Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Bienenharz lässt Haare schneller wachsen

    06.07.2016, Anja
    Die im Artikel genannten Versuche wurden mit der grünen Propolis aus Brasilien gemacht, denn nur diese Propolis enthält Artepillin C. Auf eben diesen Inhaltsstoff sind die Erfolge in Bezug auf Haarausfall zurückzuführen.
  • ..Informationen oder ..formationen?

    06.07.2016, Udo Onnen-Weber
    Heißt das wirklich Salz-, Ton oder Kristallinformationen und nicht ...-formationen?
    Antwort der Redaktion:
    Ja, denn der Begriff leitet sich vom geologischen Fachbegriff "Kristallin" ab: https://de.wikipedia.org/wiki/Kristallin

    Siehe auch diese Seite der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR): http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Endlagerung/Endlagerstandorte/endlagerstandorte_node.html
  • Aberglaube 2.0

    06.07.2016, Detlef Kroll
    Kaffeesatz lesen, Sterne deuten, so versuchte man bisher, durch Mustererkennung in die Zukunft zu blicken. Heute versucht man dasselbe mit Computern. Als aufgeklärte Menschen wissen wir, dass sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt.

    Abergläubische Menschen projezieren hier ihre Ängste und Sehnsüchte auf eine Technologie und Mathematik, die sie nicht verstehen. Dagegen hilft nur Schulunterricht und Aufklärung.

    Wenn aber genug daran glauben und beispielsweise ihre Aktienkäufe danach ausrichten, könnte es sogar funktionieren. Das nennt man dann Selbsterfüllende Prophezeiung.

  • Alles vergebliche Liebesmüh'

    05.07.2016, Jakob A.
    Wie so oft könnte man sehr viel Zeit und Geld sparen, würde man einfach einen Mathematiker fragen. Dem würde nur ein einziges Wort genügen: "Nicht-Linearität".
    Mit der Zeit werden Verbrecher, insbesondere diejenigen die planen, sich an Predictive Policing anpassen, dort einbrechen wo es "unwahrscheinlich" ist, zum Beispiel. Somit wären die ganzen Systeme hinfällig und müssten neu gestaltet werden. Die Verbrecher werden ihr Verhalten wiederum anpassen, und so weiter und so fort. Solche Systeme sind schlichtweg unmöglich.
  • Schlechte Formel

    05.07.2016, Ulrich Heemann
    Dass die Wahrscheinlichkeit invers proportional zur Größe des Bakteriums(!!) sein soll, ist schlechterdings purer Unsinn. Ein fertiges Bakterium als Basis zu nehmen, ist geradezu absurd. Und die Größe Pa sollte auch in diesem Kurzbericht schon etwas genauer definiert werden, um überhaupt zu verstehen, was sie aussagen soll. Nimmt man die genannten Zahlen, so ergibt sich die Wahrscheinlichkeit für Leben als 1E-6 oder 1E-12 pro 1 Milliarden Jahren mal der Zeit. Setzt man nun großzügig 1 Milliarde Jahre für die Zeit an, so ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 1E-6 oder 1E-12.
    Toll!
    Man sollte nicht jeden Unsinn weiterreichen, der veröffentlicht wird.
  • Rechnen für Anfänger

    05.07.2016, Hermine Loidolt
    Nimmt man die Aussage der Autroren ernst dass sich in 10 Jahren die Datenmenge alle 12 Stunden verdoppeln wird so kommt man zu dem Ergebnis (einfaches nachrechnen) dass nach etwa einem weiteren Jahr die gespeicherte Datenmenge weit höher ist als die angenommene Zahl der Atome im ganzen Universum.

    Spätestens an dem Punkt muss man den Artikel in seiner Seriosität in Frage stellen.
  • Berühmtes Schaf

    05.07.2016, Paul R. Woods
    Für die Wissenschaft mag Dolly das berühmteste Schaf der Welt sein, für den Rest doch wohl eher "Shaun das Schaf".
    Antwort der Redaktion:

    Darüber kann man diskutieren... Aber wenn ich "berühmtestes Schaf der Welt" googele, erfahre ich, dass das Schaf "Shrek" offenbar bei vielen die Nummer 1 ist. Und das kannte ich bis dato überhaupt nicht. Vielleicht können wir uns ja darauf einigen, dass Shaun das "beliebteste" Schaf der Welt ist."

    Beste Grüße, Jan Dönges/Red.

  • Wie stark belastete Fukushima den Pazifik?

    05.07.2016, W. Baumann
    Der Autor schreibt: "Während 15 000 Menschen durch das Erdbeben und die Tsunamis getötet wurden, sei bislang noch niemand auf Grund der radioaktiven Belastung gestorben."
    Er bezieht sich nur auf die evakuierte Bevölkerung; doch was ist mit den im Reaktorbereich eingesetzten Arbeitern?
    Antwort der Redaktion:
    Es starben sechs Arbeiter - allerdings nicht an radioaktiver Strahlung, sondern durch die enorme Hitzebelastung während der Arbeit in Schutzanzügen an Herzinfarkten. Auch im Nachgang ist bislang kein Todesfall durch Folgeschäden bekannt geworden.
  • Im Artikel fehlt die Relation zur normalen Niederschlagsmenge

