Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Fadenscheinige Argumente

    25.01.2012, Norman Ahlmann
    Herr Jokat weicht den Vorwurfen des WWF geschickt aus!
    Er stellt "wichtige" Grundlagenforschung über das Wohl von Individuen!

    250 dB sind ja gar nicht so laut ( andere sind viel lauter )
    Er stellt die Beeinflussung der Tiere infrage, kann aber hierzu nicht auf eigene Untersuchungen
    zurückgreifen. Wie groß der Schalldruck in 100 oder 200 Meter Abstand nun tatsächlich ist, kann er nicht beantworten!( vage Aussage "... Bei weitem nicht mehr in der Größenordnung"). Er kenne die russischen Vorgaben nicht - vielleicht hätte er sich, vor der Kooperation, einmal erkundigen sollen.

    Die Überschrift des Artikels hätte zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden sollen!
  • Schalldruck

    25.01.2012, Oliver Meckes
    Ich bin kein Physiker, aber als Taucher weiß ich, dass Schall sich unter Wasser viel schneller und besser ausbreitet als an der Luft, da Wasser viel dichter ist. Wie sonst sollten sich Wale auch über hunderte, gar tausende Kilometer unter Wasser verständigen können!

    Wikipedia schreibt zum Schalldruck: "Hohe Schalldruckpegel verursachen Unbehaglichkeit und Schmerzempfindungen. Die Unbehaglichkeitsschwelle hängt stark von Art und Herkunft des Geräusches bzw. Lärms ab; die Schmerzschwelle liegt je nach Frequenzzusammensetzung des Geräusches zwischen 120 dB und 140 dB. Ist das Gehör Schalldrücken im Bereich der Schmerzschwelle ausgesetzt, sind bleibende Hörschäden selbst bei nur kurzer Einwirkzeit zu erwarten."

    Hier wird von Drücken von 250 DB geredet- und das unter Wasser! Ich finde das ignorant, dass sich Herr Jokat hier auf den Messabstand von 1 Meter beruft und dass in 500 Meter Entfernung weniger zu erwarten sei - wieviel weniger denn? Ich glaube kaum, dass ein Wal einen solchen Schalldruck zu erzeugen in der Lage ist - und das reicht ewig weit. Mir scheint hier wieder mal unter dem Deckmantel Forschung doch großes wirtschaftliches Interesse vertreten wird!
  • Wissenschaftlichkeit der Theologie

    25.01.2012, Olaf Schlüter
    Erstmal vorab: Etwas enttäuscht bin ich schon, in diesem Forum teilweise Kommentare auf einem Niveau vorzufinden, das man sonst nur in Allerwelts-Troll-Foren vorfindet. Beim Thema Religion scheint Sachlichkeit rasch verloren zu gehen. Aber das Interesse an dem Thema ist beeindruckend hoch.

    Konkret möchte ich zum Thema "Wissenschaftlichkeit der Theologie" sagen, dass der Einwand, wie er z. B. von Chris Hawel vorgebracht wurde, Theologie kann schon deswegen nicht wissenschaftlich sein, weil ihr Untersuchungsobjekt "Gott" nicht existiert, mir nicht stichhaltig erscheint. Dabei will ich die Frage nach der Existenz Gottes in welchem Sinn auch immer völlig offen lassen.

    Aber auch die Mathematik beschäftigt sich mit Objekten, die existent nur im Sinn von "denkmöglich" sind. In der Realitiät wird man keinen exakten Punkt finden, keine gerade, zweidimensionale Linie, und einer der trivialsten Objekte der Mathematik, die natürlichen Zahlen, sind etwas rein Gedachtes. Genau so wie die Quadratwurzel aus -1.

    In diesem Sinn kann man Theologie auch als die Lehre von der Hypothese "Gott" verstehen, und ihre Arbeit darin, eine widerspruchsfreie, denkmögliche Eigenschaftsbestimmung von Gott zu machen. Der Artikel von Herrn Tapp ist klar erkennbar ein Beitrag zu einer solchen Theologie.

