Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Peak Oil...

    17.05.2012, Lars
    ...nach seriösen Schötzungen spätestens 2017...

    Danach folgen Gas und Uran in 20 bis 30 Jahren...dann Helium und Kupfer, Asphalt und Phosphor sowie Gold und seltene Erden...

    Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog

    Kohle gibt es zwar noch genug, ist aber regional und global Umweltschädlich und so mit Folgekosten verbunden, wie man an der ehemaligen DDR und aktuell China sehen kann...

    Peak Oil around 2017

    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=28814


    http://www.peak-oil.com/201[..] Schätzung: 2017

    http://www.heise.de/tp/artikel/33/33646/1.html


    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36261/[..] und Peak Oil kritisches

    http://www.bueso.de
  • Gelungener (?) Aprilscherz

    17.05.2012, Hans-Jürg Gerber
    Eine kleine Rechnung zeigt, dass die von der Solarzellenstrasse, selbst bei praller Sonne, erzeugte Energie bei Weitem nicht ausreicht, um nur ein einziges Fahrzeug mit normaler Reisegeschwindigkeit zu bewegen.
    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr Gerber,

    Hier die Antwort des Autors: Die Macher der Solar Roadways gehen bei ihren Berechnungen von einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 4 Stunden pro Tag (darin berücksichtigt sind Unterschiede zwischen "Sonnenstaaten" wie Florida und Gegenden mit unwirtlicherem Wetter) sowie einem Wirkungsgrad der Solarzellen von 18,5 Prozent aus (was dem technischen Stand von 2010 entspricht).

    Mit diesen Werten kommen sie auf eine Stromproduktion von gut 20 000 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr, wenn das gesamte asphaltierte Wegenetz der USA mit Solarpanelen gepflastert würde. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 lag der Gesamtstromverbrauch der USA zum Beispiel bei knapp 3900 Milliarden Kilowattstunden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de

  • Unsaubere Argumentation

    17.05.2012, Gerhard Samulat
    Die Idee, die schon ein paar Jahre herumgeistert, überzeugt bei genauem Hinsehen eher nicht. Es bleiben zu viele Fragen offen. Beispielsweise wird mit keinem Wort erwähnt, dass es sich bei der Sonnenenergie um eine volatile Energiequelle handelt. Sie liefert nur Strom, wenn die Sonne scheint. Wenn das nicht der Fall ist, bricht das ganze (Hirn-)Gespinst zusammen. Die Autofahrer müssten dann eventuell auf dem Highway verharren, bis die Sonne wieder zum Vorschein kommt...

    Selbstverständlich ließe sich auch das technisch in den Griff bekommen. Doch dazu müssen weitere Infrastrukturen erstellt werden (Stichwort: teure Speicher oder Schattenkraftwerke). Doch schon allein der Ausbau des Straßensystems kostet gut eine Billion(!!) Dollar, selbst wenn man „nur“ die Kosten der Solarmodule berücksichtigt. Was deren Installation, Wartung, Pflege etc. kostet und die Elektronik, die für die Netzverwaltung benötigt wird, wird geflissentlich verschwiegen.

    Auch die Frage, nach wie vielen Jahren, der Straßenbelag ausgetauscht werden muss, wird nicht tangiert. Bei heutigen Autobahnen geschieht das meines Wissens spätestens nach zehn oder 20 Jahren. Dann sind wieder eine Billion Dollar fällig.

    Zwar wird hier mit einem „Strompreis“ von 12 Cent gegengerechnet. Wahrscheinlich sind hier aber die Stromerstehungskosten gemeint. Die liegen heute eher bei vier bis sechs Cent. Der Strompreis, den der Kunde heute zu Zahlen hat, liegt heute schon bei über zwanzig Cent.

    Die hier aufgemachte Rechnung ist also als „wackelig“ zu bezeichnen. Hinzu kommen noch viele weitere „schräge“ oder nur eingeschränkt als „sinnig“ zu bezeichnende Argumente. Die allesamt aufzuführen, würde eher zu einem Co-Beitrag führen als zu einem Kommentar: Der Parkplatz zur Energiegewinnung macht nämlich eigentlich nur dann Sinn, wenn keine Autos auf ihm stehen. Die verschatten sonst die Module.

