Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Rechtfertigung der Aluminum-Lobby

    20.02.2015, Petra
    Schon allein die Art und Weise dieser fein säuberlichen und rechtfertigenden Aufrechnungs-Arbeit für eine Metall-Verbindung, die in keinen menschlichen Körper gehört, zeigt mir jedenfalls sehr deutlich, welches wahre Interesse am Wohlergehen eines Menschen dahinter steht.
    Wenn ich als Pharma-Hersteller Medikamente herstellen würde, wo sich bereits Unmut oder gerechtfertigte gesundheitliche Bedenken in der Bevölkerung breit gemacht hat, da würde das Zeugs da raus kommen, sofort und auf der Stelle - und ohne jede Frage.
    Im letzten Jahr habe ich auf Arte von Ehgartner den Beitrag "Die Akte Aluminium" gesehen (http://dieaktealuminium.com/).
    Ich empfehle jedem, sich diesen Film wirklich einmal anzusehen.
  • Ich habe mal eine dumme Frage...

    20.02.2015, Frank Svoboda
    ...zur dunklen Materie. Wenn diese nur gravitativ wechselwirkt, müsste sie nicht dann schon längst ins Zentrum der Galaxis gestüzt sein - möglicherweise in das dort befindliche Schwarze Loch? Was sollte sie davon abhalten?
  • Ja

    19.02.2015, Alex. Lokowand
    Als Antwort auf die Frage von André Versümer: Ich glaube nicht, dass wenn ein Krankheitserreger ausgerottet wird, automatisch ein anderer seinen Platz einnehmen wird. In den Medien natürlich schon, über Poken muss heute nicht mehr so oft berichtet werden, andere Gesundheitsthemen füllen heute die Zeitungen. Wenn man an einen alles lenkenden Schöpfer glaubt, (Gott, Gaia, Yin und Yang...) könnte der sich auch eine neue Strafe / ein neues Gegengewicht ausdenken.
    Solange man nur die Evolutionstheorie als Grundlage verwendet, dauert es viele Generationen, bis genügend Menschen mit schwachem Immunsystem zusätzlich überlebt haben, so dass ein Krankheitserreger, welcher vorher unbedeutend war, jetzt eine bedeutende Chance erhält.
    Yin und Yang haben ihren Reiz und die Evolution ist nicht unbedingt intuitiv, aber Krankheiten zu bekämpfen und im besten Fall auszurotten hilft auf jeden Fall, damit mehr Menschen überleben.
    Alex. Lokowand
  • Monsterkeim

    19.02.2015, cookie
    Mit "dreiviertel Zentimeter"-E. coli-Röhrchen könnte man Bio-Strohhalme, Bio-Kugelschreiber und sogar Bio-Lockenwickler basteln. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt...
  • Leider wissenschaftlich nicht überzeugend

    19.02.2015, Love Encounter Flow
    "Die besten Geschwindigkeitsmessungen in unserer Galaxie zeigen: Es muss reichlich Dunkle Materie in unserer Nachbarschaft geben. Kann das die letzten Zweifler überzeugen?" – Der Vorsatz ist falsch, der Nachsatz erinnert mehr an Religion als an Wissenschaft. Denn: die Messungen zeigen *nicht* direkt dass es Dunkle Materie geben muss; sie zeigen nur direkt, dass die Galaxie nicht so rotiert wie es zB ein Planetensystem nach Newton tut. Es muss also einen Faktor geben, um die Differenz zwischen dem Newtonschen Modell und den Messungen zu erklären – ob aber dieses eine exotische neue Materieform ist oder nicht doch ein Faktor X der morgen früh jemandem einfallen wird ist keineswegs ausgemacht.

    Was die Zweifler angeht, muss ich nicht mit irgendwelchen existieren, publizierten Alternativtheorien sympathisieren um die Annahme von der Existenz Dunkler Materie für fragwürdig zu halten. Der Wikipedia-Artikel zum Thema liest sich jedenfalls wie eine physikalische Auschlussliste; jede Annahme über die Existenzform Dunkler Materie musste bisher verworfen werden. Eigentlich bleibt da nichts was man noch mit gutem Gewissen Materie nennen könnte.
  • Ein schlechter Scherz der Wissenschaft

    19.02.2015, Borgianna Meyer
    Den Planeten "Mars" für den Menschen bewohnbar zu machen, ist eine gänzlich abstruse Idee, eine völlig utopische Wahnvorstellung, die in der Praxis niemals funktionieren kann! Der Mars ist kein Planet, auf dem der Mensch über einen längeren Zeitraum überleben kann. Ebenso wenig ist der Mars in eine "zweite Erde", auf die der Mensch notfalls ausweichen kann, verwandelbar. Dies wird auch in ferner Zukunft nicht möglich sein und das muss entsprechend auch akzeptiert werden.
    Anstatt diesen irrsinnigen Witz weiterhin finanziell mit Milliarden zu füttern, wäre es doch sehr ratsam, diese Unsummen an Geldern in umsetzbare Methoden zur Bekämpfung der anstehenden Probleme durch die Überbevölkerung auf der Erde zu stecken!
  • Oszillationen in der Rotationskurve

    19.02.2015, Walter Orlov
    Nun ja, die Wissenschaftler ignorieren wieder die Oszillationen in der Rotationskurve: Die Approximationen für Bulge und Disk sind alle glatt. Die Lösung ist aber in den Spiralarmen verborgen:
    http://www.grin.com/de/e-book/119924/verborgene-galaxie
    (auf "Im eBook lesen" klicken)
  • Kann man Zweifler für dumm verkaufen?