    Welchen Bezug kann Theologie zur Realität haben? Mit mathematischen Objekten können Physiker die Wirklichkeit funktional beschreiben. Die Aussagen von Physikern wie von allen Naturwissenschaftlern erschöpfen sich allerdings in "Es ist" und "Es ist nicht"-Sätzen, die Eigenschaften und Verhaltensweisen der Natur beschreiben. Eine Bewertung kann nicht stattfinden.

    Religion beschäftigt sich hingegen von Haus aus mit Wertaussagen "Es ist gut" und "Es ist schlecht". Wertaussagen sind nicht objektiv im naturwissenschaftlichen Sinn. Allerdings gibt es das Phänomen, dass manche Wertaussagen in hohem Maß zustimmungsfähig sind unter den Menschen. Religionen waren schon immer ein Sammelbecken für solche Aussagen.

    Der Zusammenhang zwischen Theologie und Realität ergibt sich dann meines Erachtens durch die These "Gott hat den Menschen gewollt", ist also für seine Natur und die seiner Lebenswelt verantwortlich, er hat die Regeln gemacht. Wenn dies so ist, so kann aus den Regeln und ihrer Bewertung auf die Eigenschaften Gottes geschlossen werden.

    Die Theodizee-Frage ist dann eine zentrale Frage in einer solchen Theologie.
  • Weltformel / Strahlungsdruck

    25.01.2012, Walter Orlov
    Ganz objektiv ist der Autor ja nicht. Man spürt Frust anscheinend über misslungenen Versuch, die Weltformel herzuleiten. Deshalb erwähnt er wahrscheinlich vor allem die Probleme, die ihn bei diesem Versuch gestört haben.

    Ob sie alle wirklich gleichbedeutend sind, kann man darüber selbstverständlich noch diskutieren, aber was den Strahlungsdruck betrifft, hat er meine Vermutung ( http://worlov.wordpress.com/2010/12/09/lichtdruck/ ) wohl bestätigt.
  • Der Wahrheitsanspruch macht den Glauben obsolet

    24.01.2012, Daniel Schiller, Köln
    Auf Seite 61 schreibt der Autor, dass der Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens dazu führt (quasi zwingt), dass er Erkenntnissen der Naturwissenschaften nicht widersprechen kann. Interessant: Diesen Gedanken zu Ende gedacht, schafft sich der Glaube selbst ab. Der Glaube trifft dann keine eigenständige Aussage mehr. Er ist vielmehr darum bemüht zur echten, immer weiter fortschreitenden Erkenntnis kompatibel zu bleiben. Aber dann kann man es auch gleich mit Ockhams Rasiermesser halten: Unnötiges soll man abschneiden!
    Antwort der Redaktion:
    Ihre Schlussfolgerung würde tatsächlich gelten, wenn die Naturwissenschaft alles Nötige sagen würde bzw. könnte. Sagt sie uns etwas über den Sinn unseres Lebens? Darüber, ob das, was meine Partnerin mir für die Zukunft verspricht, auch hält? Über Moral? Über Gott? Solange es Bereiche von Fragen gibt, die nicht naturwissenschaftlich beantwortbar sind, führt Kompatibilität nicht zur Überflüssigkeit.

    Christian Tapp
  • Bin ich von einer anderen Welt?

    24.01.2012, Karl Hostettler, Aadorf
    Ich gebe mir Mühe, ein aufgeklärter Mensch zu sein.
    Ich betrachte mich als strenggläubigen Christen.
    Wie geht das zusammen?

