Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ausbildung der Frauen umstellen?

    26.12.2014, Carmen Frerichs
    Wäre es nicht eine Alternative, die Frauen nach abgeschlossener Schulausbildung zunächst in die Familienphase zu entlassen und sobald die Kinder aus dem Gröbsten heraus sind, auch mit Hilfe von Betreuungseinrichtungen, die Ausbildung der Frauen weiterzuführen. Als freiwilliger 2. Ausbildungsweg, so wie es ja auch neben der schnellsten Schullaufbahn einen 2. Bildungsweg gibt. Die Frauen würden dann ein Studium oder eine Ausbildung beginnen, in den ganz normalen Hochschulen oder Ausbildungsgängen, und wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind sie auf dem neuesten Stand, haben keinen Leerlauf, die Familienplanung ist sehr wahrscheinlich abgeschlossen und Sie können sich auf ihren Beruf konzentrieren.
    Die Meinung, dass das ältere Gehirn keine neuen Zellen mehr bildet, lernen also große Schwierigkeiten macht, ist widerlegt. Nur die Wirtschaft müsste sich bereiterklären, die nicht mehr ganz jungen Frauen auszubilden bzw. nach dem Abschluss einzustellen. Aber ist das so utopisch?
    Der jetzige Ausbildungsverlauf schickt Familienfrauen zwangsläufig aufs Abstellgleis, erfordert doppelte Ausbildung/Umschulung und läßt die Kinder u.U. wegen der Doppelbelastung der Mutter leiden/zu kurz kommen. Die Frauen versanden in prekären Jobs, die ursprüngliche Ausbildung war praktisch für die Katz. Ich finde, es ist eine Verschwendung wertvoller Resources (gerade wo Frauen fleißig lernen, sorgfältig sind und sehr belastbar).
    In jungen Jahren kommt man mit kleinen Kindern besser zurecht, hat bessere Beziehungschancen, arbeiten kann man immer noch reichlich, mit den dann selbstständigeren Kindern ist die Motivation auch viel besser.
  • Korrektur

    24.12.2014, Reinhard Funk
    Beim Abschnitt 6. Drahtloses Aufladen mit Schallwellen ist Ende des ersten Absatzes die Ausführung "... nach welchem die Intensität elektromagnetischer Strahlung umgekehrt proportional zur Distanz der aussendenden Quelle ist." mißverständlich. Mein Vorschlag lautet: "... nach welchem die Intensität elektromagnetischer Strahlung umgekehrt proportional zum Quadrat der Distanz der aussendenden Quelle ist."
  • Sponsoren gewinnen

    23.12.2014, Liane Mayer
    könnte man doch vielleicht auch über die Namensgebung - wenn schon so viele vergebbare Namen zur Verfügung stehen. Vielleicht würde sich manche(r) die Verewigung des eigenen Namens durch eine Käferart ja allerhand kosten lassen. Den Erlös könnte man dann z. B. dafür einsetzen, bedrohten Käferarten den Lebensraum zu erhalten. Wer einem Käfer durch entsprechende Spenden ermöglicht, auch in Zukunft weiter zu existieren, verdient sich meiner Ansicht nach auch, dass der Käfer nach ihm (oder ihr) benannt wird!
  • quasi widerstandsfrei

    21.12.2014, Stefan S.
    Liebe Autoren , ich lese des öfteren solche Aussagen das bei der Sprungtemperatur der Widerstand für den el. Strom quasi null oder nahe null oder gegen null geht. Das ist jedoch nicht korrekt ausgedrückt. Bei der Sprungtemp. ist in Supraleitern der Widerstand IDENTISCH NULL. Nichts anderes beschreibt diesen Effekt.
  • Veterinär- und Humanmediziner

    21.12.2014, Gottfried Heumesser
    Mein Vater sollte in Stalingrad als Beamter im Offiziersrang das Abendland verteidigen und kam anschließend ins Offizierslager nach Jelabuga, wo auch zahlreiche Mediziner mitgefangen waren. Wenn sich jemand krank fühlte ging er meist zuerst zum Veterinär, weil der nicht so viel fragte. Wenn's ärger war ging er dann mit der Diagnose zum Humanmediziner ...
  • QM

    20.12.2014, Mathias Völlinger
    Wenn Welle, dann sowieso Unschärferelation (Fourier-Transformationen zwischen Orts- und Impulsdarstellung). Weiterhin, ist denn dieser "Welle/Teilchen-Dualismus" nicht eine schon sehr veraltete Betrachtungsweise der Gegebenheiten? Bei den komplexwertigen Komponenten der Zustandsvektoren ergeben sich bei deren Überlagerung (Vektoraddition) eben immer Interferenzen.
  • Künstliche Befruchtung birgt unterschätzte Risiken in sich

