Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Nicht in der Uckermark, sondern am Stettiner Haff

    10.10.2016, Käthe
    Im Rewilding Europe Gebiet 'Oderdelta' am Stettiner Haff wird es wohl Taurosrinder geben, siehe www.rewildingeurope.com/areas/oder-delta/making-it-real/
    Aber wann sie kommen, und ob auf deutscher oder auf polnischer Seite, das steht dort nicht.
  • Alternativer Ansatz ;-)

    09.10.2016, C.Stein
    http://media.lelombrik.net/t/9bd28339eabb5491de7c554a0f9c24cc/p/01.jpg
  • Zuverlässigkeit

    09.10.2016, Thomas Schnell
    Was bedeutet schon ihre Zuverlässigkeit, die sich darin äußert, das die Demographie Pyramide in diesem Land auf dem Kopf steht, zu der Tatsache, daß sie unser Trinkwasser mit Hormonen verseucht?
  • Die verhütete Zukunft

    09.10.2016, Ute Lehmann
    Weil Frauen nur dann Kinder bekommen sollen, wenn alles perfekt ist, sorgen Verhütungsmittel wie die Pille für die hausgemachte "demographische Katastrophe".
    Außerdem ,wozu heiraten und den ganzen Streß mit dem Sex als auch mit der Schwiegermutter , wenn eine Frau doch keine Kinder kriegen darf ? Die Pille macht lustlos, die Aussicht auf kein Kind auch. Mir hats damals gereicht mit der Zyklusregulierung per Pille , ich habe acht Kinder bekommen, und zwar ohne regelmäßige Zyklen. Ich wurde sogar mehrmals erfolgreich schwanger ohne eine Periode zwischen den Schwangerschaften gehabt zu haben. Und die Pille verhütet auch noch die Fische und die Frösche, und Vögel die diese Tiere fressen , mit: weil diese künstlichen Hormon-Chemiekalien in der Kläranlage extrem schwer abbaubar sind. Für meinen Teil, ich fand die Pflicht zu verhüten als Zwang und Bevormundung. Pillen schicken die Frauen in künstliche Wechseljahre. Und jetzt nach den echten Wechseljahren kann keine "Familienplanung" mir ein Nesthäckchen machen. Meiner Meinung nach ist die beste Familienplanung der Familienplaner in der Kalenderabteilung von Buchgeschäften : Zum Eintragen der Kindergeburtstage z.B..
  • Lust

    08.10.2016, Unau
    Ohne Pille ist die Lust einfach größer, am größten ist sie an den gefährlichen Tagen.
  • Verhütung ist eine persönliche Entscheidung

    08.10.2016, Anne
    "In einem Jahr haben von 10 000 Frauen zwei ein Blutgerinnsel – eine der gefährlichsten Nebenwirkungen der Pille. Neuere Hormonpräparate erhöhen diese Zahl um mehr als das Dreifache, ältere um das Sechsfache."

    Dies müsste korrigiert werden, denn es ist umgekehrt. Die alten Präparate erhöhen das Risiko weniger, als die Neuen.

    "Hormonelle Verhütung, zumindest per Pille, scheint mir persönlich nicht mehr zeitgemäß zu sein. In meinem Umkreis haben immer mehr Frauen zu anderen Methoden gewechselt. So werden mittlerweile auch jüngeren Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, Kupfer- und Goldspiralen oder -ketten, eingesetzt."

    Ich habe mich durch diese "Anti-Hormon-Hysterie" der Medien und vieler Bloggerinnen, entgegen ärztlichen Rat, auch dafür entschieden die Pille abzusetzen, obwohl ich sie 12 Jahre ohne Thrombose, Depressionen und mit viel Lust auf Sex überlebt habe. Habe mir eine Goldspirale einsetzen lassen. Nach 2 Jahren mit ständigen Schmierblutungen, krampfhaften Unterleibsschmerzen, dadurch bedingt wenig bis keine Lust auf Sex und einer Infektion (die unfruchtbar machen kann) habe ich sie mir nun wieder entfernen lassen und nehme seit einem halben Jahr wieder glücklich die Pille.

