Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • 08.12.2011,
    Danke für den Buchtipp, das schau ich mir mal genauer an.

    Liebe Grüße,

    Elisa.
  • "Das ist gut so" - mehr, das ist absolut notwendig!

    08.12.2011, Jürg Walter Meyer
    Ich bin überzeugt: Die neue Vorgabe der Europäischen Union muss die Umweltkriterien für Agrarkraftstoffe verschärfen und hat das Aus für Biodiesel und Co zu bedeuten.
  • Dank an Spektrum

    08.12.2011, Jürg Walter Meyer
    Es war an der Zeit, dass eine wissenschaftliche Zeitschrift wie "Spektrum" über die Nachteile von Biokraftstoffen, über die für wache Menschen unübersehbaren katastrophalen Folgen der Produktion und Verwendung von Biokraftsoffen verständlich und eindrücklich referiert.

    Ich frage mich, wie weit die maßgebenden Deutschen Politiker diese Erkenntnisse zur Kenntnis nehmen wollen - oder besser können - und in ihren Entscheiden berücksichtigen. Ich bin skeptisch: Die deutsche Politikerkaste denkt, wie ihre Bundeskanzlerin alternativlos. Die von Spektrum gelieferten Fakten werden dem Merkelschen Denkverbot unterliegen.
  • Ein harter Schlag an die Betonköpfe der Deutschen Automobilindustrie

    08.12.2011, Jürg Walter Meyer
    Es mir schon lange klar, dass dieses Biosprit-Gefasel nur dazu dient, der deutschen Automobilindustrie ein Feigenblatt zu liefern, weiterhin Spritfressende Autos der Premiumklasse zu produzieren. Spektrum liefert die Bestätigung für meinen Verdacht.
    Hat Frau Merkel, die Nachbeterin der Deutschen Autowirtschaft, die Alibifunktion erkannt? Von einer Doktorin der Physik sollte das erwarten werden können. Wenn dies so ist, dann hat sie bewusst die deutsche Öffentlichkeit in die Irre geführt.
    Ein Schlag gegen alle Grünen und Ihre Nachbeter. Der Ausstieg aus der Kernenergie wird noch stärker mit Unsicherheiten belastet.
    Wie ich Frau Merkel, Herrn Röttgen et al. beurteile, werden sie dies nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Wie überall bei der Bundeskanzlerin Merkel – die Augen zu und alternativlos durch – wie lange noch?
  • Biomasse für den Energiehunger unserer Gesellschaft nicht ausreichend

    07.12.2011, Horst Wetzel
    Reine Potenzialabschätzungen zeigen, dass Biomasse für den Energiehunger unserer Gesellschaft nicht ausreichend sind. Schon das allein ist der Grund, hier die Kirche im Dorf zulassen. Anders in der Politik: Da wird ein Grüner Weltuntergang an die Wand geschrieben und in blinden Aktionismus alles niedergemacht, was nicht der reinen Lehre entspricht!

    Da wird in die Aufarbeitung von Rohstoffen aus der Natur viel Aufwand gesteckt, nur damit sie den fossilen Treibstoffen gleichen. Anschließend wundert man sich über die akkumulierten Emissionen!

    Naheliegend wäre doch, dass der Traktor auf deutschem Feld mit kalt gepresstem Pflanzenöl fahren würde! Die Subventions- und Steuerpolitik verhindert das ebenso wie die Motorenhersteller. Mit der Einführung der Mineralölsteuer auf Pflanzenöl und der Zwangsbeimischung in hochreinen "Bio"-Treibstoffen zu fossilen Treibstoffe wird doch nur Profit gesichert, ohne Rücksicht auf Nützlichkeit.

    Nachdem die Industrieländer mit unserer wirtschaftlichen Überlegenheit die traditionelle Landwirtschaft in den Entwicklungsländern nicht gefördert und entwickelt, sondern durch billige Lebensmittel ruiniert haben, müssen wir uns nicht wundern, dass raumgreifende Plantagenwirtschaft versucht, den Weltmarkt zu befriedigen. Koste es was es wolle an Naturreserven.

