Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Nette Idee, aber...

    19.03.2015, Sandra Schröder
    Ich glaube, eines der Grundprobleme an der Sache ist, dass man Kleidung nun mal regelmäßig wechseln muss. So ein Alleskönner-T-Shirt ist sicher super - aber wenn es nach zwei Tagen mieft, brauche ich ein neuen oder muss es über Nacht waschen. Und wer wird sich schon einen ganzen Schrank voller High-Tech-Klamotten leisten können? Und wie sieht es mit der Abnutzung aus - und dem wechselhaften Geschmack in Bezug auf Mode? Kleidung ist in unserer Gesellschaft kurzlebig. Und teure Technik kann da in der Regel nicht mithalten.
  • Und umgekehrt...

    19.03.2015, blubb
    ... wie ist es bei Namen, die aus mehreren Teilen bestehen (von und zu xy) oder ähnliche Varianten? Ich denke da sähe der VOLLE Name reichlich lächerlich als E-Mail aus. Ein Beispiel: Meine Uni vergibt automatisch Email-Adressen, was ja super seriös wäre, aber ich kann meine nicht benutzen, weil der Teil vor dem @ geschlagene 47 Zeichen hat - und in weiser Voraussicht habe ich bei der Uni schon nur einen Vornamen angegeben.
    Für meine reguläre Email-Adresse habe ich mir daher nur das allerletzte Wort im Nachnamen rausgepickt - das muss dann reichen.
  • wie peinlich

    19.03.2015, twister
    letztendlich ist es schon peinlich, wenn sich Personalsuchende von solchen Lappalien leiten lassen, statt auf die wirklichen Qualifikationen zu setzen. Wenn ein besser qualifizierter Mensch wegen der Adresse the-real-iron-man@xy.de abgelehnt wird während ein geringer qualifizierter Mensch nur wegen peter.fischer... bessere Chancen hat, dann zeigt das sehr deutlich, wie viel Wert auf letztendlich völlig unwichtige Nebensächlichkeiten gelegt wird.

    Aber nun ja - manch Behörde lehnt ja auch Anfragen ab, wenn die Emailadresse nicht auf den "richtigen Namen" lautet. Da fehlen einem die Worte.
  • Häufig vorkommnde Namen?!

    19.03.2015, Tina M.
    Ist ja gut und recht, aber was macht jetzt eine Frau Anna Maier? Oder ein Herr Peter Müller? Namen, die es zu hunderten gibt. Selbst mein Name (und ich hab nen eher seltenen Nachnamen!) war bei allen anbietern in der Form vorname.nachname@provider.de, nachname.vorname@provider.de, initialien.... in allen denkbaren einfachen Formen schon vergeben sind? a.maier5982 ist sicher auch nicht ideal...
    Antwort der Redaktion:
    Das ist natürlich richtig, und ein echtes Problem für jene mit häufigen Namen. Leider sagt die Studie nichts darüber aus, wie man dem abhilft. Vielleicht wäre eine Lösung, in solchen Fällen eine Berufsbezeichnung oder den akademischen Grad einzubauen.
  • Ich dachte es gibt einen Fachkräftemangel!

    19.03.2015, John Doe
    Wenn es tatsächlich einen Fachkräftemangel gibt, wundert es mich doch, dass Firmen es sich erlauben können, Leute ungesehen herauszufiltern, nur weil sie eine "falsche" E-Mail-Adresse haben oder sich einen kleinen Rechtschreibfehler erlaubt haben.

    Daran sieht man doch überdeutlich, dass gewisse HR-Abteilungen nur mit sich selbst beschäftigt sind, statt gute Fachkräfte zu suchen. Und weil man irgendwie sein Dasein begründen und rechtgertigen muss, denken sich diese riesigen HR-Apparate eben jene Spielchen aus.
    Lächerlich.

    Ganz ehrlich: Als begehrter Experte lehne ich es ab, in solchen Firmen zu arbeiten.
  • Werbung in der E-Mail-Adresse

    18.03.2015, Christian Wust
    Die E-Mail Adresse gehört zur Visitenkarte, zum persönlichen Profil. Kann nicht verstehen, wieso für die private E-Mail Adresse noch fast immer kostenlose Anbieter genutzt werden, die sich mit Werbung finanzieren. Ich zahle gerne 20 Euro im Jahr(!) für meine persönliche E-Mail-Adresse und Postfach, will ja auch keine Postadresse in der ein kommerzieller Anbieter genannt wird. Individuelle E-Mail-Adressen kriegt man heute easy z.B. über mailvergleich.de
  • Das ist ja mal was ganz neues ...

