Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Eine Schande!

    15.03.2012, FCSP1910
    Der Mensch ist wohl mit Abstand das widerlichste Geschöpf auf unserer Erde.
    Da die traditionelle Medizin, ähnlich wie die Religion, extrem stark verankert und doch nutzlos ist, würde ich mich gern als Keratin-Lieferant zur Verfügung stellen. Einmal im Monat schicke ich meine gesammelten Haare und Fingernägel wahlweise als Pulver oder in Hornform gepresst, dann zum selbst ins Essen hobeln, nach China.
    Wenn das die Runde macht, kann auch der WWF vom Spendensammeln abrücken und auf meinen Zug mit aufspringen...juhu
  • Save the Rhino

    14.03.2012, Nathalie
    http://www.savetherhino.org/
    Douglas Adams has been a well-know founding member.
  • Zur Antwort der Redaktion

    14.03.2012, Josef König
    Danke für die Antwort. Dennoch: Termini haben ebenso eine Geschichte und unterliegen dem Wechsel der Konnotationen, wenn sich zum Beispiel gesellschaftliche und politische Vorgaben ändern. Mag der Glaziologe nur den Inhalt des Fachbegriffs im Sinn habe, so wird schon der Nicht-Fachmann sich etwas völlig anderes darunter vorstellen. Dieses Problem kann man immer wieder beobachten, wenn insbesondere Wissenschaftsjournalisten mit großer Fachnähe unkritisch einfach Termini 1:1 in die Alltagssprache übertragen.
  • Lukratives Geschäftsmodell!

    14.03.2012, Gerhard Samulat
    Da lässt sich ja ein interessantes "Geschäftsmodell" entwickeln: Die (menschlichen) Fuß- und Fingernägel von Nagelstudios und Fußpflegestudios sammeln und als "Nashornpulver" auf den Markt bringen. Da kann man von Drogendealern ja noch einiges lernen...
  • Eines stimmt daran

    14.03.2012, Gilbert Brands
    das deutsche Bildungssystem ist auf dem Weg nach unten. Es gibt eine Studie der FH Berlin aus dem Jahr 1999, in der festgestellt wurde, dass 80% der Schulabgänger mit attestierter Hochschulreife fachlich nach den Lehrplänen noch nicht einmal die Voraussetzung (sic!) für die FOS 12 besaßen. Die Situation hat sich seitdem ziemlich verschlechtert, wenn ich studentische Arbeiten im Laufe der Jahre parallel lese.
    Man sollte endlich die Politiker mit ihren Wahnvorstellungen aus den Schulen raushalten. Wie man eine Verdopplung und Verdreifachung von Abiturienten und Hochschuleabsolventen erreicht, wenn der IQ insgesamt sich nicht ändert, kann sich jeder selbst ausmalen (oder vielleicht inzwischen auch nicht mehr).
  • Warum "Eis-Schild"

    13.03.2012, Josef König
    Der Beitrag hat nicht nur den Nachteil, dass er Prognosen wagt, die keiner von uns jemals erleben wird, und mir daher - hier stimme ich den beiden Lesermeinungen zu - mehr als gewagt erscheinen, denn wer kann schon sagen, wie diese Welt in 500 oder gar 50.000 Jahren aussehen wird? Was mich aber mehr irritiert ist das Reden von dem "Eisschild". Mit einem "Schild" assoziieren wir automatisch einen "Schutz" - und diese Assoziation scheint mir seitens der Autoren politisch intendiert, weil man mit solchen Vokabeln unterschwellig politisch Druck erzeugen und Drittmitteln frei machen kann. Ob Grönland tatsächlich ein "Eisschild" hat, das uns Schutz bietet, sei dahin gestellt ...
    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr König,

    der Begriff "Eisschild" ist ein gängiger Terminus aus dem Bereich der Glaziologie und Geomorphologie. Als Eisschild "bezeichnet man einen ausgedehnten, festes Land bedeckenden Gletscher mit einer Fläche von mehr als 50 000 Quadratkilometer", wenn ich aus einem Onlinelexikon zitieren darf.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl

