Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Aber immer noch wird - "Fisch ist ja so gesund"-

    19.03.2016, Angela Franke
    der reichliche Verzehr von Fisch empfohlen.
    Wenn man mal beginnt in Zusammenhängen zu denken und nicht nur auf ein einziges Interesse hin "Was nützt dem Menschen ganz unmittelbar", dann begreift man, dass auch Ernährungswissenschaftler meist nicht richtig liegen.
    Einzig vorwiegend pflanzliche Ernährung kann die Erde noch einigermaßen erhalten.
  • Achje, die Kühe im Biolandbau?!

    19.03.2016, Angela Franke
    Wie hoch ist noch mal der Anteil von Biomilch an der allgemeinen Milchprodukte-Palette?
    Milch ist ein ziemlich fürchterliches Tierqualprodukt., auch Biokühe sind meist Turbokühe.
    Nicht nur das erbärmliche kurze Leben der Turbokühe, auch die Qual der "überflüssigen" männlichen Kälber, die zuerst oft genug noch mit Nabelschnur am Bauch quer durch Europa zur Mast verfrachtet werden um dann nach entsetzlichen Tiertransporten z.B. in die Türkei und den nahen Osten ihr kurzes Leben betäubungslos geschächtet zu beenden. (Natürlich ist das hiesige Schlachten genauso fürchterlich)
    Zu erwähnen ist dann auch noch, dass die überflüssigen Kälber der Mozzarella-Büffel gerne auch mit zu gebundenen Mäulern buchstäblich lebend auf den Müll geworfen werden.
    Da kann ich nur sagen: Guten Appetit.
    Hauptsache gesund, wie es den Millionen Tieren geht, spielt da keine Rolle.
    Ich kann solche Betrachtungen nicht mehr lesen ohne diese Bilder und dieses Wissen im Hinterkopf. Auch Wissenschaftler sollten die Folgen ihrer Erkenntnisse und Ratschläge für Dritte, die keinerlei Nutzen davon haben, mit bedenken.
    Das sind im übrigen nicht nur Tiere, sondern auch die vertriebenen Kleinbauern in den Futter liefernden Ländern, nicht zu vergessen die vernichteten Regenwälder.
    http://www.zeit.de/2013/35/milchkuehe-medikament-doping
    Übrigens, es gibt inzwischen wunderbare Alternativen an Pflanzenmilch.
  • @3. Dualsystem

    19.03.2016, Heinz Römbell

    Wenn im Dualsystem Ausnahmsweise auch die Null zur Primzahlerscheinung gehört, nämlich in der unendlichen Weite der Zahlenwelt nur ein einziges Mal, dann gehört auch in einem Dezimalsystem die Zwei in die Endziffernreihenfolge von 1,3,7, und 9. Aber von diesen Ausnahmen hat man hier in diesem Beitrag wohl abgesehen.
    Zur Sache: In Ihrem Zahlensystem mit der Ziffernbasis 3 gehört auch die Null zu den hier aufgestellten Ausnahmen. Diese Null ist in diesem System nur einmal mit der Zahl drei verbunden und erscheint in keiner weiteren Primzahl mehr.
    Was bringen nun die unterschiedlichen Zahlensysteme bei der Suche nach Primzahlen? Die Ziffernfolge 1,3,7 und 9 des Dezimalsystems sortieren 60% der Zahlenwelt aus, die als Primzahl nicht in Frage stehen. Bei dem Dualsystem sind es nur 50%. Ihr Zahlensystem mit der Ziffernbasis 3 leistet noch weniger, nämlich nur 33,3..% .
  • Die nächste Katastrophe

    18.03.2016, Robert Orso
    @carsten
    Pflanzen sind eine relativ neue Entwicklung. Es sind Lebewesen, die Sonnenlicht als Energiequelle nutzen um großteils anorganische Ausgangsprodukte zu verstoffwechseln. Dazu ist eine äußerst komplexe Chemie nötig. Das ist zwar auch den viel älteren Cyanobakterien möglich, diese sind aber ein ganz eigener Zweig. Pflanzen haben dafür eigene Organellen in den Zellen, die vermutlich aus ursprünglich assimilierten Einzellern entstanden sind, die diesen einmaligen Trick gelernt haben. Erst ab diesem Zeitpunkt kann man von Pflanzen sprechen.

