Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Umkehrung der Verhältnisse?

    05.03.2013, Wilfried van Haag
    Sollte es in der Tat so sein, dass sich bestimmte Verhältnisse bei negativen Kelvingraden umkehren (z.B. Anziehung ./. Abstoßung von Teilchen), könnte es dann nicht auch so sein, dass sich die Effekte bei Emission von Licht auch „umkehrten“?
    Wir wissen, dass Lichtemission (elektromagnetische Strahlung) entstehen kann, wenn Elektronen von einem angeregten Zustand in den „Normalzustand“ zurückfallen. Was nun, wenn sich genau diese Emission in Richtung Nullemission respektive Absorption verschieben würde? Die Gravitation bliebe - das ist das, was beschrieben wird. Faszinierend – und natürlich nobelpreiswürdig!
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr van Haag,

    die Umkehrung der atomaren Wechselwirkung von abstoßend zu anziehend wird in dem in meinem Artikel beschriebenen Experiment bewusst herbeigeführt und ist also keine Folge der negativen absoluten Temperatur. Ein Gas mit abstoßender Wechselwirkung wäre bei negativen Temperaturen nicht stabil, sondern würde kollabieren. Dies wurde im Artikel vielleicht nicht deutlich genug betont.

    Was Ihre Überlegungen zur Absorption / Emission von Photonen betrifft, so haben Sie natürlich Recht, dass auch hier negative Temperaturen (allerdings der inneren, nicht der äußeren Freiheitsgrade) auftreten koennen. In einem Laser beispielsweise sind die Besetzungswahrscheinlichkeiten der atomaren Energieniveaus invertiert, was tatsächlich einer negativen absoluten Temperatur entspricht.

    Mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihr Interesse an meinem Artikel,

    Ihr
    Oliver Morsch
  • Fragwürdige Schlussfolgerung

    05.03.2013, Chris W.
    Liebe Redaktion,
    im o.g. Artikel ist mir etwas aufgefallen:
    "Daher gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie tatsächlich eine Interaktion zwischen den beiden direkt verknüpften Gehirnen beobachteten." Genau dieser Schluss erscheint mir sehr weit hergeholt (eine Interaktion KANN bei einer nur unidirektionalen Verbindung per se auch nicht möglich sein), zumal eine relativierende Interpretation hierbei wesentlich plausibler erscheint: Die Ratte hat gelernt, sich z.B. mehr auf die Betätigung des Hebels zu konzentrieren/die Aufgabe bewusster auszuführen (und erzeugt dabei peripher ein distinkteres Signal) und erhält dadurch gleich zwei Belohnungen. Das hat mit der zweiten Ratte erst einmal herzlich wenig zu tun, sondern vielmehr mit operanter Konditionierung inkl. Intervallverstärkung, nicht?

    Beste Grüße
    Chris W.
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Chris W.,

    natürlich würden auch die Autoren der Studie nicht behaupten, dass die von ihnen postulierte Interaktion über das Verbindungskabel läuft. Was sie stattdessen beobachten, ist eine Interaktion über das Gesamtsystem: Der Empfänger lernt das Signal des Senders zu interpretieren, und der Sender lernt vom Empfänger, ein besseres Signal zu senden (vermittelt durch einen äußeren "Kanal" - die Forscher und ihre zweite Belohnung). Auswirkungen dieser wechselseitigen Anpassung konnten die Forscher nicht nur an der Qualität des Hirnsignals ablesen, sondern darüber hinaus auch an den Reaktionszeiten.

    Nimmt man statt dieser Sicht von außen die Perspektive der einzelnen Ratte ein, findet dagegen genau der Vorgang statt, den Sie beschreiben: Es geht nur um die Belohnung und wie man sie am ehesten erhält.

    Ich halte daher die Interpretation der Forscher für statthaft. Ob sie darüber hinaus auch nützlich oder doch eher trivial ist, sei einmal dahingestellt.

