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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 117

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Neue Einsichten durch genauere Tests

    06.11.2017, Peter Pohling, Dresden
    Im Bremer Fallturm soll das Äquivalenzprinzip auf die Probe gestellt werden. Für die sichere Verifizierung von Gravitationstheorien sind voneinander unabhängige Experimente unerlässlich. Die Quantentests erfordern vor allem ultraschwache Gravitationsfelder. Die geringen Abstandsänderungen können präzise im Labor mit Interferometern unter Nutzung der fortgeschrittenen Gravitationswellen-Technologien von LIGO ausgelesen werden,
    siehe http://www.naturkonstanten.de/meinungen-mails.html
    Albert Einstein betonte mehrfach: „Physik ist diejenige Gruppe von Erfahrungswissenschaften, die ihre Begriffe auf das Messen begründet“. Bei https://www.palitzschgesellschaft.de/informatives/informationshefte/ ist im Informationsheft 3/2017 die PDF „Genaue Bestimmung der Gravitationskonstante mit Technologien der Gravitationswellen-Interferometer …“ verfügbar. Neben dem Präzisionsexperiment zur Bestimmung von G wird mit Konstanten der Elementarteilchen aufgezeigt, „wie das vom Atom selbst erzeugte Gravitationsfeld beschrieben werden kann und wie es auf quantenmechanischer Ebene wirkt“.
  • Krampfhaftes Schlechtreden

    06.11.2017, Manfred Stummer
    Wovon in aller Welt reden diese "selbsternannten Experten" da eigentlich?

    Ich bin kürzlich, nach 10 Jahren Toyota Prius (übrigens zeigt der Akku nach 11 Jahren keinerlei Auffälligkeiten, weder beim Service-Hybrid-Check noch bei den Verbrauchswerten des Prius II), auf den Hyundai Ioniq Electric umgestiegen.
    Kein Zweitauto, wir haben nur eines!

    Resümee nach 2000 km, Verbrauch 12,2 kWh auf 100 km. Aktionsradius 220 km.

    Umgelegt auf den Prius mit ca. 4,5 Liter Benzin/100 km, bei angenommenem Energiegehalt von ~10 kWh/Liter Benzin-Diesel ergibt das beinahe den 4-fachen Wert. Und wir sprechen beim Prius von einem der sparsamsten Autos!

    In der Wintersaison gehe ich von einem Verbrauchswert von etwa 15 kWh/100 km(Wärmepumpe für Heizbetrieb!) aus.

    Selbstverständlich hat auch der Verbrennungsmotor in den Wintermonaten einen höheren Verbrauch!

    Ab dem Frühjahr wird eine PV-Anlage vom eigenen Hausdach einen Großteil der Stromlieferung übernehmen.
    Übrigens hat mich der Ioniq Electro in der Anschaffung, abzüglich der Prämie für Österreich, gerade einmal 1000 Euro mehr gekostet als das aktuelle Golf Dieselmodell.

    An alle Besserwisser: Macht es einmal besser!!
  • Öl

    06.11.2017, Eddy
    Was auch immer fehlt: Wo kommt das Öl/Benzin/Diesel her? Welches C02 aufkommen verursacht dieses?
    Denn es wird auch nicht an der Tankstelle gewonnen und veredelt. Es wird irgendwo in der Welt gewonnen (Bohrung in die Erde/Tiefsee), dann der Transport, Verarbeitung und weiterer Transport an die Tankke.
    Aber eigentlich braucht man das Ganze gar nicht zu betrachten! Denn das Öl ist irgendwann alle und wir sollten heute schon vorsorgen! Auch wenn E-Mobilität mit Akku sicherlich nicht die endgültige Lösung ist.
  • Energiebilanz ist das Stichwort

    06.11.2017, Otto Lotto
    Die ganze Diskussion beiseite: wenn man sich einfach mal vor Augen führt, das ein E-Auto mit 33 kWh Akkukapazität ca 200 echte km weit kommt und ein Verbrenner eigentlich auch nur dieselbe Menge Energie benötigt um die 200 km zu absolvieren, ausserdem aber noch die vierfache Menge an niemals wieder ersetzbarer fossiler Energie ABSOLUT NUTZLOS in die Gegend pufft, müsste auch dem letzten Skeptiker und Hardliner klar sein, das es nur noch Unbildung oder schlichtweg Ignoranz sein kann, die die meisten am Verbrenner festhalten lassen.
  • Optimierung und Experiment

    06.11.2017, Aurentian
    @2:
    Wie wollen sie durch Ausprobieren feststellen, dass die neue Packung optimal, aka die best mögliche, ist und nicht nur besser als die anderen die sie sich ausdenken können?
  • Falsches Argument

