Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Vorsicht mit den zwei Wahrheiten

    05.05.2014, Heinz Hertlein
    @Karl Philberth
    Ich bitte Sie aufzupassen und den Begriff Wahrheit nicht als Synonym für Lebensweisheit zu benutzen. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die zwischen "wahrer Kunst", "wahrer Liebe" und Tatsache nicht unterscheiden können. Lebensweisheiten hätten wir gar nicht nötig, wenn sie objektiv wahr wären.
  • Sprachverschachtelungen

    05.05.2014, Karl-Heinz Lewin, Haar
    Ich hatte bis vor wenigen Jahren als Softwareentwickler und Betriebssystemprogrammierer gearbeitet und war unter anderem auch für die Programmierkonventionen für unser Betriebssystem zuständig. "Blockorientierte" Programmiersprachen wie Algol, C oder Java erlauben auf der Quellcode-Ebene eine Verschachtelung von prinzipiell beliebiger Tiefe. Eine Verschachtelung über mehr als fünf oder sechs Stufen zeugt allerdings für einen schlechten Programmierstil. Die größte Verschachtelungstiefe, die ich je gesehen hatte, hatte ich im Quellcode eines Unix-SystemV-Dienstprogrammes gefunden, für das ich eine Anpassung an unser Betriebssystem vornehmen wollte, und zwar bis zu elf Stufen. Einen solchen Quellcode noch zu verstehen und korrekt anzupassen, erforderte schon eine aufwändige Quellcode-Analyse, trotz Unterstützung durch eine gute Analysesoftware, die die Verschachtelungsebenen auf dem Bildschirm oder Drucker sichtbar machte.

    In meiner Schulzeit lasen wir im Deutschunterricht die Novelle "Das Erdbeben in Chili" von Heinrich von Kleist. Kleist schrieb sehr verschachtelte Sätze mit einer Schachtelungstiefe von häufig bis zu vier bis fünf und seltener bis zu sechs Stufen - schon beim Lesen schwer verständlich, beim Hören des vorgelesenen Textes teilweise nicht mehr zu verstehen. Christian Morgenstern zeigt in seiner Vorrede zu seinen Galgenliedern, dass durch einen längeren Satz mit einer Schachtelungstiefe von sechs und danach mehrfach fünf Stufen der Leser bereits so verwirrt ist, dass ihn die falschen - weil unpassenden - Wiederaufstiege am Ende des Satzes kaum noch als Fehler erscheinen.

    In der mündlichen Rede verwenden wir selten mehr als zwei Schachtelungsstufen - was darüber hinausgeht, wird einfach unverständlich und fehlerträchtig. Wenn ich mit Kleinkindern spreche, mit altersdementen Menschen oder mit Menschen, die eine andere Muttersprache sprechen und nur wenig Deutsch verstehen, vermeide ich Verschachtelungen vollständig. Fast alle Menschen werden es ebenso halten. Daher halte ich es für denkbar, dass die Sprecher des Pirahã dem Forscher Dan Everett gegenüber, der ja für sie ein Fremder war, ebenfalls Verschachtelungen vermieden, und er die Verschachtelungsfreiheit nur irrtümlich für eine Eigenschaft der Sprache Pirahã hielt, und nicht bemerkte, dass dies nur eine Eigenschaft der für ihn bestimmten Rede war.
  • Künstlicher Selektionsdruck

    05.05.2014, Michael Gansera, Dresden
    Was genau beschreibt Herr Zimmer in seinem Artikel eigentlich? Jeder Schüler der 10. Klasse könnte diese Frage korrekt beantworten: „Ohne Selektionsdruck häufen sich in den Folgegenerationen nutzlose oder gar schädliche Merkmale an.“

    Unter dem Begriff „Domestikation“ wurde bereits vor Jahrzehnten genau dieses Phänomen untersucht mit dem Hintergrund, dass sich bei Tieren in menschlicher Obhut gewisse – unter natürlichen Bedingungen nachteilige – Vererbungen anhäufen, die der Mensch selektiv für sich nutzbar macht. Dabei geht es also um künstlichen Selektionsdruck.

    Tatsächlich dienen sowohl bei natürlicher als auch bei domestikationsbedingter Selektion Merkmale als Kriterium, ob bzw. in welchem Umfang ein Individuum seine Gene in die nächste Generation weitergibt. Mit anderen Worten: Es gibt Auswahlkriterien. Erscheinungsformen, die den gesetzten Kriterien nicht entsprechen, kommen nicht in die nächste Generation. So funktioniert Evolution.

    Worum geht es eigentlich in Herrn Zimmers Beitrag? Hier werden sämtliche Phänotypen als gleichwertig betrachtet. Auf welcher Basis? Ich konnte im gesamten Artikel keinen auch nur impliziten Hinweis finden, welches Konzept hinter einer „selektionsfreien Evolution“ stecken könnte.