    Beste Grüße
    Jan Dönges
    (Redaktion Spektrum.de)

  • Simulation des Schicksals der Menschheit - vom Klima lernen

    04.03.2013, Ricco Lindner, Leipzig
    Ich finde es sehr spannend, wenn gute alte Ideen und deren Wert wiederentdeckt und weiterentwickelt werden. Um solche Modelle tatsächlich bald als Grundlage für globale politische, sozioökonomische und ökologische Entscheidungen nutzen zu können, würde ich es für sinnvoll erachten, deren Komplexität analog zu Modellen für Klimaentwicklung oder Ökosysteme zu erhöhen und in interaktive Raster einzuteilen.

    Insbesondere sollte man regionale Unterschiede berücksichtigen, indem man das Modell individuell für einzelne, sinnvolle Regionen berechnet. Die Startparameter sollten dabei auf realistischen, individuellen Daten basieren. Die regionalen Resultate für jedes Zeitintervall lässt man wiederum miteinander interagieren. Neben den bereits beschriebenen Parametern sollte das Modell um wichtige neue Parameter ergänzt werden, die beispielsweise die politische Situation/Stabilität oder den relativen Lebensstandard berücksichtigen. So könnten auch große Unterschiede zwischen industriellen und Entwicklungsländern berücksichtigte werden. Neue Interaktions-Größen würden beispielsweise Waren- und Devisenflüsse sein, aber auch Umweltbeziehungen und Auswirkungen regionaler Unruhen.

    Die Datenerhebung für jede Region und bestimmte Zeitintervalle sollte dabei nach zu definierenden Standards erfolgen. Aktuelle Werte sollten mit den realen Fakten abgeglichen werden, um die Voraussagekraft des Modells zu optimieren, ganz analog zu globalen Klimamodellen. Ähnlich zu meteorologischen Prognosen könnten dann auch eher Entwicklungs-Korridore für die einzelnen Parameter angegeben werden, statt vermeintlich exakter Kurven.
  • Halterenschwingung als Gleichgewichtshilfe

    04.03.2013, Dietrich Baumert, Berlin-Hermsdorf
    Halterenschwingung als Gleichgewichtshilfe bei Dipteren – faszinierend! Mitte des vorigen Jahrhunderts hieß es nur: "Blitzstart der Fliegen beruht auf Frequenzübertragung von den Halteren (die immer schwingen) auf die Flügel."
  • Getrost unseren Nachfolgern überlassen

    04.03.2013, Otto Witter, München
    Die Atomdebatte in Deutschland wird seit Jahren von Leuten beherrscht, die mit wenig Wissen eine emotionelle Angst schüren. Eines ihrer Hauptargumente ist dabei der Begriff Endlager.

    Dass nun in Ihrem Artikel diese Bezeichnung – die sich wohl im Unterbewussten festgesetzt hat – uneingeschränkt gleichfalls benützt wird, ist einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht würdig. Ob Spalt- oder Fusionsreaktoren (deren fantastischen Möglichkeiten wohl aus wirtschaftlichen Gründen keine Zukunft beschert ist), die Diskussion wird geführt, als stünden wir am Ende künftiger Erkenntnis und müssten uns um die Probleme künftiger Generationen den Kopf zerbrechen.

    Gerade der vorliegende, hervorragende Beitrag beweist doch, es werden bereits jetzt konkrete Schritte eingeleitet, das strahlende Potenzial zu entschärfen. Das Problem des atomaren Mülls ist für die nächste Zukunft anzugehen, d. h. wir brauchen für einige Zeit eine sichere Verwahrung. Sich über die gesamte Strahlungsdauer Gedanken zu machen, kommt uns nicht zu, das können wir getrost unseren Nachfolgern überlassen, im Vertrauen auf deren Fähigkeiten.
  • Makroobjekte und Mikroobjekte

