf des menschlichen Gehirns

    23.10.2015, Prof. Dr. med. Dieter Böning, Berlin
    Im Artikel taucht wieder die gängige Behauptung auf, dass das große menschliche Gehirn besonders viel Energie verbraucht. Es handelt sich um etwa 20% des Ruheenergieumsatzes (Greger R., Windhorst U. Comprehensive Human Physiology , !996, S. 585, Tabelle 29.1) in Körperruhe bei einem Gewichtsanteil von nur etwa 2%. Dabei wird aber übersehen, dass Fett (10–20% der Körpermasse), Bindegewebe und Knochen nur einen sehr niedrigen Stoffwechsel haben und dass auch die untätige Muskulatur (35–40% der Körpermasse) bis auf Atemmuskeln und Herz sehr wenig Energie verbraucht. Der Anteil am Gewicht der tätigen Organe dürfte also 4-6% betragen.

    Wenn man sich bewegt, steigt der Energieumsatz der Muskeln stark an, während das Gehirn nur wenig mehr verbraucht. Der Tagesenergieumsatz eines Mannes ohne anstrengende körperliche Arbeit beträgt etwa 9600 kJ (2400 kcal). Der Umsatz des Gehirns beträgt in dieser Zeit etwa 1500 kJ (360 kcal), also 16% des Gesamtumsatzes. Bei intensiver Muskelarbeit, wie man sie bei einem laufenden Jäger in der Steinzeit annehmen kann, verdoppelt sich der Umsatz, der Hirnanteil sinkt auf 8%.

    Des Weiteren verbraucht das Gehirn fast nur Traubenzucker, deshalb ist für den laufenden Energiebedarf Pflanzenkost vorteilhaft, vor allem Früchte und Körner. Fleisch fressende Raubtiere finden Kohlehydrate nur als Muskelbestandteil (Glykogen, zirka 1-2% des Muskelgewichts beim ausgeruhten Beutetier) und im Darminhalt der Beute.

    Ein Vorteil bei Fleischverzehr ist der hohe Eiweiß- und Lipidanteil der Beutetiere, der den Aufbau der Körperstrukturen erleichtert, und der geringere Aufwand für Nahrungsaufnahme und Verdauung.
  • Bitte was?

    23.10.2015, Christian
    Neurotransmitter, die in so hohen Dosen freigesetzt werden, dass sie die Nervenzellen killen? Welcher Idiot designt denn sowas? Das ist als hätte man einen Verstärker, der die Kabel schmilzt, wenn man ihn voll aufdreht. Ich wäre für eine Sammelklage gegen die Evolution. Lausige Arbeit. Hätte so nie releast werden dürfen.
    Antwort der Redaktion:
    Das ist die allgemeine Verrohung der Sitten. Früher hatte man noch Betatester. Heute lassen die Entwickler ihren verbuggten Kram auf die Nutzer los, und dann muss man noch mal ewig auf n Patch warten.
  • Tinnitus als akustischer Parkinson ?

    23.10.2015, Peter Johnen
    Leider fehlt dem Artikel letztlich ein Erklärungsansatz, worin genau der über die fehlenden Hochtöne hinausgehende Informationsmangel im Sprachverständnis besteht, der durch die abgestorbenen auditorischen Nervenfasern verursacht würde. Was sind denn "komplexere Schallmuster" der Sprache gegenüber der Musik und wieso können Nerven gerade die nicht mehr übertragen? Ich kann hier nur einen reinen Leistungsabfall bei der komplexen semantischen Informationsverarbeitung im auditorischen Kortex des alternden Gehirns erkennen.

    Allerdings würde zu einem Zusammenhang des Absterbens der auditorischen Nervenfasern und dem Entstehen von Tinnitus passen, dass es heute Theorien gibt, die davon ausgehen, dass Tinnitus durch 'unbeschäftigte' Nervenzellen entsteht, die aufgrund ihrer 'Beschäftigungslosigkeit' in eine regelmäßige autogene 'Schwingung' geraten. Es gibt wohl Erkenntnisse aus der allgemeinen Hirnforschung, die diese Theorie der durch Isolation oder Reizmangel in autogene Schwingungen geratenden Hirn- bzw. Nervenzellen bzw. Zellsysteme nahelegen (Parkinson; Oszillation; www.brainlinks-braintools.uni-freiburg.de/material/gug_2013_5_s68.pdf).

    Der vorliegende Artikel liefert insofern eine interessante Erklärung für diese Störung im auditorischen Regelkreis, denn die Neurone sind ja nicht alle gleichzeitig mit den ihnen vorgeschalteten auditorischen Nervenfasern abgestorben. Dies würde Tinnitus als einen Riss in der Informationskette und daraus resultierende 'durchdrehende' Neurone oder auch nachgelagerter Hirnzellen erklären, die dann eben sinnlose und falsche Information (einen virtuellen Piepton, eben „akustischen Parkinson“) generieren bzw. weitergeben.

