Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Kritik an die Redaktion

    27.06.2015, Sebasian
    Liebe Redaktion,
    22,7 Liter Wasser am tag sind absolut utopisch. Man sollte seine Quellen nicht einfach unreflektiert wiedergeben sondern sich vielleicht vorher nochmal überlegen obe es denn eigentlich sein kann was dort steht. Und selbst wenn diese Spitze von 22,7 Litern am Tag bestünde, ist es unglaublich und schlichtweg falsch zu behaupten, dass die berechneten Werte eine "vorsichtige Abwägung" seien. Eine "vollkommene übertreibung" wäre in diesem Kontext eher angemessen.
    Außerdem folgen die genannten Umweltprobleme aus der Prohibition und nicht dem Anbau der Pflanze an sich. Wäre Cannabis und der Anbau vollständig legal, könnte man auch bestehende Umweltvorgaben kontrollieren. Wenn der Anbau im verborgenen geschehen muss, ist es klar, dass nicht nur korrekt gehandelt wird.
    Dieser Artikel verfehlt also meiner Meinung nach sein Ziel vollständig, wenn es um die Umweltschäden des Cannabisanbaus geht. Alle Pflanzen brauchen Wasser und Dünger und schädigen so die Umwelt, der einzige unterschied beim Cannabis ist die Prohibition die es unmöglich macht Umweltschutzvorgaben zu kontrollieren. Lediglich in einem Punkt muss ich ihnen recht geben und das ist der massive Stromverbrauch von Indoorplantagen den man bei der Kultivierung anderer Pflanzen in der Regel nicht hat. Aber auch das ist mit dem Argument der Prohibition zu erklären, da Outdoorplantagen wesentlich auffälliger und geographisch beschränkt umsetzbar sind. Durch die bessere Infrastruktur und das fehlende Risiko könnte man bei einer legalisierung dort anbauen wo das Wetter gut geeignet ist.
    Also bitte liebe Redaktion: Prangern Sie entweder die Landwirtschaft in Trockenen Regionen an sich an, oder fordern Sie eine legalisierung des Cannabisanbaus. Dieser Artikel ist nicht zielführend.

    Mit freundlichen Grüßen
  • aprilscherz?

    27.06.2015, antibushist
    aprilscherz im juni?
  • Plumpe Stimmungsmache mit methodischen Fehlern

    27.06.2015, Hegemon
    Die Hauskatze ist eine Unterart der Wildkatze, und diese ist seit Jahrmillionen in Europa verbreitet. Merkwürdigerweise hat sie die heimische Vogelwelt trotzdem nicht ausrotten können. Klingt komisch, ist aber so. Wenn von 275 Mio. erbeuteten "Wildtieren" nur 55 Mio. Vögel sind, dann dürften der "Rest" (also 80%) im Wesentlichen Kleinnager sein. Ein militanter Tierrechtler mag diese 220 Millionen Mäuse und Ratten für schützenswerte Wildtiere halten. Ich halte solche kruden Vorstellungen für lächerlich. Ich bin froh, daß meine beiden Katzen haufenweise Mäuse und hin und wieder auch Ratten erledigen - auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, daß sie Ihre Beute am liebtsten mitbringen. Daß sie den letzten Vogel nach Hause gebracht haben, ist 2 Jahre her.
    Antwort der Redaktion:
    Werter Hegemon,

    zu den Kleintieren gehören auch Reptilien, Amphibien und Spitzmäuse, die geschützt sind. Wildkatzen kamen nie in einer derart unnatürlich hohen Dichte vor wie Hauskatzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Vater Darwin in Aktion

    27.06.2015, Arnd-Matthias Langner
    So ist das Leben .... non survival of the unfit.

    Ein Vogel, der sich von einer Katze erwischen lässt, obwohl er ihr mühelos in die Luft entgehen könnte ....

    Das sind halt die heutigen vom Menschen fettgefütterten Stadt- und Vorgartenvögel, die das Überleben in der Natur verlernt haben und nicht mehr wissen, wie ihre Fressfeinde aussehen.

    Natürliche Selektion. Die Intelligenteren werden überleben.
    Antwort der Redaktion:
    Polemisch geantwortet: Ich bin intelligenter als die Katze und könnte sie locker mit dem Auto überfahren - würden Sie dann auch noch so argumentieren?

