Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • @Werner Kohl: „Haben Sie dazu eine Idee?“

    15.05.2017, Thomas Müller
    Sie fragen:

    „Außerdem würde ich gerne verstehen, über welchen Prozess warmes Oberflächenwasser in die Tiefe transportiert wird und so das antarktische Tiefenwasser speist. Haben Sie dazu eine Idee? Und haben Sie eine Idee, wie eine Durchmischung des warmen Oberflächenwassers mit dem umgebenden kalten Wasser vermieden wird […]?“

    Mir ist nicht ganz klar, wenn Sie hier eigentlich ansprechen. Wie dem Text zu entnehmen ist, handelt es sich um die Übersetzung eines in „Nature“ erschienenen Artikels einer chinesischen Autorin. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass sie Kommentare unter der deutschen Version lesen oder gar beantworten wird.
  • Aluminium: ein wahres Leichtgewicht

    15.05.2017, Rolf Schauder
    Liebe Redakteure,

    Dass Aluminium relativ leicht ist - genauer: eine geringe Dichte besitzt, habe ich schon gehört.
    Aber bei der von Ihnen angegebenen Dichte von 2,7 g pro Kubikmeter (!) würde jedes Fahrrad fliegen.
    Wie man da auf dem Boden (der Tatsachen) bleiben soll - die Profis werden es uns zeigen.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank Ihnen und den zahlreichen anderen Leserinnen und Lesern, die sehr gut mitgedacht haben. Uns ist wirklich ein bedauerlicher Fehler unterlaufen. Es sind entweder 2,7 Gramm pro Kubikzentimeter oder 2,7 Tonnen pro Kubikmeter.

    Wir bitten um Entschuldigung.
    Die Redaktion
  • Lebendigkeit

    15.05.2017, Daniel
    "Haben unsere Gehirne im Lauf der Evolution Bereiche entwickelt, die auf überlebenswichtige Fähigkeiten spezialisiert sind? "Oder", fragt Saxe, "kommen wir mit einer unglaublich flexiblen Denkmaschine zur Welt, deren Organisation sich an die Umwelt anpasst, in die sie hineingeboren wurde?""

    Es scheint, dass viele Wissenschaftler noch zu oft in entweder/oder Kategorien denken.

    Passender wäre sowohl/als auch. In diesem Fall: Das Gehirn ist gemäß der menschlichen Entwicklung vorstrukturiert UND es ist ein absoluten flexibles Organ welches im Übrigen mitnichten eine "Denkmaschine" darstellt, sondern vielmehr ein plastizites Organ, welches in seiner Komplexität unsere gesamte Lebendigkeit (Gefühle, Gedanken, Erinnerungen) abzubilden vermag.

    Warum Säuglinge dann so auf Gesichter fokussiert sind, ist nicht schwer zu erraten. Gesichter spiegeln die gesamte Lebendigkeit des dazugehörigen Wesens wieder. Der Säugling kommt so in den Kontakt mit einem anderen lebendigen Wesen über Augenkontakt, Mimik, Gesten usw. und erfährt, bzw. ERLEBT somit zum ersten Mal, dass es andere lebendige Wesen gibt.

    Da ist das Ziel eines jedes Lebewesens ist, lebendig zu sein und sich lebendig zu erleben, schaut der Säugling natürlich in das Gesicht des anderen Lebewesens, um eben diese Lebendigkeit zu erleben und sich selbst lebendig zu fühlen.

    Wenn das Baby dann das Glück hat und mit einer erwachsenen Bezugspersonen in Kontakt kommt, die eben diese Lebendigkeit im direkten Kontakt lebt, so gelingt eine gelungene Beziehungserfahrung, die sich positiv auf das Leben des Kindes auswirken wird.

    Im Übrigen wird das Bedürfnis des Säuglings sich aber später nicht ändern, denn auch wenn es älter wird wird es immer dieses Verlangen haben, wie jedes Lebewesen, das Verlangen nach Lebendigkeit.

  • Bild und Text?

    13.05.2017, O. Meckes
    Von "Spektrum" erwarte ich dass die Beiträge ordentlich recherchiert sind und Bild und Text irgendwie miteinander zu tun haben.
    Das lässt immer mehr zu wünschen übrig. Sie machen einen Artikel über Schwämme und die darin lebenden Cyanobakterien und das Aufmacherbild zeigt ausnahmslos Korallen?!?
  • Riff, kein Korallenriff

    12.05.2017, ranapithecus
    Der Artikel im National Geographic berichtet von einem Riff, nicht von einem Korallenriff, der einzige Hinweis auf Korallen ist "coral-like crusted algae". Es gibt sogar den expliziten Hiweis, dass das Riff "Unlike typical tropical corals..." wäre
  • Trichinen

