Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Fremdes "Leben"

    01.05.2008, Dr. Wolfgang Schneider, Gladbeck i. W.
    Zum Thema „Fremdes Leben“ ( Spektrum der Wissenschaft 04/08 „Aliens auf der Erde“ )

    Eine Kernfrage des Themas „anderes Leben“ auf der Erde ist sicher die Definition von Leben generell. Wenn wir davon ausgehen, dass Leben alle Bedingungen genau so erfüllen muss, wie sie auch im Aufsatz - sozusagen als kleinster gemeinschaftlicher Nenner - genannt und beschrieben sind ( Stoffwechsel und Fortpflanzung ), werden wir u.U. immer nur das uns bekannte „Leben“ wiederfinden.
    Ein besonders interessanter Ansatzpunkt, der vor allem auch den Zeitfaktor mit einbezieht, scheint für mich die Lebensbasis auf der Grundlage des ( vierwertigen) Siliziums statt des ( vierwertigen ) Kohlenstoffs ( Astrobiologen ) zu sein, den ich schon während meines lange zurückliegenden Studiums oft erwägte. Im Grunde „wächst“ ein Mineral - ob in der Schmelze oder anderem Milieu - auch nur dann, wenn die entsprechende „Nahrung“ ( Stoffwechsel ) zur Verfügung steht. Dem Einwand, dass aber keine Fortpflanzung stattfindet, kann man damit begegnen, dass hier auf einer anderen raumzeitlichen und erdumspannenden Ebene Auf- und Abbau von Mineralen und Gesteinen einen andauernden „Lebenszyklus“ bilden : Der Silizium- also ein primärer, der Kohlenstoff-Kreislauf ein sekundärer, auf dem primären aufsetzender Lebenszyklus ?

    Dr. Wolfgang Schneider
    Dipl.-Geologe
    Gladbeck
  • Glück im internationalen Vergleich

    01.05.2008, Edgar Dahl, Gießen
    Ich teile Ihre Vorbehalte gegenüber einem internationalen Vergleich. Bedeutet "Glück" in allen Sprachen und Kulturen wirklich dasselbe? Gibt es nicht einen kulturellen Druck, der den Menschen verschiedener Nationen verschiedene Antworten aufzwingt? Und vor allem: Sind die Aussagen, die Menschen über sich selbst machen, überhaupt zuverlässig?

    Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt: "Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer thut das", womit er die unterschiedliche Einstellung, die unterschiedliche Nationen zum Glück haben, ausgezeichnet auf den Punkt gebracht hat.

    Wie Sie schon andeuteten, werden diese nationalen Unterschiede vor allem in der "Keep-Smiling"-Kultur der USA deutlich. Von 2005 bis 2006 war ich an der State University of New York tätig. Da ich die Arbeit am dortigen Center for Bioethics and Humanities als nervtötend empfand, war ich tiefunglücklich. Um mir das Leben wenigstens etwas zu versüßen, habe ich mir jeden Tag einen "Crispy Cream Donut" geleistet. Wie immer, wurde ich vom Verkäufer im Laden gefragt: "How are you today, Sir?", und ich wusste, ehrlich gesagt nie, was ich antworten sollte. Zumeist habe ich mich auf ein "Thanks, I'm fine" beschränkt. Eines Tages stand ein Obdachloser vor mir an der Kasse. Offenbar hatte er sich genügend Geld erbettelt, um sich ein Bier kaufen zu können. In Lumpen gekleidet, einen Fuß in einem verdreckten Verband gehüllt, antwortete er auf die Frage, wie es ihm gehe mit: "Great! Just great!" Diese Antwort war nicht nur eine Reaktion auf den Umstand, dass er sich ein Bier leisten konnte, sondern wirklich ehrlich und aufrichtig gemeint. Mir ging dieser inflationäre Gebrauch von Superlativen wie "great", "terrific" und "excellent" so auf die Nerven, dass ich den Verkäufer irgendwann in eine halbstündige Diskussion zum Thema Glück verwickelte und ihm auf den Kopf zu sagte, dass sich die Amis, denen es stets "splendid" gehe, meines Erachtens in die Tasche lügen. Er sagte: "Das Leben ist beschissen genug. Warum sollten wir andere damit behelligen, wie beschissen es uns geht?"

