Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Winkelabhängigkeit

    20.07.2017, MarcGyver
    Ich habe die Publikation mal überflogen und mir auch die PDF mit den zusätzlichen Bildern angeguckt. Die angepriesenen hohen Blickwinkel entstehen schlicht dadurch, dass man das Beugungsbild entweder auf eine Mattscheibe oder einen weißen Schirm geworfen und dann Mattscheibe oder Schirm fotografiert hat. Da ist die Winkelfreiheit natürlich trivial ; ) Vor allem bei der Mattscheibe hängt die Bildqualität dann vor allem mit der Dicke und Beschaffenheit der Mattscheibe zusammen, aber die großen Blickwinkel vom weißen Schirm hat wohl jeder schonmal nachvollziehen können, wenn er z. B. im Kino in der ersten Reihe ganz außen saß und an die entfernte Seite vom Bildschirm geguckt hat ; )

    Nichtsdestotrotz finde ich es gut, dass sie das mit so großen Pixeln geschafft haben, weil dadurch Replikationen z. B. durch Abformen durchaus realistisch werden. Ein Original mit 88 Höhenstufen (das Foto vom Gebäude) ist nicht auf die Schnelle hergestellt, aber wenn man es dann viele Male günstig abformen kann, geht der Preis für ein einzelnes Hologramm schon deutlich nach unten.
    Mich würde dann interessieren, wie groß mit gängigen Prozessen die Fehler bei der Abformung bzgl. z. B. Pixelhöhe und Defekte an den Kanten sind und wie sich
    diese auf Bildqualität und Effizienz auswirken, aber das ist ja eine andere Geschichte und hat mit der Publikation an sich erstmal nichts zu tun.

    "Diese neue Technologie" finde ich, soweit ich das überblicken kann, allerdings nicht wirklich passend, weil mit solchen CGHs schon seit vielen Jahren geforscht wird. Das einzig Neue, was ich gerade dabei sehe (vielleicht gab es das aber auch schon bei anderen Arbeiten, ich verfolge das nicht aktiv), ist die Pixelgröße (und dadurch Replizierbarkeit und Polarisationsunabhängigkeit) und demzufolge wohl eher das Knoff Hoff, was in die Algorithmen für die Software geflossen ist, welche aus dem Zielbild dann die Pixelhöhen des Hologramms errechnet. Das will ich allerdings nicht kleinreden, weil man in so was schon Einiges an Hirnschmalz stecken muss ; )
  • Hippokratischer Eid

    19.07.2017, Eva Steiner
    Warum sollten Roboter den Hippokratischen Eid ablegen, wenn das selbst Ärzte nicht (mehr) machen?
    Zitat aus Wiki:
    Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute nicht mehr von Ärzten geleistet und hat keine Rechtswirkung, hat aber gleichwohl immer noch Einfluss auf die Formulierung moderner Alternativen. Er enthält mehrere Elemente, die auch heute noch Bestandteil ärztlicher Ethik sind (Gebot, Kranken nicht zu schaden, Schweigepflicht, Verbot sexueller Handlungen an Patienten etc.) ...
    In Deutschland werden weder der Eid noch das Genfer Gelöbnis nach der Approbation verpflichtend geleistet, diese werden jedoch in insbesondere medizinethischen Diskussionen als ethische Richtlinie beziehungsweise Ehrenkodex argumentativ angeführt..
  • Herrlich! Der Quatsch wurde bereits im zweiten Posting komplett demontiert :-)

    19.07.2017, Müller-Eberstein
    Hahaha... Herr Delius demontiert mit seinem Kommentar punktgenau diesen wirklich schlechten Artikel. Aber Herr Ebert ist Kabarettist und darf wohl so schreiben, um dem Leser die bereits offene Schubladen des Denkens mit kruden Berechnungen auf Vorschulniveau zu füllen. Ich sage nur 350.000 Megawatt ! So wie Sie das benutzen, Herr Ebert, passt das eher zu einer Konzertkritik einer Death-Metal-Band durch einen 13-Jährigen. Denn bereits diese erste genannte Zahl ist nicht mal richtig. Um wenigsten das noch zu korrigieren: Nach Adam-Riese sind 100.000 Pkw mit relativ schnellen 11 bis 22KW-Ladern irgendwas um die 1.500 bis 2.000 Megawatt. 350KW Lader sind wohl eher nicht so passend. Erstens gibt es diese (noch) nicht und zweitens ergibt es keinen Sinn, sein Fahrzeug abends zu Hause in 3 Minuten für 100km Reichweite zu Laden :-)
  • Hinterm Horizont geht's weiter?

