Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Beeinflussung durch Umgebungsfelder

    24.06.2016, Norbert Stelte
    Die von den Neutronen wahrgenommenen Felder ihrer Umgebung könnten auf subtile, bisher unbekannte Weise, den Zerfallsprozess beeinflussen. Mir fällt auf, dass in einem Experiment ein Magnetfeld zur Anwendung kommt, im anderen nicht. Es sollte nicht schwer fallen, das Magnetfeld zu variieren oder das Flaschenexperiment unter einem zusätzlichen Magnetfeld durchzuführen.
  • Frage

    24.06.2016, B.Siemienowski
    Ist berücksichtigt worden, ob evtl. der mittlere Abstand zu anderen Elementarteilchen einen Einfluss auf die Stabilität der Neutronen hat. Diese Aussage käßt sich im Artikel nicht finden. Im Atomkern, mit sehr geringen Abständen, sind sie offenbar sehr stabil. Unterscheiden sich die experimentellen Bedingungen der Verfahren vielleicht in diesem Punkt?
  • Re: 2. na und?

    24.06.2016, Dr. Josef König
    Sehr geehrter Christoph,
    mit unflätigen Argumenten wie "duemmsten Mitteln" und Polemik "Erde keine Scheibe" kommt man da auch nicht weiter.
    Nur um die Tatsachen etwas zurecht zu rücken: Nuuk liegt am 64 Grad Nord - sogar etwas südlicher noch als Jössund in Norwegen, wo derzeit etwa auch um die 20 Grad warm ist. Und wer in dieser Jahreszeit schon mal am Polarkreis (66,5 Grad Nord) gewesen ist, z.B. in Rovaniemi (Finnland), kann auch 25 Grad erleben, dort schön Radfahren und muss sich ordentlich einsprühen und zusätzlich feste Kleidung im Wald anziehen, um sich gegen Mücken zu schützen ;-)
    Also, wir können gern über Klimawandel diskutieren, aber es ist erstaunlich, dass jeder, der auch nur andeutungsweise eine skeptische Haltung gegen die "Pro Klimawandel"-Gemeinde argumentiert, sofort in die Ecke der Dummen gerückt wird. Manchmal kann man sich nicht dagegen wehren, diese Klimawandel-Bewegung als eine "Grüne Forschungsmafia" anzusehen, weil sie in jedem Starkregen oder jeder kurzzeitigen höheren Temperatur sofort Zeter und Mordio schreit und weitere Forschungsmittel einheimsen will.
    Haben Sie sich schon mal den Temperaturverlauf für das Holozän angesehen, also die Zeit der Menschheit auf diesem Planeten? Sehr aufschlussreich - und eben nicht so mit einem Kurzzeitgedächtnis infiziert wie der enge Blick auf die Temperaturen der letzten 50 Jahre:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel#/media/File:Holocene_Temperature_Variations_German.png
    In diesem Sinne - mit bestem Gruß


  • Das Neutronenrätsel

    24.06.2016, Alexander Frey
    Beide Experimente unterscheiden sich wesentlich dadurch, dass einerseits nahezu ruhende Neutronen und andererseits ein Neutronenstrahl untersucht wurde. Dass der Parameter Geschwindigkeit untersucht wurde, geht aus dem Artikel nicht hervor.
    Antwort der Redaktion:
    Relativistische Effekte spielen jedenfalls keine Rolle: Die Neutronen im Strahl sind relativ kalt und nur einige hundert bis tausend Meter pro Sekunde langsam.
  • Man lernt nie aus

    24.06.2016, Keta Brudi
    Mäuse sind also Primaten. Hätte man auch gleich wissen können, schließlich haben Mäuse ein ähnliches Sozialverhalten wie Primaten. Und dank ihrer fortgeschrittlichen Gehirne haben sie raschen den Werkzeuggebrauch gelernt. Fehlt nurnoch, dass die Mäuse bald Satelliten und Microchips bauen.
  • Verstärkung

    23.06.2016, MINTiKi
    Hallo liebes Spektrum-Team,

    können sich diese Stresstraumata eigentlich auch steigern über Generationen, also Traumata auf Traumata folgt - so dass sich die epigenetisch veränderte Struktur verfestigt, statt dass sie sich wieder normalisiert?

    Viele Grüße MINTiKi


    http://mintiki.de
    Antwort der Redaktion:
    Vermutlich ja, einfach durch normale Selektion. Der dauerhafte Stress wird sich irgendwann auch genetisch bemerkbar machen.

    - LF
  • Vergleich ungleicher Neutronen

    23.06.2016, Andreas Mertens
    Vielen Dank für die sehr gute Darstellung des Sachverhalts und seiner weitreichenden theoretischen Bedeutung. Könnte ein systematischer Fehler nicht darin bestehen, daß man in beiden Meßanordnungen Neutronen vergleicht, die sehr unterschiedliche Energieniveaus haben? Das angelegte Magnetfeld und die Energie des Teilchenstrahls könnte doch ein Meßergebnis begründen, das von der Messung in der Flaschenfalle abweicht, in der das Energiespektrum der Teilchen doch offensichtlich ein ganz anderes ist.
  • Dauer des Zerfalls

    23.06.2016, Jean Brösel
    wird denn die Dauer des Zerfalls berücksichtigt?
    kurz nach dem Zerfall des Neutrons in Elektron, Proton und Antineutron liegen die drei Objekte ja noch ziemlich dicht beieinander und bilden eine Gruppe, die Ladungstechnisch noch neutral ist. Das Flaschenexperiment erkennt zwar zu dieser Zeit, dass kein Neutron mehr vorhanden ist; das Strahlexperiment detektiert aber noch kein Proton, weil dieses sich noch nicht von Elektron und Antineutrino "abgelöst" hat und daher noch nicht aus dem Strahl ausgetreten ist.
    Ich stelle mir das ein wenig so vor, wie bei einem Schmetterling. Zuerst eine Raupe, dann irgendwas dazwischen, dann ein Schmetterling. Nur dass hier beim Betazerfall noch die Verpuppung, also das "dazwischen" fehlt.
  • Wofür werden die Hochleistungsrechner verwendet?

