Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Katzenhasser?

    25.07.2015, Alexander Kempfer
    Natürlich gibt es immer einige Leute, die Katzen hassen und sich deswegen auf Grundlage von extrapolierten Zahlen aus anderen Ländern Horror-Statistiken einfallen lassen, auf dass sämtliche Naturschäden sich fingiert letztlich auf Katzen zurückführen lassen. Fällt ein Vogel vom Baum oder stirbt eine Wühlmaus-Art aus, war's die Katze. Ist ja auch viel bequemer, als jetzt die Einflüsse des Menschen, der Landwirtschaft und der Industrie im Einzelnen unter die Lupe zu nehmen.
  • Propaganda für Jäger und gegen Katzen

    25.07.2015, Frank Poradny
    Warum entwickeln sie ihr angeblich wissenschaftliches Forum zu einem Pamphlet im Interesse der Jäger gegen die anstehende Novellierung des Jagdgesetzes? Jahrzehntelang gab es so gut wie keine Artikel über die angebliche Schädlichkeit von Katzen. Seit in NRW die geplante Neufassung des Jagdgesetzes ein Verbot der Jagd auf freilaufende Katzen vorsieht und auch andere Bundesländer Überlegungen in diese Richtung vornehmen findet sich fast wöchentlich ein Artikel mit dem äusserst durchsichtigen Zweck, im Interesse der Jäger Propaganda gegen diese geplanten Änderungen zu machen. Warum gab es in dem gleichen Zeitraum nicht einen Artikel über den Schaden, den nicht angeleinte Hunde anrichten? Warum jetzt dieser Artikel über ausgerottete Tierarten durch eingeschleppte Katzen in Biotopen, in denen Katzen unbekannt waren und vor allem immer wieder der Bezug zu unserer hiesigen Umwelt? Das alles hat mit einem wissenschaftlichen Anspruch rein gar nichts zu tun und verfolgt nur die Interessen einer kleinen elitären reaktionären Gruppe von mordlustigen Mitmenschen.
    Ich habe selbst seit Jahrzehnten freilaufende Katzen und die Anzahl der erfolgreich gejagten Vögel liegt im sehr niedrigen zweistelligen Bereich, der der erfolgreich gejagten Mäuse und Ratten hingegen ist enorm. Also lasst uns die Katzen als wichtige Helfer gegen diese Schädlinge feiern. Stoppen sie endlich diese völlig unwissenschaftliche Meinungsmache!
  • Gefahr für die Tierwelt

    24.07.2015, Maxi
    Wäre schön, wenn die Forscher auch mal Vergleichszahlen bzgl. Mensch und Ausrottung, Vertreibung von Lebewesen auf diesem Planeten beziffern würden. Er jagt schließlich auch, besetzt fremden Lebensraum und beutet das Land nebst Tier und Boden äußerst aggressiv aus. Dabei dezimiert/e er auch Naturvölker - seine eigene Art. Vielleicht sollte man den Menschen auch zum Schutz der übrigen Lebewesen kastrieren oder Glöckchen umhängen;-) Aber es sind ja immer die anderen Lebewesen auf diesem Planeten die Ärger machen.
  • Vor allem Pflanzenschutzmittel schaden!

    24.07.2015, Yael Schlichting
    Nun sind's also die Katzen?
    Nein, ich will für diese Viecher keine Lanze brechen, aber sie werden hier zum Sündenbock stilisiert.
    Die schlimmsten Feinde der Vögel sind die Landwirte.
    Vögeln bleibt kaum noch Platz zum Nisten und dafür kriegen sie dann mit Neonikotinoiden belämmerte Insekten zur Mahlzeit.
    Die Landwirtschaft muß der Natur etwas mehr Platz lassen und gut ist's.
  • Atomkraft ist sicher nur meine Meinung

    24.07.2015, Jens Jimbel
    Als Dampfer, der nun das dritte Jahr seiner Tabaksuchtlosigkeit frönt und sich in bester Gesundheit befindet, finde ich kaum noch Worte für derartige "Kommentarschreiber", die Ihre Unwissenschaftliche und verantwortungslose Geisteshaltung Gebetsmühlenartig wiederkäuen.

