Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • ... ist doch sein Tod!

    30.09.2008, Dr.-Ing. Johannes Tille
    Bedauerlich, dass jetzt auch in "Spektrum" der Dativ dem Genitiv sein Tod ist. Wie soll man da dem Kohlendioxid in der Atmosphäre Herr werden?
    Antwort der Redaktion:
    Sie haben Recht. (Mit leisem Bedauern möchte man hinzufügen: bis auf Weiteres zumindest. Des verschwindenden Genitivs gedachte auch schon der "Zwiebelfisch".)
  • Warum schockierend?

    29.09.2008, Dr. Rolf Froböse
    Sehr geehrter Herr Greiner,

    Sie dürfen durchaus der Auffassung sein, dass es keine paranormalen Phänomene gibt. Das ist Ihre persönliche Meinung, die ich als Autor des rezensierten Buches gerne zur Kenntnis nehme und respektiere. Die Anzahl der dokumentierten Fälle spricht aber eine andere Sprache, und ich finde es begrüßenswert, dass sich die moderne Physik dieser Thematik öffnet. Die Geschichte der Naturwissenschaften beweist, dass die wichtigsten Impulse oftmals von so genannten Querdenkern kamen. Insofern wäre ich etwas zurückhaltender und würde die Aktivitäten internationaler Forscher nicht von vornherein als Humbug bezeichnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Rolf Froböse
  • Schock!

    27.09.2008, Axel Greiner
    Es gibt keine "paranormalen Phänomene", deren "physikalische Deutung" ist schlimmster Humbug. Solch ein "Thema" in einer Zeitung mit wissenschaftlichem Anspruch vorzufinden ist für mich absolut schockierend.

    Mit freundlichem Gruß
    Axel Greiner



  • Religiös motivierte Skepsis?

    26.09.2008, Heinz Fey
    Antwort auf Leserbrief von Dr. Frank Jehle zum selben Artikel:

    Wenn Sie "Hölle und Untergang" realistisch und nicht nur symbolisch gemeint haben sollten, so
    liegt die Mutmaßung nahe, dass Ihre Befürchtungen wohl religiöser Natur sind.

    Nun gut. Das ist dann eine "natürliche" Einschätzung, die man gegenüber religiös orientierten Mitmenschen respektieren sollte.

    In Sachen "Higgs-Boson" müssen wir nun
    weiterhin noch etwas Geduld haben. Aber selbst nach dessen Nachweis sollten weitere neue Tore, nicht nur der Physik, durch "Wissenschaft und Forschung" aufgestoßen
    werden. Wissend, dass nicht jedes Forschungsergebnis
    ausschließlich zum Wohle, sondern leider auch
    oftmals zum Nachteil der Menschheit sich nutzen lässt (und genutzt wird), sollte der Forscherdrang weiterhin ungeschmälert fortgesetzt werden.
  • Spieglein, Spieglein … Spiegelzellen als Hirn-Mythos?

    24.09.2008, Werner Hahn, Gladenbach
    Gähnen ist ansteckend - aber diese Regel soll nicht für autistische Kinder gelten.

    Dass Menschen andere nachahmen, wird auf funktionierende Spiegelneurone zurückgeführt. Man nimmt an, dass deren Funktion bei Autisten eingeschränkt ist. Bei Autismus als einer Form der Beziehungsarmut und des Einkapselns in eine eigene Welt sei es nicht so, dass autistische Kinder zielgerichtete Bewegungen nicht wie gesunde Kinder ausführen können: Sie könnten sie „genauso gut“ imitieren – „teils sogar besser“, berichtet der Psychologe Rolf Degen in „bild der wissenschaft“ (11/2007).