    Ich bin übrigens Informatiker, nicht Naturwissenschaftler, soll heißen: grau ist alle Theorie...
  • Im Grunde ok aber

    23.10.2015, Andreas
    Guten Tag,

    Sie haben in Ihrem Artikel zwar dargelegt, dass reine Tonaudiogramme nicht ausreichend sein können um einen Hörverlust nachzuweisen. Jedoch ist folgenden Aussage nicht korrekt:"Die abweichenden Ergebnisse haben die Experten früher mit individuell verschiedener Signalverarbeitung im Gehirn erklärt." In Hno-Klinken in denen ich selbst mit Patienten und Versuchstieren gearbeitet habe werden schon seit langer Zeit ABR am Menschen sowie Sprachaudiogramme genutzt um den Hörverlust/Schaden zu identifizieren. Wir glauben nicht, dass der Verlust der Sprachdiskriminierung nur auf vers. Signalverarbeitung im ZNS beruht sondern eine Folge eines Lärm induzierten Schadens sind.

    Man muss aber sagen, dass das Wissen der meisten niedergelassen HNO-Ärzte sehr bescheiden ist und man hier öfter mit den von Ihnen beschrieben Problemen konfrontiert wird. Wie eine schöne Umfrage einer Cochlea Implant Firma mal zeigten wussten >95% der über 50 jährigen HNO-Ärzte nicht was das CI ist. Hier sieht man wieder wie erbärmlich die Facharztfortbildung ist. Wenn man sich mit Pseudowisenschaftlichen Seminaren Punkte zusammen sammeln kann oder durch das beantworten einfacher Fragen im Deutschen Ärzteblatt, die man nachschlagen kann in eben diesem Ärzteblatt, diese erhält, ist klar wo unser Problem liegt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas
  • Wissenschaftliche Trugschlüsse, methodische Mängel, fehlende Gegennachweise

