Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Grauenhaft, engstirniger Beitrag.

    28.05.2012, Mo
    Schockierend finde ich die Einseitigkeit, mit der von wir gesprochen wird (dennoch bin ich gegen Kreationismus). Aber es sollte nicht darum gehen, an alten Dogmen festzuhalten, sondern seinen Horizont zu erweitern und anstatt einen Kampf zu erwidern der sowieso trivial ist von der defensiven Betrachtung abgehen und das ganze gar nicht als Kampf betrachten (die ganze Zeit dieses wir und ihr, das ist ja schrecklich). Des Weiteren ist es genau der Fehler der Kreationisten und überhaupt ein Fehler in der Geschichte der Religionen und Wissenschaften, konservativ an alten Dogmen festzuhalten und dabei über Leichen zu gehen. Dabei steht die Wissenschaft in ihrer Radikalität und Selbstsicherheit, mit der sie sie vertritt, der Religion in nichts nach.
  • ein bisschen mager

    27.05.2012, york karsunke
    Das ist mir ein bisschen zu mager. Wollte der Rezensent den sozusagen hauseigenen Herrn Schlichting schonen? Oder fand er das Buch doch gut? Es wird irgendwie nicht ganz klar. Was ist eigentlich der "schwer zugängliche Stil eines Physiklehrbuchs"? Ich kenne einige Physik-Lehrbücher, deren Stil gar nicht so schwer zugänglich ist (siehe z. B. den zu Recht für seine didaktischen Fähigkeiten hochgelobten Richard Feynman).
    Antwort der Redaktion:

    Herr Karsunke hat Recht: Richard Feynmans Bücher sind ein großartiges Beispiel dafür, wie man selbst theoretische Physik anhand von Anekdoten und kreativen Analogien anschaulich machen kann. Den meisten anderen Lehrbüchern, die ich während meines Physikstudiums gelesen habe, gelingt das leider nicht. Eine Prise Feynman hätte "Physik, Spiel und Spaß" in der Tat gut getan, denn so verliert sich das Buch in vielen Kapiteln in mathematisch-abstrakten Schilderungen, die oft schon nach wenigen Sätzen den Bezug zum eigentlich spannenden Aufhänger aus dem Alltag verlieren. Wer es wirklich genau wissen will (um es etwa Oberstufenschülern zu erklären), ist mit dem Buch von Ucke und Schlichting gut beraten. Wer hingegen einfach nur ein bisschen basteln möchte, um auf diese Art und Weise seine Physikkenntnisse aus der Schule wiederaufleben zu lassen, wird nur wenige Kapitel genießen können.

    Robert Gast

  • Von wegen: die Auferstehung des Fleisches

    26.05.2012, Dr. Karl-Heinz Klär
    Russell Carwood hat Recht.

    Es wird indes nicht genügen, allein den kreationistischen Dummbeuteleien in der Biologie entgegen zu treten. Wer der wissenschaftlichen Anschauung und Deutung der Welt sich verschrieben hat und den Nutzen dieser Deutung für die Spezies mehren will, wird nicht umhin kommen, den religiösen, magischen und esoterischen Vereinigungen und ihren politischen Wasserträgern generell zu widerstreiten.

    Dazu gehört, dass die Verfechter von angeblich offenbarten Glaubensartikeln aus wissenschaftlichen Zeitschriften herausgehalten werden, desgleichen ihre politischen Wasserträger. Es ergibt keinen Sinn, mit ihnen über Wissenschaft zu diskutieren.

    Denken und Wissen haben historisch mit dem Zweifel begonnen. So ist es geblieben, und so wird es bleiben. Es kann nicht anders sein, wenn wissenschaftliche Erkenntnis und ihre Erweiterung das Ziel der Bemühung sind.

    Gläubige können privat treiben, was sie wollen, solange sie die Gesetze der Allgemeinheit achten -- in der Wissenschaft haben sie, als Gläubige, nichts zu suchen.

