Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Neue Auflage 2015

    06.12.2015, Gert Weigelt
    Innerhalb kurzer Zeit drei Auflagen - das spricht meines Erachtens für recht viel Interesse in der Leserschaft. Natürlich kann man den Inhalt aus der Sicht verschiedener Erfahrungen und Meinungen interpretieren. Es wird immer Leser geben, die die gewählte Form (teilweise) ablehnen. Aber es gibt offenbar eine sehr große Zahl begeisterter Leser; und zu letzteren möchte ich mich auch zählen.
  • Bio braucht nuneinmal mehr Fläche, Auch in Europa!

    05.12.2015, Christian Schoel
    Mit den biologischen Anbaumethoden lässt sich leider auch hier nicht soviel Erntemenge pro hektar erzeugen, wie mit konventionellen. Genau deshalb braucht jede erzeugte Einheit in etwa 1,5 bis 2 mal soviel Fläche wenn sie biologisch erzeugt wird(je nach Frucht). Die für Landwirtschaftliche produktion verfügbare Fläche in Mitteleuropa schrumpft jedoch rasant durch Bebauung und dafür nötige Ausgleichsflächen(Naturschutz)...
  • Die Pseudowissenschaften der Klimaleugner

    05.12.2015, George Ulmhoff
    @Guido Scholzen:

    Sorry, auch zum Thema Rauchen haben einen "Wissenschaftler" schon erzählt, dass dies ja überhaupt nicht schädlich ja gesund sei. Dagegen kann ein wissenschaftlich nicht gebildeter Mensch auch nichts sagen - nur dass man heute weiß, dass es sich um Lügen handelt, egal wie glänzend und beeindrucken die Pseudowissenschaft aussieht. Wohlgemerkt: bewusste Lügen und nicht einfach ein Irrglauben, wie den Tabakkonzernen später nachgewiesen werden konnte.

    Eine der sichersten Fakten ist, dass es sich bei CO2 um ein Treibhausgas handelt, man muss sich schon arg verirrt haben, um das nicht zu sehen. Was den steigenden Meeresspiegel angeht: Es ist bereits so, dass nicht wenige Menschen ihre Heimat deswegen verlassen mussten. Wollen Sie das leugnen?

    Übrigens: Die Skeptiker, jene Gruppe von Wissenschaftlern also, zu deren Paradedisziplin es gehört, Pseudowissenschaften als solche zu entlarven, die ersten also, die einer Klimalüge den Garaus machen würden, distanzieren sich davon, dass Klimaleugner als Klima-"Skeptiker" bezeichnet werden, mit diesen Scharlartanen wollen sie nämlich nicht in Verbindung gebracht werden:

    https://blog.ap.org/announcements/an-addition-to-ap-stylebook-entry-on-global-warming
  • "Guten Gewissens empfehlen."

    05.12.2015, Olaf Tausch
    Das mag für Einsteiger in das Thema gelten, auf Einzelheiten geht der Autor leider nicht ein. Da sich Cline auch mit eigenen Hypothesen bedeckt hält, bleibt das ganze an der Oberfläche. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Entsprechend dazu meine 3-Sterne-Rezension bei Amazon (www.amazon.de/product-reviews/3806231958/ref=cm_cr_pr_viewpnt_rgt?ie=UTF8&showViewpoints=1&sortBy=byRankDescending&filterByStar=critical&pageNumber=1).
  • Ocker

    04.12.2015, Franz Kass
    <>
    Man erfährt nichts von einer Oxidation, weil keine stattfindet. Das gelbe Eisen(III)oxidhydrat spaltet lediglich Wasser ab, wenn man es erhitzt.

    Gruß,
    Franz Kass
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Kass,

    danke für den Hinweis, die Stelle ist korrigiert.

    Mit freundlichem Gruß, d. Red.
  • Von der Wald- zur Laborchemie - Rezension von K. M. Engel

    04.12.2015, Usbeck
    Frau Engel schreibt sehr ansprechend über Fachbücher und macht Lust auf das Lesen. Durch die differenzierte Darstellung gut ausgewählter Abschnitte erhält man einen Eindruck über den tatsächlichen Schwerpunkt des Buches und kann individuell entscheiden, ob der Autor einem persönlich zusagt.
    Vielen Dank für die gute Rezension über "Von der Wald- zur Laborchemie".
  • Danke

    04.12.2015, Mein Name
    Ich bedanke mich für das, zu mindest für mich, erhöhte Erstellen von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in deutscher Sprache. Ich beobachte über soziale Netzwerke mehrere Seiten, die diese neuen Informationen verbreiten, jedoch sind diese eigentlich auf Englisch und der breiteren Bevölkerung nicht zugänglich. Tageszeitungen verabsäumen, zu mindest in Österreich, das Teilen der wissenschaftlichen Leistungen, die uns in naher Zukunft nutzen werden.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ein Leser
  • Axiome der Origami-Faltung