  • Das passt nicht zu Messungen

    13.03.2012, Gilbert Brands
    Auf einem anderen Wissenschaftsforum wurde von Bohrungen berichtet, die ergeben haben, dass selbst bei den teilweise erheblich wärmeren Zwischeneiszeiten der Vergangenheit der grönländische Eisschild eben NICHT vollständig abgeschmolzen war.
    Ich kann mich daher dem vorhergehenden Kommentator nur anschließen. Die Theoretiker sollten vielleicht ab und zu mal schauen, was sich neben dem Bildschirm abspielt.
  • Vorsicht!

    13.03.2012, Fritz Kronberg
    Vorhersagen über solche Zeiträume, die notgedrungen auf Modellen und nicht wirklichem Wissen fußen, sind mit Vorsicht zu genießen. Es ist sinnvoll, sie in die Überlegungen der Politik mit einzubeziehen, sie aber zur Grundlage von politischen Entscheidungen zu machen, wäre unverantwortlich, zumal auch die Autoren der Studie von Möglichkeiten, nicht von Gewissheiten reden. Die Journaille wäre gut beraten, den Alarmismus in solchen Meldungen zu dämpfen. Hysterien haben wir in Umweltfragen schon mehr als genug.
  • ....und endlich reinen Wein einschänken!

    12.03.2012, Dr. Jürgen Götz
    Im Beitrag von Herrn Lingenhöhl vermisse ich die Aussage, dass die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) - der Hausgutachter des BMU in Sachen Reaktorsicherheit - in einer inzwischen auch öffentlich zugänglichen "Weiterleitungsnachricht" zu Fukushima festgestellt hat, dass die Ereignisse in Japan gerade nicht auf deutsche Anlagen übertragbar sind. Dies steht im Einklang mit dem im Mai/Juni 2011 vorgelegten Ergebnis der Sicherheitsüberprüfung der deutschen KKW durch die Reaktorsicherheitskommission (einem Gremium berufener anerkannter Sachverständiger, welches den BMU berät), dass die deutschen Anlagen - bei durchaus vorhandenen Unterschieden - insgesamt deutlich robuster gegen solche extremen äußeren Einwirkungen ausgelegt sind, mehr und besser geschützte Notstromversorgungen, Wasserstoffrekombinatoren, gefilterte Druckentlastung, trainierte Notfallprozeduren haben, um einige Beispiele zu nennen. Es ist richtig, dass ältere deutsche Anlagen nicht so gut gegen terroristischen Flugzeugabsturz gesichert sind , wie jüngere. Aber: die gesetzlichen Anforderungen waren damals nicht so! Ist das nun ein Anzeichen der generellen Unsicherheit dieser Technologie? Ich meine nein, weil man dies inzwischen beherrscht, Anlagen auch gegen solche Ereignisse auszulegen.
    Im Verlauf der Aufklärung der Abläufe und der Ursachen wurde deutlich, dass die Industrienation Japan offensichtlich die Forderungen der Convention of Nuclear Safety (CNS) doch nicht so gut umgesetzt hat: sowohl bei der Standortwahl als auch bei der Berücksichtigung schwerer Tsunamis sind solche Ereignisse wider besseres Wissen - in rund 500 Jahren rund 10 schwere Tsunamis - nicht ausreichend berücksichtigt worden. Auf der Sommer 2012 anberaumten Sonderkonferenz im Rahmen der CNS wird sich die japanische Delegation den sicher sehr kritischen Fragen der anderen Länder stellen müssen. Es wird um die Unabhängigkeit und die Korrektheit der staatlichen Aufsicht über Kernanlagen und um Zugeständnisse an Unternehmenspolitik gehen. Damit stellt sich die Frage: warum meint Deutschland seine Kernanlagen außer Betrieb nehmen zu müssen? Weil in einem 10.000 km entfernten Staat die Gewährleistung der nuklearen Sicherheit nicht ernst genommen wurde? Ich meine wiederum: nein. Warum das trotzdem geschah, dazu verweise ich auf die politische Lage zur damaligen Zeit: in Baden-Württemberg standen Wahlen an. Es gab (und gibt) genügend Kräfte, die Stuttgart 21 als die Gelegenheit nutzten, es "den Regierenden" mal so richtig zu zeigen, wer der Souverän ist. Das hat neben Herrn Mappus auch die Bundeskanzlerin begriffen und erklärt insofern den Sinneswandel zur erst ein halbes Jahr zuvor beschlossenen Laufzeitverlängerung. Wer das nicht glauben mag, dem empfehle ich den Artikel "Die Abhängigkeit der Politiker als Funktionsmangel der Demokratie" von Professor Dr. Dr. h.c. W. Schmitt Gleaser, Bayreuth, in ZRP 1/2006 zu lesen!

