Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Unendlichkeit des Raumes

    06.07.2015, Nordheim
    Aus Sicht des philosophischen Daoismus ist der Weltraum unendlich (vgl. Liä Dsi, Buch V. 1. u. 2.). Die Frage lautet immer wieder: "Wenn etwas existiert, worin existiert es?" Bei Laotse wird dies mit der Leere bezeichnet, weitergehend bleibt noch ein letzter irrationaler "Rest", das Dao, aus dem alles Leben hervor kommt. Richard Wilhelm hat in seinem 1925 veröffentlichten Kommentar "Die Lehren des Laotse" über dessen Vermutung dieses Ursprungs Folgendes bemerkt: "Es war nicht ein Etwas neben oder über anderen Dingen. Es war aber auch nicht ein Nichts, sondern es war etwas, das sich den menschlichen Denkformen schlichtweg entzog." Damit hat er eine ähnliche Aussage getroffen, wie sie letztlich aus der Heisenbergschen Unschärferelation gefolgert werden kann. Prof. Harald Lesch kommt am Ende seiner Sendung "Welche Bedeutung hat die Unschärferelation?" in der Reihe "alpha-Centauri", Bayrischer Rundfunk, 2002 zu einer ganz ähnlichen Feststellung. Eine Unendlichkeit des Raumes, die logisch zwingend existieren muss (auch wenn wir sie nicht denken oder gar begreifen können), zeigt deutlich die Grenzen der Physik. Dass manche Physiker ihren Berufsstand darin gefährdet sehen, ist übertrieben, denn noch lässt sich sicherlich viel Neues im Weltraum entdecken. Vor allem aber dies: Wir sind ein Teil davon.
  • Grandiose Blindheit

    06.07.2015, Manfred Reichelt
    Ein Philosoph ist nicht dazu da, um physikalische Entdeckungen voranzubringen, aber wohl dazu da, diese aus ganzheitlicher Sicht zu interpretieren. Mit Urknall und Quantenphysik weist die Physik über sich selbst hinaus:
    http://der-philosoph.cms4people.de/55.html
    Die Nahtod- und Reinkarnationsforschung beweisen ebenfalls, dass Materie nicht alles ist. Dazu kommen die zahlreichen Phänomene der Parapsychologie.
    Epigenetische Prozesse, und die Fähigkeit der Psyche genetische Veränderungen hervorzurufen, zeigen ebenfalls, dass sich die Physik höheren Gesetzmässigkeiten unterordnen muss.
    Kurz: Was in obigen Beitrag die Physiker von sich geben ist nicht als eine grandiose Überheblichkeit, geschuldet der fachspezifischen Blindheit, die zudem noch durch die allgemeine Wissenschafts- und Technikgläubigkeit noch genährt wird.
  • Was tun? Auf die nächste Eiszeit warten?

    05.07.2015, SigismundRuestig
    "Ich bin der Eisbär von Scholle 7.
    Über mich wurde viel geschrieben."
    Klimawandel, mal etwas anders erklärt, in 4 realen Szenarien:

    http://youtu.be/s7Ivdm2-ZCQ

    Viel Spaß beim Anhören!
  • Ein alter Hut?

    05.07.2015, Norbert Fiks
    Handelt es sich um die Neuauflage des gleichnamigen Werks on 1973? Dann sollte man es erwähnen.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Fiks,

    danke für den Hinweis. Die Webseiten des Verlags und der Deutschen Nationalbibliothek sowie der Verlagskatalog enthalten keinen derartigen Vermerk. Im Impressum steht aber, der Text sei behutsam revidiert worden nach der Ausgabe Stuttgart 1984. Dies habe ich beim Prüfen des Werks übersehen, sonst hätte ich eine Rezension wohl nicht beauftragt (wir besprechen in aller Regel keine Neuauflagen). Eine Ergänzung im Text nehme ich vor.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank Schubert
  • Schreibfehler?