    Zudem müssen die Module geeignet verschaltet sein. Denn in der Solarbranche gibt es das grundlegende Problem, dass ein gesamtes Modul für die Stromproduktion auszufallen droht, auch wenn es nur zu einem kleinen Teil verschattet ist. Diese Kalkulation vermisse ich im Beitrag ebenso wie den Hinweis, dass nach Straßenschäden an den Modulen oft trotzdem noch Spannungen anliegen (ein großes Problem beispielsweise für Feuerwehrleute, die Häuser mit Dachsolaranlagen löschen müssen!). Straßenarbeiter laufen also ständig Gefahr, bei Reparaturarbeiten einen tödlichen Schlag zu bekommen – oder sie müssen die Straße "abschalten", was zur Totalsperrung führt. Summa summarum ist die Idee eher "unausgereift" und zudem unerschwinglich! Sorry, es gibt deutlich bessere Ansätze!
  • Kompression des Wassers berücksichtigen!

    16.05.2012, Manfred Weber
    Mit großem Vergnügen las ich diesen Beitrag. Sehr positiv fand ich, dass der Autor sogar den Temperatureinfluss des auftauenden Eises auf die Ausdehnung des Wasser berücksichtigt hat. An diesen Einfluss hatte ich zunächst gar nicht gedacht. Dafür habe ich einen weiteren Grund dafür, dass der Wasserpegel wieder steigt, wenn eine Eisenkugel frei im Wasser fällt. Wenn die Eisenkugel aus der Wanne geworfen wird, so sinkt der Wasserpegel, weil das spezifische Gewicht der Kugel größer als das des Wassers ist. Nun sinkt die Kugel, und mit jedem Meter Tiefe steigt der Druck um ca. 0,1 bar. Die Kugel wird dabei weniger komprimiert als das Wasser. Zugegeben, die Kompression ist sehr klein (etwa 1 % in 2000 m Tiefe). Aber wenn ich einen Kubikmeter Eisen in 2000 m Tiefe hinzufüge, so entspricht das 1,01 Kubikmeter Wasser an der Wasseroberfläche, der Pegel steigt damit um 0,01 Kubikmeter, geteilt durch die Oberfläche des Sees. Wenn es sich bei dieser Tiefe um den Ozean handelt, dann ist der Effekt natürlich nicht mehr nachweisbar. Aber auch das Gegenteil kann erreicht werden. Wird die Eisenkugel in einen aufgeblasenen Luftballon gelegt, so dass die Dichte des gesamten Systems höher als die des Wassers ist, so wird die Luft beim Sinken zunehmend komprimiert, womit der sich Wasserpegel verringert. Sie sehen, es ist ein einfaches Thema. Aber es lässt viel Raum für unterschiedliche Betrachtungen und Experimente.
  • Was ist Realität

    16.05.2012, Dr. Wolfgang Klein
    Von G.H.Hardy stammt der Aphorismus über die Objekte der Mathematik "Die natürlichen Zahlen hat Gott gemacht. Alles andere ist Menschenwerk.". Das heißt: Höhere mathematische Objekte sind ein Konstrukt. Bei einer Aussage wie "Wissenschaftler wollen mit mathematischen Methoden gezeigt haben, dass die Wellenfunktion real ist." frage ich mich, welcher Realitätsbegriff diesem Beweis(?) zugrunde liegt.

    In meinem Weltbild ist Realität das vermutete Urbild dessen, was wir durch unsere Sinne ggf. unter Zuhilfenahme von Geräten oder Messinstrumenten wahrnehmen. Dass diese Wahrnehmung nicht mit der Realität identisch ist hat schon Platon erkannt (Höhlengleichnis). Auch eine direkte Wahrnehmung gibt es nicht, weil das Gehirn nach allem was man weiß zunächst ein inneres Modell der sensorischen Signale erstellt und erst dieses nehmen wir bewusst war, das heißt ein Bild eines Bilds der Realität.

    Die Naturwissenschaften versuchen, solche Wahrnehmungen zu ordnen und in gewissem Umfang vorhersagbar zu machen. Dies geschieht in der Physik beispielsweise durch die Zuordnung eines mathematischen Modells, das das Ergebnis von Experimenten oder, wie im Fall der Astronomie, Beobachtungen möglichst zutreffend beschreibt. Beobachtungen kann man im Grund auch als Experimente verstehen. Nach Karl Popper besteht die Methode der Naturwissenschaften im fortlaufenden Versuch der Falsifizierung solcher Modelle anhand von Experimenten. Modelle, die bisher die Falsifizierungsversuche überlebt haben, sind die aktuell anerkannten. Der reine Falsifizierungsansatz ist zwar mittlerweile wieder umstritten, aber grundsätzlich versucht man zu beurteilen, wie gut ein Modell zu den Beobachtungen passt.

