Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Evolution der Sterblichkeit zum Selbermachen?

    08.03.2012, Jan E.
    Der Artikel war sehr interessant und hat mich zu weiterem Denken angeregt. Naturgemäß sind solche Simulationen stets eingeschränkt und spiegeln nie "die Wirklichkeit" wider - dennoch ergeben sich interessante Gedankengänge.

    Mich würde interessieren, ob es kostenlose Programme gibt, mit denen man ähnliche Bedingungen beschreiben und die Entwicklung beobachten kann.

    Vielen Dank für den schönen Artikel.
    Antwort der Redaktion:

    Die Antwort ist ja. Für die Bilder und die ersten Testläufe habe ich das Programm NetLogo verwendet. Es ist kostenlos (http://ccl.northwestern.edu/netlogo/) und einfach anzuwenden (wenn man sich ein bisschen mit Programmieren auskennt). Es enthält eine einfache Grafikoberfläche und bereits die meisten Funktionen für das Modellieren von Agenten. [Die Pseudo-Lebewesen in dem quadratischen Feld werden als "Agenten" bezeichnet, weil sie, ihrem inneren "Programm" folgend, selbsttätig agieren, auch wenn sich deren Aktionen hier darauf beschränken, den Konkurrenten auf demselben Platz umzubringen und ein Kind in die Welt zu setzen.] Ich gebe das Programm gerne meinen Studenten an die Hand, die an derartiger Modellierung interessiert sind. Es läuft nicht entfernt so schnell wie ein selbstgeschriebener Code in einer gewöhnlichen Programmiersprache (ein Kollege von mir hat den Code von NetLogo in Pascal umgeschrieben; das lief Klassen schneller, so dass wir mehr Parameter durchprobieren konnten), aber es ist einfach zu lernen.

    André Martins, Universidade de São Paulo

  • fehlt da nicht die Hälfte?

    08.03.2012, Harald Weiche
    Müßte man sowas nicht mit einem reversiblen Vorgang vergleichen, um eine solche Aussage zu gewinnen? z.B. einer Invertierung des Bits.
  • Science Online auf Twitter

    07.03.2012, Kerstin Hoppenhaus
    Herr Blume, vielen Dank zurück!

    Das Potential ist auf jeden Fall enorm.

    Für alle, die eine bisschen mehr Science Online schnuppern wollen, kann ich empfehlen, auf Twitter dem Hashtag #scio12 oder ">dieser Liste zu folgen. Das gibt eine ganz gute Idee vom Tonfall und den Themen.
  • Strahlungsminimum derzeit nicht minimal

    07.03.2012, Steffen Eckmann, Düsseldorf
    Zu Beginn des Artikel steht der Satz: "Die sommerliche Sonneneinstrahlung auf der Nordhalbkugel befindet sich wegen der Bahnbewegung der Erde derzeit in einem Minimum."

    Diese Aussage ist nicht korrekt. Zwar befindet sich die Erde Anfang Juli in Sonnenferne, die entfernungsbedingte Reduktion der Einstrahlung wird jedoch teilweise durch die langsame Orbitalbewegung der Erde um die Sonne kompensiert. Immerhin ist das nördliche Sommerhalbjahr (Frühlingsanfang bis Herbstanfang) um 7 Tage länger als das Winterhalbjahr. Außerdem ist die jetzige Exzentrizität der Erdbahn mit 0,0167 klein (bei leicht abnehmender Tendenz) in Relation zum Maximum bei 0,05. Verglichen mit dem Zustand maximaler Exzentrizität ist die aktuelle Aphel-Einstrahlung
    also deutlich erhöht.

