Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Lassen Sie das Netzteil nicht in der Steckdose ...

    19.10.2017, Frank Lehmann
    ... damit vermindern Sie den C0_2-Ausstoß der Kraftwerke.
    Und: Treffen Sie Ihre Kaufentscheidungen nach ökologischer Kriterien, obwohl wir im Kapitalismus leben, wo der Preis zählt.
    So ähnlich liest sich ein guter Teil des Artikels. Wobei ich auch befürworte, dort selber etwas zu tun, wo man es kann, ohne sich zu sehr zu verbiegen. Aber der erzielbare Effekt kann kaum mehr als kosmetische Dimension haben. Die Musik spielt woanders.
  • Vorhersehbar

    19.10.2017, D. Schmidt
    Nun müssen sich also Maschinen und KI`s miteinander messen. Überlassen wir sie also ihrer eigenen Klasse und spielen wieder gegen andere Menschen. Letztlich geht es dabei um die Frage ob ich den aktuellen Gegner schlagen kann. Warum sollte ich gegen Maschinen - außer aus Neugierde oder wenn man mich zwingt - spielen?
    Es ist unsere Entscheidung ob wir schnelles auswerten von Datensammlungen als Intelligenz bezeichnen oder daraus formulierte ungewöhnliche (kreative) und angemessene Lösungen.
    Und Handlungs-/Verständigungsbedarf besteht wie bei vielen Dingen der Informatik (und anderen modernen wissenschaftlichen Anwendungen z.B. Biologie und Medizin) dann, wenn die `Möglichkeit zu etwas` zur `Pflicht zu etwas` wird. Das muss dann auch klar benannt werden!
  • @R.W

    19.10.2017, S.X.
    Erklären Sie uns bitte einmal stringent und instruktiv diesen "Milliardenjahres-Zyklus": https://xkcd.com/1732/

    Bin gespannt!
  • An den Lobbyisten

    19.10.2017, Robert
    Hallo Herr Dr. Willmar,

    und von wem werden Sie bezahlt?

    Eenn es also keine allumfassende Studie gibt, ist das ganze ein Indizienprozess. Und hier ist die Faktenlage der Anklage:

    - 41% der noch 560 existierenden Wildbienenarten sind vom Aussterben bedroht.
    - 45% der wirbellosen Tiere stehen auf der roten Liste
    - In manchen Regionen sind 40% der Insekten vom Aussterben bedroht
    - Von 2.409 Arten auf der roten Liste im Bereich wirbelloser Tiere erholten sich seit 1998 nur 1,7% der Arten. Bei 15,6% wurde ein Rückgang der Population gestoppt. Bei 51,2% der Arten ist ein Rückgang zu verzeichnen. Der Rest ist leider unbekannt.
    Rückgang der Biomasse von Insekten in NRW um bis zu 78%. (s.o)
    - 1766 wurden in Bayern noch 3.250 Schmetterlingsarten nachgewiesen. Im Jahr 2001 waren es nur noch 2.819. Das ist ein Rückgang von 400 Arten (13%)
    - Ebenfalls im Bayern wurden zwischen 1840 und 1849 noch 117 Tagfalterarten verzeichnet. Im gleichen Beobachtungszeitraum zwischen 2010 und 2013 waren es nur noch 71.
    http://blog2help.com/2017/07/wie-schlimm-ist-das-insektensterben-wirklich.html

    Ich bitte um Ihre Indizien.
  • Zu einseitg gedacht

    19.10.2017, Ludwig Briehl
    "Jetzt muss die Kohleverstromung umso rascher auf null heruntergefahren werden." Das ist die Stimme des Klimaideologen. Wenn wir jetzt die Kohleverstromung auf Null fahren, gehen in unserem Land verhersehbar die Lichter aus. Regenerative Energien werden nach dem heutigen Stand der Batterietechnik niemals in der Lage sein, die Grundlast zur Energieversogung unseres Landes stetig zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass sämtliche "Zutaten" zur EEG-Stromerzeugung (Stahl für WKA-Türme und -Gondeln, Kupfer für Stromleitungen, seltene Erden für Permanentmagnete, Aluminium für PV-Rahmen, die PV-Elemente selbst, Spezialkunststoffe für WKA-Rotoren, Baufahrzeuge an Land und zu Wasser etc) auch in Zukunft nur über Prozesse unter Verwendung fossiler Brennstoffe hergestellt werden können. Daher müssen auch Klimaideologen einfach mal zur Kenntnis dass Null-Emissionen an CO2 ein Traum bleiben werden.
  • Hochbegabung

