Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • An Daniel Lingenhöhl

    08.07.2015, Christine Schramm
    Vielen Dank für die Information und Aufklärung.

    Es ist sicherlich schwer, alles in einen Artikel unterzubringen, das sehe ich ein. Dennoch ist der Artikel, für viele wie mir scheint, zu einseitig.

    Ich freue mich, dass Sie ein Buch geschrieben haben, welches die Problematik im GANZEN beleuchtet. Aber leider sieht der Lesen HIER - in Ihrem aktuellen Artikel - die komplette Problematik nicht. Redakteure, wie Leute aus dem öffentlichen Leben, haben vieles in der Hand, sie lenken, beeinflussen und prägen oft die Denkweise der Menschen und wenn Sie - wie in Ihrem Artikel geschehen - nur die Katze und deren Katzenhalter beleuchten und hier klar erläutern und mit Studien unterlegen, dass das Aussterben der Vögel an dem Jagdverhalten der Katze liegt, dann ist das ein öffentliches Statement, welches gelesen wird und welches für viele, die sich mit der Problematik nicht so auseinandergesetzt haben, wie Sie oder auch Herr Homeier, nun mal Fakt und der Hass auf Katzen wird größer und größer.

    Wir reden hier von Lebewesen, die sicherlich nicht alles richtig machen, die sicherlich auch - bedauerlicherweise - mit vollem Magen ihren Jagdinstikt nachgehen. Und sicherlich müssen wir auch die Katze und den Schaden beleuchten und sicherlich bin ich auch dafür, wenn Kitten aufgenommen werden, dass diese nicht mehr rausgelassen werden und sicherlich bin ich für Kastration und Registrierung bei Tasso... Aber da die Katze ein kleines Rad gegenüber dem Menschen ist und gar nicht die Schuld für das komplette Elend trägt, sollten wir fair bleiben, denn es gibt genügend Katzenhasser und ohne Ihnen Absicht unterstellen zu wollen, Sie schüren damit deren negative Meinung und bekräftigen sie nur noch.

    Ich finde grundsätzlich muss hier mehr für die Vogelwelt getan werden, da bin ich bei Ihnen. Ich bin auch dafür, dass die Hundesteuer genau für diese Tiere, die immer weniger werden, genutzt werden und hier versucht wird Wohnraum zu schaffen, indem sie in aller Ruhe und ohne Angst brüten können. Die Hundesteuer gehört m. E. abgeschafft, aber wenn sie dennoch bleibt, dann sollte sie auch z. B. dafür genutzt werden, wie auch für Kastrationen der freilebenden Katzen, die keinem gehören! Ich bin sicher, auch wenn hier Geld in die Hand genommen werden muss, dass es Möglichkeiten gibt. Anstelle, dass wir die Schuld bei anderen Tieren suchen, sollten wir gemeinsam überlegen, wie können wir helfen, was können wir besser machen! Das mag jetzt salopp klingen, einfältig... Vielleicht ist es das auch! Aber wo ein Wille ist...

    Denn wie wir beide feststellten, nicht die Katze trägt am Ende die größte Schuld, sondern der Mensch. Also sollte der Mensch auch die Verantwortung übernehmen und versuchen es zukünftig besser zu machen. Diese Hochrechnungen, Studien oder was auch immer sind einseitig, genau wie es Studien und Hochrechnungen gibt, die genau das Gegenteil belegen, eben dass die Katze nicht die Schuld am Vogelsterben trägt, sondernd der Mensch. Daher wäre es sinnvoll, auch wenn der Platz dann sicherlich nicht ausreicht, einen Artikel zu schreiben, indem dem Menschen mal klargemacht wird, dass er sein Bewusstsein öffnen muss, dass er anfangen muss was zu ändern. Sie haben es in der Hand, Ihre Artikel werden gelesen.

