Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Rel

    24.12.2016, Michael
    @Lehmann
    Im Grunde stimme ich ihnen zu.

    Ihren Kommentar an Cero möchte ich zurückweisen.
    Der übliche konfessionsgebundene Religionsunterricht aus meiner Zeit war nicht sehr hilfreich. Ich hatte seinerzeit als Schüler um Einführungen in das Verständnis anderer Religionen gebeten, das war aber ausdrücklich nicht gewünscht. Schade. Ich hoffe, das ist Heute nicht mehr so. Ansonsten könnte das durch ein Fach "Ethik" durchaus ersetzt werden.
  • Kaputte Gesellschaft

    24.12.2016, Siegfried
    Wie kaputt ist diese Gesellschaft geworden. Kranke Gehirne erfinden Roboter für den Stellvertreter-Koitus. Gottseidank werden daraus keine weiteren kranken Spezies geboren. Aber das bekommen diese Bio-Idioten auch noch hin.
    Leider.
  • Impfung erweist sich als zu 100 Prozent wirksam

    24.12.2016, Dirk
    Ziemlich reißerischer Titel für eine, in dieser Form, unhaltbaren Aussage!
  • Danke ...

    23.12.2016, Fritz Kronberg
    ... Herr Dr. Quentmeier für die Geduld, mit der Sie dem offenbar vom Fanatismus "infizierten" Herrn Silberg unermüdlich die Fakten um die Ohren schlagen. Bei Herrn Silberg wird das ohne Effekt verpuffen, aber vielleicht wird das den einen oder anderen noch nicht fanatisierten etwas zum Nachdenken bringen.
    Im Übrigen: wer den Klimaschutz für das zentrale Anliegen hält, sollte sich logischerweise für die Kernenergie stark machen. Mit der Logik haben's die Grünen aller Schattierungen allerdings nicht so sehr.
  • Big Bang Theory

    23.12.2016, Olaf Schlüter
    Nur weil den Autoren von "Big Bang Theory" schon 2013 eine "Kissing Machine" eingefallen ist, kann man der erwähnten Maschine ihren Rang als "welterste" nicht streitig machen. Sonst wären wir auch schon seit Jahrzehnten auf etlichen entfernten Himmelskörpern gelandet, einschliesslich bspw. des Mars. Wir warten aber immer noch auf die "welterste" bemannte Marsmission.
    Die Idee, ein Verbot der Sexroboter zu fordern, kann ich nicht nachvollziehen. In freien Ländern wie unseren ist ein Verbot nur zu rechtfertigen, wenn echter materieller Schaden droht - und der befürchtete Schaden ist sehr ideell. Es verträgt sich nicht mit der Idee der Freiheit, Kultur gesetzlich zu gestalten. Eine These, die auch im Rahmen der Debatte um eine "Leitkultur" zu beachten ist.
    Kulturkritik könnte man aber heftig üben, wenn Sexroboter Usus werden. Unser Verhältniss zu Liebe und Sex würde dann noch materialistischer werden, als es heute schon ist, also noch mehr auf Erlangung sexueller Lust ausgerichtet als heute schon. Man kommt sich ja heute schon wie ein Überbleibsel längst vergangener Zeiten vor (und wird mitunter auch so angeschaut), wenn man darauf hinweist, dass Liebe viel mehr ist als nur der Wunsch nach Sex und Paarbeziehungen sehr viel mehr leisten als nur die Verfügbarkeit eines Sexpartners sicher zu stellen.
  • Clevere Grafik-Tricks von Vahrenholt und Lüning auf der "Klimaskeptiker"-Website WUWT

    22.12.2016, Stefan Rahmstorf
    Abkühlung vorhergesagt, aber die globale Temperatur eilt von Wärmerekord zu Wärmerekord? Wenn Klimaleugner nicht mehr weiter wissen, weil die Messdaten partout nicht zu ihren Thesen passen, greifen manche zur Ultima Ratio: dem Bestreiten und Diskreditieren der Messdaten. So machen es Vahrenholt und Lüning auf WUWT mit den NASA-Daten.

    Bei den Wissenslogs von Spektrum erkläre ich, mit welchen Tricks sie auf WUWT die Leser für dumm verkaufen: http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/fritz-vahrenholt-und-sebastian-luening-beharren-auf-abkuehlung/
  • Bitte einmal googlen!

    22.12.2016, Heinrich Sauer
    " ... das welterste Kusstransfergerät" Bitte einmal googlen nach "The Big Bang Theory - Howard's kissing machine" das war vor 2013. Vorsicht mit der unbesehenen Übername von Superlativen.
    Entsprechen der neuesten Rechtssprechung de LG Hamburg (vulgo Linkverbot) habe ich hier nicht verlinkt. Die Suche dazu: "Rechtsunsicherheit für Links" "Heise"
  • Dramatische Folgen?

    22.12.2016, Arne
    Was genau sind denn die "dramatischen Folgen". Dieser Titel wirkt doch etwas reisserisch und dann kommt der Teaser aus dem Inhalt nicht mal im Artikel vor?
  • Was soll das Weltuntergangsbild?

    22.12.2016, Florian Mengedoht
    Ich finde das Bild hier unnötig, da manche Leute dadurch panisch werden..Mag sein, daß die Polumkehr uns zu Sonnenhüten zwingt, das Leben sich sehr verändert. Aber in erster Linie finde ich es interessant und erstmal nicht beängstigend.
    Das Bild paßt eher zu einem Gammablitz in der Nachbarschaft des Sonnensystems..
    Stellungnahme:

    Ich muss Sie enttäuschen: Auch ein Gammablitz wäre nicht so schön bunt. Wir würden einfach alle Blasen werfen und tot umkippen, und alles was grün ist, wird dann bald braun. Das war keine politische Metapher.

