Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • vierdimensionaler Würfel

    05.11.2014, M. Bernhauer
    Die graphische Umsetzung des projizierten vierdimensionalen Würfels weist mehrere Fehler auf.

    Zum einen sind einige Geraden nicht eingezeichnet
    (z. B. von der Ecke unten vorne links in den Würfel).

    Zum anderen sind einige Symbole falsch angeordnet.
    Von unten vorne links kommend ins Würfelinnere kommt zunächst 1 Dreieck rot voll, dann 1 Dreieck rot leer und als nächstes sollte 1 Dreieck rot blass erscheinen, statt dessen ist hier 1 Dreieck leer grün (vgl. dazu auch die Breitenlinie vorne unten des inneren Würfels).
    Oben rechts die Tiefengerade des mittleren Würfels zeigt von vorne nach hinten 3 Fünfecke rot leer, 3 Fünfecke grün blass (statt leer) und 3 Fünfecke grün (statt blau) leer.
    Antwort der Redaktion:

    Wie man ihn auch dreht und projiziert, der vierdimensionale Würfel bleibt unübersichtlich. Die als fehlend monierte Strecke von unten vorne links nach einwärts ist sogar eingezeichnet, aber kaum zu sehen, weil sie mit ihrer nach hinten führenden Nachbarin verschwimmt.

    An manchen Stellen liegen die Würfelchen so dicht hintereinander, dass sie sich teilweise durchdringen. In den genannten Fällen habe ich auf das vordere (sichtbare) Würfelchen aus Versehen die Bezeichnung des hinteren gesetzt. Das betrifft darüber hinaus das Feld "ein leeres blaues Dreieck", das ein grünes blasses hätte sein sollen.

    Auf dem Platz des zentralen Würfelchens sitzt nicht nur, wie eingezeichnet, die Karte "zwei volle grüne Vierecke", sondern auch dasselbe in leer und in blass. HIer hatte ich keine Chance, das "richtig" darzustellen.

    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Nach fast 50 Jahren - immer noch weiter empfehlenswert

    05.11.2014, Dr. Rinke
    Frau Vatikanbotschafterin (oDr.) A. Schavan könnte ihren Titel wohl noch führen, hätten sie dieses Büchlein aufmerksam v o r ihrem "Besinnungsaufsatz " gründlich durchgearbeitet.
    Außerdem lagen in den sechziger/siebziger Jahren grundlegende Publikationen nicht nur zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (die zweite Stufe), sondern auch zum wissenschaftlichen Denken vor, die auf ein erfolgreiches Studium hinführten:
    Z. B. Bengeser, Doktorpromotion in Deutschland, Bonn o. J. [1964]. Diederichsen, Einführung in das wiss. Denken, Düsseldorf 1970, Diemer, Was heißt Wissen-
    schaft, Meisenheim am Glan 1964 und Hammer, Selbstzensur für Forscher?: Schwerpunkte einer Wissenschaftsethik, Zürich 1983 (letztgenannte Publik. zur Abrundung studentischen Grundwissens).
    Habe den Standop 1974 gründlichst studiert und mein erstes Referat rief Staunen meiner Professorin hervor: Sehr gute Leistung für ein erstes Semester - auch dank Standop!
  • eigene Schutzmechanismen

    05.11.2014, Klaus
    @wieland: verstehe ich nicht. Derzeit nutzen"wir" gerade einmal 1 % der natürlich vorkommenen Stoffe (hier: Antibiotisch wirksamen Stoffe) für die Veterinär- und Humanmedizin. Dass Resistenzen auch durch natürlich vorkommende Antibiotika ausgelöst werden, ist lange (!?) bekannt: http://idw-online.de/de/news601093
  • kein Verständnis

    04.11.2014, Dr. J. Götz
    Nach einem Berufsleben als Physiker und den Künsten durchaus zugetan fehlt mir für diese "Performance" das Verständnis.
  • Die 10 größten physikalichen Rätsel underer Zeit: Hier die Lösungen

    03.11.2014, Günter von Quast
    Antworten zu den Fragen: „Die 10 größten physikalischen Rätsel unserer Zeit“
    Physik ist erklärbar, denn die physikalischen Gesetze waren weit vor dem Menschen und ohne Einfluss durch den Menschen im Universum. Die Menschen haben für die offenen Fragen bisher leider nicht die richtigen Erklärungen gefunden. Das liegt aber an den Menschen selbst, neue Erkenntnisse nicht zu akzeptieren und sich mit den vorhandenen Vorstellungen aus der Vorzeit zufrieden zu geben. Die Mathematik reicht nicht aus, die Physik in ihren Ursachen zu erklären, sie erklärt nur Abhängigkeiten zwischen den vom Menschen definierten Parametern. Zur Lösung der 10 Rätsel gibt es seit einiger Zeit auch physikalisch begründete Theorien. Für die Erklärung zu der Entstehung des Universums wurde die Energiefeld-Theorie© entwickelt und zu der Erklärung der Entstehung der Materie wurde die Nukleonen-Theorie© entwickelt. Hier einige Hinweise zur Lösung der offenen Fragen:

    Entwicklung des Universums – Anfang und Ende:
    Das Universum besteht zu jeder Zeit aus dem Nichts, nur der Parameter der Zeit kommt aus der Unendlichkeit und strebt linear fort hin zur Unendlichkeit. Aus dem Nichts können sich aufgrund einer Potentialfluktuation der Nullenergie zwei gleichgewichtige Universen bilden, das Energie-Universum und das Antienergie-Universum. Das geschieht fortlaufend gemäß den Erfordernissen der Supersymmetrie. Die Summe dieser zwei gekoppelten Universen bildet zu jeder Zeit gleichgewichtig das Nichts. Das Energie-Universum besteht für uns somit aus einem skalaren Feld der Raum-Energie, in dem sich die uns bekannte baryonische Materie durch Kondensation aus dem Feld der Raum-Energie bilden kann. Die Materie besteht per Definition aus positiv geladenen Protonen, ungeladenen Neutronen und negativ geladenen Elektronen. Im Antienergie-Universum befindet sich gleichgewichtig die echte Antimaterie mit negativ geladenen Protonen und positiv geladenen Elektronen. Der Drehimpuls der Elementarteilchen ist im Energie- Universum gegenüber dem Antienergie- Universum entgegengesetzt orientiert. Alles zusammen bildet zu jeder Zeit energetisch das Nichts, hält sich also die Waage, aus der Unendlichkeit bis hin zur Unendlichkeit, egal wie groß oder wie klein diese Universen sind.

    Die energetischen Felder können sich durch Potentialtrennung über lange Zeiträume aufbauen und einen Raum aufblähen, aber sich auch über die energieneutrale Annihilisation wieder abbauen und den Raum wieder freigeben, was sich dann wiederholt. Das Universum ist demnach ein Multiversen- System. Somit gibt es keinen Anfang und auch kein Ende, denn die Raumzeit schreitet voran. Ohne linear fortschreitende Zeit gibt es keine Energie, weil das Zeitintervall ein fundamental physikalischer Parameter der Energie ist. Gemäß E = m * c² gibt es die Zustände von reiner Energie „E“ oder den Aggregatzustand der Materie, denn beides sind Parameter für das Energieäquivalent.

    Bestandteile des Universums – was wir alles nicht sehen :
    Die Dunkle Energie ist das Skalarfeld der Raum-Energie, oder auch Higgsfeld genannt. Das Feld der Raum-Energie kann sich aufbauen aber auch wieder abbauen. Die Dunkle Materie zur Ausbildung der Formen der Galaxien ist nach der Energiefeld-Theorie nicht notwendig, weil die Materie gemäß der Nukleonen-Theorie in den Zentren der Galaxien durch Kondensation der Raum-Energie generiert wird. Vom Zentrum ausgehend bauen sich die Balken und dann die Schweife der Galaxien auf. Das ermöglicht auch die Struktur der oft filigranen Gebilde der Galaxien. Wenn die sichtbare Materie fünf Prozent in unserem Universum ausmacht, dann ist der Rest von 95 Prozent das Feld der Raum-Energie, deren energetischer Anteil sich noch nicht zu dem Aggregatzustand der Materie umgewandelt hat. Die Energie der Strahlung von Sternen und deren Auflösung geht zurück zum Feld der Raum-Energie und steht für die Bildung neuer Materie wieder zur Verfügung. Dieser Prozess erfüllt den physikalischen Grundsatz von der Erhaltung der Energie.
    Die Galaxien bilden sich somit nicht durch Massenanziehungskraft aus bereits vorhandener Materie in Form von galaktischem Staub oder Sternen aus einem voraus gegangenen Urknall, oder durch Massenanziehungskraft von kleinen Galaxien hin zu immer größeren Einheiten. Gemäß der Standard- Theorie soll dann die Materie auch noch von dem Schwarzen Loch der Galaxien angesaugt werden und im Nirwana verschwinden. Dieses Modell widerspricht den physikalischen Grundgesetzen von der Erhaltung der Energie und auch den astronomischen Erkenntnissen.

    Turbulenzen – nicht modellierbare Verwirbelungen :
    Aus der Entwicklung des Universums und der räumlich unterschiedlichen Bildung der materiellen Bestandteile des Universums ist erkennbar, dass es im Feld der Raum-Energie Strömungen und Turbulenzen geben muss, denn alles ist zu jeder Zeit in Bewegung. Entropie und Enthalpie in Verbindung mit der Zeit sind die physikalischen Antriebskräfte. Jede Ursache hat ihre Wirkung und somit gibt es Prozesse, die gemäß den örtlichen Abhängigkeiten zeitlich nacheinander ablaufen.
    Im Feld der Raum-Energie können sich laminare Strömungen und inhomogene Bereiche mit höherem oder niedrigerem energetischen Feld- Druck oder energetischer Feld- Dichte ausbilden. Es können sich Räume ausbilden, in denen der Felddruck so hoch ist, dass sich keine Materie bilden kann. Es gibt aber auch Bedingungen, in dem sich Materie durch Wirbelbildung und Unterdruck- Kondensation ausbilden kann. Das sind die Wirbel in den Zentren der Galaxien, den sogenannten Schwarzen Löchern, den Aktiven Galaktischen Kernen (AGN). Diese Wirbel sind Ausgleichswirbel im Feld der Raum-Energie hin zu Bereichen mit niedriger energetischer Feld- Dichte, vergleichbar zu dem Wirbelschlauch in einem Tornado zum Ausgleich der Wärmeenergie in der Atmosphäre. Durch die Zentren der Galaxien strömt das Feld der Raum-Energie in Form eines Strudelsystems mit fast Lichtgeschwindigkeit.