    Die Aussage, eine Wellenfunktion oder besser ein Zustandsvektor im Hilbertraum sei "real", ist meiner Meinung nach einigermaßen sinnlos. Richtiger ist es zu sagen, man habe zwei mathematische Modelle der beobachteten Realität, nämlich ein deterministisches mit Zuständen in einem klassischen, endlichdimensionalen Phasenraum mit verborgenen Parametern und ein quantenmechanisches mit Zuständen in einem unendlichdimensionalen Hilbertraum. Die Aussage kann richtig nur heißen, dass es bestimmte Experimente gibt, bei denen ein klassisches Modell mit angenommenen verborgenen Parametern im Unterschied zu einem quantenmechanischen Modell Vorhersagen macht, die durch die Ergebnisse solcher Experimente widerlegt werden.

    Im Grunde geht die ganze Diskussion ohnehin nur darum, ob es genügen kann, dass der Zustandsraum endlich ist. Ein endlichdimensionaler Zustands-Vektorraum hat für sich genauso viel oder wenig Realitätsgehalt wie ein unendlichdimensionaler Hilbertraum.
  • Antwort an Jörg

    15.05.2012, Peter Contra
    Werter Jörg !
    Sie haben meinen Beitrag nicht genau gelesen. Ich habe ausdrücklich davon geschrieben, daß solche Transportbehälter (von 500 Tonnen steht nichts in meinem Beitrag, wo sie diese her haben, ist mir ein Rätsel) absolut absturzsicher sein müssen. Wenn es solche nicht gibt, ist diese Methodik nicht anwendbar. Aber man kann ja heute bereits schon alle möglichen Sicherheitsbehälter bauen, - und um das genannte Ziel zu erreichen wird sich doch wohl der Aufwand lohnen.

    Also Herr Jörg, das nächste mal den Beitrag, Buchstabe für Buchstabe, Beistirch für Beistrich, Punkt für Punkt GENAU LESEN und dann erst schreiben. Kritik ist immer gut, aber sie muß auch berechtigt sein, - in diesem Fall war sie es nicht, denn ihr Beitrag geht von einer Tatsache aus, die nirgendwo in meiner Anregung enthalten ist.
  • Ganz tolle Idee ...

    14.05.2012, Jörg
    Wir schießen mal eben so 500 Tonnen Plutonium in die Erdumlaufbahn. Und wenn nur eine von den 50 Ariane 5 ECA (stärkste derzeitige Version) den Start nicht überlebt, verteilen wir mal so eben je Unfall 9,6 Tonnen Plutonium, ein Gift bei dem bereits eine Dosis im zweistelligen Milligrammbereich tödlich sind, über den gesamten Erdball. Das reicht um mindestens 96 Mio. Menschen, mehr als die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland, auf einmal zu vergiften. Wie gesagt, bei einem Unfall!!!
  • @Herr Karl Siemsen - Ratespiele

    14.05.2012, Dr. Wolfgang Klein, Wehrheim
    Ist Herr Karl Siemsen, Emden identisch oder verwandt mit Dr. Hayo Siemsen, Wadgassen?

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir keinen rechten Reim auf die Zuschrift vom 11.05.2012 machen kann. Da Philosophie eines meiner (derzeit etwas vernachlässigten) Hobbies ist, versuche ich mal eine Interpretation der Frage "Wer war's?"

    1. "... ist die Philosophie des luftleeren Raums die Geburtsstätte des Materialismus ..."

    2. "... Dualismus von Welt und Geist ... müsste durch einen Monismus ersetzt werden ..."

    3. "... Person zwischen Darwin und Einstein ... [hat] diese Aufgabe ... vor 150 Jahren geleistet und die Argumentation der Philosophen des luftleeren Raums [d. h. des Materialismus?] beendet ..."

    Zeitlich gesehen wäre vielleicht Karl Marx in Betracht gekommen, aber den würde ich eher als Materialist bezeichnen. Zum Thema Monismus fällt einem beispielsweise "indische Philosophie" ein und dazu Arthur Schopenhauer, dessen Philosophie viele östliche Elemente enthält, aber der ist schon 1860 gestorben. Seine Arbeiten sind also älter als 150 Jahre. Ich habe also echt keine Ahnung wer gemeint ist. Vielleicht klären Sie uns auf.

