Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Nicht mehr zu überbietender Zynismus

    25.08.2015, Walter Weiss
    Nach dem Bericht besteht das zu verarbeitende Material zu 92% (!) aus Mais und anderen menschlichen Nahrungsmitteln - und weder der Bericht selbst, noch die bisherigen Kommentare dazu erörtern den Skandal, der in dieser Zahl liegt. Wie kann man in einer Zeit, in der täglich tausende Kinder verhungern, ein solches Verfahren auch nur ernsthaft ERÖRTERN?!

    Ich bin völlig ratlos in Anbetracht eines solchen menschenverachtenden Verhaltens.

    Es gibt doch ÜBERHAUPT KEINE ANDERE ALTERNATIVE als die, alle Biogasanlagen, die auch nur wenige Prozent Essbares verarbeiten, abzuschalten und zu verbieten, zumal die wirklich erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind bereits heute genügend Strom für die Versorgung ganz Deutschlands liefern könnten, wenn die Speicherfrage gelöst würde, wenn also zB die auf Wandlung von Strom zu Wasserstoff und Methan gerichteten Verfahren industriemäßig angewandt und zu erträglichen Preisen führen würden, insbesondere für die dezentrale und kleine Speicherung.

    Daran haben aber gewisse Kreise nicht das geringste Interesse - nach meinem Verständnis ist deren Verhalten nichts als zynischer Totschlag im ganz großen Stil.
  • @ Egloff: Falsch ~2 Jahre Energierücklaufzeit für Photovoltaik

    25.08.2015, Sebastian Heinrichs
  • Wir müssen weg von der Auto-Ideologie

    25.08.2015, nozomi07
    Einer der wenigen guten Artikel zum Thema: Weil er klarmacht, dass keine Wudnertechnik die Verkehrsprobleme löst.

    Staus haben eine simple Ursache: Den enormen Platzverbrauch des Autos (5-mal so hoch wie Fahrrad oder Straßenbahn). Die Lösung kann also nur sein, Verkehr auf Fahrrad und ÖV zu verlagern, also den Straßenraum umzuverteilen. Das aber wollen viele nicht wahrhaben.

    Die elektronische Vernetzung verstärkt vor allem das Gefangenendilemma: Es schickt die Leute lieber in 50 Min. Stau, wenn es mit Bahn und Bus 51 min. dauern würde. Verkannt wird, dass es die Autofahrer sind, die den Stau verursachen! Würden wir weniger Auto fahren, bräuchte man mit dem Auto vielleicht nur 30 min. Wir alle wären also viel mobiler, wenn wir das Auto bewusst-selten nutzen würden.

    Aber ehrlich, eher wird der dauerhafte Weltfriede eintreten, als dass Autofahrer ihr Verhalten hinterfragen. Als "Opfer" vom bösen Stau lebt es sich doch ganz bequem...
  • Begriffliches Chaos