    Ich könnte noch mehr schreiben, noch mehr Denkanstöße geben, aber das sprengt hier dann doch den Rahmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christine Schramm
  • Nutzen der Wissenschaftsphilosophie

    08.07.2015, libertador
    Ein sehr interessanter Artikel, der wie ich auch denke gut darlegt, dass die Beurteilung von Messungen eine Erkenntnistheorie braucht und die Interpretation der Theorien eine metaphysische Einstellung ist.
    Ich denke, dass zu beiden Fragen Wissenschaftsphilosophen und Naturwissenschaftlerinnen etwas beitragen können, da sie unterschiedliche Perspektiven und Hintergrundwissen haben. So kennen wohl wenige Naturwissenschaftler alle möglichen erkenntnistheoretischen Positionen.
    @ 7 Genau hier zeigt sich der Nutzen philosophischer Forschung. Da Philosophen die Literatur zu erkenntnistheoretischen Fragen besser kennen als Naturwissenschaftlerinnen, können letztere von den dort geführten Debatten profitieren, wenn es Wissenschaftsphilosophen gibt, die sich mit erkenntnistheoretischen Fragen beschäftigen, die auf bestimmte wissenschaftliche Bereiche angewandt sind.
  • Die Natur gibt nichts umsonst

    08.07.2015, Robert Orso
    @Rene Macon
    Auch bei der Solar Energie sollten wir nicht vergessen, dass es die nicht "umsonst" gibt. Selbst wenn Solarzellen eines Tages völlig kostenlos wären und 100% Wirkungsgrad hätten.

    Jedes von der Sonne auf die Erde eingestrahlte Watt Energie wird auf die eine oder andere Art bereits genutzt. Für das Wachstum der Pflanzen, für die Erwärmung von Boden und Meer, für die Verdunstung von Wasser und den Antrieb der Wettersysteme.

    Jedes durch Solarzellen "verbrauchte" Watt Sonnenstrahlung steht also für diese Dienstleistungen nicht mehr und nicht mehr an diesem Ort zur Verfügung und wird stattdessen an einem anderen Ort auf eine andere Art freigesetzt. Das mag jetzt noch völlig unerheblich wirken, aber man dachte ja auch nicht, dass "das bisschen CO2" einmal eine merkliche Auswirkung haben könnte.

    Die auf 0,01% der Erdoberfläche eingestrahlte Energie würde derzeit unseren globalen Energiebedarf völlig decken. In "realen" Bauteilen (Wirkungsgrad) und unter Berücksichtigung der Bewölkung müsste man eher mit 1% der Fläche oder mehr rechnen. Da sind Meere und Pole noch mit gerechnet. Zieht man diese sowie ungünstige Standorte ab, würde ich eher mit 10% der "guten" Erdoberfläche rechnen. Das ist kein Pappenstiel!

    "unbegrenzt" verfügbare "saubere" Energie gibt's nicht. Und selbst wenn es sie gäbe, würden wir damit im Endeffekt auch "unbegrenzt" Abwärme damit erzeugen. Machen wir nicht den gleichen Fehler zweimal.
  • Herrmann-Löns-Romantik

    08.07.2015, Arnd-Matthias Langner
    Ich finde es schrecklich, das "grün angehauchte" Naturapostel das Leben auf dieser Welt als einen statischen Naturpark sehen, ähnlich wie in den lodengrünen Romanen von Hermann Löns.

    Das Leben ist dynamisch - statisch ist der Tod!

    Und es hat auf diesem Planeten noch ganz andere Umwälzungen gegeben. Die erste und ziemlich grausame Umweltkatastrophe war die Erfindung der Photosynthese vor rund 2,5 Mrd. Jahren und die "Vergiftung" der Atmosphäre mit Sauerstoff, die ziemlich vielen Lebewesen das Leben gekostet hat - nur ohne die es uns heute nicht gäbe
  • An: Michael Homeier

    08.07.2015, Christine Schramm
    Sehr geehrter Herr Homeier,

    keiner sagt, dass die Katze nicht auch ein Problem am Vogelsterben ist. Eben auch eins von vielen! Was mich am Artikel stört, nicht alle Faktoren werden hier durchleuchtet. Hier in dem Artikel wird ganz klar auf ein Problem hingewiesen... Und das Problem scheint laut Schreiber ausschließlich die Katze zu sein! Wenn hier ein gerechter Artikel geschrieben und die Katze als Täter mit integriert worden wäre, dann würde sich wahrscheinlich keiner aufregen und Beifall klatschen. Aber sorry, die Katze hier als die größte Belastung zu sehen, als der schlimmste Feind der Vögel, das ist einfach nicht fair, nicht haltbar. Leute greifen solche Artikel auf und meinen - da sie unbewusster, unwissender sind, sich nicht wirklich informieren, alles glauben, was sie lesen -, dass die Katze tatsächlich das größte Übel ist und verbreiten ihre Meinung wieder, usw. Ich denke genau so verbreitet man Hass, mobbt man Lebewesen, um nicht noch weiter zu gehen. Der Redakteur übernimmt eine Verantwortung bei seinen öffentlichen Statements und sollte versuchen so neutral wie es geht zu sein, aber dennoch seine Meinung preiszugeben. Die Meinung, die Katze und deren Halter sind die größten Feinde der Vögel - ansonsten wird ja nichts weiter beleuchtet - kann nicht der rechte Weg sein.

