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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 17

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Fussballfelder?

    08.03.2018, Kaeru Gaman
    Seit wann ist das eine offizielle Maßeinheit?
    ... und seit wann hat ein Artikel über Kernbausteine eine Zielgruppe, die mit "Größe eines Fussballfeldes" mehr anfangen kann als mit "Hektar"...?
    Ich würde ja auch garnichts dagegen sagen, wenn wenigstens eine Entsprechung im Text angegeben wäre, so aber musste ich die Größe eines Fussballfeldes auf Wikipedia nachschlagen (das übrigens keine tatsächliche Standardgröße hat, sondern laut Regeln zwischen 4050m² und 10800m² variieren kann)

    also, warum schreibt ihr nicht "fünf Hektar" wenn ihr das meint?

    meine Großmutter selig würde jetzt sagen "das ist der Untergang des Abendlandes"
  • Exzellent!

    08.03.2018, Robert Windhager
    Hervorragender Artikel, unterhaltsam und lehrreich zugleich.

    Ein wohltuende Stimme der Vernunft in einer Zeit der pathologisch übersteigerten Realitätsverweigerung, in der sich zahlreiche Mythen à la Natur & Bio = immer gut, Chemie / Gene / Atome = immer schlecht, nach wie vor zäh halten.

    Gerade die Kommentare zeigen: Aufklärung tut hier wirklich not!
  • Aber die richtigen Fragen wurden nicht richtig beantwortet oder verraten??

    08.03.2018, carsten
    So wie ich den Quantencomputer verstanden habe, könnte man also ein beliebiges Molekül oder ein Kristall nehmen und diesen 100% durch Sensoren ausmessen und analysieren, sodass man genau weiß was passiert, wenn man an der und der Stelle das und das macht, aber mit was und wie genau? Man gibt eine Veränderung rein, die dann schneller wie Licht durch die Quantenverschränkung unmittelbar wieder herausprojiziert wird. Aber wie passiert das genau ...

    Bei der einen Abbildung stand auch etwas mit Supraleitung?
    Ist Supraleitung gleich Quantencomputer, oder ist das noch mal was anderes ??

    Im einen Falle könnte man ja theoretisch einfach nur die bisherige Chip -Technologie supraleitend machen --letztendlich müßte man aber eigentlich verstehen, wie von der Elektronik aus dann die Verbindung zu der Molekular- bzw. Quantenebene stattfindet. Als Basis müßte man darüber hinaus natürlich genau wissen, wie ein Computer grundsätzlich funktioniert.

    Im anderen Falle sieht es doch bisher einfach nur so aus, als wenn man die Hardware bzw. die Software, die Mathematik , den Gehirnschmalz in der Hardware ausfeilt. Anstatt ein Ingenieurprodukt - also den Siziliumchip - bewußt immer komplexer zu gestalten, könnte man noch anders als die Taktik, den normalen Chip durch Supralleitung zu beschleunigen, ja auch einfach nur durch KnowHow und Fleißarbeit unendliche Ressourcen mobilisieren … in der Form, dass man beliebige Moleküle/Kristalle als Massenware 100% in Ihren Quantenreaktionen analysiert und dann komplexen mathematischen Rechensystemen zur Verfügung stellt.

    Die Frage die aber offen bleibt ist, wie die normale Elektronik an diese hochkomplexen Moleküle/Kristalle angeschlossen sind.

  • Warum Unternehmergeist totreden?

    08.03.2018, Martin Schweizer
    Klar gibt es riesige Hürden für solch eine innovative Fortbewegungsart, nicht nur technischer und rechtlicher Art, auch die Akzeptanz der Nutzer ist noch lange nicht geklärt. Und vieles mehr...
    Aber der Unternehmergeist der hinter Lilium, Volocopter, Pop.Up & Co steht ist doch beachtlich und förderungswürdig.
    Gerade in Zeiten, wo deutsche Schlüsseltechnologien durch die Einfältigkeit und Innovationsverweigerung unsrer Autobauer so stark an ihrem guten Image einbüßen, ist es doch sehr wichtig, dass es solches Unternehmertum wie von Lilium & Co. gibt. Nicht nur wegen des Produktes allein, sondern vor allem auch aus Imagegründen!

    Ihre Kritik in Ehren, aber solche Totschlagsargumente würgen jede Entwicklung ab.
  • beschränkter Blick aus der Vergangenheit

    08.03.2018, Robert Neuner
    Die Autorin zerreißt das Thema Flugtaxis völlig unberechtigt mit ihrem beschränkten Blick aus der Vergangenheit. Ihre Einwände bezüglich Rotoren, Lärm und Luftwirbel sowie dem Start aus einem Stau heraus sind aus heutiger Sicht berechtigt, doch mussten U-Bahn Stationen auch erst gebaut werden, bevor die U-Bahn fahren konnte.
    Warum kann sie nicht akzeptieren, dass ein Teil der Bevölkerung (auf keinen Fall alle Menschen) das Flugtaxi von einem Hochhausdach bis in die Vorstadt oder zu einem Hochhaus in der nächsten Stadt nehmen könnten. Genau dies könnte eine stauähnliche Konzentration auf der Straße vermeiden helfen.
    Die Menschen haben sich schon immer weitergebildet. Laufen lernen, Fahrrad fahren, Autoführerschein, Segway fahren und irgendwann wird es Selbstbeförderungsscheine für teilautonome Drohnen geben.
  • Grenzen sind dazu da sie aufzuheben, statt zu setzen