    Intellektuelle Toleranz gegen die Erben der Inquisition und Volksverdummung ist völlig abwegig.
  • Religiöse Aussagen kritisieren

    26.05.2012, Joachim Datko
    Verteidigung ist ein nur beschränkt taugliches Mittel in Argumentationen. Wer verteidigt, gibt dem Angreifer automatisch eine gewisse Wertigkeit.
    Ich bevorzuge eine aktive Aufklärung, ohne die Argumente der Gegenseite zu diskutieren.
    *****
    Siehe z.B. den folgenden Kommentar von mir zu einem Zeitungsartikel:
    http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/die-kirche-muss-sich-wandeln--59946050.htm

    Humanismus und Naturwissenschaft anstatt Religion

    Zitat: "dann kommen die Menschen wieder, dann wird die Kirche wieder attraktiv für junge Menschen? Die Jugend fehlt doch."

    Heute verlangt der Mensch nach Begründung, die Naturwissenschaften erziehen zu rationalem Denken. Wer nimmt den Priestern noch ihre Teufelsgeschichten ab? Wer nimmt den Priestern noch die wunderlichen Geschichten von einem Wanderprediger ab? Sind es nicht Märchen, die da erzählt werden? Sind Sie sich ehrlich, glauben Sie die Geschichten? Ich musste noch zwangsweise in den Religionsunterricht und mir Geschichten von römisch-katholischen Heiligen anhören, heute kann man als Schüler in den Ethikunterricht ausweichen und erfährt viel über die Geistesgeschichte der Menschheit.

    Fragen und Diskussion zu religiösen Weltbildern, zu einer naturwissenschaftlich-philosophischen Weltanschauung und dem humanistischen Menschenbild gerne unter:

    http://www.monopole.de/humanismus-naturwissenschaftliches-weltbild-kontra-religioeser-weltsicht/

    Ich bin gerne bereit, gegenüber Print- und Internetmedien zum Unterschied zwischen religiöser Weltsicht und rationaler Welterklärung Stellung zu nehmen.

    Joachim Datko - Physiker, Philosoph
    http://www.monopole.de
  • Lügner der Welt

    26.05.2012, Truth
    Wenn die Einleitung in den Ozean aufhören würde, könnte ich beruhigt Fisch essen und wieder an einen Urlaub denken.


    Worst Catastrophe for the Humanity ever!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    http://www.enviroreporter.com/
  • Begriffsverwirrung: Evolution

    26.05.2012, Peter Kohler
    Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Evolutionstheorie stimmt. Diese Einigkeit wird von kreationistischer Seite bestritten.
    Eine Ursache dafür ist die verwirrende (unpräzise) Verwendung des Begriffs Evolution.

    Schüler halten den Urknall für einen Teil der Evolutionslehre (da gibt es doch den Begriff: "Evolution der Universums")
    Biologielehrer behaupten, die Evolutionstheorie würde die Entstehung des Lebens erklären.

    Man sollte unterscheiden

    EVOLUTIONSTHEORIE
    Die Evolutionstheorie erklärt, wie aus einfachen Lebewesen komplexe Lebewesen entstanden sind. (plakativ formuliert: Alle Wissenschaftler sind sich einig)

    ENTSTEHUNG DES LEBENS
    Darüber, wie die ersten primitiven Lebewesen entstanden sind, gibt es keinerlei gesicherte Erkenntnisse, aber viele Spekulationen. (plakativ: Die Wissenschaft hat keine Ahnung)

    ENTSTEHUNG DES UNIVERSUMS
    Hier mischen sich gesicherte Erkenntnisse mit offensichtlichen Inkonsistenzen. Man weiß, dass das Universum expandiert, aber man weiß nicht warum. Man weiß, dass die Gravitationstheorie und die Quantenphysik richtig sind, dass sie aber nicht zusammenpassen.
    (Plakativ: Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Kosmologie widersprüchlich ist.)