    25.08.2015, Harald Lazar, Berlin
    Seit Erscheinen des "Spektrum der Wissenschaft" lese ich mit Freude jeden Monat dieses Wissenschaftsmagazin, um als Arzt, Unfallchirurg und Exneurophysiologe nicht als Fachidiot in einer Nische zu landen. Nun aber hat mir Ihr Titelbeitrag die Zornesrote ins Gesicht getrieben und mir nochmals verdeutlicht, wie wichtig gerade im Wissenschaftssektor das verantwortliche Redaktionsteam ist: Die QUALITÄT muss "stehen", ansonsten ist das Vertrauen dahin und damit das Motiv, die Zeitschrift weiter zu abonnieren! Als Leser können sie bei einer breiten Fächerung der Fachgebiete nur immer dann eine fundierte Kritik anbringen, wenn sie a. selbst auf diesem Sektor wissenschftlich unterwegs sind oder b. methodische Fehler identifizieren. Der große Rest ist Vertrauen in die (geprüfte) Qualität der Beitragsautoren durch die Redaktion.
    Bei dem Beitrag von Tony Prescott "Roboter mit Ego" wurde ein begriffliches Chaos ausgebreitet, das ein naturwissenschaftliches, analytisches Vorgehen komplett ignoriert und sich völlig unbekümmert über Erkenntnistheorien hinwegsetzt. Die Ausführungen vom erkennenden Selbst bis zum Selbst als Illusion sind Wissenschaftsgestammele. Dies kann ich mir auch bei der Heimfahrt mit der Straßenbahn überlegen, ohne jemals ein neurophysiologisches Labor oder einen Hörsaal zur wissenschafttheoretischen Vorlesung betreten zu haben. Würde man den Ausführungen des Autors folgen, so würde man folgendes lernen: a. Eine Maschine (möglicherweise sogar ohne Kindchenschemagesicht), die durch Sensoren ihre Umwelt erkundet und sich dabei Kenndaten merkt, entwickelt ein Selbst. b. Dies wird umso wahrscheinlicher je näher die technische Konstruktion der biologischen analog konstruiert wurde. c. Es fehlt ein entscheidendes Element als "erkennendes Selbst …, was sich auch mit dem Begriff Bewusstsein umschreiben lässt". Letztere Aussage kommt endlich zu des Pudels Kern und wurde zugleich verräterisch formuliert: das Bewusstsein ist der seit Jahrtausenden interessierende Begriff, nicht der Nischenbegriff erkennendes Selbst. Welche Verzerrung in der Wahrnehmung des Autors! Nicht Descartes "cogito, ergo sum", was ja auch auf einen Seeadler passen könnte, sondern Platos Höhlengleichnis in Anwendung auf die Frage, was ist Bewusstsein, hilft hier weiter. Einfach formuliert: Unser Auge projiziert das Licht auf die Netzhaut, dort erregt es Sensoren, die ihre Information über den Sehnerven zur Sehrinde leiten. Dort wird die Information mit bekannten Bildern verglichen und identifiziert. Und wer schaut die Bilder an? Antwort: ein Mysterium namens Bewusstsein. Es gab und gibt einen Wissenschaftsstreit um die Frage, ob nur der Mensch dieses Bewusstsein hat und die Tiere instinktiv effektorisch das Richtige tun, ohne es zu erleben, so wie ein Mensch, dem man probatorisch die Bettdecke beiseitezieht und der im Schlaf zielgerichtet selbige wieder richtig platziert, ohne irgendetwas davon zu bemerken. Selbst dann, wenn man ein völlig analoges MRT unter identischen Konditionen von Mensch und Affe bekäme, wäre das Bewusstsein nicht nachweisbar. Es ist auch nicht nachweisbar, dass ein anderer Mensch das Gelb so schön gelb sieht wie ich. Womöglich sieht er Rot.
    Woher kommen Lieblingsfarben? Die Roboterkonstruktion hat bezüglich des Nachweises eines Bewusstseins keinerlei heuristischen Wert. Alles, was der Automat kann, kann er genauso gut ohne Bewusstsein, sollte es als Abfallprodukt anfallen, wird der Roboter wenig davon erzählen, es sei denn er philosophiert besser als seine Konstrukteure.
  • Pro und Contra (Entgegnung)

    25.08.2015, Jürg Egloff
    Nun ja, das kann man so nicht stehen lassen.
    Eine Solaranlage braucht 20 Jahre, bis sie nur die Energie geliefert hat, die man für die Produktion verwendet hat. Bei Photovoltaik wird dieser Faktor zu oft (absichtlich) aussen vor gelassen. Von den toxischen Abfällen bei Produktion und Entsorgung mal ganz zu schweigen.
    Und nach 20 Jahren ist sie kaputt. Ein Nullsummenspiel. Und Versorgungsspitzen kann man mit Solarenergie auch nicht ausgleichen. Da machen, wenn schon, nur Wind und Gezeitenkraftwerke Sinn.
  • Subventionen für die Mastbetriebe

    25.08.2015, Stefan Schaaf
    2014 war ein Rekordjahr für die deutschen Mastbetriebe. Nie zuvor wurden in Deutschland mehr Nutztiere geschlachtet, und das, obwohl der pro- Kopf- Verbrauch in Deutschland seit vielen Jahren rückläufig ist.

