Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Das Hilbert-Programm ...

    30.12.2015, Arnd-Matthias Langner
    zum Beitrag von Herrn Schumacher [Zitat]Man hätte ein mathematisch fester fundiertes einfacheres Axiomensystem entwickeln müssen [/Zitat]

    Nun, genau das hat doch in den 1920ern David Hilbert versucht und ist grandios gescheitert. An seinem Kollegen Kurt Gödel und dessen Unvollständigkeitstheorem. Betrand Russell verwies auf ähnliche Grundlagenprobleme der mathematischen Axiomatik.

    Wenn ich als Ingenieur die Mathematik als "meinen Werkzeugkasten" bezeichne, dann ist das keineswegs despektierlich gemeint, sondern respektvoll. Kann irgendein Handwerker sein Werk ohne gutes Werkzeug tun?

    Vielleicht ist da auch der "Ingenieursblick" auf die Mathematik ein anderer. Der will gar keine Konstruktionslehre aller denkbaren Werkzeuge, der hat ein praktisches Problem und sucht dafür im Werkzeugkasten der Mathematiker nach Problemlösungsangeboten und stellt dabei oft genug fest, dass er für ein Problem einen ganzen Blumenstrauss an Lösungsangeboten findet, aus denen er nach Zweckmäßigkeit aber auch nach persönlicher Vorliebe wählen kann
  • Wie man sich doch täuschen kann..

    29.12.2015, Frajo Bäntee
    ..Demnach wanderten ... große Populationen von Menschen aus sesshaften Kulturen nach Europa ein und verdrängten die bis dahin dort lebenden nicht sesshaften Völker..
    ..Einwanderungswellen aus Zentralasien und dem Nahen Osten..

    Wenn sie doch dort sesshaft waren, warum wanderten sie aus: wegen Krieg?, Verfolgung?, Diskriminierung?, Rassismus? Und mit welchen Mechanismen verdrängten sie die bis dahin die hier lebenden nicht sesshaften Völker?

    In Hinblick auf unsere derzeitige Einwanderungswelle scheint mir die Political Correctness nicht ganz getroffen zu sein.
  • Augenfarbe

    29.12.2015, bossel
    Nach dem, was ich so gelesen habe, hatten die Jäger & Sammler zumindest teilweise schon helle Augen. Das wird auch durch einen Artikel über die aktuelle Irlandberichterstattung bestätigt, der hier zu lesen ist:
    http://www.unz.com/gnxp/the-gaels-were-from-scythia/

    Auszug zum Thema Augenfarbe:
    "The hunter-gatherers were by and large carriers of alleles which today are strongly correlated with very dark-skinned people, with the exception of mutations around the locus associated with variation in eye color in Europeans. Inexplicably the hunter-gatherers may have had pale eyes set against very dark faces. The farmers had dark eyes, but their skin was certainly much lighter."
  • Wieso ist das ein Thema?

    29.12.2015, Heinrich Zimmermann
    Es liegt doch auf der Hand, dass "Mann" Frau visuell erkennt und damit schon mal eine art Aussortierung vornehmen kann, oder biologisch getrimmt, muss.
    Wie das genau ablaeuft muss man ja nicht unbedingt erforschen, das kann man schon im Kollegenkreis erkennen. Die reagieren nämlich extrem sensibel, mit wem ich am Arm anzutraben komme. Also bitte, machen Sie keine Wissenschaft daraus, oder fragen sie mal ein katholischen Priester, was er dazu meine. Der muss ja auch aussortieren, was dann aber weniger zu Reklamationen in der Presse fuehrt. (in der Öffentlichkeit)
  • Ergänzung

