Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Danke

    11.05.2016, Edmund
    Hallo Daniel,

    ja, diese Erklärung macht Sinn. Deshalb dachte ich ja auch, dass man ausgehend von einer Schneise ein Gegenfeuer entzündet, um auf diese Weise dem eigentlichen Feuer das brennbare Material zu nehmen. Denn ab einer bestimmten Breite der so entstehenden Schneise müsste es dann ja auch das stärkste Feuer schwer haben, diese zu überspringen. Wenn nicht gerade ein Sturm bläst, der brennende Teile sehr weit fliegen lässt.

    Doch wahrscheinlich ist das alles graue Theorie, die sich in der Praxis nicht anwenden lässt. Sonst würde es ja gemacht.

    Was nicht die (weitere) Frage beantwortet, warum man nicht prophylaktisch den Wald in Segmente unterteilt, die von entsprechend breiten Schneisen getrennt werden. Oder zumindest mit den Orten und Ansiedlungen entsprechend große Abstände zum Wald hält. Diese freien Flächen kann man ja bspw. beweiden, so dass nahezu kein brennbares Material mehr übrig bleibt.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Edmund,

    ich nehme an, derart breite Schneisen anzulegen funktioniert aus zwei Gründen nicht: zu teuer und aufwändig - und es zerstückelt ein wichtiges Ökosystem und dessen Funktionalität.

    Viele Grüße
    Daniel
  • Ratespiel, was essen Vegetarier ?

    10.05.2016, Stefan
    Ich mag diesen Satz: Viele vegane und glutenfreie Lebensmittel strotzen beispielsweise vor Zusatzstoffen.

    Irgendwie denken Fleischesser immer, wir leben nur von dem ekelhaften Fleischersatz, bloss weil sie in ihrer eingeschränkten Wahrnehmung immer nur an Fleisch und Wurst denken. Nur mal so zur Klärung: Vegetarier und Veganer essen Pflanzen. Gemüse. Obst. Hülsenfrüchte. Getreide.


  • Entäuschend

    10.05.2016, Svenja S
    Liebe Redaktion,

    ich muss zugeben, dass ich begeisterter Spektrumleser bin.
    Bei folgendem Satz aus Ihrem Artikel wünsche ich mir mehr Recherche:

    "Gefährlich wird das Ganze, wenn Milch etwa auch Kleinkindern vorenthalten wird, weil die Eltern sie für ungesund halten. Vegan ernährte Kinder können unter einem Vitamin-B12-Mangel leiden, wenn das Vitamin nicht per Tablette zugeführt wird."

    Bitte recherchieren Sie hier genauer. Milch enthält wensentlich weniger B12 als Fleisch. Zudem können auch Menschen, die Fleisch verzehren durchaus einen B12 Mangel haben. Daher sollte sich jeder Mensch (mit steigendem Alter sowieso) mit seinen B12 Werten befassen und ggf. vorbeugen.

    Zudem erwähnen Sie, vegane Produkte seien ungesund aufgrund von Zusatzstoffen ("Viele vegane und glutenfreie Lebensmittel strotzen beispielsweise vor Zusatzstoffen.").

    Hier haben Sie nur bedingt recht, da die meisten veganen Lebensmittel (Obst, Gemüse) Zusatzstoff-frei sind und nur die Nahrungsersatzmittel stark verarbeitet sind (hier haben Sie selbstredend recht). Allerdings sei auch eine Lanze an dieser Stelle für die Veganer gebrochen, denn Veganer essen nicht automatisch Fleischersatzmahlzeiten, diese Veganer sind eine Minderheit.

    Zudem möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch "herkömmliche" Ernährung, je nach Ausprägung sehr ungesund sein kann. Wer über die Zusatzstoffe veganer Fleischersatzprodukte moniert und auf Grund dessen behauptet, Veganismus sei ungesünder als konventionelle Ernährung, der sei herzlich dazu eingeladen, die Zutatenliste seiner Wurst-und Käseprodukte der gleichen Kontrolle zu unterziehen.