    Ein Kitten an die Wohnungshaltung zu gewöhnen, das ist nicht das Thema. Das Thema ist, dass Freigänger, die ihr LEBENLANG auf der Straße klar kommen mussten, schwer noch in Wohnungshaltung umerzogen werden können. Sicherlich sollte jede Katze kastriert und registriert werden! Und die Kitten, die den Freigang im Blut haben, wurden auf der Straße geboren und so leid es mir tut, ich spreche da vollkommen aus Erfahrung! Aber das soll jetzt nicht das Thema sein!

    Eine Katze ist ein Raubtier und wenn wir ehrlich sein wollen, ist eine artgerechte Haltung der Freigang. Ihr Job war es früher den Hof vor Mäusen und Ratten zu säubern und genau das steckt in der Katze - nach wie vor - drin, ob Stubentiger oder Freigänger. Und genau den Job, wofür die Hauskatze gehalten wurde, sprechen wir heute der Katze komplett ab! Eine artgerechte Haltung ist somit nicht nur der Freigang, sondern auch das Fangen von verschiedenen Tieren, welches der Mensch als störend empfunden hat. Dass wir heute unser Raubtier nicht mehr artgerecht halten und auch diese nicht mehr artgerecht ernähren (es war wohl nicht üblich, dass Katzen Kühe oder Elche jagen und gefressen haben) ist alleine dem Menschen zuzuschreiben, aber nicht der Katze. Die Katze hat sich in ihrem Verhalten nicht verändert. Sie ist nur durch den Menschen verwöhnter und verweichlichter und sucht natürlich, da das Angebot gemacht wird, sich den leichtesten und einfachsten Weg raus.
    Ich bin ganz bei Ihnen, Rücksichtsnahme gehört von ALLEN Seiten dazu. Sicherlich von den Katzenhaltern, wie aber auch von den anderen Menschen, die meinen, einen noch viel größeren Schaden an unseren Tieren, an unserer Umwelt und Natur anrichten zu wollen und das teilweise noch bewusst. Fassen wir zusammen: Es ist nicht die Katze, die die Schuld trägt, sondern generell der Mensch! Und auch hier bin ich bei Ihnen: Fakten zu ignorieren bringen nichts! Nur leider scheint das der Redakteur anders zu sehen, denn er hat - außer der Katze - sonst alle Faktoren komplett ignoriert und somit einen unfairen Artikel veröffentlich!
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Schramm,

    wie kommen Sie eigentlich darauf, in meinen Text hinein zu interpretieren, dass ich allein Katzen als Problem sehe? Der Artikel bezog sich auf eine Studie, in der das beschriebene Problem analysiert worden war und hat eine Bewegung in den USA erwähnt, die Katzen am liebsten im Haus sähe. Nochmals: Ich habe ein komplettes Buch zum Thema Vogelschutz geschrieben, worin auch Katzen als potenzielles Problem erwähnt werden - aber weit hinter Landwirtschaft, Umweltverschmutzung oder Jagd. Ich verzichte hier mal auf den Link dazu, damit mir hier nicht wieder Werbung vorgehalten wird (die ich dann schon ein paar Jahre früher hätte betreiben müssen ;-)). Ja, ich bin der Meinung, dass Katzenhalter auch mehr Rücksicht auf die Natur nehmen sollten. Aber nein, sie sind nicht das größte Problem. Sie können aber nicht erwarten, dass ich alle Gefahren für Wildtiere in einem Drei-Absatz-Artikel unterbringe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Kostengünstige Solarzellen...