    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/02/PD15_044_413.html

    Wie kann das sein?
    Leider wird die Fleischproduktion von der EU hoch subventioniert. Das Fleisch wird unter den Produktionskosten verkauft. Viele Betriebe rechnen sich nur wegen der Biogaserzeugung aus Gülle und Schlachtabfällen.

    http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/174367/index.html

    Moralisch verwerflich? Wirtschaftlich unsinnig? Der Gesetzgeber will es so, und viele Verbraucher sehen gerne weg für die tägliche billige Wurst.
    Das geht so weit, daß beispielsweise bei Geflügel zum Teil nur noch die Keulen und das Brustfleisch verkauft werden. Der restliche Kadaver wird entweder zur Biogaserzeugung verwendet oder unter dubiosen Umständen in Entwicklungsländer exportiert, um dort als Billigfleisch die lokalen Märkte zu zerstören.
    Biogas ist eigentlich eine sehr sinnvolle Technologie, leider von der EU und der freien Marktwirtschaft pervertiert.
  • Argumente pro Willensfreiheit

    25.08.2015, Zweifler
    Wieso stehen eigentlich die Willusionisten unter Begründungsdruck und nicht umgekehrt? Die Unfreiheit des Willens lässt sich zwar nicht beweisen, aber die Willensfreiheit doch ebenso wenig...
  • Gravitationsbedingte Zustandsreduktion und Information

    24.08.2015, Michael Engels
    Nach Ansicht einiger Forscher muß man nicht bis zu einem schwarzen Loch reisen, um einen gravitationsbedingten Informationsverlust hervorzurufen. Im Schwerefeld der Erde können vermutlich durch die gravitationsbedingte ortsabhängige Zeitdiletation Superpositionen von Zuständen, die über eine gewisse vertikale Ausdehnung (einige µm) hinausgehen, nicht existieren und werden daher in einen der möglichen Zustände übergehen (SdW 08/15, Gravitation stört Quantenzustaende; R. Penrose, On Gravity's role in Quantum State Reduction. 1996). Diese spontane Zustandsreduktion resultiert natürlich auch in einem Verlust der Information über die Teile der Superposition, die nicht realisiert wurden.

    Es wäre schön, wenn Spektrum der Wissenschaft einmal in einem größeren Artikel über den Stand der Wissenschaft zum Thema gravitationsbedingte Zustandsreduktion und Informationsverlust berichten würde.
  • Waldrappen

    24.08.2015, Hartmann Ulrich
    Es mag spitzfindig sein, aber mir tut es jedesmal weh, wenn ich "Waldrappe" lese. "Rapp" ist schließlich eine schweizerische Form von "Rabe"; demnach müßte es im Plural "Waldrappen" heißen.
    Eine andere Frage: die letzten wilden Waldrappen leben/lebten in wüstenartiger Umgebung. Welche Lebensräume gibt es im heutigen Mitteleuropa, die für Waldrappen geeignete Biotope bieten können?
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Herr Ulrich,
    unter anderem der Duden ist in Sachen "Waldrappe" ganz bei mir.
    Auf den Seiten des Waldrappteams finden Sie viele Informationen über den Lebensraum der Vögel, demnach mögen es die Tiere gerne grün. So wie ich das verstehe, gibt es hierzulande und auch im Alpenraum viele geeignete Biotope.
    Mit besten Grüßen, jd/Red

  • "Spekulation"

