Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Keine Erklärung!

    03.12.2014, Ulrich Heemann
    Die Tatsache, dass man im Tomographen(?) Aktivitäten oder einen Rückgang derselben beobachtet, ist keine Erklärung des Verhaltens, sondern beschreibt nur auf neurologischer Basis das gleiche, was Eltern im psychologischen Verhalten der Heranwachsenden erleben. So können „diese Information vielleicht doch“ NICHT „dem elterlichen Verständnis helfen, warum manches Mäkeln schlicht ins Leere läuft.“ Es ist allenfalls zu schlussfolgern, dass die Erfahrung, Jugendlichen Zeit bei der Beurteilung anderer Sichtweisen zu geben und entsprechende Erläuterungen in ruhigem und möglichst rationalem Ton zu vermitteln, langfristig von größeren Erfolgsaussichten gekrönt ist. Leider ist diese Erfahrung aber nicht obigen tomographischen Untersuchungen zu entnehmen. Veröffentlichung also zu früh oder Untersuchung (noch) nicht konsequent weitergeführt.
  • Public Domain

    03.12.2014, Rita
    Nicht nur die Professuren sind staatlich gefördert - oft werden ganze Forschungsprojekte, die über mehrere Etappen laufen vom Staat finanziell gefördert. Doch die Ernte trägt der Verlag ein, der die daraus entstandenen Publikationen veröffentlicht. Das ist einfach nur Schwachsinn
  • Was bleibt noch von der DM

    03.12.2014, Gert Weigelt
    "... die einige Erklärungsversuche zur Dunklen Materie beendet. Bestimmte Modelle, nach denen Dunkle-Materie-Teilchen sich einander mit besonders hoher Rate auslöschen, wären demnach ausgeschlossen. "
    Welche Erklärungen bleiben dann noch für die Dunkle Materie?
  • Wesentlich länger "ausgereift"

    02.12.2014, Inge Schuster
    ist das Enzym CYP2E1, das hochkonserviert in den Säguetieren über die Evolution weitergegeben wurde (phylogenetische Studien sprechen hier tatsächlich von 60 Mio Jahren).
    CYP2E1 metabolisiert Ethanol und zahlreiche andere (relativ kleine) Moleküle, die natürlich auch aus Nahrung und Umwelt entstammen können. Dementsprechend findet sich das Enzym auch in den meisten Körperzellen und kann bei "Bedarf" verstärkt exprimiert (induziert) werden: ein Grund dafür, warum Trinker wesentlich höhere Mengen an Alkohol "vertragen".
  • 70 Millionen Jahre?

    02.12.2014, Dr. Matthias Delbrück
    Könnte 7 Mio gemeint sein? Das würde mit dem von den Bäumen runterkommen zusammenpassen ... Ansonsten ein wirklich interessanter Gedanke.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Herr Delbrück,

    in der Tat, 70 Millionen Jahre sind natürlich Quatsch - die Autoren schreiben in ihrer Studie von "rund 10 Millionen Jahren"; das kommt immerhin ein wenig besser hin. Ich habe meinen Fehler ausgebessert.

    Vielen Dank für Ihre Zuschrift,
    Jan Osterkamp (Redaktion Spektrum.de)
  • Weitere Lösung

    01.12.2014, Manfred Fehringer
    Im vierdimensionalen Würfel auf Seite 73 des Novemberheftes fehlen die Punkte für die blassen Dreiecke.

    Eine weitere Lösung für Bild 71 ist ein leeres grünes Quadrat, zwei blasse blaue Dreiecke und drei volle rote Fünfecke.
  • Im Garten urinieren ?

    30.11.2014, Martin Hintermann
    Frage: Soll ich ab jetzt mein Uringeschäft im Garten vornehmen und damit meine Pflanzen, Rosen, etc. begiessen ? Oder kann das auch den Pflanzen schaden ?
    Antwort der Redaktion:
    Das können Sie machen, Sie sollten dann aber rasch mit Wasser verdünnen ;-) (dl)
  • Selbstbeherrschung kann man nicht üben!

    28.11.2014, Dr. Amadeus Hartwig
    Eine schöne Aussicht für das Leben der Menschen in ihren vielfältigen Interaktionsprozessen, aber vielleicht auch doch nur eine neue Fata Morgana?
    Ich habe in den letzten 25 Jahren in einer Kinderarztpraxis in Berlin unter Einbeziehung von Therapeuten (Physiotherapie, Ergotherapie/Psychomotorik) mit Kindern (und ihren Eltern) gearbeitet, die verschiedenste Entwicklungsdefizite in Motorik, Sprache und Verhalten sowie Lernen und Sozialverhalten vom Frühgeborenenalter bis zur Pubertät aufwiesen. Dabei konnten wir beobachten, dass bei allen Auffälligkeiten die Affektstabilität, zu der die Selbstbeherrschung zählt, mitbetroffen war. Das galt für die Kinder wie auch ihre Eltern.
    Kindliche Entwicklung ist nicht nur die Herausbildung einzelner isolierter Fähigkeiten und Fertigkeiten.
    Alles ist miteinander verbunden – ein System kindlicher Entwicklungspotentiale, das durch mehr oder weniger günstige Umwelteinflüsse gefördert oder negativ beeinflusst werden kann. Der Einfluss der Vererbung ist dabei nur gering.
    Man muss darauf achten, wie Heranwachsende die Sensibilität für zwischenmenschliche Notwendigkeiten entwickeln, denn wie im Artikel gezeigt, ist die Herausbildung emotionaler/ affektgebundener Verhaltensweisen entscheidend für den Erfolg von Menschen.
    Unbegrenzte Bedürfnisse und Wunschträume einer zunehmend transkulturellen, fließenden Erwachsenenwelt lassen mehr und mehr die Grenzen und Strukturen sich neu organisierender Lebensprozesse „zerfließen“.
    Sensibilität, Mütterlichkeit, Eigenverantwortung, Selbstbeherrschung, gesellschaftliches Handeln, soziale Intelligenz werden immer wieder neu in einem Prozess von psychosozialen Umweltfaktoren bei Heranwachsenden gebildet.
    Intelligenz ist nur ein Zugriffsystem auf mehr oder weniger erworbene und abgespeicherte Lerninhalte aus der Vielfalt menschlicher Lebenserfahrung.
    Selbstbeherrschung ist aber ein Bestandteil unseres Affektsystems – unbewusst und uns somit verschlossen. ÜBEN wird man sowas nicht können!
  • "Oliver Krüger von ...