    Geschmacksverstärker sind da nur das geringste Übel. Gerade wenn man mal recherchiert was das "Natürliche Aroma" in Lebensmitteln genau meint und wie es gewonnen wird.

    Mich würde eine kritischere Beleuchtung einiger Studien sehr interessieren. Ich würde mir wünschen, dass Sie auch Artikel über Mythen der Ernährung (wie Calcium/Milch/Aufnahme des Körpers) und den Zusammenhang dieser Studien in der Finanzierung durch die "Lebensmittelindustrie" veröffentlichen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn meine konstruktive Kritik Ihnen an der Stelle weiterhilft und freue mich auf weitere interessante Artikel.

  • Wir müssen auch mal was gegen Ernährungstrends schreiben...

    10.05.2016, Erik Geibel
    ...und schließen uns dabei der Einfachheit halber einem Medientrend an - nämlich dem, eine Ernährung ohne tierische Produkte in den gleichen Topf mit allen Ernährungsmythen zu werfen. Dass Vegetarier/Veganer vielleicht noch gute weitere Gründe haben auf Fleisch und Fisch sowie ggf. Eier, Käse und Milch zu verzichten, ist dann halt auch im Bereich von Pseudoreligion und Weltanschauung zu verorten.

    Wie? Weniger Fleischproduktion verringert Klimagase, nimmt den Druck von der Landnutzung, erhält die Artenvielfalt und erleichtert die Ernährung von 7 Mrd Menschen?

    Ja, gut, darüber können wir ja wieder nächste Woche was schreiben - jetzt müssen wir mal wie DIE ZEIT so einen Artikel über Ernährungsdogmatismus schreiben und damit all den von diesen Gutmenschen genervten Lesern aus der Seele schreiben.

  • Zecken als Fallobst?

    10.05.2016, Dr. R. Sondermann
    Zecken fallen nicht von Bäumen, sie befinden sich in der Vegetation bis maximal 70-100cm Höhe und lassen sich von vorbeigehenden potentiellen Wirten abstreifen.

    In der mongolischen Steppe und Halbwüste (ich war seinerzeit zur Parasitenbekämpfung dort im Einsatz) wachsen keine Bäume, die Vegetation ist max. 30cm hoch, wir hatten an Schafen und Rindern massenhaften Zeckenbefall, vor allem im Hals- und Flankenbereich. Zecken wandern also am Körper in für sie vorteilhafte Körperregionen (dünne Haut). Beim Menschen sind deshalb Kniekehlen und Ellenbeugen besonders "beliebt".
    Die Entfernung gelingt uns (bei Tieren) am besten mit Zeckenzangen, direkt über der Haut des Wirtes nur Kopf und Mundwerkzeuge der Zecke fassen.
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Leser,

    wenn Sie das Bild anklicken, geht die BU auf - darin wird der Mythos enttarnt ;-)

    Viele Grüße
    Daniel Lingenhöhl
  • Gemüse, Gemüse, Gemüse

    10.05.2016, Wolf Niese
    Gemüse kann man vielfältig und viel verzehren, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen. Nicht so beim Obst, nicht so beim Fleisch, nicht so bei Milchprodukten. Heißt nicht, dass man nur Gemüse essen soll. Stimmt´s?
  • Universum

    10.05.2016, Sandro Dahse
    Zu Oannes, Wir definieren es so das der Raum aus 3 bzw 4 Dimensionen besteht. Wie der Raum nun wirklich aufgebaut ist werden wir wohl nie erfahren. Um eine Sache zu bestimmen oder zu bewerten muss man die Sache überschauen. Wie heißt es so schön, befinde ich mich in einem Tank und will diesen bewerten (Größe, Dimension) muss ich raus aus dem Tank.
    Zu R.N. Steigene Entropie heißt nicht zugemöltes Kinderzimmer, sondern das es immer mehr Möglichkeiten gibt wie das System aufgebaut sein könnte.
    Das Kinderzimmer ist in dem Zustand der Unordnung aber die Entropie besagt nur das ein System mehr und mehr Zustände annehmen KANN.

