Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Keine Todeszone!

    06.08.2017, adama
    Offensichtlich wird der Mangel an Sauerstoff von zuviel Leben verursacht, dass den Sauerstoff verbraucht. Unerwünchtes Leben, weil es die Menschen nicht gebrauchen können? Eine Geschmacksfrage?
    Die Natur wird darauf reagieren und es werden Lebewesen einwandern, die sich von diesen Sauerstoffverbrauchern ernähren. Eine neuer Biokreislauf wird entstehen und in 100 Jahren werden Naturschützer dieses neue Gleichgewicht schützen wollen und den Erhalt der Fleischindustrie fordern. Lustig, wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen dann Vegetarier sein könnten.
  • Der schnellste Wirbel des Universums (von Manon Bischoff)

    06.08.2017, Rainer L.M. Klopp
    Ich stehe immer noch unter dem langjährigen Eindruck, daß die Gravitation die bisher am wenigsten verstandene der vermeintlich vier vorhandenen Grundkräfte ist, da wir wohl bis heute nicht genau wissen, wie deren Wechselwirkung auf atomarer und/oder subatomarer Ebene funktioniert
  • Wie wäre es...

    06.08.2017, Don Caron
    Wie wäre es mit jedem E Auto eine Solaranlage fürs Dach (oder anderswo) zu verkaufen (so viel teurer würde das nicht)?
    So einfach Benzingewicht mit Akku zu vergleichen geht gar nicht, Berücksichtigt werden müsste auch das ein E-Motor leichter sein wird, da ja das Getriebe nicht nötig ist.
    DIe meisten Fahrten finden zudem Im Bereich statt wo ein E-Auto mehrere Tage ohne Aufladen fahren könnte, für den Urlaub leiht mensch sich halt was mit Verbrennungsmotor, ebenso brauchen so was Leute die beruflich lange Strecken fahren müssen. WIeviele Prozent mögen das sein?
    Natürlich geht es auch nicht einfach den E-Motor in ein herkömmliches Auto mit Verbrenner einzubauen, E-Autos müßten schon als E-Auto konstruiert werden.
  • Zur Wahrheit des Realismus

    06.08.2017, Karl Hostettler
    Für mich ist Realismus nicht einfach eine wissenschaftliche Weltanschauung. Er ist eine Erkenntnis. Es gibt eine Welt, die besteht, ohne dass sie beobachtet wird. Und ihre Eigenschaften sind – jedenfalls oft – so, wie sie selbst es will. Vielleicht macht sich ein Wesen mit anderen Sinnen ein ganz anderes Bild von unserer Welt. Wenn aber dieses andere Wesen an einer Veranstaltung teilnehmen will, die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort stattfindet, braucht auch dieses Wesen eine ganz bestimmte Information. Sie muss mit der unseren übereinstimmen. Denken wir daran: Wir konstruieren nicht eine Welt, wir konstruieren ein Weltbild. Unser Weltbild mag sich vom Weltbild eines anderen Wesens unterscheiden. Information, soweit sie verlässlich ist, muss sich aber decken.
    Uns als Lebewesen hat die Natur im Rahmen der Evolution mit den nötigen Fähigkeiten ausgestattet, um die Welt um uns zu erkennen. Worin bestehen sie genau? Ich überlasse es gerne den Allgemeinen Psychologen, auf diese Frage eine Antwort zu finden.
    Stellungnahme:
    Danke für diese Ausführungen. Ich stimme Ihnen voll zu. – Michael Esfeld
  • Auf der Peinlichkeitsskala die 8,9!

    06.08.2017, Thomas Werner
    Eine ebenso interessante wie erschreckende Meldung. Doch warum muss man statt einer sinnvollen Formulierung wie beispielsweise "so groß wie Mecklenburg-Vorpommern" die unsägliche Entgleisung "entspricht 8,9 Mal dem Saarland" lesen? Genau 8,9 Mal, jawoll! "Doppelt" oder "dreimal so groß" kann man sich ja noch gefallen lassen, aber "genau 8,9 Mal"! Als Parodie gähnend langweilig, ernstgemeint an Peinlichkeit nicht zu übertreffen.
  • Nehmen wir mal an ...

    05.08.2017, Marco
    Nehmen wir mal an, dass täglich 10% der rund 60.000.000 Autos in Deutschland 50 Liter Benzin tanken, dann wären das 300.000.000 Liter Benzin täglich. Stellen wir uns nur mal die Masse an Tanklastern vor, die benötigt werden, um all die Tankstellen zu beliefern. Dazu kommt das Verkehrschaos, das all die Autofahrer auf dem Weg zu den Tankstellen verursachen.
  • Herausforderung?

