Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Gemeint ist vermutlich pro kg

    06.05.2017, AR
    "Denn Lulu wies in ihrem Fettgewebe mehr als 950 Milligramm polychlorierte Biphenyle (PCB) auf"

    Das liest sich leider so als wäre die Gesamtmenge gemeint.
    Antwort der Redaktion:
    Exakt - da ist das "kg" abhanden gekommen.

    Danke
  • Monsterwelle rauscht durch Nachbargalaxie

    06.05.2017, Eckard O. Krüger
    Hallo,

    ich frage mich, warum man das Video mit so scheußlichen Geräuschen 'ver'tont hat. Sie untermalen nicht, sie verbessern nicht, sie stören nur. Leider ist so etwas heute leider in fast allen Dokumentationen üblich. Mir fehlt absolut jeglicher Sinn für solchen Blödsinn.

    Daneben bin ich froh, dass das Monster sehr weit weg ist.

    Besten Gruß
    Eckard Krüger
  • Urknall

    06.05.2017, Axel Krüger
    Dass das Universum nicht statisch ist kann ich akzeptieren. Dass es in einem Urknall entstanden ist hingegen macht mir Schwierigkeiten - *in einem* assoziiert als beim letzten (i.S.v. dem einzigen) Urknall.
  • Die Riemannsche Vermutung und die riemannsche Geometrie

    05.05.2017, Edgar Wermuth
    Nur schwer zu ertragen, in so einem Beitrag "riemannsche" Vermutung zu lesen. Diesen Unsinn der Rechtschreibreform sollte man einfach nicht mitmachen!

    Es besteht ein logischer Unterschied zwischen "euklidische Geometrie", riemannsche Geometrie" einerseits und "Euklidscher Algorithmus", "Riemannsche Vermutung" andererseits. Im zweiten Fall bezieht es sich ganz konkret auf eine von Euklid und Riemann persönlich formulierte und publizierte Methode bzw. mathematische Aussage. Im ersten Fall hingegen sind es nur an Euklid bzw. Riemann anknüpfende, aber nicht insgesamt von ihnen persönlich formulierte mathematische Begriffsbereiche. (Im Englischen ist "the Riemann hypothesis" und "Riemannian geometry" üblich.)

    Kurz: Die Riemannsche Vermutung ist eine Vermutung Riemanns, die riemannsche Geometrie hingegen ein Gebiet der Mathematik, zu dem Riemann den Anstoß gab (mit seinem berühmten an die Gaußsche Flächentheorie anknüpfenden Vortrag), das aber von späteren Mathematikern ausformuliert und weiterentwickelt wurde.
  • Eine andere Deutung möglich

    05.05.2017, Dr. Eckart Lefringhausen, Geldern
    Im Aufsatz von Frau Benz wird den T - Pfeilern von Göbekli Tepe ein menschliches Aussehen bescheinigt, Es ist aber auch eine andere Deutung möglich. Als ich vor wenigen Jahren die Grabungsstätte besichtigte, war mein erster und unmittelbarer Eindruck, dass es sich um auf die "Mutter Erde" hin orientierte Phalli handelt. Für diese Deutung spricht einiges. So zeigen die auf den Pfeilern abgebildeten Tiere häufig männliche Geschlechtsmerkmale, was für diese frühe Zeit nach meinem Wissen einmalig ist. Zum anderen wird in dem Aufsatz von Frau Benz mit Recht auf die zeitliche Nähe zur Erfindung von Ackerbau und Viehzucht hingewiesen. Diese Neuerungen wären aber ohne Kenntnis des männlichen Beitrags zur Zeugung unmöglich gewesen, da der weibliche Beitrag – die Eizelle - bis ins 17. Jahrhundert hinein unbekannt war, und letzter deshalb damals auf eine passive und "empfangende" Rolle der Frau beschränkt wurde.
    Antwort der Redaktion:
    und der Autorin Marion Benz:

