Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Nachtsperre

    28.07.2015, My
    Man kann auch die Katzen über Nacht einsperren. So haben sie Auslauf und Tagsüber fangen sie nur sehr selten Beute.
    Allerdings meine Nachbarn vermissen meinen, leider jetzt gestorbenen Kater, der auf Mäuse und vor allem auf Ratte spezialisiert war. In der Großstadt, besser als Rattengift.
  • Unser Vater erklärt uns jeden...

    28.07.2015, Dudelsack
    YAP!! Memnoch, das denk ich doch auch mit starker Meinung!! Allein des berühmten Spruches wegen sollte man den Pluto wieder als Planet einführen, sapperlot. Man sollte über eine Volksabstimmung nachdenken. Wer ist für, wer ist gegen den Pluto als Planeten? Also gäbe es nichts wichtigeres wie den Pluto ;) Hoch lebe der Pluto!!!!
  • Ursache und Wirkung

    27.07.2015, Ingo Gnito
    Ich kann mich Felix Letkemanns Kommentar nur anschliessen. Auch ich musste im ersten Moment daran denken, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht wurden. In einer Statistik ist dies natürlich kaum nachzuvollziehen. Generell lässt sich doch sagen, dass gerade Menschen mit einem alternativen Lebensstil und damit auch mit weniger Vorurteilen Vegetarier werden. Zudem denke ich, dass es verfälschend wirkt, wenn von vornherein insbesondere nach Vegetariern gefragt wird. Würden zu einer derartigen Statistik nicht gerade Fleischesser gehen, die mit Vorurteilen gegenüber Vegetariern geprägt sind? Immerhin haben die Vegetarier eine weitere 'Tatsache' gefunden, welche ihren Lebensstil zum einzig richtigen macht. Ich kann Vegetarismus nur befürworten, aber nicht einen Veggi-Wahn, wie er derzeit herrscht.
  • Vermutung

    27.07.2015, Stefan Dewald
    Ich schätze, dass die Wahrnehmung eines 6. Geschmacks "fettig" eher ein taktiles Empfinden als eine chemische Detektion ist. Ich dachte auch, dass man da schon sehr viele weiter wäre.
  • Eine scheinbar einfach Ja/Nein-Frage

    27.07.2015, Thommes
    Ist der Mars steril, oder ist er es nicht? Oder, etwas erweitert, war er immer steril gewesen? Beim Anblick der von Leben pulsierenden "infizierten" Erde ist es schwer, sich eine (schon immer) 100% tote Steinwelt vorzustellen. Alle Roverbilder der vergangenen Jahre suggerieren uns (nicht zu unrecht) eine sehr erdähnliche Welt, mit vielfältigen Landschaften und sogar so etwas wie Wetter. Von Merkur und Venus existieren keine vergleichbaren Bilder und Spekulationen über dortiges Leben gibt es nicht oder nur sehr verhalten. Aber diese Bilder sind es, die uns in Erdmaßstäben denken lassen und unsere Hoffnung auf Leben oder dessen Spuren weiter befeuern. Ist das etwa Naivität und Voreingenommenheit? So oder so, was immer dabei herauskommt, wir werden wohl Erde, Mars und das Leben in den nächsten Dekaden in neuem Licht sehen.
  • Wo ist die Methylierung?

    27.07.2015, Christine Stichel-Gunkel, Bergisch-Gladbach
    In der Abbildung S. 18 wird die Methylierung direkt in der Base Cytosin gezeigt, in der Abbildung auf S. 22 sitzt die Methylgruppen jedoch an dem Phosphat-Desoxyribose-Rückgrat - (außer der Methylierung der Histone) - was ist richtig? Wieso zeigen Sie unterschiedliche Methylierungsstellen in den Abbildungen? Das ist verwirrend.
    Antwort der Redaktion:
    Tatsächlich wird die Base Cytosin selbst methyliert, wie die Detailgrafik S. 18 zeigt. Die Grafik S. 22 ist schematisch und vereinfachend und soll nur das Prinzip zeigen; aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde dort die Methylierung an den Rand der Helix gezeichnet, so dass der Eindruck entstehen könnte, das Rückgrat würde methyliert. Ich gebe Ihnen Recht, dass dies etwas unglücklich ist und verwirren könnte.
  • Neuer Pfad zu den Wurzeln der Evolution