    Ich verstehe Tapp nicht. Ich verstehe die Kirchen nicht. Vieles, was in der Bibel steht, lässt sich sachlich nicht begründen. Weg damit! Warum sich darüber Gedanken zu machen? Trinität: Ist doch kein Thema für einen aufgeklärten Menschen! Wurde ja auch von Menschen erfunden, einige hundert Jahre nach Jesu Geburt. Jesus als leiblicher Sohn Gottes? Wir können als gewiss annehmen, dass er einem Fehltritt einer jungen Frau entsprang. Theologen wissen es, sie haben es im Studium gelernt: Jesus selbst hat von sich nie so etwas behauptet. Kinder Gottes sind wir schliesslich alle! Schaden meine Aussagen einer christlichen Überzeugung? Im Gegenteil. Uns von solchen Glaubensinhalten lösen lässt uns die Wahrheit in unserem Glauben richtig verstehen. Wir schaffen hier auf Erden nur gute Verhältnisse, wenn wir unseren Mitmenschen auf eine bestimmte Art begegnen, wenn wir uns vor falschen Lebenszielen lösen, vielleicht kann man auch sagen, wenn wir Gott helfen, eine möglichst gute Welt für alle zu gestalten. Diese Wahrheit ist mir heilig. Und darum betrachte ich mich, wie oben gesagt, als strenggläubigen Christen.
    Antwort der Redaktion:
    Ihr Anliegen, dass religiöser Glaube auch wesentlich mit der Gestaltung menschengerechter Lebensverhältnisse zu tun hat, kann man nur unterstreichen. Aber vielleicht sollten Sie das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, wenn Sie sich deshalb gleich von allen kognitiven Glaubensinhalten lösen wollen. Es ist sicher keine christliche Lehre, dass Jesus der leibliche Sohn Gottes ist, schon weil Gott keinen Körper hat. Die Trinitätslehre ist, wie Sie sagen, tatsächlich erst in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten entwickelt worden. Den Trinitätsglauben finden wir aber schon im Neuen Testament: Jesus nennt Gott seinen „Vater“ und sendet nach der Auferstehung den Jüngern den „Heiligen Geist“. Wie man diese Glaubensinhalte vernünftig denken kann, ist eine spannende theologische Aufgabe. Mit deren Einlösung wollte ich die Spektrum-Leser aber nicht behelligen.

    Christian Tapp
  • Enttäuschend

    24.01.2012, Chris Hawel
    Wie viele andere Kommentatoren fand ich den Artikel von Prof. Tapp enttäuschend und sehr fragwürdig. Hier nur kurz meine ärgsten Bauchschmerzen:

    1.) Statt Glaube im Allgemeinen erweist sich der Artikel als ein kläglicher Apologieversuch der katholischen Theologie. Keine Spur von anderen Religionen oder größeren Zusammenhängen. Schade.

    2.) Ein wichtiges Kriterium für Wissenschaftlichkeit scheint die Theologie nicht erfüllen zu können: Es ist doch nicht einmal hinreichend klar, ob es ihren Gegenstand ("Gott") überhaupt gibt. Zumindest ist dies mehr als umstritten. Mir fällt beim besten Willen keine Wissenschaft ein, bei der das in dieser Form der Fall wäre. Dies scheint mir doch ein wichtiges Indiz dafür zu sein, dass hier keine Wissenschaft vorliegt.

    3.) Der Verweis auf die Tradition als Wissenschaft oder Universitätsfach rechtfertigt nicht den gegenwärtigen oder künftigen Status als Wissenschaft oder Universitätsfach.

    4.) Nicht triviale Existenzaussagen können in der Regel nicht empirisch falsifiziert werden. Daher müssen solche Aussagen in der Regel empirisch verifiziert werden.

    5.) Daraus folgt, dass in Bezug auf göttliche oder andere übernatürliche Wesen nicht die Zweifler beweisen müssen, dass Gott nicht existiert (das funktioniert empirisch nicht), sondern die "Glaubenden" sind in der Pflicht, empirische Belege für ihre Behauptungen vorzulegen.

    6.) Diese Belege (sofern diese "stechen") fallen doch sehr mau aus und sind in der Regel auch anders (z. B. durch wissenschaftliche Theorien oder Erkenntnisse) erklärbar. Ein Mehrwert an Erklärung von Phänomenen durch theologische gegenüber naturwissenschaftlichen Erklärungen ist oft nicht erkennbar. Sofern man bereit ist, das Sparsamkeitsprinzip anzuwenden (Occams Razor) sind theologische Erklärungen in diesen Fällen damit überflüssig.

    7.) Um es mit Dawkins zu formulieren: Ein göttliches Wesen, das sich nur noch in den immer kleiner werdenden Lücken (natur-)wissenschaftlicher Erklärungen finden lässt, ist schlichtweg erbärmlich und damit ebenfalls überflüssig.