    05.07.2016, Christian Schuhmacher
    Bei einem Rückgang des Jahresniederschlags von 500mm in Europa könnte man titeln: "Verbrennt Europa diese Jahr ?" (Der Jahresniederschlag liegt in Europa bei ca. 700mm)
    Der Jahresniederschlag in Amazonien dagegen liegt je nach Region zwischen 7000 und 12000 mm pro Jahr. Im Schnitt bei mindestens 8000 mm. 500mm entspricht einem Rückgang von ca. 6%
    Antwort der Redaktion:
    Das stimmt für die Gesamtsumme. Allerdings unterliegen die Niederschläge auch in Amazonien einem Jahresgang - vor allem in den südlichen Bereichen, in denen auch die stärkste Entwaldung auftritt. Das Niederschlagsdefizit entspricht hier teilweise schon zwei bis drei Monaten ohne Regen, und die trockensten Monate folgen erst noch.
  • Gesamtstruktur des Universums?

    05.07.2016, Joachim Datko
    Zu 01.07.2016 "Die Abschätzung von Messfehlern ist dabei sicherlich problematisch - aber wie gesagt, wenn der Einfluss der 9s so deutlich ist, dann sollte die Gesamtstruktur des Universums ein toller Benchmark für die bestimmten Lebensdauern sein."

    Wir haben allerdings keinerlei fundierte Vorstellung von der Gesamtstruktur des Universums.
  • wesentlicher Faktor bleibt unbestimmt:

    05.07.2016, Joachim Falken
    P_a ist letztlich die unbekannte Kerngröße. Und Leben beginnt sicherlich mit viel einfacheren Grundformen als wie einem heutigen Bakterium.
    Dass eine größere Biosphare bessere Chancen bietet, Leben zu erzeugen, ist nicht überraschend.
  • Na endlich

    04.07.2016, Fritz Kronberg
    Das wurde aber auch langsam Zeit, daß mal jemand mit öffentlicher Wirksamkeit diesem Spendensammelverein ohne erkennbaren Nutzen widerspricht.
    @ Robert Orso: Das eigentliche Problem liegt darin, daß die selbst ernannten Umweltschützer immer unter Einsatz von Halbwahrheiten und gelegentlich glatten Lügen einen gewaltigen Popanz aufbauen, auf den sie dann mit Genuß eindreschen und selbst bei (einigen wenigen) Naturwissenschaftlern, die dagegen eigentlich immun sein sollten, Widerhall finden. Im Fall der grünen Partei liegt der Grund auf der Hand. Mit nichts lassen sich Wähler leichter anlocken, als mit einer angeblichen großen Gefahr, gegen die man sich dann als Retter aufspielen kann. Greenpeace ist davon nur ein Ableger, der sich von Spenden verängstigter Bürger, die mangels eigener Sachkenntnis und getrieben von sorgfältig gesätem Mißtrauen gegenüber denen, die über die nötige Sachkenntnis verfügen, ernährt. Die "Gegner" sind keine Feiglinge, aber (und zwar gezielt) verängstigt sind sie schon, wenn man von denen absieht, die wider besseres eigenes Wissen die Propagandamaschine laufen lassen.
  • Kausalitätsverdrehung?

    04.07.2016, offener Schnürsenkel
    Vlt. ist es ja auch so, dass Menschen mit einer dünneren Großhirnrinde anfälliger fürs Rauchen sind? Es wurde ja ebenso jahrelang angenommen, Cannabiskonsum schädige das Gehrin (Vor allem libmisches System und Belohnungszentrum). Mittlerweile weiß man, dass Menschen mit derartiger Veranlagung (ADHS) gern Cannabis als Selbstmedikation konsumieren aber auch anfälliger für Cannabissucht sind. Vlt. existiert hier ja auch ein ähnlicher Zusammenhang...
  • Falsches Bild

    04.07.2016, Richard Vahrenkamp
    Wenn Sie über Mathematik schreiben und dazu ein Foto eines Tafelbildes setzen,
    dann sollten nicht ein Gimmick-Foto wählen, das für die Medien und Bilddatenbanken (© iStock / nicolas_ ) gemacht ist und ein falsches Bild von Mathematik in der Öffentlichkeit erzeugt. Das Foto ist inhaltlich schwachsinnig. Niemand zieht eine Wurzel aus Betrag x dividiert durch x. Die Zeit braucht eine bessere Endkorrektur! Nehmen Sie nächstens ein Foto von einer Mathematik-Vorlesung an einer Schule oder Hochschule.
  • "Neue Weltordnung"

    04.07.2016, Markus Kraffczyk
    Zum Glück war Sprache schon immer verräterisch: So auch hier. Immerhin wird allmählich klar, worum es den Größenwahnsinnigen in Wirklichkeit geht: nicht um Ozonlöcher, den Klimawandel oder vielleicht die Welternährung, Krieg oder Frieden - nein, es geht schlicht um die Machtergreifung der Apparatschicks, die hemmungslose Manipulation und Ausbeutung anderer Menschen für ihre Zwecke. Eigentlich nichts Neues. Nur ein besonders dreister, nachhaltiger Vorstoß. Die uns aufoktroyierten Zeitgeistthemen sind wohl nur Mittel zum obigen Zweck...