    28.12.2015, Liane Mayer
    Es freut mich, dass die Lieberoser Heide auf gutem Weg ist, zur Wildnis zu werden. Aber zu einer anderen Aussage muss ich doch etwas ergänzen:
    "...weil es Wildnis in Mitteleuropa schon seit einigen Jahrhunderten nicht mehr gibt ...": Das stimmt zum Glück nicht ganz! Zumindest in Österreich gibt es noch echte Wildnis:
    Wikipedia schreibt z. B. über das "Wildnisgebiet Dürrenstein":
    "400 ha Wald des Kerngebiets, des Rothwaldes, sind nie forstlich bewirtschaftet worden und bilden damit einen echten Primärwald, der sich seit der letzten Eiszeit weitestgehend ungestört entwickelt hat. Auf Basis des Rothwalds wurde 120 Jahre später das Schutzgebiet auf 2400 Hektar erweitert und in den Jahren 1997–2001 das Wildnisgebiet Dürrenstein ins Leben gerufen."
    Auch der Auwald im Nationalpark Donau-Auen gilt, soviel ich weiß, als Wildnis.
    Wer sucht, findet bestimmt noch mehr Beispiele!
  • Wird die Astronomie jetzt....

    28.12.2015, pentode
    zur Religion und der Wissenschaftler zu Gott?
  • Wir Mathematiker haben uns die Moderne Physik entreißen lassen

    28.12.2015, Ralf Schumacher
    Die Geschichte der Physik hätte ab Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Quantenphysik (die Moderne Physik) eine andere Wendung nehmen müssen. Wir Mathematiker hatten zum ersten Mal die Chance, wieder die Führung der Mathematik in der Physik zurückzuerobern und wieder die Königin der Wissenschaften zu werden. Leider kam in dieser Zeit die sog. Grundlagenkrise der Mathematik und wir Mathematiker haben uns zu sehr mit uns selber beschäftigt, als diese Chance zu ergreifen. Wir haben unsere Wissenschaft, die Grundlage von allem ist, weiter zur Dienerin bzw. Magd der Physik gemacht. Das ist deshalb tragisch, da die Physiker unseren Werkzeugkasten nahmen und ein viel zu komplexes Mathematisches Wesen erschufen, das nun zu komplex ist um weitere Vorhersagen in der Physik zu ermöglichen, da die zum Teil unkritisch zusammengeschusterten Mechanismen sich weiterer Komplexitäten verschliessen. Man hätte ein mathematisch fester fundiertes einfacheres Axiomensystem entwickeln müssen und dies wäre nur der reinen Mathematik gelungen. Die Physik hätte die physikalischen Fakten und Axiome geliefert und wir Mathematiker hätten das alles Mathematisch Streng von Anfang an richtig Mathematisch Axiomatisiert. Diese Chance wurde damals vertan und die Quantentheorie, die eine rein Mathematische Theorie ist, ist ins falsche Gebäude eingezogen (worden). Nun stehen wir da und verstehen unsere physikalische Welt nicht mehr, wir sind zu Philosophen geworden (die Quantentheorie wird deshalb ja nicht umsonst als Angewandte/Experimentelle Philosophie bezeichnet). Mit der aufkommenden Stringtheorie haben wir Mathematiker es selbst in der Hand, diese vertane Chance des 20. Jahrhunderts auszuwetzen. Meine Überzeugung als Mathematiker und Physiker ist, dass es an der Zeit ist die Quantenmechanik parallel zur Stringtheorie auf ein neues Mathematisches Fundament zu stellen und von vorne neu mathematisch Streng zu Axiomatisieren. Wir verfügen heute mit der nun endlich reifen Diskreten Mathematik über einen natürlicheren Baukasten um die Welt der Quanten einfacher und genauer zu beschreiben. Die aktuellen Mathematischen Mechanismen mit Banach-/Hilbert- und Fockräumen haben sicherlich ihre Berechtigung und haben wertvolle Dienste geleistet, sie sind aber viel zu komplex und unhandlich um komplexere Systeme in der Quantenmechanik genauer beschreiben zu können z.B. die Bose-Einstein-Kondensate oder andere Quantengase, wo sich eine abschliessend genaue Mathematische Lösung seit Jahrzehnten nicht so recht einstellen möchte. Hier sind jetzt wir Mathematiker gefragt, ein anderes mathematisches Axiomensystem aufzustellen, welches Gleichwertig zu den bestehen Mechanismen ist,aber einfacher und besser zu handhaben ist und welches zuletzt nach allen Regeln der Axiomatik auf einem stabilen vollständig mathematisch Bewiesenen Fundament zu stehen kommt. Diese Vorstellung ist nicht neu, sondern eines von David Hilberts Problemen, die er uns 1900 aufgegeben hat, nämlich die mathematisch saubere Axiomatisierung der Physik. Mit der aufkommenden Quantenmechanik am Anfang des 20. Jahrhunderts hatten wir Mathematiker die Chance dies zu schaffen, aber die Grundlagenkrise hat uns da leider gebremst. Mit der sich entwickelnden Stringtheorie, einer noch neueren mathematischen Physik können wir Hilberts Traum wieder aufleben lassen und nach meiner Meinung auch wahr werden lassen. Mit all den Entwicklungen der Mathematik im 20. Jahrhundert verfügen wir mehr denn je über einen mathematischen Baukasten, um das in die Realität umsetzen zu können. Wir Mathematiker sollten der Mathematik in der Physik wieder den Platz geben, den sie verdient: die Königin der Wissenschaften zu sein und nicht die Dienerin bzw. Magd.
  • Gedankenexperiment erscheint falsch