    24.08.2015, Mathias Völlinger
    Ich wollte mit diesem Wort nur umschreiben, dass eine solche Betrachtung (Zeitreisen) an dem beschriebenen Experiment völlig unangebracht ist. Es verhält sich hier nicht anders als überall sonst in der speziellen Relativitätstheorie, wo sich die Raum- und Zeitkoordinaten, und auch die beiden Manifestationen des elektromagnetischen Feldes, je nach Bewegungszustand des Beobachters, unterschiedlich darstellen.
    Und in der allgemeinen Relativitätstheorie sind Zeitreisen zwar ein "theoretischer Weg", rein mathematisch gesehen, nur können die dafür notwendigen physikalischen Bedingungen für keinen Beobachter gegeben sein. Es gibt bis heute zum Beispiel keine reelle, negative Massen. In einer zukünftigen Quantengravitation mag sich dies anders darstellen, hätte mit diesem Experiment aber auch nichts zu tun.
  • Pro und Contra

    24.08.2015, Sven Han
    Der wichtigste Punkt der gegen eine exzessive Nutzung von Biogasanlagen spricht ist folgender: Derzeit wird, wie im Artikel beschrieben, sehr viel Biomasse auf den Feldern angebaut, nur um diese dann in der Biogasanlage zu Methan und letztendlich zu Energie umzusetzen. Diese Form der Energiegewinnung ist jedoch bei Weitem zu ineffizient! Und das nicht, weil die Anlagen oder das Konzept mangelhaft ist, sondern weil die Photosynthese "mangelhaft" ist. Zumindest beim Thema Energieeffizienz. Wenn ich mich recht erinnere, liegt die Energieausbeute der Photosynthese gemessen an der Energie, die die Sonne pro m² abgibt bei 0,6 % (Das hängt natürlich immer davon ab, wie man rechnet, welche Annahmen man macht, etc., bitte nicht auf diese Zahl versteifen).

    Solaranlagen lassen sich mittlerweile mit einer Effizienz von 15 % (teilweise sogar mehr) betreiben. Dazu kommt, dass für diese kein kostbares Ackerland benötigt wird, welches besonders aufgrund des immer steigenden Nahrungsbedarfs der Weltbevölkerung notwendiger ist denn je.

    Sprich: Der gewollte Anbau von Biomasse, die lediglich für die Biogasanlage gedacht ist, ist ein Sprint in die falsche Richtung, es grenzt meiner Meinung nach an Ressourcenverschwendung, auch wenn dies zugegebenermaßen drastisch formuliert ist.

    Natürlich bergen Wind- und Solaranlagen den Nachteil, dass, wie ebenfalls im Artikel kurz erwähnt, diese keine Energie auf "Abruf" liefern können, sprich es an Speichermethoden mangelt. Jedoch halte ich es für weitaus sinnvoller, die Speichermethoden weiter zu erforschen, als im übertragenen Sinne Essen zu verfeuern. Sinnvoll eingesetzt, als Verwertung von organischen ABFÄLLEN, die überall anfallen, ist die Technologie ein wichtiges Puzzlestück auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft, was denke ich auch sehr gut durch den Artikel deutlich wird. Der Einsatz als wirtschaftlich rentable Investition von Unternehmen führt zu diesen absurden Situation, in denen Nahrung in den Brennofen geworfen wird.
  • SciFi-Unsinn

    24.08.2015, Ulrich Heemann
    Es handelt sich bei dem beschriebenen Verfahren genau so wenig um ein magnetisches "Wurmloch" wie es sich beim "Beamen von Photonen" um ein "Beamen" von Photonen handelt. Auch handelt es sich nicht um einen magnetischen Monopol, obwohl das Feld dem eines Monopols ähnelt(!). Ganz sicher ist es z.B. nicht radialsymmetrisch, wie das bei einem Monopol der Fall wäre. Das gilt übrigens auch für behauptete magnetische Monopole in Festkörpern. Auch da sind nur Ähnlichkeiten vorhanden, mehr nicht.

