Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Berühmtes Schaf

    05.07.2016, Paul R. Woods
    Für die Wissenschaft mag Dolly das berühmteste Schaf der Welt sein, für den Rest doch wohl eher "Shaun das Schaf".
    Antwort der Redaktion:

    Darüber kann man diskutieren... Aber wenn ich "berühmtestes Schaf der Welt" googele, erfahre ich, dass das Schaf "Shrek" offenbar bei vielen die Nummer 1 ist. Und das kannte ich bis dato überhaupt nicht. Vielleicht können wir uns ja darauf einigen, dass Shaun das "beliebteste" Schaf der Welt ist."

    Beste Grüße, Jan Dönges/Red.

  • Wie stark belastete Fukushima den Pazifik?

    05.07.2016, W. Baumann
    Der Autor schreibt: "Während 15 000 Menschen durch das Erdbeben und die Tsunamis getötet wurden, sei bislang noch niemand auf Grund der radioaktiven Belastung gestorben."
    Er bezieht sich nur auf die evakuierte Bevölkerung; doch was ist mit den im Reaktorbereich eingesetzten Arbeitern?
    Antwort der Redaktion:
    Es starben sechs Arbeiter - allerdings nicht an radioaktiver Strahlung, sondern durch die enorme Hitzebelastung während der Arbeit in Schutzanzügen an Herzinfarkten. Auch im Nachgang ist bislang kein Todesfall durch Folgeschäden bekannt geworden.
  • Im Artikel fehlt die Relation zur normalen Niederschlagsmenge

    05.07.2016, Christian Schuhmacher
    Bei einem Rückgang des Jahresniederschlags von 500mm in Europa könnte man titeln: "Verbrennt Europa diese Jahr ?" (Der Jahresniederschlag liegt in Europa bei ca. 700mm)
    Der Jahresniederschlag in Amazonien dagegen liegt je nach Region zwischen 7000 und 12000 mm pro Jahr. Im Schnitt bei mindestens 8000 mm. 500mm entspricht einem Rückgang von ca. 6%
    Antwort der Redaktion:
    Das stimmt für die Gesamtsumme. Allerdings unterliegen die Niederschläge auch in Amazonien einem Jahresgang - vor allem in den südlichen Bereichen, in denen auch die stärkste Entwaldung auftritt. Das Niederschlagsdefizit entspricht hier teilweise schon zwei bis drei Monaten ohne Regen, und die trockensten Monate folgen erst noch.
  • Gesamtstruktur des Universums?

    05.07.2016, Joachim Datko
    Zu 01.07.2016 "Die Abschätzung von Messfehlern ist dabei sicherlich problematisch - aber wie gesagt, wenn der Einfluss der 9s so deutlich ist, dann sollte die Gesamtstruktur des Universums ein toller Benchmark für die bestimmten Lebensdauern sein."

    Wir haben allerdings keinerlei fundierte Vorstellung von der Gesamtstruktur des Universums.
  • wesentlicher Faktor bleibt unbestimmt:

    05.07.2016, Joachim Falken
    P_a ist letztlich die unbekannte Kerngröße. Und Leben beginnt sicherlich mit viel einfacheren Grundformen als wie einem heutigen Bakterium.
    Dass eine größere Biosphare bessere Chancen bietet, Leben zu erzeugen, ist nicht überraschend.
  • Na endlich