    Sie, Herr Lingenhöhl, meinen: siehe da, es geht doch. Dazu kann ich nur sagen: schauen Sie auf die Internetseiten der Überttragungsnetzbetreiber und dort werden Sie finden, dass in mehr als der Hälfte der Tage im Jahr ernsthafte Regulierungseingriffe notwendig waren, Tendenz: steigend.
    Und: unsere Nachbarn beschweren sich über den unabgestimmten Alleingang Deutschlands. Tschechien hält sich zurück mit der Installation von Phasenschiebern an den Grenzübergabestellen, ermahnt aber Deutschland, sich in Bezug auf die Erweiterung des KKW-Standorts Temelins zurück zu halten. Polen ist sauer auf Deutschland, weil es aus Deutschland zehntausende Einwendungen gegen sein Kernenergieprogramm erhalten hat und bereitet die technischen Voraussetzungen zur Installation von Phasenschiebern, welche die Durchleitung von Strom aus Erneuerbaren von Mecklenburg und Brandenburg via Tschechien nach Bayern unterbinden sollen, vor. Diese Durchleitung ist eine Last für unsere Nachbarn, macht deren Strom teurer und ist deswegen unerwünscht, weil es kein Geben und Nehmen ist, sondern egoistische Inanspruchnahme. Auch Frankreich hat den energiepolitischen Alleingang Deutschlands kritisiert.
    Frankreich hat unlängst die Gestehungskosten für Strom aus Kernernergie unter Berücksichtigung notwendiger Neubauten bzw. sicherheitstechnischer Nachrüstungen veröffentlicht: etwa 5 ct/kWh! Damit ist selbst unter Berücksichtigung von Netzentgeld und Steuern ein Strompreis unter 20 ct/kWh möglich, ohne den Gewinn für das Unternehmen zu vernachlässigen. Und so CO2-frei wie Wasserkraft oder Photovoltaik. Zum Abschluss: die sichere Endlagerung der radioaktiven Abfälle in tiefen geologischen Formationen ist möglich. Finnland und Schweden beweisen, dass dies möglich ist auf der Grundlage einer sachorientierten Kommunikation mit der betroffenen Bevölkerung. Wenn man ernsthaft meint, dass CO2 zur Erderwärmung maßgeblich beiträgt, ist unter den gegenwärtig zur Verfügung stehenden Technologien die Kernspaltung die einzige, die im großtechnischen Maßstab den Energiebedarf der Menschheit sicher und zuverlässig stillen kann, vorausgesetzt, dass die bisherigen Erkenntnisse aus der Nutzung konsequent umgesetzt werden. Das heißt, alte Anlagen schrittweise abschalten und neue, sichere zu bauen und in Betrieb zu nehmen - so wie es andere Staaten in nah und fern uns vormachen. Leistungsfähige Speichertechnologien - heißt in der Größenordnung von TWh - sind nicht in Sicht!
  • Weiter so?