    Dimensionen – ist das Universum multidimensional?
    Die Wirbelschläuche in den Zentren der Galaxien sind gemäß der Energiefeld-Theorie Weiße Löcher, denn in ihnen entsteht die Materie, die ausgestoßen wird. Die entstandenen massebehafteten Elementarteilchen, Protonen, Neutronen und Elektronen, werden in die Ebene der Galaxien über die Balken der Galaxien ausgeschleudert. Daraus bilden sich durch Akkretion die Sterne und diese bilden ihrerseits die Schweife der Galaxien aus. Die Grundbausteine der Elementarteilchen, die Quarks, bilden sich im Schlauch des Weißen Loches durch Grenzwirbel in der Form von Strudelsystemen aus, bestehend aus strömender Energie, dem Feld der Raum-Energie.
    Die Quarks sind Torkado- und auch Toroid- Strudel. Diese Formen der Strudelsysteme veranlassten die Physiker, zur Beschreibung mehrere Dimensionen im Raum einzuführen, weil diese in sich rückgekoppelten Strudelformen oder Strings mathematisch nicht zu beschreiben sind.
    Die Quarks bestehen somit in sich selbst aus strömender Energie in der Form eines rotierenden Strudelsystems und bilden darüber eine Feldrückwirkung zum Feld der Raum-Energie, eine Art Polung aus. Es gibt Up- und Down- Quarks, die sich wechselpolig über ihre Energiefelder verschränken können. Die feldorientierte Koppelung von Up + Down + Up bildet das Proton mit positiver Ladung aus. Die feldorientierte Koppelung von Down + Up + Down bildet das ladungsneutrale Neutron aus. Die feldorientiertet Koppelung von einem umgepolten Up + Down bildet in einer Reihenschaltung als Myon das Elektron aus, das die kompakte Strudelform eines Toroid- Strudels hat. Die Elementarteilchen fusionieren bei der Durchtunnelung des Ereignishorizontes des Weißen Loches in den Zentren der Galaxien. Aus den Elementarteilchen bilden sich in den Balken der Galaxien die Elemente Wasserstoff und Helium bis zum Lithium aus. Die ionisierten Elemente werden in den Schweifen der Galaxien dann durch elektrodynamische und gravitative Einfangmechanismen zu Sternen konzentriert. In den Sternen entstehen durch weitere Fusionen unter Abgabe von Strahlungsenergie die höherwertigen Elemente bis hin zum Eisen.

    Weltformel – eine Theorie für alles :
    Die Starke Kernkraft ist die wechselseitig gepolte feldmäßige Verschleifung der Quarks untereinander zu den Baryonen und Fermionen, auch als Gluon- Wechselteilchen bezeichnet.
    Die Schwache Kernkraft ist die wechselseitig gepolte feldmäßige Verschleifung der Bosonen untereinander zu den Atomkernen, auch als W / Z Boson- Wechselteilchen benannt.
    Die Elektrostatische Kraft ist die Feldrückwirkung der rotierenden Elementarteilchen gegenüber dem Feld der Raum-Energie, insbesondere der Elektronen und Protonen. Diese Elementarteilchen werden damit zu Ladungsträgern aus gespeicherter Energie. Die elektrostatische Kraft bildet die Coulomb- Kräfte aus, die den Aufbau der Atome und deren Verbindungen bestimmen.
    Die Elektromagnetische Kraft ist die Feldrückwirkung von energetisch angetriebener Strömung der Ladungsträger, den Elektronen, Protonen und Ionen. Dieser energetischen Strömung aus Ladungsträgern wird eine Gegenkraft entgegen gestellt, das ist das Magnetische Feld. Das Magnetische Feld ist ein Energiefeld mit dem Bestreben, den Ruhezustand der strömenden Energie aus Ladungsträgern zu erreichen und bildet auch die Speicherung der strömenden Energie von Ladungsträgern aus. Das ist vergleichbar mit der Massenträgheit von bewegten Massen im Feld der Raum-Energie bei Induktion von kinetischer Energie.
    Die Gravitation ist das Bestreben der Massen im Raum, das kleinste energetische Verdrängungs- Volumen im Feld der Raum-Energie einzunehmen und das kleinste energetische Potential zu erreichen. Zur Erklärung: Die Strudelsysteme der Quarks beanspruchen im Feld der Raum-Energie ein Volumen und somit auch die Kombinationen aus den Quarks, den Atomen. Die Quarks und die daraus bestehenden Atome mit dem energetischen Feld der Elektronenhülle bilden über ihre rotierenden Felder einen Wirkungsquerschnitt durch Feldverdrängung im Feld der Raum-Energie aus und erhalten darüber die Masseeigenschaft. Die energetische Dichte der Atome ist größer als das verdrängte Volumen des Feldes der Raum-Energie. Diese Feldrückwirkung ist die physikalische Grundlage für die Gravitation in Bezug auf das individuelle Energiepotential gegenüber andern Massen und dem Entstehungsort der Materie mit seiner Histologie.
    Somit ist die große Vereinheitlichte Theorie aller vier Grundkräfte gegeben, denn alles lässt sich auf eine Grundgröße zurückführen, dem energetischen Skalarfeld der Raum-Energie. Auch die Materie ist in sich selbst ein Teil der Raum-Energie und die Entstehung der Elementarteilchen bezieht sich nur auf ein einziges Grundelement, dem Up- Quark mit einem fest orientierten Drehimpuls gegenüber dem Feld der Raum-Energie. Aus dem Up- Quark lassen sich alle übrigen Elementarteilchen ableiten. Die GUT und die TOE sind physikalisch mit der Energiefeld-Theorie© und der Nukleonen-Theorie© erklärbar geworden.