    Eine Forschergruppe um die Neuropsychologin Antonia Hamilton vom Darthmouth College in den USA habe bewiesen, dass keine Störung des Spiegelneuronensystems die Ursache für Autismus sei. Nach Degen sei es „übertrieben“ anzunehmen, in den Spiegelzellen „die Basis für Imitation, Altruismus, Sprache und Kultur zu sehen“. „Wahrheit“ in Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus werde gefordert, kein „Hirnmythos“!
  • Schon seit fast zwei Jahren

    22.09.2008, Horst Köppl
    Da sitze ich in Österreich im September 2008 und lese "War es ein Gott?" Bin so berührt von der Literatur, dass ich im Netz nachschaue, was ich über Henning Genz erfahren kann. Und muss lesen, dass er bereits seit fast zwei Jahren da ist, worüber er so viel geschrieben hat - im Kosmos und eventuell bei der, wie er sagte, "durchsichtigen" Materie!
    Wo immer Sie sind, lieber Henning Genz, ich wünsche Ihnen eine gute Reise und freue mich, dass Sie jetzt noch mehr verstehen als vorher!
    Horst Köppl
  • Unfreie Meinungsäußerung

    19.09.2008, Dieter Krogmann
    Der Beitrag von Andreas Jahn deutet an, wie sehr auch der "moderne Mensch" geschickter Manipulation scheinbar zum Opfer fällt.

    Ein Grund der "ewig knappen Wahlergebnisse" in den USA ist aber auch das dort gültige "Mehrheitswahlrecht". Es siegt die Partei, die in den Wahlbezirken die Mehrheit errungen hat, und wenn es nur wenige Stimmen sind. Das hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Richtigkeit der Wahlen jedesmal angezweifelt wurden.

    Dieses Wahlrecht lässt letztlich nur zwei Parteien zu, die aber über Lobbyisten völlig politisch beeinflusst werden.

    Jede andere politische Strömung hat damit in den USA keinerlei politisches Gewicht, weil auf Grund dieses Wahlrechts Stimmen für andere Parteien einfach unter den Tisch fallen.

    Im Grunde ist die US-Demokratie damit eine Farce. Man spricht nicht umsonst schon lange von einer Plutokratie in den USA.

    Aus diesem Grunde wird auch hier in Deutschland von den machtorientierten Politgruppen mit einem solchen Mehrheitswahlrecht seit vielen Jahren geliebäugelt.

    Zieht man die Manipulationsmöglichkeiten über zutiefst im Menschen verankerte Verhaltensstrukturen in Betracht, so wird klar, wie die Massen letztlich beeinflussbar sind.

    Aber das wissen die erfolgreichen Agitatoren aus Politik und Wirtschaft schon lange.
  • Verstehe ich nicht

    17.09.2008, O.Meckes
    Da steht:
    Krähe schlägt Affe

    Dafür bewiesen sie in der nächsten Runde die erhoffte Transferleistung: Wieder ging es darum, die Falle vor einem Leckerbissen zu erkennen, doch dieses Mal nicht in einer Röhre, sondern frei auf einer geteilten Platte, die auf einer Seite direkten Zugriff erlaubte, während der zweite Happen von einem rechteckigen Loch versperrt wurde. Der visuelle Eindruck war also ein ganz anderer als zuvor -

    Wie kann ein rechteckiges Loch etwas versperren? Löcher sind i.d.R. dazu da, Durchgang zu schaffen....????
    Antwort der Redaktion:


    Hallo Herr Meckes,


    das war wohl missverständlich formuliert: Vor dem Leckerbissen war eine rechteckige Grube - die Krähe stand also vor demselben Problem wie zuvor mit der Röhre: Wie kommt sie an den Happen, ohne dass er unerreichbar in einem Loch im Boden verschwindet?


    Herzliche Grüße


    Antje Findeklee, Redaktion
  • Zeichnung

    16.09.2008, Oliver Meckes
    Der Zeichner scheint sich mit der Anatomie der Säugetiere nicht sehr intensiv beschäftigt zu haben. Er hätte sich vielleicht mal Robben anschauen sollen. Die Füße des Georgiacetus kommen arg "fischig" daher ... Säugetiere habe keine Gräten.
    ;-)
  • Wir können gar nicht anders

    15.09.2008, Lorenz Mc Grath
    Und selbstverständlich werden unsere Segelschiffe vom Rand der (Denk-)Scheibe die unsere Erde darstellt herunterfallen, genauso wie uns die Geschwindigkeit der dampfgetriebenen Eisenbahnen das Blut aus den Leibern presste…

    Wir Menschen können gar nicht anders als weiter zu forschen, denn ein Innehalten beim derzeitigen Zustand unserer Erde, unserer Entwicklung und Gesellschaften, wäre definitiv das beschworene Ende - nur eben nicht mit einem alles verschlingendem schwarzen Loch, sondern als schleichendes Ende in Folge unserer Maßlosigkeit und Unwissenheit.