    Viele Bücher zum Thema Glück enthalten einen Test, mit dessen Hilfe man prüfen kann, wie glücklich man selbst ist. Wann immer ich einen solchen Fragebogen ausgefüllt habe, zeigte sich, dass ich weit unter dem Durchschnitt lag. Liegt dies nun daran, dass ich von Natur aus eine melancholische Ader habe oder daran, dass ich einfach etwas ehrlicher bin?

    Ich weiß es nicht. Jedes Buch zur empirischen Glücksforschung beginnt jedenfalls mit einem methodologischen Teil, in dem genau die Punkte angesprochen werden, die auch Sie ansprechen. Danach scheinen die Menschen verschiedener Nationen durchaus dasselbe unter Glück zu verstehen und über Generationen hinweg auch vergleichbare Antworten zu geben. Zudem hat man die Selbstaussagen wieder und wieder überprüft, indem man neben den Befragten auch dessen Familie, Freunde oder Kollegen befragt hat. Die Übereinstimmung im Urteil ist so groß, dass man meint, die Zuverlässigkeit der Aussagen nicht bezweifeln zu müssen.

    Auf Ihre Frage, ob es irdisches Glück überhaupt geben kann, komme ich besser in einem separaten Leserbrief zu sprechen.
  • Sharkwater ist kein Fortbildungsfilm

    30.04.2008, Tina Henrich, Gießen
    Ich denke, die Rezensentin hat hier etwas ihr Ziel verfehlt. Man muss davon ausgehen, dass nicht jeder Zuschauer Diplom-Biologe ist, sondern vielen Menschen das Ganze neu erscheint. Kein Film (der nicht ausdrücklich von BBC stammt), der sich "nur" mit Haien beschäftigt, würde es so weit schaffen. Die Story um das persönliche "Schicksal" des Rob Stewart hat natürlich die Intention, Menschen in die Kinos zu locken, die wiederholenden "Parolen" sollen schließlich hängenbleiben.
    Sharkwater ist kein Fortbildungsfilm für Biologen, sondern ein Aufklärungsfilm für die breite Bevölkerungsschicht, die zum Umdenken bewegt werden soll.
    Ob Rob Stewart sich penetrant in den Vordergrund drängt oder nicht, sei dahingestellt. Jedoch sollte man beachten, dass ihm viel zu verdanken ist, was die Öffentlichkeitsarbeit anbelangt. Und eins müssen wir ihm doch lassen: Er hat es immerhin mit dieser "Masche" bis ins Kino geschafft.

    Es bleibt zu hoffen, dass sich viele Menschen diesen Film anschauen werden und begreifen, dass Hai keine Monster, sondern schützenswerte Wesen sind.
  • Ein Pionier der Hyperthermie

    30.04.2008, Dr. Peter Altreuther
    Noch vor Hippokrates (geb. 460 v. Chr.) wird dem Parmenides von Elea (540-470 v. Chr.) der Satz zugeschrieben: "Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten." Vor der Ära der Antibiotika galt das Fieber, wenn es nicht zu hoch stieg, bei Infektionskrankheiten von Kindern durchaus als heilsam.

    Bei der Krebstherapie sollte aber ein Pionier der Überwärmungstherapie nicht vergessen werden, Manfred von Ardenne (1907-1997). Er hat - meines Wissens als Erster - in der DDR die "Krebs-Mehrschritt-Therapie" entwickelt, zu der auch eine Überwärmung gehörte. Allerdings verfügte er noch nicht über die technischen Möglichkeiten, gezielt lokal Tumore zu überwärmen; die auftretenden Komplikationen bei Ganzkörpererwärmung haben die Methode im Westen wieder in Vergessenheit geraten lassen. Die neuen technischen Möglichkeiten sind letztendlich Abwandlungen und Weiterentwicklungen des bekannten Prinzips.
  • Zum Artikel "Die Wüste lebte"

    30.04.2008, Dr. M. Riad, Kairo, Ägypten
    Die Wüste lebt!
  • Glücklich?