    19.10.2017, Einar Schlereth
    Ihre Überlegungen finde ich vollkommen richtig. Komisch, ich habe nie groß was auf den IQ gegeben. Aber ich habe von Kindheit mich für andere eingesetzt, für die kranken Eltern (gleich nach der Flucht als 8-jähriger, als wir keine Hilfe mehr im Haushalt hatten), habe schwächere Schüler verteidigt, später auch Leute, die irgendiwe angegriffen wurden, habe mich als Student schon für Gerechtigkeit eingesetzt für die 3. Welt, für den Frieden, bis ich mit 30 Jahren etwa zum Kommunisten wurde und praktisch auf der gleichen Linie weiterlebte in größerem Maßstab. Mir war Geld und Karriere immer völlig unwichtig. Aber die Erfahrungen, die ich machte, waren die, dass ich meistens groben und gröbsten Undank erfuhr schon vor meiner kommunistischen Periode und danach aber noch mehr angegriffen und bekämpft wurde. Ich glaube, dass dies vor allem auf das schlechte Gewissen der Menschen zurückzuführen ist, denn im Grunde wissen sie genau, dass sie selbst nur aus niedrigen oder eigensüchtigen Interessen handeln. Und diese Sorte Mensch wird vor allem an Schulen und Hochschulen gefördert, noch viel mehr als frühe, da heute die Industrie und große Firmen an den Unis das sagen haben und an der Quelle quasi den Rahm abschöpfen. Und die Erziehung von Typen mit dem größten Egoismus, vielleicht gar bevorzugte Erziehung bezahlen WIR mit. Das ist extrem ungerecht.
  • Vollbremsung fürs Klima?

    19.10.2017, r.w.
    Immer und immer wieder die gleiche verlogene Rhetorik aufgehübscht mit einfältigen und vor allem selbsgefälschten Statistiken + Bildchen .
    Ich befürchte ernsthaft das diese Klimadilettantismusforscher selbst glauben , sie hätte wesentliche Klima-Mechanismen verstanden .
    Die Temperaturen steigen - PUNKT , ob mit oder ohne Menschheit ob wir uns nun rechts oder links herum drehen . Und sehr wahrscheinlich hat das verhalten der Menschen nur einen marginalen Einfluss auf diesen Milliardenjahres-Zyklus
  • XY Studie

    19.10.2017, Dr. Willmann
    Ja, ja, da ist mal wieder eine neue Studie durchgeführt worden. Sudien müssen bezahlt werden. Wer bezahlt, bestimmt den Inhalt und das Ergebnis. Genauso hat das Bundesumweltamt ausgerechnet, dass die Software-Nachrüstung bei Dieselfahrzeugen nicht ausreicht. Ha, Ha! Wer oberster Dienstherr ist, entscheidet wie gerechnet wird. Ich habe langsam die Nase voll, dass die Wissenschaftler ständig missbraucht werden um irgendwelche Schreckensmeldungen zu liefern. Das sind alles politisch motivierte Untersuchungen. Wissenschaftler kümmern sich nur um ganz kleine Bereiche. Genauso dumm ist es bei der heutigen fortschreitenden Entwicklung im Gesundheitswesen einen Arzt zu fragen, wie man sich gesund ernähren soll. Das sind Fragen, die können nicht von Ärzten beantwortet werden. Jeder forscht an einem Teilaspekt und nicht an dem Großen Ganzen. Selbst epidemiologische Studien sind wertend und nicht objektiv. Nochmals ganz langsam: W e r d i e S t u d i e i n A u f t r a g g i b t u n d d i e s e b e z a h l t e n t s c h e i d e t ü b e r d e r e n E r g e b n i s. Entspricht sie nicht den Erwartungen, wird sie nicht veröffentlicht und derjenige, der die Studie verfasst hat, wird für weitere Aufträge nicht mehr genommen. Mehr kann man dazu nicht sagen.
    Stellungnahme:
    "Mehr kann man dazu nicht sagen."