    04.03.2013, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Zum Unterschied zwischen den Makroobjekten der klassischen Physik und den Mikroobjekten der Quantenphysik möchte ich zwei Buchzitate wiedergeben: Thomas Görnitz/ Brigitte Görnitz schreiben, "dass die klassische Physik die Fakten und die Quantenphysik die Möglichkeiten erfasst" ("Der kreative Kosmos", Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002); Gunter Berauer ergänzt: "... kann man die Quantenmechanik auch wirklich nicht verstehen, wenn man den prinzipiellen Unterschied zwischen den Kategorien des Möglichen und des Faktischen ignoriert und beides in einen Topf wirft" ("Vom Irrtum des Determinismus", LIT Verlag Berlin 2012). Ich persönlich sehe den Übergang vom Mikrozustand der abstrakten Quanten zum Makrozustand der konkreten Umgebung durch die Wechselwirkung, z. B. durch Photonenaustausch, zwischen beiden gegeben.
  • Kurzbewertung Computersimulationen

    03.03.2013, Hans-B. Kleeberg
    Mit heutigem Wissen und modernen Computern bedarf es keiner herabwürdigenden Wertung einer Arbeit, die vor 40 Jahren entstanden ist, und ihrer damaligen Interpretation. Die ersten Kritiken an World3 bestätigt der Verfasser und vertieft sie (in überheblichem Ton), ohne grundlegend Neues vorzustellen. Es ist trivial, dass eine Computersimulation vergröbert, vereinfacht und nur einen Ausschnitt behandelt.
    Der Vergleich mit den Klimamodellen, die hoch gelobt werden, ist aus zwei Gründen unzulässig. Erstens hat sie der Autor keiner ähnlichen Analyse unterzogen wie World3. Glaube muss (des Aufwandes wegen) die Prüfung ersetzen. Zweitens erheben sie den Anspruch, das Klima mit physikalisch basierten Modellen darzustellen, demgegenüber World3 ein systemtechnisches Modell ist, das Zusammenhänge simuliert, ohne physikalische Gesetzmäßigkeiten in Differenzialgleichungen zu fassen. Meines Wissens lassen sich auch heute die Zusammenhänge in World3 noch nicht mit physikalischen Gesetzen darstellen (sonst könnte man auch die Börsenkurse vorhersagen). Ein Systemmodell lässt sich immer verfeinern und durch differenziertere oder andere Annahmen verbessern. In vielen Fällen lassen sich Messungen und Beobachtungen sogar besser oder überhaupt nur wiedergeben, wenn verkürzt und vergröbert wird.

    Die einzige wichtige Botschaft, die der Artikel enthält, ist die Klage, dass in den vergangenen 40 Jahren viel zu wenig getan worden ist, World3 und das, was Mesarovic und Pestel weiter entwickelt haben, zu verbessern. Im Artikel wird aber dazu kein Weg gewiesen. Klimamodelle sind auf die physikalischen Prozesse beschränkt. Sie sind hochgradig nichtlinear und haben ebenso wie World3 empirische Randbedingungen, Vergröberungen (z. B. Bodenwasserhaushalt, Wolkenbildung), wählbare Parameter, Verteilungsfunktionen und Annahmen. Sie bedürfen im Moment noch sehr großer interner, nicht erklärter Korrekturen, um überhaupt den Beobachtungen nahe zu kommen. Zu Folgen von Ressourcenverbrauch, Zerstörung von Böden und Wäldern oder kaum gebremster Bevölkerungszunahme leisten sie keinen quantitativen Beitrag. Sie binden, wie im Aufsatz leider positiv bewertet, viele Forschergruppen (neben Tausenden von Politikern und Lobbyisten). Warum wird am Weltmodell so wenig gearbeitet und das Schicksal der Menschheit auf Treibhausgase verkürzt?
  • Die Überheblichkeit der Forschung