    Schwerkraft – die unerklärlichste der bekannten Kräfte :
    Die Gravitation ist das physikalische Gesetz der Enthalpie. Alles strebt hin zum geringsten Verdrängungsvolumen im Feld der Raum-Energie. Materie besteht aus Elementarteilchen und diese wiederum bilden mit den Atomen einen Wirkungsquerschnitt aus, der im Feld der Raum-Energie ein Verdrängungsvolumen beansprucht. Das gilt insbesondere für die gigantischen Ansammlungen von Atomen, den großen Himmelskörpern der Sterne, Sonnen, Planeten und Monde, die aus großen Massen von Atomen konzentriert wurden. Das beanspruchte Volumen im Feld der Raum-Energie verzerrt das Feld in der Art, dass sich um die Himmelskörper herum verdichtete Bereiche im Feld der Raum-Energie ausbilden, die mit steigendem Abstand an Felddichte und Verzerrung der Dichte des Feldes der Raum-Energie abnehmen. Um die Himmelskörper herum bilden sich kugelförmige Bereiche aus, die Äquipotential- Bereiche darstellen, auf denen je nach Energieeintrag eingefangene Himmelskörper kreisen können, üblicherweise in der Form von Kegelschnitten, weil nur ein Brennpunkt vorhanden ist (Schultüten- Effekt). An den verdichteten Bereichen der Raum-Energie um stark gravitativ wirkende Objekte kann sich auch das Licht ferner Sterne spiegeln. Es gibt in der Energiefeld-Theorie keine Massenanziehungskraft auf die energetische Strahlung aller Arten! Diese gravitativ wirkenden Senken von Himmelskörpern im Feld der Raum-Energie reichen so weit, bis ein stärkeres Gravitationsfeld anderer Himmelkörper diese überlagern. Es bilden sich Lagrange- und Gravitations- Scherpunkte aus. Die Gravitation wirkt somit nicht instantan, also nicht unendlich weit. Demnach ist die Gravitation eine Feldrückwirkung von Massenansammlungen im Raum auf das Feld der Raum-Energie mit dem Bestreben, das geringste Energieniveau, also die geringste Feldverzerrung zu erreichen.

    Schwarze Löcher – geheimnisvolle Informationsvernichter?
    Die gemäß der Standard- Theorie postulierten Schwarzen Löcher gibt es nur in dem mathematischen Modell mit der Fluchtgeschwindigkeit gleich der Lichtgeschwindigkeit am postulierten Ereignishorizont. Von der Astronomie wurden bisher weder Schwarze Löcher noch sogenannte Singularitäten im Universum gefunden, denn diese Verhältnisse gibt es nur in den mathematischen Theorien aber nicht in der Praxis des Universums. Auch in einer Supernova untergegangene Sterne bilden keine Schwarzen Löcher aus. Neutronensterne strahlen als Pulsare sogar Materie und Strahlungs- Energie ab, die sogenannte Hawking- Strahlung. Darüber lösen sich die Himmelskörper auch auf und ihre Energie geht zurück zum Feld der Raum-Energie. Die Theorien von den Schwarzen Löchern verstoßen in ihrer Wirkung auch noch gegen das Gesetz von der Erhaltung der Energie. Auch das Zentrum einer Galaxie ist kein Schwarzes Loch, das Materie verschlingt und im Nirwana verschwinden lässt. Das Gegenteil ist der Fall, nach der neuen Nukleonen-Theorie© entsteht im Aktiven Galaxien Kern (AGN), dem Weißen Loch der Galaxien, die für uns sichtbare baryonische Materie, aus der wir selbst bestehen.

    Kosmische Strahlung – unglaublich schnelle Teilchen :
    Die hochenergetische kosmische Strahlung von Elementarteilchen stammt gemäß der Nukleonen-Theorie© aus den Zentren der Galaxien. Für uns ist es das Zentrum der Milchstraße. Auf gravitativ abgelenkten Wegen kommen sporadisch mehr oder weniger sehr schnelle Elementarteilchen aus den Balken der Milchstraße in das Sonnensystem. Normalerweise bilden sich aus diesen Teilchen in den Anfängen der Schweife der Galaxien nahe dem Zentrum die Sterne aus. Aber nicht alle Materiestrahlung aus dem Zentrum der Galaxie wird durch Akkretion zu Sternen konzentriert, sondern fliegt weiter hinaus in die umliegenden Schweife der Galaxie und durch Ablenkung auch in den Bulge der Galaxie. Das Sonnensystem ist gegenüber dieser Teichen- Strahlung aufgrund vorgelagerter Materieansammlungen in den Schweifen der Milchstraße gut abgeschirmt. Aber diese kosmische Strahlung von Elementarteilchen kann alle 500 Millionen Jahre sehr stark werden und das Leben auf Erden beeinträchtigen, wenn ein Balken der Galaxie mit der Drehung des Galaktischen Zentrums auf das Sonnensystem wist. Die letzte Bestrahlung war vor etwa 250 Millionen Jahren, die Folgen sind erforscht. Supernovas können die Teilchen nicht auf diese hohen Geschwindigkeiten bringen. Diese Materie- Nebel sind in ihrer Ausdehnungs- Geschwindigkeit viel langsamer als die kosmische Strahlung und in der Nähe des Sonnensystems bisher nicht gesichtet worden.