    Der scheinbare Vorteil liegt einzig und allein darin, dass die meisten der heutigen Skeptiker des LHC dem Untergang der zweiten beschriebenen Art durch das rechtzeitige Dahinscheiden zu entgehen hoffen!

    Bleibt letztlich wieder die Frage nach der Ehrenwertigkeit der Motive.
  • Forschungsgelder immerhin in hoffentlich friedliche Bahnen gelenkt

    15.09.2008, Heinrich Wördemann, Detmold
    Die wissenschaftliche Suche nach der Wahrheit wird stets an Grenzen stoßen, wo die Theorie bekennen muss, dass sie unsicher ist. Diese Suche erfordert eine enorme gedankliche Disziplin und Konzentration. Ich finde es angenehmer, die Magie der unmöglichen Unendlichkeit an sich zu akzeptieren und meinen Frieden darin zu finden, meditativ die spirituelle Welt zu genießen.

    Aber wer's braucht! Außerdem lenkt's viele, viele Forschungsgelder und -tätigkeiten in hoffentlich friedliche Bahnen, denn Zerstörungen der Umwelt hatten wir bereits genug. Mein Tipp dazu: Tiefenökologie und/oder Yoga.

    HW, Umweltwissenschaftler
  • Gespannt und neugierig

    14.09.2008, Reiner Vogels, Swisttal
    Als physikalisch interessierter Nicht-Physiker (ev. Theologe) möchte ich unterstreichen, dass ich das Projekt des LHC ausdrücklich begrüße und dass ich gespannt und neugierig darauf warte, was die Experimente ergeben werden. Es gibt so viele Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Zum Beispiel:

    Gibt es wirklich "dunkle Materie" oder ist dieses Wort nur eine Verbalisierung für ein vollkommen rätselhaftes Phänomen?

    Gibt es wirklich "dunkle Energie" oder ist dieses Wort nur eine Verbalisierung ... ?

    Gibt es ein Higgs-Boson und stimmt der Teilchenzoo, der heute zum Standardmodell der Physik gehört, tatsächlich mit der Wirklichkeit überein?

    Gibt es Hinweise darauf, dass die aberwitzigen Vorstellungen über die Ereignisse, die sich unmittelbar nach dem vermuteten (!) "Urknall" abgespielt haben sollen, wie z.B. die unvorstellbare Konzentration von gigantischer Energie auf absurd kleinem Raum und die spekulativ vermutete, also auf Grund von Rechenoperationen und nicht experimentell bestätigte, "Inflation" Anhalt an tatsächlichen Abläufen im subatomaren Bereich haben?

    Ich denke, angesichts der vielen Milliarden, die überall in der Welt sinnlos vergeudet werden - vom Irakkrieg bis zum Kampf gegen die spekulativ vermutete und von an Steuererhöhungen und allumfassender staatlicher Kontrolle interessierten Politikern propagierte "Klimakatastrophe" - sind die paar Milliarden, die LHC kostet, sehr gut angelegtes Geld. Die Menschheit sollte sich die Erweiterung ihres Wissens durchaus etwas kosten lassen.

    Die Furcht vor dem Entstehen eines "Schwarzen Lochs" teile ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zehntausende von intelligenten und verantwortungsvollen Physikern, die am Projekt LHC arbeiten, allesamt Kriminelle sind, die leichtfertig die Zukunft unseres Planeten aufs Spiel setzen. Außerdem finde ich den Hinweis überzeugend, dass ähnlich energiereiche Kollisionen von subatomaren Teilchen, wie sie in Genf geplant sind, ja immer schon durch die hochenergiereiche kosmische Strahlung in unserer Hochatmosphäre stattfinden, ohne dass die Welt untergegangen wäre.