    Gruß aus Dahlenburg, freue mich auf Rückmeldungen
  • 3 Dimensionen sind notwendig

    10.05.2016, readone
    für Leben wie wir es kennen. Mit 2 Dimensionen und weniger können keine komplexen Organismen entstehen. Mit Dimensionen die höher als 3 sind gibt es keine stabilen Planetenumlaufbahnen. Zumindest hab ich das in Hawkings Buch eine kurze Geschichte der Zeit oder das Universum in der Nussschale gelesen. Welches von beiden es war weiß ich nicht mehr.
    Aber wäre die Dimensionszahl von 3 verschieden gäb es uns nicht um darüber nachzudenken.
    Das ist natürlich keine Erklärung. Nur so eine Zusatzinfo zu dem Thema.
    Mich würde es interessieren ob es nun aufgerollte Zusatzdimensionen gibt wie von der Stringtheorie gefordert oder nicht.
  • Zecke nach Stich aufbewahren und ins Labor bringen

    09.05.2016, Martin Wienand
    Viele Labore können Zecken auf Borreliose- Erreger untersuchen.

    Zecke nach Stich in ein kleines Glas stecken, im Internet nach Labor in der Umgebung suchen, hinbringen.

    Ist kein Labor in der Gegend, funktioniert dies auch über ins Labor geschickten Briefumschlag. Geht auch mit seit einer Woche toten Zecken.

    Der Check kostet ca. 40 Euro.

    Habe das letztes Jahr in München-Perlach machen lassen.

    Der Vorteil ist, dass man innerhalb von 48 Stunden Bescheid weiß und, falls notwendig, eine Behandlung beginnen kann. Diese bitte nur bei kompetenten Ärzten, die auf so etwas spezialisiert sind.

    Übrigens, Zecken beim Rausziehen nie quetschen, da sie sonst Borreliose-Erreger ins Blut kotzen. Auch kein Öl oder Vaseline benutzen. Besser mit spitzem Messer sehr behutsam raushebeln.
  • Wirklich?

    09.05.2016, Fritz Kronberg
    Die Rezension liest sich so, als würde den Umwelttheoretikern in diesem Buch zu 100% recht gegeben. Das kann ich mir nicht vorstellen. Da hat wohl der Rezensent entweder nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden.
  • Expertenfrage

    09.05.2016, Edmung
    Kann mir bitte mal jemand erklären, warum man das Feuer nicht durch entsprechend breite Schneisen im brennbaren "Material", also dem Wald stoppen kann? Und wenn die Schneise steht, dann wenn möglich von der Schneise aus ein Gegenfeuer starten. So war doch zumindest früher die Vorgehensweise in solchen Fällen, oder nicht?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Edmund,

    ich bin natürlich kein Feuerwehrmann, deshalb nur eine Theorie meinerseits: Das Feuer hier brennt als sehr heißes Kronenfeuer und springt dabei auch von Baumwipfel zu Baumwipfel - wahrscheinlich inklusive starkem Funkenflug. Diese Brände schaffen ihre eigene Thermodynamik, so dass brennende Pflanzenteile weit getragen werden und mühelos Schneisen überspringen. Diese helfen eher bei leichteren Oberflächenfeuern, bei denen nur der Unterwuchs brennt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • schaun mer mal, morgen... (in mehrfacher Hinsicht...)