    Weiterhin relevant für die sommerliche Strahlungsbilanz ist die Neigung der Erdachse zur Senkrechten der Ekliptik, welche im Lauf von zirka 40 000 Jahren zwischen 21,8° und 24,4° schwankt. Der aktuelle Wert beträgt 23,44° und liegt damit oberhalb des Mittelwerts von 23,1°. Dies bewirkt gegenwärtig eine deutlich überdurchschnittliche Einstrahlung im Sommer für mittlere und polare Breiten. Dies gilt übrigens nicht nur für den Nordsommer, sondern auch für den Südsommer. Momentan reduziert sich die Ekliptikschiefe um zirka 0,47 Bogensekunden pro Jahr, es wird noch etwa 8000 Jahre dauern, bis die sommerliche Sonneneinstrahlung im Hinblick auf die Erdachsenneigung ihr Minimum erreicht.

    Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die sommerliche Einstrahlung auf der Nordhalbkugel zurzeit und in naher Zukunft weit entfernt von einem Minimum befindet. Mich würde interessieren, ob es sich bei dem Artikel nur um einen Übersetzungsfehler handelt, oder ob die Autoren des Originalartikels bei ihre Argumentation wirklich von einem aktuellen Strahlungsminimum ausgehen.
    Antwort der Redaktion:
    Die Autoren des Originalartikels gehen in der Tat von einem aktuellen Strahlungsminimum aus. In ihrer Arbeit heißt es dazu unter anderem: "Indeed, model experiments suggest that in the current orbital configuration - which is characterized by a weak minimum in summer insolation%nbsp;- glacial inception would require CO2 concentrations below preindustrial levels of 280 ppmv."

    Sie finden den Abstract der Arbeit - mit Verlinkung auf den Volltext - unter www.nature.com/ngeo/journal/v5/n2/abs/ngeo1358.html
  • Jede weitere Evolution des Menschen ist ausgeschlossen

    07.03.2012, Walter Weiss
    Verlauf und Ergebnis des mitgeteilten theoretischen Experiments verblüffen – und sind natürlich nicht auf den Menschen anzuwenden, worauf die Verfasserin am Ende des Artikels bereits hinweist.

    Dabei ist interessant, dass die Nichtanwendbarkeit auf den Menschen mit künftiger Evolution des Menschen gar nichts zu tun hat, sondern auf den folgenden ganz anders gearteten drei Ursachen beruht:

    (1) Wegen der immens hohen Zahl der Menschen ist jede weitere Evolution für die Art "Mensch" ausgeschlossen: Jede Mutation würde und wird in dem riesigen Genpool sofort spurenlos untergehen.

    (2) Es besteht auch überhaupt kein Evolutionsdruck mehr beim Menschen: Unser Gehirn ist ohne weiteres in der Lage, jede Umweltänderung abzufangen, ohne dass dies einer Mutation bedürfte (wenn man auch auf vielen Gebieten an der entsprechenden Vernunft der Menschen in dieser Richtung, Umweltänderungen zu begegnen, zweifeln mag).

    (3) Die größte Erfindung des Menschen in den letzten 100000 Jahren ist die Demokratie, verbunden mit den Menschenrechten und einer neutralen und gerechten Jurisdiktion – vor diesem Hintergrund (der sich nach meiner und nicht nur nach meiner Überzeugung nach und nach durchsetzen wird), wird allen Schwachen entsprechend von der Gemeinschaft der Starken geholfen, so dass die Schwachen gerade nicht, wie es die reine Evolution gnadenlos bewirken würde, untergehen.
  • Kleine Ergänzung

    07.03.2012, Robert Stolze
    Die Antwort von Herrn Samulat bedarf einer Ergänzung.
    Er stellt dem durchschnittlichen Strombedarf der
    Haushalte die installierte Leistung des Windkraftwerks gegenüber.
    Erfahrungsgemäß kommen aber nur 17% dieser Leistung
    wegen ungleicher Windverhältnisse zum Tragen.
    Die Zahl der versorgbaren Haushalte muss also auf 17%
    verringert werden: 14.591 x 0,17% = 2.480