    12.05.2017, Minski
    Na toll, da werde ich vielleicht in Zukunft nicht nur beim Wildschwein, sondern auch bei Hirschen eine Trichinenprobe entnehmen müssen?
  • 50 Schlüsselideen Hirnforschung

    12.05.2017, Stefan Pschera
    Das Buch ist handlich und gut gegliedert: viel exaktes Wissen über die Hirnforschung. Bei Schlüsselideen erwartete ich Neues. Dem ist leider nicht so. Es sind alte Ideen und teils überholt. Z.B. die Spiegelneurone und die Lokalisationstheorien. Da wird die Funktion eines Areals beschrieben und dann später bemerkt, das Areal ist auch an anderen Funktionen beteiligt. Auf Seite 184 ein kleiner Hinweis: funktionelle Netze mit außerordentlichen präzisen neuronalen Bahnen. Der Widerspruch lokale funktionelle Areale <– >Netzwerkgliederung wird nicht erkannt bzw. gelöst. Das 200jährige Lokaldenken hemmt leider noch das Umdenken.

  • Essig

    12.05.2017, Karl Bednarik
    Welche Konzentration soll die Essigsäure haben?
    Antwort der Redaktion:
    Es soll ganz normaler Haushaltsessig verwendet werden - aber nicht zusätzlich mit Wasser verdünnt.
  • Schwefelsäure

    12.05.2017, Karl Bednarik
    Die Nebeltröpfchen bestanden vermutlich nicht aus Schwefel,
    sondern aus Schwefelsäure, Schwefliger Säure und etwas Wasser,
    denn den molekularen Sauerstoff gab es damals schon lange.
  • Klasse Artikel

    11.05.2017, who cares
    Hallo Sarah,

    ich finde deinen Artikel sehr Interessant und hilfreich wenn man das Verhalten von vielen Freunden und sich selbst verstehen zu versucht. Etwas dass in der Observations Komik oft zur Anwendung kommt, wenn man da an einige Seinfeld-Routinen denkt. Danke dir & viel Erfolg

    Lg
  • Ach die Bibel...

    11.05.2017, Björn
    Die Bibel ist ein Legenden- und Märchenbuch, wie die Sammlung der Gebrüder Grimm, und ich verstehe heute noch nicht, warum man eine psychiatrische Behandlung vorgeschlagen bekommt, nur weil man mit 18 noch an den Weihnachtsmann glaubt. Dabei ist der viel handfester als ein Jesus oder Gott. Aber darum geht es ja gerade nicht.

    Ja, ich mag Astronomie und deren verwandte Fächer wie Kosmologie, Planetologie usw.. Ich stehe unheimlich auf diesen ganzen Startrek und Stargate-"Schais" ;) und finde Reisen durch das All das Spannenste, was der Menschheit je passieren kann.
    Natürlich habe auch ich meinen Glauben, wenn ich behaupte, dass es woanders außerirdisches Leben geben muss. Das Universum ist einfach zu groß und die Chancen auf Leben wohl damit hoch genug. Gerade auch unter dem Aspekt extremophiler Organismen oder dem Bärtierchen.

    Aber dafür, dass wir die Götter der Unterwelt (Anunaki) oder die Götter des Himmels, die Igigu, vom Planeten verjagt haben, ist aber verdächtig wenig übrig geblieben. Nicht mal ein Schalter oder Sensor oder ein Stück Fenster. Nur Texte mit viel Interpretations-Spielraum, wie die Bibel oder der Koran. Die Märchen der Gebrüder Grimm sind da schon konkreter.