    06.11.2017, Otto Lotto
    "Anders sieht es aus, wenn man mit echtem Ökostrom rechnet. Dazu genügt es allerdings nicht, einen entsprechenden Tarif für den Privathaushalt zu bestellen und das Elektroauto in der eigenen Garage aufzuladen. Diese Elektrizität stammt oft aus konventionellen Kraftwerken und wird mit Zertifikaten etwa aus Norwegen umdeklariert."
    Das ist so nicht richtig. Bezahlt der Privatkunde Strom aus erneuerbaren Quellen ist sein ANTEIL aus ernauerbaren Quellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die CO2 Einsparung in Norwegen stattfindet. Oder macht das CO2 etwa Halt an der Grenze? Da dürften die bei der Produktion eines Tesla entstandenen CO2 auch nicht mitgerechnet werden, denn die fallen ja in Amerika an.
    Man kann beruhigt davon ausgehen, das die Fahrer von E-Autos Wert darauf legen, aus erneuerbaren Quellen zu laden. Auch die öffentlichen Schnelllader werden, glaubt man dem Sticker, aus erneuerbaren Quellen gespeist.

    Und eine Batterie/Akku hält deutlich länger als 150.000 Kilometer. Es ist das am Besten bewachte und gepamperte Aggregat in einem E-Auto. Dafür gibt es ausreichende Einträge in den einschlägigen Internetforen.
  • Kritisches Hinterfragen II

    06.11.2017, G. H. Lichtenberg
    Den Kommentar von J.E.R. , Stichwort „Well to Wheel“, finde ich sehr erwähnenswert, da dieser Aspekt in jedem Artikel, den ich zu dem Thema Elektromobilität gelesen haben, ausgelassen wird.
    Die Ökobilanz des Stroms mit denen E–Autos betrieben werden, wird peinlichst untersucht, die Ökobilanz von Diesel oder Benzin nicht. Ist das Bequemlichkeit?

    Dazu fiele mir noch ein, sich auch einmal Gedanken über die Ökobilanz der notwendigen Infrastruktur beider Antriebsarten zu machen. Auf der einen Seite wäre ein flächendeckender Betrieb von Ladestationen erforderlich. Auf der anderen Seite frage ich mich, wie die Ökobilanz des Betriebes unseres Tankstellennetzes aussieht. Meines Wissens müssen Tankstellen z. B. in regelmäßigen Abständen grundsaniert werden. Dazu habe ich bisher auch noch keine Info gefunden.
  • Fahrverhalten wirklich verändert?

    05.11.2017, Joachim Falken
    Wenn in Norwegen viele E-Autos Zweitwagen sind und öfter genutzt werden als andere Autos, liegt das vielleicht vor allem daran, dass sich eben Haushalte mit zwei Autos häufiger ein E-Fahrzeug zulegen, und es vor allem dann machen, wenn sie auch täglich gewisse Pendelstrecken zurücklegen (und vorher auch schon fuhren), bei denen sich das auch finanziell lohnt - und damit auch der ökologische Rucksacks der Batterie schneller amortisiert ist. Vielleicht nutzen sie auch von ihren zwei Autos das E-Auto häufiger als den vorigen "Zweitwagen" und damit das andere Auto seltener.
  • Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen - kleinere E-Autos ziehen in vielen Aspekten mit größeren Verbrennern gleich

    05.11.2017, Joachim Falken
    Es ist nicht unbedingt fair, ein E-Auto mit einem etwa gleich großen Verbrenner zu vergleichen. Etwa bei den Apekten:
    * Vibrationen und Lärm des Motors, die das Wohlbefinden des Fahrers beeinträchtigen: Schon bei einem sehr kleinen E-Auto kein Thema, man brächte als Referenz ein wesentlich größeres konventionelles Auto, um insoweit gleichzuziehen.
    * Beschleunigungsvermögen: Schon "normal" motorisierte E-Autos ziehen im Spurt übermotorisierten Verbrennern davon, und die verbrauchen mehr als die Grundausstattung
    * Kosten: Wer sich einen Verbrenner für 35.000 leisten kann, hat deshalb noch nicht das Geld für ein vielleicht ähnlich "großes" E-Auto für 60.000 €. Also wird ein "kleineres" Modell gekauft und gefahren.
    * Prestige, Alleinstellungsmerkmal: Mit einem kleinen E-Auto kann man in manchen Kreisen mehr angeben als mit einem dicken Verbrenner.

    In vieler Hinsicht ist also das E-Auto einer kleineren Kategorie die sachgerechte Alternative zu einem größeren Verbrenner. Daher ist es nicht sachgerecht, den Verbrauch eines E-Kleinwagens mit einem Benzin-Kleinwagen zu vergleichen, wobei das E-Auto nur geringeren Vorsprung hätte, sondern es muss mit der Kategorie vergleichen werden, die sonst gefahren würde bzw. in etwa ähnliche Komfortwerte (außer bei Laden/Tanken) bietet.
  • Herstellung von Benzin und Erdöl