    19.07.2017, Jared J. Myers
    Eine der interessanteren Fragen zum Thema "Schwarze Löcher", neulich im "Spektrum" erörtert, betrifft das Verhalten der in das SL fallenden Materie am Horizont (Schwarzschild-Radius). Die Antwort unterschied dabei zwischen Eigenzeit der Materie und Zeit eines entfernten Beobachters: Für den entfernten Beobachter nähert sich die Materie aufgrund der gravitationsbedingten Zeitdilatation asymptotisch dem Horizont, erreicht ihn jedoch nie (wobei ich davon ausgehe, dass die fragliche Masse klein ist im Vergleich zur Masse des SL; ansonsten müsste der Schwarzschild-Radius merklich zunehmen). Elektromagnetische Signale der Materie werden bei Annäherung an den Horizont über alle Grenzen rotverschoben. Der ferne Beobachter registriert eine Massenzunahme des SL; für seinen entfernten Standort macht es keinen Unterschied, ob die im Fall beoobachtete Materie knapp außerhalb oder bereits innerhalb des SL lokalisiert ist.

    Interessant wird der Fall eines mitbewegten Beobachters, der den Horizont in endlicher Eigenzeit erreicht und dessen Schicksal in der Antwort nicht näher beleuchtet wurde: Wie sieht für ihn eigentlich beim Ankommen am Horizont das Universum aus, aus dem er stammt? Er muss dessen Vorgänge am Horizont über alle Grenzen beschleunigt wahrnehmen; die von außen hereinkommende Strahlung ist über alle Grenzen blauverschoben, er wird also in extrem kurzwelliger Gammastrahlung größter Intensität gegrillt.
    Obendrein trifft die aus dem Schwarzen Loch stammende Hawking-Strahlung, für entfernte Beobachter über Äonen verteilt, innerhalb von Bruchteilen von Sekunden auf ihm ein und sorgt für entsprechende Unterhitze im Ofen.
    Schließlich - da Schwarze Löcher aufgrund der Hawking-Strahlung eine endliche Lebensdauer haben - explodiert das SL exakt im Moment des Erreichens des Horizonts durch den gegrillten Beobachter wieder, unnd dessen Materie wird Teil der Explosionswolke.

    Eine Reise "durch das Schwarze Loch" oder auch nur "in das Schwarze Loch" wäre damit physikalisch unmöglich.
  • Kutschera Beleidigt und diffamiert Kinder Homosexueller Eltern

    19.07.2017, Gudrun Richter
    was immer man zu diesem Mensch sagen mag, er hat mit seinem Interview auf Kath.net, jeglichen Respekt verloren. In seinem Interview stellt er die Behauptung auf: Homosexuelle Eltern seien Pädophil und die Kinder die aus solchen Beziehungen hervor gehen seien: "Bemitleidenswerte-Befruchtungs-Produkte".
    Solche Behauptungen entbehren jeglicher Wissenschaftlicher Grundlage und sind Diffamierend und Beleidigend. Er wird mit einigen Strafanzeigen rechnen müssen. Ein Wissenschaftler darf sich so einen Fauxpas nicht erlauben.

    Momentan läuft eine Petition gegen ihn auf compact. Ich habe unterschrieben:
    https://weact.campact.de/petitions/kundigung-des-amtes-von-evolutionsbiologe-prof-ulrich-kutschera
    Antwort der Redaktion:
    Ihre Aussagen verkürzen den Inhalt des Interviews ein wenig; vielleicht sollten Sie den Lesern die Chance geben, sich ein vollständiges Bild zu verschaffen, indem Sie den Link zu dem Interview angeben: http://www.kath.net/news/60177

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • Signifikanz

    19.07.2017, Chemiker
    Der Beitrag erweckt den Eindruck, dass hier drastische Unterschiede gemessen wurden.
    Der aktuelle Wert für ein Proton laut Verweis in wikipedia [1] ist:

    1,007 276 466 879 u

    hier angegeben wurde (neu):

    1,007 276 466 583

    der neue Wert beträgt also relativ zum bisher genutzten Wert 100,000000029 % also ein wirklich "signifikanter" Unterschied!