  • Allein die Betrachtung

    26.05.2012, Chuen Gerber
    Die meisten Menschen sind bei Diskussionen über Bionahrungsmittel sofort mit Argumenten zur Hand: Ach, das ist sowieso nur Geschäftmacherei, woher willst Du wissen, dass ... Dass diese Menschen beim Anblick von biologisch angebauten Nahrungsmitteln ein gutes Gefühl haben sollen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich halte die Folgerung dieser Studie nach den mir in diesem Artikel präsentierten Informationen für Schwachsinn oder Effekthascherei zwecks Publicity.

    Folgende Interpretation erscheint mir schlüssiger: Offensichtlich fühlen sich viele Menschen, die nicht biologisch hergestellte Nahrungsmittel kaufen, in der Defensive, weil sie irgendwie wissen, dass unsere Lebensstil das Ökosystem sehr belastet, sie können oder wollen aber nicht mehr Geld ausgeben für ein Produkt, das ihnen den gleichen Nutzen verspricht.

    Das Gefühl, in der Defensive zu sein, will verdrängt werden, und diese Situation wird vielleicht als ungemütlich empfunden. Warum also noch eine Studie mitmachen, dazu noch ohne Lohn? Und schon schließt sich der Kreis: Warum biologisch kaufen ohne Nutzen?
    Antwort der Redaktion:
    gekürzt, bitte unterlassen Sie Beleidigungen.
  • Warum etwas verteidigen worüber es keinen Konsens gibt?

    25.05.2012, Karim EL Hamdaoui
    Die Frage, ob das Universum ein göttliches oder zufälliges Wunder ist, bleibt im Rahmen des Erfassbaren unerforscht. Das ist Fakt. Wenn sich Evo-Theoretiker verbissen an eine gänzlich unbewiesene Theorie festklammern und diese mit allen Mitteln zu verteidigen versuchen, dann ähnelt ihr Verhalten nicht weniger dem eines Kreationisten, der seine Weltanschauung verteidigt. Das Thema ist ziemlich kontrovers und da gilt es für beide Seiten von der arroganten "nur ich habe Recht" Haltung abzurücken und sich für die Gegenseite zu öffnen. Es gibt, und das ist auch unbestritten, einen riesigen Interpretationsspielraum auf beiden Seiten. Die Frage ist und bleibt unbeantwortet und genauso sollte sie auch behandelt werden, nämlich ergebnisoffen.

    In diesem Sinne

    Gruß

    Karim El Hamdaoui (33)
    Immobilienkaufmann
    überzeugter Muslim

  • Mathematik der Knoten

    25.05.2012, Christoph Salewski, Berlin
    Für die letzten paar Absätze dieses Artikels einen Euro zu verlangen, ist ihn nicht wert.
  • „Vampire“ leiden an Tollwut, nicht an Porphyrie

    24.05.2012, Dieter Böning, Berlin
    Die Autoren vermuten, dass sich hinter den Symptomen des Vampirismus, die z. B. Bram Stoker in seinem Roman "Dracula" beschreibt, die Stoffwechselkrankheit Porphyrie verbirgt. Viel naheliegender ist jedoch, dass die Infektionskrankheit Tollwut (Rabies) das Vorbild für die Vampirsagen liefert. Das Tollwutvirus befällt u. a. das Gehirn (Gehirnentzündung) und wird im Speichel ausgeschieden. Tollwütige Tiere und Menschen sind aggressiv und beißen, wobei sie die fast immer tödliche Krankheit übertragen wird. Als Überträger werden in Lehrbüchern der Inneren Medizin neben Fleisch fressenden Säugetieren auch „blutsaugende Fledermäuse“ (Vampire!) genannt, die nachts mit ihren scharfen Zähnen die Haut ihrer Opfer ritzen und das Blut als Nahrung lecken. Offensichtlich sind all diese Beobachtungen in die Vampirsage eingeflossen. Auch das Bespritzen mit Weihwasser als Abwehrmittel gegen Vampire lässt sich sehr einfach deuten: Tollwutkranke sind extrem wasserscheu.

