Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Längst überfälliges Buch!

    08.11.2017, Martin Piehslinger
    Der Spuk der Quantenheilung ist zum Glück schon so gut wie verschwunden. Jedenfalls bin ich schon länger nicht mehr auf entsprechende Angebote gestoßen. Die Betrüger haben indes gutes Geschäft mit den Ahnungslosen gemacht.

    "Die Quantenphysik beweist dass es ein Jenseits geben muss", "Das Bewusstsein ist ein transzendentaler Energiekörper", "Die meisten Menschen wissen leider noch nicht wie sie Tachyonen anwenden können" - über solche Artikel stolpere ich leider immer wieder und versuche dagegen zu argumentieren. Das ist ein beinahe hoffnungsloses Unterfangen, denn es dürfte nicht nur der Geschäftssinn der Scharlatane im Spiel sein, sondern ideologisches Sendungsbewusstsein ihrer Anhänger. Esoterik ist offenbar die neue Religion.

    Ich werde jetzt die Ecke einer Buchhandlung aufsuchen in der Quantenquark übelster Sorte aufgestapelt ist und nach dem "Relativen Quantenquark" fragen. Ich freue mich schon auf das Buch und hoffe auf ein Kraut gegen die Dummheit - vielleicht ist doch eines gewachsen.
  • Danke

    08.11.2017, L.Schaber
    Vielen Dank für die Klarstellung.
    L.S.
  • Erstaunlich

    08.11.2017, Wolfgang
    finde ich, dass das E-Auto bis auf die letzte Schraube auseinander genommen wird und sich immer gegen sparsamste Kleinwagen behaupten muss. Beim Verbrenner dagegen vergisst man getrost, dass der Verbrauch in der Realität im Vergleich zu den Laborwerten immer weiter auseinander driftet, die Produktion des Treibstoffes völlig unproblematisch ist, und auch ganz sicher keine Kriege wegen des Öls geführt werden.
    Wenn man nun zum Schluss käme in der obigen Diskussion hätte das E-Auto keinen Vorteil, würde man dann nur noch hocheffiziente Kleinwagen produzieren? Natürlich nicht, denn dann hätte man den Persilschein um weiter tonnenschwere Monster verkaufen zu können.
    Und noch eine Interessante Frage: Wieviele Kilometer muss ein Elektroauto fahren um die NOx Belastung eines Diesels kompensieren zu können?
  • Akku-Lebensdauer

    08.11.2017, Johannes Großruck
    Gut recherchierter und umfassender Artikel - danke dafür, kommt leider nicht oft vor! Was in den Betrachtungen (auch hier zum Teil) fast immer nicht berücksichtigt wird, ist dass der bereits produzierte Akku in Second Life Programmen zur Weiterverwendung oder ressourcenschonenden Wiederaufbereitung genützt (werden) wird. Derzeit gibt es dazu noch wenig, aber hauptsächlich deshalb, weil es eben auch noch nicht soviele Altakkus aus gebrauchten E-Autos gibt. Die weitere Lebenszeit müsste man sehr wohl in die Betrachtung einbeziehen, denn dann wird der Emissionsrucksack des E-Autos ebenso deutlich kleiner, weil vermutlich dann nur 20-30% der Akkuerzeugung tatsächlich dem Betrieb im E-Auto angerechnet werden dürften, da der Akku danach noch deutlich länger der Netzstabilisierung zur Verfügung steht.
  • Umweltproblem?

    08.11.2017, Martin B.
    Ich würde mich vor allem mal fragen, ob das nicht vor allem ein Resultat zunehmender Umweltverschmutzung ist, als ein natürlicher Vorgang. Schließlich spülen wir seit Jahrzehnten Unmengen von hormonell Wirksamen Stoffen mit unseren Abwässern weltweit in die Flüsse
  • @sherfolder

    08.11.2017, Paul Kalbhen
    Werner Heisenbergs "statistische Naturgesetzlichkeit" enthält Ihre beiden Varianten - und der Zufall "ermöglicht", nicht erzeugt, erst Freiheit. Die menschliche Willensfreiheit kann man wohl nur auf geistige Prinzipien zurückführen - die "Software" des Gehirns. Selbst Michael Pauen und Gerhard Roth schreiben in ihrem Buch "Freiheit, Schuld und Verantwortung" (Suhrkamp, Frankfurt, 2008) von neuronalen" quasideterministischen Hirnvorgängen, die von Zufälligkeiten durchsetzt sind.
  • Elektromobilität ist mehr als nur E-Autos

    08.11.2017, Simon
    Wieder einmal die deutsche Sprachpanscherei. Das Gleichstellen der Begriffe ist fahrlässig, typisch deutsch und fehlerhaft.

    In weiten Teileist E-Moblität viel mehr als nur E-Autos, die ja nur eine Nische im Fahrzeugpool darstellen neben E-Schiffe, Seilbahnen, Schienenverkehren und auch Pedelecs, e-Rollern und E-Bikes.
    ist das eigentlich so schwer? Im Ausland die Regel, hier beherrscht immer das E-Auto den Begriff, während der Rest des Planeten da inhaltich deutlich sauberer arbeitet.
  • Differenzen beim Energiträger betrachten

    08.11.2017, Gerrit
    In der Betrachtung fehlt noch ein wichtiger Posten. Der Verbrauch beim Verbrenner wird mit angegeben, aber der energetische Verbrauch zur Bereitstellung von Benzin/Diesel nicht eingerechnet (Förderung, Transport, Raffinierung). Dabei ist zu beachten inweit dies bei der Beritstellung des Strom schon passiert ist. Für die Zukunftsperspektive heißt das dann auch das alleine schon die Rohölförderung die Bilanz weiter verschlechtern wird, da der Energieaufwand beim erschließen der verbleibenden Quellen stätig zunimmt. (Weniger einfach erschließbare Quellen).