    Mehrzellige Lebewesen, die keine eigene Photosynthese betreiben, sich aber von anderen Lebewesen ernähren nennt man gemeinhin Tiere – wenn man die Pilze jetzt mal weg lässt.

    @Arnd-Matthias Langner
    "Das Bisschen CO2" wäre wohl nicht so das Problem, wenn es nicht nebenbei dafür sorgen würde, dass die infrarote Wärmestrahlung von der Erde immer schlechter abstrahlen kann und sich bei uns ein Wärmestau bildet.

    Wie damals wird es auch jetzt wieder zu einem massenhaften Aussterben von Organismen kommen, die damit nicht umgehen können. Wir könnten ganz leicht eine dieser Spezien sein und DAS ist es, was viele Menschen für keine so gute Idee halten.
  • Unterborierung

    18.03.2016, Dipl Physiker Reiner Szepan
    Es könnte auch ganz anders gewesen sein:
    Die Abschaltreaktivität der Steuerstäbe reicht nicht aus, so dass bei DWR immer genügend Bor im Kühlmittel nachgespeist werden muss. Da aber Bor die Energieausbeute verringert, ist der Betreiber bestrebt, bei die Konzentration kritisch zu halten. Wenn nun die Steuerstäbe zum Zweck der Abschaltung eingefahren werden, veringert sich zunächst die Reaktorleistung und die Temperatur der Kühlmittels sinkt, wobei allerdings die Reaktivität zunimmt, so dass die effektive Reaktivität nicht unter 0 sinken kann. Die Schnellabschaltung bringt auch nichts mehr, so dass nur noch die Boreinspeisung die Situation retten kann. mail@szsc.de
  • Dualsystem

    18.03.2016, Frank Svoboda
    Im Dualsystem können Primzahlen (außer 2) nur auf einer 1 enden. Deshalb kann dieses Phänomen erst ab Basis 3 auftreten (wo Primzahlen übrigens auf 0, 1 und 2 enden können).
  • Interessanter Kurzfilm. ;-)

    18.03.2016, Gast
    Kleiner Fehler bei 1:34.
    Atmosphärendruck: ~1000 hPa = 100 kPa =10^5 Pa.
    Bei einem Druck von
    360 GPa = 360 * 10^9 Pa = 360 * 10^4 * 10^5 Pa = 3,6 Millionen * Atmosphärendruck.

    Sie hat das vermutlich unter dem Druck einfach nur falsch 1:1 umgerechnet (Pascal und bar vertauscht).
  • Welche Milchprodukte besonders gesund sind..

    18.03.2016, Robert Orso
    ... ist aber noch nicht ausreichend genug erforscht, um schon Empfehlungen zu geben.

    Was bitte hat die weltweite Ernährungs "Forschung" in den letzten Jahrzehnten denn eigentlich gemacht? Lobbying für die Industrie? Haben die ihre Resultate gewürfelt?

    Was ich schon sein Jahrzehnten sage: Lasst Euch von den ganzen Ernährungs "Studien" nicht irre machen. Industriefutter vermeiden und das Essen aus guten, natürlichen Grundnahrungsmitteln selbst herstellen.

    Alles andere ist nur Kaffeesatzlesen.

    Dann erledigt sich das "Palmöl Problem", das "Soya Problem", das "Genmais Problem", das "industrielle Tierhaltung Problem" und vermutlich so manch anderes nebenher gleich mit.
  • Apropos Fermi und Paradox

    18.03.2016, Volker Hoff
    Zu diesem Thema mein Blogbeitrag mit Videolink über das sehr spannende Buch: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson:
    http://volkerhoff.com/buchtipp-paradox-am-abgrund-der-ewigkeit/
  • Der junge Wald sequestriert CO2 schneller als der alte Wald

