Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Wissenschaft und Wirklichkeit

    13.03.2017, Michael Kühnapfel
    Was die Naturwissenschaften angeht, würde ich Herrn Behrendt sogar recht geben, bei den Sozialwissenschaften eben nicht.
    Berufung auf Autoritäten in ellenlangen Zitaten ihrer Alphas, manipulative Datenerhebung, die gewünschte Ergebnisse implizieren, Missbrauch des Konstruktivismus, um sich einem Wahrheitsdiskurs zu entziehen und daraus folgendes expertokratisches Argumentieren, Diffamierung anderer Welterklärungsmodelle (am bekanntesten dürften die Begriffe des Biologismus und des (Sozial-)Darwinismus sein), dazu der Hegemoniale Anspruch, alle dass lassen die Ausssage der Sozialwissenschaften doch durchaus zweifelhaft erscheinen. Man sehe nur die Gleichsetzung von Vegetarisch mit Gesund, das ist PR und keine Wissenschaft.
    Eigenlich lohnt es nicht, auf solch einen Artikel wie oben einzugehen, in dessen Dateninterpretation wohl ein ordentlicher Schuss Sexismus eingeflossen ist (aber Wissenschaft ist natürlich auch immer Zeitgeist), aber gerade wegen der expertokratischen Aussage des Beitrags 10. wollte ich dass doch mal anmerken. Man braucht eigentlich keine sozialwissenschaftliche Ausbildung, um Blödsinn zu erkennen. Allerdings empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Originalarbeiten nachzuschlagen, es könnte auch sein, dass das Thema spektrisiert wurde.
  • Fehlende Fakten

    13.03.2017, Bernd Jung
    In diesem Beitrag fehlen ein paar Fakten:
    Bereits 2011 hat der Verein Deutsche Sprache in einer Petition die Aufnahme des Deutschen als Amtssprache ins Grundgesetz gefordert. Die AfD hat sich 2016 also nur angehängt.
    In den meisten Ländern wird/werden die Amtssprache/n in der Verfassung festgeschrieben:
    http://www.vds-ev.de/deutsche-sprache-ins-grundgesetz/259--sprachregelungen-in-den-verfassungen-anderer-laender

    Ohne Erwähnung dieser Fakten wirkt der Beitrag leider sehr polemisch.
  • Super Erde / Esi

    13.03.2017, Alexander F.
    Na dann lieber erste - die harte - Variante. @Namensvetter Alexander
    Man kann ja dann immer noch ein "mindestens" dazusetzen.

    @(Super)-Erde Meldungen in der Presse
    Was mich immer wundert ist, wenn davon gesprochen wird den Erdorbit als Mittelwert zu nehmen und 10% rauf und runter (oder so ähnlich) als "Habitable Zone" zu deklarieren...
    Warum? Es ergibt null Sinn.
    Da kommt es auf den Stern drauf an.
    Auf die Größe des Planeten.
    Auf die Atmosphäre (u.a. Albedo).
    Auf den Boden (gutes Beispiel auf der Erde gerade: Eis schmilzt, mehr Energie geht ins Wasser und wird somit nicht reflektiert sondern aufgenommen und gespeichert).
    Und zig andere Dinge.
    Das muss Wirklich auf dem Mist von unfähigen Journalisten gewachsen sein, selbst in Dokus wird das immer als unumstößliche Wahrheit deklariert.
    Dabei muss man nur 5 Sekunden darüber nachdenken und merkt das es Blödsinn ist.

    @ESI
    Es gibt Abertausende von Parametern.
    Und selbst die verlockendsten 99% "guten" Parameter können uns noch durch das letzte Prozent den Planeten madig machen.
    Was wir bisher herausfinden können sind nur wenige Werte.
    Der ESI in seiner jetzigen Form ist jedenfalls undurchdacht.
    Wäre doch mal gut eine bessere Möglichkeit zu finden.
    Dann könnten Wissenschaftler, die einen Planeten finden auf dem wenigstens die Parameter stimmen welche wir bisher ermitteln können dies den Leuten auch ordentlich kommunizieren.
  • Ist das Buch also schwer lesbar?