    08.07.2015, Rene Macon
    ...,die Solarstrom billiger als fossile Energietärger herstellen können, wären ein willkommener "Nebeneffekt" dieser Legoland-Spielfreude. Ein "Nebeneffekt", der unsere Wirtschaft möglicherweise noch stärker revolutionieren würde, als die Erfindung der Dampfmaschine. Kaum auszumalen, was sich alles ändern würde, wenn die Energiepreise in Richtung unerheblich purzeln würden. Nicht nur die Treibhausgasproblematik wäre gelöst. Der 6. Kondratjew-Zyklus könnte der interessanteste von allen werden...
  • Momentaufnahme eines lebensnahen Zustands

    08.07.2015, Harald Engelhardt, Martinsried
    Joachim Schulz vergleicht die Möglichkeiten des Freien-Elektronen-Lasers (FEL) mit der Abbildung durch die Lichtmikroskopie und stellt die mit 75 bis 130 Nanometern erzielte Auflösung eines Zyanobakteriums als Schritt auf dem Weg zur atomaren Rekonstruktion komplexer biologischer Objekte dar. Der Autor verkennt leider völlig, dass natürlich auch Elektronen biologische Zellen wie Bakterien durchstrahlen können und unmittelbar interpretierbare Bilder (ohne Phasenproblem) liefern. Die Zellen werden mit geringem Aufwand schockgefroren und bieten eine Momentaufnahme eines lebensnahen Zustands. Mehr noch, mit der Technik der Kryoelektronentomografie (CET) erzielt man heute 3-D-Rekonstruktionen intakter Zellen von einigen hundert Nanometern Dicke mit einer Auflösung von ≤ 2 Nanometern und kann die Struktur von Proteinkomplexen im Zellinneren erkennen und identifizieren.
    Auch potenziell atomare Auflösung hilft letztlich nicht viel, wenn nur eine Aufnahme in Strahlrichtung aufgezeichnet wird. Denn hier überlagern sich die Moleküle und liefern kein interpretierbares Signal. Um Strukturen in der Rekonstruktion räumlich voneinander trennen zu können, ist die Kombination von Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen notwendig. Und die müssen gleichzeitig aufgezeichnet werden, denn für einen weiteren "Schuss" gibt es die Zelle nicht mehr (destruction after diffraction). Bleibt die atomare 3-D-Zellrekonstruktion mit dem FEL deshalb Illusion? Das wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls ist es nützlich zu wissen, dass es in Deutschland mehr Transmissionselektronenmikroskope mit CET-Anwendung gibt als weltweit Synchroton-Strahlquellen mit geeignetem FEL.
  • Wahrheit

    08.07.2015, manfred selck
    Wahrheit ist die praktischte Theorie. Wenn vor mir ein Glas Bier sehe und ich nehme an, in Wirklichkeit stehe es unter dem Tisch, dann ist das unpraktisch, da ich dann durstig bleiben würde. Die Suche nach der Wahrheit ist aber nie zu Ende, sondern nur eine Annäherung an ein Optimum, das nie erreicht wird.
  • An Christine Schramm