    Was das Ganze mit dem Thema und dann auch noch mit PISA zu tun haben soll, ist mir leider völlig schleierhaft.
  • eingeschränkte Aussagefähigkeit

    14.05.2012, Olivier
    Andere Studien zeigen eindeutig einen großen Einfluss der Muttersprache auf die Denkvorgänge. Die Verarbeitung und der Umgang mit Emotionen gehören auch zu den Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturkreisen. Somit erscheint mir die Verallgemeinerung der Studienergebnisse sehr gewagt, da ausschließlich eine Gruppe (englischsprachige Probanden mit chinesischer Muttersprache) untersucht wurde.
  • Saurer Regen auch durch Schwefel in der Stratosphäre

    13.05.2012, Klaus Rohles
    Im Artikel wird ausgeführt:

    "... aus der Stratosphäre kein Niederschlag fällt, haben Aerosole dort eine relativ lange Verweildauer von ein bis zwei Jahren, während sie aus der Troposphäre in nur einer Woche ausgewaschen werden." und "Zugleich gäbe es weniger unliebsame Nebenwirkungen wie sauren Regen oder Beeinträchtigungen der Gesundheit."

    Meine Frage: "Wo ist der Schwefel nach seiner Verweildauer in der Stratosphäre geblieben? Ich gehe davon aus, daß er in die Troposphäre abgesunken ist und von dort eben abregnet.

    Bei einem "... Aufwand ..... einige Millionen Tonnen Schwefel pro Jahr in 15 bis 25 Kilometer Höhe zu verfrachten." sollte diese Frage doch längst geklärt sein! Flugzeugaerosole trüben bereits den Himmel mit dauerhaften Kondensstreifen, die zu künstlichen Cirruswolken werden und im Verdacht stehen zur Klimaerwärmung beizutragen. Ob das wohl am schwefelhaltigen Flugbenzin liegt? Ich hoffe unsere Superforscher, die an unseren Lebensgrundlagen herumfummeln, haben hierauf eine Antwort.
  • und warum damit nicht in die sonne ?

    12.05.2012, peter contra
    Der sicherste und schnellste Aufbewahrungsort auf Nimmerwiedersehen ist doch zweifelsohne die Sonne. Warum also nicht das alles in Spezialbehälter, die absturzsicher sind, verpacken und in die sonne schießen?

    Will man das nicht, weil man das bei einer späteren neuen Technologie günstig nützen könnte, aber gleichzeitig die Erde schützen, böte sich für eine solche Endlagerung doch auch der Mond an.

    Dass dies alles etwas kostet, ist wohl klar, wie ja die gesamte Atomtechnologie eine Mogelpackung ist, denn wenn man Reaktoren baut und die Endverwertung der Teile des Systems nicht berechnet, lügt man sich und den anderen in die Tasche.

    Jeder Bürger, der heute einen Fernseher, ein Auto oder sonst einen komplizierteren technischen Gegenstand erwirbt, muss beim Neupreis die Entsorgung schon mitfinanzieren - und bei der Atomtechnik nicht. Das ist grober Unfug und extremer Selbstbetrug.
  • Und was sagt COBE?

    12.05.2012, Liane Mayer
    Um die Geschwindigkeit unserer Bewegung und damit auch die der Sonne zu vermessen, kann man doch auch die Messungen von COBE heranziehen: Wo der Himmel "blauer" aussieht, dort bewegen wir uns hin, wo er "röter" ist, von dort bewegen wir uns weg. Der Betrag der Rot - bzw. Blauverschiebung sollte Auskunft über unsere Geschwindigkeit geben und damit indirekt auch über die der Sonne. Wie verhalten sich diese Auskünfte zu den beschriebenen Messungen?
    Antwort der Redaktion:

    Geschwindigkeitsmessungen im All sind eine verzwickte Sache. Aus Einsteins spezieller Relativitätstheorie wissen wir – der Name verrät es schon –, dass absolute Geschwindigkeitsmessungen unmöglich sind. Astronomen können stets nur Geschwindigkeiten relativ zu einem Bezugssystem angeben, und darauf zielt der Kern dieser Frage.

    Da ist zum einen die Bewegung unserer Sonne relativ zum lokalen interstellaren Wind. In anderen Worten: Wie schnell schwimmt unsere Sonne im Teilchenstrom der Sterne in unserer näheren Milchstraßenumgebung? Dies ist die Geschwindigkeit, die in der im Artikel beschriebenen Untersuchung genauer bestimmt wurde und deren Wert niedriger als erwartet ausfiel.

    Die Messungen von COBE oder dem Nachfolger WMAP messen die Geschwindigkeit der Sonne (und der gesamten Milchstraße) relativ zum Mikrowellenhintergrund. Nach COBEs Messungen hat diese Bewegung eine Geschwindigkeit von rund 630 Kilometern pro Sekunde, also mehr als 27-mal so schnell wie die Bewegung der Sonne relativ zum interstellaren Wind. Auch die Richtung ist eine vollkommen andere.