    27.12.2015, Olaf Schlüter
    Das im Text zur Auflösung des Deaton-"Paradoxon" dargestellte Gedankenexperiment erscheint mir falsch zu sein: Bei höherem Zinssatz ist schon bei gleich bleibender Sparrate das im Alter zur Verfügung stehende angesparte Vermögen (auch real) größer als bei niedriger Verzinsung, mithin "verprasst" der vom höheren Zinssatz gesegnete Mensch ein größeres Vermögen. Die Gleichheit der beiden im Experiment dargestellten Gesellschaften ist also nicht gegeben.
    Antwort der Redaktion:

    Es steht zwar genau so in der offiziellen Darstellung des Preiskomitees ("by construction, aggregate income and consumption are constant", gemeint: unabhängig vom Zinssatz), muss aber anders gemeint sein. Nehmen wir an, es gebe eine geschlossene Gesellschaft, und man könnte den Realzinssatz erhöhen, ohne an irgendwelchen anderen Variablen etwas zu ändern. Das wäre eine äußerst segensreiche Einrichtung, denn dann würde durch diesen Federstrich das der ganzen Gesellschaft zur Verfügung stehende Vermögen (und damit der allgemeine Wohlstand) schlagartig zunehmen; eine Inflation, die diesen Vermögenszuwachs aufzehren würde, gibt es ja in dem Modell nicht. Da nicht anzunehmen ist, dass Deaton ein absurdes Modell verbreitet (und dafür einen Nobelpreis bekommen) hat, muss es weitere Variable geben, die sich mit dem Zinssatz ändern. Meine persönliche Vermutung: Es ist der (einige Absätze vorher eingeführte) Diskontfaktor.

    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Sehr einseitig?

    27.12.2015, Walter Weiss
    Wenn es in der Rezension heißt, die Erfindung der Landwirtschaft habe - neben positiven Folgen - auch zu Hierarchien, Krieg, Unterdrückung, Mord und Totschlag geführt, so kann das nicht unwidersprochen bleiben: In Eurasien begann die Landwirtschaft als Nebenergebnis zu Tierhaltung, Jagd und Sammlertätigkeit lange nach dem Beginn der Seßhaftigkeit in der sogenannten Alteuropäischen Kultur mit Matrifokalität und ohne jede politische Hierarchie. Erst nachdem bei den in der südrussischen Steppe lebenden Indoeuropäern, die als Jäger, Sammler und Hirten lebten, eine beide Geschlechter etwa gleich behandelnde Kultur in reines, schließlich äußerst radikales und insbesondere die Frau übelst unterdrückendes Patriarchat umgeschlagen war und mit der Zähmung des Pferdes ein Vehikel geschaffen war, sehr schnell und überraschend andere Stämme und Völker zu überfallen, zu knechten, zu morden, zu vergewaltigen und zu foltern, gab es in Eurasien Hierarchien, Kriege, Raub und Mord, Unterdrückung und Folter. Eine solche breite Spur zogen die Indoeuropäer von Südrußland durch ganz Europa bis hinauf in den hohen Norden und bis zur iberischen Halbinsel. Inzwischen sind die entsprechenden Spuren und Nachweise ja auch gefunden.