    18.03.2015, B. Rösner
    ... was da von vermutlich sehr gut bis überbezahlten Spezialisten herausgefunden wurde. Ich habe seit 22 Jahren eine Email Vorname.Nachname@Emailprovider und weiss in etwa genaso lange warum
  • Magnetfeld, solare Protonen, irdisches Wasser

    18.03.2015, Konrad Marek
    dieser fasziniernde Vorgang könnte auch heute noch stattfinden in den Auroras. Solare Protonen würden in OH- und H2O gebunden. Sofern sie nicht zu schnell ins Weltall abdiffundieren würden sie das Wasser der Erde zwar sehr langsam, doch stetig steigern!
  • Wann fing Sprache an

    18.03.2015, Eduard Kirschmann, Hannover
    Die Frage, wann die Sprachentwicklung einsetzte, ist nicht so eindeutig geklärt, wie Frank Wohlgemuth es vorauszusetzen scheint. 1999 musste ich in der Tat noch davon ausgehen, dass die Sprachentwicklung nicht parallel zur Entwicklung des Homo erectus eingesetzt haben konnte, weil man aus der Untersuchung der Rückenwirbel des 1,6 Millionen Jahre alten Jungen von Turkana darauf schloss, dass er den Luftstrom aus der Lunge nicht mit der für eine Sprache erforderlichen Präzision kontrollieren konnte. Ich sah daher 1999 von der nahe liegenden Interpretation ab in der Sprachentwicklung eine direkte Reaktion auf die Werferanpassungen zu sehen. Heute stellt sich die Sache anders dar. Die Rückenwirbel eines 1,8 Millionen Jahre alten Skeletts (das dem mit 600 ccm kleinsten Dmanissi-Schädel zugeordnet wird) wurden offensichtlich von Nervenbündeln durchzogen, die dick genug waren, um eine Sprache zu ermöglichen. Der Befund des Turkana-Jungen war ohnehin nicht zuverlässig, da man wusste, dass er unter einer Knochenerkrankung litt. Heute gehe ich daher davon aus, dass Sprache und Werferqualitäten in den letzten zwei Millionen Jahren parallel evolvierten.
  • Sinnvolle Übersicht

    18.03.2015, Ali K.
    Die Zusammenstellung "Was ist was?" finde ich sehr sinnvoll. Großes Lob.
  • Pellet & Scheitholz als sinnvoller Energieträger

    18.03.2015, Noli
    Das Holz nachwachsend und damit CO2 neutral ist sollte außer Frage stehen. Das ein "schlechtes" Feuer auch PAK erzeugt ist ebenfalls ein alter Hut. Darum und zur Vermeidung / Verminderung von solchen Stoffen im Abgas hat die Bundesregierung doch mit dem 1.1.2015 die entsprechenden Verordnung und die Grenzwerte nochmals verschärft. Für die Einhaltung der Grenzwerte sind die Hersteller von Feuerungsanlagen verantwortlich gemacht worden, damit diese eine moderne sichere Technik entwickeln.
    Aktuell betragen die Grenzwerte für CO Emissionen für deutsche Holzfeuerungsanlagen nur 1 % der Grenzwerte, die in anderen, nicht deutschsprachigen europäischen Feuerungsanlagen zugelassen sind.
    Natürlich kann man eine Null fordern – wie beim Limbo Tanz – how low can you go -damit mag man sich politisch profilieren, aber man verbietet alle Holzfeuerungsanlagen, was wiederum die Existenz der Wälder unwirtschaftlich macht. Nur für Sonntagsspaziergänge bezahlt man keine Waldpflege.
    Es ist also nicht die Frage, ob es möglich ist umweltfreundlich und nachhaltig zu heizen, sondern wie man einzelnen Belästigungen durch unsachgemäße Verbrennung von Holz verhindert.
    Auch hier greift zunächst die neue Verordnung und das darin festgeschriebene Beratungsgebot durch den Schornsteinfeger – und natürlich auch die Vernunft der Besitzer solcher Feuerungsanlagen.
    Ob Pellets als eine Form von Holz, z.B. in Konkurrenz zu naturbelassenem Scheitholz, wirklich wirtschaftlich sind, ob und wieviel Öl oder Gas wirtschaftlich einzusparen ist, ist wiederum natürlich abhängig vom Holz- bzw. Peelltpreis.
    Dies kann sich jeder ausrechnen, wenn er vergleicht wie viel Energie im Rohstoff Holz, Pellet, Öl oder Gas steckt und den aktuellen Preis heranzieht. Zusätzlich erfährt man unter dem nachfolgenden Link auch wie viel CO2 man mit Holz einspart.
    http://www.normatherm.com/kaminofen-app.html
  • Korrelation D3