    Vergleicht man nun mit den Angaben von Herrn Fabian
    Cundano Maltez, dann ergibt sich eine gute
    Übereinstimmung.
    Pro 1 MW installierter Leistung können jeweils zirka 300
    Haushalte versorgt werden.
    Samulat: 2.480 : 7,5 = 331
    Maltez: 1.300 : 4 = 325
  • Pappeln als Bodenreiniger

    07.03.2012, Mag. Liesbeth Jelinek, Wiener Neustadt (Österreich)
    In dem sehr interessanten Artikel von Herrn Graham-Rowe (März 2012) werfen sich für mich einige Fragen auf.
    Was ist mit geringwertigen, kohlenstoffarmen Äckern gemeint? (Ist die Wertigkeit des Bodens nicht in erster Linie von der Verfügbarkeit an Stickstoff, Phosphor und Kalium abhängig?)

    Ist es bei der Untersuchung der 47 Pappelarten wirklich das Lignin, das zu Zucker aufgeschlossen werden soll, oder sind es doch die Zellulose und die Hemicellulosen?

    Von welchen Belastungen können Pappeln oder Weiden Böden reinigen und wie passiert das?

    Antwort der Redaktion:
    Die Formulierung "kohlenstoffarm" kann in der Tat verwirren. Gemeint ist, dass Biomasse, die zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt wird, nicht von Böden mit hohem Kohlenstoffbestand stammen soll. Dazu zählt man Feuchtgebiete und kontinuierlich bewaldete Gebiete.

    Ich bin kein Experte für die Physiologie dieser Pflanzen, aber meinen Informationen nach können einige Pappel- und Weidenarten relativ hohe Mengen an Schwermetallen (Cadmium, Blei und Zink) aus dem Boden aufnehmen und in ihren Blättern speichern. Wenn man das Laub dann im Herbst entfernt, verhindert man, dass die Schwermetalle in den Boden zurückgelangen und sorgt derart für eine Reinigung des Bodens.

    Was Ihre Frage zu Lignin anbelangt, ist die Antwort nicht ganz einfach. In der Tat gibt es Forschungsbestrebungen, das Lignin selbst enzymatisch aufzuschließen. Allerdings ist das schwierig, u. a. da hierbei große Mengen organisch belasteter Abwässer anfallen. Das erschwert bislang eine großtechnische Umsetzung der enzymatischen Lignin-Aufspaltung.
  • Danke, Kerstin Hoppenhaus!

    06.03.2012, Michael Blume
    Solche Berichte machen Freude - und Mut! Und sie zeigen auch, wieviel Potentiale noch zu heben wären, gerade auch in den deutschsprachigen Ländern. Gerne mehr solcher Berichte, ich werde diesen von meinem Blog her auf jeden Fall vernetzen.
  • Moralischen Person

    06.03.2012, Erdlicht

    ist die Katholische Kirche gemäß can. 113 § 1 i. V. m. can. 368

    Kirche hat ihr Dasein auf Basis Hoheitsrecht BRD, EU, BGB, Menschenrechte, letzter Beschluss Bundesgesetzblatt.
    Im Weiteren gilt Din-, Iso-, Eichgesetz. Ohne Maß und Gewicht, kein Vertrag auf Treu und Glauben. Glauben an parteiische Glaubenswissenschaft, ist für den gut, der davon satt wird.

    Person Gott staatsanwaltlich nicht greifbar, gelten Babeltexte als anonyme und pseudonyme Werke. § 66 UrhG.. Glaube an parteiische Glaubenswissenschaft ist rechtlich nicht glaubhaft. Als Mensch ist was anderes.
  • Der Rezensent will es nicht wissen