    28.04.2008, Reiner Vogels, Swisttal
    Obwohl meine Überzeugung in der Religionsfrage der von Edgar Dahl diametral entgegengesetzt ist, empfinde ich seine Texte immer als anregend und als eine Herausforderung. Das gilt auch für seinen Essay über die Glücksforschung. Ob allerdings die von Dahl referierten Ergebnisse der Glücksforschung wirklich bis zum Kern des Problems vorgedrungen sind, steht auf einem anderen Blatt. Dazu zwei Anmerkungen:

    1. Der Aussagewert einer Multiple-Choice-Befragung "sehr glücklich", "ziemlich glücklich", "nicht sehr glücklich", überhaupt nicht glücklich" (S. 85) ist kritisch zu hinterfragen. Wer die Menschen kennt, weiß, daß sie dazu neigen, sich mit dem Unvermeidlichen, auch wenn es negativ ist, zu arrangieren und es letztlich auch zu bejahen. Der Sisyphos des Camus, dessen geistesgeschichtliches Urbild ja der "Amor fati" Nietzsches sein dürfte, soll ja - für mich wenig überzeugend - ein glücklicher Mensch gewesen sein. In einer erfolgsorientierten Gesellschaft nun gilt die psychische Bereitschaft zum Arrangement mit dem Unvermeidlichen in hohem Maße als gesellschaftlich erwünscht. Unglückliche gelten dort nämlich als Verlierer bzw. als Versager. Daher dürften viele Menschen in einer erfolgsorientierten Gesellschaft mehr als anderswo dazu neigen, ihre eigene Befindlichkeit nicht nur vor anderen, sondern auch vor sich selbst positiver darzustellen, als sie ist.

    Vor diesem Hintergrund kann gefragt werden, ob die bemerkenswert positiven Ergebnisse der Glücksumfrage in den angelsächsischen Ländern, vom Sonderfall Irland einmal abgesehen, nicht mit dem großen Meinungsdruck der "Keep-smiling-Kultur" bzw. der "Stiff-upper-lip-Kultur" herrühren. Es könnte sein, daß die Aussage, daß man selbst glücklich sei, ein Ausdruck der Unfreiheit ist und daß sie mehr von internalisierter Anpassung an den gesellschaftlichen Mainstream zeugt als von tatsächlichen Befindlichkeiten. Umgekehrt könnte das Bekenntnis zum persönlichen Unglücklichsein ein Ausdruck von individueller Souveränität und Freiheit sein.

    2. Eine weitere Problematik des Glücklichseins hat Augustinus aufgezeigt: Glück ist nach ihm, daß man ein Leben führen kann, das man liebt und will. Nun gehört dazu, daß man das Leben liebt, unbedingt der Wille, daß dieses Leben, so wie man es liebt, von Dauer ist. Daraus folgt dann, daß es im Endlichen kein Glücklichsein gibt: "Fieri non potest, ut eam [scil. vitam], qui sic amat, non aeternam velit. Tunc igitur beata erit, quando aeterna erit." Übersetzt: "Es kann nicht sein, daß der, der es [das Leben] so liebt, nicht will, daß es ewig währt. Erst dann wird es glücklich sein, wenn es ewig sein wird." (Gottesstaat, XIV, 25).

    Kann es überhaupt irdisches Glück geben?
  • Wer mit genetischen Daten auf seinem Computer spielt ...

    28.04.2008, Klaus D. Witzel, Peine/St
    ... der sollte sich nicht wundern, wenn er falsche Schlüsse zieht.

    Ganz offensichtlich haben die Autoren irgendwie "vergessen", die in Niedersachsen lebenden Menschen und ihre Speere und Werkzeuge zum Beinahe-Aussterben erst einmal zurück nach Afrika zu bringen.

    - http://de.wikipedia.org/wiki/Schöninger_Speere
    Antwort der Redaktion:
    Die Schöninger Speere stammen von Homo erectus, der tatsächlich ausgestorben ist, und haben mit dem viel späteren Beinahe-Aussterben von Homo sapiens nichts zu tun.
  • Und was ist mit dem Lernen?

    28.04.2008, Oliver Lehmann, München
    Die Autoren beschreiben zurecht den Mechanismus des kosmischen Vergessens:
    Wissen, das heute verfügbar gemacht werden kann, wird im Verlustfall aufgrund der kosmischen Expansion und damit verbundenen Abkühlung des Universums möglicherweise in ferner Zukunft nicht mehr wiederherzustellen sein.

    Vielleicht haben die Autoren aber eine gegenläufige Entwicklung unterschätzt.