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • immer die Katzen

    27.06.2015, Beate Schrader
    Immer sind die Katzen Schuld, obwohl es genügend andere Wildtiere gibt, die genau das Gleiche tun, nämlich jagen. z.B. Eichhörnchen, Waschbär sowie die Raubvögel.
    Und Katzen wie die Europäische Kurzhaar in der Wohnung zu halten, grenzt an Tierquälerei.
    Hier im ländlichen Raum gibt es viele Katzen und trotzdem eine große Vogel-Population. Da sollte man doch lieber gegen die Hundehalter vorgehen, die die Umwelt verschmutzen und die Hunde trotzdem Schonzeit von der Leine lassen.

  • Das müssen sie noch mal prüfen

    27.06.2015, Semi Semison
    Die Menge an Wasser erscheint auch mir absurd. Meine Hanfpflanzen jedenfalls kommen auch in Trockenzeiten mit viel Sonne mit zwei Mal 2 Liter pro Woche bestens über die Runden. Oder denken sie bitte auch mal an verschiedene, klassische Anbau-Gebiete mit äußerst wenig Niederschlag wie Marokko.

    Im Gegenteil: mit 22 Litern am Tag würde man seine Pflanzen förmlich ersäufen. Die Hanf-Pflanze mag es nämlich lieber trocken.

    Die Angaben in dem Papier sind auf jeden Fall falsch. So falsch, das man vermuten kann das eine Kommastelle verrutscht ist.
  • "... doppelt so viel [Wasser] wie der Weinanbau benötigt."

    27.06.2015, Tobias Müller
    Nun habe ich mal etwas gegoogelt und bin auf eine Broschüre "Nachhaltiger Warenkorb" gestoßen.

    http://www.nachhaltigkeitsrat.de/uploads/media/Broschuere_Nachhaltiger_Warenkorb.pdf

    Demzufolge verbraucht man durch Genuss von Lebensmitteln indirekt folgende Mengen an Wasser, was auf den ersten Blick schon als recht viel erscheint.

    1 Tasse Kaffee: 140 Liter
    1 Glas Apfelsaft: 190 Liter
    1 Glas Milch: 200 Liter

    Nun muss man die Marihuana Zahlen auch noch in Relation zur Wachstumsdauer setzen - möglicherweise sind das ja nur ein paar Monate.

    Weiterhin erscheint es auch mir höchst unplausibel, dass eine einzige Pflanze 22,8 l Wasser PRO TAG verbrauchen soll. Oder reden wir hier von irgendwelchen unbekannten Marihuana-BÄUMEN? :-)
    Antwort der Redaktion:
    (die entsprechende Passage aus dem Paper steht als Antwort unter Leserbrief Nr. 2)
  • Realitätsabgleich

    27.06.2015, Titus Andronycus
    Stimmt, man sieht ja, wie landauf, landab die Vögel und Mäuse aussterben!

    Bedingt durch das viel höhere Angebot an Nahrung (v.a. durch Müll, aber auch gezielte Fütterung etwa im Winter), Wärme (-abstrahlung von Häusern) und Nistmöglichkeiten (Dachgiebel, Kanalisation, ...) ist die Tierdichte von Vögeln und Kleinsäugern in Dörfern und Städten höher als in "freier Natur" - auch wenn da pro Katze jährlich eine hohe zwei- bis niedrige dreistellige Anzahl an Kleintieren erlegt wird.
  • Ich bezweifle es doch sehr

    27.06.2015, Cosmo78
    Wenn ich mich an den Bericht der LA Times entsinne der mit National Geographic entstanten ist, geht das meiste Wasser in der Landwirtschft drauf.
    Besonders bei der Fleisch und Mandelproduktion.
    Pro 250gr Fleisch sind es 3745 Liter und danach kommen die Mandeln mit 3244 Liter pro 250gr und dann kommt Weizenbrot mit 482 Litern. In der Tabelle kommt Cannabis garnicht vor, deshalb finde ich die Überschrift sehr reißerisch.
    Antwort der Redaktion:
    Werter Cosmo78,

    wie im Artikel geschrieben, muss der Anbau momentan illegal und unkontrolliert in Wäldern stattfinden - also einem sensiblen Ökosystem. Das macht die Pflanzungen zum Problem.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Für unser Klima sicherlich totaler Dummfug

