Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Erschreckend

    02.05.2016, Christian
    Stufe 2 ist dann, dass so eine Selbstzensur quasi erwartet wird. "Ja was sucht der auch nach solchen Begriffen!" ist dann die Reaktion vieler Menschen, wenn jemand, der nichts Falsches getan hat, dann dafür Probleme kriegt, zum Beispiel am Flughafen.
  • Chilling Meta-Effekt ...

    01.05.2016, Sunny
    .. ist dann wohl, dass sich niemand traut, diesen Artikel zu kommentieren ...
  • Energiemenge

    30.04.2016, Friedrich Gebhardt
    Im 2. Textabsatz steht, die Energiemenge sei rund 50-mal so groß wie die des sichtbaren Lichts, das alle Sterne im Universum in der gleichen Zeitspanne aussenden. Für eine solche Aussage müsste man die Größe des (gesamten) Universums abschätzen können. Kann man das wirklich, oder ist (nur) unsere Galaxis gemeint?
    Antwort der Redaktion:
    Das gesamte sichtbare Universum ist gemeint: Also alles, wovon uns Licht erreichen kann - nicht nur die Milchstraße. Der Durchmesser des sichtbaren Universums ist gut 90 Milliarden Lichtjahre. Das ist größer als die knapp 14 Milliarden Lichtjahre, die Licht in der Zeit von der Entstehung des Universums bis heute zurücklegen kann. Der Urknall hat ja vor knapp 14 Milliarden Jahren stattgefunden. Der Grund für die Größe des sichtbaren Universums liegt darin, dass das Universum expandiert und uns deshalb Licht von Galaxien erreichen kann, die heute wesentlich weiter weg sind als diese knapp 14 Milliarden Lichtjahre.

    Dirk Eidemüller
  • Tiefgekühlt

    30.04.2016, Andreas
    Das Einfrieren hat keine Bakterien getötet?
    Antwort der Redaktion:
    Es bewahrt die Zusammensetzung und Quantität der Darmflora im Moment des Einfrierens - darauf kommt es an. Ansonsten kommt es zu massiven Verschiebungen, die das Bild verzerren.
  • Danke für den Beitrag

    29.04.2016, Dr. Herbert Schüssler
    siehe Betreff
  • Frage

    29.04.2016, Oskar Schnupf
    Wie wurde denn gemessen wie alt die Teilnehmer der Studie aussahen?
  • Ratten importieren

    28.04.2016, Joachim
    Zu Beginn der Bekämpfungssaison muss man erst mal zahlreiche männliche Ratten (oder kastrierte bzw. sterilisierte Ratten) verbreiten, die den andern das Futter wegfressen, und das während der Gift-Aktionen fortsetzen.
    Man könnte auch mit (ebenfalls nur männlichen) Raubtieren (Katzen ?) arbeiten bzw. diese als Hilfskräfte einsetzen.
    Allerdings: 50 Überlebende sind eine Menge, wenn man die weitere vier mal auf die Hälfte dezimiert hätte, wären immer noch 12 übrig, sechs Paare, das reicht für die Wiederbesiedlung.
  • Neutrinojagd am Ende der Welt

    28.04.2016, Rainer2507
    Ein beispielhafter Bericht, alles sehr schlüssig und leicht nachvollziehbar beschrieben. Wunderbar, weiter so!!
  • Der Unterschied zwischen spontaner und gezielten Mutation ist folgender:

    28.04.2016, Schewitz
    die "spontane" Mutation erfolgt aufgrund von natürlichen Umwelteinflüssen und deren Änderung. z.B. Erwährmung oder Abkühlung des Klimas.
    Das wiederum bedeutet, dass die Mutation durch die Umwelt hervorgerufen ist und eben dadurch auch zur Umwelt passt.
    Anders verhält es sich mit gezielter Mutation. Ist ja wohl logisch.
    Siehe Superweeds und und und.
    Gerade beim Thema Gentechnik sollte man den Tunnelblick ablegen.
    Antwort der Redaktion:
    Sie unterliegen einem grundlegenden Missverständnis über die Natur von Mutationen. Ich empfehle da ja, einen längeren Blick in ein Genetik-Lehrbuch zu werfen.
  • Keine Kausalität!

    27.04.2016, derweltbuerger
    Die Überschrift suggeriert eine Kausalität, die gar nicht nachgewiesen oder auch nur behauptet wurde durch die Forscher. Das sollte in einem angeblich wissenschaftlichen Magazin nicht passieren!
  • Rattenplage auf "Trauminseln"

    26.04.2016, Wolf Peter Reinhold
    Als ich die Seychellen 1991 besuchte, staunte ich auf Praslin über große Löcher im Boden, auch über blecherne Palmenverkleidungen. Und dann wies der Taxifahrer noch auf die mit Drähten umwickelten Mülltonnen, vergitterte Fenster und Dachluken. Keiner lässt auf dem Küchentisch unbeaufsichtigt eine Tüte Obst liegen und manchmal werden kleinen Babies die Zehen angeknabbert. Greifvögel, Katzen, Gifte - hat alles nichts gebracht. Eine Zeit lang zahlte die Regierung für jede totgeschlagene und abgelieferte Ratte einen Dollar oder so ähnlich. Im Luxus-Hotel wurden über Nacht mein Gürtel und die Schuhe angeknabbert und die Armbanduhr geklaut. Anderntags fand man sie im Garten, die Uhr, mit Resten vom Lederband. Trotzdem fliegen Touristen auf die Seychellen. Ich nicht mehr.
  • Henne oder Ei?