    04.03.2012, Dr. Kurt Langner
    Wer heutzutage die Gehirnforschung als "Modewissenschaft" bezeichnet, dem sind offenbar deren Ergebnisse unangenehm, sie grenzen allmählich die so schönen Spekulationen über ehedem als unerforschlich Postuliertes schrittchenweise ein. Zur Argumentation dagegen eignen sich vorläufig immer wieder mal nicht ganz verstandene Argumente aus der Evolutionswissenschaft, gewürzt mit Zitaten von Du Bois-Reymond. Man sollte sich besser über Fortschritte, die von der Hirnforschung erzielt werden, freuen und hoffen, dass der Mensch damit aus seinem recht beschränkten Wissen über sich selbst weitere Fortschritte macht. So könnte man Antonio R. Damasios Buch besser lesen und rezensieren.
  • Rezension zu 'Selbst ist der Mensch'

    04.03.2012, Gernot Dittrich
    Das Buch ist doch schon relativ lange am Markt. Warum erst jetzt eine so destruktive Rezension im Spektrum?
    In der vorliegenden Rezension ist das Buch nicht wiederzuerkennen. Damasio gehört zum Kreis der führenden Kognitionswissenschaftler, behauptet jedoch nicht, bereits fertige Lösungen für das Phänomen Bewusstsein anbieten zu können. Vielmehr versucht er einige Schritte in diese Richtung auszuloten. Dass er dabei mit den Verfechtern der philosophischen Richtungen, die den "Geist" in die Metaphysik auslagern, nicht sehr zimperlich umgeht, mag wohl mit eine Ursache für diese seltsame Rezension sein.

  • Prima erklärt!

    03.03.2012, Ulrike Gebhardt
    Vielen Dank für den interessanten und sehr alltagsrelevanten Artikel! Die Problematik rund um die Xenohormone (z. B. Übertragbarkeit der Zellkulturversuche auf den Menschen) wird prima erklärt.
  • Fehler in der Darstellung der Studie

    03.03.2012, Yvonne Grimm-Jorgensen
    Diese Zusammenfassung des Originalartikels in "Cell" hat einen sehr wichtigen Fehler: Die Resultate der Forscher zeigen, dass die Mäuse das Gedächtnis verlieren, wenn die Rezeptoren an den Astrozyten fehlen. In ihrer Zusammenfassung wurde das Experiment verwechselt, und die Zusammenfassung sagt, dass der Gedächtnisschwund existierte, wenn die Rezeptoren auf den Neuronen fehlten, was zeigen würde, dass die Neurone und nicht die Astrozyten für den Effekt von Cannabis verantwortlich sind. Diese Schlussfolgerung ist nicht, was der Originalartikel zeigt.
    Antwort der Redaktion:

    Liebe Frau Grimm-Jorgensen,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Das Ergebnis der vorgestellten Studie von Jing Han et al. in "Cell" klingt in der Tat auf den ersten Blick verwirrend. Es ist aber tatsächlich so, dass die Mäuse dann keinen Gedächtnisverlust erleiden, wenn die Cannabinoid-Rezeptoren - wie in der Nachricht beschrieben - an den Astrozyten ausfallen.

    Erhält eine normale Maus THC, dockt die Droge an die Typ-1-Cannabinoid-Rezeptoren an und beeinträchtigt das räumliche Arbeitsgedächtnis. Fehlen diese Rezeptoren nun an den Neuronen genetisch veränderter Nager, die THC erhalten, ändert sich nichts: Die Tiere leiden ebenfalls an ein beeinträchtigtes Arbeitsgedächtnis. Die Cannabinoid-Rezeptoren an diesen Zellen können also nicht entscheidend für die THC-Wirkung sein. Fehlen dagegen die Rezeptoren an den Astrozyten, dann verhalten sich die Mäuse wie Artgenossen ohne Drogenkonsum - THC verliert also seine Wirkung. Demnach sind die Rezeptoren an den Astrozyten für die Drogenwirkung verantwortlich.

    Die Autoren der Originalstudie fassen diese Beobachtung wie folgt zusammen: "Here, we demonstrate that the impairment of spatial working memory (...), induced by an acute exposure of exogenous cannabinoids, is fully abolished in conditional mutant mice lacking type-1 cannabinoid receptors (CB1R) in brain astroglial cells but is conserved in mice lacking CB1R in glutamateric or GABAeric neurons."