    Den Befürwortern eines solchen nicht existenten Konzeptes sei gesagt, dass der Begriff „Evolution“ selbst in der engsten Auslegung „Entwicklung“ bedeutet. Wenn jedweder selektierende Faktor ausgeschaltet ist, kann es per Definition keine Evolution geben. Damit sind wir wieder beim Anfang: Es häufen sich alle möglichen Anomalien an, egal wie nachteilig sie im realen Leben auch sein würden. So etwas mit dem Prädikat „Zunahme an Komplexität“ zu versehen, versehe ich mit dem Prädikat „geistiger Dünnschiss“.
  • Gottes Wirken - diesseits und jenseits

    05.05.2014, Karl Philberth, Egling
    Gemäß dem Karma-Gesetz, der Zentrallehre des Hinduismus, Buddhismus und Dschainismus, ist das gute oder böse Handeln eines Menschen bestimmend für seine Wiedergeburt nach dem Tod (zitiert nach "Das neue Dudenlexikon", 1991). Das gilt, obwohl der Buddhismus Gott nicht kennt. Wer mit den Karma-Gesetz nicht vertraut ist, kann über das vom Autor genannte Epikurzitat nur den Kopf schütteln. Es gibt umgekehrt aber auch Heilslehren, die an einen Gott glauben - aber nur an sein diesseitiges Wirken.
    Der Glaube an Gott und der Glaube an eine jenseitige Existenz sind also zwei verschiedene Dinge, die nicht notwendig zusammengehören. Die alte Wahrheit: "Jedes Wissen erntet, was es sät", stützt sich für die Vertreter des Karma-Gesetzes auf eine weltimmanente Gerechtigkeit und stützt sich für die an Gott Glaubenden auf dessen Gerechtigkeit. Im Christentum ist Gottes Gerechtigkeit nicht außer Kraft gesetzt, sondern es ist ihr Genüge getan durch das Sühne-Leiden und -Sterben, das Jesus Christus aus Liebe zu den Seinen, stellvertretend auf sich genommen hat.
  • Humanismus!!!

    04.05.2014, Walter Weiss
    Vorab: Den Humanismus als 'Ersatzreligion' zu diffamieren, sollte auch einer jüngeren Rezensentin nicht unterlaufen. Gewiß: Religionen und Humanismus sind nichts Gottgewolltes, sondern allein menschliche Erfindungen (wie Demokratie mit Menschenrechten und einer unabhängigen Justiz), aber Religionen haben durchweg, wie die Geschichte bis zur jüngsten Geschichte und Gegenwart sattsam zeigt, im Ergebnis nur Krieg, Mord, Folter und Verklavung gebracht, von der Unterdrückung ganzer Volksteile - wie der Frauen - ganz zu schweigen. Dem Humanismus kann man 'weiß Gott' nichts dergleichen vorwerfen.

    Im Ergebnis macht die Rezensentin dem Autor einen einzigen Vorwurf, nämlich den, bei allem Positivismus keine Vorschläge zur Rettung der Menschheit zu bringen. Abgesehen davon, dass dies nicht der Titel des Buchs umfaßt, gibt es längst für die gegenwärtigen Hauptmaleste der Menschheit viele gute bis sehr gute Änderungs-Vorschläge. Deren Realisierung aber leider an dem extremen Egoismus bestimmter kleiner Gruppen scheitert, die es mit gewaltigen Mitteln und bestens ausgerüsteten Helfern, notfalls auch mit Gewalt, schaffen, die Politik der Staaten entweder offen selbst zu steuern oder lobbyistisch wesentlich zu beeinflussen. Die Verteilung der fast unerschöpflichen Mittel von unten nach oben im ganz großen Stil als Haupt- und Generalübel sollte endlich gestoppt werden...
  • Systematischer Rechenfehler?

    03.05.2014, Michael Jungnickl, Neunkirchen
    Ich würde eher auf einen systematischen Rechenfehler schließen, der bei beiden Experimenten (Myon und Elektron) auftritt.

    Möglich wäre:
    - Vernachlässigung des Impulsstoßes zwischen beiden Teilchen, wenn das Photon ausgetauscht wird. Das lenkt nicht nur das Myon oder Elektron ab, sondern auch das Proton gemäß dem Newtonschen Kraftgesetz.
    - Vernachlässigung eines masseabhängigen Terms in der Berechnung, der entgegen der Annahme doch nicht Null wird.