    Ich denke, dass die Risiken und Nebenwirkungen der Pille seit Jahrzehnten erforscht sind und sich die Pille bewährt hat. Die Präparate sind mittlerweile sehr niedrig dosiert und bei Nicht-Vorliegen von erblichen oder anderen Risikofaktoren sind die Risiken niedrig. Fremdkörper in der Gebärmutter haben auch Risiken und werden nicht von jeder Frau vertragen. Ich finde es nicht richtig, ein Verhütungsmittel zu verteufeln und andere hoch zu loben. Jeder sollte für sich Erfahrungen machen und entscheiden, welche Methode für sich persönlich die Beste ist.
  • ein fast zehn Jahre altes Bild

    07.10.2016, Stefan Schaaf
    Diese Hubble-Aufnahme war am 15. Februar 2007 das "Astronomy picture of the day"!

    http://apod.nasa.gov/apod/ap070215.html
    Antwort der Redaktion:
    Faszinierend - die NASA hatte das Bild dann wohl nochmals neu herausgebracht! https://www.nasa.gov/image-feature/goddard/2016/hubble-views-a-colorful-demise-of-a-sun-like-star

    Danke für den Hinweis
    Daniel Lingenhöhl
  • Wo ist der Erkenntnisgewinn?

    07.10.2016, Martin B.
    Jede Wahl ist das Ergebnis von Manipulation der öffentlichen Meinung. Soziale Medien sind nur ein neuer Kanal.
  • Binsenweisheit

    06.10.2016, Walter Müller
    Die empirische (statistische) Festellung einer Grenze der Lebenserwartung erscheint schon theoretisch als eine Binsenweisheit: Kein Leben ohne Evolution. Evolution gleich Veränderung von Lebewesen über Generationen hinweg. Ewiges Leben gleich Abwesenheit von Generationen gleich Abwesenheit von Evolution. Die Lebenserwartung von individuellen Lebenswesen ist also begrenzt? - Tolle Erkenntnis.
  • Überschätzung von Fähigkeit oder Möglichkeit zu Selbstkritik

    06.10.2016, L.Schaber
    @ R.Seyboldt und:
    "...denken Sie nicht, dass sich in den etwa 50 Jahren Forschung an dem Thema viele der Wissenschaftler nicht auch gedacht haben, dass die Idee Selbstüberschätzung sein könnte, und das überprüft haben?..." (Zitatende)

    Mit Verlaub, aber Ihre (gespielte?) Naivität bezüglich einer quasigöttlichen oder selbstverständlichen persönlichen Ethik und Nichtkorrumpierbarkeit von einzelnen Wissenschaftlern amüsiert mich. Gerade die erdrückende "Macht"
    sich selbst bestätigender großer Communitys (und auch "deren" Politik) führte sehr oft zu eheblicher Realitätsverweigerung. Auch Forscher forschen nur da, wo sie forschen "wollen", d. h. von Vermutungen bzw. Hypothesen ausgehend. Und wer wäre da frei von individualpsychologischen Einflüsssen oder gruppenpsychologischen Zwängen? Normalerweise soll das ja die "peer-review" korrigieren. Aber was, wenn fast alle einem möglichen Gruppenzwang unterliegen?
    Im übrigen kann man die "Ergebnisse" des hier diskutierten Forschungsergebnisses auch dahingehend interpretieren, dass viele Forscher aufgrund eines eher gruppenintegrativen ( d. h. im Zweifel die "Community" bzw. den wissenschaftlichen Mainstream verteidigenden) Persönlichkeitsmusters eher weniger zu Objektivität in der Lage sind, als man allgemein so annimmt. Dazu kämen natürlich noch oft kaum bestreitbare ökonomische Abhängigkeiten.
  • Selbstkritik und wirksame "peer review" nicht selbstverständlich