    17.03.2016, Bernhard Keim
    Bei aller hier geäusserten Kritik an der Abholzung von Wäldern, es verhält sich dort nicht anders wie mit allem, was wächst. In einem bestimmten Alter wächst der Wald besonders schnell, um dann wieder sein Wachstum zu verlangsamen. Wie oben bereits geschrieben ist die Kohlenstoffsequestrierung eines Sekundärwaldes bis zu 11 mal so hoch, wie die eines alten Primärwaldes. So wie Menschen ab einem bestimmten Alter nur noch langsam, dann gar nicht mehr wachsen, wächst auch der Wald mit zunehmendem Alter langsamer. Der Biomassezuwachs folgt einer S-Kurve. Am steilsten Punkt der Kurve ist die Fähigkeit große Mengen Kohlenstoff zu binden am stärksten ausgeprägt. Etwas oberhalb dieses Punktes sollte man Wälder ernten, wenn man Energieholz gewinnen möchte. Eine Ausforstung muss sowieso erfolgen, wenn man die besseren Bäume zur Gewinnung von Brettern pflegen will. Die Idee, dass nur der Urwald die optimale (Nicht-)Bewirtschaftungsform darstelle, mag zwar unter Artenschutzgesichtspunkten richtig erscheinen, als Energielieferant scheidet der Wald dann allerdings aus.
    Was es auf alle Fälle zu verhindern gilt ist der Raubbau, d.h. die unkontrollierte Entnahme von Holz ohne damit einhergehende Aufforstungsmaßnahmen und Waldpflege. Wie so oft gilt auch hier, dass allzu doktrinäre Standpunkte verhindern, was sie zu schützen vorgeben. Erneuerbare Energien sind Kreislaufenergien. Diese Kreisläufe gilt es zu initiieren, zu installieren und zu schützen.
  • p Wert bei kleinen Stichproben

    17.03.2016, Damian
    "Experimente mit kleinen Stichproben, stark gestreuten Daten und kleinen Effekten werden trotz unzureichender Signifikanz nur ein einziges Mal durchgeführt und ohne nochmalige Prüfung veröffentlicht."

    Es wird oft angenommen das Studien mit kleinem Stichprobenumfang schlechte Studien sind.

    Aber nehmen wir an es werden zwei Studien durchgeführt, Studie S mit 10000 Stichproben und Studie T mit 100 Stichproben. Bei beiden ist der p Wert p=0,05. Der Effekt der in Studie T gemessen wurde muss doch viel größer sein, weil eine kleinere Stichprobe ausreicht um den gleichen p Wert wie bei Studie S zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit das das Ergebnis durch Zufall erreicht wurde ist doch bei beiden Studien genau gleich groß.

    Oder habe ich da einen Denkfehler drin?
  • Messfehler!

