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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 1058

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: Asteroidenkollateralschaden

    17.08.2002, Roland
    Hat einer die genauen Bahndaten?
  • Sinn des Ganzen?

    16.08.2002, Bernd Seuser
    Irgendwie versteh ich das nicht. Wie soll denn ein "Aktionswert" den Konsumenten schützen? Das würde doch nur Sinn machen, wenn die Lebensmittelhersteller auf ihren Produkten den Gehalt an Acrylamid angeben und dadurch ersichtlich ist, ob die Chips oder die Kekse zu hoch belastet sind. Aber welcher Hersteller will sich schon selber schaden???
    Lieber sollte man so schnell wie möglich die Ursachen der Entstehung von Acrylamid finden, damit eine "gesündere" Ernährung durch eh schon ernährungswissenschaftlich bedenkliche Chips, Fritten etc. gewährleistet ist. Bis dahin heißt es: Ruhig Kartoffeln roh oder gekocht essen, da bleibt das Acrylamid draußen vor...
    Schaut doch auch einfach mal bei www.oekotest.de vorbei, da gabs im Juli den entsprechenden Bericht über Chips.
    Grüße
    Bernd
  • schweinesperma aus mäusen

    16.08.2002, Sabiene
    ekelhaft so etwas zu machen . mir tun echt nur die mäuse leid mit denen man so was perverses anstellt . ich hasse sowieso tierforscher ... mein gott dann ist halt mal ein mann unfruchtbar und? ist das echt so schlimm ? nein da muss man gleich wieder wiederliche tests mit mäusen machen nur damit der mensch wieder daraus provotiert.wie sich die mäuse dabei fühlen ist den doch völlig egal...... Tierquälerei
  • Bildzeitung

    16.08.2002, Dr. Johann Springer
    So, das ist jetzt die dritte Meldung zum gleichen Thema. Zuerst weiss man auf den Tag genau, wann uns der Asteroid trifft. Dann wird die Distanz immer größer. Hätte man uns die erste, offensichtlich ziemlich wenig fundierte Meldung erspart, dann wären die beiden nächsten freilich auch überflüssig gewesen. Und das ist natürlch ungeschickt für einen Nachrichtendienst.
  • Asteroidenkollateralschaden

    16.08.2002, Sokol
    Da wäre doch endlich einmal die Möglichkeit gegeben, alle Raumfahrtnationen darauf anzusetzen, innerhalb der nächsten Zeit zu versuchen Wege zu finden, diesen Asteroiden in kleinste Teile zu zerlegen.
    Für diese Versuche ist er ja weit genug von der Erde entfernt und die zerlegten Teile dürften uns nicht mehr behelligen.
    Falls also wieder ein solcher Brocken unsere Erdbahn auf "Kollosionskurs " kreuzt
    hätte man genügend Erfahrung sammeln können um Wege zu finden, diesen zu beseitigen, oder abzulenken. Wir Menschen hätten dann wenigstens eine weitere Chance etwas länger auf diesem immer noch schönen "Blauen Planeten" zu leben.
    Das wäre bestimmt weitaus sinnvoller, als Schauspieler und Industrielle für eine Woche mit auf eine "sogenannte Raumstation" zu transportieren.
  • RE: RE: RE: Zeitpunkt dieser Meldung überaus geschickt gewählt!!

    16.08.2002, Thorsten Krome, Redaktion
    Lieber Herr Scholz,

    Sie haben Recht, in dieser Beziehung ist es mit der Nachricht nicht glücklich gelaufen. Das Problem: Wir verschicken unsere Meldungen nicht adhoc immer dann, wenn Sie auch auf unserer Seite erscheinen, sondern nur in gesammelter Form einmal am Tag. (Sonst würde der Postkasten von so manchem Leser überquellen.)
    Die Perseiden-Meldung haben wir bewusst erst am Montag online gestellt - quasi als Erinnerung kurz vor dem Ereignis.
    Das war dann halt zu knapp für den Newsletter. Nächstes Mal berücksichtigen wir das.

    Beste Grüße

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Sprechen

    15.08.2002, P.Atzert
    Das ist ja sehr interessant, aber zum Sprechen müssen doch wohl noch anatomische Voraussetzungen gegeben sein, über die die genannten Tiere nicht verfügen.
  • RE: RE: RE:Relativitaet ade ?

    15.08.2002, A.Dahle
    Ähnliches ist auch dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik der Fall, der mittlerweile schon unzählige male widerlegt wurde


    Beispielsweise?
  • Lebendige Spurensuche

    15.08.2002, PD Dr. A. Braun, Inst. f. Paläontologie, Univ. Bonn
    Seit Jahren verfolge ich das Thema der ältesten Lebensnachweise auf der Erde als Paläontologe mit großem Interesse. So müssen nun wohl diejenigen Reste in einem neuen Licht gesehen werden, die vor einigen Jahrzehnten von dem Gießener Paläontologen H.-D. Pflug aus diesen Gesteinen beschrieben wurden.
    Im übrigen: Glückwunsch zu diesem gut und kenntnisreich referierten Überblick, der sich wohltuend von vielen, oft "flachen" und fehlerreichen "populären" geowissenschaftlichen Darstellungen abhebt.
  • Himmelsrichtung?