    Allerdings verstehe ich immer noch nicht , wo es einen Vorsprung von 700.000 Jahren geben soll. Gegenüber was? Es leben doch heute noch Menschen im Urwald. Einige Völker haben sich eben weiter entwickelt. Wenn mich (Neandertaler) ein Homo Sapiens bedroht, dann muss ich mir schon Gedanken machen, wie ich überlebe. Das gilt natürlich auch umgekehrt.
    Je intelligenter, desto anpassungsfähiger. Ich sperre mich dagegen, dass die Menscheit mit Intelligenz geimpft wurde, weil sie zu blöd war, um sich als Sklaven halten zu lassen. Also wenn unsere Kühe sprechen könnten, ich würde kein Rind mehr essen. Das haben die Anunaki ja dann ziemlich ungeschickt eingefädelt. Erst den eigenen Planeten kaputt gemacht oder zu doof ihn zu retten und dann noch so frech auf die Erde kommen und Eingeborene intelligent machen, weil sie sonst nicht als Sklaven taugen und sowas in einem Überlebenskampf? Wenn man vor x00.000 Jahren auf der Erde gelandet ist, dann braucht man sich um Ernährung als außerirdischer wohl kaum zu sorgen und würde wohl hier eine außerirdische Zivilisation gründen. Dazu braucht man keine Eingeborenen, die hätte man wohl eher mitgegessen. Naja, in so´nem Aliengehirn steckste halt auch net drin...
    1 Milliarde Jahre Evolutionsgeschichte auf dieser Erde erzählen eine Geschichte, die schlüssig genug ist, um davon ausgehen zu können, dass sich Evolution hier auf diesem Planeten abgespielt hat und es noch immer tut und so lange tun wird, wie es Leben auf dieser Kartoffel gibt.
    Nicht zuletzt würde ein fremder Planet Nibiru in unserem Sonnensystem nicht lange existieren und wäre kaum stabil genug um einigermaßen lebensfreundliche Umstände zu erzeugen. Allein die Bahn-Instabilitäten, die ein solcher Planet in unserem System verursachen würde, der vor 300.000 Jahren hier in der Nähe gewesen sein soll, hätte die Erde ins Chaos gestürzt, und wohl nicht nur die.

    Aber gut, es erscheint müßig darüber zu viel Text zu schreiben. Im Zweifelsfall für Capt. Spock und jetzt mach ich mich fertig für den Kinoabend in einer fernen Galaxie :)
  • Anzahl Exoplaneten

    11.05.2017, Henning Papendorf
    "...weitere 2000 gelten als Planetenkandidaten und sind unter Beobachtung."

    Es sind mehr als doppelt soviele Kandidaten (am 11.5.17 = 4496) und als solche unter Beobachtung. In zehn Jahren werden wir über diese Zahlen milde lächeln, dann wird es in die hunderttausende gehen und man wird einen Teil davon direkt sehen können...
    https://exoplanets.nasa.gov/
    Trotzdem vielen Dank für den Artikel. Exoplaneten sind immer ein spannendes Thema, vor allem hinsichtlich der in einigen Jahren zu erwartenden deutlichen Indizien für extraterristrisches Leben.
  • Diskussion im Kreis?

    10.05.2017, Klaus Deistung
    Eigentlich sind wir eine religiöse Gesellschaft. Nun gibt es aber eine Menge Schriften aus dem Bereich des TUAT, die uns die Geschichte der Vorzeit näher bringen und sogar zur Entwicklung des Menschen mehr - und das seit Jahrzehnten aus den Keilschriften übersetzt - als wir wahrhaben wollen? Der Universalgelehrte G. Bruno hatte schon 1584 gelehrt [SG]: "Die unzähligen Welten im Universum sind nicht schlechter und nicht weniger bewohnt als unsere Erde." Er wurde dafür im Jahr 1600 als Ketzer verbrannt. Diesen wichtigen Satz habe ich mehrfach in Blog-Diskussionen angeführt und festgestellt, dass G. Bruno mit dieser Meinung auch heute keine Professur erhalten würde! Es hat keiner darüber diskutiert! Friedrich Engels war schon der Meinung, dass das Universum ein gigantisches Meer von Leben sein muss! Wir sind mit Sicherheit kein "fehlerhafter Zufall". Wir sind nicht allein All – nicht einmal in unserem Sonnensystem! Das ist doch eigentlich mehr, als nur eine Weiterentwicklung der Evolutionstheorie!

    [SG] Schilling, G.: Planetenjagd bei Epsilon Eridani. Astronomie heute, 07/08 2003, S. 28–34
  • Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft

    10.05.2017, Noldi Schwarz
    Da versuchen Wissenschaftler Phänomenen der Vergangenheit Sinn einzuhauchen, ohne zu einer einheitlichen Meinung zu kommen. Und Wissenschaftler behaupten auf die Jahre genau berechnen zu können, was mit unserem Planeten passieren wird. Die 50 Jahre in denen laut Wissenschaftlern unser Planet Aufgrund der Klimaerwärmung kaum mehr bewohnbar sein soll, sind gerade Mal 0,0001 Promille der Zeitspanne der hier erwähnten Periode von 60 Millionen Jahren. Warum nicht auf all die Milliarden Forschungsgelder verzichten und ehrlich sagen: "Wir wissen nicht, was die Zukunft uns bringt"?
  • Eine zusätzliche Lehre die man daraus ziehen könnte ...

    10.05.2017, Derek Freder
    ... währe, das es für die Entwicklung des Augapfels womöglich schädlich sein könnte Kindern schon früh eine Brille zu verschreiben.
    Denn wenn der Fokus durch die Brille korrekt ist, wird die Netzhaut nicht versuchen das Wachstum des Augapfels zu korrigieren.