    23.06.2016, Stefan Starick
    Hallo,

    wäre schön, wenn Sie in Ihrem Beitrag auch erwähnen würden, wofür diese Maschinen verwendet werden. So können außenstehende auch den "Sinn" dahinter verstehen. Aktuell sieht es für den außenstehenden so aus: "Wer hat den größten..?"

    Danke
    Antwort der Redaktion:
    Im verlinkten Artikel heißt es: "The system will be used for various research and engineering work, in areas such as climate, weather & earth systems modeling, life science research, advanced manufacturing, and data analytics." Also Klima-, Wetter- und Erdsystem-Modellierung, lebenswissenschaftliche Forschung, fertigungstechnische Belange und Datenanalytik.

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • 2 Leute wurden evakuiert

    23.06.2016, Martin
    Wie aus dem verlinkten Guardien Artikel hervorgeht (Übeschrift, Unter-Überschrift und erster Satz, ...) wurden mehrere Personen evakuiert. Und zwar zwei.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis! Stand gestern Mittag war allerdings noch nicht klar, ob der zweite Mitarbeiter tatsächlich auch evakuiert werden muss. Wir haben den Text inzwischen aktualisiert.

    Herzliche Grüße
    Daniela Zeibig
  • Nicht gerade prickelnd

    23.06.2016, Heino
    Sind wir uns ehrlich: die veröffentlichten "Erkenntnisse" in diesem Artikel sind bereits bekannt seit vielen Jahren. Und eine Simulation der Milchstrasse (maßstabsgetreu) wurde bereits von einem Spielentwickler gemacht. "Elite Dangerous" heisst das Spiel. Da fragt man sich schon, was diese sogenannten "Forschungsinstitute" heutzutage leisten... außer Däumchen zu drehen.
    Antwort der Redaktion:
    Guten Morgen,

    ich bin leider in der Spieleszene nicht bewandert. Laut Wikipedia wurde "Elite Dangerous" jedoch 2014 auf den Markt gebracht und ab 2012 entwickelt. Unser Artikel stammt jedoch aus dem Jahr 2011 laut Veröffentlichungsdatum. Da war wohl doch das Forschungsinstitut mit den Däumchen eher am programmieren ;-).

    Die Redaktion
  • Feldkonfiguration die zweite

    22.06.2016, Ralf Seidler
    Auch mir kam spontan die Idee, die Herr Nachtnebel geäußert hat. Das ließe sich sogar erhärten, wenn man Messungen "auf einer Platte" mit denen aus topographisch "belebterem" Gebiet machen könnte.
  • Feldkonfiguration?

    22.06.2016, Herbert Nachtnebel
    Also ich würde mal vermuten, dass es über dem Meer und dem Land einfach aufgrund der Topologie deutlich unterschiedliche Konfigurationen des elektrischen Feldes gibt. Damit könnte die Wahrscheinlichkeit einer Blitzentladung am Land durch den Spitzeneffekt von Erhebungen oder Vegetation höher sein womit es früher zu Entladungen kommt, wodurch die maximal erreichbare Ladung über Land tendenziell geringer wäre.
  • Kritik

    22.06.2016, Leseratte
    Na es wundert einem nicht das die Genetische Vielfalt schwindet wenn die Tiere gejagt wurden. Diese merkwürdigen Versuche den Menschen unschuldig zu reden, scheinen sowas wie ein Hobby mancher Paläontologen zu sein. Dabei verschwand die Megafauna überall mit dem Erscheinen des Menschen, in Europa ebenso wie in Asien, Australien, Neuseeland, Madagaskar, Nord- oder Südamerika und sogar auf den Osterinseln. Die Autoren von Spektrum haben jede Woche eine andere Meinung dazu und jedesmal ist es "wohl" so...
    Antwort der Redaktion:
    Naja, in dem Artikel steht auch drin, dass nur wenige Menschen reichten, um Arten der Megafauna auszurotten - und das Jagd letztlich die geschwächten Populationen ausgelöscht hat. Unschuldig klingt anders... ;-)
  • da ich den Altar bereitsmal besuchen konnte

    22.06.2016, Nikola
    muss ich hier sagen,dass eine drei dimensionale App überhaupt nicht darlegen kann,was das besondere daran ist. Es ist schlicht die Größe, die überrascht,wenn man diesen Raum betritt. Eine Dimension,die ,glaube ich, noch nicht einmal deutlich wäre,könnte man den Pergamonaltar draußen betrachten. So, wie er in dem Raum da steht, ist das jedenfalls phänomenal und hoffentlich bald wieder erfahrbar.