    28.11.2014, michael m.
    ... der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin sieht zudem noch ein weiteres Problem: "Rohphosphat ist häufig mit den Schwermetallen Kadmium und Uran verunreinigt. Die Schwermetalle sind auch im Dünger enthalten und gelangen so auf unsere Felder." Für Kadmium existiert zwar in vielen Industrieländern ein Grenzwert, für Uran aber nicht."

    im mittel enthalten die oberen 33cm des erdbodens 1,5t Uran / km² (nach ATSDR).

    wie üblich also angstmache in verbindung mit mangelndem hintergrundwissen.
  • Mehr Masse im Galaxienkern

    28.11.2014, Gert Weigelt
    und das bis zu 40% ... Kann dadurch auf die Dunkle Materie verzichtet werden, wenn das SL in der Galaxie die Masse derart vergrößert?
  • kann es nicht sein,

    27.11.2014, Michael M.
    das die archäoligischen daten nicht viel mehr als 'randbedingung' für die simulationen verwendet wurden?

    da es derzeit kein klimamodell gibt, welche die bekannte klimatologische historie (und gegenwart) abbilden kann und konnte wäre es schon arg verwunderlich, wenn wir nun auf einmal die windrichtungen im pazifik zwischen 800 und 1.300 a.D. hindcasten könnten...

    aber leider gibt der artikel keine auskunft über solche fragen.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Michael M.,

    Stimmt, auch ich war beim Schreiben und Recherchieren zum Artikel Ende September zuerst erstaunt über das Selbstbewusstsein, mit dem die Forscher die klimatischen Verhältnisse im Pazifikraum für die Vergangenheit rekonstruiert haben. Im Text habe ich den Schwerpunkt dann später auch nicht auf ihre Methode gelegt (das wäre ein Themenschwerpunkt für sich), deshalb für alle Interessierten hier noch drei Quellen, an denen der Ansatz vielleicht nachzuvollziehen ist: Die Klimamodellierung selbst beruht auf einem oft verwendeten Modell der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO), zu dem Sie in Geosci. Model Dev. 4(2):483, 2011 nähere Fachinformationen finden. Aus diesen aktuellen Modellen haben die Forscher dann auf das Klima der vergangenen Jahrhunderte geschlossen (siehe hierzu Clim Change 83(1-2), S.241-285, 2007 und Clim Dyn 27(2-3):165-184, 2006.

    Ihren Schluss, es gebe derzeit "Kein Klimamodell, das die klimatologische Gegenwart abbilden kann", teile ich nicht pauschal. Über größere und kleinere Feinheiten wird man aber wohl in bester akademischer Tradition noch einige Zeit streiten.

    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Jan Osterkamp
  • So ändern sich die wissenschaftlichen Zeiten

    27.11.2014, Eleonore Weichert
    Frauen in Stöckelschuhen (so hießen sie damals) haben einen sehr unsicheren Stand und können nicht weglaufen. Die wissenschaftliche Erkenntnis daraus war damals:
    beim Mann wird der Jagdtrieb (leichte Beute) und der Beschützerinstinkt geweckt.
  • Bitte nicht verallgemeinern!

    27.11.2014, Rolf Schauder
    Ihr Artikel enthält eine nicht zulässige Verallgemeinerung. "Clostridien setzten das Botulismustoxin frei, das für den Menschen tödlich ist." Richtig ist, dass das Botulinumtoxin von einem Clostridium (C. botulinum) hergestellt wird. Allerdings gibt es viele Clostridium-Arten (C. pasteurianum, C. butyricum....), die nicht pathogen sind, nur Zucker, keine Proteine verwerten, keine Toxine herstellen.
    Man sollte vermeiden, von 1 schwarzen Schaf zu schließen, dass alle Schafe schwarz sind.
    Wie valide die Aussage in Ihrem Bericht sind, kann ich (zumindest auf die Schnelle) nicht nachprüfen. Leider ist die Quelle Ihrer Informationen nicht angegeben. Darin könnte ja stehen, welche Clostridien-Arten im Magen der Geier gefunden wurden - und wie deren Eigenschaften einzuordnen sind.
  • EndZOO fordert vegane Raubtiere?

    27.11.2014, Frank Albrecht
    Sie werden im ganzen Universum keine einzige Aussage finden, in der EndZOO eine vegane Ernährung für Löwen oder andere so genannte Raubtiere fordert. Aber wer solche EndZOO-Märchen verbreitet, möglicherweise aus erheblichen Wissenslücken oder um EndZOO bewusst zu diffamieren, kann nur auf naturentfremdenden Pfaden daher wandern und meinen, das die FREIHEIT für so genannte Wildtiere NICHT ARTGERECHT sei.
  • Alte Kamelle

    27.11.2014, Wolfram Obermanns
    Hohe Absätze zwingen in eine Körperhaltung die Brust und Po stärker exponieren.
    Außerdem wird der Gang tendenziell unsicherer, die Frau wirkt hilfsbedürftiger bzw. körperlich unterlegener als sonst.
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