    07.03.2018, P. Dörfler
    Mag sein, dass die Flugtaxis noch nicht in unsere ach so modernen urbanen Innenstädte reinpassen. Doch die Infrastruktur wandelt sich und wird sich anpassen. Es dauert zwar, doch wo eine Innovation nach vorne zieht, folgt der Rest. So geht Zukunft. Vertraut darauf und freut euch. Ich will Lilium nicht abschreiben, nur weil die jungen Gründer noch nicht für jede Frage eine Antwort parat halten.
  • Durch dieses Phänomen wird Supraleitung für mich endlich vorstellbar.

    06.03.2018, Detlef Kroll
    Es liegt also ganz offenbar allein an der _Struktur_ des Atomgitters.

    "Noch kurioser ist allerdings, was geschah, als die Arbeitsgruppe
    zusätzliche Elektronen in das Material pumpte"

    damit ist gemeint: Eine Spannungsquelle (Batterie) anlegte ;)
    (man kann das auch umständlich ausdrücken)

    Der Stromfluss ist die Bewegung "freier" Elektronen, diese sind aber
    nicht ganz frei, sondern immer noch an ein Atom gebunden. Sie lassen
    sich bei elektrischen Leitern nur leichter davon ablösen, wenn eine
    Spannung anliegt und dadurch Kraft auf sie ausübt.

    Auch hier stellt sich vermutlich wieder ein sehr dynamisches
    Gleichgewicht ein: Die zusätzlichen Elektronen aus der Spannungsquelle
    wandern nicht einfach durch den Stoff, sondern sie werden immer wieder
    durch manche Atome eingefangen und das Atom gibt im Austausch sein
    eigenes Elektron frei. Bei diesem Wechsel entsteht ein kleines
    Bisschen Wärme.

    Der Clou:

    =====================================
    Bei einem Supraleiter ist die Struktur aber so, dass die Anziehung
    eines Elektrons zu einem Atom AN JEDEM PUNKT GENAU SO GROSS IST wie
    die Anziehung zu mehreren Nachbaratomen.
    =====================================

    Erst dadurch sind die "freien" Elektronen dann wirklich frei !

    An keinem Punkt werden sie mehr durch ein Atom in der Nähe angezogen
    und zum Austausch mit einem Elektron des Atoms gezwungen. Es findet
    also kein Austausch und daher kein Wärmeverlust mehr statt.

    Diese rein strukturelle Anschauung erklärt auch sehr schön, warum
    dieser Zustand so deutlich von der Wärme abhängig ist (und nur bei
    sehr niedrigen Temperaturen auftritt): Diese Struktur ist ein sehr
    empfindliches Gleichgewicht. Schon bei geringster Abweichung von
    diesem Gleichgewicht werden die Elektronen wieder abgefangen. Und die
    Brownsche Molekularbewegung stört dieses labile Gleichgewicht
    zunehmend mit der Temperatur.

    Jedenfalls freue ich mich, mir den Supraleitungseffekt nun endlich gut
    vorstellen zu können.
  • Wie soll das gehen?

    06.03.2018, Ralf Rosenberger
    Ohne die Kenntnisse der Hardware und der digitalen Infrastruktur, kann man keinen wirkungsvollen Schadcode erzeugen.
    Auch eine künstliche Intelligenz kriegt man auf einem 480er nicht zum laufen, da bräuchte man schon eine enorme Rechenleistung, vielleicht würde das Netz ausreichen - wie man bei Rasenmähermann gesehen hat ;-)
  • Eine Lachnummer

    06.03.2018, Udo Schreck
    Solange im sozialistischen Europa völlig ahnungslose Politiker und Beamte (bei denen die Speicherung von Strom im Netz stattfindet - das ist alles ausgerechnet... ) von einer technikfeindlichen Gesellschaft mit tatkräftigster Unterstützung der Medien schnellstmöglich "zurück zur Natur" wollen, braucht weder ein Herr Öttinger, noch die rückständige ESA Geld für Hochtechnologie. Mit diesen Milliarden hätte man lieber einen zweiten Vergnügungspark in Kalkar oder eine weitere Ruine in Berlin gebaut. Darin sind wir schon recht gut, und das schafft zweimal Arbeitsplätze: Einmal beim Aufbauen, und dann nochmals beim Abriss. Außerdem brauchen wir gar keine Quantentechnologie, denn die ist ebenso potentiell gefährlich wie Kerntechnik, Gentechnik, Braunkohletechnik, Verbrennungsmotorentechnik, Großkraftwerkstechnik, Agrartechnik, Chemie und Hochhäuser mit mehr als sechs Stockwerken.
    Schade dass dieser Kommentar nicht veröffentlicht wird...
  • Andernorts habe ich