    12.03.2012, E.Bieski
    Sehr geehrte Frau Paulus,
    es erscheint sehr fraglich, ob nun offener und vor allem neutraler und weniger emotional über anstehende Energieprobleme gesprochen wird. Die so genannte Energiewende wird nicht nur teuer, sondern sie ist in der vorliegenden Wildwuchsform enorm mit zusätzlichen und unwägbaren Risiken belastet. Ein WEITER SO, geht ganz gewiss nicht. Unsere Energielandschaft hätte schon längst sinnvolle Veränderungen nötig gehabt. Aber mit langfristigen konkreten Zielstellungen, geordnet und unter Beachtung von Folgen und öffentlicher Wahrnehmung.
    Wem nützt es, wenn zum Beispiel vorhandene Kapazitäten wie Kraftwerke und Netze, in denen Milliarden Volksvermögen stecken, vom einen Tag auf den anderen nicht mehr wirtschaftlich eingesetzt werden? Sie belasten zusätzlich und unvermeidbar noch jahrelang oder sogar jahrzehntelang nicht nur die Energiepreise, sondern die ganze Volkswirtschaft und zusätzlich auch die Umwelt. Kaum ein anderes Land dieser Welt, kann sich solch ein Desaster ohne erheblichen wirtschaftlichen Einbruch leisten. Wir wohl, aber dann zu Lasten anderer dringender Investitionen, im eigenen Land aber auch bei den Armen dieser Welt. Es wäre höchste Zeit nicht nur in Deutschland, sondern weltweit in Bildung zu investieren und auch das, um anstehende Energieprobleme zu lösen. Stattdessen werden immer wieder Milliarden Volkswirtschaftsvermögen unsinnig verbrannt.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Politik und Öffentlichkeit mangels fehlenden Wissens zu Fehlentscheidungen verleiten lassen, wenn interessierte Kreise nur mit genügend Druck und mit einseitigen Informationen und Unterstützung durch Medien ihre eigentlichen Ziele verschleiern und große, mit der Materie nicht vertraute Bevölkerungsteile noch hinter sich bringen. Aber gerade diese Teile der Bevölkerung werden hinterher über den Tisch gezogen und merken es nicht einmal. Einseitige und gelenkte Informationen sind ein großes Übel unseres Zeitalters.
  • Und die Fakten sind......

    12.03.2012, Dietmar Brück
    ....dass sich hier wohl ein Denkfehler eingeschlichen hat. Der Satz "Die Löcher werden später mit Dichtungen versehen, damit das Wasser nicht gleich wieder nach oben spritzt." ist schlichtweg falsch, da am Ende keine Löcher übrigbleiben, die man abdichten kann, sondern ein Spalt in der Dicke des Sägeseils zwischen Zylinder- und Kolbenwand, der dann umlaufend abgedichtet werden muss. Dies stellt ein physikalisches Problem dar, dass wohl noch nicht gelöst ist. Auf jedem mm2 Dichtung lastet dann der gleiche Druck, der auch auf die Granitkolbenfläche wirkt.

    Desweiteren ist bei "sägerauen" Flächen an der Zylinder- und Kolbenwand vermutlich keine absolute Dichtheit erzielbar, zumal diese wohl nicht exakt rund sind. Ein Entweichen des Drucks über die Spalten (Wasserfontänen) während des Hubs ist also zu erwarten.

    Es ist erstaunlich, dass immer wieder Energie-Lösungen in Großkraftwerksprojekten gesucht werden. Dabei ist längst belegt, dass die Entwicklung von intelligent vernetzten dezentralen Lösungen die bessere Alternative für die Zukunft ist.