    04.07.2016, Fritz Kronberg
    Das wurde aber auch langsam Zeit, daß mal jemand mit öffentlicher Wirksamkeit diesem Spendensammelverein ohne erkennbaren Nutzen widerspricht.
    @ Robert Orso: Das eigentliche Problem liegt darin, daß die selbst ernannten Umweltschützer immer unter Einsatz von Halbwahrheiten und gelegentlich glatten Lügen einen gewaltigen Popanz aufbauen, auf den sie dann mit Genuß eindreschen und selbst bei (einigen wenigen) Naturwissenschaftlern, die dagegen eigentlich immun sein sollten, Widerhall finden. Im Fall der grünen Partei liegt der Grund auf der Hand. Mit nichts lassen sich Wähler leichter anlocken, als mit einer angeblichen großen Gefahr, gegen die man sich dann als Retter aufspielen kann. Greenpeace ist davon nur ein Ableger, der sich von Spenden verängstigter Bürger, die mangels eigener Sachkenntnis und getrieben von sorgfältig gesätem Mißtrauen gegenüber denen, die über die nötige Sachkenntnis verfügen, ernährt. Die "Gegner" sind keine Feiglinge, aber (und zwar gezielt) verängstigt sind sie schon, wenn man von denen absieht, die wider besseres eigenes Wissen die Propagandamaschine laufen lassen.
  • Kausalitätsverdrehung?

    04.07.2016, offener Schnürsenkel
    Vlt. ist es ja auch so, dass Menschen mit einer dünneren Großhirnrinde anfälliger fürs Rauchen sind? Es wurde ja ebenso jahrelang angenommen, Cannabiskonsum schädige das Gehrin (Vor allem libmisches System und Belohnungszentrum). Mittlerweile weiß man, dass Menschen mit derartiger Veranlagung (ADHS) gern Cannabis als Selbstmedikation konsumieren aber auch anfälliger für Cannabissucht sind. Vlt. existiert hier ja auch ein ähnlicher Zusammenhang...
  • Falsches Bild

    04.07.2016, Richard Vahrenkamp
    Wenn Sie über Mathematik schreiben und dazu ein Foto eines Tafelbildes setzen,
    dann sollten nicht ein Gimmick-Foto wählen, das für die Medien und Bilddatenbanken (© iStock / nicolas_ ) gemacht ist und ein falsches Bild von Mathematik in der Öffentlichkeit erzeugt. Das Foto ist inhaltlich schwachsinnig. Niemand zieht eine Wurzel aus Betrag x dividiert durch x. Die Zeit braucht eine bessere Endkorrektur! Nehmen Sie nächstens ein Foto von einer Mathematik-Vorlesung an einer Schule oder Hochschule.
  • "Neue Weltordnung"

    04.07.2016, Markus Kraffczyk
    Zum Glück war Sprache schon immer verräterisch: So auch hier. Immerhin wird allmählich klar, worum es den Größenwahnsinnigen in Wirklichkeit geht: nicht um Ozonlöcher, den Klimawandel oder vielleicht die Welternährung, Krieg oder Frieden - nein, es geht schlicht um die Machtergreifung der Apparatschicks, die hemmungslose Manipulation und Ausbeutung anderer Menschen für ihre Zwecke. Eigentlich nichts Neues. Nur ein besonders dreister, nachhaltiger Vorstoß. Die uns aufoktroyierten Zeitgeistthemen sind wohl nur Mittel zum obigen Zweck...
  • So ist es!

    04.07.2016, Bernd Gosch
    Ich habe es oft nach und während regnerischer Tage im Sommer beobachtet. Einzelne Schnecken verirren sich auf den Straßenrand, werden überfahren. Der Kadaver lockt jede menge Kannibalen an, werden ebenfalls plattgefahren, usw. Geht recht schnell! Nach kurzer Zeit sind ganze Straßenränder verschleimt, so dass man beim Joggen aufpassen muss, nicht auszurutschen.
  • Spektrum und die Themenauswahl

    03.07.2016, mroes
    Schade, dass Spektrum der Wissenschaft so wenig auf den sozialwissenschaftlichen Hintergrund dieser Forschungsarbeit eingeht und nur betont, dass Entwickler hier Algorithmen geschrieben haben. Es ist nämlich so, dass Herr Schweer ein Soziologie-Doktor ist, der sich intensiv mit Krimonologie beschäftigt hat. Die Entwickler setzen Algorithmen um, die gemeinsam erdacht worden sind - auch mit Sozialwissenschaftlern. Sollte sich precobs bewähren, wäre das eine riesen Fortschritt für den Forschungsbereich der Sozio-Informatik als Mischdisziplin aus Informatik und Sozialwissenschaft.