    05.11.2017, A. Press
    Die Produktion der Treibstoffe verschlingt Unmengen Energie. Daher stehen fast alle Raffinerien direkt neben einem Kraftwerk (fossil oder atomar). Die Treibstoffe werden mit Diesel- LKW zu den Tankstellen gebracht. Das Rohöl wird mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Deutschland gebracht. Die Förderung verbraucht ebenfalls Energie. Dieser Energieaufwand entspricht ungefähr dem, den ein E--Auto benötigt, um die entsprechende Strecke zu fahren wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. Daher ist die Argumentation, dass die Umweltfreundlichkeit eines E-Autos von der Art der Stromproduktion abhängt völliger Humbug.
  • Aussuchen der Stromart

    05.11.2017, Dirk Heydhausen
    Wer glaubt er würde der Umwelt etwas gutes tun weil er Ökostrom nutzt hat sich einen Bären aufbinden lassen. Angenommen man könnte Strom trennen und er nützt tatsächlich Ökostrom, dann würden alle anderen, die den Mix nehmen, etwas weniger Ökostrom bekommen und dafür etwas mehr Kohlestrom. In der Summe wäre immer noch die gleiche Menge an Ökostrom verbraucht und die gleiche Menge an Kohlestrom. Daher halte ich es auch für eine großes Märchen, wenn die Bahn behauptet sie fährt mit Ökostrom oder aber jemand sagt wir verwenden den Strom den die Isländer produziert haben obwohl die Netze komplett getrennt sind.
  • Artikel unvollständig, denn wichtige Zutat wurde vergessen

    05.11.2017, Sebastian Starosielec
    Der Artikel ist zum Verständnis der "Fernwirkung" leider unvollständig.
    Eine Zutat die gerne vergessen wird: Spin lässt sich "up" und "down" nicht nur in einer Raumrichtung (sagen wir "vertikal") messen, sondern in jeder beliebigen Richtung - nehmen wir eine andere Richtung "horizontal" mit den möglichen Ergebnissen "right" und "left".

    Wenn beide entfernte Labore ihre jeweilige Raumrichtung (horizontal oder vertikal) (a) verschieden wählen, kommen zufällige Ergebnisse dabei heraus. Soweit nicht verwunderlich - das entspricht einer lokalen Kopenhagener Deutung.
    Der Witz ist aber: Wenn beide Labore (b) die gleiche Raumrichtung wählen, dann kommt stets das Paar "up/down", "down/up" bzw. "right/left" und "left/right" heraus.

    Das heisst im Klartext: Das was vorher (nach Kopenhagener Deutung) lokal völlig zufällig erschien, ist auf einmal im Kontext der Messung des entfernten Labores völlig deterministisch.

    Wenn sich also ein Spin in ein Labor nach Alpha Centauri verirrt, dorthin mit Lichtgeschwindigkeit 4 Jahre unterwegs ist, zum Auftreffpunkt vom ausserirdischen Physiker gemessen wird, und er mir nach weiteren 4 Jahren als Antwortmail schreibt "Falls Du horizontal gemessen hattest, müsstest Du 100%ig "left" gesehen haben" - und das dann auch noch mehr als zufällig erwartbar stimmt! - dann kann die lokale Kopenhagener Deutung (was ich messe ist zufällig) nicht korrekt sein.

    Was dann auch nicht sein kann, sind die versteckten Variablen, denn wenn meine Messung fertig ist, hat sich der Centaurianer nicht mal entschieden, ob er horizontal oder vertikal messen möchte.
  • Q-Bombe

    05.11.2017, Dr. Konrad Heck
    Man darf dann vielleicht (??) annehmen, dass irgendwann in der Zukunft Wissenschaftler in Rückendeckung durch einen Staat oder dessen Regierung sich erlauben, eine solche Superkernfusion zu einer Superbombe zu entwickeln. Und dies erinnert dann doch sehr an den Film "Die Maus, die brüllte (Originaltitel: The Mouse That Roared)" von 1955 (Filmautor Jack Arnold), ein sehr schöner satirischer Film über alles vernichtende Bomben, deren Wissenschaftler und die Politik! In weiser Vorahnung wurde dort eine "Q-Bombe" (wie Quarks) entwickelt! Na, es wird uns doch noch gelingen, die Erde in die Luft bzw. in das All zu jagen...
  • einfach ausprobieren

    05.11.2017, G.Peters
    .. wenn der Rechenknecht die optimale Verteilung ausgeknobelt hat, eine Kiste kaufen, runde Kugeln dazu und die Lösung ausprobieren. Entweder sie stimmt oder eben nicht.
  • Diesel macht weniger Feinstaub als Beziner

    05.11.2017, Hans Pagel
    Zitat:
    Nicht nur Mopeds, Dieselautos oder Verbrennungsanlagen belasten durch Feinstaub unsere Gesundheit, sondern auch bislang unterschätzte Gase aus der Landwirtschaft.
    Nach meinem Wissensstand erzeugt der Benzinmotor weit mehr Feinstaub als der Diesel. Das wurde doch vor Kurzem noch ständig in der Presse erwähnt.
    Ich finde so etwas schon wichtig im ständigen Kampf gegen Vorurteile.