    Ja, das ist vielleicht besser so...
  • "War Games" werden möglich

    19.10.2017, David Bruchmann
    Das Szenario des Films "War Games" von 1983, wo bereits ein Computer gegen sich selbst spielte ("Tic Tac Toe" und "War Games") scheint somit realistisch zu werden.
    Der Film könnte unter diesem Aspekt eine klassische Vorlage für die gegenwärtige Entwicklung gewesen sein.
  • Bioanbau nutzt Insektizide

    19.10.2017, Zahn
    schon gehört dass die Radioaktivität gestiegen ist ? In Tschernobyl gab es auch massives Insektensterben, wie wärs mit der Theorie? Herr Blum, bevor Sie Glyphosat verdammen, lesen Sie doch bitte wissenschaftliche Texte, Glyphosat ist sinnvoll. Insektizide werden gerade für Bioanbau benutzt!
  • Demenzvorsorge Durch Nikotinsucht

    19.10.2017, Stefan Binder
    liebe Spektrum Redaktion,
    also wenn ich mir Ihren Vincent so durchlese dann muss ich Ihnen mitteilen dass er keinen Durchblick hat denn das Thema ist einfach zu Komplex und sollte deshalb nicht in einem Kabarettstückchen behandelt werden. Hier spielen sowohl genetische Prozesse als auch epigenetische Faktoren eine Rolle ....
    mfg
    Stefan Binder
    Dipl.Ing.Dipl.Wirtsch.Ing.
    allerdings in der Forschung und nicht als Komiker tätig
  • Unsere Mitschuld - die Wegwerfmetalität

    19.10.2017, Carl Strutinski
    Die industrielle Landwirtschaft entgegnet uns: "Ihr wollt doch essen, oder? Und ihr seid viele. Also?" Ich glaube, um zu erfahren, um wieviel weniger - und dementsprechend ökologischer - in der Landwirtschaft produziert werden müsste, sollte man die Menge der geernteten Lebensmittel, welche verderben oder sonstwie weggeworfen oder verschrottet werden, von der Gesamtmenge abziehen. Hat sich jemand schon diese Mühe gemacht? Durch die große Verfügbarkeit von Lebensmitteln, die unsere Wegwerfmentalität fördert, tragen wir auch in nicht unerheblichem Maße zum Insektensterben bei.
    Beiläufig: ich fotografiere gern Schmetterlinge. Dabei ist mir in vergangenem Sommer aufgefallen, wie viele davon (wenn auch nicht in allzu großer Vielfalt) auf dem Feldberg/Schwarzwald und um ihn herum vor der Kamera schwirrten, und - im Gegensatz dazu - wie wenige im Saarland, wo ich zuhause bin.
  • Klimarettung: Wir haben schon 5 Minuten nach 12 Uhr.

    19.10.2017, Gernot Kloss
    Mit ein wenig mehr Intelligenz und dem Ausschalten inkompetenter Politiker wäre die Energiewende nicht nur wesentlich effizienter und billiger, sondern auch viel weiter. Was uns fehlt, ist der Mut zu neuen, zukunftsweisenden Technologien, die es in den Bereichen Energie-Speicher, Windkraft-Anlagen, Höhen-Windkraft und Meereswellen-Konverter längst gibt, die aber aufgrund unserer völlig veralteten Förderrichtlinien nicht umgesetzt werden können.
  • Einfache Sofortmaßnahme

    19.10.2017, Matthias Zupke
    Leben will sein. Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich 'Natur' im weiteren Sinne erholt, wenn man sie in Ruhe lässt.

    Mein Gedanke: 10% der Anbaufläche für die Natur vorsehen. Sofort entlang aller Feldränder fünf Meter breite ungenutzte Streifen einführen. Die restlichen Prozente dann über Flächenstillegungen (mehrjährige Brache) erreichen. Kompensation der Flächeneigner über EU Mittel.

    Es gab in den neunzigern meine ich Programme für die Extensivierung der Landwirtschaft. Das Programm kann man vielleicht wieder neustarten.

    Ja, damit wird man nicht alle Aspekte des insektensterbens abdecken. Aber ich denke, das damit sehr schnell Druck von den Lebensräumen genommen werden kann.

    Beispiel im ganz kleinen: Hinter unserem (Miets)haus haben wir die Rasenfläche ab 2016 extensivert, nur zweimal im Jahr erfolgt ein Schnitt (Ende des Winters und Spätherbst). Ich war erstaunt, wie schnell sich wieder ein bunteres Treiben entwickelte (Flora wie Fauna).
  • Keine Sorge,...

    19.10.2017, Jörg Gondermann
    die Insekten kommen wieder, wenn wir Menschen weg sind.