Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Essig

    12.05.2017, Karl Bednarik
    Welche Konzentration soll die Essigsäure haben?
    Stellungnahme:
    Es soll ganz normaler Haushaltsessig verwendet werden - aber nicht zusätzlich mit Wasser verdünnt.
  • Schwefelsäure

    12.05.2017, Karl Bednarik
    Die Nebeltröpfchen bestanden vermutlich nicht aus Schwefel,
    sondern aus Schwefelsäure, Schwefliger Säure und etwas Wasser,
    denn den molekularen Sauerstoff gab es damals schon lange.
  • Klasse Artikel

    11.05.2017, who cares
    Hallo Sarah,

    ich finde deinen Artikel sehr Interessant und hilfreich wenn man das Verhalten von vielen Freunden und sich selbst verstehen zu versucht. Etwas dass in der Observations Komik oft zur Anwendung kommt, wenn man da an einige Seinfeld-Routinen denkt. Danke dir & viel Erfolg

    Lg
  • Ach die Bibel...

    11.05.2017, Björn
    Die Bibel ist ein Legenden- und Märchenbuch, wie die Sammlung der Gebrüder Grimm, und ich verstehe heute noch nicht, warum man eine psychiatrische Behandlung vorgeschlagen bekommt, nur weil man mit 18 noch an den Weihnachtsmann glaubt. Dabei ist der viel handfester als ein Jesus oder Gott. Aber darum geht es ja gerade nicht.

    Ja, ich mag Astronomie und deren verwandte Fächer wie Kosmologie, Planetologie usw.. Ich stehe unheimlich auf diesen ganzen Startrek und Stargate-"Schais" ;) und finde Reisen durch das All das Spannenste, was der Menschheit je passieren kann.
    Natürlich habe auch ich meinen Glauben, wenn ich behaupte, dass es woanders außerirdisches Leben geben muss. Das Universum ist einfach zu groß und die Chancen auf Leben wohl damit hoch genug. Gerade auch unter dem Aspekt extremophiler Organismen oder dem Bärtierchen.

    Aber dafür, dass wir die Götter der Unterwelt (Anunaki) oder die Götter des Himmels, die Igigu, vom Planeten verjagt haben, ist aber verdächtig wenig übrig geblieben. Nicht mal ein Schalter oder Sensor oder ein Stück Fenster. Nur Texte mit viel Interpretations-Spielraum, wie die Bibel oder der Koran. Die Märchen der Gebrüder Grimm sind da schon konkreter.

    Allerdings verstehe ich immer noch nicht , wo es einen Vorsprung von 700.000 Jahren geben soll. Gegenüber was? Es leben doch heute noch Menschen im Urwald. Einige Völker haben sich eben weiter entwickelt. Wenn mich (Neandertaler) ein Homo Sapiens bedroht, dann muss ich mir schon Gedanken machen, wie ich überlebe. Das gilt natürlich auch umgekehrt.
    Je intelligenter, desto anpassungsfähiger. Ich sperre mich dagegen, dass die Menscheit mit Intelligenz geimpft wurde, weil sie zu blöd war, um sich als Sklaven halten zu lassen. Also wenn unsere Kühe sprechen könnten, ich würde kein Rind mehr essen. Das haben die Anunaki ja dann ziemlich ungeschickt eingefädelt. Erst den eigenen Planeten kaputt gemacht oder zu doof ihn zu retten und dann noch so frech auf die Erde kommen und Eingeborene intelligent machen, weil sie sonst nicht als Sklaven taugen und sowas in einem Überlebenskampf? Wenn man vor x00.000 Jahren auf der Erde gelandet ist, dann braucht man sich um Ernährung als außerirdischer wohl kaum zu sorgen und würde wohl hier eine außerirdische Zivilisation gründen. Dazu braucht man keine Eingeborenen, die hätte man wohl eher mitgegessen. Naja, in so´nem Aliengehirn steckste halt auch net drin...
    1 Milliarde Jahre Evolutionsgeschichte auf dieser Erde erzählen eine Geschichte, die schlüssig genug ist, um davon ausgehen zu können, dass sich Evolution hier auf diesem Planeten abgespielt hat und es noch immer tut und so lange tun wird, wie es Leben auf dieser Kartoffel gibt.
    Nicht zuletzt würde ein fremder Planet Nibiru in unserem Sonnensystem nicht lange existieren und wäre kaum stabil genug um einigermaßen lebensfreundliche Umstände zu erzeugen. Allein die Bahn-Instabilitäten, die ein solcher Planet in unserem System verursachen würde, der vor 300.000 Jahren hier in der Nähe gewesen sein soll, hätte die Erde ins Chaos gestürzt, und wohl nicht nur die.