    Ich habe in den 90iger Jahren eine Machbarkeitsstudie zur Strom- und Wärmegewinnung aus Biomasse gemacht.
    Erkenntnisse daraus werden auch heute nicht beachtet:
    - Nachhaltig nur, wenn aus einem Umkreis von ca. 50 km gewonnen
    - Leistungsgröße 5 MW elektrisch oder 20 MW thermisch
    - Um energetische Verluste zu minimieren, sollte keine weitere Aufarbeitung der Biomasse erfolgen!
    - Auch natürlicher Aufwuchs hat oft Chlorgehalte, die höher sind als bei Abfallverbrennung zulässig!

    Mein Projekt wurde preisgekrönt und ging auch in die Planung, da mit dem damaligen Stromeinspeisungsgesetz aber die EVU ausgeschlossen waren, konnte ich im wirtschaftlichen Vergleich mit fossilen Kraftwerken nicht mithalten und das Projekt wurde abgebrochen!
    Soweit ein Beispiel, wo Nützliches im Kampf zwischen Profit und grünem Fundamentalismus auf der Strecke bleibt!
  • Ungeschminkt darstellen!

    07.12.2011,
    Ich denke, es ist höchst an der Zeit, diese fehlende Klima-Ökobilanz endlich darzustellen-ungeschminkt! bitte!! Was vielen schon (lange) klar (gewesen) ist, findet nun hoffentlich Einzug ins EU-Bürokraten-Gehirn:
    Urwaldflächen in Brasilien zu roden (um nur dieses Beispiel anzuführen), um Treibstoff daraus zu machen, grenzt m. E. schon an Umweltterrorismus.
    Aber das Problem ist ja nicht (einfach) einschichtig, sondern sehr komplex.... und solange Profitgier und Ökonomie sich dabei was abschneiden können, wird sich (vorerst) nicht viel ändern...
    W. Muss, Salzburg-Österreich
  • Photosynthese?

    07.12.2011,
    Den Kommentar Nr. 1 vom 06.12.2011 verstehe ich nicht. Ich denke, der Artikel "Ende des Bio-Irrweges" hat bereits durchschlagende Gründe genannt. Was hat denn der Wirkungsgrad der Photosynthese damit zu tun?
    Roland Schröder, Celle
  • Kein Brot in den Tank

    07.12.2011, Cyrill Harnischmacher
    Unglaublich, wie blauäugig sich die Politik in Bezug auf Biokraftstoffe verhält. Dass sich die Großindustrie auf alles stürzt was Gewinn verspricht und auch nicht davor zurückschreckt Ackerland in Anbauflächen für Sprit umzuwandeln, mit dem Risiko, dass dann Menschen verhungern sollte mittlerweile auch den Politikern klar sein.
    Nichts gegen Ökosprit, aber es geht nur mit strikten Vorgaben. Biosprit darf nur aus nicht mehr für die Nahrungserzeugung nutzbaren Abfällen hergestellt werden. So etwas gebietet der gesunde Menschenverstand und soziale Kompetenz. Beides scheint in Politik und Wirtschaft durch Gier und den Glauben an irgendwelche Studien verdrängt worden zu sein.
    Man nimmt seinen Mitmenschen nicht das Essen weg, so etwas macht man einfach nicht.
  • Druck-Button?

    07.12.2011,
    Prinzipiell möchte ich fremde Arbeiten nicht kommentieren; aber ich finde hier nur ein Riesenfeld um Kommentare abzugeben, aber leider keinen Button für die Druckversion.

    Sind Kommentare (qualifiziert oder unqualifiziert) so viel wichtiger, als die Möglichkeit, interessante Artikel auszudrucken und im Familien- oder Freundeskreis zu diskutieren?

    Irene Becker
    Antwort der Redaktion:
    Liebe Frau Becker,

    vielen Dank für Ihre Anmerkung: Die Printfunktion wurde leider aus Versehen deaktiviert, wird aber so bald wie möglich wieder online geschaltet. Wir arbeiten daran.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Weitere Analysen