    08.07.2015, Michael Homeier
    Bei Ihrer Meinung, daß der Mensch das eigentliche Übel ist, bin ich absolut bei Ihnen !
    Auch daran wird seit langen gearbeitet !
    Hier in diesem Bericht geht es aber mal nicht um die Sünden der Menschen, sondern darum einmal darzulegen inwieweit freilaufende Hauskatzen und die dazugehörige Ignoranz der Freilaufbefürworter das durch den Menschen eh schon wacklige, natürliche Gleichgewicht noch mehr ins Wanken bringen !
    Hätten Sie den Artikel und meinen Beitrag aufmerksam gelesen, wüssten Sie das !
    Es geht auch nicht darum einer Spezies die Schuld am Ganzen zu geben oder sie zu erschießen !
    Ebenso nicht darum Freigänger einzusperren ! Wenn Katzen einmal draußen gejagt haben, ist es sowieso schon zu spät. Die lassen sich tatsächlich nicht mehr so ohne weiteres umerziehen.
    Es würde ja schon reichen, wenn die angeblichen "Katzenkenner" zukünftig aufhörten ihre neuen Stubentiger erst an den Freilauf zu gewöhnen ! Dann würden die Katzen es auch nicht vermissen !
    Und Sie können mir glauben daß ich weiß wovon ich rede bzw. schreibe.
    Ich arbeite schon sehr lange im Natur- und Artenschutz ! Speziell im Amphibien- und Reptilienschutz.
    Bei dieser Arbeit habe ich schon viel zu häufig miterleben müssen wie die "süßen Kätzchen" ihren Jagdinstinkt ausleben. Ohne Notwendigkeit ! Einfach nur so aus Spaß und Lust ! Glauben Sie mir, das möchten Sie nicht sehen !
    Und das waren keine Straßenkatzen oder erbbelastete Hauskatzen die angeblich " Freigängerblut" in sich hatten ! Das waren wohlgepflegte, satte, gelangweilte Katzenlieblinge !
    Die Behauptung "Freigängerblut" ansich beweist eh nur Unwissenheit ! Das ist absoluter Blödsinn und in keinster Weise irgendwo schon mal belegt, da so etwas garnicht existiert ! Das ist nur wieder eine von vielen Ausreden der Katzenlobby !
    Außerdem hatte ich zweimal, jeweils über 20 Jahre, selbst Katzen die sich in ihren vier Wänden sehr wohl gefühlt haben ! Die erste hatte ich als Junge bekommen und sie anfangs auch raus gelassen. Selbst die hat sich später an den Verbleib im Haus gewöhnt, ohne das Haus zu zerlegen !
    Man muss sich eben einfach, deren Jagdinstinkt entsprechend, ausreichend mit ihnen beschäftigen und nicht andere unschuldige Kleintiere dafür herhalten lassen ! Zudem kenne ich nicht wenige verantwortungsbewusste Katzenhalter die das ebenso handhaben, ohne daß es den Katzen an irgend etwas fehlen würde !
    Und eine Hauskatze mit Wildtieren zu vergleichen ist in diesem Zusammenhang sowieso völlig daneben. Das ist wie Äpfel mit Bananen zu vergleichen !
    Äpfel gehören zu unserer Natur, Bananen nicht !
    Wildkatzen (und damit sind nicht die vielen tausend verwilderten Hauskatzen gemeint!) und die anderen von Ihnen genannten Wildtiere gehören zu unserer Natur, Hauskatzen nicht !
    Wildtiere sind ein Teil der Natur die sich draußen selbsterhalten und deshalb jagen müssen ! Die machen das nicht aus Langeweile wie unsere Hauskatzen !
    Hauskatzen sind Haustiere die keinerlei Recht auf Tötung freilebender Tiere haben !
    Wenn es nach mir ginge müsste jede Katze, wie bei Hunden praktiziert, besteuert werden !
    Dann würde sich so mancher überlegen sich eine oder, was garnicht so selten ist, mehrere Katzen zuzulegen !
    Gleiches Recht für alle !
    Und nun als Schlusswort: Hier möchte ich ohne Abstriche das Ihrige übernehmen und noch hinzufügen - Bei der Lösung des hier beschriebenen Problems hilft nur EINSICHT, SACHKENNTNIS, SACHLICHKEIT UND ZUSAMMENARBEIT !
    FAKTEN STUR IGNORIEREN BRINGT KEINEM ETWAS !


  • Darauf ein Guinness!

    07.07.2015, R.Kemnitzer
    Noch nie seit Beginn moderner Wetteraufzeichnungen maß man soviel Mist.
    Auch wenn der Papst die Station zusätzlich noch gesegnet hat, möchte ich den Rekord bezweifeln.
    Die Station liegt hier:
    https://www.google.com/maps/place/49%C2%B044%2710.7%22N+10%C2%B010%2741.2%22E/@49.736305,10.1781111,15z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0
    Und sah mal so aus:
    http://www.infranken.de/storage/scl/importe/mp/artikel/mpnlneu/kt/lo/1436003_t1w454h300q75v17581_1H9Y9D.jpg
    Wenn man in Google die Satellitensicht (Earth) auswählt und hochskaliert, sollte man die Crux des Standortes sehen. Das eine Problem ist die Abschottung des Standortes Richtung West und Südwest, das andere ist der Abschluß des Grundstückes mittels einer Hecke. Wie hoch und wie dicht ist der Bewuchs der Hecke am 05.07.2015 gewesen? Wie sehen die Felder dort zur Zeit aus, wächst da gerade Energie-Mais heran? Wie genau ist der Sensor? Misst der im Hunderstel Grad-Bereich, wie hoch ist sein nativer Messfehler? Etc pp.

    Man sollte doch mal wenigstens die Regeln des Guinness Buches einhalten, also Verifikation und Plausibilität.

    Und ja, der Sonntag war wohl temperiert.
  • Terror und Biowaffen!