    Um es in anderen Worten zu sagen: Der Wert für die Masse eines Protons wurde an der zehnten Stellen hinter dem Komma korrigiert. Das ist sicher spannend für einige quantenmachanische Berechnungen, ansonsten fällt dieser Unterschied bei sinnvollem Runden ohnehin nicht auf.

    Meine Bitte daher an die Autoren lautet: Etwas weniger polemische Titel zu wählen und etwas sorgfältiger zu


    [1] wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Proton
    verweist selbst auf:
    CODATA Recommended Values. National Institute of Standards and Technology, abgerufen am 6. August 2015
    Antwort der Redaktion:
    Danke für die Anmerkung! Sie haben natürlich vollkommen recht, dass sich im Absoluten die Werte nicht groß unterscheiden. Dennoch weicht das Resultat der Forscher"signifikant" von dem bisherigen Standardwert ab - in dem Sinne, dass es mit dem bisherigen innerhalb der Fehlergrenzen nicht vereinbar ist. Die Autoren sprechen auch selbst von einer "signifikanten Abweichung", denn mathematisch ist das durchaus richtig.

    Und wie sie selbst sagen, ist es eben für bestimmte Berechnungen im Mikrokosmos alle Mal relevant.

    MfG
    Janosch Deeg
  • Grenzwerte und die Realität.

    19.07.2017, Tony
    In unserem Wohngebiet wurden viele neue Häuser gebaut. Fast alle mit Kamin oder Pelletheizung.
    Die Lebensqualität hat sich durch diesen Bauboom stark verschlechtert. Wir leiden jetzt unter massiver Luftverschmutzung. Oft ist ein Lüften des Hauses unmöglich. Die erstickenden Abgase der vielen neuen Schornsteine, liegen über dem ganzen Wohngebiet. Die Fensterbänke sind jeden Tag schwarz!
    Ich glaube, hier bahnt sich ein ähnlicher Abgasskandal, wie bei den Autoherstellern.
    Es werden beim Kauf eines Ofens Abgasgrenzwerte angegeben, die niemals im Realbetrieb eingehalten werden. Das sind unter Optimalbedingungen erstellte Laborwerte. Unter Realbedingungen wird da nichts gemessen. Der Schornsteinfeger prüft nur, ob der Ofen in Ordnung ist.
    Holz ist auf Grund seiner Zusammensetzung ein schwieriger Brennstoff, selbst bestes Kaminholz verbrennt nie sauber.
    Meine Erfahrungen mit Pelletheizungen sehen auch nicht gut aus, im Sommer schwelen viele dieser Anlagen leise vor sich hin.
    Es gibt einen guten Beitrag von Report Mainz zu dem Thema.
    https://www.youtube.com/watch?v=lVOO7HLFTh0
  • Fitbit des Opfers

    18.07.2017, Florian
    Hallo,

    ich stimme den Warnungen des Artikels hinsichtlich der Nutzung persönlicher Daten zu.
    Leider ist das Beispiel des Mordfalles meiner Meinung nach unglücklich gewählt, wahrscheinlich aufgrund mangelnder anderer Fälle. Zum einen wird im Artikel dargelegt, dass der Fitnesstracker des Opfers ausgelesen wurde. Hierbei ist natürlich fraglich ob posthum noch eine Verletzung des Datenschutzes gegeben sein kann und ob nicht die Aufklärung eines derartigen Verbrechens sogar im Interesse des Opfers höher zu gewichten ist als der Eingriff in dessen Privatshpäre. Bei der Aufklärung von Morden oder ähnlich schwerwiegenden Gewaltverbrechen ist schon jetzt ein weitreichender Eingriff in die Privatsphäre der Tatverdächtigen möglich und ich denke auch richtig, allerdings nur bei derartigen Verbrechen. Schon beim Fall des Versicherungsbetruges ist es aus meiner Sicht grenzwertig ob die Daten eines Herzschrittmachers herangezogen werden können, bei einfachen Verkehrsdelikten freilich ist die Sache aus meiner Sicht eindeutig mit Nein zu beantworten.
  • 18.07.2017, Kathrin
    Wieder so ein quasiesoterischer Trend, gar nicht so unähnlich dem Verzehr von gemahlenem Nashornhorn und anderen magischen Riten.
  • Wir sind so was von heuchlerisch