    03.03.2013, Michael Hoffmann
    Dass Geniestreiche nicht mehr möglich seien, halte ich für einen weiteren Beweis der wissenschaftlichen Überheblichkeit, wie sie seit Anbeginn der Menschheit zu finden ist. Immer wieder sind Schriften zu finden, in denen eine Person diesen fall proklamiert, die Wissenschaft sei doch nun schon recht weit, was solle noch kommen. Auf einmal wurde die Welt zur Kugel und das Zentrum des Universums war auch vergeben. Wenn Forscher nicht bald aufwachen, gehen bahnbrechende Erkenntnisse immer wieder an ihnen vorbei, da zwangsläufig mit Scheuklappen gearbeitet wird. Eine der großen potenziell dogmatisierten Felder ist die Medizin und Ökotrophologie. In den kommenden Jahren werden Forschung zur natürlichen Ernährungsweise des Menschen auftauchen, die völlig gegen jede vorherrschende Meinung gehen und gleichzeitig das Verständnis vom menschlichen Organismus und seiner Fähigkeit Krankheiten auszubilden, grundlegend verändern wird. In 20 Jahren blickt man dann auf die heutige Zeit zurück, preist die Entdecker jener Erkenntnisse an und fragt sich, wie man damals nur so naiv und blind sein konnte.
  • Die Rohmilch macht´s

    03.03.2013, Anja Frey ( Anja und Pius Frey GbR- Völkleswaldhof)
    Liebe Frau Gebhardt,
    ein sehr gut geschriebener Artikel zu diesem doch sehr schwierigen Thema!
    Wir sind einer der wenigen "Vorzugsmilchbetriebe" in Deutschland ( es gibt aktuell nur noch knapp 35 Betriebe) bei denen man Rohmilch sicher trinken könnte-diese Entscheidung bleibt natürlich trotzdem jedem selbst überlassen! Bei uns werden regelmäßig ( d.h.alle 2-3 Wochen) Proben unserer Vorzugsmilch vom Veterinäramt genommen und auch unter anderem auf die gefährlichen Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien, Campylobacter und Ehec untersucht! Direkt nach dem Melken und Kühlen füllen wir unsere Rohmilch ab und liefern sie unseren Kunden direkt nach Hause. Wir bekamen jetzt schon öfters die Rückmeldung , dass Kunden die vorher keine Milch vertragen haben ( z.B. wegen Laktoseunverträglichkeit) nun unsere Milch problemlos trinken können. Auch bei Kindern wird das zunehmend festgestellt. Vielleicht gibt es ja Gelegenheit in Verbindung mit Allergien bei Milch mal das Thema Vorzugsmilch anzusprechen.
  • BioEnergie

    02.03.2013, howetzel
    Warum hat man nicht die einfache Form der Verbrennung von Biomasse genutzt? Auch hier hätte selbst das belastete Korn einen ertäglichen Ertrag gebracht. Aber wir leben nicht in der Welt der Gutmenschen. Profit um jeden Preis, alles andere verkümmert zur Nebensächlichkeit!
  • Mit dem Brechen von Versprechen beginnt die Erodierung der Moral

    02.03.2013, Hajo Dasting-Hussner
    Das Buch von Graeber scheint ja reichlich verworren zu sein. Umso mehr wundert es mich, dass der Rezensent Reinhard Breuer der Grundthese des Autors Recht gibt, wonach die Moralisierung von Schulden als verderblich anzusehen wäre.
    Am Anfang jeder Verschuldung steht doch ganz einfach ein Versprechen, nämlich das Versprechen des Kreditnehmers, dem Kreditgeber seinen Kredit zurückzuzahlen. Der Kreditgeber gibt dem Kreditnehmer also in gutem Glauben den Kredit, dass dieser ihn auch in Zukunft zurückzahlen wird. Ganz allgemein ist das Einhalten von Versprechen für das Funktionieren von Gemeinschaften unabdingbar und daher auch eine hochmoralische Angelegenheit. Wenn man hier Willkür in dem Sinne einführt, dass Schulden nur selektiv nach Belieben zurückgezahlt werden müssten, untergräbt man diese Moral. Was sollten dann Versprechen noch wert sein, wenn sie nach Belieben gebrochen werden können?
    Es ist gerade das Merkmal eines Rechtsstaats, dass er die institutionalisierte Form von Versprechen, nämlich Verträge, schützt und man deren Einhaltung einklagen kann. Das hat erst komplexe, hoch arbeitsteilige Gesellschaften möglich gemacht. Schulden sind danach prinzipiell immer zurückzuzahlen.
    Die Umsetzung von Graebers Thesen würden zu einer moralischen Erodierung der Gesellschaft führen (und damit zum Zerfall) und uns wirtschaftlich in die Steinzeit zurückbefördern.
  • Problematik verbreiten, öffentlich diskutieren