    Jeder, der mit Projekten befasst ist, weiß, dass man in deren Verlauf Lernprozesse durchläuft. Diese Prozesse bestehen vor allem darin, dass vorher unsichtbare, nicht erkennbare Dinge offenbar werden. Ein zweiter Grund ist die Beschränktheit von Lernressourcen, die erst im Laufe des Projektes wieder frei werden.

    Das Projekt „Unser Universum“ ist ja erst seit 13,7 Milliarden Jahren zugange, zumindest nach jetzigem Stand des Wissens. Wer weiß denn, welche Effekte in der Kürze der Zeit noch nicht erkennbar geworden sind, die wesentliche Informationen über das Universum und sein Umfeld offenbaren können.

    Das Problem für den Lernenden ist, dass Inhalt und Umfang dessen, was man lernen wird, noch nicht erkennbar sind, bevor man es erlernt hat.

    Wir können also guter Dinge für die Erkenntnismöglichkeiten unserer Nachfahren in – sagen wir – 50 Milliarden Jahren sein.
  • Wirklich unfälschbar?

    27.04.2008, Thomas Bayer, Karlsruhe
    Im Artikel wird berichtet, dass der Chip eine eindeutige Identifikation enthält, die von jedem Scanner gelesen werden kann. Mit dieser Methode ist die Fälschungssicherheit nur dann gegeben, wenn es dem Fälscher nicht möglich ist, ein Duplikat des Chips zu produzieren.

    Was kann einen Fälscher davon abhalten, sich die entsprechenden Produktionsmittel zu verschaffen und die (vorher ohne Probleme von einem echten Chip lesbare) Identifikation auf einen selbstproduzierten RFID-Chip zu übertragen? Dies müsste ja nicht einmal ein Pulver-Chip sein, so lange der Scanner die "richtige" Identifikation liest.
    Antwort der Redaktion:
    Wahrscheinlich liegt das größte Hindernis für einen Fälscher in der Tat bei der Beschaffung der Produktionsmittel. Die Produktion von Chips, auch stäubchengroßen, erfordert einen ungeheuren technischen Aufwand, der sich nur durch Massenproduktion bezahlt macht. Das grenzt den Kreis der Täter im Wesentlichen auf die James-Bond-Schurken ein. Oder man müsste die Produktionsabteilung bei Hitachi unterwandern. Ich nehme an, dass dort entsprechende Vorkehrungen getroffen worden sind.

    Gegen einen Kriminellen, der tatsächlich Stäubchen duplizieren kann, helfen immer noch "Big-Brother"-Verfahren: Der Zentralcomputer verifiziert nicht nur die Nummer jeder Banknote, sondern merkt sich, wann und wo sie einem Scanner vorgezeigt wurde, und schlägt Alarm, wenn dieselbe Nummer mehrfach so auftaucht, dass sie unmöglich von derselben Banknote kommen kann (jetzt in Hamburg und fünf Minuten später in München). Das trifft dann möglicherweise den Inhaber des echten Exemplars – ganz abgesehen davon, dass eine wesentliche Eigenschaft des Bargelds, seine Anonymität, dabei verlorengeht.

    Christoph Pöppe, Redaktion
  • Fleischkonsum schädigt das Klima

    26.04.2008, Dr. Tüngler, Aachen
    Leider fehlt in dem Artikel der Hinweis auf einen wichtigen Methangasproduzenten: die Viehwirtschaft. Dabei zeigte doch der Report der Welternährungsorganisation FAO der UNO, dass die weltweite Viehwirtschaft mehr zum Klimawandel beiträgt, als der gesamte Verkehr. Und dort anzusetzen müsste doch vordringliches Ziel aller Klimaschutzbemühungen sein. Vielleicht nehmen Sie sich einmal dieses Themas an. Letztendlich hat sogar die globale Nahrungsmittelknappheit etwas damit zu tun, denn der Ressourcenverbrauch für die Fleischproduktion ist um ein Vielfaches höher als der für die Pflanzenproduktion. Um es auf den Punkt zu bringen: Will man die ganze Welt ernähren, müsste die vegetarische Ernährung Vorrang bekommen vor der verschwenderischen Fleischkost. Und jene pflanzenbasierte Ernährungsweise würde auch dem Klima und der Gesundheit helfen.
  • Weiter so!