    05.08.2017, Friedel
    Viel Wahres dran und leider viel Falsches. Man möchte sich mal vorstellen, wir würden diesen Gedanken auf Benzin 'nachspinnen'. Wer würde es für möglich halten, dass wir für millionen Autos nach Öl bohren und es aus fernen Ländern rankarren, mit Schiffen! Und dann verteilen wir das Benzin mit Tausenden LKWs über unsere Straßen permanent auf tausende Tankstellen. Mit diesem so kostspielig verteilten Gut betanken wir Autos, die davon bestenfalls 40% nutzen und den Rest in Dreck und Wärme umwandeln...
    Klingt unmöglich, oder? Und wir machen das schon seit Jahrzehnten so.
    Und das Recycling, ein wichtiger Punkt. Bei den Batterien ist man inzwischen bei ca. 90% angelangt, ohne dass ich weiß, was in den 10% dann für ein Dreck steckt. Wie sieht die Recyclingquote eigentlich beim Öl aus, auch ein endlicher Rohstoff, der wenig umweltschonend abgebaut wird ... kurz rechnen... ich komme auf 0%.
  • Strom gibt es natürlich nur von Großkonzernen

    05.08.2017, Frank Erstling
    Immer wieder belustigend, wie neue Technologien mit alten Zöpfen frisiert werden. Elon Musk hat sich dem Thema schon längst angenommen. Sein Unternehmen entwickelt Photovoltaik-Dachpfannen, deren Stromerzeugung so effizient ist, dass neben dem Auto noch ein satter Anteil des Haushalts-Stroms erzeugt wird. Selbstverständlich tritt er damit zwei Lobby-Gruppen auf die Füße: Der Ölkozerne und der Autoindustrie, die gerne die Entwicklungskosten der Verbrennungsmotoren noch ein paar Jahrzehnte ausnutzen möchten.
    Umwelt und Ressourcen in Sachen Öl und Kohle lassen den Verbrennungsmotor aussterben. Da wird der autofahrende Mensch sich leider umstellen müssen. Die Reichweite eines aktuellen Elektroautos kommt nicht an die eines benzinangetriebenen Fahrzeugs heran - noch nicht. Diese Technologie steckt in der Entwicklung in den Anfängen, ganz im Gegenteil zum Benziner oder Diesel.
  • Sind Sie nicht Physiker?

    05.08.2017, Günter Pichl
    Wenn das tatsächlich stimmt dann verstehe ich nicht, was Sie sich hier aus den Fingern gesaugt haben. Falsche Grundannahmen* werden mit falschen Werten** zusammengerechnet und positive Wechselwirkungen*** einfach ignoriert. Hinsetzten 6 - und geben Sie Ihr Diplom zurück.
    *) Es werden sicherlich nicht von heute auf morgen 44 Millionen PKWs durch Elektroautos ersetzt.
    **) bitte nochmal rechnen: durchschnittliche Jahrsfahrleistung 14.000 km, Verbrauch: 20 kWh/km
    ***) Stichwort: Smartgrid - Entnahme von Spitzenlast aus E-Mobil-Batterien (statt Gaskraftwerke oder Pumpspeicherwerke), laden mit Überkapazitäten bzw. nachts.
  • Grenzwerte sind Grenzwerte. Wie die entsanden sind ist nicht interessant!

    05.08.2017, Fred Meier
    Lieber Vince Ebert, man merkt das du kein Jurist bist. Ob die "Grenzwerte" bei NOx schädlich oder gesund sind steht nicht zur Debatte. So wenig wie die Frage ob 50km/h oder doch besser 45, ne 55, bewiesen ist aber 58,5 das optimale Tempo in der Stadt sind.
    .
    Die NOx werte werden seit mehreren Jahren gerissen. Das wissen alle und das hat ein deutscher Verwaltungsrichter auch bemerkt und urteilt: Das muss anders werden! Schlimmstenfalls mit Fahrverbot.
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    Er urteilt so, weil BELEGT ist (mit Fakten nachgewiesen), dass seit Jahren Versprechungen "Alles wird gut!" das Haltbarkeitsdatum an Glaubwürdigkeit (auch ein Grenzwert) überschritten haben.
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    Das ist der kliene Unterschied zw. Physik&Juristerei. Die Einen sagen ungeklärt, die Anderen müssen handeln....
    .
    Grenzwertige Grüsse für einen grenzwertigen Beitrag
    Sikasuu
  • Strom gibt es natürlich nur von Großkonzernen