    17.03.2016, Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen
    Wissenschaftlicher Humbug!
    Wie den Medien zu entnehmen war, wollen die amerikanischen Physiker mit ihrem Observatorium zum Nachweis von Gravitationswellen angeblich die Längenänderung von einem Tausendstel des Durchmessers eines Wasserstoffatomkerns gemessen haben. Dies ist zurzeit absolut unmöglich und muss als wissenschaftlicher Blödsinn klassifiziert und qualifiziert werden! Denn der Durchmesser eines Wasserstoffprotons beträgt DH2p= 2,8*10-15 m. Ein Tausendstel davon wären nach Adam Ries dann 2,8*10-18 m. Übrigens erzeugt jede natürliche Erschütterung (vorbeifahrendes Auto, ja ein Fußgänger) in der Umgebung des Observatoriums eine bedeutend größere Erschütterung und Abweichung, wie die angeblich gemessene Längendifferenz von ∆s=2,8*10-18 m. Unabhängig davon, beträgt die maximale Auflösung von Licht allgemein ca. 0,5 der Wellenlänge oder ∆x = λ/2. Da vom Laser des amerikanischen Observatoriums zur Detektion von Gravitationswellen nicht der Wellenbereich angegeben wurde, soll das gesamte sichtbare Spektrum für die Berechnung des Auflösungsvermögens betrachtet werden. Das sichtbare Spektrum der Wellenlängen reicht von ca. 390 nm (Nanometer – ein Milliardstel Meter) bis ca. 780 nm. Die Spannweite des Auflösungsvermögens bewegt sich also von 195 nm bis 390 nm. Dies sind rund 2*10-7 bis 4*10-7 m. Das maximale Auflösungsvermögen im optischen Bereich liegt bei 2 *10-7 m und kann wie folgt berechnet werden:
    d= λ/(2*A)=0,55 µm:2*1,4 ≈ 2*10-7 m, (1)
    wobei d der Abstand zweier Punkte darstellt, die gerade noch wahrgenommen werden können, λ die Wellenlänge mit 0,55 µm bedeutet, wo ein maximales Sehen garantiert wird und A die numerische Apertur des Objektes bedeutet, hier mit dem Wert von 1,4 für die Berechnung eingesetzt. He-Ne-Laser im Infrarotbereich arbeiten mit einer Wellenlänge von ca. 3400 nm. Das Auflösungsvermögen beträgt also in diesem Falle ca. 1,7* 10-6 m und liegt um 12 Potenzen unter dem erforderlichen Auflösungsvermögen von 2,8 *10-18 m. Das höchste Auflösungsvermögen, das jemals im optischen Bereich mit einem Interferometer erzielt wurde, konnte von Joos 1930 mit einer Apparatur, die in den Jenaer Zeisswerken konstruiert wurde mit 1/1000 der verwendeten Wellenlänge (ca.5,5*10-10 m) registrieren. Laserinterferometer haben nur ein Auflösungsvermögen von maximal/minimal einigen 10-7 m und liegen damit „Galaxien“ vom erforderlichen Leistungsvermögen entfernt. Mit leistungsstarken Elektronenmikroskopen kann man ein Leistungsvermögen im Pikobereich erzielen (10-12m). Nach Lindner (Das Moderne Bild der Physik, Uraniaverlag, Leipzig, Jena, Berlin, 1973) soll das erzielbare Auflösungsvermögen von Elektronenmikroskopen sogar 10-15 m bei 15.000 V betragen. Beim experimentellen Nachweis des Compton-Effektes konnte mit einer komplizierten Versuchsanlage eine Wellenlängenänderung von 2,4 *10-12 m gemessen werden (Comptonwellenlänge des Elektrons). Nun könnten die amerikanischen Forscher ganz clever gewesen sein und die Laufzeitdifferenz gemessen haben. Da ergibt eine noch katastrophalere Bilanz! Die Laufzeitdifferenz ∆t beträgt nämlich zirka 10-26 s. Denn:
    ∆t= ∆s:c= 2,8*10-18 m: 3*108 m/s ≈ 10-26s. (2)
    Das Auflösungsvermögen von optischen Atomuhren beträgt gegenwärtig 10-17 s und liegt damit deutlich unter dem hypothetisch berechneten Auflösungsvermögen. Und bei der Betrachtung der Energiebilanz wird deutlich, dass aus einer Entfernung von
    s= t*c=1,3 *109*365*24*3600 s* 300.000 km/s ≈ 1,3*109*3,2 *107*3*105 km ≈
    1,2*1022 km (3)
    von der Energie der drei Sonnen mit der Energie
    ESL=m*c²= 3*2*1030 kg* 9*1016 m²/s² ≈ 5,4*1047 J (Joule) (4)
    nur noch rund
    EE=9*10 9 J=9*109 Ws ≈ 2,5 MWh (5)
    auf die Erdatmosphäre auftreffen und dann von ihr mit Sicherheit total absorbiert würden. Denn es gilt
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²]. (6)
    weil die Energiedichte mit dem Quadrat der Entfernung vom Fusionsort der beiden schwarzen Löcher mit einer Gesamtmasse von 29+36=65 Sonnenmassen abnimmt und sich im Raum homogen verteilt. Anderseits bildet die Erde in Relation zu den beiden schwarzen Löchern nur eine ganz geringe Fläche, wobei sich das Verhältnis der beiden Flächen von den schwarzen Löchern mit dem Radius rSL und der Erde mit dem Radius rE allgemein wie folgt errechnet:
    n=³√(65)²rSL²: rE². (7)
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²].Damit ergibt sich eine Energie von
    EE= 5,4*1047 J: [(16*0,5*1012): (41*106)]*[(1,44*1044: 0,5*1012)] ≈
    9*109 J=9*109 Ws ≈ 2,5 MWh (8)
    die auf die Atmosphäre der Erde treffen und hier wohl nahezu absorbiert werden würden. Zudem ist davon auszugehen, dass die Energie der Gravitationswellen nur einen ganz minimalen Anteil an den 2,5 MWh ausmachen. Zum Observatorium selbst würden nur wenige J gelangen, wenn man das Flächenverhältnis der Erde in Relation zur Ausdehnung des Observatoriums setzt, wie leicht nachvollziehbar ist. Anderseits soll nach einer Quelle im Internet (Gravitationswellen, wikipedia, 2016) die Amplitude der Gravitationswellen umgekehrt zur Entfernung des Fusionsortes abnehmen. Dies bedeutet, dass es sich um gedämpfte Wellen handelt, die der mathematisch-physikalischen Relation