    Bitte klären Sie dies, bevor sie wieder solche spekulativen Artikel veröffentlichen.
  • Laktose erobert den Supermarkt

    29.04.2014, Enrico Guenther
    Vielleicht sollte eine Teilüberschrift lauten ,"Laktose erobert den Supermarkt'
    Man muss sich die Frage stellen ,WARUM heute Laktose in so vielen Lebensmitteln
    ist ?! Milchprodukte natürlich . Wurst warum ? Die Industrie gibt uns auch darauf plausible
    Antworten . Geschmack,Reifung und Wasserbindung ...es gibt Probleme
    zu bewältigen ...jaja. Warum hat dann die Leberwurst in unserer Jugend auch geschmeckt, die Salami war auch reif und getropft hat doch auch nichts ? War vielleicht das Ausgangsmaterial besser ? Kann es sein das Qualität Zeit brauchte ? War Schinken auch ohne Wasseranteil bezahlbar ?
    Wer Laktose in rauen Mengen untergejubelt bekommt , braucht sie über
    eine folgende Intoleranz nicht wundern . Auf diese Art erschuf sich die Industrie eine neue Zielgruppe. Ein neues Niveau ist erreicht ! Mahlzeit
  • Quantenmechanik und Quantenphysik

    29.04.2014, Jörg Storm
    Moinsen !
    Aus der Quantenmechanik kommen echte Ergebnisse (Beispiel: Erfindung Laser).
    Aus der Quantenphysik kommt nur Quatsch.
    Es wird zwar immer erzählt, was für sensationelle Ergbnisse die Quantenphysik einmal bringen wird - Ergebnisse sind hier aber nicht nur Mangelware, sondern schlicht und ergreifend nicht vorhanden. Und Meßfehler bzw. Fehlexperimente sind hier nur am Rande zu erwähnen: Besonders schön finde ich immer den Quantencomputer, der zwar alles mögliche und unmögliche können soll, bisher aber umgangssprachlich nur gleichzeitig ausrechnen kann, was 1+2 und was 2+3 ist. Leider kommen bei diesen selben -zugegebenermaßen schwierigen- Rechenaufgaben immer mal wieder unterschiedliche Ergebnisse heraus, was aber der Begeisterung dahingehend, daß diese falschen Ergebnisse immerhin gleichzeitig berechnet wurden, nicht im mindesten dämpft. Der Quantencomputer kann leider noch nicht sicher aussagen, daß 1 Apfel und 2 Birnen = 3 Obst und 2 Äpfel und 3 Birnen = 5 Obst sind. Und solange sind Quantencomputer und damit auch die Quantenphysik meiner Meinung nach eben Müll (egal ob 3 oder 5 Müll).
    Es sei denn, die Quantenphysiker/innen erfinden mal was, daß auch wirklich funktioniert - dann nehme ich diese Aussage gern zurück.

    Grüße Henri
  • geländegängig

    29.04.2014, Liane
    Sieht ganz so aus, als wäre das eine Option für ein Fortbewegungsgerät auf dem Mars - fragt sich nur, wo man bei so was die wissenschaftlichen Instrumente unterbringen könnte.....
  • Buch Empfehlung

    29.04.2014, Andrée Czjzek
    Ich empfehle allen Betroffenen und BITTE auch Ärzten das Buch 'Schilddrüsen-unterfunktion und Haschimoto anders behandeln' von Datis Kharrazian, einem Arzt, der darin die Stoffwechselwege im Körper, bei denen das normalerweise nicht absorbierte Gluten eine Rolle spielen kann, sehr verständlich und fachlich korrekt beschreibt.
    Das Buch sollte ein 'Muss' für Mediziner sein, denn es eröffnet neue Wege um die URSACHEN vieler klinischer Fälle zu identifizieren und vielen Menschen mit jahrelang ungeklärten Krankheitsbildern durch individuell passende Maßnahmen zu helfen. Das besondere dabei ist eben der Ansatz der 'funktionellen Medizin', die nach Ursachen sucht und eben nicht nur symptomatisch behandelt. Gluten kann dabei tatsächlich eine Rolle spielen, wenn andere Faktoren hinzukommen hilft in vielen Fällen eine Glutennfreie Diät tatsächlich.
    Bin selber betroffen und verzweifelt auf der Suche nach einem Mediziner, der in diesem Sinne arbeitet.
    Mit herzlichen Grüßen, und dem aufrichtigen Wunsch nach guter Besserung für alle Betroffenen,
    A. C.
  • Wärmequelle Heizplatte?

    28.04.2014, Sven E.
    Im Beitrag heißt es:
    "Allerdings ergaben die Experimente auch, dass sich die Wirbel auf der Seifenblase bevorzugt nahe der Pole bilden - was auf der Erde so nicht gilt."

    Da stellt sich mir die Frage, ob das nicht einfach an der Art der Wärmezufuhr auf der Heizplatte liegt.

    Schließlich heizt die Sonne die Erde ja nicht von einer durch den Äquator aufgespannten imaginären Fläche aus auf, sondern maximal immer in Äquatornähe und mit dem Kosinus des Sonnenzenitwinkels abnehmend an den übrigen Orten. Darüber hinaus variiert die Einstrahlintensität ja entsprechend der Erdrotation auch noch im 24-stündigen Tag-/Nachtzyklus.