    06.10.2016, L.Schaber
    @ R.Seyboldt und:
    "...denken Sie nicht, dass sich in den etwa 50 Jahren Forschung an dem Thema viele der Wissenschaftler nicht auch gedacht haben, dass die Idee Selbstüberschätzung sein könnte, und das überprüft haben?..." (Zitatende)

    Mit Verlaub, aber Ihre (gespielte?) Naivität bezüglich einer quasigöttlichen oder selbstverständlichen persönlichen Ethik und Nichtkorrumpierbarkeit von einzelnen Wissenschaftlern amüsiert mich. Gerade die erdrückende "Macht"
    sich selbst bestätigender großer Communitys (und auch deren Politik) führte sehr oft zu eheblicher Realitätsverweigerung. Auch Forscher forschen nur da, wo sie forschen "wollen", d. h. von Vermutungen bzw. Hypothesen ausgehend. Und wer wäre da frei von individualpsychologischen Einflüsssen oder gruppenpsychologischen Zwängen? Normalerweise soll das ja die "peer-review" korrigieren. Aber was, wenn fast alle einem möglichen Gruppenzwang unterliegen?
    Im übrigen kann man die "Ergebnisse" des hier diskutierten Forschungsergebnissen auch dahingehend psychologisch interpretieren, dass viele Forscher aufgrund eines eher gruppenintegrativen ( d. h. im Zweifel die "Community" bzw. den wissenschaftlichen Mainstream verteidigenden) Persönlichkeitsmusters eher weniger zu Objektivität in der Lage sind, als man allgemein so annimmt. Dazu kämen natürlich noch oft kaum bestreitbare ökonomische Abhängigkeiten.
  • Harte Spekulationen einer unpolitischen Wissenschaft

    06.10.2016, L.Schaber
    Glückwunsch an die "harten" Wissenschaften.Dass politische Einstellungen von Menschen auch von deren "Persönlichkeit" beeinflusst werden, hat sich bisher wirklich kaum jemand vorstellen können.Jetzt kann ich aber nicht mehr leugnen, dass neoliberal und staatsinterventionsfeindliche denkende Menschen wirklich nur aus rein humanistischen Motiven die Einmischung des Staates in ihre philantropisch- uneigennützigen ökonomischen Aktivitäten ablehnen.
    Auch hat sich endlich bestätigt, was der Stalinismus schon längst wusste:
    Bei verbohrt hartnäckigen Skeptikern gegenüber von jedermann als selbstverständlich wahr erkannten Erkenntnissen (der Wissenschaft) kann es sich nur um (asoziale) psychische Sonderlinge handeln, denen staatliche Institutionen vielleicht sogar auf den Weg zur besseren Erkenntnis behilflich sein sollten.
    Dass die harten Wissenschaften mir mit ihrem Werkzeug des Spekulierens neuerdings erheblich Konkurrenz machen, finde ich aber irgendwie unfair. Denn damit entschwindet mein bisheriges Alleinstellungsmerkmal und das der ganzen esoterischen Szene. Für den , ders nicht glauben will, hier der ultimative Beweis:
    "...Über den Zusammenhang zwischen psychologischer Disposition und der Beurteilung der Klimafrage können die Sozialpsychologen um Kirsti Jylhä nur spekulieren. Womöglich liege eine Erklärung darin, dass die Folgen des Klimawandels häufig im Kontext mit Gerechtigkeitsfragen diskutiert werden.."
    (Zitatende)
    Doch es ist nicht alles verloren. Ich kann immer noch die Wissenschaftlichkeit der zugrundeliegenden psychologischen Studie anzweifeln. Und da ich eh schon am Zweifeln bin, bezweifle ich auch gleich meine Textverarbeitungskompetenz bezüglich der letzten Zeilen des obigen Artikels. Ich befürchte nämlich, dass mein autoritäres Dominanzverhalten mich beim tieferen Verständnis derselben behindert haben könnte.
    Denn jetzt weiß ich ja auch, daß genau das die Ursache für meinen gelegentlichen Mangel an Glaubensfestigkeit im Zusammenhang mir der Klimadebatte sein könnte.
  • Elektrizitaet