    At=Ao*e (-δ*t) (9)
    gehorchen (Ao-Anfangsamplitude. At-Amplitude zum Zeitpunkt t und δ- Dämpfungsfaktor), wobei die Amplitude von Gravitationswellen 10-23 bis 10-20 m betragen sollen [Max Camenzind, (2015): Gravitationswellen, Würzburg, 2015]. Geht man davon aus, dass die Energie von Wellen in der Regel über die Amplitude übertragen wird, ist leicht einzusehen, dass die Energie der Gravitationswellen auf „Höhe“ der Erde bei null liegen müsste. Im Moment der Fusion der beider Schwarzen Löcher entstehen Gravitationswellen mit einer Amplitude von 10-21 m bei einer Frequenz von 1 kHz. Wie sollen diese Wellen mit einer Wellenlänge von
    λGW=3*108 m/s: 10³ Hz= 3*105 m (10)
    mit den Wellen des sichtbaren Laserlichtes im grünen Bereich mit einer Wellenlänge von 550 nm und einer Frequenz von ca. 1015 Herz interferieren können? Im Interferometer wird sich kein Interferenzmuster der beiden extrem unterschiedlichen Wellentypen abbilden können. Ja, wie sollten die Gravitations- und elektromagnetische Wellen unterschiedlichster physikalischer Eigenschaften miteinander interferieren können? Dies wäre ja gerade quasi so, als wenn Schallwellen mit elektromagnetische Wellen, oder Wasserwellen mit Schallwellen interferieren würden. Und die winzige Energie eines Gravitons mit
    EGW=h*νGW=6,625 *10-34 Ws²*1000 Hz ≈ 6*10-31 Ws (11)
    zu einem Photon mit der Energie von
    EPh=h*νPh=6,625 *10-34 Ws²*1015 Hz ≈ 4*10-19 Ws (12)
    verhält sich wie Eins zu 1012. Bei der Betrachtung der Masseverhältnisse sieht die Situation noch extremer aus: Die Masse eines Gravitons soll nach Wassiljew und Stanjukowitsch (Im Banne der Naturgewalten, Urania-Verlag Leipzig* Jena*Berlin, I965) nur 5*10-63 kg betragen. Die Masse eines Photons bei einer Wellenlänge von 550 nm hingegen ist im Verhältnis zu einem Graviton ein Schwergewicht und deren Masse beträgt nach (12) rund
    m= E:c²= 4*10-19 Ws : 9*10-16 m²/s² ≈ 4*10-36 kg. (13)
    Das Masseverhältnis eines Gravitons zu einem Photon ist analog einer Tonne zur Masse der Erde mit rund 6*1024 kg und beträgt ca. 1 zu 1024! Das winzige Graviton kann damit gar keine physikalische Wirkung auf das Photon ausüben! Nach einem anderen Modell wird wohl streng genommen nicht ein J auf der Erde ankommen können, weil das All vom interstellaren, kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung von E=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss. Denn zwischen dem Ursprungsort der Fusion der beiden Neutronensterne und dem Observatorium befinden sich neben Michstraßen, Sonnensystemen und Planetensystemen über 108 Tonnen undurchdringbare Materie. Eine andere Frage wäre noch von Interesse: Wie verändert sich das Gravitationsfeld zwischen Fusionsraum der schwarzen Löcher und der Erde, wenn die drei Sonnenmassen in Energie verwandelt wird? Nach dem Newtonschen Gesetz ändert sich das Gravitationsfeld wie folgt:
    ∆F= γ*ME*3*MSL:r²= 6,76*10-11*6*1024*2*1030*3 N: 1,44*1044 ≈ 17 N. (13)
    Es wirkt also eine Kraftfeldänderung von 17 N auf die gesamte Erde ein. Diese Kraft ist nicht in der Lage, eine merkliche mechanische Änderung in der Versuchsanlage des Observatoriums zu bewirken. Es ist wohl so, dass Gravitationswellen aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Lichtes mit ihrem beschränkten Auflösungsvermögen kaum jemals detektiert werden können. Denn das höchste Auflösungsvermögen wird mit Elektronenrastermikroskopen nach Lindner (1973) mit 10-15 m bei 15 kV angeblich erzielt. Nach neusten Erkenntnissen liegt ist aber weit unterhalb dieses Wertes und beträgt 2*10-12 m. Es fehlen also noch 6 Zehnerpotenzen, um die Gravitationswellen detektieren zu können. Die Amerikaner sind wohl irgendwie auf Dummenfang gegangen, um an Forschungsgelder und an den Nobelpreis ranzukommen. Sehr gewagt ist anderseits die These/Hypothesen von der vermeintlichen Existenz von Gravitationswellen und der Fusion von schwarzen Löchern auf die Urknall-Theorie des Universums zu schlussfolgern bzw. zu extrapolieren, nach dem das Universum innerhalb von einer Millionstel Sekunde vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden sein soll! Denn erstens: Aus dem Nichts, kann nichts entstehen, wie bereits eine einfache logische Überlegung erkennen lässt. Mit anderen Worten: Materie, wie Masse und Energie kann nicht entstehen und nicht verschwinden – sie ist einfach präsent und erfährt eine ständige Transformation! Und zweitens müsste das Weltall eine endliche Ausdehnung von ca. 1,3*1023 km besitzen. Dies impliziert, dass das Universum eine endliche Ausdehnung von 1,3 *1023 km mit einer gigantischen Oberfläche O von
    OAll =π*4* r²=3,14*4 (1,3*1023)² km² =3,14*4*1,69*1046 ≈ 2*1047 km² (14)
    besitzt, das kontinuierlich pulsiert, also expandiert und implodiert.
  • Falsche Rückschlüsse