    05.07.2015, Heiko
    Kann es sein, dass im letzten Satz des Artikeln ein "nicht" fehlt?
    Antwort der Redaktion:
    ja, das fehlte -ich habe es ergänzt - Danke (die Hitze ;-)

    Daniel Lingenhöhl
  • Regelgrenze für Altersrente

    05.07.2015, Paul R. Woods
    Ohne das Buch gelesen zu haben - die Erhöhung des Eintrittes in die Altersrente mit 75 Jahren könnte noch zu niedrig angesetzt sein. Wenn ich mich noch richtig an die Statistik erinnere, dann war bei der Einführung der Rentenversicherung die allgemeine Lebenserwartung so niedrig, dass nur rund 10 Prozent der Erwerbstätigen überhaupt die Grenze erreichten. Das würde übertragen auf heute die Schwelle wahrscheinlich auf über 80 Jahre erhöhen.
    Ein Hauptproblem wäre dann aber das der Erwerbstätigkeit. Die Arbeit müsste anders verteilt werden (Wochenarbeitszeit kürzen, Arbeitsplatz teilen, wie es schon bei Schicht- und Teilzeitarbeit geschieht).
    Übrigens: ist das Buch an die deutsche Rentenversicherung angepasst worden oder handelt es "lediglich" sich um eine Übersetzung? Denn die niederländische Altersversorgung (soweit Einkommensersatz) unterscheidet sich doch erheblich vom deutschen System.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Woods,

    laut Verlagsangaben und Deutscher Nationalbibliothek handelt es sich um eine Übersetzung; überarbeitet oder erweitert worden ist das Werk demnach nicht.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank Schubert
  • Auch Wissenschaftler irren.

    04.07.2015, Guido Scholzen
    1. Schon wieder irrende Experten, wenns denn sowas gibt, denn angeblich irren Experten nicht, sonst wären sie keine Experten: Klimawandel ist eine Bedrohung? Und der Mensch ist daran schuld wegen Co2? Wer's glaubt, wird selig?
    Seit fast 25 Jahren werden wir mit Horrorszenarien aus Computersimulationen versorgt, die uns zeigen, dass die Temperaturen steigen, dass der Meeresspiegel um viele Meter steigen wird, und dass alles in Zukunft noch schneller und tödlicher sein wird... Was ist passiert? Nix. Alle Computersimulationen sind fehlgeschlagen, das ist fakt. Wer mir wissenschaftlich beweisen kann, dass dieser Klimaquatsch Realität ist oder sein wird, der kriegt von mir 10.000 Euro bar auf Hand, versprochen! Und noch was: Seit wann ist ein wärmeres Klima schlechter als ein kälteres Klima, wenn das alles wirklich eintrifft? Schon im Mittelalter war es wärmer als heute, und wir steuern wieder auf eine solche natürliche Wärme zu... na und?

    2. Guter Vergleich mit den Wissenschaftlern, die damals vor dem "Atomtod" durch das Wettrüsten warnten, ich erinnere mich noch. Es war die Abschreckungspolitik, die uns vor einem Atomkrieg und dem Sowjet-Kommunismus bewahrt hat, das war die Realität. Errare humanum est.

    3. Wissenschaften lebt davon, dass man Wissen vergleicht. Die "CO2-Klimaforschung" ist keine Wissenschaft, sondern ein Glaubensbekenntnis von grünen Dogmen. Denn ein Vergleich mit der Realität hält dieser Klimaquatsch einfach nicht stand. Die Wissenschaft ist nicht demokratisch, aber auch Wissenschaftler sind bestechlich. Man will ja bekannt sein, und von irgendwas leben.
  • Danke schön

    04.07.2015, Annick Monnier
    Vielen Dank für Ihr interessanten Artikel mit einem meiner Fotos illustriert haben und meinen Namen angegeben haben .
    Freundliche Grüße
    Annick Monnierr
  • Nicht nur Nobelpreiträger können irren

    04.07.2015, howetzel
    Vielleicht noch mal hier ein Buch von einem Klimawissenschaftler:
    Die Klimafalle: Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung
    weiter zitiere ich:
    Die Klimagipfel scheitern und bleiben folgenlos, obwohl die Emissionen immer weiter steigen. Der Klimaforscher Hans von Storch und der Ethnologe Werner Krauß erklären, wie wir in der Klimafalle gelandet sind – und wie wir ihr entkommen können. Die inflationäre Ankündigung der Klimakatastrophe hat zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit von Wissenschaft geführt. Dabei ist der Klimawandel keine wissenschaftliche Frage, sondern eine gesellschaftliche. Er muss in regionaler Kultur, Alltag und Politik verankert werden. Die Weltgesellschaft braucht keine politisierte Wissenschaft, die das 2-Grad-Ziel ausruft, sondern eine, die die Bedingungen für einen pragmatischen Umgang mit dem Klimawandel auslotet.
  • Katzenhalter ignorieren Schäden durch ihre Lieblinge