  • Rätsel gelöst - im Artikel sind Neutrinos allerdings immer noch zu schnell

    24.05.2012, Oliver Harder, München
    Wie allgemein bekannt, ist massebehafteten Teilchen gemäß Relativitätstheorie das Erreichen der Vakuumlichtgeschwindigkeit untersagt. Demnach impliziert die Aussage "... dass sich Teilchen [Neutrinos] mit Vakuumlichtgeschwindigkeit ausbreiten - ganz wie es sich gehört" [?!] entweder doch die Widerlegung der Relativitätstheorie oder dass Neutrinos aller Oszillation bzw. experimenteller Hinweise zum Trotz doch keine Masse besitzen.

    Angesichts besagter Perspektiven plädiere ich ggf. etwas naiv und erbsenzählerisch für die Ergänzung des Adverbs "beinahe" [c]. Nichts für Ungut ...
    Antwort der Redaktion:
    Ihrem Plädoyer schließen wir uns - leider nachträglich - gerne an.
  • Arge Zweifel an der wissenschaftlichen Vernunft

    23.05.2012, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Bei allem Respekt vor Michael Springers statistisch begründeten Einwürfen und Folgerungen zu "Glaube und Vernunft" schleichen sich mir doch arge Zweifel an der wissenschaftlichen Vernunft ins ratiogläubige Hirn, wenn ich im Beitrag "Milchstraße voller Planeten" lese, wie dort der Autor strittige statistische Schlüsse auf Grund von Simulationen mit empirischen Beweisen und "Sicherheit" gleichsetzt - mich wundert nur, dass er dem Leser nicht noch den Nachweis intelligenten Lebens in unserer Galaxis mitliefert!
  • Fahrt der Argonauten

    23.05.2012, Dr. Jan Mohring
    Im Prolog der Prosa-Edda von Snorri Sturluson aus dem 13. Jahrhundert werden aus Troja geflohene Asen als Begründer norddeutscher und skandinavischer Königshäuser angegeben. Ich bin Mathematiker und kein Historiker, hatte das nur vor Jahren einmal mit Erstaunen gelesen und fühlte mich durch die Buchbesprechung wieder daran erinnert. Falls dieser Bezug interessant ist, würde es mich freuen. Wenn er in der Fachwelt längst bekannt und verworfen ist, hat diese Mail nur 2 Minuten verschwendet.
  • Quantenmechanik

    22.05.2012, Werner
    Der mit Abstand größte Riss im Fundament der Wissenschaft entstand in der Quantenphysik.

    1) Die Physiker Kirchhof und Bunsen entwickelten 1859 die Spektralanalyse. Bei den Messergebnissen fehlte eine Formel die zu gleichen Strahlungskurven führt, vereinfacht gesagt. Max Planck fügte eine Formel ein die für niedere und höhere Frequenzen gilt. Um mathematisch nachzuempfinden was die Kurven aussagten, fügte er eine erdachte(!) Zahl ein - das planksche Wirkungsquantum (anfangs 6,55 · 10-27 ergsec), weil sie mathematisch "schön" ist! Er glaubte, dass sei die "unteilbare Einheit". Einstein machte daraus das Energiequantum - eine ausgedachte, mathematische Krücke wurde zum Fundament der Quantenphysik. Ein abstraktes Konzept ohne physische Existenz.