    19.02.2015, Heinz
    Dunkle Materie ist nicht nötig um das Verhalten der Spiralgalaxien zu erklären.
    Das Wort Zweifler klingt negativ.
    Zweifler gehorchen nicht.
    Dunkle Materie ist der Beweis, daß die Wissenschaft auf dem Holzweg ist.
  • Janusz Korczak

    19.02.2015, Gernot Römer
    Im Buch "Das Recht des Kindes auf Achtung" auf Seite 87 oben steht:
    -Wieviele Stunden muß ein Kind schlafen?-
    Genau so viele, wie es schläft.

    Meine vollste Zustimmung und meinen größte Hochachtung für diesen Kinderarzt und genialen (ungelernten) Pädagogen.
  • Kann das ... Zweifler überzeugen?

    18.02.2015, Gert Weigelt
    Ihre Titelfrage muss auch ich mit einem klarn NEIN - wie schon so oft - beantworten.
    Die bisherigen (veröffentlichten) Lesermeinungen sind eindeutig und sehr wohltuend. Das macht Hoffnung, dass die moderne Wissenschaft der Kosmologie nicht zur Religion 2.0 entartet. Gern würde ich auf Quellen für alternative Ideen hinweisen. Da derartige meiner Beitrage aber stets der Zensur zum Opfer gefallen sind, verzichte ich darauf. Interessenten können Sie gernmein Mailadresse nennen.
    Mit Spannung warte ich nunmehr darauf, ob auch dieser Beitrag kommentarlos entschwindet oder sich doch in die gleichartigen Zuschriften hier einreihen darf.
  • Komplexitätsreduzierung ist die Waffe der Dummen

    18.02.2015, Pinochito
    ein Vergewaltigungsopfer ist nach ihrer krankhaft anmutenden pseudo Logik also nicht Intelligent? genauso wie eine Krankenschwester oder ein Polizist oder andere Menschen die sich von Berufswegen viel mit Menschen beschäftigen müssen und sich darum auch anstecken können z.B. durch Arbeitsunfälle nun ebenfalls unter ihrem Meteoritenhagel stehen müssen? Reden Sie sich garnicht erst mit pseudo Argumenten heraus, stehen sie doch dazu das Sie sich in eine arrogante Position begeben haben. Aus einer menschlichen Sichtweise gesehen ist ihre Antwort gnadenlos und das ist bereits der Fehler, denn Menschen machen offensichtlich Fehler, so wie sie hier ebenfalls, das sagt aber nichts über Intelligenz Einzelner aus, es ist maximal ein Baustein in einer ganzen Kaskade von möglichen Ursachen für eine HIV Infektion.

    Sie machen sich nur einen Argumentativ schmalen Fuß und diese Vereinfachung ist arrogant und sagt sehr viel über Sie aus. Halten Sie denn Menschen ebenfalls für nicht intelligent wenn diese keine Bildung erhielten? Ich finde es gibt einen riesigen Unterschied zwischen nicht Gebildet und nicht Intelligent, denn man kann sehr wohl Gebildet sein und trotzdem Dummheiten wagen genauso wie ein Ungebildeter Mensch sehr schlaue Entscheidungen treffen kann.
  • Keine Dunkle Materie erforderlich

    18.02.2015, Joachim Blechle
    Für mich als Funktionalistiker ist es sehr interessant, was schon so alles von den Kosmologen erfunden wurde. Am meisten beeindrucken mich die unzählbaren Paralleluniversen.

    Mit der Dunklen Materie (und natürlich auch der dunklen Energie) wurde von den Kosmologen wieder eine Theorie verkauft, ohne auch nur den Ansatz eines akzeptablen materiellen Befundes, hier den direkten Nachweis der Dunklen Materie, vorweisen zu können.

    Es sollte diesbezüglich tatsächlich etwas Zurückhaltung geboten sein.

    Für mich steht fest, dass es auch ohne Dunkle Materie geht.
    Unter primäre Beachtung und exakter Würdigung des materiellen Befundes ist die Rotationskurve einer Spiralgalaxie genau wie die Quantenphysik der Gravitation aus den mathematischen Gleichungen der Relativitätstheorie ableitbar.

    Eigentlich ganz einfach! Aber ein wenig Intuition gehört schon dazu.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Blechle
  • Ich weiß, dass ich nicht weiß.