    06.03.2018, Udo Schreck
    gelesen, dass das Nachgehen der Uhren auf Frequenzschwankungen durch die unstete Energieeinspeisung wegen Lastwechsel bei Wind- und Sonnenenergie verursacht ist. Durch das Abschalten der Großkraftwerke, die die 50 Hertz vorgeben, werden die Schwankungen angeblich wieder gleichmäßiger. Also alles wird gut, wenn nicht sogar noch besser. Wir müssen schnellstens die stinkenden Kohle- und Gaskraftwerke abschalten. Ich freue mich dann auf die Erleuchtung der Menschen in Deutschland, wenn sie endlich sehen wie alles Funktioniert.
  • Bio ist besser als Chemie

    06.03.2018, Manuela
    Bio ist auf jeden Fall besser als Chemie:

    1) Wie in einem anderen Spektrum-Artikel bereits beschrieben, ist Gemüse gerade aufgrund von Pflanzengiften so gesund: https://www.spektrum.de/news/wie-giftige-pflanzenstoffe-uns-gesuender-machen/1405270

    2) Pflanzengifte schädigen das Ökosystem nicht, Chemie schon.
  • Ursachen

    06.03.2018, Ilona Grünenwald
    Zu allererst dieses: das Titelbild ist gut gewählt. Der Teddybär als Symbol ist ein treffendes Statement. Und weitaus besser als es ein Kinderbild wäre, wie es leider häufig bei ähnlichen Artikeln im Net zu sehen ist.
    Was nun die Ursachen betrifft, die für das sexuelle Quälen von Kindern betrifft (und genau das ist es) braucht es im Vordergrund die wissenschaftliche Erklärung nicht. Denn an eine solche glaube ich nur bedingt.
    Das Misshandeln von Kindern - auch sexueller Natur - ist immer ein Ausdruck von Machtverlangen, wie es im Grunde jede Gewalt gegen Andere ist.
    Vergewaltigung, ganz gleich in welcher Form, ist grundsätzlich eine Angelegenheit der Macht und nicht der Sexualität. Diese ist nur Mittel zum Zweck und stellt eine besonders perfide Art der Unterdrückung dar. Und kann im Grunde als langsamer Mord bezeichnet werden. Denn genau das geschieht mit den Opfern. Sonderbare Theorien werden den Opfern auch kaum helfen. Wenngleich jedem klar sein dürfte, dass Bilder von sehr hilflosen Lebewesen wie Babytieren genau diesen Tätern ganz besonders gefallen. Man muss kein Wissenschaftler sein, um das nachvollziehen zu können.
    Brutpflege ist allerdings eher antipodisch zur sexuellen Misshandlung von Kindern angesiedelt.
  • Hochtemperatur?

    06.03.2018, Karl Bihlmeier
    Leider kommen die 1,7 Kelvin (-271,45 Grad Celsius) erst im vorletzten Satz. Damit bleibt die Graphen-Supraleitung bis auf weiteres ein interessanter und weiter zu erforschender Effekt - aber leider erst einmal auch nicht mehr.
  • Macht Google schon lange

    06.03.2018, Robert Orso
    Vor einigen Jahren war Google-Picasa ein sehr brauchbares Programm um die digitale Bilderflut zu organisieren. Dieses Programm beherrscht bereits die Gesichtserkennung, lokal am eigenen PC. Es ist ganz erstaunlich, wie es nach ein Bisschen Training Gesichter aus allen Richtungen, in unterschiedlicher Qualität und Beleuchtung korrekt zuordnen kann. Sage ich "erstaunlich"? Es muss "erschreckend" heißen.

    Noch erschreckender war die Tatsache, dass derart markierte Bilder mit nur einem Klick ins Google eigene Bild Archiv gewandert sind, wo sie mit Sicherheit mit ein paar Milliarden anderer Bilder verrechnet wurden. Und man konnte NICHTS dagegen machen, wenn einer der "Freunde" alle seine Bilder säuberlich etikettiert und personalisiert den Datenkraken zum Fraß vorgeworfen hat.

    Wenn jemand einen Überblick über alle Bilder im Web hat ist es Google.

    In vielen Fällen ist eine Beschlagwortung durch "Freunde" gar nicht nötig, weil das Bild mit Namen und Metadaten auf der Firmen Webseite, als Mitarbeiter des Monats, bei "offiziellen Anlässen" oder ähnlichen bereits absichtlich erkennbar gemacht wurden. Einmal gelernt vergisst das Internet nie.

    Das Recht am eigenen Bild? Das ist ja sowas von retro...

    Man gewinnt den Eindruck, Dienste wie Google oder Facebook wären von den Geheimdiensten erfunden worden, mit gut bezahlten Strohmännern als offizielles Gesicht. Wo ist mein Aluhut?
  • Eine mögliche Anwendung in naher Zukunft

    06.03.2018, F.G.
    siehe Fernsehserie "Black Mirror" Staffel 3 Folge 1:
    Deutscher Titel "Abgestürzt" (originaltitel "Nosedive")
    Erschreckend!