    Zweifelsfrei ist, dass die Pfeiler vom Göbekli Tepe anthropogene Wesen darstellen sollten: Sie haben Arme und Hände, die sie angewinkelt über dem Bauch anlegen, sie tragen Schärpen, Gürtel und manche von ihnen sogar einen Lendenschurz. Die Auswahl sowie die Art und Weise wie Tiere und Menschen dargestellt werden, deuten auf schamanistische Rituale. Doch das ist sicher nicht die einzige Möglichkeit. Rätselhaft bleibt, was Eckart Lefringhausen auffiel: Dass viele Tiere und Männer mit ihren Geschlechtsmerkmalen in sichtlich erregtem Zustand gezeigt werden. Waren dies Unheil abwehrende Gesten – wie Harald Immel vorschlägt? Allerdings zwingen die neuen Erkenntnisse der Archäologie auch hier zur Vorsicht, denn als Gegenpart zu solchen männlichen Symbolen sah man lange die Skulpturen und Zeichnungen von »Fat ladies«. Doch die Deutung dieser Darstellungen als Muttergöttinnen des frühen Neolithikums steht mittlerweile stark im Zweifel.


  • Alter Hut

    05.05.2017, Roland Scherer
    Das haben wir schon in den 70'ern bei der Bundeswehr benutzt: Hansaplast, übrigens mit gutem Erfolg.
  • Alternative Deutungen hätten erwähnt werden sollen

    05.05.2017, Prof. Dr. Harald Immel, Maisach-Gernlinden
    Voreingenommenheit ist weit verbreitet, auch bei Wissenschaftlern. Bei Archäologen macht sich das häufig dadurch bemerkbar, dass bei einem überraschenden bzw. spektakulären Fund fast automatisch an einen Kult gedacht wird.

    Schon der erste Ausgräber von Göbekli Tepe, K. Schmidt, hat die Bauten als Tempel bezeichnet, und M. Benz spricht ständig von Kultstätte und Bergheiligtum.

    Andererseits hat schon E. B. Banning (2011: Curr.Anthropol.,52,619-660) darauf hingewiesen, dass hier viel eher Wohnbauten vorliegen. Was sollen auch mehrere engstbenachbarte Kultstätten, die jeweils nur Platz für eine äußerst beschränkte Anzahl von Personen bieten?

    Und die Tierfiguren müssen nicht unbedingt mit schamanistischen Praktiken zu tun haben. Folgt man I. Wunn et al.(2015: Götter-Gene-Genesis) könnten sie auch schlicht eine apotropäische (Unheil abweisende) Funktion haben, was ja gelegentliche kultische Handlungen der Bewohner nicht ausschließt.

    Ob diese Interpretationen richtig sind, sei dahingestellt, aber in einem ernstzunehmenden wissenschaftlichen Artikel sollte eine alternative Deutung der Befunde zumindest erwähnt werden.

    Antwort der Redaktion:
    und der Autorin Marion Benz:

    Wir müssen also tatsächlich unsere Geschichtsbücher umschreiben. Während man in Europa noch in der tiefsten Steinzeit lebte, begann in Vorderasien bereits im 13. Jahrtausend v. Chr. ein Prozess, der das Zusammenleben für immer verändern würde. Erstmals ließen sich Jäger und Sammler in festen Siedlungen nieder und begannen ihre Nahrung selbst zu produzieren, statt in kleinen Gruppen umherzuziehen. Damit nicht genug, errichteten sie mit erstaunlichem Aufwand und Organisationstalent gigantische Kultstätten. Nur Edward Banning hielt die auf dem Göbekli Tepe für Wohngebäude. Er konnte diese These aber nicht beweisen und gilt inzwischen als widerlegt. Denn die Forschungen der letzten Jahre zeigen, dass die Menschen damals an Euphrat und Tigris in einfachen Rundhütten oder Langhäusern wohnten, die in keiner Weise den imposanten Sondergebäuden vom Göbekli Tepe, Nevalı Çori oder Jerf el Ahmar gleichen. Freilich darf man diskutieren, wozu diese dienten.