    2) Teilchen-Welle-Dualismus: Teilchen sollen Welle und Objekt zugleich sein. Dieser unglaubliche Irrtum kam zustande, weil sie nicht verstehen, dass zwischen einem Objekt (das Form und Lokation besitzt) und einem dynamischen Konzept (das die Bewegung eines Teilchen/Objekts darstellt) ein Unterschied besteht. Wenn ein Blitzer von einem zu schnellen Auto (Teilchen) ein Foto macht, kann der nicht zugleich Ort und Geschwindigkeit messen. Wer Ort eines Autos (Teilchen) messen will, macht ein Foto, wer Schnelligkeit messen will, macht mindestens 2 Fotos - einen Film. Der Irrtum
    der Quantenphysik kommt nur dadurch zustande, daß nach Einsteins Welle-Teilchen-Dualismus behauptet wird, eine Welle (die Bewegung des Teilchens) sei ein Objekt und sollte demnach in einem Foto darstellbar sein. Die Pysiker verstehen nicht, dass Ort und Geschwindigkeit des Autos nicht auf einem Foto darstellbar sind - das Unschärfeprinzip war aus diesem simplen Denkfehler geboren. Das alle folgenden Schlüsse die daraus gezogen wurden, absurd sind, braucht nicht erwähnt zu werden (z. B. "Wahrscheinlichkeitswellen"). Wenn etwas nicht passt, Gleichung/Experiment) wird einfach ein Parameter erfunden, damit behauptet werden kann, die Quantenmechanik hat sich wieder bewährt. 20(!) dieser Schummelparameter gibt es in der Quantenphysik heute.

    3) 1925 untersuchten die Physiker Ellis und Wooster die Energiebilanz beim Zerfall von Radium E in Polonium. Die war uneinheitlich ( 0,34 MeV im Schnitt) und wich erheblich von Einsteins Vorhersagen (1,05 MeV) ab. Wie löst man das Problem? Ganz einfach: man erfindet einfach ein Teilchen, das später Neutrino genannt wird, schon passts wieder. Das "Passendmachen" zieht sich durch die gesamte Quantenphysik.

    Die "Mathematisierung" der (Quanten-) Physik, die nicht in Übereinstimmung zur Wirklichkeit zu bringen ist, ist ihr Ruin. Die mechanistische, klassische Physik wurde aufgegeben für eine irrationale "Metaphysik", deren Prinzip darin besteht, abstrakte Konzepte unzulässigerweise zu verdinglichen und sich permanent zu wundern warum dann alles nichts erklärt und warum sich die Pseudobjekte nicht entdecken lassen. Alles nur weil sie den Unterschied zwischen Konzepten und Objekten nicht verstehen. Ein Elend ohne Ende.


  • Sackgassen

    22.05.2012, Ludwig
    Vor Jahren hatte ich die Idee ein „Journal of bad results“ zu gründen. Grund war, das Rad nicht immer wieder erfinden zu müssen… Wenn jemand in einer Sackgasse gelandet ist, sollte er es den Fachkollegen mitteilen können. Ein negatives Ergebnis ist, in meinen Augen, auch ein publikationswürdiges Ergebnis und kann somit der Volkswirtschaft Ressourcen sparen, um sie sinnvoller anzuwenden, als immer nur wieder andere in die Sackgasse zu schicken. Als ich es anlässlich einer Tagung laut dachte, hatte ich mehrere Kollegen schon im Boot, denn viele hatten mehr als nur eine solche Arbeit in der Schublade. Das Projekt scheiterte an zwei Dingen: 1) das Referieren solcher Arbeiten ist nicht trivial und um einiges aufwändiger als bei positiven Ergebnissen, und 2) gibt es keine Rückschläge, sondern nur unendliches Wachstum.
    Wir sollten endlich auf die Straße gehen und für faire Bedingungen in der Wissenschaft ein Wort einlegen. Wissenschaft ist nicht planbar, genau so wenig wie Kunst. Beide leben von der Kreativität des Menschen und nicht vom Profit der Konzerne oder Banken. Übrigens, Wissenschaft braucht Zeit. Viele in Verwaltung und Politik haben dafür wenig Verständnis.
    Antwort der Redaktion:

    Ein Hinweis: Ganz im Sinne Ihres "Journal of Bad Results" ist wahrscheinlich das Journal of Negative Results in Biomedicine (jd)

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