    17.03.2016, OSSI
    Ich halte diese Rückschlüsse für falsch.
    Wie wir wissen lebte der Neandertaler wie auch der paleolithische Mensch während der Megafauna die just mit der anwachsenen Population des Homo Sapiens auf nahezu jedem Kontinent ausstarb.
    Die Untersuchungen von 2010 offenbarten u.a. von einem Neandertaler in Belgien Teichrosen gegessen wurden, dagegen wurden typische Wildpflanzen und Pilze - die man erwarten darf, nicht im Zahnschmelz nachgewiesen.

    Es ist jedoch kaum vorstellbar das der Neandertaler ins Wasser ging um die Knollen der Teichrosen zu ernten, wenn rundherum wilde Beeren, Pilze, Süssgräser und Wildfrüchte wachsen die er nicht nutzt, obwohl diese viel einfacher zu nutzen wären.

    Die einzige Erklärung wie derartig merkwürdige Nahrung wie Teichrosen auf die Speisekarte von Neandertaler kommen kann, ist wenn er den Mageninhalt des Blättermagens von Pflanzenfresser mit verwertet, z.b. ein Elch, ein Megahirsch oder Biber die vermutlich Teichrosen fressen würden.
    Den Mageninhalt nutzt z.b. auch ein Wolf, der damit ebenfalls 1/5 seiner Nahrung pflanzlich zu sich nimmt.
    Das hat gewisse Vorteile, denn diese Nahrung ist garantiert ungiftig (sonst würden sie Grasfresser ja nicht fressen) und sie ist bereits mechanisch aufgeschlossen, also in eine "Salatform" gebracht. Er braucht sie nur zu waschen und kann sie bequem mit dem Fleisch zusammen essen, sozusagen als Rohkost-Beilage oder in Form einer Fleischbrühe mit Kräuter.
  • Primzahlen im Dualsystem

    17.03.2016, Heinz Römbell
    Hier wird versucht, die Primzahlen über die Endziffern des Dezimalsystems zu definieren. Im Dezimalsystem können Primzahlen nur mit den Endziffern 1,3,7 und 9 auftreten.
    Die Zahl 53 aus dem Dezimalsystem lautet im Dualsystem 110101. Dreiundfünfzig wird auch im Dualsystem eine Primzahl sein. - Oder? Nur kann man sie hier nicht über eine einzelne Endziffer vermuten, weil das Dualsystem nur zwei Endziffern kennt: Die Null und die Eins – Also, was soll hier das ganze Staunen?
  • primzahlen sind cool

    17.03.2016, tobias durkmann
    Ich weiss noch wie erstaunt ich war die Symmetrie von Primzahlen, angeordnet in konzentrischen Kreisen a 24 Punkten, zu erkennen.