    Ich nehme an, dass das besprochene Buch diesen Hauptgedanken leider ausblendet, denn sonst hätte ihn die Rezensentin sicher erwähnt.
  • Was kann ich damit machen?

    25.12.2015, Arnd-Matthias Langner
    Im Sinne dieser Frage bin ich philosophisch Konstruktivist im Sinne von Foerster, Glasersfeld und Vollmer.

    Eine naturwissenschaftlicher Theorie zeichnet sich eben dadurch aus, dass sie mit dem nicht treffend zu übersetzenden englischen Ausdruck "viable" ist, dass sie mir Wege bahnt und eröffnet, die vorangegangene Theorien nicht boten.

    Mit der klassischen Maxwell'schen Elektrodynamik kann ich ein Funkgerät oder ein Radio bauen. Aber erst die relativistische Elektrodynamik seit Einstein ermöglicht mir eine metergenaue Satellitennavigation.

    In soweit bin ich "Popperianer", dass eine Theorie einen praktischen Nutzeffekt liefern muss um wissenschaftlich nützlich zu sein.

    Das Multiversum? Nun ich bin Science Fiction Fan und habe da regalmeterweise Unterhaltungsromane. Und eben genau das sind sie, Unterhaltungsromane. Die Hypothese des Multiversums eröffnet mir keine neuen Handlungsmöglichkeiten, die zugegeben ein wenig kontraintuitive Quantentheorie z.B. schon, Stichwort etwa Memory-Sticks
  • Seltsam, dass "Schwein" eine Beleidigung ist

    25.12.2015, Thomas Schmidt
    Die ultimative Beleidigung sollte eigentlich "Du Mensch!" sein. Ich kenne zumindest kein Lebewesen auf diesem Planeten, das systematisch jedes andere Lebewesen erbarmunglos, grausam in jeder erdenklichen Art und und Weise quält, ausbeutet und missbraucht. Um das Leben einer kleinen, finanzstarken Elite auch nur ein bisschen zu verlängern oder zu erleichtern, scheint absolut jedes Mittel recht. Ich will mir gar nicht ausmalen, was Menschen alles tun würden, wenn die Natur ihrer Fantasie freien Lauf ließe ohne physikalische und biologische Grenzen zu setzen.
  • Urwald im Kopf

    24.12.2015, Th. Rieder
    Statt das Brett vor müssen wir den Urwald erstmal im Kopf zulassen.
    Man ist manchmal schockiert von der rückständigen Mentalität von Beamten, und Forstleuten, die zutiefst empört sind dass man sie mit all ihrer Kompetenz sozusagen arbeitslos macht, weil man der Natur selbst die Gestaltung einer Landschaft überlässt.
    Ein Schein-Argument ist dann das man ja ohnehin nicht nostalgisch zurück zum germanischen Urwald könne. Darum geht es aber auch gar nicht. Sondern einfach wieder zuzulassen was die Weisheit der Natur genau an diesem Standort, eben jetzt für angemessen hält. Wenn das etwas anderes ist, ist es völlig in Ordnung.
    2% sind aber wirklich zu wenig...