    Keine Fakten - Hauptsache Meinung.

    Ihre Redaktion schrieb:
    "Das ist eine Meinungsäußerung der beiden Kommentatoren, wie auch deutlich vermerkt ist."

    Wenn dem so ist: Warum nicht mal ein paar Gastkommentatoren zum Thema:
    So sicher ist die Kernenergie!

    Keine Meinungen sondern echte Infos auch hier: http://ig-ed.org/faktensammlung/
    Antwort der Redaktion:
    wenn Sie sich die Mühe machen würden und unsere Seiten aufmerksamer läsen, fänden Sie auch Kommentare zur Grünen Gentechnik oder zur Kernkraft, die nicht dem Mainstream entsprechen - und umgekehrt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion
  • Wohl falsch verstanden

    24.07.2015, Christian Lill-Rastern
    Sehr geehrte Redaktion, ich beziehe mich explizit auf obigen Artikel und nicht auf Kommentare eben hier. Sie haben die Verantwortung seriöser wissenschaftlicher Argumentation zu folgen. Eben diesem Anspruch folgen Sie in diesem Artikel nicht.
    Mit ebenso freundlichen Grüßen an Ihre Verantwortung als Wissenschaftsmagazin appelierend,
    Christian Lill-Rastern
    Antwort der Redaktion:
    nochmals - dieser Artikel ist explizit als Meinung der beiden Autoren gekennzeichnet
  • Wer der Pharmaindustrie glaubt

    24.07.2015, Steffen Seidel
    Die Malariaerreger in Südamerika und Afrika unterscheiden sich. Für Südamerika gibt es bereits seit Jahren einen recht wirksamen gut verträglichen Impfstoff, der aber von der Pharmaindustrie boykottiert wird, weil damit kein Geschäft zu machen ist. Denn die Lizenzbedingung lautet, der Impfstoff muss für die einheimische Bevölkerung erschwinglich sein, nicht nur für reiche Amerikaner oder Europäer.

    Für Afrika wurde ähnliches angedeutet. Der südamerikanische Impfstoff hätte zudem sicher auch auf die afrikanischen Malariastämme adaptiert werden können. Aber auch dabei keine große Gewinnspanne.
  • Weitreichende Folgen

    24.07.2015, Ach Ne
    hätte die Forderung :
    -" Da mit dem Aerosol gesundheitsschädliche Substanzen in die Raumluft gelangen, sollte zudem die Verwendung von E-Zigaretten – unabhängig vom Nikotingehalt – überall dort verboten sein, wo das Rauchen untersagt ist."-
    Rauchverbote sollen nicht das Einbringen von schädlichen Substanzen in die Raumluft unterbinden, sondern explizit den Nichtraucher vor Tabakrauch schützen. Andernfalls müßte sonst Ausatmen im Beisein Anderer verboten werden, da auch hier gesundheitsschädliche Stoffwechselprodukte in die Raumluft abgegeben werden.
  • Danke!

    24.07.2015, Django Marcello
    Ich habe in letzter Zeit ernsthaft überlegt mal eine E-Zigarette auszuprobieren und damit eventuell auch vom Rauchen wegzukommen...

    Wenn ich das hier so lese lasse ich das lieber sein denke ich und bleibe lieber bei meiner Kippe!

    Danke u. Lg. euer qualmender djDjango!

  • Die allermeisten Studien ...

    24.07.2015, Volker Hett
    zeigen nichts was dritten schaden könnte. Ausser wenn man die Flüssigkeit bis zum Flammpunkt erhitzt, was wohl kein Dampfer tun würde, lassen sich nicht mehr Schadstoffe nachweisen als ohnehin in der Luft sind.