    Auf der anderen Seite wundert's mich aber auch nicht. Spektrum berichtet - außer über Psychologie im Zusammenhang mit Neurowissenschaften, sowieso nie über sozialwissenschaftliche Themen und listet sie dann eher unter anderen Fachbereichen auf. So wie hier unter Mathematik.

    Im Übrigen bin ich selber Sozialwissenschaftler und Entwickler (Sozio-Informatiker), da ich beides zumindest zum Teil studiert habe und weiß, wovon ich spreche. In der Sozialwissenschaft existiert auch die Möglichkeit, modellbasiert zu arbeiten.

    Es ist trotzdem ein interessanter Artikel und die Forschung ist es wert. Egal ob sich diese Modell bewähren oder nicht.
  • Naja...

    03.07.2016, Ben
    "Wie ließe sich die Viehhaltung nachhaltiger gestalten?" Vielleicht indem wir einfach keine Tierprodukte konsumieren? Wäre doch eine sehr einfache, schnelle und geniale Lösung zu so vielen Problemen.

    Wir verhalten uns wie ein Profifußballer, der darauf besteht mit gebrochenem Bein weiterzuspielen. Klar, kann man machen, und man kann auch Krücken anschaffen lassen usw. Dadurch schadet man sich aber nur selbst.

    Die beste Lösung wäre einfach damit aufzuhören.
  • Duisburg

    02.07.2016, Uwe Samsel
    Im Beitrag fehlt der Hinweis, dass es in Duisburg bereits eine Lateinschule gab, die bereits im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Außerdem wurde 1655 in Duisburg eine Universität gegründet.
    Und ganz nebenbei bemerkt: Duisburg ist eine uralte Stadt. Bis 1290 Reichsstadt, in der deutsche Könige ihre Reichssynoden abhielten.
  • Wie immer am Bürger vorbei

    02.07.2016, Robert Orso
    Bei den Diskussionen für oder wider Gentechnik ebenso wie bei für oder wider Glyphosat wird immer die gleiche Argumentation verwendet: Die Gruppe der Gegner sind Feiglinge, die Angst haben von dem Zeug krank zu werden. Die Befürworter führen ins Feld, dass man das alles bedenkenlos essen kann und niemand davon krank wird.

    Dabei sind die Gründe GMO oder Glyphosat abzulehnen in Wirklichkeit ganz andere. Diese Entwicklungen greifen tief in die biologischen Gleichgewichte ein und haben weitreichende und unabsehbare Folgen für die Entwicklung der Biosphäre.

    Beides sind punktuelle und schnelle Erfolge auf dem jeweiligen Gebiet und haben ihre Existenzberechtigung da wo es unter kontrollierten Bedingungen im absolut notwendigen Maß eingesetzt wird. Wogegen sich die meisten Gegner wehren ist aber, die gleiche Technologie unkontrolliert in großem Maßstab auf die Umwelt los zu lassen und zu glauben, dass das sich schon alles irgendwie einfügt.

    Gentechnik in der Medikamenten Herstellung unter Laborbedingungen ist ganz etwas anderes als artfremde Gene im Freien ins Feld zu pflanzen und darauf zu spekulieren, dass die dort bleiben.

    Also bitte hört auf die Gegner als verängstigte Feiglinge zu bezeichnen, die sich vor dem Essen fürchten. Mich schreckt weder das Vitamin im Reis noch die Spuren von Glyphosat im Bier. Mich schreckt aber, dass die Umstände so sind, dass diese Dinge offenbar unvermeidlich sind. DAS ist es was ich gerne geändert haben will.
  • Butternudeln

    02.07.2016, Christoph Bollinger
    Wer mit dem Popo in den Butternudeln sitzt kann gut gegen die Lösung gegen Hunger und Krankheiten anbrüllen, er hat ja keines von beiden. Außerdem ist auch bei Greenpeace Existenzsicherung angebracht, sollte auch der "gut" Denkende dran denken...
    Christoph