    18.12.2014, Achim Wolf
    Eine Reagenzglasbefruchtung birg grosse Gefahren in sich, weil enorme Risiken in bezug physischer und bewusstseinsmässiger Fehlbildungen bestehen. Herzdefekte und Kiefer-Gaumenspaltendefekte sowie Deformationen und Defekte der Nieren können ebenso gegeben sein wie Bewusstseinsstörungen, Schizophrenie, Cerebralschäden, Gedanken- und Gefühlsstörungen und damit psychische Leiden, nebst dem Down-Syndrom, bestimmten Krebsformen und einer chronischen Immunschwäche. Bei der natürlichen Schwangerschaft durchschleust die Eizelle nach dem natürlichen Eisprung den Eileiter, in dem auch die Befruchtung erfolgt. Durch die weitere Bewegung durch den Eileiter durchläuft das befruchtete Ei ein Milieu, das für die weitere Entwicklung der Eizelle sehr wichtig ist und dieser notwendige Impulse, Hilfen und Signale vermittelt, die sowohl für die Schwangerschaft selbst, wie aber später auch für die Vollentwicklung und für die Geburt wichtig sind. Genau dieser äusserst wichtige Vorgang kommt jedoch durch die Befruchtung im Reagenzglas nicht zustande. Und genau das ist das unlösbare Problem, denn dass der Durchgang durch den Eileiter fehlt, führt zu Fehlentwicklungen. Es werden Gene ebenso falsch aufgeschaltet, wie andere auch falsch abgeschaltet werden, wozu auch die Wachstumsgene gehören, die fehlgesteuert werden. Dadurch werden Kinder schon in früher Zeit übergewichtig, was sich bis ins hohe Alter erhalten kann. Vielfach treten auch vergrösserte Innenorgane in Erscheinung, die irreparabel ausarten können. Besonders minderwertige Spermien, die defekte Gene in sich tragen, die in die Eizellen eingebracht werden, führen zu schweren körperlichen, psychischen und bewusstseinsmässigen Missbildungen. Ausserdem wird beim Einbringen der Spermien in die Eizellen deren Spindelsystem verletzt, das für die Trennung der Chromosomen verantwortlich ist. Das wiederum bildet einen weiteren Faktor zu Risiken, aus denen allerlei Missbildungen, Krankheiten und eine Immunschwäche sowie geschlechtliche Deformationen usw. entstehen können.
  • Social Freezing

    18.12.2014, Olaf Schlüter
    Social Freezing ist die Erklärung der Wirtschaft an die Frauen und Paare, sich mit Fortpflanzung erst dann zu beschäftigen, wenn man seine besten Jahre schon an die Unternehmen verkauft hat. Unternehmensinteressen beanspruchen einmal mehr den Vorrang, und natürlich wird das mit einem Wohlstandsversprechen verknüpft. Doch wenn materieller Wohlstand Vorrang vor Fortpflanzung genießt, welche Zukunft hat eine solche Gesellschaft noch? Die Biologie ist da unbarmherzig. Die Ökonomie mag feststellen, dass es sehr rational ist, erst spät ein Kind zu bekommen, wenn überhaupt. An dieser Rationalität werden ganze Kulturen, die darauf bauen, zugrunde gehen.
  • Kreislauf

    18.12.2014, Olaf Schlüter
    Mensch muss schon ziemlich verzweifelt sein, wenn er jetzt schon den Klimagasfootprint von Tieren als Problem begreift. Schon malmwas vom Kohlenstoff-Kreilauf gehört? Das Klimaproblem entsteht doch nicht dadurch, das Die Natur Klimagase produziert. Es entsteht dadurch, dass der Mensch auf unterschiedliche Weise fest im Boden gebundenen Kohlenstoff als Klimagas in die Atmosphäre pumpt. Erdöl und Kohle haben seit Millionen von Jahren nicht mehr am Kohlenstoffkreislauf teilgenommen. Jetzt buddeln wir das wieder aus und das hat Konsequenzen. Was Teichen entfleucht, ist da vorher auch aus der Atmosphäre über die Pflanzen und die Tiere, die die Pflanzen fressen, hereingekommen. Erdöl und Kohle stammen hingegen aus einer Zeit, in der deutlich mehr Kohlenstoff im Umlauf war und die Atmosphäre spürbar heißer (ungefähr vier Grad). Und da will man vernünftigerweise nicht hin zurück.
  • Micro-Energy-Harvesting

    18.12.2014, Dr. Götz Warnke
    Prinzipiell müsste sich diese Technik doch auch für das Micro-Energy-Harvesting eignen, bei dem man aus kleinen Vibrationen elektrischen Stron für Sensoren, Steuerungsgeräte etc. gewinnt.
  • Supraleitung