    04.07.2015, Tina Kipke
    Sehr geehrter Herr Lingendöhl,

    die Rede ist von ignoranten Katzenhaltern und einem Raubtier, das von eben diesen Ignoranten während der Brutzeit inhäusig gehalten werden soll. Haben Sie recherchiert, welche einheimische Vogelart wie oft im Jahr brütet? Ich vermute nein, sonst würden Sie einen derartigen Vorschlag wohl kaum unterbreiten.
    Ebenfalls vermisse ich in Ihrem Artikel den Hinweis, wie viele Wildtiere durch uns, den Menschen, nicht nur bedroht, sondern bereits ausgerottet sind. Unter den vom Menschen gejagten Wildtieren befinden sich nämlich, um wieder auf die von Katzen so reduzierten Vögel zu kommen, Millionen, die zum Verzehr vom Menschen abgeschlachtet werden.
    Eine lokale Bedrohung stellen nicht nur Katzen, sondern z. B. auch die riesigen bewirtschafteten Monokulturen dar, wegen derer der NABU schon rät, Vögel ganzjährig zu füttern ...

    Im übrigen fangen Katzen nicht deshalb Vögel, Mäuse (und andere Kleinsäuger), weil sie hungrig sind, sondern weil dies ihrer Bestimmung als Raubtier gerecht wird).

    Bei dem Versuch, einer Freigängerkatze darzulegen, warum sie künftig nicht mehr ihren ganz natürlichen Instinkten nachgehen darf, wünsche ich Ihnen nicht nur viel Spaß und noch mehr Geduld, sondern auch sehr, sehr gute Nerven - die werden Sie nämlich brauchen.

    In diesem Sinne einen frohen Sommer!
  • VDSL2-Vectoring

    04.07.2015, Rainald62
    ... nutzt die gleiche Methode, bloß auf elektrischen Leitungen, statt faseroptisch, und ca. 3 Größenordnungen langsamer.
  • Katzenhalter ignorieren Schäden durch ihre Lieblinge

    04.07.2015, Petra
    Also Herr Lingenhöhl, dieser Bericht ist eine Frechheit! Berichten sie lieber vom wahrem "Ausrotter" der Tier und Pflanzenwelt (und somit auch der Menschheit), nämlich dem Menschen und zwar den Menschen, die Konzerne, Staaten und Banken leiten! Oder wollen sie mit Ihrem Berich vom Eigentlichen ablenken! Ich bin dafür das Katzen kastriert werden, damit die Zahl der herrenlosen Katzen nicht überhand nimmt, aber das diese Tiere andere Arten ausrotten ist wirklich eine überzogene Aussage! Verwenden Sie lieber Ihre Energie um Menschen wichtige Themen aufzuzeigen (wie Staatschefs, Konzerne und Banken wirklich ticken z.B), so dass endlich einmal alle wachgerüttelt werden! Solchen Schwachsinn kann man in jedem Wischblatt lesen, den können Sie sich sparen!
  • der mensch ist die eigentliche bestie

    04.07.2015, S.K.
    das hört sich nach einer hetzkampagne an, na, dann würd ich doch eher sagen: `Menschen töten Milliarden von Lebewesen, und sie ignoieren es`

    übrigens, ich lasse meine Katze über der Brutzeit drinnen und ich liebe alles Tiere, Herr Lingenhöhl, sind Sie ein Katzenhasser?
    von wegen : verniedlichende Stubentiger......
  • Kannibalen?

    04.07.2015, Georg
    Naja, wenn man überlegt, dass dieses Tier auch was fressen muss, dann wird es wohl auch noch andere Organismen in dieser Tiefe geben. Oder ist davon auszugehen, dass sie dort nur ihresgleichen fressen?
  • Kleiner aber entscheidender Unterschied

    03.07.2015, Steffen Seidel
    "Denn wie die kalifornische Studie ebenfalls zeigte, verschwinden verschiedene Vogel-, Reptilien- und Kleinsäugerarten aus Naturgebieten, wenn die Hundeverwandten dort kleinere Raubtiere wie Füchse oder aber auch Katzen in Zaum hielten." ??? Fehlt da nicht das Wörtchen 'nicht' vor '... im Zaum hielten.'? Ohne sagt der ganze Satz das Gegenteil des Artikels.
    Antwort der Redaktion:
    danke - Sie haben Recht: Da fehlt natürlich das "nicht". Das war ein hitzebedingter Fehler.