  • Wir können nicht allein im All sein!

    04.05.2017, Klaus Deistung
    Der Autor stellt die Frage: Sind wir allein im All? Wir sollten bedenken, dass die Zeit unseres Sonnensystems von 4,6 Mrd Jahren schon zweimal vergangen war, ehe an unser Sonnensystem zu denken war! Das sind also 9,2 Mrd Jahre nach dem Urknall – seit Januar 2017 in Summe 13,8 Mrd.
    Die Arbeit mit dem Teleskop Hubble hat außerdem die Zahl der Galaxien vervielfacht. Und trotzdem konnte (noch) kein Planet mit höherem Leben gefunden werden? Im Bereich der Kommunikation gibt es immer neuere Techniken. Können wir die der Anderen empfangen – wenn sie es nicht wollen? Können wir eine Zivilisation auf unserer Stufe empfangen wenn sie zu weit weg ist?
  • Umverteilung und Kosten/Nutzen

    04.05.2017, EuroTanic
    Wenn man dieses "verpulverte" Geld des medizinisch industriellen Komplexes in Aufklärung und Prävention investieren würde sähe die Welt besser aus.
  • Ein altbekanntes Phänomen...

    04.05.2017, Klaus Prehn
    Sehr geehrter Herr Roman Georgen,Ihr Artikel ist sehr gut und fundiert geschrieben. Dieser See hat schon so einigen hunderten Menschen das Leben gekostet, daher schon seit jahrzehnten bekannt,dass in seinen Tiefen sich eine riesige Methangasblase befindet, die ohne Ankündigung wegen Überdrucks Methangas CH4 freilässt.Man könnte dieses Gas ohne grösste Mühen über Pipeline-Absenkung zur Blase hochtreiben lassen und verwerten! Statt den Tod könnte es Energie und somit Wohlstand liefern!
  • Krustendicke im Altproterozoikum

    04.05.2017, Jared Myers
    Zu einer Zeit ("Orosirium"), die nach heutigem Stand der Forschung geprägt war von Gebirgsbildungsprozessen und der Bildung von Deckenlaven aus Mantelplumes, ist eine Beteiligung von Mantelmaterial an der Füllung eines Impaktkraters nicht verwunderlich. Neben Impuls und Einschlagwinkel des Impaktkörpers spielt auch die örtliche Krustendicke eine Rolle - und die ist sehr wahrscheinlich bei höherem Wärmefluss aus dem Erdinneren und intensivem Materialaustausch Mantel-Kruste geringer gewesen als heute.
    Ist der Einschlag auch noch in der Nähe eines aufsteigenden Plumes erfolgt, kann durchaus von "induziertem Vulkanismus" die Rede sein. Heute bräuchte ein Einschlagkörper eine erheblich höhere Wucht, um durch die Kruste zu kommen.
  • Es gibt eindeutige Überlieferungen - JA!

    04.05.2017, Klaus Deistung
    Das ist meine Antwort auf die Frage: Gibt es im Sonnensystem Spuren früherer Zivilisationen?
    Wir - der Homo sapiens - sind ein eindeutiger Beweis dafür. In einer Schrift aus den Texten aus der Umwelt das Alten Testaments (Babylonisches Weltschöpfungsepos Enuma Elisch) heißt die Tafel 6: Marduk schuf den Menschen als Diener der Götter! Übersetzung Altorientalist Prof. K. Hecker u. a.: http://amzn.to/2p9wauS
    Nach Prof. Dawkins "Schöpfungslüge" braucht der Homo sapiens ca. 1 Million Jahre bis zum heutigen Stand.
    Prof. Pääbo vom MPI Leipzig 2010 hat nach Gen-Analysen herausgefunden, dass wir schon vor 300.000 Jahren geschaffen wurden: https://www.mpg.de/286644/Neandertaler.
    Das wäre ein Vorsprung von ca. 700.000 Jahren gegenüber der evolutionären Entwicklung! Die Forschung bestätigte 1. Mo 1,26!
    Überliefert ist auch eine Rechentechnik ME (Mikroelektronik [DM]). Sie wurde u. a. in einer Raumstation "Himmel" produziert [BE][BN]. Dazu gab es auch 2016 meinen Vortrag an der Hochschule Wismar, spektrum.de erhielt eine Einladung.
    Der Tempel in Karnak hat Widder-Sphingen im Eingang - sie kennzeichnen den Bauzeitraum. Wenn wir zum Pyramidenplateau gehen - auch hier repräsentiert ein Tier den Bauzeitraum - Löwe.
    Der NASA-Konstrukteur J. F. Blumrich rekonstruierte das Fluggerät Ez 1, 4-28...
    https://www.google.de/#q=Blumrich+Bibel und er war nicht der Erste! Dazu siehe: https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=YcEkVsPnKurj8wfm0aaoBg#q=burrell+cannon+airplane.