    05.08.2017, Frank Erstling
    Immer wieder belustigend, wie neue Technologien mit alten Zöpfen frisiert werden. Elon Musk hat sich dem Thema schon längst angenommen. Sein Unternehmen entwickelt Photovoltaik-Dachpfannen, deren Stromerzeugung so effizient ist, dass neben dem Auto noch ein satter Anteil des Haushalts-Stroms erzeugt wird. Selbstverständlich tritt er damit zwei Lobby-Gruppen auf die Füße: Der Ölkozerne und der Autoindustrie, die gerne die Entwicklungskosten der Verbrennungsmotoren noch ein paar Jahrzehnte ausnutzen möchten.
    Umwelt und Ressourcen in Sachen Öl und Kohle lassen den Verbrennungsmotor aussterben. Da wird der autofahrende Mensch sich leider umstellen müssen. Die Reichweite eines aktuellen Elektroautos kommt nicht an die eines benzinangetriebenen Fahrzeugs heran - noch nicht. Diese Technologie steckt in der Entwicklung in den Anfängen, ganz im Gegenteil zum Benziner oder Diesel.
  • Flug eher als Kreuzfahrt

    05.08.2017, Dr. Carl Strutinski
    An die Verflößung über Tausende Kilometer kann ich schwerlich glauben, aber eine Verfrachtung etwa durch Westwinde halte ich nicht für ausgeschlossen, seit ich in meiner Kindheit miterlebt habe, wie es einmal mit kleinen Kröten regnete. Sowohl im Falle des Floßtransports als auch der Nutzung der "Fluglinie" müssten aber auch andere Kleintiere davon profitiert haben. Was lässt sich dazu sagen?
  • Naive Prämissen:

    05.08.2017, Benjamin Gann
    Wenn bisher keine Gefährdung nachgewiesen wurde, besteht keine. Menschen sind weniger empfindlich als Meerschweinchen. Mit niedrigen Grenzwerten geht man bei Stoffen, deren Schädlichkeit sich nicht schlüssig quantifizieren lässt, auf Nummer sicher.
    Lassen sich mit dieser Überzeugung gravierende Langzeitschäden wie diese verhindern: "Hohe Bleibelastung in der Kindeit mindert IQ und späteren sozioökonomischen Status" (https://m.aerzteblatt.de/news/73912.html)? Muss sich das Gleiche mit Feinstaub anstelle vonTetraethyblei wiederholen: "Mögliches Alzheimer-Risiko: Feinstaub aus der Luft ins Gehirn" (http://www.faz.net/aktuell/wissen/moegliches-alzheimer-risiko-feinstaub-aus-der-luft-ins-gehirn-14422179.html)?
  • Ist das eine bewusste Provokation, oder glauben Sie was Sie hier vertreten?

    05.08.2017, Paul
    "Aber was würde die kostenintensive Reduzierung von CO2 noch für einen Sinn machen, wenn herauskäme, dass die Klimakatastrophe ohnehin unausweichlich wäre? " - ernsthaft? Und was wenn herauskäme, das man die Klimakatastrophe hätte verhindern können?
  • Die Wahrheit liegt dazwischen

    05.08.2017, Waldemar Cichon
    Tja, leider ist diese Studie genauso falsch wie die Berechnung von Herr Ebert. Die Wahrheit liegt dazwischen. Und wird, da die Autos vorwiegend zu Hause aufgeladen werden (die Regierung schafft es noch nicht mal die aktuelle Infrastruktur aufrecht zu erhalten, um z.B. auf öffentlichen Parkplätzen oder beim Arbeitgeber flächendeckend Ladeplätze anzubieten dazu brauch man Kabel, die mehrere 100 kW durchleiten können, am besten im Mittelspannungsberech) passiert dieses halt meist am Abend, wenn keine Sonne mehr scheint. Wenn da auch noch mal windstill sein sollte und die noch vorhandenen Atomkraftwerke abgeschaltet werden brauchen wir nochmals eine große Menge an umweltschädigenden Kohlekraftwerken oder machen uns über Gaskraftwerke von den Russen (und noch viel mehr von den Amis) abhängig. Und Smart Grid wird da auch nix - da die meisten Autos halt tagsüber-wo Überschüsse anfallen doch nicht an der Dose hängen. Und beim Smart Grid vergisst man ja auch noch, dass man nach einer windstillen Nacht dennoch mit einer vollen Batterie starten möchte und nicht einer leeren (was ja der Gedanke des Smartgrids nahelegt). Das Elektroauto so wie es jetzt ist, kann nur eine Übergangslösung sein. Mal schauen, was die Zukunft so bringt.