    07.07.2015, Peter Horn
    Wie kann man nur so naiv sein… diese Techniken SIND biologische Waffen, und Leute, die ohne Bedenken mit ihrem Halbwissen in maßloser Selbstüberschätzung zurechtgebastelte Organismen freisetzen, deren Nachkommen die Veränderung erben (Zitat: „Damit verbreitet sie sich exponentiell und schneller als sonst“), SIND Terroristen. Und wer soll die beaufsichtigen? Die von der multinationalen Agrolobby unterwanderten Alibiinstitutionen?

    Der Siegeszug der materialistischen Wissenschaften muss wohl bis zur bitteren Konsequenz weitergehen, bis zu der großen Krise, aus der die Menschheit entweder mit einem gewandelten Bewusstsein oder gar nicht hervorgehen wird.
  • Ein naturwissenschaftliches Weltbild kann nicht korrekt sein

    07.07.2015, Manfred Reichelt
    @ Nr. 7
    Nein. Physik ist Experiment und Spekulation aufgrund von Ergebnissen. Physik beschäftigt sich eben nur mit dem Materiellen. Gute Physiker sind selten gute Denker, und wie gesagt nur auf ihr Fachgebiet beschränkt.

    @ Nr. 9
    Wenn nur die Physik berücksichtigt wird, hat man eben Scheuklappen. Da kommt keine wirkliche Erkenntnis der Realität heraus. Deshalb sollten Naturwissenschaftler Aussagen über das, was wirklich ist, den Philosophen überlassen, denn die berücksichtigen auch - wenn sie gut sind - auch die nichtmateriellen Realitäten.
    So, wie interpretieren denn sie die Nahtoderlebnisse und die Ergebnisse der Reinkarnationsforschung? - Haben Sie diese überhaupt gründlich zur Kenntnis genommen? Das möchte ich bezweifeln, denn dann kämen Sie zu anderen Ergebnissen.
    Alles, was ich hier geschrieben habe ist stringent. Wenn Sie das anders sehen, hapert es sogar an der Logik.
  • Gesetz ist das Problem.

    07.07.2015, Anita
    Das Problem ist nicht die Katze an und fuer sich, sondern die Anzahl. Es sollte gesetzlich auf max. 2 pro Haushalt beschraenkt werden, genauso mit Hunden. Dann muesste es per Gesetz vorgeschrieben sein dass ALLE Katzen kastriert, geimpft und microchipped sind. Dafuer kann es eine Marke geben wie beim Hund. Katzen ohne Marke werden eingefangen und dem Besitzer erst wieder ausgehaendigt wenn diese die gesetzlichen Bestimmungen erfuellen. So kann man die Zahl in Grenzen halten und die Schaeden auch. Zuechter und Tierheimen sollte es nicht erlaubt sein unkastrierte Tiere abzugeben.
  • Haushaltung ist möglich !

    07.07.2015, Christine Schramm
    An Michael Homeier!

    Soviel Unwissenheit auf einem Haufen habe ich selten lesen dürfen. Hier spricht ein Mensch, der von Katzen gar keine Ahnung hat, sich aber öffentlich äußert. Sie leben auch nach dem Motto: Ich weiß nicht, dass ich nicht weiß!

    Eine reine Hauskatze mit einem Freigänger zu vergleichen, geht gar nicht. Hauskatzen, die den Freigang nicht kennen, vermissen in der Regel diesen auch nicht. Sie versuchen ab und an dennoch zu flüchten, aber kommen meistens nicht besonders weit, weil sie sich draußen nicht auskennen und sich daher nicht trauen. Wenn Sie einmal eine Katze rausgelassen oder einen Freigänger aufgenommen haben, ist es sehr oft zu spät sie wieder umzuerziehen und einzusperren. Viele Katzen kommen von Bauernhöfen oder von der Straße (Inland/Ausland) und sind den Freigang gewöhnt oder haben Eltern, die Freigänger waren und den Freigang im Blut. Wer hier schon einmal versucht hat eine Katze, die den Freigang kennt, einzusperren, kann bestätigen, dass die Wohnung am Ende dementsprechend aussieht. Die Katzen kratzen an Wänden, machen Tapeten kaputt, springen an die Wände, schreien und rufen den ganzen Tag und gerade nachts, da sie nachtaktiv sind. Wenn der Katzenhalter Glück hat, gibt sie nach Wochen auf. Aber bis dahin ist der Mensch mit den Nerven am Ende, kann seine Wohnung renovieren, neue Möbel kaufen und muss ständig, bei jedem öffnen der Tür oder Fenster, aufpassen, dass die Katze nicht entschwindet. Sie können nicht mal ein Fenster öffnen oder kippen, weil die Katze versuchen wird herauszukommen. ALLES selbst erlebt, als ich umzog.