    06.10.2016, Otto Albrecht
    Ich meine dass Elektrizitaet die wichtigste Erfindung war, die ja auch erst viele Jahrzehnte reine Grundlagenforschung war, ohne nuetzliche Anwendungen.
    Jedenfalls ist Elektrizitaet fuer mehr als die Haelfte der oben genannten "wichtigeren" Anwendungen absolut notwendig.
  • Klimawandel

    06.10.2016, Rabea Seyboldt
    Liebe Isabel Kocsis,

    wie glaubwürdig und wissenschaftlich standfest die Ergebnisse des Artikels sind, lässt sich sicher nicht so einfach sagen - ich würde das auch erst mal vorsichtig sein, bei soziologischen Studien ist die Stichprobe oft etwas klein.

    Ganz anders die Ergebnisse und der wissenschaftliche Stand zum Klimawandel, zu dem es sehr, sehr viele Quellen gibt, die wissenschaftlich auf sehr festem Boden stehen.
    Eine schöne Veranschaulichung - für nur einen der wichtigen Punkte - ist der verlinkte Comic:
    http://xkcd.com/1732/
    Der Klimawandel jetzt (ca seit Beginn der Industrialisierung) ist sehr viel schneller als die bisherigen, in dem Zeitpfeil des Comics ist das sehr schön zu sehen.

    Sofern man etwas in der Natur beweisen kann, ist inzwischen bewiesen, dass der Klimawandel menschengemacht ist - denken Sie nicht, dass sich in den etwa 50 Jahren Forschung an dem Thema viele der Wissenschaftler nicht auch gedacht haben, dass die Idee Selbstüberschätzung sein könnte, und das überprüft haben?
  • @Isabel Kocsis

    06.10.2016, MarcGyver
    Aus dem Artikel herauszulesen, dass ausschließlich solche Menschen den menschengemachten Klimawandel leugnen, zeugt allerdings auch nicht von geballter wissenschaftlicher Denkweise.
    Zu den Temperaturen in "letzter Zeit" hat Randall Munroe eine wie so oft amüsante und informative Grafik gemacht: http://xkcd.com/1732/ Er ist nicht unbedingt bekannt dafür, unbegründete Sachen zu verbreiten und hat seine Quellen auch rechts oben an der Grafik vermerkt.

    Davon abgesehen: Um sich zuzutrauen, objektiv beurteilen zu können, ob solche Studien überflüssig und Geldverschwendung sind, muss man schon ziemlich von sich überzeugt sein, was dann auch wiederum zu begründen wäre (ein Ansatz dazu wäre die Beantwortung von Fragen wie "Was befähigt mich als Historikerin, besser als die Psychologen (die Autoren sind solche) einschätzen zu können, welche wissenschaftliche Relevanz eine solche sozialwissenschaftliche Fragestellung hat und wodurch kann ich besser als die vielen Naturwissenschaftler einschätzen, wie sich bestimmte Dinge, welche natürlich nicht in diesem Maß, aber durch den Menschen gehäuft z. B. in der Atmosphäre auftreten, auf die Erderwärmung auswirken können?"). Die Ergebnisse können schon allein aus zwei Gründen nützlich sein:
    - Wenn dadurch "Vorurteile" oder ältere Ergebnisse bestätigt werden, hat das wissenschaftlichen Wert, weil diese dadurch fundierter werden. Neben dem Schaffen neuen Wissens ist auch das ein (oft vernachlässigter) Teil des Wissenschaftsbetriebs.
    - In dem Fall, dass man die wissenschaftlichen Daten zu Klimaveränderungen und Atmosphärenforschung (und physikalische Gesetze) so deutet, dass der Mensch in den letzten 200 Jahren merklich zur Erhöhung der Durchschnittstemperatur beigetragen hat (z. B. durch Verstärkung des Treibhauseffekts durch Emission von derart wirksamen Gasen und Aerosolen), dann ist es auch sinnvoll, wenn man weiß, wie man andere Menschen (und diese "ticken" ja offensichtlich nicht alle gleich) auf dieses Problem aufmerksam machen kann.