Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Das ist doch mal eine gute Nachricht!

    18.06.2014, Michael Ecker
    Sicher wird das auch bei einigen die Hemmschwelle abbauen, sich als Astronaut zu bewerben...
    ;)
  • Tropische Moskitos tragen gefährliche Viren nach Deutschland?

    18.06.2014, Andreas Rose
    In den allermeisten Fällen sind es nicht die Mücken, die die Krankheitserreger einschleppen. Es sind Reisende, die sich in anderen Ländern infiziert haben. So war es z.B. auch in Ravenna, wo der Indexpatient in Indien mit Chikungunya infiziert worden war.

    Ein Denguepatient in einer Region ohne Überträgermücken ist also in erster Linien ein Fall für seinen Arzt, einer in einem Gebiet mit Tigermücken zusätzlich einer für das Gesundheitswesen. Deswegen sind Überwachungsprogramme wie die, die von der ECDC zusammengetragen werden, so wichtig. Denn nur aktuelle und möglichst genaue Verbreitungskarten verschaffen Klarheit darüber, ob es Überträger von Krankheiten in bestimmten Regionen gibt oder nicht.
  • Vielen Dank!

    18.06.2014, Dr. Michael Blume
    Für den hervorragenden Beitrag und das wertvolle Stichwort der "Neurodiversität" möchte ich herzlich danken! Ein starkes Plädoyer!
  • Interessant

    18.06.2014, Mathias Völlinger
    "Die Uhren könnten sich sowohl auf dem Erdboden als auch in Satelliten befinden. Im Ergebnis entstünde so eine echte "Weltzeit", da die weltweit verteilten Uhren miteinander synchronisiert wären"

    Wenn alle diese Uhren allerdings verschränkt sind, dann ist das ganze ja letztendlich EINE Uhr. Und dann stellt sich mir die Frage, wie das geht mit der Synchronisation unter Berücksichtigung der allgemeinen Relativitätstheorie. Wenn die Zeit in den Satelliten etwas schneller vergeht als am Erdboden.
  • Richtig angewandte Einheiten

    18.06.2014, Uwe
    Bisher sind mir noch keine Windräder bekannt, die eine LEISTUNG von zwei Gigawatt abgeben.
    Die Energie würde sich, auf die Laufzeit gesehen, in Gigawattstunden bemessen.
  • Sehr sinnvolle Arbeit, die die Forscher da gemacht haben

    17.06.2014, Fred
    Und wie kam man nun wieder dieser bahnbrechenden Erkenntnis? Hat man eine Kontrollgruppe (Selbstverständlich die Zwillingsgeschwister der 1265 Probanden - ist doch klar oder?) auf einen erdidentischen Planeten aber ohne Mond (Häh???) geschickt?
    Oder mit welchen streng "wissenschaftlichen" Methoden kam man zu diesem Ergebnis?

    Die Wissenschaft hat festgestellt...
    ...dass Marmelade Fett enthält!" hat Oma immer gesagt!
  • Unglaubwürdig, dass da ordentlich gearbeitet wurde!

    17.06.2014, Fred
    "...Energieverbrauch von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zur Wartung und Demontage über den kompletten Lebenszyklus..."

    Wurden dabei auch die ökologischen (vor allem nachhaltigen) Schäden, die riesige dazu bemnötigte Infrastruktur, das maßlose Konsumverhalten aller Beteiligten (Entwicklungsingenieure, Konstrukteure, die Fahrer der Materialtransporte, auch die Entwickler der Maschinen, die das Erz aus dem Boden holen usw. - alle eben!) und all die anderen versteckten Faktoren mit eingerechnet? Wenn ja, alle Achtung! Erstaunt mich, das die dann damit schon fertig sind.
    Oder ist das wieder so 'ne halbe Sache, so 'ne Nebelkerze der Großindustrie (wer hat diese Bilanzerstellung überhaupt bezahlt?), so'n pseudowissenschaftliches Blendwerk um Kritiker zu diskreditieren?
    Die Antwort ist wohl klar!
    Man sollte vielleicht mal ein weniger energieverschwenderisches Leben führen, anstatt immer neue Energiewandler zu produzieren. Ist alles nur 'ne Addition zur bestehenden Ressourcenverschwendung. Der Fortschritt in der Technologie (der ja alles besser und einfacher machen soll) hat bisher eine katastrophale Bilanz. Mit jeder Lösung eines Problems mittels technologischen Fortschritts werden zwei (eher zwanzig!) weitere Probleme geschaffen.