    Aber gut, es erscheint müßig darüber zu viel Text zu schreiben. Im Zweifelsfall für Capt. Spock und jetzt mach ich mich fertig für den Kinoabend in einer fernen Galaxie :)
  • Anzahl Exoplaneten

    11.05.2017, Henning Papendorf
    "...weitere 2000 gelten als Planetenkandidaten und sind unter Beobachtung."

    Es sind mehr als doppelt soviele Kandidaten (am 11.5.17 = 4496) und als solche unter Beobachtung. In zehn Jahren werden wir über diese Zahlen milde lächeln, dann wird es in die hunderttausende gehen und man wird einen Teil davon direkt sehen können...
    https://exoplanets.nasa.gov/
    Trotzdem vielen Dank für den Artikel. Exoplaneten sind immer ein spannendes Thema, vor allem hinsichtlich der in einigen Jahren zu erwartenden deutlichen Indizien für extraterristrisches Leben.
  • Diskussion im Kreis?

    10.05.2017, Klaus Deistung
    Eigentlich sind wir eine religiöse Gesellschaft. Nun gibt es aber eine Menge Schriften aus dem Bereich des TUAT, die uns die Geschichte der Vorzeit näher bringen und sogar zur Entwicklung des Menschen mehr - und das seit Jahrzehnten aus den Keilschriften übersetzt - als wir wahrhaben wollen? Der Universalgelehrte G. Bruno hatte schon 1584 gelehrt [SG]: "Die unzähligen Welten im Universum sind nicht schlechter und nicht weniger bewohnt als unsere Erde." Er wurde dafür im Jahr 1600 als Ketzer verbrannt. Diesen wichtigen Satz habe ich mehrfach in Blog-Diskussionen angeführt und festgestellt, dass G. Bruno mit dieser Meinung auch heute keine Professur erhalten würde! Es hat keiner darüber diskutiert! Friedrich Engels war schon der Meinung, dass das Universum ein gigantisches Meer von Leben sein muss! Wir sind mit Sicherheit kein "fehlerhafter Zufall". Wir sind nicht allein All – nicht einmal in unserem Sonnensystem! Das ist doch eigentlich mehr, als nur eine Weiterentwicklung der Evolutionstheorie!

    [SG] Schilling, G.: Planetenjagd bei Epsilon Eridani. Astronomie heute, 07/08 2003, S. 28–34
  • Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft

    10.05.2017, Noldi Schwarz
    Da versuchen Wissenschaftler Phänomenen der Vergangenheit Sinn einzuhauchen, ohne zu einer einheitlichen Meinung zu kommen. Und Wissenschaftler behaupten auf die Jahre genau berechnen zu können, was mit unserem Planeten passieren wird. Die 50 Jahre in denen laut Wissenschaftlern unser Planet Aufgrund der Klimaerwärmung kaum mehr bewohnbar sein soll, sind gerade Mal 0,0001 Promille der Zeitspanne der hier erwähnten Periode von 60 Millionen Jahren. Warum nicht auf all die Milliarden Forschungsgelder verzichten und ehrlich sagen: "Wir wissen nicht, was die Zukunft uns bringt"?
  • Eine zusätzliche Lehre die man daraus ziehen könnte ...