    18.02.2015, Desu
    Manche Leute meinen, das göttliche Allwissen für sich gepachtet zu haben. Ich empfehle eher einmal, einen Schritt zurückzutreten und mit den Schultern zu zucken: Vielleicht sind es unbekannte, elektromagnetisch unsichtbare Teilchen, oder vielleicht sind die Formeln mangelhaft? Beide Annahmen scheinen plausibel, und jetzt schon "ich kenne die Wahrheit" zu posaunen, entblößt einen als naiven Dogmatiker.
  • Religion 2.0

    18.02.2015, Daniel
    Mich erinnert die Suche nach der "dunklen Materie" gewaltig an die ersten Anfänge der Religionen: Wenn der Blitz in Nachbars Haus einschlägt und mein Weltbild zu klein ist um Blitze zu verstehen, dann muss es ein zürnender Gott sein, der den armen Kerl bestraft hat.
    Früher hieß es, wenn man den Verursacher nicht sieht, war es (ein) Gott, ein Zauberer oder eine Hexe, heute ist alles, was man nicht sieht und nicht erklären kann "dunkle Materie".
    Das ist keine Wissenschaft, das ist Scharlatanerie. Ich gehe davon aus, dass wir einfach noch nicht alle möglichen Wechselwirkungen verstanden haben, das empfinde ich als seriöser als immer neue Versuche, "dunkle Materie" irgendwo herzuzaubern, damit die alten Formeln noch stimmen.
    Auch Newton war ein Mensch. Menschen machen Fehler, vor allem wenn sie nicht genug informationen besitzen.
  • Einige Fehler!

    18.02.2015, Daniel Hage, Weil am Rhein
    Zunächst einmal möchte ich Herrn Brockmann völlig Recht geben mit seinem Beitrag und seiner Intention! Wie oft man doch auch schon in den vergangenen Jahrzehnten in neuer "Politisch Korrekter" Historiografie um die Ohren geschlagen bekam, in jenen Germanen nur ja bloss keine "Frühdeutschen" sehen zu dürfen, weil es Teutschland ja noch gar nicht geben konnte ... Hätte ich aber die zur Vollständigkeit nötige Aussage, dass jene Germanenherrscher erst recht keine Franzosen waren da
    A.) Unbestreitbar Germanisch und eben NICHT Galloromanisch und
    B.) es "Ein Frankreich" exakt so lange nicht gab,
    wie es ein "Proto-Teutschland" nicht gab - nämlich beide erst ab der Aufteilung des verkrüppelten lotharingischen Mittelreichs nach 870, hätte ich DAS jemals in gleicher Lautstärke in solchen Volksgeschichtsbild-Züchtigungsbeiträgen JE einmal gelesen? NEIN! Es erübrigt sich an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass bis heute in französischen Darstellungen dieser Sache gern mittelalterliche französische Bebilderungen zu Hilfe genommen werden, auf welchen Chlodwig et al. mit liliengeschmücktem Mantel abgebildet ist (Lilie = Symbol Franz Königswürde - aber eben erst VIIIEL später!) oder die von gewissen Kreisen in Frankreich gern wiederholte These, la France sein wegen der (katholischen!) Taufe des Chlodwig (Pardon: CLOVIS - naturellement!) die älteste Tochter Roms ... Ohne darauf hinzuweisen, dass es bei uns in Mitteleuropa ein Christentum VOR dem Katholizismus gab - nämlich das Arianische! Insofern ist die am Ende Ihres Beitrags von Frau Dr. Dick zu findende Bemerkung über die "christianisierende" Wirkung von Chlodwigs katholischer Taufe mit viiiel Vorsicht zu genießen - die nachfolgende Katholisierung war oft eine brutale Schlächterei in mitteleuropäischen Gebieten, die bereits christlich - aber eben ARIANISCH! - gewesen waren ... Und eines noch Frau Dr. Dick - weswegwen ich dies hier vor allem schreibe: Mir als Oberrheinmenschen tut es in den Augen weh, solche Karten wie die hier oben beziehungsweise in der gedruckten Ausgabe auf S. 56 ansehen zu müssen, wo unmittelbar am Rheinknie, einem der zentralsten und strategisch genialsten Orte Mitteleuropas KEIN Hauptort und KEIN Bischofssitz zu sehen ist - Pardon: Justinian war bereits in den 340er Jahren Episcopatus Rauracis und als solcher auch an den Konzilien von Sardica 343 sowie dem besonders berühmten Konzil von Köln 346 anwesend - in Ihm MÜSSEN wir den Beginn der Diözese Basel sehen - weshalb Basel - spätestens ab 400 nicht mehr im zerstörten Augusta Raurica, sondern in der militärisch besser zu sichernden Stadt Basel selbst (z. B. Wikipedia: Bistum Basel) - zu jener Zeit die auf Ihrer Karte angegeben ist, nämlich zirka 100 Jahre später war Basel, also längst Bischofssitz - es ist für mich schlicht eine Unverschämtheit, Basel auf solchen Karten als bedeutenden Ort Und Bischofssitz NICHT anzugeben - Pardon, aber das muss hier einfach einmal so grob zurückgegeben werden - was manche "Historiker" sich heute alles leisten, erweckt in mir einfach unheimlich viel Zorn!
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