    Statt dass man den Rückgang der Bevölkerung auch als Chance für mehr Natur und weniger Landverbrauch sieht versucht man offenbar auf Biegen und Brechen die Bevölkerungszahl oben zu halten. Aber die Sinnhaftigkeit davon ist ein anderes Thema.
  • Endlich - Unendlich

    24.12.2015, Siegfried
    Weil wir glauben, dass alles einen Anfang und ein Ende haben soll(te).
    Jeder Tisch, jeder Stuhl, alles Leben auf dieser Erde hat einen Anfang und
    ein Ende.
    Deshalb können wir uns nicht vorstellen, dass das Universum unendlich sein
    soll - und wir erfinden einfach mehrere Universen.
    Aber diese sind ja dann auch wohl irgendwo begrenzt in ihrer Anzahl.
    Warum können wir den Gedanken der Unendlichkeit einfach nicht akzeptieren ?
    Die Mathematik macht es uns vor und eben die von uns erfundene Zeitkonstante.
  • Weihnachtsbäume häufig mit Pestiziden belastet

    24.12.2015, Maja
    Der Tipp des Autors, Weihnachtsbäume zu essen, sollte mit der Warnung versehen werden, dass Bäume aus Monokulturen, die oft aus dem Ausland importiert sind, häufig stark mit Pestiziden und Düngemitteln belastet sind. (s. auch http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-test-mehr-als-jeder-zweite-weihnachtsbaum-mit-pestiziden-belastet/) Diese möchte man wahrscheinlich nicht so gerne auf dem Teller haben. Wenn möglich, sollten daher regionale Bäume aus Bio-Anbau verwendet werden, die aber nur schwer zu finden sind.
  • Jeder wählt seine eigene Lügenpresse

    24.12.2015, Matthias Junk
    In dem Digitalen Manifest fehlt mir der Aspekt, dass jeder auch in der Verantwortung steht, sich umfassend und möglichst aus neutralen Quellen zu informieren. Die Themen Filterblase und Beeinflussung sind nicht gänzlich neu, sie werden durch die neuen technischen Möglichkeiten lediglich auf die Spitze getrieben. Schon in vor-Internet-Zeiten haben die Leute die Zeitung abonniert, die ihrer Gesinnung am ehesten entsprach, was auch damals schon zielgerichtete Propaganda ermöglichte. Der Unterschied: Heute braucht niemand mehr zu befürchten, dass der Nachbar sieht, welches Hetzblättchen man sich aus seinem Briefkasten holt. Auch findet der Leser im Internet leichter die Autoren, die ihm zusagen und Jeder kann Autor sein.

    Ich bin strikt gegen Zensur, jedoch brauchen wir Instrumente, die dem Zerbröseln des gesellschaftlichen Konsenses entgegenwirken. Beispielsweise könnte eine unabhängige Stelle die Medien evaluieren und laufend ein Ranking hinsichtlich falscher Tatsachenbehauptungen, Meinungsmache und Agitation veröffentlichen. Ein solches Leuchtturmprojekt würde Orientierung bieten.
    Außerdem brauchen wir eine klarere Abgrenzung zwischen Medien und den Meinungsäußerungen von Privatpersonen. Wer im Internet professionell genug auftritt, kann leicht den Eindruck erwecken, es handele sich um ein ernst zu nehmendes Medienunternehmen. Aktuell wird niemand daran gehindert, beliebigen Stuss zu verbreiten. Daruter sind auch gerne geglaubte Lügen wie z. B. die von den angeblich über hundert Studien, die die Gefährlichkeit von Infraschall durch Windräder belegen würden (Thema Informationsverschmutzung). Ich würde mir wünschen, dass jeder Autor für seine Veröffentlichung stärker als bisher verantwortlich ist, z. B. auch dass man ihn ermitteln und verpflichten kann, nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen zurück zu nehmen und dass Medienunternehmen sich strikt an einen Kodex für sorgfältige Recherche halten. Und wenn bei einem solchen Kodex nicht alle Medien mitmachen wollen, so könnte man für die Medien, die sich daran halten, ein Qualitätssiegel einführen.