    27.07.2015, Peter Wolter, Lübeck
    Ein hohes Lob dem Anthropologen Michael Tomasello, der einen neuen Pfad zu den Wurzeln der Kognition zu beschreiten wagt. Kooperation als evolutionäre Komponente menschlicher Kulturentwicklung wird wahrscheinlich nicht unwidersprochen bleiben, implementiert es doch systemische Grundlagen, die von einem Teil der SozialwissenschaftlerInnen (und Laien) als "ideologischer" Irrweg angesehen werden dürften. Das junge, neue Forschungsgebiet wird noch viel Arbeit erfordern und man darf gespannt sein, wenn die Zusammenhänge der Kooperation sich zu konkretisieren beginnen. Es bleibt dann zu hoffen, dass auch die Ursachen der Kooperationsverweigerung, die der Menschheit jahrtausendelang so viel Leid aufluden, näher beleuchtet und erklärt werden können.
  • Sog und Druck

    27.07.2015, Uta Baranovskyy, Berlin
    Ich freue mich zu lesen, dass dieses für die Existenz des Daseins fundamental bedeutende Grundkräftepaar "Sog und Druck" in das Erkenntnisblickfeld von Wissenschaftlern gerückt ist. Vielleicht erlebe ich auch noch den Tag, wo sich die moderne Wissenschaft - wer immer dazu gehört - diesem grundlegenden allgemeinen trivialen Gebiet "Sog-Druck" forschend nähert. Ansonsten wünsche ich allen Forschern viel Erfolg auf ihrem Forschungsweg. Doch wohin sie auch auch ihr suchendes Auge richten, sie werden überall das basisbildende Pärchen in ihrer Forschungsrichtung finden.
  • Bei 42°C ist ohnehin Schluss ...

    27.07.2015, JLloyd
    Die Erkenntnis, dass Spinnen & Insekten mit steigender Temperatur agiler werden ist nun wirklich nicht neu; wegen der höheren Diffusion der Hämolymphe einerseits und der dadurch bedingten evolutionären Möglichkeiten schwindender Größenbeschränkung andererseits, welche vor Fressfeinden schützt. Egal, bei 42°C ist ohnehin Schluss, weil die Proteine anfangen sich zu zersetzen. Ein paar Grad darüber geht's noch mit Kühlung (z.B. per Verdunstung von Wasser oder öligen Körperflüssigkeiten) und generell bei erhöhtem Sauerstoffpartialdruck.
  • @Renate

    27.07.2015, Helmchen
    Ihr Beitrag ist recht... Kleingeistig. Um es mal salopp auszudrücken.

    Der Mensch und die Überbevölkerung sind definitiv Gründe, warum Tierarten aussterben und die Bestände zurückgehen...
    Aber das Katzenpfoten ist auch Menschen gemacht und kaum spricht jemand dieses Thema an bzw will etwas "richten" schreien die Gutmenschen aus zB ihrer Fraktion... Das ist doch harmlos...
    Jeder tote Vögel, der durch Hauskatzen oder andere eingeschleppte Tiere stirbt, ist einer zuviel.
    Auch ihre erwähnten Waschbären tragen, als Nestplünderer, ihren Teil bei. Denn diese Tiere dürfte es hier auch nicht geben.

    Was ich hier sehe, dass es Menschen, wie Ihnen, nicht passt, dass das Problem angegangen werden muss. Aber die geliebten Katzen, die in hoher Mio Zahl jagend durch die Lande ziehen... Sind doch Soooo süß.
    Katzen können nicht schießen... Aber wenn sie also seit Jahrzehnten Katzen haben... Wissen sie also auch, dass in der Natur auch aus "Spaß" getötet wird. Dazu braucht es keine Gewehre.
  • Jäger, Landwirte und Gartenbesitzer

    27.07.2015, Renate
    Unstrittig ist, daß Katzen auch Kleinvögel fangen. Allerdings nicht jeden Tag, auch nicht jede Woche. Es gibt Katzen, die überhaupt nicht auf Vogeljagd gehen und eben auch Spezialisten. Das kann ich gut beurteilen, weil ich seit Jahrzehnten Katzen habe.
    Merkwürdig nur, daß vor Jahren kaum einer die Katzen als plötzliche Vernichter der Vogelwelt angeprangert hat, warum nicht?
    Nun, vor Jahren gab es noch Niederwild in Massen, die Gärten waren voll von Singvögeln, Igeln und Insekten. Heutzutage sind viele Arten aus dem Garten verschwunden, in der freien Natur gibt es kaum noch Singvögel und Insekten an Autoscheiben und Kotflügel sind eine Seltenheit geworden. Durch die intensive Landwirtschaft und den "Saubermann-Wahn" in den Hausgärten sind die Arten verschwunden. Weil das aber sogar die Jägerschaft bestreitet, wird jetzt die Katze als das schuldige Monster betrachtet, die für das Verschwinden der Arten verantwortlich ist. Landwirtschaft und Jäger suchen sich die Schuldigen aus, wie es ihnen passt. Einmal ist es der Fuchs, dann die Rabenkrähe, der Dachs, oder ganz plötzlich der Bussard, der Habicht, oder doch der Waschbär?. Nun, keine dieser ach so bösen Arten vernichtet die Lebensräume, vergiftet die Umwelt, oder schiesst aus Zeitvertreib auf Wildtiere.
    Nein, der Mensch steht an erster Stelle der Artenvernichtung und er muss sich verändern. Sollte er weiterhin versuchen Tierarten die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist der Artenrückgang nicht mehr zu stoppen.
  • Bedrohte Drosera