    18.03.2015, Beret Roots
    Das Korrelation nicht gleich Kausalität ist, sollte man wissen und auch so klar kommunizieren. Was heißt hier "deswegen ist das Team zuversichtlich, dass der Effekt real ist" - dass das signifikant ist? klinisch relevant? doch Kausalität?

    Kurz mitgedacht: Was für Menschen haben denn eine besonders hohe D3 Konzentration?

    Da durch Sonnenlicht produziertes oder von D2 umgewandeltes D-Vitamin vom Körper nicht übermäßig ins Blut gegeben wird, handelt es sich wohl um D3 tierischer Quelle oder aus Tabletten (und weniger gesunde Menschen nehmen eher Tabletten mit Nahrungsergänzungsmitteln zu sich ...)

    Gerade in Dänemark wird D3 v.a. über Fisch und MILCHPRODUKTE aufgenommen.
    Gerade angesichts der Befunde der letzten Jahre zu negativen Effekten des Konsums von Milchprodukten, v.a. in hohem Maße, vermute ich, dass hier der wahre Effekt liegt, sofern dies nicht von den Autoren bereits kontrolliert wurde.

    Diese Meldung ist m.E. wertlos, ebenso wie der Artikel

  • Falsche Bild

    17.03.2015, Leif Johansen
    Bitte wenn Sie Bilder zum CO2 Probleme aussuche, dann nicht Bilder die eine Wasserdampf "Rauch" zeigen. CO2 "Rauch" ist eine durchsichtige "Rauchfahne" da gib'st es nicht zu sehen!
  • Zum Kulturbegriff

    17.03.2015, Frank Wohlgemuth, Tornesch
    zu 6: Nischen-Hypothesen / Paul Kalbhen
    Cavalli-Sforza ist Humangenetiker, das ist ein Teilbereich der Biologie, entsprechend sollte man es auch lesen, wenn er von Kultur schreibt. Implizit lässt sich der biologische Kulturbegriff zwar auch schon aus meiner Anmerkung zu Tattersalls Text lesen, aber im Zweifelsfall empfehle ich das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Kultur#Der_Kulturbegriff_in_der_Biologie

    Was so normalerweise unter Kultur verstanden wird, ist aus biologischer Sicht das Ergebnis der Kumulation der Kultur des Menschen hauptsächlich innerhalb der letzten zirka 80 000 Jahre. Da ist der moderne Mensch in seiner biologischen Entwicklung aber bereits weit gehend abgeschlossen, auch wenn man davon ausgehen kann, dass mit der verstärkten Benutzung und dann auch Abhängigkeit von Sprache auch noch eine weitere Optimierung der schon vorhandenen Fähigkeiten in Richtung Sprachfähigkeiten stattfand. Aber seit den erwähnten zirka 80 000 Jahren bewegen wir uns weniger in der (biologischen) Evolution der Art Mensch als in der Evolution seiner Kultur(en). Nur ist das weder Thema des Artikels noch der kirschmannschen Antwort. Ansonsten verwundert mich das Zitat von Cavalli-Sforza etwas: Speziell er sollte eigentlich wissen, ab wann man von der Existenz der menschlichen Sprache ausgeht. In diesem Zusammenhang von einem Einfluss der Sprache auf die Entwicklung des Genus Homo auszugehen, obwohl diese erst so spät anfängt, erscheint mir ein Versehen. Vielleicht meinte er den grundsätzlichen Kulturbegriff, den man (siehe oben in meiner ersten Anmerkung) wahrscheinlich viel früher ansetzen muss.
  • Mit anderen Worten

    17.03.2015, Mathias Völlinger
    Letztendlich wäre es dann einem prinzipiellen Quantenzufall zuzuschreiben, dass es heute mehr Materie als Antimaterie gibt (einmalige "Messung" ganz am Anfang des Universums)
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