    Fast alles Studien lesen sich wie diese hier:

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273230014002505
  • Über Katzen und Menschen und Krankheiten

    24.07.2015, Steffen Seidel
    Ich bin mit Katzen aufgewachsen. Ich mag sie. Der einen oder anderen Katze tut man mit dem jagen möglicherweise unrecht. Wir hatten eine junge Katze (Mutter zugelaufen), die bei uns im Keller geboren wurde. Sie saß am liebsten auf der Schulter meines Bruders und lebte schon allein deshalb großteils in der Wohnung. Wir mussten sie weggeben, weil sie angeblich Vögel jagte. Ich konnte sie eine längere Zeit permanent beobachten, wenn sie im Garten war. Sie jagte keineswegs, wetzte aber dauern wie wild durch die Bäume. Nun, sie war auf einem Auge fast blind und trainierte damit ihren Gleichgewichtssinn. Ich sehe auf einem Auge seit klein auf ebenfalls sehr schlecht und habe mich als Kind genauso verhalten. Sogar das mit dem durch die Bäume wetzen trifft auch auf mich zu. - Nur zum Runterkommen war bei uns beiden gelegentlich ein eine Leiter erforderlich.
    Aus dem gleichen Wurf wurden zwei Katzen überfahren und eine starb durch Gift. (Die anderen wurden kastriert.) So ungefährlich ist auch das Leben einer Hauskatze nicht.

    Eine sogenannte Hauskatze ist anders als ein Hund nie wirklich domestiziert worden. Sie hat sich dem Menschen erst angeschlossen, als er begann, sich überwiegend von Getreide zu ernähren, also viel, viel später als die Hunde. Das Umfeld des Menschen wurde für sie zu einem guten, erfolgversprechenden Jagdgebiet. Außerdem mieden die Fressfeinde der Katzen die Nähe der Menschen. Die Menschen ihrerseits waren freundlich zu den Katzen, weil diese ihre Getreidevorräte vor Mäusen und Ratten beschützten. Es war also für die Katzen ein sehr sicheres Gelände. Der Mensch seinerseits legte Wert auf besonders gute Jäger. Die Katze belegte ihr Können, indem sie ihm einen Teil ihrer Jagdbeute vorlegte. Das alles hat 10.000 Jahre gut funktioniert. Nur weil der Mensch vor 40 Jahren angefangen hat, die vom Menschen bereits stark beeinträchtigte Landschaft auch noch mit Gift zu traktieren, sich nun über Katzen zu beschweren, die tun, was man(/Mensch) 10.000 Jahre lang von ihnen verlangt hat, ist ziemlich bescheuert. So schnell können sich nicht einmal Menschen ändern.

    Nichts desto trotz, es gibt definitiv zu viele Katzen. Menschen die dutzende Katze halten, vielleicht gar in einer Wohnung, sind für mich keine Katzenfreunde sondern Tierquäler.
    Bei ausgesetzten Katzen ist nun auch wieder der Mensch Schuld. Die Tiere müssen sich irgendwie durchschlagen.
    Ich finde, der Mensch hat eine Bringschuld, die Zahl der Katzen zu verringern, ohne sie gleich zu töten. Wer das vergisst, braucht sich über Widerstand nicht zu wundern.

    Die Katzenliebhaber müssen andererseits aber auch mitbekommen, dass, speziell freilaufende Katzen Seuchenüberträger sind. Überträger einer gelegentlich für Menschen tödlichen Seuche. Da schätzungsweise ein Drittel der Menschheit damit infiziert ist, muss man es eine Seuche nennen, auch wenn die meisten Menschen von einer Infektion gar nicht mitbekommen. Es handelt sich um einen Gehirnparasiten, genannt Toxoplama gondii (die Krankheit wird Toxoplasmose genannt). Es gibt keine Heilmittel gegen den Parasiten.