    8.) Das von Prof. Tapp vorgetragene "Argument": "Solange das Gegenteil nicht bewiesen ist, sollte man wenigstens vorläufig an ihrem Wissenschaftsstatus festhalten ..." (S. 62) ist absurd, da der empirische Beweis einer nicht trivialen Nichtexistenz nicht geführt werden kann (s. o.). Umgekehrt wird eher ein Schuh draus! Leider bleibt er den Lesern auch anschließend eine Erläuterung seiner These schuldig, dass die "... Theologie schließlich viele der anderen Kriterien für Wissenschaftlichkeit erfüllt." (ebd.) Ja, welche denn?

    Zuletzt: Ich weiß nicht ob Gott existiert (oder auch nicht). Nach dem Stand der Belege dafür sieht es jedoch mit dieser Hypothese arg mau aus. Das rechtfertigt jedenfalls NICHT, die Theologie weiterhin als Wissenschaft gelten zu lassen. Geschweige denn diese weiterhin als Fach an öffentlichen Universitäten zu finanzieren. Das Geld kann man besser den Philosophen geben.

  • Im Fokus

    24.01.2012, Michael O. Flüß
    So unfassbar neu scheint mir diese Erkenntnis nicht. Wer den Raum um sich herum in der Tiefe erfasst und den Focus wandern läßt, kann beim Scharfstellen den Pupillendurchmesser verändern. Hängt zwar mit Vergenzbewegungen zusammen, klappt aber auch mit einem Auge. Damit wäre doch die Helligkeitsillusion, genau wie die Beurteilung der Bildschärfe, eine "top-down" Leistung. Oder?

    Interessanter Artikel.
  • brilliante Buchbesprechung...

    24.01.2012, Maria Mehrdad
    passend zum Originaltitel "for the Love of Physics"...
    macht Appetit auf mehr...

  • Können Spinnen das auch?

    23.01.2012, Wilfried Osterfeld
    An einer sonnenbeschienenen Wand habe ich vor Jahren eine jagende Spinne beobachtet. Sie pirschte sich an eine sitzende Fliege so an, dass sie sich in einer Position oberhalb ihrer Beute befand. Dann bereitete sie sich auf den Angriff vor wie eine Katze, tupfte ihren Sicherungsfaden fest und sprang. Dabei war nach meinem Eindruck ihr Ziel der Punkt in der Luft oberhalb der Fliege an dem sie mit der alarmiert startende Fliege zusammentraf. Der Absturz wurde durch den Sicherungsfaden verhindert. Mahlzeit!
  • Sinn und Unsinn von Tierversuchen

    23.01.2012, Dr. D. Moller
    Obwohl ihnen also die Sinneszellen Lichtrezeptoren zum Sehen von Bildern fehlten, folgten Aktivitäts- und Schlafmuster, Körpertemperatur und Hormonausschüttung dem normalen Tag-Nacht-Rhythmus. Dies ging erst verloren, wenn man den Tieren die Augen h e r a u s o p e r i e r t.

    Ist das wirklich Forschung die es wert ist, veröffentlicht zu werden?
    Antwort der Redaktion:
    Natürlich kann jeder seine eigene Einstellung zum Sinn von Tierversuchen in der Grundlagenforschung herausbilden.
    Die beschriebenen Erkenntnisse über Beziehungen zwischen bisher unbekannten Mechanismen im Auge und der Tag-Nacht-Rhythmik wären anders als mit Experimenten aber wohl nicht zu gewinnen gewesen. Zu fragen wäre dann, ob man auf solche Einsichten verzichtet. Der Autor verweist ja auf die medizinische Tragweite des Zusammenhangs. Die Augen zu verlieren, heißt eben viel mehr als Blindsein. Bei geplanten medizinischen Eingriffen und Behandlungskonzepten kann das schon Bedeutung haben.
  • Tröstlich für mich

    22.01.2012, Wolfgang Gegner
    Vielen Dank für diesen Artikel. Er gibt mir ein wenig Selbstvertrauen wieder.
    In meine Jugend hatte ich ein Faible für Physik und wollte eventuell dieses Fach studieren.