    Grundsätzlich gibt es von Magmaströmen in 3000 Kilometern Tiefe sehr wenig brauchbare Abbildungen, so dass man letztendlich nur die Wahl zwischen verschiedenen gleichermaßen unpassenden Ersatzbildern hat.

  • Warum sollte das Propaganda sein?

    22.12.2016, Konrad Lehmann
    Zu den sozialen Fähigkeiten von Menschenaffen gibt es in den letzten Jahren viel faszinierende Forschung. Auch Michael Tomasello vom MPI für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat verschiedentlich gezeigt, dass Menschenaffen soziale Fähigkeiten fehlen, die bei Menschenkindern ganz normal sind: Empathie, Vertrauen, selbstlose Kooperation, Nachahmen. Das ist offensichtlich alles noch nicht abschließend geklärt. Aber es scheint, dass sich der Mensch gerade durch seine Fähigkeit zur sozialen Einfühlung von seinen nächsten Verwandten unterscheidet.
    Zunächst: Das ist sowieso erst einmal Wissenschaft, egal, ob es einem passt oder nicht. Aber auch, wenn man (unwissenschaftlich) etwas Normatives daraus gewinnen will, dann kann das doch nur lauten: Der Mensch ist Mensch dadurch, dass er altruistisch ist.
    Und das ist doch das Gegenteil von neoliberaler Ideologie.
    Ich wünsche allseits ein Frohes Weihnachtsfest.
  • Kein falscher Ansatz

    22.12.2016, Matthias Oertle, Zürich
    Die eigentlichen Thesen von Zangger werden im Artikel gar nicht aufgegriffen, wie ja auch jegliche bibliografischen Angaben zum Buch einfach fehlen. Zusammengefasst: Der ganze östliche Mittelmeerraum wird um 1200 v. Chr. von heute bekannten Kulturkreisen bedeckt – mit Ausnahme von Westkleinasien. Die uns bekannten Quellen (ägyptische Tempelinschriften, Keilschriftarchive aus Hattuša, trojanische Kontingente bei Homer) weisen aber alle auf wichtige Königreiche in dieser Region hin. Zangger sagt, es ist an der Zeit, diese Region archäologisch zu erforschen und legt hierfür auch gleich einen Katalog von über 400 Siedlungen vor, die es auszugraben gäbe. Was soll an diesem Ansatz falsch sein?
  • Achja, Tomasz?!

    22.12.2016, Angela Franke
    "Jeder tut Dinge so, dass er davon irgendwann irgend einen Nutzen hat."
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    Wie trifft das denn auf mein Beispiel mit der Rettung des Ertrinkenden Zu und auf viele andere ähnlich gelagerte Fälle?
    In einem solchen Fall denkt man nicht an Vorteile, höchstens an mögliche Nachteile um die Befürchtungen dann zu verwerfen.
  • Nein, Herr Heemann,

    21.12.2016, Angela Franke
    ich denke nicht, dass Altruismus nur bei Freundschaft zum Tragen kommt, sondern vor allem bei erkennbarer Not.
    Ein Mensch, der ins Wasser springt um einen fremden Ertrinkenden zu retten, handelt auch altruistisch.
    Und auch das weiß man von Tieren.
    Es gab mal eine Doku über Schimpansen, in der ein Junges seine Mutter verlor und letztlich dem Tod ausgesetzt war ohne erwachsene Hilfe und Schutz.
    Nach mehreren Tagen nahm sich ein männlicher Schimpanse des Jungen an, nachdem er es lange beobachtete und nachdem das Junge dann irgendwann Vertrauen fasste. Denn es kann ebenso passieren, dass der ältere es angreift und tötet.
  • Altruistische Menschen?

    21.12.2016, Tomasz
    Ich denke, Schimpansen können auch altruistisch sein. Doch warum sollten sie? Menschen erhoffen sich auch IMMER einen positiven Effekt - früher doer später. Völlig selbstloses Handeln ist ein Phantasiegespinnst. Jeder tut Dinge so, dass er davon irgendwann irgend einen Nutzen hat.
  • Altruismus, Freundschaft, Not

    21.12.2016, Ulrich Heemann
    Ich schließe mich voll und ganz der Ansicht von Angela Franke an. Altruismus baut in der Regel auf Freundschaft auf. Wenn diese nicht gegeben ist, handeln auch die meisten Menschen gleichgültig. Der kargen Beschreibung des Versuchsaufbaus ist aber immerhin zu entnehmen, dass die Affen offensichtlich teilweise doch auf den Pflock reagierten, dann aber zunehmend das Interesse verloren. Welcher Art dieses Interesse war, ist leider nicht zu erkennen. Das Erlahmen des Interesses (die Gewöhnung an die Situation) darf jedenfalls nur sehr begrenzt als Argument verwendet werden. Leider wurde nicht untersucht, was in gleicher Weise bei einem befreundeten Affen, einem Affen in (scheinbarer?) Not oder auch bei einem verfeindeten Affen geschehen wäre. Was hätten die beiden Gruppen gemacht, wenn der Affe mit Gesten um Hilfe gebeten hätte?
    Versuch zu früh beendet, Schlussfolgerung zu früh gezogen!