    Prinzipiell sollte er nur Nagetiere, besonders Ratten befallen, deren Verhalten er so ändert, dass die Katzen ihre Beute leichter erlegen können. (Dabei Infiziert sich wiederum eine unbefallene Katze.) Der Parasit kann leider auch andere Lebewesen befallen und sich in ihnen Vermehren. Isst ein Mensch ungegarte Teile eines befallenen Tieres, kann er sich infizieren. Schwangere Frauen können bei einer Erstinfektion Fehlgeburten erleiden. Eine Erstinfektion kommt während einer Schwangerschaft glücklicherweise nur selten vor. Man wird üblicherweise bereits viel früher infiziert.

    Das Immunsystem reagiert recht rasch und bekämpft die Parasiten. Ein Mensch gilt dann als immun gegen weitere Infektionen. Besonders wenn ein Mensch ein schwaches Immunsystem hat, können allerdings mehr oder weniger viele Parasiten in sein Gehirn gelangen. Sie dringen dort in Gehirnzellen ein, und sind für das Immunsystem des Menschen nicht mehr erreichbar. Wird das Immunsystem (ggf. wieder) deutlich geschwächt können sie sich jedoch wieder vermehren und weitere Gehirnzellen befallen. Ob bei einem noch einmal stark geschwächten Immunsystem eine weiter erfolgreiche Infektionen zustande kommen könnte, ist nicht untersucht, praktisch auch nicht untersuchbar.

    Mittlerweile besteht der Verdacht, dass, wenn genug Gehirnzellen befallen sind (einen Parasiten enthalten) auch das Verhalten von Menschen verändert werden könnte. Auch besteht der Verdacht, das unter Umständen auch Krankheiten wie Epilepsie durch den Parasitenbefall ausgelöst werden können.

    Nun muss man zwischen Vermehren und Fortpflanzen unterscheiden. Fortpflanzen heißt Eier legen. Man kann sich durch den Verzehr ungegarter Teile einen befallenen Tieres infizieren oder durch Eier des Parasiten. Die pflanzenfressenden Tiere (oder Veganer) infizieren nur durch die Eier. Letzteres kann dann aber auch überall geschehen.

    Der besondere Zusammenhang mit den Katzen besteht darin, dass der Parasit nur dann Eier legen kann, wenn er sich im Körper einer Katze befindet. Die Eier werden dann im dem Kot von der Katze ausgeschieden. Würden die Katzen verschwinden, gäbe es wahrscheinlich auch bald keine Parasiten mehr. Da wohl jede Art von Katze (evtl. auch Löwen etc.) Primärwirte für die Parasiten sein könnten, ist das aber eine Illusion. Das Ansteckungsrisiko für einen Menschen wäre dann aber vernachlässigbar gering geworden. Ich mag nun allerdings gar nicht, wenn alle Katzen verschwinden würden, schließlich bin ich Sternzeichen Löwe, und bereits allein dadurch sehr Partei für die Katzen.
    Andererseits schon eine Halbierung der Zahl der Katzen könnte das Risiko um 90% verringern. Das wäre wiederum vertretbar. Da es nicht von heute auf morgen geschehen muss, braucht man dabei keine Katze zu töten.

    Damit sich aber auch für die Katzen das Infektionsrisiko vermindert, reicht besondere Hygiene, auch bereits bei Katzenbabys längst nicht aus. Dazu muss man auch dafür sorgen, dass sie nicht mit befallenen fremden Katzen in Kontakt kommen (was natürlich den Freilauf enorm einschränkt) und vor allem, dass sie sich nicht selber durch Beutetiere infizieren.

    Man sieht, man kann seinen Katzen gutes tun, sich selbst und anderen Menschen und dabei gleichzeitig die Wünsche der Umweltschützer erfüllen.