    Ein Analogon dazu ist ein Swimmingpool mit Gegenstromanlage an Bord eines fahrenden Kreuzfahrtschiffes. Während ich im Becken gegen die Strömung schwimme, kann ich meine Geschwindigkeit relativ zum Wasser und deren Richtung messen. Das ist mit der IBEX-Messung zu vergleichen. Alternativ könnte ich auch meine Geschwindigkeit relativ zu einem fernen Ufer messen, die dann natürlich auch von der Bewegung des Schiffes im Meer abhängt. Diese Messung wiederum ist dann der von COBE sehr ähnlich. Beide Geschwindigkeiten sind sinnvolle Angaben, die ineinander umgerechnet werden können, sie beschreiben aber verschiedene Vorgänge.

    Viele Grüße, Benjamin Knispel

  • Ja, auch Musik!

    12.05.2012, Howetzel
    Musik ist wichtiger Bestandteil einer allseitigen Entwicklung, man sollte dabei aber nicht vergessen, dass es nur ein Teil ist!
  • E-Mobilität geht

    11.05.2012, Bodo Schneider-Schrimpf
    Ich verstehe nicht, was da noch fehlen soll - ich bin seit 6 Jahren mit einem Elektroauto (TWIKE, zugegeben etwas ungewöhnlich) unterwegs und die Akkus sind absolut alltagstauglich, ich habe damit jedenfalls keine Probleme.

    Die Kardinalprobleme bei der Einführung von Elektroautos sind meines Erachtens
    a) die Autohersteller, die viel lieber das weiter machen möchten, was sie seit Jahrzehnten machen und gar nicht an Innovationen interessiert sind (weswegen die E-Mobilität auch gerne als sehr problembeladen dargestellt wird), sowie
    b) der Umstand, dass bei E-Mobilität eben einiges anders ist als beim klassischen Verbrenner und dass man da eben etwas umdenken muss, was vielen Leuten eben schwer fällt (z.B. höherer Anschaffungspreis wegen der Akkus, dafür erheblich geringere Verbrauchskosten)
  • Die Philosophen des luftleeren Raums

    11.05.2012, Karl Siemsen, Emden
    Fox stellt die Frage nach höherer Intelligenz mit bestehendem Gehirn.

    Walter Weiss in seinem Leserbrief spricht von mindestens 50 000 Jahren, bis die Evolution einen weiteren Schritt der Optimierung der Verdrahtung des Gehirns oder dessen Gewichtszunahme in Angriff nimmt. Der Zeitrahmen, in den Evolution eingreift, ist wohl eher mit 50 000 000 Jahren oder weit mehr abzuschätzen.

    Insgesamt vertritt Fox einen mechanistischen Ansatz nach einem mechanistischen Weltbild als Hintergrund. Auf Charles Darwin folgt anscheinend nahtlos Albert Einstein. Da wurde jemand übersehen, der exakt dazuwischen lag ... Lenin und Planck sei Dank für ihre Kampagnen mit weit reichenden Folgen für den Glauben an das mechanistische Weltbild und als Folge unsinnige Fragestellungen in der Wissenschaft. Als Folge von Spezialisierung ergeben sich nicht Fakten, sondern Artefakte. Doch zunächst ein Schritt in die Vergangenheit.

    Erstaunlicherweise ist die Philosophie des luftleeren Raums die Geburtsstätte des Materialismus (frei zitiert nach Herneck, "Die heilige Neugier", Verlag der Morgen, Berlin 1983, S. 17). Ein "allumfassendes Gefäß oder Behältnis aller Dinge", fähig, "jeden Körper aufzunehmen" (Otto von Guericke).

    Am untersuchten Objekt wird der Dualismus von Welt und Geist mit seinen erkenntnistheoretischen Fehlern deutlich (und müsste durch einen Monismus ersetzt werden, was uns wieder auf die Person zwischen Darwin und Einstein führt).

    Die ursprüngliche Vernetzung aus dem Wahrnehmungsapparat des Menschen heraus läßt sich noch dramatisch verbessern - nicht erst in 50 000 000 Jahren, PISA Finnland zeigt es - sofern mit der Metaphysik des mechanischen Weltbilds im denknotwendigen Umfang intellektuell aufgeräumt wird.

    Diese Aufgabe hat schon jemand vor 150 Jahren geleistet und die Argumentation der Philosophen des luftleeren Raums beendet. Wer war's?