    [BE] Burgard, H.: Die Geheimen Offenbarungen der Priesterfürstin Encheduanna.
    Ancient Mail, Groß-Gerau Teil 1: 2012, Teil 2: 2014
    [BN] Burgard, H.: Nibiru gesucht – Raumstation Himmel gefunden. Acien Mail Verlag, Groß-Gerau 2012 http://www.ancientmail.de/autoren/dr-hermann-burgard/
    [DM] Deistung, K.: ME - Wissen und Macht.
    Teil 1: Die Herrschaft der „Dingir“. Matrix3000, Band 93 Mai/Juni 2016, S. 76-79
    Teil 2: Die Technologie der „Dingir“. Matrix3000, Band 94 Juli/August 2016, S. 80- 83
    Teil 3: Matrix3000, Band 95 September/Oktober 2016, S. 76-79

  • Pitman aus Honkong oder doch Pittman aus Hongkong?

    04.05.2017, Chris
    Wo liegt die "Honkong University"?

    Was mich darüber hinaus interessiert: warum schreiben Sie "von den Forschern um Michael Pitman"? Mal abegesehen davon, dass er sich "Pittman" schreibt und von der "University of Hong Kong" kommt, warum er?
    Laut Quelle haben die Autoren Xing Xu, Philip Currie und Michael Pittman "gleichwertig" zu der Arbeit beigetragen haben. Ich kenne es so, dass der "wichtigste", der "Gleicheste unter den Gleichen", an der ersten Stelle steht und in der Regel auch die Bezugsperson ist, wenn nur eine Person genannt wird.

    Ist dies heute und/oder international anders? Oder welche Gründe gab es für Sie?
    Antwort der Redaktion:
    Danke für den Hinweis, wir haben den Fehler im Text korrigiert (Red.)
  • Zucker? Nein danke

    03.05.2017, Babette
    Ich war in meiner Pubertät stark essgestört (anorektische Bulimie), habe zucker- und fettreiche Lebensmittel regelrecht in Großfamilienmengen verschlungen.
    Seit ich nicht mehr fresskotze, sind mir Fett, aber ganz besonders zuckerreiche Lebensmittel total zuwider. Sehr dunkle Schokolade geht einigermaßen, aber ansonsten habe ich eine Abneigung gegen süß (und fett).
    Was das über meine Hormone sagt, weiß ich nicht.
    Ich bin jetzt Mitte 30 und dank der Magersucht damals nicht sehr fruchtbar.
    Das hat sich nie regeneriert.
  • Leben ein Zufall?

    02.05.2017, M.Korn
    Es ist derzeit der Wissenschaft nicht nur völlig unklar, wie das Leben entstehen konnte. Vor allem fehlt eine plausible Erklärung und ein einschlägiger Beweis, dass es überhaupt von selbst entstehen konnte. Gängige Theorien sind nach wie vor auch nur eben das, was sie sind - Theorien. Wünschenswert wäre, dass Artikel wie dieser, diesen Fakt nicht ganz unter den Tisch fallen lassen würden, auch wenn es in der Wissenschaftsjournalistik schwer fallen mag.