    18.07.2017, Dr. Carl Strutinski
    Ich rede jetzt gar nicht von den Märkten oder der Waffenindustrie, die das alles zu ihren Gunsten geschehen lassen, sondern von uns allen aus den so genannten zivilisierten Ländern. Denn wir sind Nutznießer all derjenigen Produkte aus so genannten Entwicklungsländern für deren Ab- oder Raubbau die Umweltaktivisten der betreffenden Länder ihr Leben opfern müssen. Unsere Schuld ist vergleichbar derjenigen der Zaungäste, die die Greueltaten ihrer Diktatoren als gegeben hinnehmen und sich in eine "innere Migration" begeben um angeblich nichts sehen und verantworten zu müssen.
  • pseudowissenschaftliche Politpornographie

    18.07.2017, Max Delius
    Doch erstaunlich, wie weit man hierzulande mit einem verblichenen Diplom selbst in seriösen Publikationen kommt. Sogar, wenn man nur wie Herr Ebert die reaktionären Reflexe der Stammtischgeriatrie streichelt. Mit weltfremden Zahlenspielen, die keiner Prüfung auf Gymnasialniveau und einer Google-Recherche standhalten.

    Der besagte Supercharger von Tesla hat 120 kW. Vorgesehen ist er nur für Überlandstrecken und dort bedeutet er, auf 400 km die Zeit für einen Kaffee und einen Toilettengang abzuwarten, während man keine siffige Zapfpistole halten und Benzoldämpfe atmen muss. Das nach dem technischen Stand von 2009, auf absolutem Pionierniveau.

    350 kW sind Zukunftsmusik, was momentan schlicht an den Akkus scheitern dürfte. Aber wenn, braucht man dann auch keine 20 Minuten mehr für 200 km Reichweite.
    Die wenigsten kommt auf die Idee, ihr Handy unterwegs "schnelladen" zu müssen. Den meisten reicht das Einstöpseln über Nacht. Analog spart ein E-Auto im Alltag die Fahrt zur Tankstelle. Von der Fahrt zum Ölwechsel, Zündkerzentausch, Vergaserjustage, diversen verbrennertypischen Reparaturen, etc., etc., ganz zu schweigen.

    Was geschieht, wenn eine Million Eigentümer eines handelsüblichen Elektrodurchlauferhitzers zur selben Zeit beschließen, eine heiße Dusche zu nehmen? Das sind 20.000 MW oder vierzehn der neusten Atomkraftwerke oder fünftausend reale neue Windkraftanlagen unter Wind (also solche, die man nicht bewusst den 90ern entnommen hat, damit sie im Vergleich mit den Schnelladern der 2030er besonders bürgerschrecklich viele werden).
    Wir haben aber nur noch acht AKW übrig, wird uns jetzt der Himmel auf den Kopf fallen, wenn uns ein genialer Werbehype suggeriert, die ideale Zeit für heiße Duschen sei Samstag vormittags Punkt 11 ?
    Nein, weil die Realität so nicht funktioniert. Und falls Vince Ebert vor lauter mietmäuligem Opportunismus noch einen letzten Zugang zur wirklichen Welt hat, weiß er das auch.

    Ebenso wird er wissen, dass es für triviale Zusammenhänge wie Energieverbrauch und Nutzungsverhalten Statistiken und Erfahrungswerte gibt. Einer dieser Werte sind 600 Mrd PKW-Kilometer im Jahr und Land. Ein anderer sind 15 bis 20 kWh auf 100 km als Verbrauch so einer Batteriekiste. Macht bei Umstellung des gesamten PKW-Verkehrs von heute auf E-Autos einen Mehrbedarf an Strom von etwa 120 TWh oder 20 % der momentanen Erzeugung. Durch Preissignale intelligent verteilt reichte es, die Auslastung der konventionellen Kraftwerke von gut 50 auf etwas über 60 % anzuheben und das Saarland könnte aufatmen. (Wobei auch die PV-Beispiele um den üblichen Bürgerschreck-Faktor verzerrt sind, versteht sich...)

    Das alles lässt sich mit einem Bürotaschenrechner und einem Ausflug auf die Seite des Kraftfahrtbundesamtes nachvollziehen, bevor man komplett aus der Luft gegriffene Horrorszenarien entwirft. Freilich verkaufen letztere mehr Bücher oder Eintrittskarten.