    15.08.2002, Tom
    In welche Himmelsrichtung muß man denn überhaupt schauen?
  • genetische Verluste

    15.08.2002, Wing
    Die Argumentation über den genetischen Verluste ist zwar auf dem ersten Blick schlagkräftig, auf der Realität bezogen wahrscheinlich weniger schlüssig. Nach dieser Theorie würde der Genpool sowieso immer (mit jeder Umweltveränderung) verarmt. Jeder ungewöhnlich harter Winter würde das Genpool der hier überwinternden Insekten stark reduzieren. Die Insekten sind aber trotzdem nicht ausgestorben oder sonstwie genetisch stark reduziert. Selbst ein so katastrophaler Schlag wie vor 65 Millionen Jahren (das Aussterben der Dinosaurier) hat nicht bewirkt, daß sich die genetische (und Arten-) Vielfalt sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit erholte. Die Erholung der genetischer Vielfalt scheint sehr wenig erforscht zu sein.
  • RE: RE: Zeitpunkt dieser Meldung überaus geschickt gewählt!!

    15.08.2002, Matthias Paul Scholz
    danke für die antwort.
    nur der vollständigkeit halber: wenn ich mich recht erinnere, habe ich den entsprechenden newsletter, der diese seite enthielt, aber erst am dienstag morgen erhalten.
    mit freundlichen grüssen
    Matthias Paul Scholz
  • RE: RE: RE: RE: RE:Relativitaet ade ?

    14.08.2002, Armin Raible
    Eigentlich 'ne gute Idee, aber es geht leider in die falsche Richtung:
    Rotverschiebung bedeutet, daß die Frequenz niedriger wird. Wird aber die Lichtgeschwindigkeit über die Jahre langsamer, so würde das in einer Blauverschiebung resultieren, oder?
    Wer sagt aber, daß es überhaupt eine Konstante gibt? Evtl. haben sich alle >Konstanten< über die Zeit geändert und tun es immer noch. Ist das dann nicht Relativität pur?
  • RE: Feldstecher und anderes!

    14.08.2002, Bernhard
    NY40 ist schon jetzt zusehen - falls Ihr ein Teleskop mit mind. 12" Durchmesser besitzt. Aber für Europa sind die Abendstunden für die Beobachtung zu empfehlen - da die Sonne aber nicht gerade früh untergeht, würde ich ab 23:00 Uhr empfehlen. Für die 9,6 Magnituden braucht Ihr aber einen, grossen und guten Feldstecher!!! Zu empfehlen ist ein Amateurfernrohr, ca. ab 150mm. Da man die Eigenbewegung sehen wird, wird dies bestimmt wahnsinnig interessant! Ich wünsche allen viel Spass beim Beobachten!
  • Fleißig, wer zerstört?

    14.08.2002, Jörg
    Leute, die mit dem Spaten losziehen, um sich einen Totenschädel für die Schrankwand
    oder eine Bronzefibel für die Vitrine zu besorgen, oder die, noch schlimmer,
    mit "Schätzen" das tolle Abenteuer und schnelle Geld einheimsen wollen, sind
    ebenso fleißig wie Bankräuber. Nur bereichern sich diese Typen nicht auf Kosten
    eines Kreditinstitutes, das wohl den einen oder anderen ihm zugefügten Schaden ersetzen könnte,
    dafür gibt es schließlich Versicherungen o.ä.
    Raubgräber schänden und zerstören Kultur - und das ist durch keinen Materialwert meßbar bzw. wieder zu tilgen.
    Die Spuren, die jene Menschen im Boden hinterließen, die die Sternenscheibe, die Schwerter u.a. im
    Boden versenkten, sind durch die grobe Gier ihrer Finder unwiderbringlich verloren. Aber gerade
    diese Spuren sind das einzige, was näheren Aufschluß und Gewissheit über die Zusammenhänge
    und Umstände der Niederlegung bringen könnten.
    Schließlich waren die europäischen Mittelbronzezeitler schriftlos,
    die Schwerter sind am angegebenen Fundort zwar nicht undenkbar, aber ungewöhnlich und
    natürlich die Scheibe selbst, die durch ihre Einzigartigkeit eine Menge Fragen auffwirft - Fragen, deren Beantwortung
    einen immensen Beitrag zur mitteleuropäischer Kulturgeschichte leisten könnten - das sind nun Fragen, die Dank einiger weniger Egozentriker, die den eigenen Trieb über das Menschsein (denn das heißt Fragenstellen) aller stellen
    z.T. nie mit letzter Sicherheit beantwortet werden können!