    26.04.2016, Indigo
    Macht mehr Sex Paare glücklicher oder haben glücklichere Paare mehr Sex? Das ewige Spiel von Henne und Ei...
  • Dokumentarfilm "Tschernobyl. 3828" (übersetzt auf Englisch) mit deutschen Untertiteln

    26.04.2016, Pavlo Miadzel
    „…Solch eine Stelle wird vom Militär als „VORDERSTE LINIE“ genannt. Liquidatoren, die im Atomkraftwerk Tschernobyl arbeiteten, sagten „DIE DÄCHER“. Dies war eine am meisten verseuchte und deshalb eine gefährlichste Stelle in der Zone. Die Überreste der Dächer vom Block des Reaktors Nr.4.
    Der Arbeitsgang vom Aufräumen der Dächer dauerte mehr als fünf Monate. Wir werden nur über die zwei Tage erzählen. Über die zwei wichtigsten Tage im Leben vom Aufklärer-Dosiemetristen Walerij Starodumow. Er nahm am Arbeitsgang bis zum dessen Abschluss teil. Er ging selber auf die Dächer und führte die Menschen dorthin aus. Er persönlich hat die Fahne des Sieges auf den Höhepunkt 75 Meter als Zeichen für die ganze Zone – „Die Dächer sind aufgeräumt!“ – gehisst!...“
    "...Am 1. September 1986 wurde der deutsche Roboter „Joker“ beschädigt. Dieser Roboter wurde mit großer Mühe in der gefährlichsten Zone „M“ aufgestellt. Die inländischen Roboter konnten dort nicht arbeiten..."
    Auszüge aus der Beschreibung eines der besten Dokumentarlime über Tschernobyl (mit Untertiteln auf Deutsch!): https://www.youtube.com/watch?v=zduyeJayD84
  • Wissenschaftlicher Konsens

    26.04.2016, Peter Weigl
    Wenn man ein Zitat wie dieses

    "Doch Wissenschaftler sind sich zutiefst uneinig, was den Effekt von geringen Strahlungsdosen angeht. Außer Spekulationen haben die Vertreter der verschiedenen Lager allerdings wenig vorzuweisen,..."

    so ungeniert zur Sachlage "Klimawandel" oder "Evolutionstheorie" hinschreiben würde, dann gäbe es einen Aufschrei.

    In der Problematik Auswirkungen von Strahlung hingegen werden die Behauptungen eines Dutzends von "nutters" ohne mit der Wimper zu zucken denen von seriösen Wissenschaftler gleichgestellt.

    Dass sowohl UNSCEAR und ICRP (beide absolut unabhängig) vehement fordern das wissenschaftlich nicht haltbare Hochrechnen von Toten aus geringen Strahlenbelastungen einzustellen, wird einfach ignoriert - und wenn es gemacht wird, dann wird das auch noch unkritisch durch die Medien verbreitet, anstatt es zu hinterfragen.

    Die Fukushima Expertengruppe des ICRP (die internationale Autorität für Strahlenschutz: International Commission on Radiological Protection) hat einen Bericht veröffentlicht, der doch zu denken geben sollte - und auch Aussagekraft zu den Chernobyl-Auswirkungen besitzt.

    "Radiological protection issues arising during and after the Fukushima nuclear reactor accident"
    http://iopscience.iop.org/article/10.1088/0952-4746/33/3/497/pdf;jsessionid=6B1E58D600F6BC9C901757A6BC156FF5.c1

    (Cardis meine ich natürlich nicht mit den 'nutters'; ihre Studien-Aussagen sind hauptsächlich in den medial überinterpretierten Hochrechnungen fraglich. Und in der Schlussfolgerung ihrer Studie ist sie sehr zurückhaltend in Bezug auf zuordenbare Krebsfälle:

    "Today, nearly 20 years after the Chernobyl accident, the large increase in thyroid cancer incidence among those exposed in childhood and adolescence continues; fortunately, few of these have been fatal. In contrast, at this time, no clearly demonstrated increase in the incidence of other cancers can be attributed to radiation exposure from the accident."
  • Schockierend?

    26.04.2016, Olaf Schlüter
    Wenn jemand etwas schockierend findet, ist das noch kein rationales Argument. Im Gegenteil ist es ein rein emotionales und damit subjektives Urteil. Ich muss mit Bedauern feststellen, dass die Beiträge 9 und 4 (ein Lichtblick, WTF?) im Wesentlichen durch Polemik auffallen.

    In den meisten bisherigen Beiträgen wird auf die eine oder andere Weise thematisiert, dass die Mitglieder der LGBT-Gruppe Diskriminierung beklagen, wo keine ist. Es ist ein Unterschied, ob eine radikale Minderheit (die womöglich weniger Anteil an der Gesellschaft hat als die LGBT-Menschen) LGBTs feindseilig oder diskriminierend begegnen, oder ob die Mehrheit der Gesellschaft dies (gar strukturell) tut. Letzteres ist in der Regel die Klage der LGBT-Minderheit, ersteres aber sehr viel wahrscheinlicher gesellschaftliche Realität. Leider ist ausgerechnet die Zunft, die hier empirisch forschen könnte, die Soziologie, dazu übergegangen, an die erste Stelle nicht die Realität, sondern die Gendertheorie zu setzen. Seither kommt aus diesem Bereich eine wertlose Studie nach der anderen.

    Die "Belege" für allgemeine Diskriminierung sind jedenfalls im Allgemeinen entweder vage und nur unter Annahme von "Dunkelziffern" statistisch oder gar bloß anekdotisch belegt (so wie bei den Vorkommnissen beim CERN). Ich stimme Jürgen Kantz zu: Selbstwahrnehmung ist nicht automatisch Wahrheit.