    Nichtlokalität und Verschränkung – die unglaubliche Welt der Quantenteilchen :
    Die beobachtete Verschränkung der Teilchen hat ihre Ursache in dem Spin der Teilchen. Alle Elementarteilchen sind in sich selbst rotierende energetische Felder im Feld der Raum-Energie und haben eine Polung und auch einen Drehimpuls aus ihrer Entstehungsgeschichte als Eigenschaft mitbekommen. Der Drehimpuls hat für alle Elementarteilchen in der Galaxie, ihrer Entstehungsgeschichte entsprechend, die Selbe Richtung induziert bekommen. Nur die Drehrichtung kann sich um 180 Grad umkehren, also aus dem Rechtsspin kann durch eine Feld- Störung ein Linksspin werden (Stehaufkreisel- Effekt). Der energetische Drehimpuls bleibt richtungsgemäß erhalten. Die Ladung von Elektronen kann demnach von negativ auf positiv umgepolt werden, entsprechendes gilt auch für die Protonen. Die elektrostatische Ladung ist eine Feldrückwirkung des Spins der Elementarteilchen gegenüber dem Feld der Raum-Energie. Werden Teilchen getrennt, so muss die Gesamtenergie erhalten bleiben. Das führt dazu, dass es eine Aufteilung der energetischen Potentiale gibt, ein Teilchen bekommt einen entgegengesetzten Spin, der auch in der Ferne immer entgegengesetzt dem anderen Teilchen ist, was festgestellt wurde. Das gilt auch für die sogenannte elektromagnetische Strahlung. Wird die Strahlung aufgespalten, dann hat ein Anteil einen der Ursprungsstrahlung entgegengesetzten Drall oder eine verschobene Phase, um in Summe die eingebrachte und aufgespaltene Energie zu erhalten.
    In der Energiefeld-Theorie© gibt es die elektromagnetische Strahlung gemäß der Standardtheorie nicht. Die energetische Strahlung ist eine Wellenbewegung durch Feldverzerrung in dem energetischen Feld der Raum-Energie, induziert durch die Schwingungen der Atome. Trifft die energetische Strahlung auf Materie, werden deren Atome in spezifische Schwingungen versetzt und die Energie der Strahlung wird gespeichert und atomspezifisch auch wieder abgestrahlt. Das ist die Grundlage für das sichtbare Licht. Die energetischen Strahlungen von der Langwelle bis zur Gamma- Strahlung sind transversale und longitudinale Druckwellen im Feld der Raum-Energie, die gemäß der Dichte im Feld der Raum-Energie mit Lichtgeschwindigkeit kugelförmig ausgebreitet werden. Damit kann Energie in der entsprechenden Dichte übertragen werden. Weil die Elementarteilchen und die Atome einen bestimmten Drehsinn- und Schwingungscharakter haben, hat auch ihre Strahlung gemäß den Schwingungsmustern der Elementarteilchen und Atome die entsprechende Struktur. Das ist auch die Grundlage für die Farbenvielfalt in unserer Welt.

    Hochtemperatursupraleiter – Stromfluss ohne Widerstand :
    Bei der Supraleitung müssen sich die Elektronen im Leitungsmaterial nicht mehr von Atom zu Atom durch Rekombination und Löcher- Bildung vorantasten, was auch die Atome zum Schwingen bringt, Energie benötigt und die Temperatur im Leitungsmaterial erhöht. Bei den niedrigen Temperaturen fließen die Elektronenwolken frei an den Atomen vorbei, ohne Coulomb- Kräfte hin zu den Atomen auszulösen. Einige schwingungsarme Elektronen können sich über ihre Eigenfelder aus den Quarks heraus in Reihe schalten und die Cooper- Paare bilden. Die Elektronen drängen aufgrund ihrer gegenseitigen Abstoßung hin zur Oberfläche der Supraleiter und lassen magnetische Fremdfelder nicht in ihre Eigenfelder eindringen. Das ist der Grund für die magnetische Abstoßung. In Permanent- Magneten strömen unterhalb der Curie- Temperatur einige äußere Elektronen auch frei um die Atomkerne ohne weiteren Energieeintrag überwiegend gleichsinnig auf Dauer herum, was das Dauermagnetfeld begründet. Gleiche Bedingungen sind auch in den laminaren Elektronenströmungen in den sogenannten Hochtemperatur- Supraleitern zu konstatieren und sind mit den Weiß-Bereichen in permanentmagnetischen Materialien oder Domänen in den Dielektrika vergleichbar.
    Zur Erklärung der Supraleitung ist die physikalische Begründung, dass Atome Energie in der Form von Eigenschwingungen und internem Spinn speichern, die wir über die Temperatur- Strahlung messen können (Gyrotwister- Effekt). Je niedriger die Temperatur, desto niedriger sind auch die Schwingungs- Amplituden und Spinndrehzahlen und somit die Schwingungs- Frequenzen der Atome. Auch die Schwingungen und Sprünge der Elektronen auf ihren Bahnen um den Atomkern herum beruhigen sich. Die Elektronen fallen auf niederenergetische Bahnen und nicht alle passen noch in den Einflussbereich der Atomkerne und werden somit zu freien Elektronen, weil auch die Elektrostatik der Atomkerne nachlässt. Die Bindungen an den Atomkern werden geringer und Elektronen können sich aus dem Verbund hin zu freien Elektronen ablösen. Die Atome werden schwach ionisiert und immer kompakter. Die Wärmedehnung geht zurück. Ab bestimmten Tiefst- Temperaturen unter minus 140 Grad C werden einige Materialien supraleitend. Bei unter minus 270 Grad C sind fast alle Materialien supraleitend und geraten in den Zustand des Bose-Einstein-Kondensats. Somit sind bei diesen Temperaturen um die Minus 270 Grad C des Universums die Atome überwiegend ionisiert und können erst bei steigenden Temperaturen Elektronen einfangen. Sogar das im Universum fein verteilte Wasserstoffatom besteht überwiegend nur aus einem Proton. Anderenfalls wäre für uns die Weitsicht im Universum versperrt.
    Die Elektrostatik der Materie ermöglicht auch das Einfangen von Elementarteilchen über die Magnetfelder rotierender Protosterne zur Bildung immer größerer Himmelskörper bis zur Zündung der Fusionen. Auch die Hintergrundstrahlung im Universum wird von den Schwingungen der fein verteilten Materieteilchen mit Frequenzen im Mikrowellenbereich hervorgerufen, weil die Materie im Universum auf minus 270 bis minus 272 Grad C abgekühlt ist. Die fein verteilte Materie im Universum strahlt gemäß der Energiefeld-Theorie keine Lichtstrahlung als Reflektion von dem Urknall aus, sondern die Atome der fein verteilten Materie im Universum haben bei den Temperaturen von minus 270 Grad C diese niedrigen Schwingungsfrequenzen im Mikrowellenbereich aus der allgemein vorhandenen Strahlung der Galaxien. Es ist eine Reflexionsstrahlung mit z = 3000 und zeigt Bereiche, die auf uns zukommen und solche, die fortströmen, in den Bildern der Hintergrundstrahlung blau –rot gekennzeichnet. Das sind die Strömungen des Feldes der Raum-Energie, festgestellt auch an den Bewegungen in und um den Lamiakea- Galaxienhaufen. Auf Erden können wir in dunkler Nacht mit dem Licht aus der Milchstraße immer noch die Schatten unserer Hand auf einem Blatt Papier sehen!