    26.06.2015, Olaf
    In meinen jungen Jahren (vor 25 Jahren) für den Eigenbedarf angebaut. Da reichen in unserem Klima locker 5 bis 10 Pflanzen draußen im Garten pro Jahr. Angebaut in diesen schwarzen Betonmischkübeln aus dem Baumarkt für 2 Euro im Angebot. Normal mit der Gießkanne gegossen (vielleicht 2 Liter pro Pflanze also 2 Gießkannen am Tag). Mag in der Hitze Kaliforniens anders aussehen. Wichtig ist Licht und rechtzeitig durch Beschatten die Blüte einleiten.
    Naja die Überschrift: "Drogenpolitik: Marihuana belastet die Umwelt" klingt halt nach Skandal - befindet sich aber leider nur auf Bildzeitungs Niveau. Ein Grund warum ich spektrum.de und spiegel.de inzwischen meistens meide. Heute leider nicht - werde ich in Zukunft anders halten.
    Sinnvoll und journalistisch besser wäre etwas der Art: "Industrieller Anbau von Hanf belastet die Umwelt", dies ist aber mit jeder anderen Pflanze ebenfalls der Fall - Sehr schön auch die Festellung Wein verbraucht nur die Hälfte Wasser. Pro was denn? Rausch, Kilogramm? Die Pflanze zu vergleichen macht ja überhaupt keinen Sinn.

    Schönen Gruß
    Olaf
  • zu #10 "Fotovoltaik"

    26.06.2015, G. Scholzen
    Wer glaubt, dass Fotovoltaik und auch Windkraft für die Zukunft eine Rolle spielt, der irrt.
    Es handelt sich um politische Planwirtschaft, mehr nicht.
    Wenn kein Wind und Sonne zur Verfügung stehen, dann haben wir auch keinen Strom, basta.
    Alle Finanzierungskonzepte sind bisweilen zusammengebrochen, oder werden es. dahinter steckt keine wirkliche Innovation, sondern ein Irrsinn.

    "Energiewende" (eigentlich nur eine nicht funktionierende Stromwende) ist eine Geisteskrankheit, mehr nicht.
    Wo funktioniert denn ein AE/EE-Stromnetz mit Windkraft und Photovoltaik ohne Steichersystem? Nirgendwo auf der Welt, nur in den Köpfen von Spinnern.

    Und dann finde ich das hier unter diesen Top10 bei spektrum? Tut mir leid, Leute, nicht akzeptabel.
  • Raubtiere

    26.06.2015, Birger
    Töten diese auch gesunde Tiere?
    Antwort der Redaktion:
    ja, zum Beispiel viele Jungvögel
  • nix verstanden

    26.06.2015, Hinnerk Albert
    wer theorie grau nennt oder als unnütze freizeitbeschäftigung, hat nichts kapiert. erst die theorie entscheidet darüber was wir beobachten können
  • Katzenhalter ignorieren Schäden

    26.06.2015, Erich Holder
    Katzen töten nicht nur Millionen Wildtiere, sondern setzten ihren Kot im Gemüsebeet des Nachbarn ab und gefährden dadurch die menschliche Gesundheit. Guten Appetit.
  • Ich liebe Katzen,wenn sie im Haus gehalten werden

    26.06.2015, Nikola Mühlfeld
    Freigänger machen gerne in Sandkästen ihr Geschäft, wo dann später Kinder in der Kacke spielen. Ich bin Erzieherin, der Sandkasten unserer Kita lässt sich nicht abdecken.Auch andere Kitas haben das Problem und öffentliche Spielplätze so wie so. Meine Katzen dürfen und durften nie raus, sie haben das auch nicht vermisst.
    Selbst eine meiner echten Stubentiger,der es mal geschafft hatte zu entfleuchen und dann länger vermisst war, wollte nicht mehr raus. Und wenn, dann müssen sie es eben lernen. Das verlangt man von Hunden doch auch,dass sie sich an Spielregeln halten.