    Ich hoffe darauf, dass Spektrum der Wissenschaft zeitnah und kompetent über die Ergebnisse von LHC berichtet, wenn es etwas zu berichten gibt, und bin gespannt und neugierig.
  • Mit Logik ist alles zu klären

    13.09.2008, Gerhard Schwabe, Mannheim
    Ich nehme ja eigentlich erfolgreich homöopathische Arzneien (seit Jahrzehnten keine Antibiotika, was Sie sicher als unmöglich ansehen). Nun wurde ich beim Lesen der "Einwürfe" doch unsicher, ob meine Mittel auch wirklich helfen können, wo sie doch noch nicht einmal teuer sind. Aber zum Schluss kam mir eine klärende Idee: würde Ihre Zeitschrift 15,50€ kosten, wären die "Einwürfe" so seriös wie Antibiotika. Nun kostet sie aber nur 7,40€. Da denke ich mir ganz einfach. "Hilft's Lesen nix, schad's nix" und vergesse ganz schnell!
  • Ganz einfach

    13.09.2008, Kaufmann, Hamburg
    Zum Verschwenden von Milliarden von Euro ist der LHC gerade gut genug. Diese Milliarden sollte man lieber in die Erforschung von neuen Energieerzeugern und -trägern stecken; das bringt uns in naher Zukunft mehr, als das Zerdeppern von Teilchen. Wen interessieren Dunkle Materie, schwarze Löcher und Urknall in Anbetracht der Bedrohungen durch Klimakollaps, Energieknappheit und Hungersnöte. Nur ein paar erfolgssüchtige Physiker, die hoffen, den Nobelpreis zu ergattern.
  • Wenn Medien Wissenschaft machen

    12.09.2008, Andreas Steinhauser, Berlin
    Es ist drollig anzuschauen, wie sich gestandene Wissenschaftler von den Medien so plump manipulieren lassen. Wenn mir etwas Sorgen macht, dann gehört das unbedingt dazu.

    Kaum geistern spektakuläre Headlines wie "Weltuntergang" oder "Schwarzes Loch" duch die Presse, finden sich auch prompt "kompetente" Professoren, die "beweisen", dass alles im finalen Desaster enden wird. Das war bei der Vogelgrippe so, beim Jahr-2000-Problem, beim Rinderwahn. Da wird keine einzige Gelegenheit ausgelassen, selbst den größten Unfug mit dem Deckmäntelchen der seriösen Wissenschaft zu verhüllen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die Herren Professoren würden ihr Wissen aus dem Pseudo-Wissenschaftsklamauk "Galileo" auf Pro7 beziehen.

    Wie vermessen und arrogant diese Menschen doch sind, zu glauben, dass das LHC in der Lage wäre, Energien zu konzentrieren, die ausreichen, um ein stabiles schwarzes Loch zu erzeugen, das die ganze Erde "aufsaugt".

    Hier ein kurzes Beispiel dafür, was passieren wird:
    Nehmen wir an, die Sonne würde kollabieren und sich in ein schwarzes Loch verwandeln (mal ganz davon ab, dass auch sie nicht genug Energie und Masse dafür besitzt). Nehmen wir also weiter an, dieses schwarze Loch wäre dann wenige Zentimeter gross und ganz furchtbar brutal schwer mit so großer Gravitationskraft, dass selbst das Licht nicht mehr fliehen kann. Welche Gravitationskraft würde dann dieses Schwarze Loch wohl auf die Erde ausüben? Richtig! Genau die gleiche wie vorher (nur dass dann dunkel wäre).

    Wie groß wäre jetzt also wohl die Wirkung eines schwarzen Loches auf seine Umgebung, das im LHC erzeugt wurde, verglichen mit den Teilchen aus denen es hervorgegangen ist? Auch richtig, genau so groß wie vorher. Keine Gefahr für niemanden außer für die Verantwortlichen, falls sich aus dem Projekt keine sinnvollen Erkenntnisse ziehen lassen.

    Ich wünsche also den Forschern, dass sie ein paar von den "schwarzen Löchern" erzeugen können, die lange genug stabil sind, um sie zu erforschen, und ich wünsche uns allen, dass dabei was rauskommt, was z.B. unsere Energieprobleme löst. Denn sonst wären diese Milliarden sicher viiiiiel sinnvoller in Solaranlagen auf jedem Dach und eine denzentrale Energieversorgung investiert worden...




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