    Das größte physikalische Rätsel der offenen Fragen fehlt :
    Woher kommt die abgestrahlte Energie bei atomaren Vorgängen wie Fusion und Atomspaltung bis hin zu den exotherm- chemischen Reaktionen?

    Bei den atomaren und chemischen Reaktionen bleiben die Bestandteile der Atome erhalten. Materie in der Form E = m * c² wird nicht zu Strahlungsenergie aufgelöst! Es wird nur die Anordnung der Atome zueinander verändert. Bei exothermen Reaktionen nimmt das Endprodukt ein kleineres Volumen im Raum ein als im Aggregatzustand vor der Reaktion. Der frei gegebene Raum wird im Feld der Raum-Energie als frei gewordene Raum-Energie in der Form von Strahlung abgegeben. Bei atomaren Vorgängen, wie Fusion oder Atomspaltung, besteht die Strahlung aus Gamma- Strahlung und zu einem kleinen Teil aus Teilchenstrahlung. Bei den chemischen Reaktionen sind die energetischen Strahlungsfrequenzen im ultravioletten, dem sichtbaren Licht- und überwiegend in den infraroten Bereichen. Frei gewordene Raum-Energie geht in Form von Strahlung dorthin zurück, woher die Energie gekommen ist, zum Feld der Raum-Energie!
    Die offenen physikalischen Fragen sind lösbar, wenn das Weiterdenken erlaubt ist!

    Quellen: Die Energiefeld-Theorie und Die Nukleonen-Theorie.
    Günter von Quast
  • In die Vergangenheit

    03.11.2014, Emily
    Eigentlich kann man doch ganz einfach in die Vergangenheit sehen. Man muss nur etwas erfinden, das schneller ist als die Lichtgeschwindigkeit. Wenn wir die Sterne betrachten sehen wir immer in ein Stück Vergangenheit, weil das Licht so lange unterwegs ist. Wären wir von der Erde ein paar Lichtjahre entfernt, könnten wir auch ein paar Lichtjahre zurück in die Vergangenheit sehen. Was für ein Highlight! Damit wäre zwar nicht einmal im Ansatz geklärt wie man sich dann einmischt in das Geschehene, aber es würde viele andere Fragen klären können. Und es wäre immerhin ein Ansatz.
  • Platonische Körper im All?

    02.11.2014, Dr. Klaus Moll
    Ich habe vor einiger Zeit ein Buch namens Archae (bei BOD) veröffentlicht bei dem das Hauptquartier der Verwaltung eines Teils unseres Milchstrassen Arms, in deren Bereich auch unsere Sonne fällt im einem Isokaeder untergebracht ist, der auf jeder seiner 20 Dreiecke einen Tertiäre hat, so dass er wie ein RaumIgel aussieht. Die dort residierenden Isler (eine 300 Millionen Jahre alte Kultur) haben recht gute Einblicke in das Geschehen in ihrem riesigen Distrikt und haben aktiv das Implantieren einer menschliche Kultur auf einem nahen Mond unterstützt, die durch einen Schiffbruch in ihre Region verschlagen worden waren. Diese wollten zunächst nach Alpha Centauri etc. etc.
    Nun aber konkret:
    Vorher hatte ich herausgefunden, dass ein drei Viertel Isokaeder, der von 10 Dreiecken abgegrenzt wird und weitere fünf als Dach hat, viel stabiler als ein viereckiger Bau ist und zum Beispiel ideal für Notsituationen als schnell zu bauender Unterschlupf dienen kann. Mit 6 m Kantenlänge kan man 72 qm Bodenfläche abdecken und dies in angenehmer Höhe. Man kann dazu einen normierten Greifstern mit fünf Fingern einsetzen, in den man das jeweilige Gestänge einsetzten kann. Wenn jemand interessiert ist, gebe ich ihm gerne die leicht nachvollziehbaren Details oder schicke Fotos von diesem "Verbindungsstück".
  • Körper und analytische Geometrie