    10.05.2017, Derek Freder
    ... währe, das es für die Entwicklung des Augapfels womöglich schädlich sein könnte Kindern schon früh eine Brille zu verschreiben.
    Denn wenn der Fokus durch die Brille korrekt ist, wird die Netzhaut nicht versuchen das Wachstum des Augapfels zu korrigieren.
  • Zweifel und Ambivalenz mehr als gerechtfertigt- Dennoch ein kleiner Protest gegen Gabriel

    10.05.2017, Beate
    Sämtliche Einwände des Autors sind mehr als korrekt- mit dem "March for Science" ist keiner der Konflikte angesprochen, die von prekären Beschäftigungsverhältnissen über eine personell wie qualitativ unbefriedigende Lehre, eine unbefriedigende Forschung bis zu der engen Verflechtung und der gegenseitigen Ressourcenbildung von Politik und Wissenschaft, vor allem Spitzenforschung reichen. Selbstverständlich drängt sich hier der Eindruck auf, dass vor allem ein Warnschuss in Richtung Rechtspopulisten wie Trump oder Brexit gegeben werden sollte: Haltet euch an die Regeln. Wenn Wissenschaft mit Daseinsvorsorge zusammengedacht wird, sind diese Regeln dieselben wie seit der Reformation: Geld und Macht im Austausch für Herrschaftswissen. Und zum Herrschaftswissen gehören auch Biometrie, gehören mehr als fragwürdige Technologien wie Stammzellforschung. Und die Herrschenden haben seit den Tagen Martin Luthers und Descartes jede Verantwortung für ihre Untertanen von sich gewiesen. Und natürlich waren und sind es Sozialwissenschaftler*innen, die dieses Konzept als Eigenverantwortung für Leistungsfähigkeit und Gesundheit zum Leitmotiv moderner Gesellschaften erheben.
    Dennoch ist die Leugnung von Klimaschutz, die Leugnung von Umweltgiften, von der Schädlichkeit von Glyphosat, die Förderung von Kohle, der Abbau von Solarsubventionen, die Streichung von Fachaufsichten, die Vergiftung der Meere als Beispiel ausgesprochen schmerzhaft. Und ich hoffe, mit meiner Beteiligung auch gegen den gegenwärtigen Außenminister Siegmar Gabriel protestiert zu haben, der das mühsam verhandelte Pariser Abkommen der Umweltministerin einfach so in die Kohletonne trat- und Vergiftung, Gesundheitsschäden und gesellschaftliche Schäden wie ein Trump einfach ignoriert.
  • Gefährliche Systeme

    10.05.2017, Beate
    Biometrie ist eine Form des Wissensmanagement, das aus dem Bedürfnis der Nationalstaaten entstand, soziale Ordnungen aufrechtzuerhalten, bzw. die Nicht-Teilhabe und Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen zu zementieren. Soziale Konflikte wurden kriminalisiert, der "Verbrecher"konstruiert. Die entsetzlichste Form fand die Biometrie als "Rassehygiene" im NS. Die Namen von Karl Astel und Erna Weber sind damit verbunden.
    Es alarmiert mich, dass mit derartigen Wissensdatenbanken erneut gewünschte soziale Ordnungen und Verhaltensweisen aufrecht erhalten werden sollen. Daher teile ich unbedingt die Ansicht des Vorkommentators, dass es sich hier nicht um bloße Verschwendung von Steuergeldern handelt-allerdings bin ich pessimistischer und befürchte, dass diese Biometrie die moderne Form von Sozialkontrolle darstellt in einem erheblich größerem und gefährlicherem Ausmaß als jemals zuvor.
  • Lustig

    09.05.2017, Georg
    Ok, dann gibt es bald wieder Mammuts. Und was ist mit den hunderten, tausenden Tierarten, die es heute noch gibt, aber bis es das Mammut gibt, ausgestorben sind?

  • Gefährlicher Unfug

    09.05.2017, Christian
    Das Bundesverfassungsgericht hat schon vor über 30 Jahren (1983 im sog. Volkszählungsurteil) sehr richtig festgestellt:

    "Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen."