    "...Während also an einer Stelle mühsam versucht wird, nachhaltige Alternativen für etablierte Leistungserstellungs- und Konsumprozesse zu implementieren, sprießt andernorts ein Vielfaches an neuen
    Problemquellen aus dem Boden – fast einer Hydra ähnelnd, der für einen abgeschlagenen Kopf stets mehrere nachwachsen...." aus "Befreiung vom Überfluss - Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie" von Nico Paech (Universität Oldenburg)
  • Expansion des Universums

    16.06.2014, Maksoud
    Liebe Menschen, das Phänomen der AUSDEHNUNG des Universum ist vor 1436 Jahren im Koran erwähnt worden. Dieses steht wörtlich im Koran. Ich finde es super, dass es jetzt auch wissenschaftlich bewiesen werden konnte. Wirklich erstaunlich.
  • Beste Ergänzung und Fortsetzung von Georg Wagners: Erd- und Landschaftsgeschichte...

    16.06.2014, Dr. Walter Dietz
    Das Buch von Georg Wagner: "Erd- und Landschaftsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung Süddeutschlands" hat mich vor 40 Jahren begeistert und mir als Laien das Verständnis für die Landschaft eröffnet. Dieses Buch nun steht in direkter Fortsetzung von Georg Wagners Werk. Es hat mein Wissen und Verständnis für die Landschaft meiner Heimat vertieft. Das Buch ist für einen durch das Studium von Georg Wagners Werk vorgebildeten Laien verständlich geschrieben. Für das Verständnis vorteilhaft sind die Bilddokumente und Grafiken. Ich bin den Autoren dankbar, dieses Buch verfaßt zu haben!
  • Fleisch tötet?

    13.06.2014, Olaf Schlüter
    Jetzt hab ich nach einiger Zeit mal wieder reingeschauft, eine Antwort auf meinem Beitrag gelesen, und schliesslich gelernt, dass "AnimalAlliance" es für eine wissenschaftlich erwiesene Wahrheit hält, dass Fleischkonsum schädlich ist. Und zitiert allerlei mutmaßlich medizinische Studien.

    Nun, nach der in medizinischen Studien üblichen Methodik lässt sich auch zeigen, dass der Storch die Kinder bringt. Es werden Korrelationen festgestellt und damit eine gedachte Kausalität "bewiesen". Dass Korrelationen keine kausalen Zusammenhänge beweisen, bedarf wohl keiner Erklärung. Es muss schon noch ein Wirkmechanismus nachgewiesen werden, und das geht nicht per Korrelation. Wenn man methodisch korrekt an die Sache herangeht, wird man wohl feststellen, dass Vegetarier statistisch deswegen von bestimmten Krankheitsbildern häufiger verschont bleiben, weil die andere Gruppe beim Fleischkonsum im Durchschnitt übertreibt. Das zuviel Fleisch krank machen kann, dafür gibt es einen Wirkmechanismus.

    Das Fleischkonsum per se ungesund sei, wie kann das für einen Omnivoren wie den Menschen wahr sein? Die Speisetafel des Urmenschen war sicherlich deutlich "vegatarischer" als die des heutigen Menschen. Aber völliger Fleischverzicht?
  • Reue

    13.06.2014, Olaf Schlüter
    Dem Beitrag von Martin Bitter schliesse ich mich erst mal an. Als ich den Anreisser "Auch Ratten empfinden Reue" las, dachte ich auch zunächst an Dinge wie ein Gewissen, an Schuldgefühle und ähnliches.

    Allerdings ist Reue im allgemeinen Sprachgebrauch durchaus auch als "Bedauern von Entscheidungen, die man im nachhinein als falsch empfindet" interpretierbar. So hat es die Frage "Gibt es etwas in Deinem Leben, was Du bereust?" ja schon in die Werbung geschafft, mit dem Ratschlag, die Brillen eines bestimmten Anbieters zu kaufen, damit man am Ende seines Lebens nichts zu bereuen hat.
  • Kritik am Turing-Test?

    13.06.2014, Olaf Schlüter
    Kritik am Turing-Test ist sicher legitim. Doch wenn sie hilfreich sein soll, dann muss sie zumindest den wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, denen der Turing-Test augenscheinlich und nach Meinung von Herrn Fischer nicht genügt: sie muss eine klare Definition dessen haben, was der Turing-Test angeblich testet, und anhand dieser Definition prüfen, in wie weit der Turing-Test das auch tut.

    Bzgl. künstlicher Intelligenz kann man im übrigen ganz unterschiedlicher Auffassung darüber sein, was darunter zu verstehen ist. Der eine mag sich für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns interessieren, und diese Frage über den Versuch einer Simulation dieses Gehirns klären wollen. Der andere mag an Maschinen mit einem eigenständigen Intellekt interessiert sein. Das Verständinis des Begriffs "Künstliche Intelligenz" ist vermutlich bei diesen beiden ganz unterschiedlich.
  • Wo ist die Dunkle Materie?