    Es wäre schön, wenn solch ein Unsinn - auch wenn er von einigen Wissenschaftlern behauptet wird - nicht weiter verbreitet würde. Damit werden nur Ideenblasen geschaffen, die mit echter Information der Bevölkerung nichts zu tun haben.
  • Recherche ...

    24.08.2015, Dirk Patze
    Ein bisschen Recherche an Orten mit einer gewissen Erfahrung mit Biogasanlagen wäre eine gute Idee. Seit den siebziger Jahren wurden an der Landtechnik Nordhausen Biofermenter geplant und gebaut. Seit ein paar Monaten läuft in Nordhausen eine große Biomethananlage, die eben nicht auf Maissilage als Primärfutter setzt, sondern auf Schlempe, ein Nebenprodukt der Alkoholproduktion aus Getreide. Im Vergleich zur Maisbiofermentation erweist sich die Schlempe als mindestens ebenso ertragreich, hat allerdings bereits eine Wertschöpfungsstufe hinter sich. Erst wird der Weizen/der Roggen/ die Gerste zu Alkohol verarbeitet und destilliert, der ebenso ein geeigneter Energiespeicher ist. Der Rückstand wird dann ein weiteres Mal verarbeitet, und das am Ende der Anlage als Biomethan ins Stadtnetz eingespeist.

    Im Fall von Nordhausen wird hier kein Bioethanol als Kraftstoff produziert, aber was spricht dagegen als Landwirt sowohl Bioethanol-BHKW als auch Biogas-BHKW zu betreiben, und das mit Getreidesorten, die schon Jahrhunderte länger auf den Feldern wachsen. Darüber hinaus, kann dann jeder Landwirt frei entscheiden, ob das Getreide lieber zu Mehl, Futter, Alkohol oder doch zu Energie verarbeitet wird.

    Ich empfehle wirklich einmal zu dem Thema mit Prof. Gerd-Rainer Vollmer von der Biotechnologie Nordhausen zu sprechen. Der Mann hat wie schon gesagt bereits in den Siebzigern Fermenter aufgebaut.

    Hier mehr zum Thema Biogas in der DDR:
    http://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE_BJ-01-2012/$file/Biogas_1_2012_56-63_DDR.pdf

    Dazu eine witzige Seite des BR über die Geschichte des Biogas in der BRD:
    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unser-land/landwirtschaft-und-forst/30-jahre-biogas100.html
  • "Wurmloch"

    24.08.2015, Mathias Völlinger
    Für mich klingt das wegen der mitspielenden Supraleitung eher wie ein Quanteneffekt. Mit der allgemeinen Relativitätstheorie hat das dann nichts zu tun und daher halte ich die Spekulation über Zeitmaschinen doch als sehr gewagt.
    Antwort der Redaktion:
    Ist sie ja auch. Das haben Spekulationen über Zeitmaschinen allerdings generell an sich. Bei einem "echten" Wurmloch gilt das Verfahren allerdings tatsächlich als theoretischer Weg zu einer Art Zeitmaschine, da beide Enden durch die Zeitdilatation unterschiedlich schnell "altern".
  • TBC ist keine Virusinfektion

    24.08.2015, Mathias Leddin
    Liebes Spektrum,

    alle von Ihnen erwähnten Krankheiten sind viraler Natur ... ausser Tuberkulose. Die wird nämlich durch Bakterien verursacht. Ich bin mir also nicht sicher, ob die Erwähnung von TBC als "Besorgnis eregende Ausnahme" im Vegleich zu viral verursachten Krankheiten wissenschaftlich korrekt ist.

    Viele Grüsse
    Antwort der Redaktion:
    Das ist natürlich richtig, allerdings gelten alle im Text beschriebenen Mechanismen prinzipiell sowohl bei Viren als auch Bakterien. Insofern sehe ich spontan keinen zwingenden Grund, da einen Unterschied zu machen.