    Ignorant finde ich, die Schuld der Katze zu geben, wo doch der Mensch alles zerstört. Ich schrieb oben schon... Der Mensch zerstört die Umwelt, die Natur, unsere Nachbarländer fangen mit meterlangen Netzen Millionen von geschützten Vögeln, um sie zu essen, der Mensch baut immer mehr und nimmt den Vögeln den Wohnraum, der Bauer, der mäht und keine Rücksicht auf Bodenbrüter nimmt und ganz nebenbei haben die Vögel noch andere Feinde, wie der Fuchs, der Waschbär, das Eichhörnchen und nicht zu vergessen auch Vögel fressen Vögel. Hier wird einfach ein Tier herausgepickt, damit man einen Sündenbock hat. Tatsächlich ist es aber so, dass der größte Feind der Tiere - und nicht nur der Vögel - der Mensch ist!

    Ich finde es bedauerlich, da der Mensch die Schuld an dem Artenaussterben trägt, dass er nicht seiner Verantwortung nachkommt und hier was ändert. Statt was zu ändern, wird hier ständig auf irgendwelche Tiere gezeigt! Haben wir die Katze im Griff, wer kommt als nächstes? Jagen wir dann die Waschbären oder besser noch die Eichhörnchen? Ändern wir doch erst einmal unser Verhalten, setzen wir uns doch mal mit unseren Nachbarländern in Verbindung, hören wir doch endlich auf Vögel zu fangen und zu essen, Windräder zu bauen, weisen wir die Bauern darauf hin, dass Vögel auch eine Brutzeit haben, hören wir auf die Umwelt und Natur zu zerstören und den Vögeln ihren Wohnraum zurückzugeben... Geht nicht? Ist der Mensch dann doch zu ignorant und unbelehrbar? Ist der Mensch zu unbequem, weigert sich, sieht die Problematik nicht ein? Ist der Mensch gar zu egoistisch, denkt nur an sich und andere Lebewesen sind egal? Tja, so sind die Menschen. Aber aus einer Ignoranz heraus andere Lebewesen dafür verantwortlich zu machen, weil der Mensch es nicht begreifen will, zu dumm und einfältig ist, zu ungehobelt und unbequem ist, ist unfair und nicht der richtige Weg.

    Der richtige Weg wäre, dass die Menschheit bewusster wird, versteht dass wir nur diese eine Welt haben, wir alle im gleichen Boot sitzen, versteht, dass Tiere auch Lebewesen sind und Rücksicht darauf genommen wird. Wenn wir DAS alles eingesehen haben und sich nichts ändern sollte - was ich bestreite -, können wir gerne an andere Lebewesen gehen.

    Hier müssen die Haushalte aufgeklärt, die Herzen geöffnet und das Verständnis aufgebaut werden... Ja, Tierschutz ist nicht einfach, gehört aber dazu und um Bewusstsein zu erreichen gehört eine vernünftige Aufklärung. Die Aufklärung kann auf gar keinen Fall sein: Der einzige Vogelfeind ist die Katze, also sperren wir sie ein oder erschießen sie! Diese Einstellung ist doch etwas banal und einfältig.

    Und nun als Schlusswort: VERANTWORTUNGSBEWUSSTE NATUR-/TIERLIEBHABER AKZEPTIEREN DAS LEBEN UND SIND NICHT VERANTWORTLICH AM TOD VON MILLIONEN TIERE - EGAL WAS FÜR TIERE! Sollte der Mensch das endlich kapieren, dass er der größte Feind der Natur/Umwelt und Tierwelt ist, dann RETTET ER MILLIONEN UNSCHULDIGER TIERE DAS LEBEN UND ZWAR OHNE PROBLEME !!!
  • Muss unscharf sein

    07.07.2015, Christine
    Wenn die Sonne eine quasipunktförmige Lichtquelle wäre, müsste der Schatten in der Tat scharf sein. Ist sie aber nicht, d.h. es gibt einen Halbschatten, von dem aus gesehen die Sonde die Sonne nur teilweise verdeckt.