    18.12.2014, Dipl.Phys. Ulrich Schulz
    Jetzt wollte ich doch gerade in die Garage, um mit dem von Forschungsgeldern gesponserten FerraBenzMW 'nen kleinen Ausritt zu wagen. Bitte lesen Sie, Herr Frank, den Artikel doch noch einmal durch. Es handelt sich um Grundlagenforschung; und dabei geht es tatsächlich auch mal etwas langsamer. Schneller schießen halt die alten Preußen! Und noch etwas: Wenn in nächster Zeit die entsprechenden Anwendungen auf den Markt kommen, die dann (natürlich Glaskugel!) nicht nur mit Ihrer und meiner Energie - mehr als bisher möglich - sparsamst umgehen können, sollten Sie doch bitte auf die jeweiligen Anschaffungen verzichten. Ginge es nach Ihnen, gäbe es diese ja nicht. Noch ein kleines Rechenbeispiel: In NRW wurden im letzten Jahr 150 Millionen Liter Apfelwein abgefüllt, wahrscheinlich auch verkauft und getrunken. Kosten 500 Millionen Euro. Gehen wir jetzt in die Kneipe oder lassen Sie uns im Labor weiterarbeiten? Ich verspreche auch, den gesponserten Sportwagen wieder zurückzugeben. (Ironie Ende, und nicht böse sein).
    Gruß USCHU
  • übertrieben?

    17.12.2014, Weidi Phi
    Was regensich die Leute denn auf... sie sind nicht AUF den Linien gegangen und haben das Banner nicht AUF die Linien gelegt...
    Wenn man zmB die EU ansieht die massig Umweltschutzrichtlinien auf Kosten von Wirtschaft gekippt haben bzw diese nicht mehr behandeln verstehe ich die Aktivisten...
  • Halleluja !

    17.12.2014, Frank
    Wenn ich sehe, bei welchen Drücken und Temperaturen selbst die neuste Entdeckung gemacht wurde, kann ich über die Euphorie der Beteiligten nur den Kopf schütteln.
    Im Elfenbeinturm scheint jeder Bezug zur Realität und Anwendbarkeit flöten gegangen zu sein.
    Hauptsache die Fördergelder fließen weiter. Dazu ist jedes Mittel recht.
  • Rezension

    17.12.2014, Johnny Doepp
    Ich bin selbst Physiker und durchaus sehr interessiert an der Astronomie und der Astrophysik. Vor kurzem hatte ich Gelegenheit besagtes Buch von Herrn Hanslmeier zu lesen. Allerdings bin ich mehr als enttäuscht. Neben meiner üblichen Kritik, dass Springer doch bitte seinen Autoren (insbesondere der Fachbücher) ein Rechtschreibkorrekturprogramm und vermutlich auch ein Fehlerlesen nahelegen sollte, weist dieses Buch nichts auf, mit dem man wirklich was anfangen kann. Häufig werden einfach nur Formeln hingeschmettert, ohne ihre Symbole zu definieren oder zu erklären. Von einer Einleitung erhoffe ich mir im Allgemeinen etwas, mit dem ich bspw. selbst mal einfache Beobachtungen machen kann und mit einem Modell auswerten. Dazu müsste man dann also insbesondere die Formeln verstehen. Bestes Beispiel: Boltzmann-Faktor und Saha-Gleichung. Herr Hanslmeier schreibt einfach irgendwelche Formeln auf, benutzt Worte wie "Zustandssumme", und das ist es dann. Offenbar hat Herr Hanslmeier noch NIE versucht, die Zustandssumme des Wasserstoffatoms zu berechnen! Woher ich das weiß? Man möge es doch mal selbst versuchen ;) Die Energienieveaus liegen bei etwa E_n = -13.6 eV / n^2 (n=Hauptquantenzahl; 1, 2, 3, ... , unendlich), und die Entartungsgrade sind g_n = 2*n^2 (Spin eingeschlossen).
    Mein trauriges Fazit: Wieso ist sojemand Professor? Und wieso darf sojemand Bücher veröffentlichen?
  • es gibt auch anderslautende stimmen zu diesem buch.

    17.12.2014, stefan turner
    prof. rindermann der TU chemnitz sieht den sammelband etwas anders.
    letzter satz in seiner rezension:
    "Wer seine Antipathien gegenüber der Intelligenzforschung bestätigt sehen
    will, wird zu HNB greifen. Auch ist dieser Band gut in
    einem philosophischen Seminar zur wissenschaftstheoretischen und wissenschaftssoziologischen Analyse von nichtintegerer, vorwissenschaftlicher Argumentation brauchbar." (rindermann 2013: 301)

    einigermaßen niederschmetternd, nicht?

    rindermann, heiner. 2013. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 27 (4), 295–304. rezension von Haller, M. & Niggeschmidt, M. (Hrsg.) (2012). Der Mythos
    vom Niedergang der Intelligenz. Von Galton zu Sarrazin:
    Die Denkmuster und Denkfehler der Eugenik. Wiesbaden:
    Springer VS. 200 Seiten, € 29.95, ISBN 978-3-531-18447-0.
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