    Es wie sich diese Aspekte auswirken
  • 50.000 Tote? Nein! Das ist Kaffeesatzleserei, aber keine Wissenschaft!

    08.11.2017, ZKLP
    Zitat aus der Studie:
    "It must be emphasized that, although many epidemiological studies have linked long-term PM2.5 exposure to public health outcome, it is yet unclear whether any particular aerosol components and/or source categories are predominantly responsible for air-pollution-related mortality. The debate is open and firm conclusions of a specific relationship have not been reached (Harrison and Yin, 2000; Reiss et al., 2007), although it is expected that some aerosol components may be more toxic than others (Shiraiwa et al., 2012; Mar et al., 2006; Ito et al., 2006)."

    Zitat aus den Reviewkommentaren zur Studie:
    "The epidemiological studies did find the secondary inorganic aerosols [dazu gehört auch der hier thematisierte Feinstaub aus Ammoniakemissionen] could have negligible effects on human health"

    Die Links dazu und weiterführende Infos gibt es hier:
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=16020.msg218697#msg218697
  • Frakturdiagnostik mittels Ultraschall???

    08.11.2017, BeeKa
    Offenbar warden hier auch physikalische Gesetze revolutioniert, wenn neuerdings mittels Ultraschall ein Knochenbruch festgestellt werden kann. Das wird auch künftig mit Ultraschall nicht funktionieren, es ist schlicht die falsche Methode für diese Fragestellung. Allenfalls interessant wäre der Einsatz des Gerätes am Unfallort (um bei dem gewählten Setting zu bleiben), um z. B. eine Verletzung eines Bauchorgans zu diagnostizieren bzw. auszuschließen, oder einen Erguß im Herzbeutel oder Rippenfell zu sehen.
    Stellungnahme:
    Liebe LeserIn,

    die Deutsche Röntgengesellschaft schreibt dazu auf ihrer Website zu dem Thema:
    Ultraschall bei Knochenbruch – eine sichere Alternative zum Röntgen bei Kindern:

    "Zahlreiche Studien zeigen, dass der Ultraschall in der Diagnose insbesondere bei langen Röhrenknochen dem Röntgen gleichwertig ist und bei Kindern der Ultraschall alternativ zum Röntgen eingesetzt werden kann. Insbesondere wenn durch die Ultraschalluntersuchung ein Knochenbruch ausgeschlossen wird, kann auf das Röntgen verzichtet werden."

    Auch wenn bei Knochenbrüchen üblicherweise eine Röntgenuntersuchung angewendet wird, bietet sich hier in ausgewählten Fällen eine Alternative.

    Mit freundlichen Grüßen

    Redaktion von spektrum.de
  • Die Welt ist nur solange eine Scheibe, bis wir das Gegenteil entdeckt haben.

    08.11.2017, Jacob
    Aus der heutigen Sicht mag alles ( oder auch nicht ) richtig sein, wir dürfen aber nicht vergessen, noch denken wir 3, maximal vierdimensional.Wir entwickeln uns aber weiter, glücklicherweise. Auch die Mathematik ist aus heutiger Sicht unfehlbar, wie werden wir, mathematisch zu der heutigen Aussagen ( von den Postulierenden gerne als Absolutismen angesehen) aber in der Zukunft sein ? Ich bezweifle sehr stark dass wir stehen bleiben werden.
  • Zu schwamming...

    08.11.2017, Jochen Metzger
    Aus eigener Erfahrung (Magisterarbeit in Quantitativer Linguistik) halte ich das für viel zu unspezifisch, um hier irgendwelche Erkenntnisse abzuleiten, egal, wie groß die Stichprobe ist.

    Man kann durch statistische Verteilungsfunktionen von Wörtern im Text auf deren Wortart schließen. Das hängt aber sehr von der Textsorte ab und auch von der stilistischen Qualität des Textes. Und hier rede ich von *geschriebenen* Texten...

    Solche Schlüsse bei *gesprochenen* Texten, bei "Geplapper"? Auf den psychischen Zustand des Sprechers? Nie im Leben...
  • Weniger Ersatzteile, weniger Verschleiß bei Elektrofahrzeugen eingerechnet?

    08.11.2017, Arthur Dent
    Hallo Forum,
    Elektroautos haben weit weniger Bauteile als Verbrenner und benötigen bsp kein Motoröl. Der Verschleiß dürfte viel geringer sein. Weniger Ersatzteile müssen produziert werden. Weniger Werkstattaufenthalt. Wurde darüber auch nachgedacht?
  • Falsche Berechnungsgrundlage

    08.11.2017, Ralf Becker
    Wieder einmal wird bei der Herstellung zwar der Akku des Elektroautos betrachtet, die des Verbrenners (Auspuffanlage, Kupplung, Luftfilter, Lichtmaschine, Ölwanne inkl. Öl, 70% schwererer Motor, 70% schwereres Getriebe, Kühler und so weiter) werden unter den Tisch fallen gelassen.
  • Kommt schon

    08.11.2017, Ben3141592
    Wenn wir an unsichtbare Teilchen glauben, warum nicht auch an die Menschwerdung Gottes? Warum glaubt er dann nicht an Poseidon, Zeus, Hexenkunst etc.? Wie kann sowas heute noch ernst genommen werden?