    27.07.2015, Helmut Otter
    So, so: Eine gerade erst entdeckte Pflanze zählt sofort zu den bedrohten Arten! Woher weiß man das eigentlich? Vielleicht hat man sie ja deswegen erst jetzt entdeckt, weil es sie vorher noch gar nicht gab. Vielleicht hat sie sich erst kürzlich evolutionär aus den Untiefen des Urwaldes herausgemendelt, hat womöglich noch keine natürlichen Feinde und wird demnächst ihrerseits ein unvorstellbares Artensterben anrichten., und zwar auch unter den Tieren: Sie ist immerhin Fleisch fressend.
  • Jeder tote Vogel ist einer zuviel

    27.07.2015, Helmchen
    Was hier gern übersehen wird, die Hauskatze gehört nicht in unser hiesiges Ökosystem. Folglich ist jeder einzelne getötete Vogel ein toter Vogel zuviel.

    Immer wieder hört man gern die Besitzer "aber meine Katze braucht ihren Freiraum, sie braucht ihre Freiheit"...
    wenn ich also Löwen und Tiger züchten würde und sie draußen frei laufen lasse... entspreche ich also auch nur ihrem natürlichen Instinkt...
    Nur wäre hier der Aufschrei viel größer, schließlich wären Menschen in Gefahr und wen interessiert schon ein "dämlicher" Vogel?
    selbst der Bestand der Spatzen, vormals 2. häufigster Vogel, ist um die Hälfte eingebrochen.

    Katzen jagen, auch wenn sie satt sind und so blind können Katzenbesitzer nicht sein, dass sie das nicht wüssten... oder interessiert es sie einfach nicht?
    Frei nach dem Motto, hauptsache die Katze hat Spass...

    Wieviele Tier fängt eine Katze, die vor Ort verspeist wurden und nicht zuhause abgelegt werden?
    Wieviele Tiere finden sich also nicht in der Statistik wieder?
    Zu viele!

    Haltet eure Haustiere dort, wo sie hingehören... im Haus.
    und wenn ihr ihnen nicht den entsprechenden Lebensraum bieten könnt, legt euch keine Tiere zu
  • Roboter mit Ego

    27.07.2015, Jürgen Geisler, Karlsruhe
    Wer Bewusstsein besitzt, kann fühlen. Wer fühlt, kann leiden. - Es ist das Prinzip der Sklaverei, durch Leiden, statt durch Lohn zu "motivieren". Dass in unseren Breiten die Sklaverei abgeschafft ist, hat viele Gründe. Ein gewichtiger scheint mir, dass wir uns Maschinen geschaffen haben, die unermüdlich und klaglos Arbeit verrichten; Arbeit, für die man vorher Menschen leiden ließ. Nun sollen Maschinen ein Bewusstsein bekommen, folglich fühlen, folglich leiden. - Man muss schon Sadist sein, darin einen Fortschritt zu sehen.
  • Nur eine Idee unserer Kultur

    27.07.2015, Walter Weiss, Kassel
    Der Verfasser geht einleitend längst nicht weit genug, wenn er schreibt, die Vorstellung eines lebenslang gleich bleibenden Selbstbewusstseins sei in letzter Zeit bei Philosophen und Psychologen (zu ergänzen: auch bei Naturwissenschaftlern) ins Wanken geraten: Der ganze Begriff 'Selbstbewusstsein' ist ja keineswegs eine naturwissenschaftlich festzumachende Tatsache, sondern nichts als eine in unserer Kultur entwickelte Idee. Es ist also bereits völlig verfehlt, zu forschen, wo sich denn ein Selbstbewusstsein im Menschen/im Gehirn verorten lassen könnte - umso unsinniger ist es, eine solche Chimäre (die also gar nicht existiert) in Roboter einzubauen. (Frei nach dem Motto: Es gibt keine Möglichkeit, also nutzen wir sie).