    02.11.2014, Roland Schröder
    Herr Pöppe erweist dem Buchautor jene Aufmerksamkeit, die dieser verdient hat. Die Rezension regt zum Kauf des Buches an. In der Schule sind diese fazinierenden Objekte nicht wirklich angekommen, obwohl sie reichlich Anlass zu geometrischen (auch analytisch geometrischen) Aufgaben bieten. Ein Grund ist, dass platonische und archimedische (gestutzte) Körper sich nicht so leicht in das heute angestrebte Kompetenzmodell einordnen lassen.
  • Das schreit

    01.11.2014, Liane Mayer
    nach einer Petition, die hilft, den zuständigen Stellen die Augen zu öffnen. Wo gibt es eine solche und wie kann ich sie unterzeichnen?
  • Fracking in der DDR

    31.10.2014, Klaus Deistung
    Vor Kurzem sprach ich einen Fachman, der mir erklärte dass man zu DDR-Zeiten im Norden Fracking betrieben hatte – bis zu 7000 m Tiefe. In Tiefen von n x 1000 m geht eine Gefahr, die sich aus dem Fracking ergeben könnte, gegen null.
    Ganz anders sieht das bei einer Tiefe von nur wenigen 100 m aus.
  • So schlecht geht es uns nicht

    31.10.2014, Magnus
    Bei all den Diskussionen um Fracking hat mich noch keiner überzeugt, dass wir es in Deutschland HEUTE brauchen. Anders als in innovativen Branchen spricht doch hier nichts dagegen die Pläne 20 Jahre zur Seite zu legen und dann auf Basis von ernstzunehmenden Studien zu entscheiden. Ansonsten erinnert mich das ganze sehr an die Atomlobby, mit viel irrelevanter Diskussion wird davon abgelenkt, dass einige wenige verdienen werden und der Rest die Risiken tragen soll.
  • Frackingfelder

    31.10.2014, Felix
    Ich bin das erste Mal im astrogeo-Podcast, als Lars Fischer zum Thema Fracking zu Gast war, überhaupt auf den "Flächenverbrauch" des Frackings an der Oberfläche aufmerksam geworden. In keinem Zeitungsartikel zum Thema habe ich bisher gelesen, dass spätestens alle paar hundert Meter ein neues Loch gebohrt werden muss.
    Ist das Standard in den existierenden Frackingfeldern oder gibt es auch solche, die mit deutlich weniger Bohrungen und mehr/längeren Horizontalbohrungen im Untergrund auskommen? Es wundert mich, dass man gerade dazu so wenig in der Diskussion hört, wie oben bereits in einem Kommentar angemerkt, dürfte das im dichtbevölkerten Deutschland doch wohl ein größeres Problem sein. Windkrafträder in Sichtweite protestieren die Anwohner ja auch schon in Grund und Boden.
    Antwort der Redaktion:
    Grundsätzlich ist es so, schon weil die horizontalen Strecken irgendwann zu lang werden, um hinreichend Druck aufzubauen. Um eine komplette Formation zu erschließen, muss man deswegen relativ viele Bohrungen niederbringen.



    Was mir inzwischen aber nicht mehr so eindeutig zu sein scheint ist die Frage, ob ein unkonventionelles Feld automatisch mehr Bohrungen erfordert als ein konventionelles Feld. Auch dort muss man ja prospektieren, und die Fließgeschwindigkeit des Öls ist auch nicht unbegrenzt, so dass die Förderung aus einem Loch relativ schnell unrentabel wäre - ganz zu schweigen von den hunderten Injektionsbohrungen, wenn man das Öl mit Wasser aus der Lagerstätte presst.
  • Das Wesentliche FEHLT!

    31.10.2014, Walter Weiss
    Nur der Leser Markus Flad deutet den ausschlaggebenden Umstand an - der sonst nirgendwo in den Texten auch nur andeutungsweise genannt wird: Neben der Verschandelung unserer Umwelt und neuen Gefahren für diese ist doch alles, was mühsam und mit hohen Kosten und Gefahren gewonnen werden kann, nämlich Erdöl und Erdgas, nichts als die alte fossile Energiequelle, also gerade das, was der Energiewende diametral ENTGEGENSTEHT! Die Regierung würde, ließe sie diese Technik zu, der immer noch zarten Pflanze ERNEUERBARE ENERGIE endgültig den Garaus machen. Ihre Tendenzen sind inzwischen schon so stark, dass sie die Medien völlig beherrschen, die also gar nicht mehr die wesentlichen Umstände bei ihren Berichten nennen. Man kann inzwischen die Energiewende bei uns in Deutschland beerdigen; die Energielobbyisten der vier Oligarchen haben längst das Ruder übernommen.

    Armes Deutschland.
  • Fakten freies handeln

    31.10.2014, Michel
    In vielen Fällen ist es immer noch so das wir zwar einiges wissen aber keine Belege besitzen z.b. Ein Umstand ändert sich die folgenden sind zu betrachten aber nicht immer wird man erkennen können was zu diesen Umstand führte. Deswegen geben Erfahrene Personen im Umgang mit den Materialien ihre Meinungen weiter und riskieren ihren Status.
  • Weitere Aspekte zum Thema aus geologischer und umweltpolitischer Sicht

    30.10.2014, Reinhold Leinfelder
    Ein durchaus differenzierter Artikel, vielen Dank dafür. Mir fehlen aber - gerade weil ich Geologe bin - ein paar Argumente bzw. Ergänzungen.