    01.03.2013, Thomas Erpel
    Ich stehe der Gentechnik kritisch gegenüber, wünsche mir aber mehr Objektivität und ernsthafte Diskussionen. Leider argumentieren einige Leute aus meiner Ecke völlig pauschal und ohne naturwissenschaftliches Hintergrundwissen. Die Studie, die für die hier diskutierte Entscheidung als Grundlage gewählt wurde, ist purer Lobbyismus. Völlig subjektiv wird die Thematik abgehandelt. Dies als Studie zu bezeichnen ist schon fast ein Witz. Vielmehr handelt es sich um ein Pamphlet.

    Des Weiteren ist die Stellungnahme inkonsequent. Auf der Facebookseite wird einerseits die Entscheidung verteidigt, andererseits soll man ja natürlich weiter forschen, damit Dinge wie der Pferdefleisch-Skandel aufgedeckt werden können (siehe Beiträge anderer Nutzer):
    https://www.facebook.com/grueneltnds

    Es ist ein Unding, was die rot-grüne Landtagsfraktion Niedersachsen hier macht. Hier geht es gar nicht mehr um Gentechnik. Der Nutzen dieses Wissenschaftsbereich ist diskutabel. Vielmehr geht es ums Prinzip. Die Politik darf nicht auf diese Art und Weise Einfluss nehmen. Schon gar nicht, wenn deutlich wird, dass das Projekt frei von "Gehirnwäsche" ist und es aussschließlich dazu dient, ein besseres Verständnis zu entwickeln.

    Grüne: nun leider vollends blind vor lauter Ideologie. Ich schäme mich, dass ich dazu gehöre.
  • und noch etwas

    01.03.2013, Fritz Kronberg
    Selbst wenn eine solche geniale Idee da wäre, müßte sie erst noch das Peer Review System durchlaufen, um überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden, und das ist eine schwere Hürde für neue Ideen ...
  • Übernächste Generation?

    28.02.2013, Dr. Johann Springer
    Ich verstehe nicht, warum die auf den Kupfer-Indium-Chalkogeniden aufgebauten Solarzellen als solche der übernächsten Generation bezeichnet werden. Solarmodule dieser Art werden seit mehr als 10 Jahren recht erfolgreich produziert und leiden jetzt aber unter der allgemeinen Misere der Solarindustrie. Zu nennen wären unter anderen Würth Solar, Sulfurcell, Avancis, Q-Cells (Solibro), Bosch Solar. Entwickelt werden diese Solarzellen unter anderem von den Universitäten Stuttgart und Uppsala, dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Siemens-Solar und auch dem HMI. Bei der Firma Manz in Reutlingen können komplette Fertigungsanlagen für Kupferindiumselenid (basierend auf der Technologie von Würth Solar und ZSW) gekauft werden. Das heißt doch, dass das nicht die übernächste Generation, sondern die aktuelle ist, der man nur noch wünschen kann, dass sie die gegenwärtige Krise bewältigt.
  • Meteor - Meteorit - Meteoroid

    26.02.2013, Wolfgang Ewert
    Danke, Herr Lingenhöhl; dann sollte konsequenterweise auch das gleißende Licht dem Meteor zugeordnet werden, die Fragmente bleiben beim Meteoriten aber die von der Gravitation beeinflusste Flugbahn hingegen gehört den Meteoroiden.