    Mit freundlichen Grüßen,
    S.E.
  • Begrüßenswerte Entwicklung

    28.04.2014, Anna Schmitz, Tübingen
    Ist wirklich der Eurozentrismus im Speziellen der Grund für eine bisher eher eingeengte Sichtweise auf die Sprachfähigkeit oder eher die generelle Unwilligkeit des Menschen, einen eingetretenen Denkpfad wieder zu verlassen, eine liebgewonnene Hypothese aufzugeben und eine andere Perspektive einzunehmen? Der Unterschied zwischen dem Deutschen und der Neuguinea-Sprache Fore scheint mir nicht wirklich so frappant, wie es in dem Wildschwein-töten-Beispiel dargelegt wird. Auch im Deutschen kommt es vor, dass die Semantik als Teil der Grammatik wirkt. Man muss in dem Beispielsatz "Der Roman liebt den Archivar" nur die beiden maskulinen Substantive durch andere ersetzen, zum Beispiel "Das Buch liebt die Frau". In diesem Fall würden wir den Satz nicht als inhaltlich unsinnig erkennen, sondern automatisch "die Frau" als Subjekt ansehen, weil "lieben" nicht von einem unbelebten Ding ausgehen kann. Die Grammatik liefert in dem Fall keine Hilfe. Vielleicht bedeutet das Fore-Wort, das in dem Wildschwein-Beispiel mit "töten" übersetzt ist, eben nicht "töten im Allgemeinen", sondern speziell "töten durch einen Menschen". Wie würde denn ein Papua es ausdrücken, wenn ein Wildschwein etwas tötet? Und wie würde er im Satz "Der Lehrer tötet den Schüler" unterscheiden, wer Subjekt ist? Dies wäre analog zum Beispiel zu "Das Kind liebt die Frau". Auch hier liefert die Grammatik im Deutschen keine Hilfe bei der Deutung des Satzes. Auf jeden Fall halte ich es für eine begrüßenswerte Entwicklung, wenn auf Grund der dargestellten neuen Ansätze ein weiteres "Alleinstellungsmerkmal" des Menschen in Frage gestellt und die Entwicklung unserer Eigenschaften und Fähigkeiten aus Vorstufen im Tierreich einmal mehr untermauert wird.
  • Richtigstellung

    26.04.2014, Luc
    Soweit ich weiss, haben Sachsen-Anhalt und Sachsen auch mittlerweile die Rotwildbezirke ganz oder zumindest teilweise abgeschafft. Es macht ja schliesslich keinen Sinn, Wölfe frei laufen zu lassen und Rotwild einzusperren.
  • Sprachgrundlagen ganzheitlich erfassen

    25.04.2014, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Beginnt nunmehr auch bei den Sprachwissenschaftlern die partikuläre Erbsenzählerei, indem sie nur die 'Hardware' des Sprachgeschehens betrachten, wie man es bei den Neurowissenschaftlern bezüglich der Gehirnvorgänge gewohnt ist. Zitat: "Menschen verarbeiten nicht qualitativ anders, sondern nur quantitativ" (im Vergleich zum Affen); fehlt nur noch die 'Erkenntnis', dass kein essentieller Unterschied zwischen Mensch und Tier besteht, sondern nur ein gradueller (vgl. SdW H. 4/11). Erfreulich für mich ist der konträre Artikel zur Linguistik "Sprachenvielfalt als natürliches Experiment" (S. 68), der ganzheitlich auch die 'Software' der Sprachgrundlagen erfasst, nämlich den geistigen Hintergrund - Zitat: "Ausnahmen von den Regeln, wie sie der menschliche Geist ... zu entwickeln scheint." Immerhin kristallisiert sich die menschliche Sprache nicht nur in der Literatur, sondern in der Kultur allgemein.
  • Alleinstellungsmerkmal der menschlichen Sprachfähigkeit

    25.04.2014, Jürgen Volkheimer, Brauweiler
    Ein wesentlicher Unterschied zwischen Mensch und Tier ist jedoch, dass jeder (geistig gesunde) Mensch - also auch die Einwohner von Papua-Neuguinea - in der Lage ist, eine Grammatik (wie die deutsche) zu verstehen und zu erlernen. Dem Schimpansen wird das nie gelingen, und dieser Unterschied muss ja irgendwo im Gehirn repräsentiert sein. Demnach gibt es sehr wohl eine Notwendigkeit von einem biologisch basierten Alleinstellungsmerkmal der menschlichen Sprachfähigkeit auszugehen, denn mit einer unterschiedlichen "Gedächtniskapazität" allein lässt sich das nicht erklären.