    13.03.2017, L.Schaber
    Da der Autor des Artikels sich an keiner Stelle dazu äußert warum und für wen die Lektüre des Buches eine Herausforderung darstellen soll, gehe ich davon aus, dass sich die Herausforderung auf die dort vorgebrachten (Hypo-) Thesen bzw seine Hauptthematik bezieht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Lektüre des Buches aufgrund eines miserablen Druckbildes oder wegen eines unerträglichen Schreistils des Verfassers eine Herausforderung darstellen soll. (-: (-;
    Stellungnahme:
    Die Herausforderung der Lektüre, die der Rezensent benennt, bezieht sich darauf, dass das Buch sehr umfangreiche historische Schriftsammlungen behandelt - voll von komplexer Mythologie, voll von schwer zu deutender Symbolik und mit einem historischen Kontext, der oft kaum und manchmal gar nicht zu erschließen ist. Und darüber hinaus voller innerer Widersprüche. Jeder, der schon einmal im Alten Testament gelesen hat, weiß, was hier gemeint ist. Aber wenn Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen möchten, können Sie das anhand der Leseprobe, die der Verlag vorhält, gern tun: http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Leseprobe_Zwei%20G%C3%B6tter%20im%20Himmel.pdf

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • Wozu Aliens?

    13.03.2017, Boese Wolfgang
    Dem Menschen fällt es schwer, Lücken im Weltbild zu ertragen. Die weißen Flecken unseres Wissens werden daher gerne mit vorschnellen Erklärungen ausgefüllt. Früher waren es vor allem göttliche Mächte, Atheisten können Aliens als Lückenfüller nehmen. Schwieriger aber sinnvoller wäre es, zuzugeben, dass man es jetzt mal einfach nicht weiß, worum es sich handelt und geduldig weiter zu forschen statt gewagte Spekulationen.
  • Das Buch, nicht die Vorstellung.

    13.03.2017, M.Boesner
    "Man fragt sich warum die Vorstellung zweier Götter im Himmel für heutige Menschen herausfordernder sein soll, als die Vorstellung eines einzigesn Gottes im Himmel."

    Der Autor des Artikels nennt die Lektüre des Buches herausfordernd, nicht die Vorstellung zweier Götter.
  • Umbruch vom Matriarchat zum Patriarchat

    13.03.2017, Johanna Schacht
    Neuerdings ist es Mode, von "Ahnenkult" statt von Göttinnen-Verehrung zu sprechen. Fadenscheinig, denn parallel dazu wurde im Video ein Plan gezeigt, wo eindeutig der Tempel als Aphrodite-Tempel gekennzeichnet war...
  • Wozu Aliens?

    13.03.2017, Boese Wolfgang
    Dem Menschen fällt es schwer, Lücken im Weltbild zu ertragen. Die weißen Flecken unseres Wissens werden daher gerne mit vorschnellen Erklärungen ausgefüllt. Früher waren es vor allem göttliche Mächte, Atheisten können Aliens als Lückenfüller nehmen. Schwieriger aber sinnvoller wäre es, zuzugeben, dass man es jetzt mal einfach nicht weiß, worum es sich handelt und geduldig weiter zu forschen statt gewagte Spekulationen.
  • Biogenes Gas nicht gleich Biogas

    13.03.2017, Marcel Eckard
    Biogenes Gas bezeicht Gas welches auch in geologischen Zeiträumen gebildet wurde . Es wird wie Biogas durch bakterielle Zersetzungprozesse erzeugt, zählt aber zu den fossilen Rohstoffen. Weltweit gibt es mehrere Orte wo dieses Gas gefördert wird und es gibt bei der Förderung keine Unterschiede zu thermogen gebildetem 'konventionellem Erdgas'. Biogas hingegen bezeichnet Gas welches im kurzfristigem Kreislauf gebildet wird und in der CO2 Bilanz daher weitgehend neutral ist. Über geologische Zeiträume sind alle Kohlenwassterstoffe 'bio'. Das Gas in Lake Kivu ist kein Biogas.
  • Uralt?