  • Vor allem schaden

    12.03.2012, Hartl Johann
    Sehr umfangreich und gut informierend dieser Artikel. Es zeigt wie gefährlich diese Krankheit sein kann und dass es durchaus wert ist sich zu schützen.
    Ich muß vorausschicken, dass ich vom medizinischen Sektor kaum fachliches Wissen habe. Zum einen entsetzt es mich, zu welcher Brutalität man seitens gebildeter Wissenschaftler bei diesen medizinischen Versuchen bereit ist. Auch heute noch. Zum anderen würde ich mich fragen, falls ich betroffen wäre, ob ich evtl. nicht doch den Tod inkauf nehmen würde.
  • Zukunft für alle

    12.03.2012, Jutta Paulus
    Ja, die Energiewende wird teuer. Insbesondere, da man sich entschlossen hat, sie von den "kleinen Leuten" und dem Mittelstand bezahlen zu lassen, nicht von den Großverbrauchern, die von Ökosteuer, EEG-Umlage und Netzentgelten befreit sind. Ich will diese industriepolitische Entscheidung gar nicht in Frage stellen, jedoch halte ich es für unredlich, diesen Punkt immer wieder unter den Tisch fallen zu lassen.

    Aber eine ganz andere Kostenfrage wird merkwürdigerweise nie gestellt: Was kostet uns denn das "Weiter so"? Damit meine ich noch nicht einmal die Klimafolgekosten, sondern ganz konkret die steigenden Preise sowohl für fossile Energien (die ja, wie der Name schon sagt, endlich sind), die Kosten für die "Entsorgung" des atomaren Mülls, die Kosten für die Urangewinnung aus immer schwierigeren Quellen, die Kosten für die Sicherung der Transporte, der AKW, der Zwischenlager, der Endlager, den Rückbau...
    Diese Rechnung macht, soweit ich weiß, niemand auf.
  • Klimawandel=Erdbeben

    12.03.2012, Kai Jacobsen
    Seit einigen Jahrzehnten schmelzen die Eismassen auf der Erde. Das Wasser fließt ins Meer. Die dadurch entstehende Gewichtsverlagerung ist immens, sie hat die Größenordnung von Gebirgen. Die Erdkruste besteht aus riesigen Steinschollen, die nicht miteinander verbunden sind, sondern aneinander schaben. Es liegt auf der Hand, dass diese sich bewegen, wenn die Eisgebiete von Gewicht entlastet sind. Weil die Bruchstellen zwischen den Schollen nicht glatt, sondern zackig sind, verläuft die Bewegung ruckartig = Erdbeben.
  • Freisetzungen verharmlosen oder nur gedankenlos?

    11.03.2012, Hubert Kreft
    Sehr geehrter Herr Fischer,
    den folgenden Satz "Wenn heute gentechnisch manipulierte Organismen in der Landwirtschaft oder der Medizin zum Einsatz kommen, trägt man meist dafür Sorge, dass sie sich möglichst nicht mit unveränderten Artgenossen vermischen." finde ich, noch höflich ausgedrückt, doch sehr blauäugig.
    So wurde 2006 weltweit eine Verunreinigung mit dem nicht als Lebensmittel zugelassenen LL601-Reis der Firma Bayer festgestellt, obwohl er nur auf Versuchsfeldern angebaut worden war (GID Nr. 210, 2/2012 S. 29).
    In der Schweiz wurden verwilderter gv-Raps und gv-Pflanzen der Ackerschmalwand gefunden (ebd. S. 27).
    Im Juli 2008 zogen Imker aus dem bayrischen Grub weg, damit ihre Bienen nicht den Honig mit dem Blütenstaub des gv-Mais MON810 verunreinigen, wie vorher schon passiert. Der Blütenstaub war nicht nur auf den Versuchsfeldern zu finden (http://www.gen-ethisches-
    netzwerk.de/gid/189/kurz-notiert-landwirtschaft-und-lebensmittel).
    Ich könnte die Liste noch um einiges verlängern, aber bei Google können Sie unter den Stichworten 'Freisetzungen Risiken Bienen' selber noch viele Beispiele finden, deswegen bin ich über diesen unkritischen und verharmlosenden Satz ziemlich konsterniert.
    MfG Hubert Kreft