    08.05.2016, rap
    werde wohl morgen u.a. öffentlich zentral zur Verfügung stellen (hat bei der letzten Sonnenfinsternis auch schon für eine gewisse Verbreitung von Freude gesorgt):

    Fernglas 8x42 mit gebasteltem "Antizitterstabilisator" und Baader-AstroSolarfolie davor
    AstroMedia Sonnen-Projektor ("Sonnenkino", da können immer mehrere gleichzeitig reingucken, und auch reinfotografieren)
    AstroMedia Handspektroskop (8€..., zB Fraunhofersche Linien und superschöne Farben :)).

    Hatte auch schon mal über einen zB 10cm Refraktor mit Binokular etc nachgedacht...
    Sonnenastronomie geht in der Stadt ja gerade noch...
    Ist immer wieder witzig: man sieht zB große Sonnenflecken und liest dann manchmal 2-3 Tage später in der Zeitung von relativ südlichen Polarlichtern.

  • Sklaverei

    08.05.2016, Tim
    Kolonialismus und Sklaverei waren zwei Seiten derselben Medaille.

    Eine nicht ganz richtige Verengung der Perspektive, die uns Europäern aber auch heute noch gut gefällt.

    Die europäischen Händler trafen in Afrika bereits auf eine vollausgebaute afrikanisch-arabische Sklaverei-Infrastruktur, die sie sich bequem zunutze machen konnten. Sie waren aber auch zu Hochzeiten niemals die Hauptnutznießer dieses Systems.

    Im übrigen waren die meisten Europäer bis in die Neuzeit selbst Sklaven, im Prinzip sogar bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Wir haben uns aber fälschlicherweise angewöhnt, den Feudalismus nicht als (wenngleich in späterer Zeit milde) Form der Sklaverei zu betrachten.

    Wenn Europäer heute über die Sklaverei sprechen, schimmert stets eine schuldbewußt-überlegene Sichtweise durch. Gleichzeitig möchten wir heute auch wieder anderen Weltregionen unsere Wertvorstellungen aufpropfen (Beispiel: Arbeitsweisen in aufstrebenden asiatischen Staaten).

    Beides sind Erscheinungsformen des Neokolonialismus.
  • Democracy in action

    08.05.2016, Gudrun Minton
    Die Briten haben einen eigensinnigen Humor, aber die Elite nimmt sich zu ernst. Warum eine demokratische Abstimmung wenn sie hinterher nicht akzeptiert ist? D. A. haette sich dafuer ausprechen sollen, das wuerde ein Zeugnis seiner Groesse sein, aber auch er ist zu sehr Establishment. Das ganze Volk wuerde Boaty McBoatface verfolgen, es wuerde sehr viel anhaltendes Interesse genaehrt. Wieder eine verpasste Chance dank buerokratischer Kunrzsicht und fehlendem Humor an der Spitze.Schade.
  • Die Unmöglichkeit stabiler Planetenbahnen für n>3

    07.05.2016, Clemens Krauthausen
    Wie man bereits weiss (siehe z.B. https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiG-Pucn8jMAhUCIcAKHSmuDjwQFggjMAE&url=http%3A%2F%2Fonlinelibrary.wiley.com%2Fdoi%2F10.1002%2Fphbl.19630191204%2Fpdf&usg=AFQjCNF2SstWZU-IOt73hcBj4W9eBjzwTA&sig2=iEZ0mzsK_UyedafxmYk-Og), sind in (geometrisch) höher dimensionalen Räumen unter den gegebenen Naturgesetzen keine stabilen Planetenbahnen oder Atome möglich. Ist die vorgelegte Begründung dieser Unmöglichkeit, basierend auf den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, eine schwächere Bedingung dafür? Das hätte allerdings erhebliche weitere Konsequenzen hinsichtlich der geltenden Naturgesetze.
    Der Hinweis darauf, dass beim Urknall just (zufällig?) drei Dimensionen eingefroren wurden, fällt mir unter diesen Aspekten schwer zu verstehen. Aber vielleicht steht in der Originalarbeit ein bisschen mehr darüber.