    Da passt es dann auch, dass früher oder später der Kampfbegriff "Neodym" fällt, gleich unter der Einleitung mit dem einzigen Serien-E-Auto, dessen Motor dank Nikola Teslas Genius ganz ohne selbiges auskommt. Oder dass man wieder mal Energiebilanzen für Lithiumakku-Technik heranschleift, die auf Werten einer Nischentechnologie für teure IT-Systeme beruhen, bei der für energetische Optimierung bisher keinerlei finanzieller Anreiz bestand. Idealerweise im Vergleich mit der sorgsam runteroptimierten Lebensdauer von Verbrennermotoren, die dann 1:1 neben Systeme mit etwa acht beweglichen Teilen gestellt werden, eines davon der Aschenbecher.

    Das einzig konstruktive Argument gegen E-Autos wird natürlich wieder mal vergessen: Autos hat man zum Rumfahren, nicht um die Welt zu retten. Die umweltfreundliche Alternative nennt man Fahrrad und Eisenbahn.
  • Korrelation und Kausalität III

    17.07.2017, Ina Müller
    Hallo Herr Deeg, schade, dass Sie als Wissenschaftsjournalist Ernährungsstudien etwas abgewinnen können: Link
  • Nie wieder offene Schnürsenkel

    17.07.2017, Manfre Zier, Ritterhude
    Im Nachgang zum Bericht von Prof. Schlichting zum Thema aufgehende Schürsenkel möchte ich auf einen lange bekannten Knoten für Schnürsenkel aufmerksam machen, der sehr einfach zu knüpfen ist, sich von allein nicht öffnet und leicht zu lösen ist. Der Knoten heißt Ian-Knoten, englisch: Ian Knot, und ist im Internet sofort zu finden. Ich selbst benutze diesen Knoten seit etwa fünf Jahren, ohne dass er mich jemals im Stich gelassen hat!
  • manchmal steigen Patienten mittendrin wieder aus

    17.07.2017, Robert Orso
    und dann die Erkenntnis "Auch werden Nebenwirkungen häufig nur ungenügend erhoben".

    Gerade die Abbrecher wären die interessanteste Gruppe. Zwar hat jeder von ihnen seine eigenen Gründe die Studie abzubrechen, aber die werden in vielen Fällen unangenehme Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten oder schlicht mangelnde Wirksamkeit sein.

    Kein Wunder, dass die so gerne heraus gerechnet werden. Nur was nützt eine Studie bei der statistisch eine positive Wirkung heraus kommt, wenn 20% der Teilnehmer wegen Nebenwirkungen die Studie gar nicht beenden konnten und daher nicht gezählt werden?

    In der Wirtschaft ist eine der wichtigsten Erhebungen eine "Lost Order" Analyse, also warum ein Geschäft nicht zustande gekommen ist. So kann man erkennen, an welchen Parametern man drehen muss um beim Kunden besser zu punkten.

    Nur ist in der Medizin leider nicht der Patient der Kunde sondern die Krankenversicherung und das Geschäft wird dann gemacht, wenn die Studie gut ist, nicht wenn der Patient zufrieden ist.

    In jede Studie gehört also unbedingt die Anzahl der Abbrecher sowie deren Gründe. Natürlich auch deren Ergebnisse während der Teilnahme.

    Ich würde Studien, die nicht vorher registriert wurden und deren Ergebnisse nicht alle Teilnehmer beinhalten, bei Genehmigungsverfahren überhaupt nicht mehr zulassen. Zusätzlich würde ich fordern, dass ALLE angemeldeten Studien auch zeitnah veröffentlicht werden müssen. Egal was dabei heraus kommt.
  • Definition des Gewichts

    16.07.2017, Klaus W.Jessen
    In der Physik ist das Gewicht die durch Wägung mit der Balkenwaage ermittelte Masse eines Körpers und die ist vom Standort unabhängig.
    Die Gewichtrskraft ist die Gravitationskraft, mit der ein Himmelskörper auf eine Masse einwirkt und die ist natürlich ortsabhängit, auf der Erde z.B. von der geografischen Breite, der Höhe über NN und dem Massenverhältnissen des Untergrunds.
    Im umgangssprachlichen Gebrauch wird aber zwischen Gewicht und Gewichtskraft häufig nicht unterschieden und z.B. bei der Badezimmerwaage die ermittelte Gewichtskraft in kg angegeben, weil der Meß- bzw. Umrechnungsfehler zu vernachlässigen ist.