Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Geschlechtsabhängigkeit

    24.08.2016, Simon
    Was mir im Zusammenhang mit der Hypothese noch nicht klar ist: Wie lassen sich damit die etwa doppelt so hohen Erkrankungszahlen bei Frauen im Vergleich zu Männern erklären?
    Alles in allem dennoch schlüssig und vielversprechend, denke ich!
  • Keplergesetze bei der Arbeit

    24.08.2016, Ulrich Römmelt
    Täusche ich mich oder sieht man hier die Keplergesetze allein schon durch Zusehen des Filmes. Mir kommt es jedenfalls so vor auch wenn man die Eigenrotation von JUNO mit einbeziehen muss da die Sonde sich ja selbst um Jupiter dreht und somit nicht als statischer Beobachter gelten kann.
  • sehr gut!
    weiter so!!!

    24.08.2016, Gast
    sehr gut!
    weiter so!!!
  • Hätte man denn Konsequenzen ziehen können?

    24.08.2016, @humorkritik
    Ernstgemeinte Frage: hätte man seit 2009 denn ernsthafte Konsequenzen ziehen können? Das leist sich bei dir so, als sei die mangelnde Baustabilität schuld - aber was da jetzt zusammengebrochen ist, wurde sicher nicht nach 2009 genehmigt, gebaut und abgenommen, oder?

    Davon abgesehen würde ich allerdings selbstverständlich davon ausgehen, dass aus den Problemen von Aquila zumindest im Katastrophenschutz etwas gelernt worden sein müsste.

    Ich hab nur keine Ahnung, was. Das wäre mal ein interessanter Artikel...
  • Odontotermes?

    24.08.2016, @humorkritik
    Da hast du wohl recht: wirklich zu gut.

    FTR, wenn ich tippen müsste, würde ich auch Soldaten einer Odontotermes-Art tippen. Aber wenn ich das richtig im Kopp hab, dann gab's leider keine vernünftigen Metadaten zu dem Foto...
  • Auch Nobelpreisträger können irren!

    24.08.2016, Gottfried Heumesser
    Nach dem heutigen Stand der Genetik stammen die europäischen Hausrinder nicht vom Auerochsen, sondern von einer kleinen Herde aus Anatolien.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Heumesser,

    doch, unsere Hausrinder stammen tatsächlich vom Auerochsen ab - von einer Ausgangspopulation von 80 Tieren aus Anatolien (wo ebenfalls die Ure lebten). Das veröffentlichten Mainzer Forscher 2012 in Molecular Biology and Evolution (https://www.uni-mainz.de/presse/51060.php).

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de
  • Rechenschieber

    23.08.2016, Eckart Stetter, Nabburg
    In diesem Artikel hätte man vielleicht noch erwähnen können, dass der Rechenschieber ebenfalls auf dem Prinzip log(xy)=log(x)+log(y) beruht. Mit diesem Gerät, das in der einfachsten Version zwei gegeneinander verschiebbare Skalen von 1 bis 10 in logarithmischer Teilung aufweist, kann man mit hinreichender Genauigkeit zwei Zahlen mit bis zu 3 gültigen Ziffern multiplizieren oder dividieren. Zum Multiplizieren verschiebt man die 1 (oder 10) der ersten Skala auf die Position des Teilungsstrich auf der zweiten Skala, der den Wert des einen Faktors darstellt, und liest das Ergebnis (das Produkt) auf der zweiten Skala an der Stelle des den zweiten Faktor darstellenden Teilungsstrichs der ersten Skala ab: graphische Addition (bei der Division dementsprechend: Subtraktion). Solche Rechenschieber waren bis Anfang der 1970er Jahre, als Taschenrechner verfügbar wurden, die man sich finanziell auch leisten konnte, bei Ingenieuren und Physikern recht populär, sofern die Rechenergebnisse nicht genauer als ein paar Promille sein mussten. Luxuriösere Ausführungen wiesen zusätzlich Skalen 1 bis 100, 1 bis 1000, eine lineare Teilung sowie einen Schieber mit Strich über alle Skalen auf. Damit konnte man dann auch quadrieren, eine Quadrat- oder Kubikwurzel und den Logarithmus berechnen. Wie bei Logarithmentafeln liefert der Rechenschieber nur die Ziffernfolge des Ergebnisses. Die richtige Zehnerpotenz musste man separat ermitteln.
  • Frage

    23.08.2016, Rudolph Gerlach
    Sollte man die bevorzugte Nahrung nicht anhand des Gebisses bestimmen?
    Ein Tier frisst, was es findet. Und stirbt, wenn es dauerhaft das Falsche ist.
    Auch, wenn es in diesem Fall richtig ist, dass der Höhlenbär en Pflanzenfresser war, und Kommentar 2 die Sache richtig beleuchtet.
    Liegt hier vielleicht ein methodischer Fehler vor?
    Antwort der Redaktion:
    Die Gebisse von Höhlenbären deuten ebenfalls auf eine überwiegend pflanzliche Nahrung hin, sowohl was die Form der Molaren angeht als auch die Abnutzungsspuren. Die Frage ist, wie groß der pflanzliche Anteil war.
  • Überschrift ist falsch - 2