    Wenn hier Algorithmen nach unbekannten Kriterien Videoaufnahmen öffentlicher Orte durchforsten, stellt das wohl einen Extremfall dieses Problems dar:
    Die meisten Menschen wollen wohl vermeiden, in irgendeinen Verdacht zu geraten. Polizeikontrollen kosten schließlich im besten Fall wertvolle Zeit (und es gibt typischerweise nichtmal Entschädigung, wenn man dadurch z.B. einen Zug verpasst).

    Also werden sich Leute nach allen möglichen Gerüchten verhalten, was man wohl tun oder lassen sollte, um bei solchen Systemen nicht in Verdacht zu geraten.
    Im schlimmsten Fall werden solche Gerüchte dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung, weil ein Verhalten, das die meisten Leute vermeiden, dann tatsächlich ungewöhnlich genug ist, um von solchen Systemen gemeldet zu werden...

    Und wer wollte sich heute noch darauf verlassen, dass diese Systeme nicht eingesetzt werden um Bewegungsprofile zu erstellen? Wer kann halbwegs überblicken, was die eigene Gestik und Mimik so alles verrät, wenn sie von Systemen analysiert wird, die an riesigen Datenmengen trainiert wurden?

    Ich teile die Einschätzung des Artikels, dass so ein System zumindest am Anfang schlecht funktionieren wird. Allerdings können wir uns nicht darauf verlassen, dass diese Systeme scheitern (und bloß Steuergelder verschwenden) sondern es besteht durchaus die Gefahr, dass sie signifikante Auswirkungen haben.
  • Warum in die Ferne schweifen?

    09.05.2017, Heinrich Sauer
    Nun - ich las vor Jahren über Untersuchungen in Ostasien (ich bin nicht ganz sicher, glaube aber es war in Korea) über die gallopierende Zunahme der Myopsie in Abhängigkeit von dem Erfolg der dortigen Bildungsoffensive. Damals wurde geschlossen, es sei die Akkommodation auf die Nähe, die die Myopsie begünstige. Die Kinder schauten einfach zu wenig in die Ferne!
    Empfohlen wurde mehr Aufenthalt im Freien, um den Blick in die Ferne schweifen lassen zu können. Akkommodation aufs nahe z.B. Lesen im Freien hülfe dann wenig. Eine weitere Empfehlung: Große Fenster in Unterrichtsräumen, damit die Schüler (auch mal) ihren Blick in die Ferne richten könnten.
    Fazit: Es ist nicht allein die Lichtmenge im Freien auf die es ankommt, sondern die Entspannung für den Sehapparat, wenn man den blick (träumerisch?) in die Ferne schweifen lässt.
    Eine Tageslichtapp - wäre dann kontraindiziert!
  • Brillen - in der Wachstumsphase kontraproduktiv?

    09.05.2017, Eberhard Schlamann
    wenn es stimmt, dass die Schärfe des auf die Netzhaut projizierten Bildes das Längenwachstum des Augapfels steuert, dann würde doch die Korrektur der Sehschärfe durch eine Brille der Netzhaut den falschen Eindruck vermitteln, der Augapfel habe die richtige Länge: eine Anpassung unterbleibt.
  • Was auch immer

    09.05.2017, Struppi
    Man muss sich mal betrachten welcher Aufwand betrieben wird, um ein Rauschmittel, dass kulturell etwas weniger Stellenwert als Alkohol hat eine Schädlichkeit nachzuweisen.

    Gibt es solche Studien auch schon für Kaffee?

    Wie auch immer, es ist sicher so, dass Wirkstoffe aus der Natur auch negative Folgen haben. Das betrifft Rauschmittel und Heilmittel gleichermassen. Nur um damit eine Illegalität zu begründen dürfte auch diese Studie nicht ausreichen, da die Wirkung gesellschaftlich eher marginär sind. Um die Schädlichkeit von Alkohol zu beweisen braucht man nicht solche aufwenigen Studien (die auch bezahlt werden müssen) trotzdem fordert kaum jemand ein Verbot.

    Was mir fehlt, sind Studien die die Schäden zeigen die das Verbot anrichten. Das dürfte sehr weit über das hinausgehen, was diese Studie festgestellt hat.