    In den letzten Jahren musste ich allerdings immer mehr den Eindruck gewinnen, dass ich für das Verständnis der Vorgänge zu dumm sei oder dass es niemanden mehr gäbe, der bereit wäre sein Wissen zu veröffentlichen oder verständlich zu machen.
    Wie ich offenbar erkennen darf, gründet sich dieser Eindruck jedoch überwiegend darauf, dass es schlüssige Erklärungen nicht gibt, man dieses Unwissen aber nicht zugeben möchte.
    Wie Herr Rothman darlegt, wird offenbar zu oft die erfolgreiche Anwendung von Berechnungsverfahren mit Verständnis verwechselt. Die Berechnung führt zwar zum (wirtschaftlichen) Erfolg, reicht aber als Basis für neues Wissen nicht aus, hierfür war in der Vergangenheit immer Verständnis nötig.
  • Desertec als Fortschritt??

    22.01.2012, manfred.peters
    Immer wieder lese ich Desertec besetzt mit der Hoffnung es trage zur Stromversorgung Europas aus erneuerbaren Quellen bei. So auch hier von Herrn Fischer. Ich halte das für einen Irrtum. Desertec ist aus dem Interesse einiger DAX-Unternehmen heraus gestartet worden der Öffentlichkeit ein grossartiges Projekt grüner Energie zeigen zu können. Gleichzeitig verfolgten die selben Akteure die Aufhebung des rotgrünen Atomausstiegs. Die Solarthermie ist wirtschaftlich der Erzeugung von Windstrom an der marokkanischen Atlantikküste hoffnungslos unterlegen. Ihr grosser Vorzug liegt im ungebremsten Zufluss weiterer Forschungsgelder z.B. auch an die DLR. Die gute Vernetzung der Professoren in die Politik ist wichtiger als die Präsentation brauchbarer Ergebnisse. Windstrom aus Marokko oder von der Halbinsel Kola könnten wir in 3 bis 5 Jahren im Überfluss zum foc (free on coast)- Preis von 3 bis 5 €ct bekommen. Stattdessen forschen wir an Solarthermie, Fotovoltaik zu Preisen von 15 bis 30 ct und Kernfusion. Wissenschaftler sind eben auch nicht besser als andere, Sie verfolgen das ihnen nächst stehende. Die Politik folgt natürlich ihren vertrauten Ratgebern - wenn es nicht in den Umfragen hinderlich ist.
  • Großartiger Beitrag von Rothman!

    22.01.2012, LHC-Kritik
    Man muss sich wundern, warum die fundamentale Hybris und tatsächliche Unwissenschaftlichkeit der Physik nicht öfters problematisiert wird. 2009 kritisierte Rothman differenziert aber sehr scharf das Sicherheitsmanagement am CERN bzgl. existenzieller Risiken: "Apocalypse CERN" (Princeton University Press): http://press.princeton.edu/blog/2009/02/02/metaphysics-apocalypse-cern/ Weitere Infos: www.LHC-concern.info
  • Treibstoff aus dem Regenwald?

    22.01.2012, Otto Schwarzenbach
    Ich finde es außerordentlich erfreulich, dass Artikel wie der von Daniel Lingenhöhl erscheinen. 'Biologische' Treibstoffe werden teilweise auf Kosten der Umwelt und auch hungernder Menschen produziert. Auf Borneo wird z.B. Palmöl in Plantagen produziert, für die Wälder abgeholzt wurden. Bruno Manser, ein Schweizer 'Umweltaktivist' (welch diffamierende Beschreibung), hat auf Borneo beim Volk der Penan gelebt und sich für deren Wälder eingesetzt. Er ist seit 10 Jahren verschollen, vermutlich wurde er ermordet (siehe 'Bruno-Manser-Fonds': www.bmf.ch).
    Es liegt an jeder und jedem von uns, unseren Teil zur Erhaltung der Schönheit unseres Planeten, zu einer artenreichen Natur beizutragen.