    p.s. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich hätte gerne wieder eine Katze. Ich mag aber auch Spatzen. Früher gab es meiner (heutigen) Wohnung gegenüber ein großes Getreidefeld. Im Sommer tummelten sich dort um die 50 Paare mit ihren Jungen. (Jede Spatzenfamilie verputzte eimerweise Insekten.) Jetzt ist mehr als die Hälfte zugebaut und auf dem Rest ist eine große Wiese, die dreimal im Jahr gemäht wird. Es gibt nun gerade einmal noch zwei Spatzenpaare. Sie sind kleiner als die damaligen und haben weniger Junge. Wenn sie weg sind, ist die Spatzenpopulation in mehreren Kilometern Umkreis ausgestorben. Ich sehe mich auch Beschützer der Kleinen und Schwachen und wenn eine Katze 'meine' beiden Spatzenpaare angreifen würde, wenn sie nicht auf einen scharfen Anruf abbricht, ich würde auf sie schießen und notfalls auch erschießen. Ungern zwar, aber ich würde. (Bei wildernden Hunden hat so ein scharfer Anruf bisher Gott sei dank gereicht und die Rehe konnten entkommen. - Ich mag nämlich auch Hunde – und Rehe.)
  • 2 Ernsthaft

    24.07.2015, Dr.Jackel
    Ich kann dem Vorredner in allen Punkten nur Recht geben.
    Bei dem ganzen Theater um die E-Zigarette,geht es doch eigentlich nur um das liebe Geld.
    Sie ist schlechthin die Erfindung des Jahrhunderts.
    Laut Händlerangaben gibt es derzeit (nur in Deutschland wohl bemerkt) ca. 3 Millionen Dampfer.Eind Milchmädchenrechnung: Stelle man sich vor,jeder hat am Tag eine Schachtel Zigaretten geraucht.Pro Schachtel ca.5 € macht 15 Millionen € Umsatzeinbuße für den Handel.Pro Schachtel bekommt der Staat sagen wir 3 € Steuern.Das sind am Tag 9 Millionen weniger Steuereinnahme,im Jahr mal locker knapp 3,3 Milliarden €.
    Die Tabakindustrie macht einbußen von ca 4 Millionen am Tag/im Jahr ca.knappe 1,5 Milliarden.
    Big Pharma macht Riesenverluste,weil die Menschen nicht mehr an den Folgen des rauchens erkranken.Wissen sie was die Medikamente für einen Krebskranken kosten? Nicht gekaufte Nicotinersatzpreparate fallen da nicht mehr ins Gewicht.
    Diese Verlustsummen sind echte Hausnummern,und was liegt da näher als die Ursache mit allen Mitteln zu bekämpfen um die Einkünfte zu erhalten.

    Nachweislich sterben in Deutschland tausende Menschen im Jahr an den Folgen des rauchens,aber es interessiert keinem solange man daran verdient,vieleicht sollten Sie darüber mal einen Artikel schreiben.

    Ich selbst dampfe seit 3 1/2 Jahren,habe vorher 40 Jahre lang geraucht.Es geht mir jetzt wieder gut.Mich plagt kein Raucherhusten mehr.Meine Chronische Bronchitis hat sich soweit verbessert,das ich kaum noch Probleme damit hab,wird aber leider nicht ganz wieder weggehen.Ich bekomme wesentlich besser Luft,was nachweislich darauf zurückzuführen ist,das ich jetzt wieder 10% mehr Lungenvolumen habe als vorher als Raucher.Meine vertrocknete Nasenschleimhaut hat sich weitestgehend regeneriert und ist permanent leicht feucht so das auch die Dauernutzung von Nasensprays nicht mehr nötig ist.

    So,und nun sind Sie gefragt:

    Versuchen Sie mich mal von der Schädlichkeit der E-Zigarette zu überzeugen.
    Vieleicht habe ich Sie aber angeregt doch mal selbst richtig zu recherchieren und nicht nur das wiederzugeben was man Ihnen in den Mund gelegt hat.

    Um Irreführungen zu vermeiden:Ich bin natürlich kein Doktor.

    Mit freundl.Gruß

    Dr.Jackel
  • Einseitige Berichtserstattung

    24.07.2015, Frank
    Dem Leser der sich gerne selbst ein Bild machen möchte kann gerne folgende Seite besuchen:

    http://blog.rursus.de/

    Einseitige Berichtserstattung, welche in diesem Fall auch noch auf Lasten der Gesundheit vieler Mitbürger erfolgt.
    Von einem "Spektrum der Wissenschaft" sollte man mehr erwarten - einen gut recherchierten Artikel der beide Seiten bleuchtet sowie der wirtschaftlichen und politischen Interessen.
  • Leider nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung.