    06.12.2011, Andreas J.
    Ich hoffe, dass zukünftige Teleskope wie das James Webb Space Telescope und etwaige andere Messgeräte und-methoden in der Lage sein werden noch genauer Atmosphären fremder Exoplaneten zu studieren. Sicherlich werden nach heutigen Möglichkeiten und Erkenntnissen solche Orte kaum erreichbar sein, aber ich bin sicher, dass moderne Geräte durchaus wichtige Fragen nach Leben auf fremden Monden und Planeten genauer klären können. Vielleicht wird es durchaus auch möglich sein, diese Orte durch revolutionäre Physik zu besuchen, wie Wurmlöcher (Einstein-Rosenbrücke). Sicherlich Zukunftsmusik, doch was ist inzwischen alles möglich geworden, was vor 100 Jahren noch als Utopie galt? Da auch die Erkenntnisse und die Beschaffenheit dieses Kosmos noch sehr rätselhaft sind, sehe ich da durchaus Möglichkeiten. Ich kann nur hoffen, das solche Forschung auch weiterhin unterstützt wird, denn sie gehört zu unserem Bewusstsein und zur erweiterten Erkenntnis unserer Welt, dessen Teil wir sind. So gesehen eine wirkliche Religion, die nach Wahrheit strebt.
  • Grundsätzlich nicht sinnvoll

    06.12.2011,
    Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen ist wegen des relativ geringen Wirkungsgrades der Photosynthese grundsätzlich nicht sinnvoll.
  • 06.12.2011, Günter Buchwald, Freiburg
    Als Musik machen wir schon lange die Beobachtung, dass Kleinkinder hohe Klänge (Töne) als hell und tiefe als dunkel bezeichnen. Erst die Erziehung macht aus hellen hohe und aus dunklen tiefe Töne. .. aber auch wenn wir noch oben schauen ist es - wenn wir tagsüber etwas sehen - hell... und wenn wir in die Tiefe schauen in der Regel dunkel. ... Wolken, die Regen bringen sind dunkel und sie hängen tief am Himmel usw. Sie brauchen des weiteren auch nur mal Filmmusik auf diese "Biologie" analysieren. Und: die Sprache hat in diesen "Weisheiten" viel Tradierung kollektiven Empfindens. Schön, dass die Wissenschaft genau dies beweist.
  • nicht unbedingt Eigenschaft des Gehirns

    05.12.2011,
    Es wird behauptet, dass es keinen physikalischen Zusammenhang zwischen "hell" / "dunkel" und Tonhöhe gäbe.

    Dem ist nicht so. Zunächst gibt es einen Zusammenhang zwischen "hoch" und "tief" und der Tonhöhe. Geräusche, die von weiter oben kommen, werden von den Ohrmuscheln anders reflektiert und gewissermassen gefiltert als solche die von unten kommen, das liegt daran dass die entsprechenden wahrnehmbaren Wellenlängen im Bereich der Größe des menschlichen Ohrmuscheln liegen und diese nicht symmetrisch gegenüber Veränderungen der Höhe sind. Das kann man gut nachmessen an sogenannten Außenohrübertragungsfunktionen, oder Head Related Transfer Functions, die recht ausführlich untersucht wurden, z.B. von Richard Duda. Töne von weiter oben klingen also tatsächlich heller.

    Sodann ist es so, dass der Himmel heller ist als die Erde, Gegenstände die weiter oben sind sind meist gut beleuchtet. Also hell = oben und dunkel = unten. Also ist auch hell mit einer hohen Tonhöhe assoziiert und dunkel mit einer niedrigen. Und unser Gehirn arbeitet nun mal assoziativ.

    Bleint zu hoffen, dass der Artikel korrigiert wird.
  • Blödsinn, es gibt keine hellen und dunklen Töne

    05.12.2011,
    es gibt nur warme rote tiefe Töne und kalte blaue hohe Töne wie jede Lichtorgel jedem Jugendlichen schon gezeigt hat, mit gelb für Alt und grün für Tenor.
    Aber damit hat das Experiment wohl nicht funktioniert...
  • Alternative zum Dauerbaum heute schon

    05.12.2011, M. Walter
    Wer Glück hat und in seiner Nähe "Korea-Tannen" verfügbar sind:

    Meiner Erfahrung nach nadelt der Baum praktisch überhaupt nicht.
    Selbst nach den Feiertagen im Garten aufgestellt hält die Tanne ihre Nadeln bis in den Frühling.
    Weiterer Effekt: Durch den hohen Harzgehalt besonders starker Duft.