    12.06.2014, Gert Weigelt
    Gibt es schon Messungen und Berechnungen über die Bewegungsabläufe des neuen Superclusters und gibt es bei dieser Massengröße Ansätze für das Vorhandensein von Dunkler Materie?
  • Inakzeptabler Beitrag

    12.06.2014, Dr. Daniel Neuhoff, Universität Bonn
    Der Artikel postuliert ohne Angabe von Quellen, dass sogenannte Treibhaus-Wolkenkratzer einen signifikanten Beitrag zur Welternährung leisten können. Zudem wird behauptet, dass mit dieser Technik fossile Energie eingespart und die Ökosysteme entlastet werden können. Es heißt im Text auf Seite 32: Sind Gewächshochhäuser eine praktische Möglichkeit? Jawohl, denn Nahrungsanbau unter Glas ist längst gängige Praxis. Entscheidendes Problem des Artikels ist, dass normale Gewächshäuser und Hochhäuser gleichgesetzt werden, was nicht zulässig ist.

    Insgesamt ist der Beitrag agrarwissenschaftlich, ökologisch und ökonomisch aus folgenden Gründen nicht akzeptabel:

    1: das Welternährungsproblem ist ein Kalorien- und Proteinproblem. Der Anbau von Gemüse ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Humanernährung, spielt aber flächenmäßig kaum eine Rolle. Von den etwa 11,8 Millionen ha Ackerland in Deutschland wurden in 2011 etwa 111.000 ha für Gemüseanbau verwendet (BLE 2012), also etwa 1 Prozent der Ackerfläche. Diese Relationen treffen auf weite Teile der Welt zu. Der Anbau von Kalorienträgern, insbesondere Getreide ist im Hochhaus weder praktikabel (Bestandesdichten von 400 – 500 Pflanzen je m²) noch wirtschaftlich.

    2: Der Artikel lässt offen, woher die Einstrahlungsenergie kommen soll, wenn direkte Sonneneinstrahlung nicht gegeben ist, vermutlich sind dies solarbetriebene Lampen, ein im Vergleich zur direkten Nutzung der Sonneneinstrahlung weder ökologisch noch ökonomisch verwertbare Nutzungsform, produktqualitätsvermindernde Aspekte geringerer Lichteinstrahlung dabei noch nicht berücksichtigt.

    3: Das wichtigste Nährstoffreservoir ist der Boden, dessen Substitution durch Nährlösungen großflächig weder praktikabel noch ökologisch vertretbar ist. Hier ist der Aspekt der Ressourcenschonung (P-Reserven, siehe anderer Artikel in gleicher Ausgabe Spek Wiss) von grosser Relevanz. Niemand kann ernsthaft glauben, dass städtische Abwässer auch nach Aufbereitung für die Gemüseproduktion in Hydrokulturen aus hygienischen Gründen in Frage kommen. Unter ökologischen Gesichtspunkten erzielt eine bodenlose Kultur keine positiven Effekte wie Biodiversität.

    4: Der Materialaufwand zur Einrichtung der Hochhausgewächshäuser ist immens, man denke nur an die Bauten und die technische Einrichtung, siehe Bild S. 34.

    5: Der Arbeitsaufwand ist unvertretbar hoch, da maschineller Anbau und Ernte kaum möglich sind.

    6: Die Formel: 30 stöckiger Häuserblock = 1000 ha Ackerland wird nicht belegt.

    7: Die Produktionskosten sind nicht nur deutlich höher, sondern großflächig unbezahlbar, ein kleinflächige Nutzung ist welternährungspolitisch irrelevant.
  • Selektive Wahrnehmung

    12.06.2014, Robert Orso
    Carl von Linné und Charles Darwin (und damit natürlich auch der ewig vergessene Alfred Russel Wallace) würde ich allerdings definitiv unter die Liste der bedeutendsten Persönlichkeiten der Geschichte reihen. So überraschend ist die Erkenntnis für mich nicht.

    Diese Listen bzw. die Ermittlung des Rankings repräsentieren eher die aktuelle Wahrnehmung bestimmter Personen in ganz definierten sozialen Medien. Also eher ein reduzierter Fokus innerhalb einer kurzen Erhebungsperiode.

    Dabei wird kurzfristige Popularität in Medien affinen Kulturen gerne mit großem Einfluss auf die Menschheit verwechselt. Selbst den meisten US-Amerikanern traue ich zu, dass sie unter die 5 bedeutendsten Menschen der Welt nicht vier (heimische) Musiker und den aktuellen (heimischen) Präsidenten reihen würden. Anderenfalls wäre das ein sehr blamables Bild für eine Nation die den Führungsanspruch der Kulturen in der Welt stellt.

    Den Begriff "Bedeutung" würde ich auch daran festmachen, inwieweit Leben und Wirken der Person eine weitreichende und langfristige Veränderung im jeweiligen Wirkungsumfeld bewirkt hat. Damit fallen praktisch alle lebenden Personen als Kandidaten aus, weil deren langfristige Bedeutung überhaupt noch nicht ermittelbar ist. Nur bei ganz seltenen Fällen wie Nelson Mandela, Mahatma Ghandi oder Michail Gorbatschow ist eine erhebliche Bedeutung bereits zu Lebzeiten deutlich.

    Künstler würde ich grundsätzlich nicht mit Politikern oder Philosophen zusammen bewerten - außer sie würden mit Ihren Werken als bedeutende Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen dienen.