    22.10.2015, Altmannshofer, Christoph
    Da ich nur die Zusammenfassung aus "Spektrum" kenne, nicht die Originalveröffentlichung, sind die folgenden Fesstellung natürlich mit Vorsicht zu betrachten. Bei der Lektüre Ihrer Zusammenfassung drängen sich mir allerdings gleich ein ganzes Bündel Fragen auf.
    Die zunäschts naheliegenste ist, ob für den sehr begrenzten wissenschaftlichen Erkenntnissgewinn überhaupt die Nutzung menschlicher Leichenteile nicht etwas pietätlos ist. Das ist allerdings im Rahmen der freien Wissenschaft und der Tatsache, dass die Vorbesitzer der Fäuste einer wissenschaftlichen Verwendung ihrer Leichen (vermute ich mal) zugestimmt haben, etwas was Herr Carrier mit sich selbst ausmachen muss.
    Daher beschränke ich mich mal darauf, die Studie methodisch "auseinaderzunehmen".
    Ob die mit dieser recht abenteuerlich anmutenden Konstruktion gewonnenen Ergebnisse tatsächlich auf real auftretende Kräfte von lebenden Fäusten übertragen lassen, sei mal dahingestellt, kann aber auch erst mal als Aussage des Studienautors akzeptiert werden. Die Studie birgt auch so genügend methodische Angriffspunkte.
    Der frappierenste ist, dass die Gegenprobe fehlt. Schimpansen gelten in der Zootierhaltung nach Großkatzten als die gefährlichsten Tiere, da sie einen Pfleger/ eine Pflegerin problemlos lebensgefährlich verletzen können. Da wünscht man sich doch als geneigter Leser doch eine Erklärung, warum nicht mal die möglichen Schlagkräfte von Schimpansenhänden vergleichend untersucht werden. Entsprechend eingesetzt sind die Hände der Menschenaffen alles andere als ungeeignete Waffen.
    Daneben leuchtet mir auch nicht ganz ein, warum eine Hand mit der man wunderbar eine Keule greifen kann, die um ein vielfaches wirkungsvoller ist und gekonnt eingesetzt einen Gegner auch noch auf Distanz halten kann, selbst als Waffe eingesetzt werden sollte (wohlgemerkt in einem Umfang der evolutionär wirksam wird).
    Dazu vermisse ich Verweise auf fossile Belege. Wenn die These stimmt, dass Fäuste und Faustkämpfe ein entscheidender Schritt in der Evolution der menschlichen Hand waren, dann sollte man doch wenigstens zwei drei Fossile Schädel finden, an denen entsprechende Frakturen nachweisbar sind. Was man aber stattdessen massenhaft findet sind Werkzeuge, deren Herstellung (wer schon mal versucht hat einen "einfachen" Faustkeil selbst herzustellen wir das bestätigen) eine recht gute Fingerfertigkeit erfordern.
    Insgesamt drängt sich bei der Lektüre also der Verdacht auf, dass einem leider Verbreiteten Trugschluss gefolgt wurde: Man hat eine hübsche These, die nochdazu ein gängiges Klischee erfüllt, und versucht ein Experiment zu entwerfen, das die These belegt. Die Ergebnisse werden dann entsprechend gedeutet. Die Ergebnisse die übrigens vorhersehbar waren: Der Mensch kämpft mit der Faust, also wird sie vermutlich dazu geeignet sein. Weitere recht effektive und daher auch oft eingesetzte Schlagarten, z. B. mit der Handkante oder mit dem Ballen der Stark angewinkelten Hand, bei dem der empfindliche Mittelhandbereich gar nicht erst beansprucht wird etc. wurden leider auch gar nicht berücksichtigt.
    Ebenfalls unberücksichtigt ist der fehlende Geschlechtsdimorphismus bei den Händen. Hätten sich Hände, wie vom Autor behauptet in ihrer heutigen Form tatsächlich aus männlichen Rangkämpfen entwickelt, sollten sich Männer und Frauenhände doch deutlich unterscheiden. Männerhände müssten (genetisch fixiert) deutlich besser als Fäuste nutzbar sein als Frauenhände oder könnten sich (doch wenigstens bei einigen Vormenschenarten) gleich ganz zu reinen Prügeln entwickelt haben, während Frauenhände sich hätten zu empfindlichen ochpräzisionspinzetten entwickeln müssen.
    Unstrittig hat sich in der menschlichen (männlichen?) Kultur der Faustkampf als eine Form (unter vielen) des ritualisierten Kampfes herausgeprägt. Ich sehe aber nicht, dass er die treibende Kraft hinter der Evolution der Hand sien sein soll, sodern denke, dass er eher eine Nutzung des vorhanden darstellt.
    Wenn man der Theorie dennoch weiter folgen will müsste man unter der gleichen Fragestellung auch untersuchen ob unsere Hüften nicht darauf ausgelegt sind eine Aufprall beim Ringen besser zu verkraften, ob unsere Oberkörper besonders glatt sind, um einem Gegner beim Ringen leichter zu entgehen etc.
    Leicht überspitzt ausgedrückt, könnte man wahrscheinlich sogar nachweisen, dass ein aufrechtgehender, zur Interaktion in Gruppen fähiger Homo sapiens deutlich besser als ein eher einzelgängerischer Gibbon dafür geeignet ist, in Gruppen zu 11 Individuen einen runden Gegenstand mit den Füßen in ein eckiges Tor zu befördern. Ich würde aber dennoch davon abraten, daraus zu schließen, dass sich aufrechter Gang und Sozialverhalten der Menschen durch das ritualisierte Austragen von Konflikten in Fußballspielen entwicklet haben könnten.
    Im Fazit: Eine Studie die leider, grade im Bezug auf die menschliche Evolution, von ihrem gesamten Aufbau her keine Seltenheit ist. Eine provokante These die an sich schon kaum bis garnicht wiederlegbar ist, häufig mit leicht sexistischem BEigeschmack, wird mit einer recht simplen aber wenig aussagekräftigen Methodik belegt. Dem wissenschaftlichen Urgrundsatz, dass eine These eindeutig WIDERlegbar sein muss wird kaum bis gar nicht gefolgt. Mit dem Ergebnis, dass die menschliche Hand - zur Faust geballt - völlig ungeeignet zum Zuschlagen ist war, wie gesagt, kaum zu rechnen. Ob es dabei "nur" um billige und schnelle Publicity für den Wissenschaftler geht, oder ob tatsächlich zwanghaft Belege für eine einmal gefasste, fragwürdige Theorie zur menschlichen Evolution gesucht werden sei dahingestellt.
    Die Lehre daraus für den wissenschaftlich interessierten Laien, wie im "Spektrum" lobenswerter weise anhand besonders krasser Beispiele auch immer wieder dargstellt, kann nur sein, vermeintliche wissenschaftliche Erkenntnisse nicht unhinterfragt zu akzeptieren, sondern die Methodik und die gesamte Herangehensweise an die Fragestellung kritisch zu betrachten. Je spektakulärer und populärer die These, desto genauer sollte man hinschauen.
  • Carrier soll mal Karate machen

    22.10.2015, Anita Gribofsky
    Bei einem geraden Fauststoß (Zuki) mit voller Kraft wird lange vor den Finger- oder Handknochen das Handgelenk beschädigt. Wenn also die Evolution den Faustkampf als Grundlage für die Weiterentwicklung der Hand / des Arms verwendet hätte, so wäre unser Handgelenk steifer/stabiler.
  • Alle Kriegsparteien zerstören Altertümer

    22.10.2015, Paul R. Woods
    Der Titel ist korrekt und beschreibt eine Tradition, die es bestimmt schon vor Troja gab, später von den Römern mit Karthago fortgeführt wurde und von modernen Industriestaaten (wechselseitiges Plündern durch deutsches Militär und dann durch alliierte Truppen) fortgesetzt wurde. Die Bombardierung der Ebene der Tonkrüge fand seine Fortsetzung im Zulassen der Plünderung der historischen Einrichtungen in Bagdad.
    So schockierend die Zerstörung von Palmyra auch sein mag, mich regte viel mehr die Ermordung des alten Herrn auf, der Palmyra für die Menschheit zu bewahren suchte.