    Zum einen ist der Unterschied zwischen konventionellen und unkonventionellen Lagerstätten nicht nur in der geringeren Porosität und v.a. Durchlässigkeit (Permeabilität) der beteiligten Speicher zu sehen. Konventionelle Lagerstätten finden sich in einem sog. Speichergestein, welches tektonisch zu "Fallen" umgeformt wurde. In diesen "Fallen" (z.B. einem aufrechten Faltenkern ("Sattel") akkumuliert das Erdöl und/oder Erdgas, da es leichter als das Gestein ist. Dazu muss allerdings das sog. Muttergestein (z.B. ein bituminöser Schiefer) erst einmal zum richtigen Reifegrad erhitzt worden sein (idR. durch Versenkung), so dass das organische Material zu Öltröpfchen und/oder Erdgas wird. Es braucht dann noch einen Migrationsweg (z.B. eine Störung oder ein permeables darüberliegendes Gestein, um in die Fallen einzuwandern und dort zu akkumulieren. In diesem Speichergestein kommt dann sozusagen Eröl bzw. Erdgas zusammen, was in immens weit verbreiteten Bereichen akkumuliert wurde.

    Beim Fracking ist die Reifung im Muttergestein passiert, das dort generierte feinverteilte (gar nicht sehr häufige) Öl und Gas konnte aber nicht in Fallen abwandern. Nun bohrt man also hier rein, sprengt auf, generiert eine lokal erhöhte Permeabilität und saugt das dann ab. Es gab also keinerlei Anreicherungsprozesse zuvor, also klar, dass dann eine Bohrung sehr schnell erschöpft ist und das nächste Loch gebohrt werden muss usw usw. (Kohlefracking hab ich jetzt hier mal weggelassen, es ist aber recht analog zu obigem, auch hier ist das Gas nicht abgewandert, sondern in der (teils umgewandelten) Kohle wegen fehlender Permeabilität stecken geblieben).

    Jede Bohrung hat aber - und hier spricht wieder der Geologe - ein Restrisiko, etwa hinsichtlich Vermischung des Geförderten mit Grundwasser. Das Risiko entsteht weniger während des Betriebs, sondern bei der eigentlichen Bohrung, z.T. auch beim Aufgeben einer Bohrung. Wenn auch das Risiko bei geeigneter Technik klein ist, akkumulieren diese Risiken natürlich, wenn man viele Bohrungen ansetzt. Das Risiko auf einer Straße mit wenig Verkehr einen Unfall zu haben, ist statistisch auch niedriger als auf einer Straße mit viel mehr Verkehr.

    Meines Erachtens zu wenig diskutiert wurde, ob bzw. wievielt zusätzliches Methan als klimagefährdenes Treibhausgas zusätzlich in die Atmosphäre kommt. Hier gibt es, bislang umstrittene Studien dazu: Siehe z.B. http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/13137-fracking-erdgas-klimabilanz oder auch http://www.sueddeutsche.de/wissen/erdgasfoerderung-kritik-an-der-fracking-kritik-1.1737485 (beide von 2013). Ein Bericht zu einer neueren Studie siehen hier: http://www.taz.de/!147854/
    Damit könnte die Klimabilanz deutlich anders aussehen. Die Diskussion, und v.a. die Forschung hierzu wird weitergehen müssen.

    Aber auch wenn die Bohrungen absolut dicht hielten, stellt sich noch die grundsätzliche Frage, ob bzw. warum es Fracking überhaupt "braucht". Für die Energiewende, die ja politisches Ziel in Deutschland ist, wird Erdgas als Übergangstechnologie für notwendig erachtet. Tatsächlich würden auch die konventionellen Erdgasreserven dieser Welt gut ausreichen, allerdings liegen manche von ihnen in strategisch schwierigen Gebieten. Öl hat eine deutlich negativere Klimabilanz, sollte also auch in Form von Frack-Öl keine Alternative sein. Mit einem sehr raschen weiteren Ausbau der Erneuerbaren in Verbindung mit Puffersystemen (wie Unterwasser-Kugelpumpspeicher, oberirdischen Pumpspeicherkraftwerke und insb. Power to Gas, also der klimaneutralen Umwandlung von Überschusswind/solarstrom zu Erdgas) sollten auch die zugänglichen Erdgasreserven als Übergangstechnologie ausreichen. Ein großes Problem ist auch, dass das billige Frackgas die Gaspreise eher sinken lässt und den Verbrauch dadurch anheizt. Damit würden das billige Gas nicht nur Kohle, sondern auch erneuerbare Energietechniken verdrängen, und eben keine Brückentechnologie sein (http://www.taz.de/!147854/)

    Für mich ist neben den Sicherheits- und Umweltbelastungsfragen die Frage, ob Fracking-Gas ein (Übergangs-)Teil der Energiewende sonn kann oder nicht doch eher komplett kontraproduktiv für die Energiewende ist, diejenige, die man zuallererst stellen und beantworten sollte.
    Antwort der Redaktion:
    Da stimme ich im Prinzip zu - allerdings ist die Entscheidung, ob Fracking im Kontext der Energiewende sinnvoll ist, eher eine politische als wissenschaftliche Frage. Insofern denke ich nicht, dass sie in einen Artikel wie diesen hineingehört. Das Hauptproblem scheint mir zu sein, dass viele Akteure versuchen, diese politische Frage als wissenschaftliche Frage zu tarnen. Deswegen habe ich hiuer sehr bewusst auf eine abschließende politische Bewertung pro oder contra Fracking verzichtet.