    Herzliche Grüße

    Daniela Zeibig
    Redaktion "Gehirn&Geist"

  • Lob dem Vergessen

    03.03.2012, Holger Boß
    Es gehört schon, seit ich denken kann, zur Propaganda, dass Marihuana vergesslich macht. Eigentlich wird aber nur vergessen, was die Werbung erzählt hat. Die Konzentrationsfähigkeit verlagert sich, geht aber nicht verloren. Im Gegensatz zu vielen Psychopharmaka, die genau das bekämpfen, was dem Marihuana-Raucher am wichtigsten war: das struktive Zentrum des Ich-Bewusstseins. Ist ein Mensch auf diese Weise um seine Lebenserfahrung beraubt, wird offensichtlich, dass die Psychologen nicht wissen, was sie tun. Marihuanabenebelte Autofahrer wissen das auch nicht. Dennoch werden die meisten Menschen ganz nüchtern überfahren.

    Also Kiffer, lest Bücher, Darwin, Wegner, Newton, Lavoisier, Kurz und schaut Filme & Dokumentationen an. Dann schwingt euch aufs Rad und fahrt zum Sport. Ein Besuch in der Sternwarte macht Spaß. Seid unternehmungslustig und lasst euch nicht erzählen, Marihuana mache süchtig, kiffen macht süchtig. Haltet Euch den Kopf mit anderen Aktivitäten frei.
  • Widerspruch im Text

    03.03.2012, m.gotthalmseder@eduhi.at
    Was? Dieser Absatz steht doch in völligem Widerspruch zum restlichen Text:

    Bei Mäusen schalteten die Wissenschaftler daraufhin gezielt die Gene ab, welche für die selektive Ausbildung dieser Typ-1-Cannabinoidrezeptoren kodieren. Fehlten die Rezeptoren nur an den Neuronen, beeinträchtigte THC weiterhin das räumliche Arbeitsgedächtnis der Tiere – die Nager fanden etwa vorher erlernte Wege nicht mehr wieder. Besaßen dagegen die Gliazellen keine THC-Rezeptoren, wiesen die Mäuse keine Erinnerungslücken auf.

    Da muss was falsch verstanden worden sein ...
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Leser,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Das Ergebnis der vorgestellten Studie von Jing Han et al. in "Cell" klingt in der Tat auf den ersten Blick verwirrend. Es ist aber tatsächlich so, dass die Mäuse dann keinen Gedächtnisverlust erleiden, wenn die Cannabinoid-Rezeptoren - wie in der Nachricht beschrieben - an den Astrozyten ausfallen.

    Erhält eine normale Maus THC, dockt die Droge an die Typ-1-Cannabinoid-Rezeptoren an und beeinträchtigt das räumliche Arbeitsgedächtnis. Fehlen diese Rezeptoren nun an den Neuronen genetisch veränderter Nager, die THC erhalten, ändert sich nichts: Die Tiere leiden ebenfalls an ein beeinträchtigtes Arbeitsgedächtnis. Die Cannabinoid-Rezeptoren an diesen Zellen können also nicht entscheidend für die THC-Wirkung sein. Fehlen dagegen die Rezeptoren an den Astrozyten, dann verhalten sich die Mäuse wie Artgenossen ohne Drogenkonsum - THC verliert also seine Wirkung. Demnach sind die Rezeptoren an den Astrozyten für die Drogenwirkung verantwortlich.

    Die Autoren der Originalstudie fassen diese Beobachtung wie folgt zusammen: "Here, we demonstrate that the impairment of spatial working memory (...), induced by an acute exposure of exogenous cannabinoids, is fully abolished in conditional mutant mice lacking type-1 cannabinoid receptors (CB1R) in brain astroglial cells but is conserved in mice lacking CB1R in glutamateric or GABAeric neurons."

    Herzliche Grüße

    Daniela Zeibig
    Redaktion "Gehirn&Geist"

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