    24.07.2015, Thomas Frank Hanisch
    Erfreulicherweise ist der Artikel ja mit Quellen hinterlegt,
    unerfreulicherweise sind die nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung.

    Ich empfehle die Studie Inhibition of monoamine oxidases desensitizes 5-HT1A autoreceptors and allows nicotine to induce a neurochemical and behavioral sensitization.
    von Lanteri C1, Hernández Vallejo SJ, Salomon L, Doucet EL, Godeheu G, Torrens Y, Houades V, Tassin JP.
    ( http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19176807 )

    Dass sog. E-Zigaretten keinen Wasserdampf produzieren ist irgendwie.. ja.. klar.. sie verdampfen ja kein Wasser..

    Die Behauptung "Für junge Menschen attraktive Aromen und auf sie ausgerichtete Werbung animiert die Jugendlichen, vermeintlich harmlose Produkte zu konsumieren, die möglicherweise den Einstieg ins Rauchen erleichtern. " ist bemerkenswerterweise nicht mit Quellen hinterlegt,
    da jegliche angestrengten Studien hierzu wenn, dann das Gegenteil belegen.

    Auch das beklagen fehlender Langzeitstudien ist bemerkenswert:
    Es gab ab (mindestens) 1986 bereits (mindestens) drei rauchlose Zigaretten:
    Bisher gefunden: "Favor" von Advanced Tobacco 1986, "Premier" von Reynolds 1988, "Eclipse" von Reynolds 1996 (in Deutschland unter dem Namen "Hi.Q" auf dem Markt)
    Hauptbestandteile: Glyzerin, Glykol, Aromen, Nikotin und Wasser!
    Nur die "Hitzequelle" war noch eine andere...aber RAUCHLOS wurde das Nikotin-Gemisch VERNEBELT!

    Artikel zu "Premier" 1988:
    "In Rauchgenuss ohne Brandgefahr oder Gesundheitsrisiko, schreibt Christian Thor, was Deutschland führenden Toxikologen sagen über Premier. Dr. Fritz H. Kemper, Leiter des Institut für Toxikologie in Münster sagt: "Dies [Premier] stellt einen Meilenstein auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit bei Rauchern "und" `jenen unangenehmen Faktoren, die wir kennen und nicht mit Wohlwollen ", die in herkömmlichen Zigaretten bestehen sehen, nicht vorhanden oder stark reduziert in der Premier. Die wichtigsten Komponenten der Premier sind Wasser (51, 2%), Glycerin (37,4%), Glykol (3, 3%) und Nikotin (2, 4% oder 0,3 mg)."
    http://legacy.library.ucsf.edu/tid/udn96a00

    700 Seiten starke Studie zu "Premier" von Reynolds, welche dem BUNDESGESUNDHEITSAMT in Berlin damals 1988 vorlag (einige Experten vom BGA hielten diese neue Art von ZIGARETTEN würdig für den Nobelpreis!!!!!!!):
    http://legacy.library.ucsf.edu/tid/beg51...20prototypes%22

    Studie zu "Eclipse" von 1997:
    Ergebnis:
    "The risks appear small . The public health benefit of knowing if CSs reduce toxin exposure or
    undermine cessation would be very large ."
    http://legacy.library.ucsf.edu/tid/ird50d00/pdf
  • Woher die Daten

    24.07.2015, Ralf Richter
    Schon wieder unendlich viele Behauptungen, welche in den meisten Fällen schon längst widerlegt sind. Es reicht doch irgendwann mal mit den Horrorgeschichten.
    Warum maßt sich eigentlich jeder an über etwas zu schreiben, wo er keine Ahnung von hat ? Ich würde vorschlagen, einfach mal mit E-Zigaretten Benutzern zu reden und deren Meinung zu hören. Nicht die Meinung irgendeines Wissenschaftlers.