    12.03.2017, Frank S.
    Wenn ich das richtig interpretiere sind die Triebwerksignale 3 Mrd. Jahre alt. Zu der Zeit hatten wir hier lediglich Algen im Wasser. Kann hier jemand die Wahrscheinlichkeit einschätzen, daß die Evolution in jener Zwergengalaxie soo viel schneller abgelaufen ist als bei uns?
  • Energie von 500 Millionen Sonnen als Antrieb?

    12.03.2017, Bettina
    kenne mich in dem Thema nicht aus, aber habe versucht die Argumentation im Originalartikel nachzuvollziehen und komme da auf die Energie (aktuelle Abstrahlung) von einem Viertel der Sonnenenergie unserer Sonne.
  • Soziale Marktwirtschaft = neoliberal

    12.03.2017, Tim
    In diesem Licht betrachtet, erscheint Smith viel eher als Begründer der sozialen Marktwirtschaft denn als Vordenker des heutigen Neoliberalismus

    Welcher "heutige Neoliberalismus"? Nirgendwo hat der Neoliberalismus mehr als nur homöopathischen Einfluß. In praktisch allen westlichen Staaten beträgt die Staatsquote zwischen 40 und 50 %. Branchen wie das Gesundheitswesen, der Finanzsektor oder der Energiebereich sind so durchreguliert, daß ihr Marktcharakter nur noch ansatzweise erkennbar ist. Banken und andere Unternehmen werden auf Kosten des Steuerzahlers gerettet. Die Politik unterstützt eine EZB, die Sparguthaben entwertet. All das ist sehr weit weg von neoliberalen Idealen.

    Die Soziale Marktwirtschaft unter Erhard war hingehen von den Gedanken geprägt, die wir heute als "neoliberal" verstehen: Der Staat muß die Rahmenbedingungen setzen, soll sich aber ansonsten aus dem wirtschaftlichen Leben heraushalten.

    Für Ludwig Erhard bedeutete der Begriff "Soziale Marktwirtschaft", daß die Marktwirtschaft an sich sozial ist. Die staatswirtschaftlichen Ansätze, die heute alle Parteien vertreten, hätte er strikt abgelehnt. Ludwig Erhard war ein Neoliberaler.
  • Die Nachfrage verringern

    12.03.2017, Liane Mayer
    kann man wahrscheinlich nicht, indem man dem Aberglauben wissenschaftliche Erkenntnisse entgegensetzt. Eher ginge es vielleicht mit einem entgegengesetzten Aberglauben. Mich wundert, dass noch niemand den Chinesen und Vietnamesen klargemacht hat, welch schrecklicher Fluch auf jedem lastet, der Teile geschützter Tiere als "Medizin" zu sich nimmt. Wie z. B.
    "Seine (ihre) Nachkommen werden ihn (sie) verachten"
    "Seine Potenz (für Frauen ihre Schönheit) wird abnehmen"
    "Gesundheitliche /finanzielle Probleme /Unfälle aller Art werden ihn (sie) betreffen"
    "Alpträume werden ihn (sie) nicht mehr ruhig schlafen lassen"
    usw. usf. Der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt.
    Da Menschen bekanntlich dazu neigen, erwartete Unglücksfälle selber herbeizuführen, besteht Aussicht, dass der Glaube an den Fluch sich rasant weiterverbreitet, sobald er einmal erfolgreich in die Welt gesetzt ist.
    Dann hätten die Nashörner endlich ihre Ruhe....
  • Vorschläge

    12.03.2017, Alexander
    Harte Variante: Parameter für die die Werte im Index nicht bekannt sind, werden auf 0 gesetzt. Oder, vielleicht hilfreicher, und auch noch in der Öffentlichkeit vermittelbar: Es wird ein Index eingeführt, der aussagt, wieviele bekannte Parameter in die Berechnung einfließen. Bei Trappist-1d wäre das also der ESI3 mit 0,9. Ernsthaft interessant für die Frage nach Leben wird es dann vielleicht ab ESI6 oder ESI7-
  • Sagen wir mal so

    12.03.2017, Kai
    außerirdisch ist das schon einmal. Soviel ist sicher.