    26.04.2008, Fritz Günter Laube
    Ich habe heute meine erste Ausgabe erhalten. Bin sehr begeistert. Weiter so!
  • Nicht ganz glücklich

    25.04.2008, Bernhard Kauler, Würzburg
    Ist es nicht etwas zu kurz gegriffen und monokausal argumentiert, das Glücklichsein nur an der materiellen Ebene festzumachen?
    Meines Erachtens sind doch, um beim Beispiel des materiellen Einkommens zu bleiben, damit doch auch ziemliche Unannehmlichkeiten verbunden, wie weniger freie Zeit zur Verfügung zu haben, mehr Stress und so weiter, die das individuelle Wohlbefinden mehr oder weniger stark einschränken. Gerade diese Aspekte, in einem eigentlich psychologisch orientierten Artikel, außer Acht zu lassen, beleuchtet mir zu wenig. Schade drum.
    Antwort der Redaktion:
    Antwort des Autors:

    Sie haben natürlich vollkommen recht, dass das Geld nur einer von vielen Aspekten des menschlichen Glücks ist. Dass ich mich auf diesen Aspekt beschränkte, lag aber gewissermaßen in der Natur der Sache, schließlich ging es in dem Essay ausschließlich um das "Wohlstandsparadox", also um die Frage, warum wir trotz eines weit höheren Lebensstandards kein größeres Glück empfinden.

    Ich bin im "Spektrum Talk" kurz auf die Frage eingegangen, was denn nun wirklich zu unserem Glück beiträgt. Es scheint, dass sich ein wahrhaft glückliches Leben aus einem "angenehmen Leben", einem "guten Leben" und einem "sinnvollen Leben" zusammensetzt.

    Geld kann in erster Linie zu einem "angenehmen Leben" beitragen. Doch in Saus und Braus zu leben, macht offenbar nur wenige von uns wirklich glücklich. Den meisten von uns erscheint es schon nach kurzer Zeit als fade und öd. Um wirklich glücklich zu sein, bedürfen die meisten von uns auch eines "guten Lebens", also der Anerkennung und des Respekts unserer Freunde und Kollegen, und eines "sinnvollen Lebens", also des Gefühls, sein Leben einer wertvollen Sache gewidmet zu haben - sei es der Familie, dem Sport, der Kunst oder der Wissenschaft.

    In meinen Augen scheint das "sinnvolle Leben" der wichtigste Aspekt eines glücklichen Lebens zu sein. Friedrich Nietzsche schrieb daher einmal treffend: "Wer ein 'warum?' des Lebens hat, erträgt fast jedes 'wie?'."
  • ...warum eigentlich nicht?

    25.04.2008, C. Vogel, Dresden
    Ich habe Feuer gefangen. Ein kleines Buch, achtlos im Ausschuss der örtlichen Unibücherei verramscht, entfachte es in mir: ein Übungsheft für die 6. Klasse. Die paar Seiten über quotientengleiche Skalen ließen mich ahnen: Hier steckt Potenzial, Logarithmen anschaulich zu vermitteln, zu nutzen.

    Mein Ziel: die Vermittlung dieser Rechenkunst im Unterricht zur Festigung der Schüler im Umgang mit Logarithmen und Schulung des Kopfrechnens.

    Mein Weg: die eigene Einarbeitung in die Thematik. Ebay-Auktionen, Wikipedia und das obligatorische Stoßen auf eine ganze Gemeinschaft ("community") von Interessierten gehören dazu.

    Ich freue mich über diesen Glücksgriff.

    Danke!
  • Ärmliche Literaturverzeichnisse

    25.04.2008, Heinrich Brettschneider, Stuttgart
    Seit über 2 Jahrzehnten abonniere ich "Spektrum" und finde auch immer wieder geniale Artikel darin.
    Katastrophal finde ich allerdings, wie spärlich, um nicht zu sagen ärmlich die angehängten Literaturverzeichnisse sind. Nun glaubte ich, das sei vielleicht aus Platzgründen so. Dann könnten die im Druckartikel fehlenden Literatur-Seiten aber wenigstens online abrufbar sein. Wieder nix! – Das enttäuscht mich sehr, und sollte dringend geändert werden!
  • Drei Viertel

    25.04.2008, Orje
    3/4 7 für 6:45 Uhr (resp. 18:45 Uhr) gilt wohl nicht nur im schwäbischen Umfeld - auch die Berliner reden so.

    Gruß Orje :)