    04.12.2015, Jana Wolf, Potsdam
    Die Formulierungen zu den Axiomen sind meiner Meinung nach nicht immer korrekt. Insbesondere meine ich damit die Formulierung: "… es gibt genau eine Faltung." Bei Axiom eins, zwei und vier stimmt dies wahrscheinlich. Bei Axiom 3 müsste es genau eine Faltung geben, falls die Geraden g und h parallel zueinander sind. Bei schneidenden Geraden dagegen gibt es immer genau zwei dieser Faltungen, die die Geraden g und h zur Deckung bringen. Verdeutlichen können Sie sich dies, da diese Faltung im euklidischen der Konstruktion einer Winkelhalbierenden entspricht und es an schneidenden Geraden immer zwei Winkelhalbierende gibt.
    Bei Axiom 5 kann es dagegen keine, eine oder zwei dieser Faltlinien geben. Keine Faltlinie gibt es, wenn der Abstand zwischen A und B kleiner als der Abstand zwischen B und g ist. Im Fall, dass der Abstand gleich ist, gibt es genau eine Faltlinie und für den Fall, dass der Abstand größer ist, sogar zwei Faltlinien. Im euklidischen Raum entspricht dies der Konstruktion einer Geraden an einen Kreis (Passante, Tangente, Sekante). Bei Axiom 6 gibt es sogar drei mögliche Faltlinien und für Axiom 7 gibt es sogar Fälle (wenn der Punkt A auf der Geraden g liegt) mit unendlich vielen Faltlinien.
    Antwort der Redaktion:
    Jana Wolf hat Recht. Unser Übersetzungsfehler ... Wir bitten um Entschuldigung. – Redaktion
  • Dann vergleichen wir mal !

    03.12.2015, Guido Scholzen
    Mit dem Thema Klima befasse ich mich schon seit 25 Jahren. Bis 2007 habe ich diese CO2-Erwärmungs-Story auch geglaubt. Bis ich zu viele Unstimmigkeiten festgestellt habe. Das ganze ist ein schlechtes Öko-Märchen, das zum Politikum wurde, mehr nicht. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, vielleicht mit Science-Fiction.
    Ja, die Klimaskepsis wird teilweise logistisch und finanziell unterstützt, von der Energiewirtschaft. In Amerika sehr direkt, in Europa eher indirekt. Webseiten wie EIKE werden von Mitarbeitern der Energiekonzerne unterstützt und geführt, aber nicht sehr professionell, sonst wäre die Internet-Präsenz doch besser (wie in den USA). Deren Botschaft ist klar: Wir brauchen keinen Klimaschutz, weil es keine Erwärmung durch CO2 gibt, also auch keine Energiewende (=schlechte Stromwende), weil die nicht funktioniert. Dies ist auch meine Meinung.

    Werden die CO2-Klimaerwärmungs-Befürworter etwa nicht unterstützt? Natürlich. Von Solar- und Windkraft- Unternehmen. Werden "Klimaforscher" wie Schellnhuber, Mojib Latif, PIK-Potsdam... etwa nicht unterstützt? Na klar, und zwar nur aus STEUERGELDERN. Und alle sind sie abhängig vom EEG-Gesetz.
    Wir leben, der Theorie nach, in einer pluralistischen Gesellschaft. Zensur soll (angeblich) nicht stattfinden, da sie verboten ist (Grundgesetz!). Information bekämpft man mit Gegeninformation, nicht mit Zensur. OK, dann vergleichen wir mal:

    Steigt der Meeresspiegel meterweise an, und verschlingt ganze Inselgruppen? Nein.
    https://youtu.be/rSQ9Yffwx-0

    Und wie hoch ist die globale Mitteltemperatur denn wirklich?
    https://youtu.be/H8_3tFVOELI
    https://youtu.be/kWi5CKI9qYQ

    Umweltpreis-Träger Mojib Latif, ein Märchenerzähler, der im Namen des Klimawandels schon alles orakelt hat, von kälteren Wintern bis heißeren Sommern:
    (mit Video)
    http://www.science-skeptical.de/blog/deutscher-umweltpreis-fuer-mojib-latif/0014590/

    Zugegeben, es ist viel Material auf einmal, aber gut.
    Seit einigen Jahren bin ich eingeschrieben beim "Klimamanifest von Heiligenroth", und habe die auch schon mit Infos und Video-Material unterstützt. "Klima" ist unser Hobby, wir sind ein Netzwerk von Freiwilligen und werden von niemandem bezahlt. Wir sind Klimaskeptiker, denn wenn Wissenschaft nicht mehr skeptisch ist, dann haben wir keine Wissenschaft mehr. Wir selber nennen uns Klimarealisten.
    https://www.klimamanifest.de/
  • audiatur et altera pars