    23.08.2016, Heinrich Sauer
    Die Höhlenbären waren wohl Herbivoren. Das sind sich von Pflanzen ernährende Tiere (oder Pflanzen). Nicht umsonst gibt es diesen Fachausdruck. Um Opfer oder Profiteur von -ismen, hier Veganismus, sein zu können, muss man der entsprechenden _Ideologie_ anhängen - hier: Aus Überzeugung nichts (fr)essen, was tierischen Ursprungs ist. Dass Höhlenbären aus einer solchen Überzeugung heraus Pflanzenfresser waren, bestreite ich. Die Überschrift ist also schon aus sprachlicher Sicht falsch. Ich schließe mich Herrn Jenne an: ts ts!
  • Die Überschrift ist schlicht falsch,

    23.08.2016, Martin Jenne
    denn nicht der Veganismus hat den Bären ausgerottet, sondern das geringe Pflanzenangebot. Wenn ein Pflanzenfresser keine Pflanzen mehr bekommt, stirbt er - Sie können Kühe auch nicht mit Fleisch füttern!
    Und sowas erscheint im Spektrum - ts ts.
  • Nicht überzeugend

    23.08.2016, Ulrich Hartmann
    Daß der Höhlenbär ein Pflanzenfresser war, ist nichts Neues. Aber wieso soll ihm das zum Verhängnis geworden sein? Anders als der Braunbär kam er in Mitteleuropa in Kalt- wie in Warmzeiten vor, konnte sich also an unterschiedliche Klimaverhältnisse anpassen. Auch starb er schon vor Ende der Eiszeit aus, also nicht zur Zeit der größten Klimaveränderungen.
  • Plausibel. Aber vielleicht war es viel einfacher.

    23.08.2016, Konrad Lehmann
    Als zusammenhängende Story erzählt, klingt die Sache mit den Projektilen zur Jagd gewiss sehr überzeugend. Aber es bleibt eine Geschichte, die sich jedem Beweis entzieht.
    Auf Spiegel Online war in den letzten Tagen von einem Norditaliener zu lesen, der im Bett der Etsch Tausende von Steinen mit interessanten Formen gesammelt hat. Meine Frau und Töchter haben im Strandurlaub gerade Säcke voller Meeresschnecken zusammengeklaubt. Zweck? Sammlerlust.
    Von Natur aus kugelrunde Steine sind auffallend und reizvoll. Gut möglich, dass eine prähistorische Sammlernatur sie einfach nur zum Vergnügen aufgehäuft hat.
    (Denn wenn es Wurfgeschosse waren: Warum wurden sie dann nicht ge- und verbraucht? Warum so viele?)
  • Wirtschaftlichkei?

    23.08.2016, amphibol
    Wenn schon heute "im Schnitt" 87% aller Fahrten ohne Probleme mit dem Elektroauto erledigt werden können, so kann das sehr gut sein. Die meisten Wege sind sicher unter 100 Kilometern, da sollte die Reichweite noch kein echtes Problem sein. Nur ist es fraglich, ob ein teures Fahrzeug, immerhin kosten E-Autos noch deutlich mehr als herkömmliche, für die Leute wirtschaftlich sein kann, wenn sie zusätzlich noch Mitfahrzeuge mieten oder Carsharing betreiben müssten.
  • Goldgewinnung

    23.08.2016, Fred Ammon
    Die Frage, wann sich Goldgewinnung lohnt, ist nicht einfach zu beantworten.
    Die Förderbedingungen sind sehr unterschiedlich und eine wesentliche Rolle
    spielen auch Nebenprodukte, wie zum Beispiel Kupfer.
    Südafrika ist als Hauptproduzent inzwischen von China abgelöst worden
    und die Fördermenge in der Welt ist im Jahre 2015 auf über 3.000 Tonnen angestiegen. Auch die Nachfrage und der Preis machen es möglich.
  • Eine Erklärung für dunkle Materie und Energie innerhalb der ART ist möglich

    23.08.2016, L. K.
    Die ART liefert aber möglichwerweise selbst eine Erklärung für diese Phänomene. Die allgemein betrachteten kosmologischen Modelle basieren auf Lösungen der Feldgleichungen, die frei von Drehimpuls sind bzw. nur sehr einfache Situatonen beschreiben (Kerr-Lösung für ein rotierendes schwarzes Loch). Kurt Gödel fand dagegen eine Lösung, die ein Universum mit Gesamtdrehimpuls größer Null beschreibt. Darin entfernen sich Objekte durch eine Art Fliehkraft beschleunigt voneinander, ohne dass eine besondere Dunkle Energie nötig wäre. Und es gibt Ansätze, die die Diskrepanz bei den Winkelgeschwindigkeiten von Galaxien und Galaxienhaufen durch lokale Wirbel in der Raumzeit erklären. Die ART beschreibt die Raumzeit durch das Aquivalent einer hydrodynamischen, nichtlinearen Gleichung in der es eine Entsprechung zu den Navier-Stokes Gleichungen gibt. Damit sind theoretisch Strömungen und Verwirbelungen möglich, die die sichtbare Materie mitreißen können. Dunke Materie und Energie wären somit eine Manifestation des Drehimpulses der Raumzeit selbst. Problem dieses Ansatzes ist die extrem komplizierte Mathematik dahinter. Selbst die bekannten Gravitationswellen, deren Ausbreitung ja auch ein Phänomen allein der nackten Raumzeit ist, können bisher nur näherungsweise in linearer Näherung beschrieben werden. Die Feldgleichungen mit komplett besetzem allgemeinen Energie-Impuls Tensor sind ein ziemlicher Alptraum. Die wenigen Veröffentlichungen zu diesen Ansätzen kommen daher bisher kaum über allgemeine Überlegungen hinaus, die zumindest die Möglichkeit einer Erklärung komplett innerhalb der ART ins Spiel bringen.