    03.12.2015, Eva Baumgartner
    Auch wenn wir unbestritten weniger Dreck produzieren müssen, wäre die Untersuchung der Geldflüsse der "Gegenseite" ebenfalls interessant.
  • Klimawandel

    03.12.2015, Johann Werzinger
    Warum hört man nur vom CO2 Ausstoss durch den Menschen?
    Täglich stossen hunderte von Vulkane ihre Gase in die Luft!
    Dagegen sind wir ein Sandkorn.
    Warum hört man davon nichts?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Werzinger,

    doch davon hört man immer wieder etwas:

    http://www.spektrum.de/news/wider-den-klimanonsens/1017369 (unter 1.)

    https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-vulkane-emittieren-mehr-kohlendioxid-als-die-menschen

    http://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234323.html

    http://www.earthmagazine.org/article/comment-volcanic-versus-anthropogenic-carbon-dioxide-missing-science

    Das Ergebnis einer kurzen Suche auf Spektrum.de und im Internet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Höchste Zeit dass die "Klimakrieger" entlarvt werden!

    03.12.2015, E. Gast
    Es war und wird höchste Zeit, dass diese Lobbyisten und ihre Geldquellen genannt und öffentlich angeprangert werden. Die Auswirkungen ihrer Diffamierungen kann man in Kommentaren zu Klima-Artikeln haufenweise lesen. Die Menschheit muss erkennen, dass Handelnötig ist. Jetzt und sofort. Uns läuft die Zeit davon. Sonst werden 7 Mrd Menschen nicht mehr lange friedlich auf diesem Erdball leben.
  • Damm der Untätigkeit muss brechen

    03.12.2015, Jules
    Da gibt's nur eins: die Wissenschaft erklärt weiter die neuesten Erkenntnisse und Konsequenzen bei Nicht-Handeln. Nur so können den Beschwichtigern, Klimaskeptikern, Lobbyisten etc. die Stirn geboten werden. Natürlich braucht es auch Politiker mit Weitblick, die für Veränderung einstehen und Massnahmen einleiten. Nicht zu Vergessen sind die Investoren, welche ihre "Kohle" in fossilen Energiekonzernen drin haben. Das muss raus und dahin verschoben werden, wo's gebraucht wird: Erforschung zur Wandlung und Speicherung von erneuerbarer Energie. Alle sollen von Veränderung reden - auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft!
    Der junge Comiczeichner Stuart McMillen braucht die Parallele der Untätigkeit zu den Anfängen in 1930er Jahren: http://www.stuartmcmillen.com/de/
  • Die sachliche Ebene ist wichtig!

    03.12.2015, Joachim Datko
    Zu den Beiträgen:
    --- 6. Betrachte ich das Thema auch emotional? -- 02.12.2015, Gerry
    --- 7. Das beste Endlager ist - Kein Endlager -- 03.12.2015, Jan-Christian Lewitz

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    So wie Sie argumentieren, würden wir auch zu rationalen Ergebnissen kommen, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf.

    Gerry ist der Meinung, dass die Kosten der Atomkraftwerke sehr hoch sind und zeigt dies mit Zahlen auf. Jan-Christian Lewitz versucht aufzuzeigen, dass die "Restradioaktivität" gut beherrschbar ist.

    Die Bevölkerung wäre sicherlich in der Lage mehr faktenorientiert zu entscheiden, wenn man sie am Entscheidungsprozess direkt beteiligen würde. Mir imponiert die Schweiz, mit den Volksabstimmungen über wichtige Themen.
  • Leugner

    03.12.2015, Werner Kohl
    Finden Sie es wirklich angebracht, in einem Wissenschaftsmedium den Begriff "Leugner" zu verwenden? Diesen Begriff kenne ich nur aus 2 Themen:
    - Leugner des Holocausts
    - Leugner Gottes

    Halten Sie es nicht für sinnvoll, ein wenig Seriosität in die Diskussion einzubringen? Es gibt in der Klimaforschung nicht nur Schwarz oder Weiß. Nur die wenigsten "Skeptiker" streiten einen Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ab, ist doch das Forcing von CO2 ziemlich gut bekannt (~1,1°C pro CO2-Verdopplung). Nur bis heute nicht beantwortet ist die Frage, wie sich die (positiven oder negativen) Rückkopplungen - das. sog. Feedback - auf das Klima auswirken. Sogar im AR5 des IPCC spiegelt sich diese Unsicherheit wider, wird doch die ECS mit 1,5-4,5°C angegeben, wobei wegen stark unterschiedlicher Meinung der Forscher kein "best estimate" möglich war.

    Es hat sich so langsam eingebürgert, Skeptiker, die den natürlichen Einfluss der letzten ~50 Jahre auf das Klima mit mind. 50% einschätzen, als Leugner zu verunglimpfen. Sind Sie wirklich der Meinung, sich dieser Wortwahl anschließen zu müssen? Sind wir wirklich in der postnormalen Wissenschaft gelandet, über die bereits von Hans von Storch schrieb?